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Dentallabore Firmenliste Deutschland

Greifen Sie auf verifizierte Dentallabore-Unternehmen in Deutschland zu – mit Kontaktdaten, Firmenprofilen und, wo verfügbar, Ansprechpartnern.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Deutschland zählt aktuell zwischen 5.879 und 8.715 Dentallabore. Die Branche verzeichnet seit 2018 einen deutlichen Rückgang von 8.692 gewerblichen Laboren auf 5.879 (Stand 2023).
  • Der Jahresumsatz beträgt 6,2 Milliarden Euro. Insgesamt arbeiten 21.121 Mitarbeiter in der zahntechnischen Produktion.
  • Nordrhein-Westfalen führt mit 1.003 bis 1.508 Dentallaboren. Bayern folgt mit 779 bis 1.250, Baden-Württemberg mit 622 bis 880 Betrieben.
  • Die durchschnittliche Betriebsgröße liegt bei etwa 9 Mitarbeitern pro Labor. Jeder Beschäftigte erwirtschaftet im Schnitt 293.547 Euro Jahresumsatz.
  • Große Laborgruppen prägen den Markt: Dental Guilds (45 Standorte), DELABO.GROUP (44 Standorte) und Flemming Dental (40 Standorte) übernehmen zunehmend kleinere Betriebe.
  • Die Dichte beträgt zwischen 9,6 und 10,5 Dentallabore auf 100.000 Einwohner in den bevölkerungsreichsten Bundesländern.
  • Firmenlisten mit 4.475 bis 8.715 Adressen stehen für B2B-Marketing zur Verfügung. Sie enthalten Kontaktdaten, Umsatzklassen, Mitarbeiterzahlen und Ansprechpartner.

Was sind Dentallabore?

Dentallabore sind spezialisierte Einrichtungen. Sie bieten zahntechnische Arbeiten und Dienstleistungen für Zahnärzte an. Sie fertigen individuellen Zahnersatz, Zahnspangen, Kronen, Brücken und Prothesen nach den exakten Anweisungen behandelnder Zahnärzte. Die Rolle von Dentallaboren in der zahnmedizinischen Versorgungskette ist unverzichtbar. Sie bilden die Schnittstelle zwischen zahnärztlicher Diagnose und handwerklich-technischer Umsetzung prothetischer Lösungen.

Das Produktspektrum umfasst Kronen und Brücken, Vollprothesen und Teilprothesen, Implantate und implantatgetragenen Zahnersatz, kieferorthopädische Apparaturen wie unsichtbare Zahnspangen sowie Aufbissschienen und Sportmundschutz. Die Herstellung erfolgt aus unterschiedlichen Materialien: Vollkeramik und Zirkon für ästhetische Lösungen, Kunststoff für Prothesen und provisorischen Zahnersatz, Edelmetalle wie Gold für langlebige Versorgungen sowie Titan für Implantatstrukturen. Moderne Dentallabore setzen zunehmend auf digitale Fertigungsverfahren wie CAD/CAM-Frästechnik, 3D-Druck für Modelle und Schienen, digitale Abformung mittels Intraoralscannern sowie CNC-gesteuerte Fräsmaschinen.

Dentallabore grenzen sich klar von Zahnarztpraxen ab. Praxen diagnostizieren und behandeln, während Labore ausschließlich produzieren. Gleichzeitig unterscheiden sie sich von der Dentalindustrie, die Rohmaterialien, Geräte und Werkzeuge herstellt. Synonyme für Dentallabore sind Zahntechnische Laboratorien, Zahnlabor, Prothesenlabore oder schlicht Zahntechnik. Das Berufsbild des Zahntechnikers erfordert eine Meisterausbildung für die selbstständige Laborführung. Das unterstreicht die hohe fachliche Qualifikation in dieser Branche.

Wie viele Dentallabore gibt es in Deutschland?

Deutschland zählt aktuell 5.879 gewerbliche Dentallabore mit einem Jahresumsatz ab 22.000 Euro (Stand 2023). Diese Zahl stammt aus der Umsatzsteuerstatistik. Sie erfasst ausschließlich umsatzsteuerpflichtige Betriebe. Alternative Datenquellen nennen abweichende Zahlen: Eine Firmendatenbank führt 6.417 Dentallabore, eine andere beziffert die Anzahl auf über 7.000 Labore, während ein Adressverzeichnis 4.475 Firmenadressen verzeichnet. Die Diskrepanz erklärt sich durch unterschiedliche Erfassungsmethoden. Manche Quellen berücksichtigen auch Kleinstbetriebe und Freiberufler unterhalb der Umsatzsteuerpflicht, andere filtern inaktive oder Scheinfirmen strenger heraus.

Die Entwicklung zeigt einen klaren Abwärtstrend. Im Jahr 2018 existierten noch 8.692 gewerbliche Dentallabore, bis 2023 sank diese Zahl auf 5.879. Das entspricht einem Rückgang von 32,4 Prozent binnen fünf Jahren. Dieser Schwund vollzieht sich nicht gleichmäßig. Besonders kleinere Einzelbetriebe verschwinden vom Markt, während größere Laborgruppen expandieren. Der Trend zur Konsolidierung prägt die Branche nachhaltig.

Trotz sinkender Laborzahlen bleibt die Beschäftigung relativ stabil. Im Jahr 2022 arbeiteten 21.121 Menschen in Dentallaboren, bei insgesamt 44.501 als Zahntechniker registrierten Personen bundesweit. Die durchschnittliche Betriebsgröße stieg von 8 Mitarbeitern (2012) auf etwa 9 Mitarbeiter (2022). Größere Einheiten entstehen. Die Branche erwirtschaftete 2021 einen Gesamtumsatz von 6,2 Milliarden Euro. Das entspricht einem Umsatz von 293.547 Euro pro Beschäftigtem. Diese Produktivitätskennzahl verdeutlicht die wirtschaftliche Bedeutung der Dentalbranche im deutschen Gesundheitswesen.

Regionale Verteilung: Dentallabore nach Bundesland

Die Verteilung der Dentallabore in Deutschland folgt weitgehend der Bevölkerungsdichte und Wirtschaftskraft der Bundesländer. Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg konzentrieren zusammen mehr als die Hälfte aller Dentallabore auf ihrem Gebiet. In diesen Bundesländern kommen zwischen 9,6 und 10,5 Dentallabore auf 100.000 Einwohner. Das deutet auf eine gut ausgebaute zahntechnische Infrastruktur hin. Die hohe Konzentration erklärt sich durch die dichte zahnärztliche Versorgung, starke Kaufkraft und traditionelle Industriestrukturen in diesen Regionen.

Bundesland Anzahl Dentallabore
Nordrhein-Westfalen 1.003–1.508
Bayern 779–1.250
Baden-Württemberg 622–880
Niedersachsen 427–555
Hessen 306–519
Rheinland-Pfalz 202–301
Berlin 144–283
Sachsen 237–242
Brandenburg 123–152
Schleswig-Holstein 122–155
Hamburg 100–159
Thüringen 103–135
Sachsen-Anhalt 100–131
Mecklenburg-Vorpommern 81–86
Saarland 59–64
Bremen 29–35

Die wirtschaftlichen Gründe für diese regionale Ballung liegen auf der Hand. Bevölkerungsreiche Bundesländer verfügen über mehr Zahnarztpraxen, die als Auftraggeber fungieren. Kaufkräftige Regionen ermöglichen höherwertige prothetische Versorgungen, die wiederum heimische Dentallabore stärken. Historisch gewachsene Industriestrukturen in Süd- und Westdeutschland begünstigten zudem die Ansiedlung handwerklicher Betriebe. Die ostdeutschen Bundesländer weisen durchweg niedrigere Labordichten auf. Das ist teilweise auf die demografische Entwicklung und Abwanderung nach der Wiedervereinigung zurückzuführen. Die Stadtstaaten Berlin, Hamburg und Bremen zeigen trotz hoher Einwohnerdichte mittlere bis niedrige Absolutzahlen. Die Flächenausdehnung ist begrenzt und Labore siedeln häufig im Umland an, wo Gewerbeflächen günstiger sind.

Die Digitalisierung verändert die Dentalbranche grundlegend. CAD/CAM-Technologie ermöglicht die computergestützte Konstruktion und Fertigung von Zahnersatz innerhalb weniger Stunden, wo früher Tage vergingen. 3D-Druck revolutioniert die Herstellung von Modellen, Bohrschablonen und provisorischem Zahnersatz. Digitale Workflows, bei denen Zahnärzte Abformungen per Intraoralscan direkt an Labore übermitteln, beschleunigen Prozesse und reduzieren Fehlerquoten. Diese Technologien erfordern jedoch hohe Investitionen. Kleinere Betriebe können sie oft nicht stemmen.

Die Konsolidierung der Branche schreitet voran. Große Laborgruppen übernehmen systematisch kleinere Betriebe, um Synergien zu nutzen und Marktanteile zu sichern. Dental Guilds betreibt 45 Standorte, DELABO.GROUP 44 Standorte, Flemming Dental 40 Standorte. Diese Ketten profitieren von zentralem Einkauf, standardisierten Prozessen und überregionaler Marktpräsenz. Für inhabergeführte Meisterbetriebe wird der Wettbewerb härter.

Auslandszahnersatz aus Asien setzt die heimische Branche unter Druck. Importe aus China, Vietnam oder der Türkei sind deutlich günstiger, auch wenn Qualität und Passgenauigkeit teils schwanken. Der Fachkräftemangel verschärft die Lage. Zu wenige junge Menschen entscheiden sich für die anspruchsvolle Ausbildung zum Zahntechniker. Die MDR-Medizinprodukteverordnung verschärft seit 2021 die regulatorischen Anforderungen an CE-Kennzeichnung und Qualitätssicherung. Das verursacht zusätzliche Kosten. Dennoch bleibt die enge Zusammenarbeit mit Zahnarztpraxen und medizinischen Versorgungszentren die Basis für wirtschaftlichen Erfolg. Individueller Service und kurze Lieferwege bieten Wettbewerbsvorteile, die Importe nicht ausgleichen können.

Welche Arten von Dentallaboren gibt es?

Dentallabore lassen sich nach Unternehmensgröße, Organisationsform und Spezialisierung klassifizieren. Nach Größenklassen dominieren Kleingewerbe und Freiberufler mit 2.837 Betrieben das Feld, gefolgt von Kleinstunternehmen (1.853) und Kleinunternehmen (1.685). Diese kleineren Strukturen machen zusammen über 96 Prozent aller Labore aus. Lediglich 37 Betriebe zählen zum Mittelstand, nur 5 gelten als Großunternehmen. Die typische Laborlandschaft ist also stark durch inhabergeführte Kleinbetriebe geprägt, in denen der Zahntechnikermeister persönlich Hand anlegt.

Organisatorisch unterscheidet man selbstständige Meisterbetriebe, die unabhängig für verschiedene Zahnärzte arbeiten, von praxisintegrierten Laboren, die direkt an eine oder mehrere Zahnarztpraxen angegliedert sind. Praxislabore profitieren von kurzen Kommunikationswegen und direkter Abstimmung, während Freelabore flexibler auf Auftragsschwankungen reagieren können. Laborgruppen und Konzerne betreiben mehrere Standorte unter einer Dachmarke und zentraler Verwaltung. Sie erreichen durch Standardisierung und Skaleneffekte Kostenvorteile, die kleinere Betriebe nicht erzielen können.

Nach Spezialisierung finden sich CAD/CAM-Speziallabore, die ausschließlich digital fertigen, Keramiklabore mit Fokus auf vollkeramische Restaurationen, Implantatlabore für implantatgetragenen Zahnersatz sowie Vollservice-Labore, die das gesamte Leistungsspektrum abdecken. Die Rechtsform variiert. Einzelunternehmen dominieren bei kleinen Betrieben, während größere Labore häufig als GmbH oder GmbH & Co. KG firmieren, um Haftungsrisiken zu begrenzen. Verbundgruppen wie DENTAGEN bündeln unabhängige Labore unter einem gemeinsamen Marketingdach, ohne deren rechtliche Selbstständigkeit aufzuheben. Diese Netzwerke ermöglichen gemeinsamen Einkauf, Erfahrungsaustausch und überregionale Präsenz bei Erhalt der Inhaberführung.

Für wen ist eine Liste von Dentallaboren relevant?

Ein Firmenverzeichnis von Dentallaboren ist für unterschiedliche Zielgruppen im B2B-Bereich von strategischem Wert. Marketing- und Vertriebsabteilungen nutzen solche Adressdatenbanken für gezielte Direktmarketing-Kampagnen, E-Mail-Marketing, Telefonakquise und postalische Mailings. Die präzise Ansprache potentieller Kunden spart Streuverluste. Sie erhöht die Erfolgsquote bei der Neukundengewinnung erheblich.

Lieferanten von Dentalmaterialien profitieren besonders. Hersteller von Kunststoffen, Keramiken und Edelmetallen erreichen ihre Abnehmer direkt. Dentalwerkzeug-Hersteller können Fräsmaschinen, Lasergeräte oder Sandstrahlanlagen gezielt anbieten. Materiallieferanten für Verblendkeramik, Zirkonrohlinge oder Kunststoffzähne finden in einem aktuellen Branchenbuch alle relevanten Entscheider auf einen Blick. Diese Branchenlisten ermöglichen es, Vertriebsressourcen effizient einzusetzen und Absatzmärkte systematisch zu erschließen.

Software-Anbieter richten sich mit CAD-Software, Praxisverwaltungssystemen und CRM-Lösungen an Dentallabore. Die Digitalisierung der Branche schafft wachsenden Bedarf an Spezialsoftware für digitale Konstruktion, Auftragsverwaltung und Kundenkommunikation. B2B-Dienstleister wie Buchhalter, Steuerberater und Versicherungsmakler erschließen mit Adresslisten neue Mandate im Dentalsektor. Marktforscher nutzen Branchenverzeichnisse für Wettbewerbsanalysen, Marktstudien und Trendanalysen. Investoren und M&A-Berater identifizieren mithilfe solcher Datenbanken potenzielle Übernahmeziele oder Fusionspartner. Branchenverbände wie VDZI, VDDI und DENTAGEN greifen auf Unternehmensdatenbanken zurück, um Mitglieder zu akquirieren oder branchenweite Umfragen durchzuführen. Die Bandbreite der Anwendungsfälle zeigt: Eine qualitativ hochwertige Adressliste ist weit mehr als eine Sammlung von Kontaktdaten. Sie ist ein strategisches Instrument für zielgerichtete Geschäftsentwicklung.

Datenverfügbarkeit: Dentallabore

Übersicht der verfügbaren Datenfelder für Dentallabore in Deutschland.

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Alle Angaben stammen aus öffentlich zugänglichen Unternehmensquellen und werden ausschließlich zu geschäftlichen Zwecken gemäß DSGVO verarbeitet. Stand: April 2026.

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Häufig gestellte Fragen

Wie viele Dentallabore gibt es in Deutschland?
Deutschland zählt aktuell 5.879 gewerbliche Dentallabore mit einem Jahresumsatz ab 22.000 Euro (Stand 2023). Alternative Datenquellen nennen abweichende Zahlen zwischen 4.475 und 8.715 Laboren, je nach Erfassungsmethode und Einbeziehung kleinerer Freiberufler. Die Branche verzeichnet seit 2018 einen Rückgang von 8.692 auf 5.879 Betriebe. Das entspricht einem Minus von 32,4 Prozent. Trotz sinkender Laborzahlen arbeiten weiterhin 21.121 Beschäftigte in der zahntechnischen Produktion. Das deutet auf größere Durchschnittsbetriebe hin.
Wo gibt es die meisten Dentallabore in Deutschland?
Nordrhein-Westfalen führt mit 1.003 bis 1.508 Dentallaboren die regionale Verteilung an. Bayern folgt mit 779 bis 1.250 Laboren, Baden-Württemberg mit 622 bis 880 Laboren. Diese drei Bundesländer konzentrieren mehr als die Hälfte aller deutschen Dentallabore. Die hohe Konzentration erklärt sich durch Bevölkerungsdichte, wirtschaftliche Stärke und eine historisch gewachsene Industriestruktur. In diesen Regionen kommen zwischen 9,6 und 10,5 Dentallabore auf 100.000 Einwohner, während dünn besiedelte Bundesländer wie Bremen (29–35 Labore) oder das Saarland (59–64 Labore) deutlich niedrigere Absolutzahlen aufweisen.
Welche Daten sind in einer Dentallabore-Liste enthalten?
Eine professionelle Firmenliste enthält Firmenname, vollständige Postadresse mit Straße, PLZ und Ort sowie Kontaktdaten wie Telefon, Fax, E-Mail und Webseite. Hochwertige Adressdatenbanken umfassen zudem Ansprechpartner mit Namen der Geschäftsführung oder Inhaberschaft, Unternehmenskennzahlen wie Umsatzklasse, Mitarbeiteranzahl und Rechtsform sowie teilweise Social-Media-Kanäle und Verbandszugehörigkeit. Die Verfügbarkeit einzelner Datenfelder variiert. Telefonnummern liegen für 92 bis 99 Prozent der Labore vor, E-Mail-Adressen für 49 bis 72 Prozent, Webseiten für 66 bis 71 Prozent. Insgesamt stehen zwischen 4.475 und 8.715 Adressen je nach Anbieter zur Verfügung.
Warum ist die Anzahl der Dentallabore rückläufig?
Der Rückgang von 8.692 Laboren (2018) auf 5.879 (2023) hat mehrere Ursachen. Auslandszahnersatz aus Asien konkurriert mit deutlich niedrigeren Preisen. Das setzt heimische Labore unter Margendruck. Der Fachkräftemangel verschärft sich, da zu wenige junge Menschen die anspruchsvolle Ausbildung zum Zahntechniker wählen. Die Digitalisierung erfordert hohe Investitionen in CAD/CAM-Technologie und 3D-Drucker, die kleinere Betriebe oft nicht stemmen können. Gleichzeitig treibt die Branchenkonsolidierung den Strukturwandel voran. Große Laborgruppen übernehmen systematisch kleinere Betriebe, um Synergien zu nutzen und Marktanteile auszubauen. Verschärfte regulatorische Anforderungen durch die MDR-Medizinprodukteverordnung erhöhen zusätzlich den administrativen und finanziellen Aufwand.
Welche Arten von Dentallaboren gibt es?
Dentallabore lassen sich nach Größe, Organisationsform und Spezialisierung klassifizieren. Nach Größenklassen dominieren Kleingewerbe und Freiberufler (2.837 Betriebe), Kleinstunternehmen (1.853) und Kleinunternehmen (1.685), während nur 37 Mittelständler und 5 Großunternehmen existieren. Organisatorisch unterscheidet man selbstständige Meisterbetriebe, praxisintegrierte Labore und Laborgruppen mit mehreren Standorten. Nach Spezialisierung gibt es CAD/CAM-Speziallabore für digitale Fertigung, Keramiklabore für vollkeramische Restaurationen, Implantatlabore für implantatgetragenen Zahnersatz sowie Vollservice-Labore mit breitem Leistungsspektrum. Verbundgruppen wie DENTAGEN bündeln unabhängige Labore unter gemeinsamer Marke.
Wie aktuell sind die Firmenadressen von Dentallaboren?
Professionelle Adresslistenanbieter aktualisieren ihre Datenbanken täglich oder wöchentlich, wobei die Datenqualität je nach Anbieter variiert. Die Datenquellen umfassen Handelsregister, Gewerbeanmeldungen, öffentliche Verzeichnisse und eigene Recherchen. Die Abdeckung schwankt zwischen 4.475 und 8.715 Adressen. Das ist auf unterschiedliche Erfassungskriterien zurückzuführen. Seriöse Anbieter führen regelmäßige Qualitätsprüfungen durch, validieren E-Mail-Adressen und bereinigen inaktive Einträge. Dennoch liegt die Irrläuferquote bei Postmailings typischerweise zwischen 5 und 10 Prozent, da Betriebsaufgaben, Umzüge oder Insolvenzen zeitverzögert erfasst werden. Für kritische Kampagnen empfiehlt sich eine zusätzliche Vorabvalidierung der Kontaktdaten.

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