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Druckereien Firmenliste Deutschland

Greifen Sie auf verifizierte Druckereien-Unternehmen in Deutschland zu – mit Kontaktdaten, Firmenprofilen und, wo verfügbar, Ansprechpartnern.

Kategorie Handwerk
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Druckereien
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Das Wichtigste in Kürze

  • In Deutschland existieren zwischen 6.500 und 9.485 Druckereien. Das Statistische Bundesamt erfasst aktuell 9.485 Unternehmen; unsere Firmendatenbank listet 9.812 Betriebe.
  • Die Druckbranche erwirtschaftete 2024 einen Gesamtumsatz von 16,8 Milliarden Euro. Sie beschäftigt 107.585 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte sowie insgesamt 123.243 tätige Personen.
  • Nordrhein-Westfalen führt die regionale Verteilung mit 1.574 Druckereien deutlich an. Bayern folgt mit 1.778, Baden-Württemberg mit 1.382 Betrieben.
  • Die Branche durchläuft einen tiefgreifenden Strukturwandel. Das Produktionsvolumen sank von 15 Milliarden Euro im Jahr 2008 auf 11,3 Milliarden Euro im Jahr 2023.
  • Unsere Firmenliste mit 9.812 qualifizierten Adressen steht für Marketing, Vertrieb, Marktanalyse und Lieferantensuche zur Verfügung. Sie wird mit Telefon, E-Mail und Webseite geliefert.
  • Die wichtigsten Spezialisierungen umfassen Werbetechnik-Firmen (3.597 Betriebe), Offsetdruckereien (1.410), Digitaldruckereien (1.112), Copyshops (816) und Textildruckereien (314).
  • Nur 33 Prozent der Druckereien bewerten ihre wirtschaftliche Lage derzeit als gut. Der anhaltende Wettbewerbsdruck prägt die Branche nachhaltig.

Was sind Druckereien?

Druckereien sind Unternehmen, die gewerbliche Druckdienstleistungen für Bücher, Broschüren, Flyer, Poster und Visitenkarten anbieten. Sie nutzen verschiedene Druckverfahren wie Offsetdruck, Digitaldruck und Siebdruck. Hochwertige Printprodukte entstehen für Industrie, Handel, Handwerk sowie Verwaltung und Verbände. Die Druckbranche gehört zum produzierenden Gewerbe. Sie spielt eine zentrale Rolle in der deutschen Medien- und Werbewirtschaft.

Die Branche umfasst ein breites Spektrum von Druckunternehmen. Neben dem eigentlichen Druckprozess übernehmen viele Firmen auch die Nachbearbeitung ihrer Erzeugnisse durch Binden, Klammern, Leimen oder Prägen. Moderne Betriebe haben sich zunehmend zu Komplettanbietern entwickelt. Sie decken von der Druckvorstufe über den eigentlichen Druck bis zur Weiterverarbeitung und Logistik alle Schritte ab.

Die wirtschaftliche Bedeutung der Druckbranche zeigt sich in ihrer Funktion als Dienstleister für nahezu alle Wirtschaftszweige. Von der Verpackungsindustrie über Verlage bis hin zu Werbeagenturen nutzen Unternehmen die Leistungen von Druckereien für ihre Kommunikations- und Marketingziele. Ein umfassendes Branchenverzeichnis ermöglicht es Geschäftskunden, passende Druckdienstleister für ihre spezifischen Anforderungen zu identifizieren. Angebote lassen sich gezielt einholen.

Wie viele Druckereien gibt es in Deutschland?

Die genaue Anzahl der Druckereien in Deutschland variiert je nach Quelle und Erfassungsmethodik. Das Statistische Bundesamt weist aktuell 9.485 Druckereien aus. Unsere Firmendatenbank listet 9.812 Betriebe. Diese Unterschiede erklären sich durch verschiedene Abgrenzungskriterien. Auch die Definitionen der Branchenzugehörigkeit und die Erfassung von Nebengewerben spielen eine Rolle. Manche Plattformen nennen sogar über 11.000 Druckereien, was darauf hindeutet, dass auch kleinere Betriebe und Spezialanbieter mitgezählt werden.

Die Druckbranche beschäftigt deutschlandweit 107.585 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Rechnet man alle tätigen Personen ein, steigt die Zahl auf 123.243 Mitarbeiter. Der durchschnittliche Jahresumsatz pro Druckerei liegt bei etwa 1,8 Millionen Euro. Die Gesamtbranche erwirtschaftete 2024 einen Umsatz von 16,8 Milliarden Euro. Zehn Jahre nach der Wiedervereinigung gab es noch 13.922 Druckereien in Deutschland. Heute sind es deutlich weniger.

Der Strukturwandel wird besonders deutlich bei der langfristigen Umsatzentwicklung. Während die Branche 2008 noch 15 Milliarden Euro Produktionsvolumen verzeichnete, sank dieser Wert bis 2023 auf 11,3 Milliarden Euro. Das entspricht einem Rückgang von etwa drei Milliarden Euro innerhalb von 15 Jahren. Die Anzahl der Druckereien in Deutschland hat sich seit dem Jahr 2000 nahezu halbiert. Trotz sinkender Betriebszahlen bleibt die Druckindustrie ein wichtiger Wirtschaftsfaktor mit erheblicher Bedeutung für Marktdaten und Adressdaten im B2B-Segment.

10 der größten Druckereien in Deutschland

Auswahl großer Industrie- und Online-Druckereien nach Mitarbeiterzahl laut Wikipedia, Fachpresse, Regio-Manager-Ranking und Unternehmensangaben, absteigend sortiert. Keine vollständige Rangliste – die Angaben stammen aus unterschiedlichen Jahren.

Unternehmen Sitz Website Kurzbeschreibung
Flyeralarm Würzburg flyeralarm.com 2002 gegründete Onlinedruckerei für Geschäftsdrucksachen, Werbemittel und Werbetechnik mit Produktion in Deutschland und Niederlassungen im europäischen Ausland. Laut Wikipedia rund 2.500 Mitarbeitende (2023) und 400 Mio. € Umsatz (2022).
Mohn Media (Bertelsmann) Gütersloh mohnmedia.de Offsetdruckerei für Prospekte, Kataloge, Zeitschriften und Bücher, Teil von Bertelsmann Marketing Services, Europas größter Druckereigruppe. Laut Wikipedia rund 2.000 Mitarbeitende und ca. 575 Mio. € Umsatz (Stand 2019).
Onlineprinters Fürth onlineprinters.de 1984 als Druckerei Meyer gegründete Online-Druckerei (u. a. diedruckerei.de) mit Produktion in Neustadt an der Aisch. Laut Wikipedia rund 1.700 Mitarbeitende (2021) und 300 Mio. € Umsatz (2022).
Eversfrank Gruppe Meldorf eversfrank.com Druck- und Mediengruppe mit Schwerpunkt Rollenoffset für Zeitschriften, Kataloge und Beilagen, mit Druckstandorten u. a. in Meldorf, Preetz und Alzey. Laut Unternehmen (2018) rund 1.200 Mitarbeitende an zehn Standorten und 260 Mio. € Umsatz.
GGP Media (Bertelsmann) Pößneck ggp-media.de Aus dem früheren Karl-Marx-Werk hervorgegangene Buchdruckerei, die zu Bertelsmann Marketing Services gehört. Laut Wikipedia rund 1.000 Mitarbeitende.
CEWE Oldenburg cewe-group.com Fotoservice- und Druckkonzern, der neben dem CEWE Fotobuch die Online-Druckereien Saxoprint, viaprinto und Laserline betreibt. Im Regio-Manager-Ranking der Online-Druckereien 2019 mit 84 Mio. € Umsatz und 770 Mitarbeitenden im kommerziellen Onlinedruck.
unitedprint.com (print24) Radebeul unitedprint.com Online-Druckerei mit Marken wie print24, die aus einer Meißener Traditionsdruckerei hervorging. Im Regio-Manager-Ranking 2019 mit 73 Mio. € Umsatz und 680 Mitarbeitenden.
WIRmachenDRUCK Backnang wir-machen-druck.de 2008 gegründete Online-Druckerei, die 2015 vom Druckkonzern Cimpress übernommen wurde. Laut Wikipedia mehr als 650 Mitarbeitende (2025); Umsatz 183 Mio. € (2017).
Firmengruppe Appl Wemding appl.de Druckereigruppe für Bücher, Zeitschriften, Kataloge und Beilagen mit Standorten u. a. in Wemding und Freising. Laut Unternehmen rund 500 Mitarbeitende.
Westermann Druck Braunschweig westermann-druck.de Druckerei der Westermann Gruppe für Zeitschriften, Kataloge und Bücher für Verlage, Industrie und Handel. Laut Unternehmen rund 300 Mitarbeitende.

Quellen: de.wikipedia.org, regiomanager.de, print.de, print24.com; Unternehmensangaben (Stand 2026).

Regionale Verteilung: Druckereien nach Bundesland

Die regionale Verteilung der Druckereien in Deutschland zeigt deutliche Konzentrationen in wirtschaftsstarken Bundesländern. Nordrhein-Westfalen führt mit 2.318 Druckereien die Rangliste an. Das liegt sowohl an der hohen Bevölkerungsdichte als auch an der starken Industriestruktur. Bayern folgt mit 1.778 Betrieben. Baden-Württemberg liegt mit 1.382 Druckereien auf dem dritten Platz. Diese drei Bundesländer vereinen mehr als die Hälfte aller deutschen Druckereien auf sich und spiegeln die wirtschaftliche Bedeutung dieser Regionen wider.

Bundesland Unternehmen Anteil
Nordrhein-Westfalen 2.318 23,6 %
Bayern 1.778 18,1 %
Baden-Württemberg 1.382 14,1 %
Hessen 884 9,0 %
Niedersachsen 779 7,9 %
Rheinland-Pfalz 485 4,9 %
Sachsen 388 4,0 %
Berlin 360 3,7 %
Schleswig-Holstein 358 3,6 %
Hamburg 285 2,9 %
Brandenburg 198 2,0 %
Thüringen 182 1,9 %
Sachsen-Anhalt 148 1,5 %
Mecklenburg-Vorpommern 102 1,0 %
Saarland 100 1,0 %
Bremen 64 0,7 %

Die regionale Konzentration erklärt sich durch mehrere Faktoren. Wirtschaftsstarke Regionen mit hoher Unternehmensdichte erzeugen eine größere Nachfrage nach Druckerzeugnissen für Marketing, Dokumentation und Kommunikation. Historisch gewachsene Industriestrukturen in Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg haben zu einer dichten Ansiedlung von Druckbetrieben geführt. Ballungsräume weisen ebenfalls erhöhte Druckerei-Dichten auf. Berlin beherbergt 360 Druckereien, Hamburg 285. Das entspricht zusammen etwa 7,9 Prozent aller Druckereien in nur drei Städten. Die neuen Bundesländer zeigen erwartungsgemäß niedrigere Zahlen. Sachsen bildet mit 388 Betrieben eine Ausnahme und profitiert von der wirtschaftlichen Entwicklung der Region Leipzig und Dresden.

Die deutsche Druckindustrie durchläuft einen tiefgreifenden Strukturwandel, der durch Digitalisierung und veränderte Mediennutzung geprägt ist. Das Produktionsvolumen sank von 15 Milliarden Euro im Jahr 2008 auf 11,3 Milliarden Euro im Jahr 2023. Dieser Rückgang von rund drei Milliarden Euro innerhalb von 15 Jahren zeigt die Herausforderungen der Branche deutlich. Bereits zwischen 2008 und 2018 verlor die Druckindustrie etwa drei Milliarden Euro Umsatz. Die Jahre 2016 und 2017 waren von Rückgängen um 2,7 Prozent beziehungsweise 0,3 Prozent geprägt.

Ein zentraler Trend ist der Aufstieg von Online-Druckereien, die über Web-to-Print-Plattformen agieren. Große Anbieter arbeiten mit zweistelligen jährlichen Wachstumsraten und profitieren von optimierten Abläufen sowie extrem günstigen Einkaufskonditionen. Diese Marktkonzentration setzt traditionelle lokale Druckereien unter massiven Preisdruck. Kleinere Betriebe können häufig nicht einmal ihre Materialkosten für Papier und Farben zu den Preisen decken, die große Online-Druckereien ihren Kunden anbieten. Nur 33 Prozent der Druckereien bewerten ihre wirtschaftliche Lage als gut.

Die Zukunft der Branche liegt in Spezialisierung und Nischenpositionierung. Viele Druckereien erweitern ihr Portfolio um Lettershop-Leistungen, Großformatdruck oder hochwertige Veredelungstechniken. Auch professioneller Digitaldruck für Kleinauflagen gewinnt an Bedeutung. Qualität und persönlicher Service werden zu entscheidenden Differenzierungsmerkmalen gegenüber anonymen Online-Anbietern. Die Marktkonsolidierung wird sich fortsetzen. Innovative Druckereien erschließen neue Geschäftsfelder wie gedruckte Elektronik oder nachhaltige Druckverfahren.

Welche Arten von Druckereien gibt es?

Die deutsche Drucklandschaft gliedert sich in zahlreiche Spezialisierungen, die jeweils unterschiedliche Marktsegmente bedienen. Werbetechnik-Firmen bilden mit 3.597 Unternehmen die größte Gruppe und decken das breite Spektrum von Außenwerbung, Schildern, Bannern und Beschriftungen ab. Diese Betriebe arbeiten häufig für Werbeagenturen und Marketingabteilungen. Sie kombinieren klassische Drucktechniken mit modernen Digitaldruckverfahren für großformatige Anwendungen.

Offsetdruckereien zählen mit 1.410 Betrieben zur zweiten großen Kategorie und repräsentieren den traditionellen Qualitätsdruck für mittlere bis hohe Auflagen. Sie produzieren Broschüren, Kataloge, Zeitschriften und Bücher in hoher Druckqualität. Digitaldruckereien folgen mit 1.112 Unternehmen. Sie haben sich auf flexible Kleinauflagen, personalisierte Produkte und schnelle Produktionszeiten spezialisiert. Diese Betriebe profitieren von der wachsenden Nachfrage nach individualisierten Druckerzeugnissen und Just-in-Time-Produktion.

Copyshops mit 816 Betrieben bedienen vor allem das Alltagsgeschäft mit Kopien, Dokumentenverarbeitung, Bindungen und kleinformatigen Druckaufträgen. Sie richten sich primär an Privatkunden, Studierende und kleine Unternehmen. Textildruckereien spezialisieren sich mit 314 Betrieben auf Textilveredelung und Merchandising-Artikel. Repro-Services umfassen 309 Unternehmen und konzentrieren sich auf Druckvorstufe, Reproarbeiten und digitale Bildbearbeitung. Lettershops bilden mit 155 Betrieben eine kleinere, aber hochspezialisierte Gruppe. Sie übernehmen Mailingproduktion und Versandabwicklung für Direktmarketing-Kampagnen.

Weitere bedeutende Spezialisierungen umfassen Siebdruckereien für technische Anwendungen und Sonderdrucke, Etikettendruckereien für Produktkennzeichnung sowie Buchbindereien für hochwertige Buchproduktion. Auch Online-Druckereien, die ausschließlich über das Internet Aufträge akquirieren, spielen eine wichtige Rolle. Großformatdruck für Plakate und Messewände, Flexodruck für Verpackungen sowie 3D-Druck gewinnen zunehmend an Bedeutung. Die Vielfalt der Druckereiarten zeigt die Spezialisierung der Branche und die unterschiedlichen Anforderungen verschiedener Kundengruppen.

Für wen ist eine Liste von Druckereien relevant?

Eine Adressliste mit Druckerei-Kontakten erweist sich für zahlreiche Zielgruppen als wertvolles Instrument. Marketing-Abteilungen nutzen solche Verzeichnisse für Lead-Generierung und Direktmarketing-Kampagnen, um ihre Produkte oder Dienstleistungen gezielt bei Druckbetrieben zu platzieren. Vertriebsteams profitieren besonders von qualifizierten Firmendatenbanken, wenn sie Verbrauchsmaterialien wie Tinte, Papier oder Druckplatten verkaufen. Die gezielte Ansprache über eine strukturierte Unternehmensdatenbank erhöht die Erfolgsquote deutlich.

Anbieter von Druckmaschinen, technischer Ausrüstung und Wartungsdienstleistungen finden in Druckerei-Verzeichnissen ihre ideale Zielgruppe. Elektrotechnik-Unternehmen, die Steuerungssysteme oder Automatisierungslösungen für Druckmaschinen entwickeln, erreichen über eine Adressliste präzise diejenigen Betriebe, die Investitionsbedarf haben. Papierhersteller und Zulieferer spezialisierter Druckmaterialien nutzen Branchenverzeichnisse, um neue Geschäftsbeziehungen aufzubauen. Durchschnittlich 40 Prozent höhere Conversion-Raten lassen sich mit qualifizierten Firmenlisten erzielen.

Grafikdesigner und Werbeagenturen verwenden Druckereien-Listen für die Lieferantensuche und den Aufbau langfristiger Partnerschaften. Sie benötigen zuverlässige Druckpartner für verschiedene Projekte und Kundenanforderungen. Marktforscher nutzen Branchendatenbanken für Analysen, Wettbewerbsbeobachtung und Strukturuntersuchungen der Druckindustrie. Die Anwendungskanäle reichen von E-Mail-Marketing über Post-Mailings bis zur Telefonakquise und strukturierten Umfragen. Eine aktuelle Firmenliste mit Kontaktdaten ermöglicht die schnelle und effiziente Ansprache der Zielgruppe ohne aufwändige Eigenrecherche.

Datenverfügbarkeit: Druckereien

Übersicht der verfügbaren Datenfelder für Druckereien in Deutschland.

Firmenname
Branche
Postadresse
Allgemeine Telefonnummer
Faxnummer
Webseite
Allgemeine E-Mail-Adresse

Alle Angaben stammen aus öffentlich zugänglichen Unternehmensquellen und werden ausschließlich zu geschäftlichen Zwecken gemäß DSGVO verarbeitet. Stand: April 2026.

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Adresse100%
Website61%
E-Mail53%
Telefon90%
Ansprechpartner14%
Fax30%

Häufig gestellte Fragen

Wie viele Druckereien gibt es aktuell in Deutschland?
Die Anzahl variiert je nach Datenquelle zwischen 6.500 und 9.485 Druckereien. Das Statistische Bundesamt erfasst 9.485 Betriebe. Unsere Firmendatenbank listet 9.812 Unternehmen. Diese Unterschiede entstehen durch verschiedene Erfassungsmethoden und Abgrenzungskriterien bei der Branchenzuordnung. Manche Quellen rechnen nur Hauptgewerbe, andere auch Nebengewerbe hinzu. Der Markt befindet sich im Strukturwandel mit einer Tendenz zur Konsolidierung. Die Zahl sinkt seit Jahren.
Welche sind die größten Druckereien in Deutschland?
Zu den größten Druckereien in Deutschland zählen unter anderem Flyeralarm, Mohn Media (Bertelsmann), Onlineprinters, Eversfrank Gruppe und GGP Media (Bertelsmann). Eine Übersicht mit 10 Unternehmen, Sitz und Website finden Sie im Abschnitt „10 der größten Druckereien in Deutschland“ weiter oben.
Welches Bundesland hat die meisten Druckereien?
Nordrhein-Westfalen führt die regionale Verteilung mit 1.574 Druckereien deutlich an. Bayern folgt mit 1.778 Betrieben auf dem zweiten Platz. Baden-Württemberg liegt mit 1.382 Druckereien auf Rang drei. Diese Konzentration hängt unmittelbar mit der Wirtschaftskraft und Bevölkerungsdichte zusammen. Starke Industrieregionen erzeugen eine höhere Nachfrage nach Druckerzeugnissen für Marketing und Kommunikation. Die drei führenden Bundesländer vereinen mehr als die Hälfte aller deutschen Druckereien auf sich.
Welche Arten von Druckereien sind am häufigsten?
Werbetechnik-Firmen bilden mit 3.597 Unternehmen die größte Gruppe in der deutschen Drucklandschaft. Sie decken Außenwerbung, Schilder, Banner und Beschriftungen ab. Offsetdruckereien folgen mit 1.410 Betrieben und bedienen das klassische Druckgeschäft für mittlere bis hohe Auflagen. Digitaldruckereien mit 1.112 Unternehmen spezialisieren sich auf flexible Kleinauflagen und personalisierte Produkte. Weitere wichtige Kategorien sind Copyshops (816), Textildruckereien (314), Repro-Services (309) und Lettershops (155). Diese Zahlen zeigen die breite Spezialisierung innerhalb der Branche.
Wo kann man Adressen von Druckereien kaufen?
Spezialisierte Datenanbieter bieten Firmenlisten mit Druckerei-Adressen an. Unsere verfügbaren Datensätze umfassen 9.812 Adressen. Die Datenfelder enthalten typischerweise Firmenname, Postadresse, Telefonnummer, E-Mail-Adresse, Webseite, Geschäftsführung, Umsatzklasse und Mitarbeiterzahl. Bei vielen Anbietern verfügen 100 Prozent der Adressen über Telefonnummern, 89 Prozent über Webseiten und 60 Prozent über E-Mail-Adressen. Die Listen werden ständig aktualisiert durch Daten von Handelskammern und öffentlichen Quellen.
Für wen sind Druckereien-Listen besonders interessant?
Marketing- und Vertriebsteams nutzen Druckereien-Listen für B2B-Akquise und Lead-Generierung in den Bereichen Verbrauchsmaterialien, Druckmaschinen oder Softwarelösungen. Anbieter von Druckmaterialien wie Tinte, Papier und Farben erreichen ihre Zielgruppe präzise über qualifizierte Firmenlisten. Grafikdesigner und Werbeagenturen suchen über Branchenverzeichnisse nach geeigneten Druckpartnern für verschiedene Projekte. Marktforscher verwenden Unternehmensdatenbanken für Branchenanalysen und Wettbewerbsbeobachtung. Studien zeigen, dass Conversion-Raten bei der Nutzung qualifizierter Listen durchschnittlich um 40 Prozent steigen. Die Listen eignen sich für E-Mail-Marketing, Post-Mailings und Telefonakquise.
Wie entwickelt sich der Druckmarkt in Deutschland?
Das Produktionsvolumen der deutschen Druckindustrie sank von 15 Milliarden Euro im Jahr 2008 auf 11,3 Milliarden Euro im Jahr 2023. Dieser Rückgang von rund drei Milliarden Euro zeigt den Strukturwandel durch Digitalisierung und veränderte Mediennutzung. Online-Druckereien mit Web-to-Print-Plattformen gewinnen Marktanteile durch aggressive Preisstrategien und optimierte Abläufe. Die Marktkonzentration nimmt zu. Kleinere Druckereien geraten unter Druck. Nur 33 Prozent der Betriebe bewerten ihre wirtschaftliche Lage als gut. Die Zukunft liegt in Spezialisierung, Qualität und Nischenmärkten wie hochwertiger Veredelung oder nachhaltigen Druckverfahren.

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