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produzierendes-gewerbe Firmenliste Deutschland

Greifen Sie auf verifizierte produzierendes-gewerbe-Unternehmen in Deutschland zu – mit Kontaktdaten, Firmenprofilen und, wo verfügbar, Ansprechpartnern.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Deutschland verzeichnet 301.647 registrierte Produktionsunternehmen im amtlichen Unternehmensregister; in spezialisierten Firmendatenbanken stehen davon 208.379 Betriebe mit verifizierten Kontaktdaten zur Verfügung (Stand 2026).
  • Der Gesamtumsatz des produzierenden Gewerbes beläuft sich auf 3.126 Milliarden Euro jährlich, was einem Durchschnittsumsatz von rund 10,4 Millionen Euro je Unternehmen entspricht.
  • Nordrhein-Westfalen führt die regionale Rangliste mit 36.795 Betrieben an, gefolgt von Bayern (34.963) und Baden-Württemberg (31.409).
  • Der ifo-Geschäftsklimasaldo für das Verarbeitende Gewerbe lag im Dezember 2025 bei -14,8 Punkten; Deindustrialisierungsrisiken und steigende Standortkosten belasten die Branche spürbar.
  • Mit 30.538 Betrieben sind Metallbauer die mengenmäßig größte Teilbranche, gefolgt von 29.754 Landwirten und 26.879 Konsumgüterherstellern.
  • Eine strukturierte Adressliste von Produktionsfirmen spart gegenüber manueller Eigenrecherche bis zu 4.515 Stunden ein und ermöglicht gezielte B2B-Akquise per Post-Mailing, Telefon oder E-Mail.
  • 66 Prozent aller Industrieunternehmen sind Familienunternehmen; rund ein Drittel befindet sich in ausländischem Eigentum, wobei US-amerikanische Investoren mit 823 Betrieben die größte Gruppe stellen.

Was ist das Produzierende Gewerbe in Deutschland?

Das produzierende Gewerbe umfasst alle Wirtschaftsbereiche, in denen Unternehmen Rohstoffe verarbeiten oder Waren und Güter herstellen. Es bildet den Sekundärsektor der deutschen Volkswirtschaft und gliedert sich nach der Klassifikation der Wirtschaftszweige (WZ 2008) in vier Hauptabschnitte: Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden (Abschnitt B), Verarbeitendes Gewerbe (Abschnitt C), Energieversorgung (Abschnitt D) sowie Wasserversorgung und Entsorgung (Abschnitt E). Das Baugewerbe wird in vielen Fachpublikationen gesondert ausgewiesen und zählt in der engeren Abgrenzung nicht zum produzierenden Gewerbe.

Der Begriff entstammt direkt der amtlichen deutschen Wirtschaftsklassifikation. Auf europäischer Ebene entspricht die Abgrenzung weitgehend dem NACE Rev. 2-Standard. Im allgemeinen Sprachgebrauch kursieren zahlreiche Synonyme: Industrie, Fertigungsindustrie, Sekundärsektor oder industrieller Sektor bezeichnen denselben Wirtschaftsbereich. Der engere Begriff „Verarbeitendes Gewerbe" bezieht sich hingegen ausschließlich auf Abschnitt C und schließt Energie- und Wasserversorgung aus. Wer ein vollständiges Branchenbuch der deutschen Industrie erstellen will, muss alle vier WZ-Abschnitte berücksichtigen.

Das produzierende Gewerbe ist das wirtschaftliche Rückgrat Deutschlands. Mit einem Beitrag von rund 19,9 Prozent zur Bruttowertschöpfung (780 Milliarden Euro) und 7,8 Millionen Beschäftigten steht der Sektor für das globale Qualitätsmerkmal „Made in Germany". Der Industriesektor Deutschlands hält in rund 13,4 Prozent aller weltweit relevanten Nischenmärkte eine Weltmarktführerposition. Diese Stärke macht eine aktuelle Übersicht der Produktionsbetriebe zu einem unverzichtbaren Arbeitsmittel für jeden, der im B2B-Bereich tätig ist.

Wie viele Betriebe des Produzierenden Gewerbes gibt es in Deutschland?

Die Gesamtzahl variiert je nach Datenquelle erheblich. Im amtlichen Unternehmensregister sind 301.647 Unternehmen des produzierenden Gewerbes erfasst (Stand 2024/2025). Kommerzielle Firmendatenbanken weisen dagegen 208.379 Betriebe mit vollständig verifizierten Kontaktdaten aus, was einer Abdeckung von rund 69 Prozent entspricht. Die Differenz von 93.268 Unternehmen erklärt sich durch Kleinstbetriebe ohne vollständige Adressdaten, unterschiedliche Erfassungsschwellenwerte und zeitlich versetzte Aktualisierungszyklen.

Das dominierende Teilsegment ist das Verarbeitende Gewerbe (Abschnitt C) mit 217.076 Betrieben und einem Jahresumsatz von 2.249 Milliarden Euro. An zweiter Stelle folgt die Energieversorgung (Abschnitt D) mit 71.261 Unternehmen und 795,8 Milliarden Euro Umsatz. Bergbau und Wasserversorgung ergänzen das Branchenbild mit 1.957 bzw. 11.353 Betrieben.

Wirtschaftsabschnitt Betriebe (Stand 2026) Beschäftigte Umsatz in Mrd. EUR
B, Bergbau & Gewinnung 1.957 39.753 15,3
C, Verarbeitendes Gewerbe 217.076 7.244.636 2.249
D, Energieversorgung 71.261 272.088 795,8
E, Wasserversorgung 11.353 286.511 65,7
Gesamt produzierendes Gewerbe 301.647 7.842.988 3.126

Das Verarbeitende Gewerbe allein vereint 72 Prozent aller Betriebe des Sektors auf sich und erwirtschaftet rund 72 Prozent des Gesamtumsatzes. Je beschäftigter Person erzielt der Sektor durchschnittlich 398.547 Euro Jahresumsatz. Diese Kennzahl belegt die hohe Kapitalintensität vieler Produktionszweige und unterstreicht, warum aktuelle Marktdaten für Vertrieb und Marktforschung so wertvoll sind.

Regionale Verteilung: Produzierendes Gewerbe nach Bundesland

Die Standortverteilung der deutschen Produktionsbetriebe folgt historisch gewachsenen Industriemustern. Ballungsräume mit dichter Infrastruktur, etablierten Zulieferernetzwerken und einer langen Fertigungstradition konzentrieren den Großteil der Unternehmen. Das regionale Firmenverzeichnis zeigt ein klares Süd-West-Nord-Gefälle.

Bundesland Betriebe des Produzierenden Gewerbes (Stand 2026)
Nordrhein-Westfalen 36.795
Bayern 34.963
Baden-Württemberg 31.409
Niedersachsen 14.388
Hessen 13.522
Rheinland-Pfalz 9.131
Sachsen 8.591
Berlin 5.232
Thüringen 4.885
Brandenburg 4.193
Schleswig-Holstein 4.143
Hamburg 3.153
Sachsen-Anhalt 2.891
Mecklenburg-Vorpommern 2.157
Saarland 1.645
Bremen 993

Die drei Spitzenreiter Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg vereinen zusammen knapp 49 Prozent aller erfassten Industriebetriebe. Nordrhein-Westfalen profitiert von seiner dichten Infrastruktur im Rhein-Ruhr-Raum und einer über Generationen gewachsenen Industriekultur. Bayern und Baden-Württemberg stechen durch spezialisierte Mittelstandsnetzwerke in der Automobil- und Maschinenbauindustrie hervor. Unter den Städten belegt Hamburg mit 262 bedeutenden Industrieunternehmen den ersten Platz, noch vor Berlin (159) und München (157). Wer eine regional segmentierte Adressliste für das produzierende Gewerbe benötigt, findet in diesen drei Bundesländern die größte Zieldichte.

Der Sektor befindet sich in einem herausfordernden konjunkturellen Umfeld. Der ifo-Geschäftsklimasaldo für das Verarbeitende Gewerbe lag im Dezember 2025 bei -14,8 Punkten; das Geschäftsklima hat sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum weiter eingetrübt. Steigende Energiekosten, verschärfter Wettbewerb aus Asien und strukturelle Standortnachteile belasten vor allem mittelständische Betriebe. Die Diskussion über Deindustrialisierungsrisiken hat in Fachkreisen spürbar zugenommen.

Besonders unter Druck steht die Automobilindustrie. Ihr Umsatz sank 2024 auf 542 Milliarden Euro, da deutsche Hersteller im chinesischen Markt Marktanteile an heimische Elektrofahrzeughersteller verloren. Maschinenbau (254 Mrd. EUR), Chemie und Pharma (223 Mrd. EUR) sowie Elektroindustrie (220 Mrd. EUR) halten sich stabiler, kämpfen aber ebenfalls mit rückläufigen Auftragseingängen. Der Trend hält an.

Gleichzeitig investieren Fertigungsunternehmen verstärkt in Automatisierung und Digitalisierung, um Produktivitätsverluste durch steigende Lohnkosten abzufedern. Die Exportstärke bleibt ein zentraler Pfeiler: Der Maschinenbau erzielte 2024 eine Exportquote von 82,8 Prozent. Wer in diesem Umfeld neue Kunden gewinnen oder Marktchancen bewerten will, braucht belastbare und aktuelle Branchenreport-Daten sowie strukturierte Zugang zu Unternehmenskontakten.

Welche Teilbranchen umfasst das Produzierende Gewerbe?

Das produzierende Gewerbe ist in zahlreiche Teilbranchen gegliedert, die sich hinsichtlich Unternehmensgröße, Exportorientierung und Spezialisierungsgrad erheblich unterscheiden.

Metallbau und Bauzulieferung bilden den mengenmäßig größten Bereich. Mit 30.538 Metallbauern ist diese Teilbranche die stärkste im gesamten Sektor. Holzverarbeiter (9.762), Fensterbauer (9.900) und Hersteller für Bauprodukte (5.031) ergänzen das Bild einer breiten Fertigungsbasis für die Bauwirtschaft.

Maschinenbau und Automatisierung prägen das internationale Ansehen der deutschen Industrie. Mit 9.669 Maschinenbauunternehmen, 5.241 Automationsunternehmen und 9.669 Anlagenbauern besetzt Deutschland eine globale Spitzenstellung. Werkzeugbauer (4.144) und Fahrzeugbauer (2.107) vervollständigen das Segment.

Konsumgüter und Lebensmittel umfassen 26.879 Konsumgüterhersteller, 6.361 Lebensmittelhersteller und 1.869 Kosmetikhersteller. Diese Teilbranche ist besonders stark von mittelständischen Familienunternehmen geprägt.

Energie und Versorgung stellen mit 25.350 Energieversorgern und 1.461 Wasserversorgern einen systemrelevanten Infrastrukturbereich dar. Stadtwerke (1.631) sind dabei häufig kommunal verwurzelte Anbieter mit regionalem Versorgungsauftrag.

Chemische Industrie und Pharma vereinen 4.013 Chemieunternehmen, 6.377 Kunststoffhersteller, 1.757 Biotechunternehmen sowie 1.203 Pharmaunternehmen. Deutschland zählt in diesem Segment zu den drei führenden Exportnationen weltweit.

Medizintechnik und Präzisionsfertigung runden die Übersicht ab. Mit 2.775 Medizintechnikunternehmen, 6.417 Dentallaboren, 2.525 CNC-Fertigern und 2.898 Oberflächentechnik-Firmen deckt Deutschland auch hochspezialisierte Nischen mit internationaler Strahlkraft ab.

Für wen ist eine Liste des Produzierenden Gewerbes relevant?

Strukturierte Adressdaten von Produktionsfirmen sind für ein breites Spektrum von B2B-Akteuren ein zentrales Arbeitsmittel. Den größten Nutzen ziehen Vertriebsteams, die Industrieunternehmen als Neukunden erschließen wollen. Ein Anbieter von HR-Software kann eine selektierte Firmenliste mit Betrieben ab 30 Mitarbeitern direkt für Telefonakquise oder Post-Mailings einsetzen, ohne aufwändige Eigenrecherchen in Branchenverzeichnissen durchzuführen.

IT-Dienstleister, Maschinengroßhändler und Logistikunternehmen nutzen eine Unternehmensdatenbank, um Lieferanten zu identifizieren oder bestehende Kundenbasen geografisch zu erweitern. Rohstoffhändler und Entsorgungsunternehmen suchen gezielt nach Produktionsbetrieben in definierten Regionen. Handwerksverbände und Branchenorganisationen greifen auf vollständige Kontaktlisten zurück, um Mitgliedergewinnung effizient per E-Mail-Kampagne abzuwickeln.

Marktforschungsinstitute und Unternehmensberatungen setzen auf verifizierte Adressdaten, um Marktpotenziale zu schätzen, Wettbewerbsanalysen durchzuführen oder repräsentative Befragungen zu gestalten. Eine strukturierte Firmendatenbank mit Geschäftsführungsangaben, Umsatzklassen und Bilanzdaten reduziert den Rechercheaufwand erheblich. Bei vollständiger Nutzung einer Produktionsunternehmen-Liste mit 208.379 Einträgen lässt sich gegenüber manueller Recherche eine Zeitersparnis von bis zu 4.515 Stunden erzielen.

Investoren und strategische Käufer nutzen segmentierte Branchenlisten zur Identifikation potenzieller Akquisitionsziele. Standortplaner benötigen regionale Verteilungsdaten aus dem Branchenverzeichnis, um Clusterstrukturen und Absatzpotenziale nach Bundesland zu bewerten.

Datenverfügbarkeit: produzierendes-gewerbe

Übersicht der verfügbaren Datenfelder für produzierendes-gewerbe in Deutschland.

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Alle Angaben stammen aus öffentlich zugänglichen Unternehmensquellen und werden ausschließlich zu geschäftlichen Zwecken gemäß DSGVO verarbeitet. Stand: April 2026.

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Häufig gestellte Fragen

Was ist das Produzierende Gewerbe?
Das produzierende Gewerbe umfasst alle Wirtschaftszweige, in denen Rohstoffe zu Waren verarbeitet werden: Bergbau (WZ B), Verarbeitendes Gewerbe (WZ C), Energieversorgung (WZ D) und Wasserversorgung (WZ E). Es bildet den Sekundärsektor der deutschen Volkswirtschaft, erwirtschaftet 3.126 Milliarden Euro Jahresumsatz und beschäftigt 7,8 Millionen Menschen. Das Baugewerbe zählt in der engeren Abgrenzung nicht dazu.
Wie viele produzierende Unternehmen gibt es in Deutschland?
Im amtlichen Unternehmensregister sind 301.647 Produktionsunternehmen erfasst (Stand 2024/2025). Kommerzielle Firmendatenbanken weisen 208.379 Betriebe mit verifizierten Kontaktdaten aus, was einer Marktabdeckung von rund 69 Prozent entspricht. Die Differenz von 93.268 Einträgen entsteht durch Kleinstbetriebe ohne vollständige Adressdaten sowie unterschiedliche Erfassungsmethoden und Aktualisierungszyklen.
Welche Bundesländer haben die meisten Produktionsbetriebe?
Nordrhein-Westfalen führt mit 36.795 Betrieben, gefolgt von Bayern (34.963) und Baden-Württemberg (31.409). Diese drei Länder konzentrieren zusammen rund 49 Prozent aller erfassten Industriebetriebe. Unter den Städten belegt Hamburg mit 262 bedeutenden Industrieunternehmen den ersten Rang, noch vor Berlin (159) und München (157).
Welche Teilbranchen gehören zum Produzierenden Gewerbe?
Die größten Teilbranchen nach Betriebszahl sind Metallbauer (30.538), Landwirte (29.754), Konsumgüterhersteller (26.879) und Energieversorger (25.350). Maschinenbau, Chemie, Pharma, Elektrotechnik, Lebensmittelherstellung, Medizintechnik sowie Druck- und Verlagsunternehmen zählen ebenfalls zum Sektor. Die Klassifikation folgt den WZ-2008-Abschnitten B bis E.
Wer nutzt Listen von produzierenden Unternehmen in Deutschland?
Hauptnutzer sind B2B-Vertriebsteams, Marketing-Abteilungen, Marktforschungsinstitute, Branchenverbände, IT-Dienstleister sowie Investoren. Typische Anwendungen umfassen Neukundenakquise per Post-Mailing und E-Mail-Marketing, Lieferantensuche, Standortanalysen und Branchenumfragen. Die wichtigsten Marketingkanäle sind Postzustellung, Telefonkampagnen und E-Mail-Kampagnen an selektierte Zielgruppen.
Welche Daten sind in einer professionellen Firmenliste enthalten?
Professionelle Adresslisten umfassen Firmennamen, Branchenzuordnung und Postadressen (208.379 Einträge, 100 %), Telefonnummern (178.661, 82 %), E-Mail-Adressen (152.019, 70 %) sowie Geschäftsführungsangaben (97.517 Einträge, 45 %). Für einen Teil der Betriebe sind zusätzlich Unternehmensgrößenklasse, Mitarbeiterzahl, Bilanzsumme und Betriebsergebnis verfügbar. Listen werden als Excel-Datei geliefert und lassen sich direkt in CRM-Systeme importieren.

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