Landwirte Firmenliste Deutschland
Greifen Sie auf verifizierte Landwirte-Unternehmen in Deutschland zu – mit Kontaktdaten, Firmenprofilen und, wo verfügbar, Ansprechpartnern.

inkl. Geschäftsführer, E-Mail, Telefon, Adresse· DSGVO-konform · sofort verfügbar
Branchenexperte
Von branchenlisten.de
Aktualisiert am
Das Wichtigste in Kürze
- Deutschland zählt 255.010 landwirtschaftliche Betriebe (Stand 2023), womit die Branche eine der bedeutendsten Säulen des produzierenden Gewerbes bleibt.
- Bayern führt das Bundesland-Ranking mit 81.560 Betrieben an, gefolgt von Baden-Württemberg mit 37.500 und Niedersachsen mit 34.040 Betrieben.
- Der Gesamtstandardoutput der deutschen Landwirtschaft beläuft sich auf 49,6 Milliarden Euro, was einem Durchschnitt von rund 194.440 Euro je Betrieb entspricht.
- Die Branche befindet sich in einem anhaltenden Strukturwandel: Die Betriebsanzahl sank von rund 600.000 im Jahr 1990 auf 255.010 im Jahr 2023.
- In kommerziellen Firmendatenbanken sind rund 29.754 Landwirtschaftsbetriebe mit vollständigen Kontaktdaten erfasst, da viele Betriebe über keine eigene Webpräsenz verfügen.
- Die Branche umfasst zahlreiche Spezialisierungen: Reiterhöfe (2.744 Betriebe), Forstwirte (2.278) und Gemüsebauern (1.995) stellen die größten Teilsegmente dar.
- Eine aktuelle Liste Landwirte Deutschland ist für Landmaschinenhändler, Futtermittelhersteller und Agrarsoftware-Anbieter ein zentrales Instrument zur gezielten Neukundengewinnung.
- Ostdeutsche Bundesländer wie Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg zeichnen sich durch wenige, aber flächenmäßig sehr große Agrarholdings aus.
Was sind Landwirte in Deutschland?
Landwirtschaftsbetriebe bewirtschaften landwirtschaftliche Nutzfläche zur gewerblichen Erzeugung pflanzlicher und tierischer Produkte. Zu ihren Kernaufgaben zählen der Anbau von Getreide, Gemüse und Obst. Dazu kommt die Zucht und Haltung von Nutztieren wie Schweinen, Rindern, Pferden und Hühnern. Tierische Erzeugnisse wie Fleisch, Milch, Eier und Käse gelangen anschließend an Einzelhändler, Großhändler, Mühlen, Bäckereien und Metzgereien. Manche Betriebe spezialisieren sich zusätzlich auf die Produktion von Bioenergie und Biorohstoffen.
Agrarbetriebe gehören zum produzierenden Gewerbe. Die EU-Betriebstypologie klassifiziert sie anhand des Standardoutputs. Die gängigen Betriebstypen umfassen Ackerbau-, Gartenbau-, Grünland- und Veredlungsbetriebe sowie Gemischtbetriebe. Rechtlich treten sie als Einzelunternehmen, Gesellschaft bürgerlichen Rechts, GmbH oder eingetragene Genossenschaft auf. Im Firmenverzeichnis und Branchenbuch finden sich diese Betriebe unter Synonymen wie Bauernhöfe, landwirtschaftliche Betriebe oder Agrarunternehmen.
Die wirtschaftliche Bedeutung der Branche ist erheblich. Mit 875.900 Beschäftigten (Stand 2023) ist die Landwirtschaft ein zentraler Arbeitgeber im ländlichen Raum. Nicht alle 255.010 Betriebe erscheinen in einem Branchenverzeichnis oder einer Unternehmensdatenbank. Gerade Familien- und Nebenerwerbsbetriebe ohne eigene Website fehlen in kommerziellen Firmendatenbanken häufig, was die Diskrepanz zwischen amtlichen Zahlen und Datenbankbeständen erklärt.
Wie viele Landwirte gibt es in Deutschland?
Deutschland zählt 255.010 landwirtschaftliche Betriebe (Stand 2023). Das bedeutet einen Rückgang gegenüber der Erhebung aus dem Jahr 2020, die noch 262.800 Betriebe auswies. Der Verlust von rund 7.800 Betrieben in drei Jahren setzt einen langfristigen Strukturwandel fort, der die Agrarbranche seit Jahrzehnten prägt.
| Kennzahl | Wert (Stand 2023) |
|---|---|
| Betriebe gesamt | 255.010 |
| Betriebe in kommerziellen Adressdaten | 29.754 |
| Anteil digital erfasster Betriebe | ca. 11,7 % |
| Beschäftigte gesamt | 875.900 |
| Standardoutput gesamt | 49,6 Mrd. EUR |
| Standardoutput je Betrieb | ca. 194.440 EUR |
Die Abweichung zwischen der amtlichen Zahl und dem Bestand kommerzieller Adresslisten erklärt sich vor allem durch fehlende Webpräsenz vieler Betriebe. Insbesondere Nebenerwerbs- und Familienbetriebe unterhalten keine eigene Website. Automatisierte Erfassungssysteme erreichen sie daher kaum. Hinzu kommt, dass die amtliche Statistik eine breitere Definition landwirtschaftlicher Betriebe verwendet und teilweise andere Teilbranchen einschließt.
Der Blick auf die langfristige Entwicklung verdeutlicht den tiefgreifenden Wandel: 1990 existierten noch rund 600.000 Betriebe in Deutschland. In drei Jahrzehnten sank ihre Zahl auf weniger als die Hälfte. Der Rückgang setzt sich fort. Größere Betriebe absorbieren die Flächen aufgegebener Höfe, während der Durchschnitts-Standardoutput je Betrieb kontinuierlich steigt.
Regionale Verteilung: Landwirte nach Bundesland
Die räumliche Verteilung der Landwirtschaftsbetriebe in Deutschland folgt ausgeprägten strukturellen Mustern. Bayern dominiert das Branchenverzeichnis mit 81.560 Betrieben, was knapp 32 Prozent aller deutschen Betriebe entspricht. Es folgen Baden-Württemberg (37.500), Niedersachsen (34.040) und Nordrhein-Westfalen (33.570). Stadtstaaten wie Berlin (50), Bremen (130) und Hamburg (510) verzeichnen naturgemäß nur sehr wenige Betriebe.
| Bundesland | Betriebe gesamt (Stand 2023) | Davon digital erfasst |
|---|---|---|
| Bayern | 81.560 | 3.863 |
| Baden-Württemberg | 37.500 | 3.302 |
| Niedersachsen | 34.040 | 4.660 |
| Nordrhein-Westfalen | 33.570 | 4.422 |
| Rheinland-Pfalz | 15.310 | 3.437 |
| Hessen | 15.300 | 1.446 |
| Schleswig-Holstein | 11.630 | 1.477 |
| Sachsen | 6.490 | 1.341 |
| Brandenburg | 5.370 | 1.784 |
| Mecklenburg-Vorpommern | 4.750 | 1.519 |
| Sachsen-Anhalt | 4.150 | 1.017 |
| Thüringen | 3.590 | 1.006 |
| Saarland | 1.070 | 145 |
| Hamburg | 510 | 155 |
| Bremen | 130 | 44 |
| Berlin | 50 | 136 |
Bemerkenswert ist der Unterschied zwischen den absoluten Betriebszahlen und den digital erfassten Betrieben je Bundesland. Niedersachsen führt bei digital erfassten Betrieben mit 4.660 Einträgen. Es liegt knapp vor Nordrhein-Westfalen (4.422) und Bayern (3.863), obwohl Bayern bei der Gesamtzahl klar dominiert. Der Grund liegt in der Betriebsstruktur: Bayern ist historisch kleinbäuerlich geprägt, und viele dieser Betriebe sind Nebenerwerbs- oder Familienhöfe ohne Webauftritt. Ostdeutsche Bundesländer wie Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Thüringen melden zwar wenige Betriebe. Doch diese bewirtschaften teils 19 bis 37 Prozent der jeweiligen Landesfläche. Große Agrarholdings dominieren dort die Strukturen.
Marktentwicklung und Trends bei Landwirten in Deutschland
Der Strukturwandel in der deutschen Landwirtschaft hat sich in den vergangenen Jahren beschleunigt. Kleine und mittlere Betriebe geben zunehmend auf, während verbleibende Höfe durch Flächenzukauf und Pacht wachsen. Die DAH Deutsche Agrar Holding bewirtschaftet über 36 Tochterunternehmen rund 45.000 Hektar. Sie steht exemplarisch für diese Konzentrationsbewegung. Die Hofnachfolge bleibt eine strukturelle Herausforderung. In vielen Familienbetrieben ist die Übernahme durch die nächste Generation ungeklärt. Das befeuert den Rückgang weiter.
Parallel wächst der ökologische Landbau als eigenständiges Segment. Deutschland verzeichnet 28.630 Bio-Betriebe, die zusammen 1,85 Millionen Hektar ökologisch bewirtschaften (Stand 2023). Verbände wie Bioland, Demeter und ECOVIN treiben diese Entwicklung voran. Für Unternehmen, die gezielt Bio-Landwirte ansprechen wollen, bieten spezialisierte Firmenlisten mit entsprechender Filterung einen direkten Marktzugang.
Smart Farming und Digitalisierung verändern zusätzlich die Betriebsführung. GPS-gesteuerte Maschinen, Drohnen für die Feldüberwachung und datenbasierte Entscheidungssysteme halten Einzug in immer mehr Betriebe. Agrarsoftware-Anbieter profitieren von dieser Nachfrage und nutzen eine aktuell gepflegte Landwirte-Datenbank, um Entscheider direkt zu erreichen. Die Digitalisierung erhöht zugleich die Zahl der Betriebe mit Webpräsenz, sodass die Abdeckung in kommerziellen Branchenverzeichnissen langfristig steigen dürfte.
Welche Arten von Landwirten gibt es in Deutschland?
Die deutsche Landwirtschaft ist weit mehr als Getreideanbau und Milchwirtschaft. Sie umfasst ein breites Spektrum an Spezialisierungen, das in kommerziellen Firmendatenbanken mit zehn klar abgegrenzten Teilbranchen abgebildet wird.
Reiterhöfe bilden mit 2.744 erfassten Betrieben das größte Segment. Sie bieten Pensionspferdehaltung, Reitunterricht und Reitsport an. Für Anbieter von Reitsportbedarf und tiermedizinischen Dienstleistungen stellen sie eine hochrelevante Zielgruppe dar.
Forstwirte (2.278 Betriebe) kombinieren Holzwirtschaft und Waldpflege, häufig in Ergänzung zur landwirtschaftlichen Nutzfläche. Gemüsebauern (1.995) beliefern Erzeugergenossenschaften, Direktvermarkter und den Lebensmitteleinzelhandel. Ihr Bedarf an Saatgut, Düngemitteln und Bewässerungstechnik macht sie zu einer attraktiven Adresse für den Agrarhandel.
Landwirte für Viehwirtschaft und Spargelhöfe zählen jeweils 1.812 Betriebe. Rinderhaltung, Schweinezucht und Geflügelhaltung prägen die Viehwirtschaft. Spargelhöfe haben saisonal einen hohen Bedarf an Arbeitskräften und Spezialmaschinen. Imkereien (1.619) erzeugen Honig und stellen Bestäubungsdienstleistungen bereit.
Bio-Landwirte (1.462) wirtschaften nach EU-Öko-Verordnung. Viele von ihnen sind in Verbandsstrukturen wie Bioland oder Demeter organisiert. Pferdezüchter (738) konzentrieren sich auf Zucht und Verkauf von Sport- und Zuchtpferden. Getreidebauern (558) dominieren flächenmäßig vor allem in Nord- und Ostdeutschland, während Erdbeerhöfe (294) als Spezialkulturbetriebe mit hohem Direktvermarktungsanteil das Spektrum abrunden.
Mit einem gezielten Filter im Agrarbetriebe-Verzeichnis treffen Direktmarketing-Kampagnen genau die richtigen Empfänger.
Für wen ist eine Liste von Landwirten in Deutschland relevant?
Eine vollständige Übersicht der Landwirtschaftsbetriebe mit Kontaktdaten ist besonders wertvoll für Unternehmen, die diese Betriebe als Kunden oder Partner gewinnen wollen. Der Nutzerkreis ist breit und vielfältig.
Landmaschinenhändler und Agrartechnik-Anbieter zählen zu den wichtigsten Nutzergruppen. Sie adressieren Betriebsleiter direkt per Post, E-Mail oder Telefon, um Maschinen, Anbaugeräte oder Wartungsverträge anzubieten. Eine nach Bundesland und Betriebsgröße segmentierte Firmenliste erhöht die Treffsicherheit erheblich und spart Recherchezeit.
Futtermittelhersteller und Saatgutproduzenten benötigen eine nach Tierhaltern oder Ackerbaubetrieben gefilterte Branchenliste, um ihre Produktkampagnen auf die richtigen Empfänger zu konzentrieren. Ähnliches gilt für Düngemittelanbieter und Pflanzenschutzunternehmen, die ihre Regionalvertriebe mit zielgenauen Adressdaten versorgen müssen.
Agrarsoftware-Anbieter nutzen Kontaktdaten, um Farm-Management-Software, Buchhaltungslösungen und Smart-Farming-Tools direkt an Entscheider zu vermarkten. Lohnunternehmen identifizieren über ein Branchenverzeichnis potenzielle Auftraggeber in ihrem Einzugsgebiet, ohne eigene Recherchen betreiben zu müssen. Marktforschungsinstitute greifen auf Adressdaten zurück, um repräsentative Stichproben für Branchenumfragen zu ziehen. Investoren nutzen Branchenreports und Wirtschaftsdaten, um regionale Potenziale zu bewerten.
Datenverfügbarkeit: Landwirte
Übersicht der verfügbaren Datenfelder für Landwirte in Deutschland.
Alle Angaben stammen aus öffentlich zugänglichen Unternehmensquellen und werden ausschließlich zu geschäftlichen Zwecken gemäß DSGVO verarbeitet. Stand: April 2026.
Stellen Sie Ihre Landwirte-Liste jetzt individuell zusammen
Datenfelder auswählenDatenabdeckung
Anteil der Einträge (17.366) mit dem jeweiligen Datenfeld.
Häufig gestellte Fragen
Wie viele Landwirte gibt es in Deutschland?
Wo gibt es die meisten Landwirtschaftsbetriebe in Deutschland?
Wie viel verdient ein Landwirt in Deutschland?
Welche Arten von Landwirtschaftsbetrieben gibt es in Deutschland?
Welche Kontaktdaten sind über Landwirtschaftsbetriebe verfügbar?
Ist eine Adressliste für Landwirte DSGVO-konform nutzbar?
Unterkategorien von Landwirte
Erstellen Sie jetzt Ihre individuelle Branchenliste
Individuelle Liste erstellenVerwandte Branchen
Entdecken Sie weitere Firmenlisten aus verwandten Branchen.
Das Vertrauen führender Unternehmen
Überzeugen Sie sich selbst.
Starten Sie mit 50 kostenlosen Leads. Keine Kreditkarte erforderlich.