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Bäckereien Firmenliste Deutschland

Greifen Sie auf verifizierte Bäckereien-Unternehmen in Deutschland zu – mit Kontaktdaten, Firmenprofilen und, wo verfügbar, Ansprechpartnern.

Kategorie Handwerk
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Bäckereien
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Das Wichtigste in Kürze

  • Deutschland zählt rund 10.000 handwerkliche Meisterbetriebe im Bäckerhandwerk, während Firmendatenbanken bis zu 29.000 Bäckereibetriebe insgesamt erfassen (Stand 2026).
  • Die Bäckereibranche erwirtschaftet einen Gesamtumsatz von rund 14,9 Milliarden Euro und beschäftigt etwa 240.800 Personen (Stand 2021).
  • Bayern führt die regionale Verteilung mit 2.365 erfassten Bäckereien an, gefolgt von Nordrhein-Westfalen (2.002) und Baden-Württemberg (1.803).
  • Die Anzahl der Bäckereibetriebe sinkt seit Jahren. Besonders kleine Handwerksbäckereien schließen.
  • Vertriebsteams, Marktforscher und Agenturen nutzen Firmenlisten mit Adressdaten von Bäckereien für gezielte Neukundengewinnung.
  • Bio-Bäckereien und Vollkornbäckereien gewinnen als spezialisierte Segmente zunehmend an Bedeutung.
  • Verfügbare Kontaktdaten umfassen Firmennamen, Postadressen, Telefonnummern, E-Mail-Adressen und Webseiten.

Was sind Bäckereien?

Bäckereien sind Handwerksbetriebe und industrielle Produktionsstätten, die Brot, Brötchen, Gebäck und Backwaren aller Art herstellen und vertreiben. Sie gehören zur übergeordneten Branche der Lebensmittelhersteller und zählen zum produzierenden Gewerbe. Das Bäckerhandwerk unterliegt in Deutschland der Meisterpflicht nach der Handwerksordnung. Synonyme Bezeichnungen sind Backstuben, Backwarenhersteller, Konditoreien oder Bäckereibetriebe.

Deutschland ist weltweit für seine Brotkultur bekannt. Über 3.000 registrierte Brotsorten belegen diese Vielfalt. Viele Bäckereien betreiben neben der Backstube auch ein angeschlossenes Café mit gastronomischem Angebot. Der Wirtschaftszweig reicht von kleinen inhabergeführten Meisterbäckereien bis hin zu großen Filialketten mit mehreren hundert Standorten. Der Branchencode WZ 10.71 erfasst die Herstellung von Backwaren.

Neben der Lebensmittelhygieneverordnung gelten für Bäckereien die Vorschriften des Wettbewerbsrechts bei der geschäftlichen Kontaktaufnahme. Regionale Backspezialitäten variieren stark. Franzbrötchen prägen Hamburg, Brezeln gehören zu Bayern und Schwaben. Pumpernickel stammt aus Westfalen, die Eierschecke aus Sachsen. Diese Vielfalt macht den Sektor zu einem der traditionsreichsten Wirtschaftszweige des Landes.

Wie viele Bäckereien gibt es in Deutschland?

Die Liste Bäckereien Deutschland zeigt eine breite Spanne je nach Definition. Rund 10.000 handwerkliche Meisterbetriebe bilden den Kern des Industriezweigs. Firmendatenbanken erfassen je nach Methodik zwischen 11.590 und 29.182 Bäckereibetriebe (Stand 2026). Die Unterschiede ergeben sich aus der Abgrenzung zwischen eigenständigen Handwerksbäckereien, Filialen und reinen Verkaufsstellen.

Kennzahl Wert
Meisterbetriebe ca. 10.000
Erfasste Bäckereibetriebe (Firmendatenbanken) 11.590 bis 29.182
Branchenumsatz gesamt (Stand 2021) ca. 14,9 Mrd. Euro
Beschäftigte (Stand 2021) 240.800
Umsatz je Beschäftigtem ca. 61.836 Euro

Das Bäckerhandwerk befindet sich in einem strukturellen Wandel. Die Zahl der Betriebe sinkt seit Jahren kontinuierlich. Eine Insolvenzwelle traf 2024 zahlreiche Traditionsbetriebe. Steigende Rohstoffkosten, Fachkräftemangel und der Wettbewerb durch Discounter mit eigenen Aufbackstationen beschleunigen diese Entwicklung. Der Markt konsolidiert sich.

Systembäckereien und Filialketten bauen ihre Marktanteile aus, während kleine Handwerksbäckereien unter Druck geraten. Der Gesamtumsatz bleibt trotz des Betriebsrückgangs stabil bei über 14 Milliarden Euro. Das deutet auf eine zunehmende Konzentration auf weniger, dafür größere Firmen hin.

Regionale Verteilung: Bäckereien nach Bundesland

Die bevölkerungsreichsten Bundesländer stehen erwartungsgemäß an der Spitze der Verteilung. Süddeutschland weist insgesamt die höchste Bäckereidichte auf. Die Verteilung über die 16 Bundesländer spiegelt Bevölkerungsdichte und regionale Wirtschaftsstrukturen wider.

Bundesland Anzahl Bäckereien
Bayern 2.365
Nordrhein-Westfalen 2.002
Baden-Württemberg 1.803
Niedersachsen 1.009
Hessen 978
Sachsen 648
Rheinland-Pfalz 643
Berlin 448
Thüringen 394
Schleswig-Holstein 277
Brandenburg 265
Sachsen-Anhalt 241
Hamburg 219
Mecklenburg-Vorpommern 127
Saarland 108
Bremen 63

Bayern führt mit 2.365 Bäckereibetrieben deutlich vor allen anderen Bundesländern. Die ländliche Struktur mit vielen Gemeinden und die ausgeprägte Backtradition erklären diese starke Stellung. Nordrhein-Westfalen folgt trotz der höchsten Einwohnerzahl erst auf dem zweiten Platz mit 2.002 Betrieben.

Die stärkere Marktkonsolidierung nach der Wiedervereinigung erklärt die geringere Bäckereidichte in den östlichen Bundesländern. Die Stadtstaaten Bremen (63) und Hamburg (219) zeigen naturgemäß niedrigere Absolutzahlen.

Das Bäckerhandwerk durchläuft einen tiefgreifenden Strukturwandel. Traditionelle Handwerksbäckereien schließen, während Filialbäckereien und Bäckereiketten expandieren. Große Konzerne kontrollieren mittlerweile mehrere Ketten mit hunderten Filialen. Die Konsolidierung schreitet voran.

Nachhaltigkeit gewinnt im Sektor an Gewicht. Immer mehr Betriebe setzen auf regionale Rohstoffe und reduzieren Verpackungsmüll. Bio-Bäckereien verzeichnen wachsende Nachfrage, vor allem in urbanen Gebieten. Zertifizierungen wie Demeter, Bioland und Naturland signalisieren Verbrauchern hohe Qualitätsstandards. Der Trend ist eindeutig.

Die Digitalisierung verändert auch das Bäckereigewerbe. Online-Bestellsysteme und kontaktlose Zahlungsoptionen gehören bei modernen Betrieben zum Standard. Gesundheitsbewusste Produkte wie glutenfreie, zuckerreduzierte und proteinreiche Backwaren erschließen neue Kundengruppen. Die Betriebsnachfolge stellt viele inhabergeführte Bäckereien vor existenzielle Herausforderungen. Der Fachkräftemangel erschwert zusätzlich die Rekrutierung von Gesellen und Auszubildenden.

Welche Arten von Bäckereien gibt es?

Die Bäckereibranche gliedert sich in mehrere klar unterscheidbare Betriebstypen. Größe, Produktionsweise und Vertriebsmodell bestimmen die Zuordnung.

Handwerksbäckerei: Der klassische Meisterbetrieb mit eigener Backstube bildet das Rückgrat des Wirtschaftszweigs. Von den rund 11.590 erfassten Bäckereibetrieben fallen 7.547 in die Kategorie Kleingewerbe. Diese Firmen backen täglich frisch vor Ort und bedienen meist eine lokale Kundschaft.

Filialbäckerei und Systembäckerei: Große Ketten produzieren zentral und beliefern ein weitverzweigtes Filialnetz. Die Konzentration ist hoch. Allein die zehn größten Bäckereiketten in Deutschland betreiben zusammen über 4.000 Standorte.

Großbäckerei und industrielle Bäckerei: Diese Betriebe produzieren Backwaren in großem Maßstab für den Lebensmitteleinzelhandel und die Gastronomie. Mit 128 erfassten Großunternehmen bilden sie die Spitze der Größenverteilung im Branchenbuch der Bäckereien.

Bio-Bäckerei: Bio-zertifizierte Betriebe arbeiten nach den Richtlinien ökologischer Anbauverbände. Konventionelles Brot darf bis zu 200 Zusatzstoffe enthalten, Bio-Backwaren nur 36. Dieser Unterschied treibt die wachsende Nachfrage nach ökologisch hergestellten Backwaren.

Konditorei: Konditoreien legen ihren Schwerpunkt auf Kuchen, Torten und Feingebäck. Sie ergänzen das klassische Bäckereisortiment um hochwertige Patisserieprodukte.

Vollkornbäckerei und Versandbäckerei: Spezialisierte Anbieter bedienen Nischenmärkte, etwa durch ein reines Vollkornsortiment oder den Versand über Online-Kanäle. Beide Segmente wachsen seit Jahren.

Für wen ist eine Liste von Bäckereien relevant?

Ein Firmenverzeichnis der Bäckereien in Deutschland richtet sich an unterschiedliche Zielgruppen. Vertriebsteams, Marketingabteilungen und Marktforscher profitieren gleichermaßen von strukturierten Adressdaten.

Zulieferer von Backzutaten bilden die wichtigste Zielgruppe. Mühlen und Mehllieferanten nutzen eine Adressliste von Bäckereien, um Betriebsinhaber direkt zu kontaktieren. Persönliche Telefonakquise ermöglicht den Aufbau langfristiger Geschäftsbeziehungen. Hersteller von Backöfen, Knetmaschinen und Verpackungsmaterialien greifen ebenfalls auf solche Unternehmensdatenbanken zurück.

Marketingagenturen verwenden Branchenverzeichnisse für gezielte Kampagnen per E-Mail oder Direktmailing. Eine Firmendatenbank mit Kontaktdaten erlaubt die Segmentierung nach Bundesland, Unternehmensgröße oder Betriebstyp. Verfügbare Datenfelder umfassen Firmennamen, Postadressen und Telefonnummern (87 bis 99 Prozent Abdeckung). E-Mail-Adressen liegen bei 6 bis 68 Prozent, Webseiten bei 20 bis 82 Prozent. Sie exportieren die Daten als Excel-Datei und importieren sie in gängige Vertriebssysteme.

Marktforschungsinstitute und Unternehmensberatungen nutzen solche Adresslisten für Wettbewerbsanalysen und Standortbewertungen. IT-Dienstleister mit Kassensystemen oder Online-Bestelllösungen finden darin qualifizierte Geschäftskontakte. Kaffeezulieferer, Reinigungsdienste und Eventdienstleister runden das Spektrum der Anwender ab. Bei der Nutzung von Firmenadressen gelten die DSGVO-Vorschriften. Daten aus öffentlichen Quellen dürfen Sie in der Regel rechtskonform nutzen.

Datenverfügbarkeit: Bäckereien

Übersicht der verfügbaren Datenfelder für Bäckereien in Deutschland.

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Alle Angaben stammen aus öffentlich zugänglichen Unternehmensquellen und werden ausschließlich zu geschäftlichen Zwecken gemäß DSGVO verarbeitet. Stand: April 2026.

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Häufig gestellte Fragen

Wie viele Bäckereien gibt es aktuell in Deutschland?
Deutschland zählt rund 10.000 handwerkliche Meisterbetriebe im Bäckerhandwerk. Firmendatenbanken erfassen je nach Definition zwischen 11.590 und 29.182 Bäckereibetriebe (Stand 2026). Die Unterschiede ergeben sich aus der Abgrenzung zwischen Backstuben, Filialen und reinen Verkaufsstellen. Die Gesamtzahl sinkt seit Jahren kontinuierlich.
Wo gibt es die meisten Bäckereien in Deutschland?
Bayern führt mit 2.365 Bäckereibetrieben die regionale Verteilung an. Nordrhein-Westfalen folgt mit 2.002 Betrieben auf dem zweiten Platz, Baden-Württemberg belegt mit 1.803 Betrieben den dritten Rang. Die drei süd- und westdeutschen Bundesländer vereinen zusammen mehr als die Hälfte aller erfassten Bäckereibetriebe.
Welche Arten von Bäckereien unterscheiden Branchenverzeichnisse?
Branchenverzeichnisse ordnen Betriebe typischerweise nach Größenklasse ein: 7.547 Kleingewerbe, 2.044 Kleinstunternehmen, 1.404 Kleinunternehmen, 467 Mittelständler und 128 Großunternehmen. Fachlich gliedert sich der Wirtschaftszweig in Handwerksbäckereien, Filialbäckereien, Großbäckereien, Bio-Bäckereien, Konditoreien und Vollkornbäckereien.
Welche Daten sind über Bäckereien in Deutschland verfügbar?
Verfügbare Adressdaten umfassen Firmennamen (100 Prozent Abdeckung), Postadressen (98 bis 100 Prozent) und Telefonnummern (87 bis 99 Prozent). Webseiten liegen bei 20 bis 82 Prozent Abdeckung. E-Mail-Adressen erreichen je nach Datenbankauswertung 6 bis 68 Prozent. Einzelne Datensätze enthalten auch Angaben zur Geschäftsführung, Mitarbeiterzahl und Rechtsform.
Wer nutzt Übersichten und Firmenlisten von Bäckereien?
Zulieferer von Backzutaten, Maschinenlieferanten, Verpackungshersteller und Kaffeezulieferer bilden die Hauptzielgruppen. Marketingagenturen nutzen die Wirtschaftsdaten für Direktmailing und E-Mail-Kampagnen. Marktforschungsinstitute greifen auf Bäckereien-Adresslisten für Branchenanalysen und Standortbewertungen zurück. IT-Dienstleister mit Kassensystemen oder Bestelllösungen zählen ebenfalls zu den typischen Nutzern.
Wie hoch ist der Umsatz der Bäckereibranche in Deutschland?
Die Bäckereibranche erwirtschaftet einen Gesamtumsatz von rund 14,9 Milliarden Euro (Stand 2021). Bei 240.800 Beschäftigten ergibt sich ein durchschnittlicher Umsatz von etwa 61.836 Euro je tätiger Person. Trotz sinkender Betriebszahlen bleibt der Branchenumsatz stabil. Das deutet auf eine zunehmende Konzentration hin. ## Bäckereien in Deutschland: Ein Markt im Strukturwandel Mit rund 10.000 Meisterbetrieben und bis zu 29.000 erfassten Bäckereibetrieben insgesamt bleibt das Bäckerhandwerk ein bedeutender Wirtschaftszweig. Der Branchenumsatz von 14,9 Milliarden Euro und 240.800 Beschäftigte unterstreichen die volkswirtschaftliche Relevanz. Bayern, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg konzentrieren die meisten Betriebe. Für Zulieferer, Vertriebsteams und Marktforscher bieten Adresslisten mit strukturierten Kontaktdaten einen effizienten Zugang zu diesem fragmentierten Markt. Angesichts der fortschreitenden Konsolidierung gewinnen aktuelle Branchenreports und geprüfte Firmendatenbanken an Bedeutung.

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