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Von branchenlisten.de
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Das Wichtigste in Kürze
- Das verarbeitende Gewerbe umfasst in Deutschland rund 135.000 Unternehmen und ist damit der beschäftigungsstärkste Teilbereich des gesamten produzierenden Gewerbes (Stand 2026).
- Die Branche beschäftigt rund 7,413 Millionen Erwerbstätige (Stand 2024) und erwirtschaftet gemeinsam mit dem übrigen produzierenden Gewerbe einen Jahresumsatz von ca. 3 Billionen EUR.
- Der Kraftfahrzeugbau führt mit einem Umsatzanteil von 23,93 Prozent, gefolgt von Maschinenbau (12,07 Prozent), Ernährungsindustrie (10,12 Prozent) sowie Chemie und Pharmazie (9,78 Prozent).
- Die Fertigungsindustrie befindet sich im strukturellen Beschäftigungsrückgang: Von 7,773 Millionen Erwerbstätigen im Jahr 2019 sank die Zahl bis 2025 auf 7,253 Millionen.
- Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg konzentrieren die größten Anteile der Produktionsbetriebe Deutschlands und beherbergen Weltkonzerne wie Volkswagen, BMW, Mercedes-Benz, BASF und thyssenkrupp.
- WZ2008 klassifiziert das verarbeitende Gewerbe unter Abschnitt C mit den Abteilungen C10 bis C33; ab 2025 gilt die aktualisierte WZ2025.
- Externe Risikofaktoren wie US-Strafzölle und der Brexit belasten die stark exportabhängige Fertigungsindustrie dauerhaft.
- IT-Dienstleister, Logistiker, Unternehmensberater und Vertriebsteams nutzen eine Firmenliste des verarbeitenden Gewerbes gezielt für Neukundengewinnung, Marktanalysen und den strategischen Vertriebsaufbau.
Was ist das verarbeitende Gewerbe in Deutschland?
Das verarbeitende Gewerbe bezeichnet alle Wirtschaftszweige, die Roh- und Vorprodukte in Fertigwaren umwandeln. Die Wirtschaftssystematik WZ2008 ordnet es unter Abschnitt C mit den Abteilungen C10 bis C33 ein. Dazu gehören Branchen wie Lebensmittelproduktion, Textilindustrie, Holzwirtschaft, chemische Industrie, Maschinenbau und Kraftfahrzeugbau. Ein vollständiges Firmenverzeichnis der Produktionsbetriebe in Deutschland bildet damit ein breites Spektrum industrieller Tätigkeiten ab.
Das verarbeitende Gewerbe unterscheidet sich klar vom übergeordneten Begriff "Produzierendes Gewerbe". Dieses ist breiter gefasst. Es schließt neben Abschnitt C auch Baugewerbe (F), Energieversorgung (D), Wasserversorgung und Abfallentsorgung (E) sowie Bergbau (B) ein. Branchenverzeichnisse und Branchenbücher führen das verarbeitende Gewerbe deshalb als eigenständige Kategorie. Synonyme wie Fertigungsindustrie, Industrieunternehmen-Liste Deutschland oder Produktionsbetriebe Deutschland bezeichnen denselben Wirtschaftsbereich.
Als Rückgrat der deutschen Exportwirtschaft trägt das verarbeitende Gewerbe wesentlich zur nationalen Bruttowertschöpfung bei. Zum 1. Januar 2025 trat die aktualisierte WZ2025 in Kraft. Sie enthält neue Zuordnungen und löst die WZ2008-Systematik schrittweise ab. Wer Herstellerdaten nach WZ-Code abfragt, sollte diese Umstellung bei der Datenauswahl berücksichtigen.
Wie viele Unternehmen im verarbeitenden Gewerbe gibt es in Deutschland?
Das verarbeitende Gewerbe zählt in Deutschland rund 135.000 Unternehmen (Stand 2026). Diese Betriebe decken ein breites Spektrum ab: von kleinen handwerklichen Fertigern bis hin zu multinationalen Großkonzernen. Der Jahresumsatz des produzierenden Gewerbes beläuft sich auf ca. 3 Billionen EUR. Damit gehört der Sektor zu den umsatzstärksten Bereichen der deutschen Wirtschaft.
| Merkmal | Wert (Stand 2026) |
|---|---|
| Unternehmen gesamt | ca. 135.000 |
| Erwerbstätige 2019 | 7.773.000 |
| Erwerbstätige 2024 | 7.413.000 |
| Erwerbstätige 2025 (vorläufig) | 7.253.000 |
| Jahresumsatz produzierendes Gewerbe | ca. 3 Billionen EUR |
Der Beschäftigungsrückgang ist struktureller Natur. Zwischen 2019 und 2025 gingen im verarbeitenden Gewerbe rund 520.000 Stellen verloren. Automatisierung, Digitalisierung und internationale Handelskonflikte erklären diesen Trend. Der Großteil der 135.000 Betriebe sind kleine und mittlere Unternehmen. Großkonzerne wie Volkswagen, Siemens und BASF prägen das internationale Erscheinungsbild, stellen aber nur einen kleinen Teil der Gesamtzahl.
Regionale Verteilung: Verarbeitendes Gewerbe nach Bundesland
Die Produktionsbetriebe im verarbeitenden Gewerbe sind nicht gleichmäßig über Deutschland verteilt. Historisch gewachsene Industriecluster konzentrieren sich vor allem im Süden und im Rhein-Ruhr-Gebiet. Diese wirtschaftsgeografische Struktur ist für gezielte Adressdaten-Kampagnen und regionale Marktanalysen entscheidend. Genaue Unternehmensanzahlen je Bundesland liegen nicht konsolidiert vor.
| Bundesland | Charakteristische Industrien | Ausgewählte Unternehmen |
|---|---|---|
| Bayern | Automotive, Technologie, Luft- und Raumfahrt | BMW Group (München), Siemens AG (München) |
| Baden-Württemberg | Maschinenbau, Automotive, Elektrotechnik | Mercedes-Benz AG (Stuttgart), Robert Bosch GmbH (Stuttgart) |
| Nordrhein-Westfalen | Stahl, Chemie, Automobilzulieferer | thyssenkrupp AG (Essen), Bayer AG (Leverkusen), Henkel AG (Düsseldorf) |
| Niedersachsen | Automotive, Reifen, Maschinenbau | Volkswagen AG (Wolfsburg), Continental AG (Hannover) |
| Sachsen | Präzisionstechnik, Halbleiter, Elektronik | Mikroelektronik-Cluster Dresden |
| Hessen | Chemie, Pharma, Industrieautomation | Merck KGaA (Darmstadt), KION Group AG (Frankfurt) |
| Rheinland-Pfalz | Chemie, Kunststoffe | BASF SE (Ludwigshafen am Rhein) |
Die regionale Konzentration hat historische und strukturelle Gründe. Bayern und Baden-Württemberg profitieren von einem dichten Automobilcluster mit weit verzweigten Zuliefernetzwerken und starker Forschungsinfrastruktur. Nordrhein-Westfalen blickt auf eine jahrhundertelange Tradition in Stahl und Chemie zurück. In Sachsen entstanden nach der Wiedervereinigung durch gezielte Investitionen neue Zentren für Mikroelektronik und Präzisionstechnik. Wer ein Branchenbuch nach regionalen Schwerpunkten einsetzen möchte, findet in diesen Bundesländern die dichtesten Firmennetzwerke.
Marktentwicklung und Trends im verarbeitenden Gewerbe 2024/2025
Die deutsche Fertigungsindustrie befindet sich in einem tiefgreifenden Strukturwandel. Digitalisierung und Industrie 4.0 verändern Betriebsmodelle grundlegend. Vernetzte Maschinen, automatisierte Produktionslinien und datengestützte Qualitätskontrolle werden zunehmend zum Standard. Aktuelle Branchenreports belegen: Firmen, die früh in diese Technologien investieren, sichern sich messbare Wettbewerbsvorteile.
Externe Faktoren belasten die Branche erheblich. US-Strafzölle bedrohen wichtige Exportmärkte, der Brexit hat Lieferketten verteuert und stellenweise unterbrochen. Der Fachkräftemangel verschärft sich, da qualifizierte Ingenieure und Techniker am Arbeitsmarkt knapp sind. Die Beschäftigung sank von 7,773 Millionen (2019) auf 7,253 Millionen Erwerbstätige (2025). Die Branche baute Stellen ab, obwohl der Output in einzelnen Segmenten stabil blieb.
Neue Materialien, 3D-Druck und das Internet der Dinge eröffnen deutschen Herstellern dennoch reale Chancen. Die Exportstärke bleibt trotz Gegenwind intakt. Regulatorischer Druck zur CO2-Reduktion beschleunigt Investitionen in nachhaltige Fertigungsverfahren und schafft neue Differenzierungspotenziale.
Welche Arten von verarbeitendem Gewerbe gibt es in Deutschland?
Das verarbeitende Gewerbe gliedert sich nach WZ2008 in 24 Abteilungen. Die Lebensmittelproduktion (C10) trägt 10,12 Prozent zum Gesamtumsatz bei und spielt eine tragende Rolle. Weitere wichtige Abteilungen sind Textilindustrie (C13), Holzindustrie (C16) und Papierherstellung (C17). Eine Unternehmensdatenbank nach WZ-Code ermöglicht präzise Suchabfragen nach spezifischen Fertigungsbetrieben.
Chemische Industrie (C20) und Pharmaindustrie (C21) erzielen gemeinsam 9,78 Prozent des Gesamtumsatzes. BASF in Ludwigshafen, Bayer in Leverkusen und Merck in Darmstadt stehen exemplarisch für dieses Segment. Gummi und Kunststoff (C22) sowie die Metallindustrie (C24/C25) liefern wichtige Vorleistungen für den Maschinen- und Fahrzeugbau. Die Elektrotechnik (C26/C27) steuert weitere 9,36 Prozent zum Gesamtumsatz bei.
Der Maschinenbau (C28) vereint 12,07 Prozent des Umsatzes auf sich. Er gilt als exportstärkste Einzelbranche Deutschlands. Den größten Umsatzanteil hält der Kraftfahrzeugbau (C29) mit 23,93 Prozent. Die Zahlen sprechen für sich. Volkswagen, BMW und Mercedes-Benz sind in diesem Segment global führend und prägen das internationale Bild der deutschen Fertigungsindustrie.
Neben diesen Kernsegmenten enthält die Firmendatenbank des verarbeitenden Gewerbes auch mittelständische Betriebe aus Holzverarbeitung, Druckgewerbe und Medizintechnik. Ab 2025 ordnet die WZ2025 einzelne Abteilungen neu zu. Wer eine Adressliste der Fertigungsbetriebe nach WZ-Code benötigt, sollte prüfen, ob der gewählte Datenanbieter diese Systematik bereits berücksichtigt.
Für wen ist eine Firmenliste des verarbeitenden Gewerbes nützlich?
IT-Dienstleister zählen zu den wichtigsten Nutzern einer solchen Adressliste. Sie suchen gezielt Fertigungsunternehmen als Kunden für ERP-Systeme, MES-Lösungen und Industrie-4.0-Plattformen. Produktionsbetriebe investieren zunehmend in digitale Infrastruktur. Das Marktpotenzial ist erheblich. Eine strukturierte Vertriebsliste für Produktionsbetriebe ermöglicht die systematische Ansprache nach Betriebsgröße und Branche.
Logistik- und Transportunternehmen benötigen Produktionsbetriebe als Auftraggeber für Werkslogistik, Lagerhaltung und Werkstransporte. Ohne strukturierte Adressdaten wäre diese Neukundenakquise kaum skalierbar. Unternehmensberatungen nutzen Firmenlisten für Marktanalysen, Wettbewerbsrecherchen und Standortbewertungen. Softwareanbieter identifizieren über Branchenverzeichnis-Daten gezielt Betriebe als Zielgruppe für Automatisierungs- und Steuerungssoftware.
Marketing- und Vertriebsteams setzen Adressdaten für Direktmailing per Post, E-Mail-Akquise und Telefonkampagnen ein. Multichannel-Kampagnen erzielen dabei nachweislich höhere Rücklaufquoten. Marktforschungsinstitute werten aktuelle Marktdaten aus und analysieren Marktanteile, Branchenstrukturen und regionale Schwerpunkte. Investoren und Standortplaner verwenden Industrielisten für Investitionsentscheidungen und die Bewertung von Produktionsregionen im Fertigungssektor.
Häufig gestellte Fragen zum verarbeitenden Gewerbe Deutschland
Wie viele Unternehmen gibt es im verarbeitenden Gewerbe in Deutschland?
In Deutschland umfasst das verarbeitende Gewerbe rund 135.000 Unternehmen (Stand 2026). Der Sektor beschäftigt 7,413 Millionen Erwerbstätige (2024) und ist damit der beschäftigungsstärkste Bereich des gesamten produzierenden Gewerbes. Neben Großkonzernen wie Volkswagen und BASF bilden kleine und mittlere Betriebe das Fundament der Branche.
Welche Bundesländer haben die meisten Produktionsbetriebe?
Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen konzentrieren die größten Anteile der Fertigungsbetriebe Deutschlands. Bayern beheimatet BMW und Siemens, Baden-Württemberg ist Standort von Mercedes-Benz und Bosch. Nordrhein-Westfalen steht mit thyssenkrupp, Bayer und Henkel für Stahl, Chemie und Konsumgüterproduktion. Niedersachsen ist durch Volkswagen und Continental als Automobilstandort geprägt.
Wie ist das verarbeitende Gewerbe in Deutschland klassifiziert?
WZ2008 erfasst das verarbeitende Gewerbe unter Abschnitt C mit den Abteilungen C10 bis C33. Zu den wichtigsten Unterabteilungen zählen Lebensmittelproduktion (C10), Chemische Industrie (C20), Pharmaindustrie (C21), Metallindustrie (C24/C25), Maschinenbau (C28) und Kraftfahrzeugbau (C29). Ab 2025 gilt die überarbeitete WZ2025, die einige Zuordnungen aktualisiert und neue Kategorien einführt.
Wo erhalte ich eine aktuelle Liste verarbeitendes Gewerbe Deutschland?
Spezialisierte B2B-Datenanbieter stellen Firmenadressen des verarbeitenden Gewerbes in aufbereiteter Form bereit. Die Datensätze enthalten Felder wie Firmenname, Adresse, Umsatzklasse, Beschäftigtenzahl, Ansprechpartner, E-Mail und Telefon. Datenanbieter aktualisieren die Datensätze täglich aus Quellen wie dem Handelsregister und Gewerbemeldungen. Im B2B-Bereich erlaubt die DSGVO die Nutzung bei berechtigtem Interesse.
Wie hat sich die Beschäftigung im verarbeitenden Gewerbe entwickelt?
Die Beschäftigung ist rückläufig: Von 7,773 Millionen Erwerbstätigen im Jahr 2019 sank die Zahl bis 2025 auf 7,253 Millionen. Das entspricht einem Rückgang von rund 520.000 Stellen innerhalb von sechs Jahren. Automatisierung und Digitalisierung erklären einen wesentlichen Teil dieses Strukturwandels. Exportrisiken durch US-Strafzölle und den Brexit verstärken den wirtschaftlichen Druck zusätzlich.
Was sind die größten Teilbranchen im verarbeitenden Gewerbe?
Der Kraftfahrzeugbau (C29) führt mit einem Umsatzanteil von 23,93 Prozent (Stand 2024). Der Maschinenbau (C28) folgt mit 12,07 Prozent und gilt als exportstärkste Einzelbranche Deutschlands. Die Ernährungsindustrie (10,12 Prozent) sowie Chemie und Pharmazie (9,78 Prozent) komplettieren die führenden Segmente. Die Elektrotechnik trägt weitere 9,36 Prozent zum Gesamtumsatz des verarbeitenden Gewerbes bei.
Verarbeitendes Gewerbe: Wirtschaftsdaten und Marktbedeutung
Das verarbeitende Gewerbe mit seinen rund 135.000 Unternehmen und 7,4 Millionen Beschäftigten bleibt ein zentraler Pfeiler der deutschen Volkswirtschaft. Trotz des strukturellen Beschäftigungsrückgangs hält die Branche durch Exportstärke, Innovationskraft und Investitionen in Industrie 4.0 ihre internationale Wettbewerbsposition. Die Umstellung auf WZ2025 und wachsende Anforderungen an nachhaltige Produktion prägen die nächste Entwicklungsphase.
Strukturierte Wirtschaftsdaten aus diesem Sektor bilden die Grundlage für datengetriebene Entscheidungen im B2B-Bereich. Eine vollständige Übersicht der Produktionsbetriebe lässt sich nach WZ-Code, Umsatzklasse und Bundesland filtern. Für Marktanalysen, Vertriebsplanung und Standortbewertungen liefern Branchenkennzahlen aus dem verarbeitenden Gewerbe belastbare Orientierung.
Datenverfügbarkeit: verarbeitendes-gewerbe
Übersicht der verfügbaren Datenfelder für verarbeitendes-gewerbe in Deutschland.
Alle Angaben stammen aus öffentlich zugänglichen Unternehmensquellen und werden ausschließlich zu geschäftlichen Zwecken gemäß DSGVO verarbeitet. Stand: April 2026.
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Häufig gestellte Fragen
Wie viele Unternehmen gibt es im verarbeitenden Gewerbe in Deutschland?
Welche Bundesländer haben die meisten Produktionsbetriebe?
Wie ist das verarbeitende Gewerbe in Deutschland klassifiziert?
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Wie hat sich die Beschäftigung im verarbeitenden Gewerbe entwickelt?
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