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Erdbeerhöfe Firmenliste Deutschland

Greifen Sie auf verifizierte Erdbeerhöfe-Unternehmen in Deutschland zu – mit Kontaktdaten, Firmenprofilen und, wo verfügbar, Ansprechpartnern.

Kategorie LandwirteKategorie LebensmittelKategorie Produzierendes Gewerbe
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Das Wichtigste in Kürze

  • Deutschland zählt 284 Erdbeerhöfe, die Erdbeeren, Himbeeren und weiteres Beerenobst anbauen und vermarkten (Stand 2023).
  • Die Branche sieht sich mit steigenden Betriebskosten und starker Importkonkurrenz konfrontiert. Die Entwicklung verläuft stabil.
  • Nordrhein-Westfalen führt mit 69 Betrieben, gefolgt von Niedersachsen (56) und Bayern (41).
  • Selbstpflücke und Direktvermarktung über Hofläden prägen das Geschäftsmodell vieler Erdbeerproduzenten.
  • Firmenlisten und Branchenverzeichnisse bieten Marketing- und Vertriebsteams präzise Adressdaten für die gezielte Neukundenansprache.
  • Neben klassischen Erdbeerhöfen etablieren sich zunehmend Erlebnishöfe mit Gastronomie, Maislabyrinth und Freizeitangeboten.

Was sind Erdbeerhöfe?

Erdbeerhöfe bilden eine spezialisierte Untergruppe der landwirtschaftlichen Obstbaubetriebe in Deutschland. Sie züchten und verkaufen primär Erdbeeren, Himbeeren sowie weitere Beerengewächse wie Brombeeren, Johannisbeeren und Stachelbeeren. Viele Betriebe erweitern ihr Sortiment um Obst- und Gemüsesorten wie Äpfel, Spargel, Kürbisse oder Blumen.

Die Vermarktung erfolgt überwiegend über Direktverkauf. Zahlreiche Betriebe betreiben eigene Hofläden, in denen frisch geerntete Produkte angeboten werden. Ein weiteres zentrales Standbein stellt die Selbstpflücke dar. Kunden ernten auf speziell angelegten Feldern ihre Erdbeeren selbst, was besonders bei Familien beliebt ist. Ergänzend unterhalten manche Höfe Verkaufsstände an stark frequentierten Straßen oder betreiben einen Online-Shop für Vorbestellungen und Lieferservice.

Erdbeerhöfe zählen zur Branche der Landwirte und zum produzierenden Gewerbe. Die meisten Betriebe sind als Kleingewerbe oder Kleinstunternehmen organisiert. Von den 284 erfassten Höfen gehören 227 zur Größenklasse Kleingewerbe oder Freiberuf, 34 sind Kleinstunternehmen und 15 Kleinunternehmen. Nur ein einziger Betrieb fällt in die Kategorie Mittelstand. Diese Struktur spiegelt die starke Prägung durch Familienbetriebe wider, die oft über Generationen hinweg geführt werden.

Wie viele Erdbeerhöfe gibt es in Deutschland?

Deutschland verfügt über 284 Erdbeerhöfe, die als spezialisierte Obstbaubetriebe erfasst sind (Stand 2023). Diese Zahl bezieht sich auf Betriebe, die Erdbeeren als Hauptprodukt anbauen und vermarkten. Die Marktentwicklung zeigt sich stabil. Steigende Kosten für Betriebsmittel, Mindestlohn und Importkonkurrenz stellen die Branche vor Herausforderungen.

Die Betriebsstruktur ist kleinbetrieblich geprägt. Rund 80 Prozent der Höfe sind als Kleingewerbe oder Freiberuf organisiert. Nur ein Bruchteil erreicht die Größenklasse Mittelstand. Diese Struktur erklärt sich durch die arbeitsintensive Natur des Erdbeeranbaus, der noch immer weitgehend Handarbeit erfordert. Erntemaschinen für die empfindlichen Früchte existieren kaum, sodass Saisonarbeitskräfte unverzichtbar bleiben.

Der Markt für Erdbeeren in Deutschland ist größer als die heimische Produktion. Über die Hälfte der in Deutschland verzehrten Erdbeeren wird importiert, hauptsächlich aus Spanien und den Niederlanden. Diese Importe decken vor allem die Nachfrage außerhalb der Hauptsaison von Mai bis August. Regionale Erzeuger profitieren hingegen von der wachsenden Präferenz für frische, saisonale Produkte aus der Nähe.

Regionale Verteilung: Erdbeerhöfe nach Bundesland

Die regionale Verteilung der Erdbeerhöfe in Deutschland zeigt deutliche Schwerpunkte. Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bayern bilden die Kernregionen des Erdbeeranbaus. Diese Konzentration lässt sich durch klimatische Bedingungen, Bodenbeschaffenheit und historisch gewachsene Strukturen erklären.

Bundesland Anzahl Erdbeerhöfe
Nordrhein-Westfalen 69
Niedersachsen 56
Bayern 41
Baden-Württemberg 27
Hessen 26
Rheinland-Pfalz 14
Schleswig-Holstein 10
Brandenburg 9
Thüringen 8
Sachsen 6
Mecklenburg-Vorpommern 4
Sachsen-Anhalt 2
Bremen 2
Hamburg 2
Saarland 1

Nordrhein-Westfalen führt mit 69 Betrieben, was etwa einem Viertel aller deutschen Erdbeerhöfe entspricht. Die Region um Westfalen-Lippe bildet ein regelrechtes Cluster mit dichter Infrastruktur und Vernetzung unter den Erzeugern. Niedersachsen folgt mit 56 Betrieben, Bayern mit 41. Die geografische Nähe zu Ballungsräumen spielt eine entscheidende Rolle. Erdbeerhöfe siedeln sich bevorzugt im Umland großer Städte an, wo sie durch Direktvermarktung und Selbstpflücke ein großes Kundenpotenzial erschließen können.

Regionale Besonderheiten prägen das Angebot. In Mecklenburg-Vorpommern etwa haben sich Erlebnishöfe etabliert, die neben dem Obstanbau umfangreiche Freizeitangebote bereitstellen. Im Raum Hamburg konzentrieren sich Betriebe entlang der Ausfallstraßen, um Stadtbewohner zum Selbstpflücken anzulocken. Diese regionalen Unterschiede spiegeln unterschiedliche Geschäftsmodelle wider.

Die Erdbeerbranche steht vor einem Spannungsfeld aus Tradition und Modernisierung. Digitale Transformation verändert die Vermarktung. Online-Shops, Social-Media-Marketing und digitale Bestellsysteme gewinnen an Bedeutung. Betriebe nutzen Instagram und Facebook, um Erntezeiten zu kommunizieren und Kunden zu mobilisieren. Vorbestellungen per App oder Website reduzieren Wartezeiten auf den Feldern.

Nachhaltigkeit rückt ins Zentrum der Diskussion. Bio-Erdbeerhöfe sind noch eine Minderheit, aber das Interesse wächst. Kunden fragen verstärkt nach pestizidfreiem Anbau, regionaler Herkunft und fairer Entlohnung der Erntehelfer. Betriebe reagieren mit transparenter Kommunikation über Anbaumethoden und Arbeitsbedingungen. Der ökologische Fußabdruck wird zum Wettbewerbsfaktor.

Regulatorische Rahmenbedingungen verschärfen sich. Krankenversicherungspflicht für Saisonarbeitskräfte, Mindestlohnregelungen und Urlaubsansprüche erhöhen die Betriebskosten. Diese Entwicklung trifft kleinere Höfe besonders hart. Gleichzeitig steigt der Preisdruck durch Importware aus Ländern mit niedrigeren Lohnkosten. Spanische Erdbeeren sind oft günstiger, auch wenn Qualität und Frische nicht immer mit heimischer Ware mithalten können.

Welche Arten von Erdbeerhöfen gibt es?

Die Branche differenziert sich zunehmend in unterschiedliche Betriebstypen. Erdbeerhöfe mit Selbstpflücke bilden das klassische Modell. Kunden ernten ihre Erdbeeren selbst und zahlen nach Gewicht. Dieses Konzept verbindet niedrige Preise mit Naturerlebnis und ist bei Familien äußerst beliebt. Die Betriebe sparen Erntekosten. Sie profitieren von der emotionalen Bindung der Kunden.

Erdbeerhöfe mit Hofladen setzen auf umfassendes Direktmarketing. Neben frischen Erdbeeren bieten sie weitere saisonale Produkte, selbst gemachte Marmeladen, Säfte oder Backwaren an. Manche Höfe führen ein breites Sortiment regionaler Spezialitäten von Partnerbetrieben. Der Hofladen dient als Begegnungsort und stärkt die Kundenbindung durch persönlichen Kontakt.

Erlebnishöfe mit Freizeitangeboten erweitern das Geschäftsmodell erheblich. Sie kombinieren Landwirtschaft mit Tourismus. Maislabyrinth, Spielplatz, Streichelgehege und saisonale Veranstaltungen locken Besucher an. Diese Höfe generieren Zusatzeinnahmen durch Eintrittsgelder, Gastronomie und Eventgeschäft.

Erdbeerhöfe mit Gastronomie oder Café schaffen Aufenthaltsqualität. Hofcafés servieren Erdbeerkuchen, Eis und kleine Speisen mit Früchten aus eigener Ernte. Dieser Service verlängert die Verweildauer der Gäste. Er erhöht die Ausgaben pro Besuch. Besonders an Wochenenden werden solche Höfe zu Ausflugszielen für die ganze Familie.

Erdbeerhöfe mit Online-Shop adressieren die Bedürfnisse urbaner Kunden, die keine Zeit für den Besuch auf dem Feld haben. Lieferservice direkt nach Hause oder Abholstationen in der Stadt erleichtern den Zugang zu frischen Erdbeeren. Dieses Modell gewann während der Corona-Pandemie stark an Bedeutung und etabliert sich dauerhaft.

Bio-Erdbeerhöfe sprechen ökologisch bewusste Verbraucher an. Sie verzichten auf chemische Pflanzenschutzmittel und setzen auf natürliche Schädlingsbekämpfung. Bio-Zertifizierung ermöglicht höhere Preise, erfordert aber auch höheren Arbeitsaufwand. Die Nachfrage nach Bio-Erdbeeren wächst stetig. Das Angebot hinkt jedoch noch hinterher.

Für wen ist eine Liste von Erdbeerhöfen relevant?

Firmenlisten und Branchenverzeichnisse von Erdbeerhöfen dienen verschiedenen geschäftlichen Zwecken. Marketing-Abteilungen nutzen solche Daten für zielgerichtete Kampagnen. Ein Hersteller von Landmaschinen kann Erdbeerproduzenten direkt ansprechen und passende Produkte wie Bewässerungssysteme oder Folientunnel anbieten. Die Streuverluste sinken erheblich gegenüber allgemeinen Werbemaßnahmen.

Vertriebsteams profitieren von strukturierten Adresslisten bei der Neukundenakquise. Anbieter von Saisonarbeitsvermittlung, Steuerberatung für Agrarbetriebe oder Unternehmen mit Pflanzenschutzmitteln erreichen ihre Zielgruppe präzise. Telefonmarketing, Post-Mailings und E-Mail-Kampagnen lassen sich effizient planen. Die Zeitersparnis gegenüber eigener Recherche beträgt mehrere Stunden bis Tage.

Marktforscher und Wirtschaftsanalysten benötigen vollständige Branchenübersichten für Studien. Welche Regionen dominieren den Erdbeeranbau? Wie verteilen sich Betriebsgrößen? Solche Fragen lassen sich nur mit umfassenden Datensätzen beantworten. Investoren nutzen diese Informationen, um Marktpotenziale zu bewerten und Expansionsmöglichkeiten zu identifizieren.

Beschaffungsabteilungen von Großhändlern, Einzelhandelsketten oder Gastronomieunternehmen suchen neue Lieferanten. Eine Unternehmensdatenbank von Erdbeerhöfen erleichtert die Kontaktaufnahme und ermöglicht den Vergleich von Angeboten. Regionale Verfügbarkeit, Produktionsmengen und Kontaktdaten liegen gebündelt vor, was die Beschaffungsprozesse beschleunigt.

Auch branchenfremde Firmen finden Anwendungsfälle. Versicherungen können landwirtschaftliche Betriebsversicherungen anbieten, Energieberater Photovoltaik-Lösungen für große Dachflächen und IT-Dienstleister Kassensysteme oder Online-Shop-Lösungen. Das Verzeichnis dient als Grundlage für B2B-Vertrieb über Branchen hinweg.

Datenverfügbarkeit: Erdbeerhöfe

Übersicht der verfügbaren Datenfelder für Erdbeerhöfe in Deutschland.

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Alle Angaben stammen aus öffentlich zugänglichen Unternehmensquellen und werden ausschließlich zu geschäftlichen Zwecken gemäß DSGVO verarbeitet. Stand: April 2026.

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Häufig gestellte Fragen

Wie viele Erdbeerhöfe gibt es in Deutschland?
In Deutschland sind 284 Erdbeerhöfe erfasst, die spezialisiert Erdbeeren und weiteres Beerenobst anbauen (Stand 2023). Diese Betriebe konzentrieren sich auf Direktvermarktung über Hofläden, Selbstpflücke und Verkaufsstände. Die meisten sind als Kleingewerbe oder Kleinstunternehmen organisiert. Nordrhein-Westfalen führt mit 69 Betrieben, gefolgt von Niedersachsen mit 56 und Bayern mit 41 Erdbeerhöfen.
Wo gibt es die meisten Erdbeerhöfe in Deutschland?
Die höchste Konzentration findet sich in Nordrhein-Westfalen, vor allem in der Region Westfalen-Lippe. Niedersachsen und Bayern folgen als weitere Schwerpunktregionen. Die Nähe zu Ballungsräumen wie Ruhrgebiet, Hamburg oder München begünstigt die Ansiedlung, da Direktvermarktung und Selbstpflücke ein großes Kundenpotenzial erschließen.
Welche Arten von Erdbeerhöfen gibt es?
Man unterscheidet sechs Haupttypen. Selbstpflücke-Höfe lassen Kunden ihre Erdbeeren selbst ernten. Hofläden verkaufen frische Produkte und regionale Spezialitäten. Erlebnishöfe bieten Freizeitattraktionen wie Maislabyrinth und Spielplätze. Höfe mit Gastronomie betreiben Cafés mit selbst gemachten Erdbeerkuchen. Online-Shops mit Lieferservice adressieren urbane Zielgruppen. Bio-Erdbeerhöfe setzen auf ökologischen Anbau ohne chemische Pflanzenschutzmittel.
Wer nutzt Listen von Erdbeerhöfen?
Marketing- und Vertriebsteams nutzen Branchenverzeichnisse für gezielte Neukundenakquise. Anbieter von Landmaschinen, Saisonarbeitsvermittlung oder Steuerberatung erreichen ihre Zielgruppe präzise. Marktforscher analysieren Branchenstrukturen und regionale Verteilungen. Beschaffungsabteilungen von Handel und Gastronomie suchen neue Lieferanten. Auch branchenfremde Gesellschaften wie Versicherungen oder IT-Dienstleister nutzen solche Listen für B2B-Vertrieb.
Welche Daten sind über Erdbeerhöfe verfügbar?
Verfügbare Datenfelder umfassen Firmenname, Branche, Postadresse, Telefonnummer, Faxnummer, Webseite und E-Mail-Adresse. Bei einigen Betrieben liegen Ansprechpartner, Unternehmensgrößenklasse und Mitarbeiterzahl vor. Die Kontaktdaten-Verfügbarkeit ist hoch: 100 Prozent Postadressen, 97 Prozent Telefonnummern, 97 Prozent Webseiten und 89 Prozent E-Mail-Adressen. Die Daten werden täglich aktualisiert und entsprechen DSGVO-Anforderungen.

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