Fensterbauer Firmenliste Deutschland
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Von branchenlisten.de
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Das Wichtigste in Kürze
- In Deutschland sind insgesamt 9.900 Fensterbauer aktiv (Stand 2026).
- Die Branche gliedert sich in drei Wertschöpfungsstufen: Profilgeber, verarbeitende Fensterbauer und Montagebetriebe, die Kunststoff, Aluminium, Holz und Holz-Aluminium verarbeiten.
- Nordrhein-Westfalen führt die regionale Verteilung mit 1.692 Betrieben an, gefolgt von Bayern (1.219) und Baden-Württemberg (1.036).
- Über 88 Prozent aller Fensterbauunternehmen sind Kleingewerbe, Kleinstunternehmen oder Kleinunternehmen.
- Die BEG-Förderung von 15 bis 20 Prozent der Sanierungskosten treibt die Nachfrage nach energieeffizientem Fensterkauf dauerhaft an.
- Eine Adressliste mit Fensterbauern eignet sich besonders für Zulieferer aus den Bereichen Glaserei, Holzhandel, Beschlagtechnik und Handwerkersoftware.
- Wer die Fensterbauer-Liste selbst recherchiert, bindet dafür durchschnittlich über 215 Stunden Arbeitszeit.
Was sind Fensterbauer?
Fensterbauer planen, fertigen, montieren und instand halten Fenster, Türen und Fassadenkonstruktionen an Wohn- und Gewerbebauten. Sie verarbeiten Glas, Holz, Kunststoff (PVC) und Aluminium und zählen zum produzierenden Gewerbe. Das Tätigkeitsspektrum reicht von der Anfertigung individueller Rahmenteile über die Verglasung bis zur Montage vollständiger Fassadensysteme und Wintergärten.
Im deutschen Branchenjargon nutzen viele „Fensterbauer" synonym für „Fensterhersteller". Im engeren Sinne bezeichnet der Begriff jedoch nur eine Stufe der Wertschöpfungskette. Verwandte Berufsbezeichnungen sind Glaser, Fenster- und Glasfassadenbauer sowie Bauelemente-Hersteller. Das Spektrum reicht von Holzfensterbauern über Kunststofffensterbauer bis zu Aluminiumfensterbauern und Fassadenbauern.
Die Ausbildung zur Fachrichtung Fensterbau erfolgt im Rahmen des Glaserhandwerks und dauert drei Jahre. Wer sich selbständig machen will, braucht die Meisterprüfung oder sechs Jahre Gesellentätigkeit, davon mindestens vier in leitender Stellung. Qualitätssicherung spielt eine zentrale Rolle. Das RAL-Gütezeichen für Kunststofffenster und die DIN EN 1627 (Einbruchhemmung nach Widerstandsklassen RC) setzen verbindliche Standards. Die BEG-Förderrichtlinien verlangen für geförderte Maßnahmen einen U-Wert von höchstens 0,95 W/(m²K). Das schiebt die technischen Mindestanforderungen an Wärmeschutz dauerhaft nach oben.
Wie viele Fensterbauer gibt es in Deutschland?
Deutschland zählt 9.900 aktive Fensterbauunternehmen (Stand 2026). Der Fensterbau gehört damit zu den bedeutenderen Handwerkszweigen im produzierenden Gewerbe. Die Gesamtzahl erfasst Profilgeber, verarbeitende Fensterbauer und reine Montagebetriebe aus allen 16 Bundesländern.
Die Branche ist ausgesprochen kleinteilig. Kleingewerbe und Freiberufler stellen mit 5.476 Betrieben die größte Gruppe. Kleinstunternehmen kommen auf 2.327 Einheiten, Kleinunternehmen auf 1.929. Diese drei Größenklassen vereinen mehr als neun Zehntel aller Betriebe.
| Unternehmensgrößenklasse | Anzahl Betriebe |
|---|---|
| Kleingewerbe / Freiberuf | 5.476 |
| Kleinstunternehmen | 2.327 |
| Kleinunternehmen | 1.929 |
| Mittelstand | 143 |
| Großunternehmen | 25 |
Diese Struktur ist typisch für handwerklich geprägte Wirtschaftszweige. Wenige Produktionsriesen halten große Marktanteile nach Stückzahl und Umsatz. Die Masse der Betriebe bedient lokale Märkte und besetzt Nischensegmente. Vollständige Branchenumsatzzahlen liegen nicht vor, doch Neubautätigkeit und energetische Sanierung halten die Gesamtnachfrage stabil.
10 der größten Fensterbauer in Deutschland
Auswahl großer Hersteller fertiger Fenster und Haustüren mit Sitz in Deutschland, sortiert nach der Mitarbeiterzahl laut Unternehmensangaben. Reine Profilsystem-Hersteller wie Schüco, Veka oder Rehau sind nicht berücksichtigt; keine vollständige Rangliste.
| Unternehmen | Sitz | Website | Kurzbeschreibung |
|---|---|---|---|
| hilzinger | Willstätt | hilzinger.de | 1946 gegründete Unternehmensgruppe, die Fenster und Türen in allen Rahmenmaterialien sowie Haus- und Innentüren fertigt und selbst vertreibt. Laut Unternehmen 1.510 Mitarbeitende und 49 Standorte in Europa, davon 21 mit eigener Produktion. |
| HEIM & HAUS | Duisburg | heimhaus.de | Seit 1971 bestehender Direktvertrieb für Bauelemente wie Fenster, Haustüren, Rollläden und Vordächer, der Entwicklung, Produktion, Vertrieb und Montage selbst übernimmt. Laut Unternehmen über 2.500 Beschäftigte einschließlich Vertriebs- und Montagepartnern. |
| WERU | Rudersberg | weru.com | 1843 gegründeter Hersteller von Kunststoff- und Aluminiumfenstern sowie Haustüren, seit 2021 Teil der dänischen Dovista-Gruppe. Laut Unternehmen über 800 Mitarbeitende an zwei deutschen Standorten; 2022 rund 144,9 Mio. € Umsatz (Wikipedia). |
| Kneer-Südfenster | Westerheim | kneer-suedfenster.de | In dritter Generation familiengeführter Hersteller von Fenstern und Haustüren aus Holz, Holz-Aluminium, Kunststoff und Aluminium mit Werken u. a. in Westerheim, Schnelldorf und Massen. Laut Unternehmen über 769 Mitarbeitende. |
| PaX | Ingelheim am Rhein | pax.de | Seit 1984 tätiger Vollsortimenter für Fenster- und Haustürsysteme aus Kunststoff, Holz, Aluminium und Holz-Alu mit Fertigung u. a. in Bad Lausick, Hermeskeil, Rositz und Vestenbergsgreuth. Laut Unternehmen rund 500 Mitarbeitende. |
| Bayerwald Fenster Haustüren | Röhrnbach | bayerwald-fenster-tueren.de | Hersteller von Fenstern und Haustüren aus Aluminium, Holz, Holz-Alu und Kunststoff mit Werk in Neukirchen vorm Wald, Vertrieb über Fachhändler. Laut Unternehmen rund 330 Mitarbeitende. |
| UNILUX | Salmtal | unilux.de | Mittelständischer Hersteller von Fenstern, Haustüren und Glasfassaden aus Holz, Holz-Alu und Kunststoff mit Produktion in der Eifel bei Trier. Laut Unternehmen rund 300 Mitarbeitende. |
| KOCHS | Herzogenrath | kochs.de | Seit 1955 bestehender Familienbetrieb, der Fenster und Haustüren entwickelt, fertigt und vertreibt. Laut Unternehmen rund 300 Mitarbeitende. |
| WIRUS Fenster | Rietberg | wirus-fenster.de | Seit 1979 tätiger Hersteller von Fenstern und Haustüren aus Kunststoff und Aluminium, der bundesweit und ins europäische Ausland liefert. Laut Unternehmen rund 280 Mitarbeitende. |
| GAYKO | Wilnsdorf | gayko.de | 1981 gegründeter Hersteller von Fenstern und Haustüren im Siegerland, der über ein Fachpartnernetz national und international vertreibt. Laut Unternehmen rund 200 Mitarbeitende. |
Quellen: de.wikipedia.org; Unternehmensangaben (Stand 2026).
Regionale Verteilung: Fensterbauer nach Bundesland
Die geografische Verteilung der Fensterbauunternehmen folgt der wirtschaftlichen Stärke und Bautätigkeit. Bevölkerungsreiche Flächenländer mit hoher Neubauquote führen das Branchenverzeichnis an. Der Süden und Westen Deutschlands dominieren die Statistik.
| Bundesland | Unternehmen | Anteil |
|---|---|---|
| Nordrhein-Westfalen | 1.692 | 22,7 % |
| Bayern | 1.219 | 16,3 % |
| Baden-Württemberg | 1.036 | 13,9 % |
| Niedersachsen | 728 | 9,8 % |
| Hessen | 520 | 7,0 % |
| Rheinland-Pfalz | 510 | 6,8 % |
| Sachsen | 342 | 4,6 % |
| Schleswig-Holstein | 288 | 3,9 % |
| Brandenburg | 223 | 3,0 % |
| Sachsen-Anhalt | 201 | 2,7 % |
| Thüringen | 161 | 2,2 % |
| Berlin | 149 | 2,0 % |
| Mecklenburg-Vorpommern | 139 | 1,9 % |
| Saarland | 128 | 1,7 % |
| Hamburg | 75 | 1,0 % |
| Bremen | 45 | 0,6 % |
Nordrhein-Westfalen führt mit 1.692 Betrieben vor Bayern (1.219) und Baden-Württemberg (1.036). Diese drei Bundesländer stellen gemeinsam mehr als die Hälfte aller deutschen Fensterbaufirmen. Niedersachsen (728) und Hessen (520) folgen auf den Rängen vier und fünf.
Ostdeutsche Länder wie Sachsen (342), Brandenburg (223) und Thüringen (161) sind präsent, in absoluten Zahlen aber deutlich schwächer aufgestellt. Wirtschaftskraft, Bevölkerungsgröße und historisch geringere Bautätigkeit erklären diesen Unterschied. Stadtstaaten wie Hamburg (75) und Bremen (45) weisen naturgemäß die niedrigsten Absolutwerte auf.
Marktentwicklung und Trends
Der deutsche Fensterbaumarkt steht unter dem Einfluss zweier dauerhafter Treiber: Neubauvolumen und energetische Sanierung. Die staatliche Förderstruktur schafft planbare Nachfrage. Wer alte Fenster durch Modelle mit einem U-Wert von höchstens 0,95 W/(m²K) ersetzt, erhält 15 Prozent Zuschuss auf die Maßnahmenkosten. Mit einem individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) steigt die Quote auf 20 Prozent. Die Maximalförderung beträgt 12.000 Euro.
Auf der Produktseite zeigt sich eine klare Verschiebung hin zu höherwertigen Materialverbunden. Holz-Aluminium-Fenster gewinnen an Marktbedeutung, weil sie die Wärmedämmung von Holz mit der Witterungsbeständigkeit von Aluminium verbinden. Moderne Fenster erreichen U-Werte von etwa 1,0 W/(m²K). Passivhausfenster liegen noch deutlich darunter. Die durchschnittliche Lebensdauer eines Fensters beträgt rund 20 Jahre. Das bedeutet: Ein Großteil des deutschen Gebäudebestands steht dauerhaft vor der Frage, wann der Fenstertausch wirtschaftlich sinnvoll ist.
Digitalisierung verändert den Sektor strukturell. Online-Konfiguratoren, CRM-gestützte Vertriebsprozesse und digitale Kaltakquise halten auch in Handwerksbetrieben Einzug. Der Fachkräftemangel verstärkt den Konsolidierungsdruck auf Kleinstbetriebe. Der VFF (Verband der Fenster- und Fassadenhersteller) und die Initiative Window.de begleiten diese Entwicklungen mit Qualitätsinitiativen und branchenweitem Lobbying.
Welche Arten von Fensterbauern gibt es?
Die Fensterbaubranche teilt sich entlang der Wertschöpfungskette in drei klar abgegrenzte Betriebstypen auf.
Profilgeber fertigen die Grundprofile und Rahmensysteme, aus denen Fenster zusammengesetzt werden. Sie liefern an Fensterbauer und Montagebetriebe und treten kaum direkt gegenüber Endkunden in Erscheinung. Bekannte Profilgeber auf dem deutschen Markt sind VEKA, Schüco, Gealan, Kömmerling, Aluplast, Salamander, Rehau und Heroal. Sie bestimmen über ihre Systemprofile maßgeblich die technischen und energetischen Eigenschaften der späteren Fenster.
Verarbeitende Fensterbauer setzen die gelieferten Profile, Isolierglaseinheiten und Beschläge zu fertigen Fensterelementen zusammen. Sie bilden den Kern jeder Fensterbauer-Firmenliste für Deutschland und stellen den Großteil der 9.900 erfassten Betriebe. Viele Firmen haben sich auf ein Material spezialisiert: Kunststofffensterbauer arbeiten mit PVC-Profilen, Holzfensterbauer mit Naturholz, Aluminiumfensterbauer mit Leichtmetallprofilen. Holz-Aluminium als Verbundvariante gewinnt kontinuierlich Spezialisten hinzu.
Montagebetriebe sind auf den fachgerechten Fenstereinbau beim Endkunden spezialisiert. Sie beschaffen fertige Fensterelemente und installieren sie nach den anerkannten Regeln der Technik. Unsachgemäße Fenstermontage mindert selbst hochwertige Produkte erheblich in ihrer energetischen Wirkung. Einige Betriebe vereinen alle drei Stufen unter einem Dach: vom Zukauf des Profilsystems über die Fensterfertigung bis zum Einbau vor Ort.
Spezialisierte Nischenbetriebe vervollständigen das Branchenbild. Fassadenbauer realisieren Ganzglasfassaden für Gewerbebauten. Dachfensterbauer und Wintergartenbauer bedienen spezifische Anwendungsfelder im Wohnbau.
Für wen ist eine Fensterbauer-Liste relevant?
Eine strukturierte Adressliste mit deutschen Fensterbauern richtet sich an alle Unternehmen, die Fensterbaufirmen als Zielgruppe erschließen wollen. Der Nutzen liegt im Wegfall aufwändiger Eigenrecherche.
Glasereien, die Spezialglas für Wärmeschutz, Schallschutz oder Einbruchhemmung vertreiben, finden im vollständigen Branchenbuch ihre direkte Abnehmergruppe. Holzhändler mit Rahmenholz für Holzfensterbauer nutzen Adresslisten für Post-Mailing und Telefonakquise. Beschlägezulieferer und Maschinenhersteller für die Fensterproduktion erreichen über eine Unternehmensdatenbank ihre Zielkunden präzise. Das spart Streukosten und erhöht die Trefferquote jeder Kampagne erheblich.
Handwerkersoftware-Anbieter schätzen Fensterbauer-Firmendatenbanken, weil sie die Zielgruppe auf Branchenebene filtern können. Ein CRM-Import einer verifizierten Adressliste erspart Stunden manueller Datenpflege. Marktforscher und Analysten nutzen die Branchenzahlen für Umfragen und Zielgruppenanalysen.
Eine fertige Fensterbauer-Adressliste mit 7.459 Einträgen, 6.415 Telefonnummern und 4.326 E-Mail-Adressen gibt sofortigen Marktüberblick. Die Eigenrecherche bindet erfahrungsgemäß über 215 Stunden Arbeitszeit. Diese Ersparnis rechtfertigt eine gepflegte, tagesaktuelle Firmenliste in aller Regel mehrfach.
Beachten Sie beim Einsatz für Kaltakquise die Regelungen der DSGVO und des UWG. B2B-Firmenlisten mit ausschließlich öffentlich zugänglichen Unternehmensdaten sind bei berechtigtem Interesse grundsätzlich nutzbar.
Datenverfügbarkeit: Fensterbauer
Übersicht der verfügbaren Datenfelder für Fensterbauer in Deutschland.
Alle Angaben stammen aus öffentlich zugänglichen Unternehmensquellen und werden ausschließlich zu geschäftlichen Zwecken gemäß DSGVO verarbeitet. Stand: April 2026.
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Häufig gestellte Fragen
Wie viele Fensterbauer gibt es in Deutschland?
Welche sind die größten Fensterbauer in Deutschland?
Wo gibt es die meisten Fensterbauer in Deutschland?
Welche Materialien verarbeiten Fensterbauer in Deutschland?
Wer nutzt eine Adressliste mit Fensterbauern?
Welche Daten enthält eine Fensterbauer-Firmenliste?
Wie beeinflusst die staatliche Förderung die Nachfrage nach Fensterbauern?
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