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kaffeeroestereien Firmenliste Deutschland

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Das Wichtigste in Kürze

  • Deutschland zählt aktuell zwischen 848 und 1.352 Kaffeeröstereien. Die Listflix-Datenbank erfasst 848 Betriebe, Adressbar listet 1.352 Adressen, die Pingo OSM-Karte dokumentiert 1.128 Röstorte (Stand Oktober 2025).
  • Die Branche wächst kontinuierlich. Seit 2017 kommen jährlich über 100 neue Röstereien hinzu. Allein 2022 entstanden trotz COVID-19-Pandemie rund 160 neue Röstorte.
  • Bayern führt die regionale Verteilung mit 172 Kaffeeröstereien an. Nordrhein-Westfalen folgt mit 154, Baden-Württemberg mit 126 Betrieben.
  • Großstädte wie München, Hamburg, Berlin, Köln und Frankfurt bilden Rösterei-Hotspots. Hier etabliert sich die Specialty-Coffee-Bewegung besonders stark.
  • Kleinröstereien, Manufakturen und Familienbetriebe dominieren die Röstereilandschaft. Sie setzen auf handwerkliche Trommelröstung, Direct Trade und nachhaltige Bezugswege.
  • Ein vollständiges Firmenverzeichnis ist für Maschinenbauunternehmen, Kaffeegroßhändler, Verpackungslieferanten und Barista-Equipment-Anbieter hochrelevant. Es ermöglicht gezielte Neukundengewinnung und Direktmarketing.
  • Die Third-Wave-Coffee-Bewegung treibt das Marktwachstum voran. Bio-Zertifizierungen, Direct Trade und Specialty Coffee prägen die Branchenentwicklung.

Was sind Kaffeeröstereien?

Kaffeeröstereien veredeln Rohkaffeebohnen aus verschiedenen Anbauregionen durch kontrollierte Röstprozesse. Sie beschaffen grüne Kaffeebohnen direkt von Farmern oder über Importeure. Fachgerechte Lagerung schützt die Rohware. Beim Rösten entfalten die Bohnen ihre charakteristischen Aromen. Das Spektrum reicht von fruchtigen Single-Origin-Noten bis zu schokoladigen Espressomischungen. Viele Röstereien betreiben eigene Cafés. Dort schenken sie ihre Spezialitäten aus.

Kaffeeröstereien gehören zur Lebensmittelverarbeitungsindustrie und zum produzierenden Gewerbe. Kleine Privatröstereien setzen auf handwerkliche Trommelröstung in kleinen Chargen. Großröstereien produzieren industriell für den Massenmarkt. Diese Vielfalt spiegelt sich in unterschiedlichen Geschäftsmodellen wider. Manche Betriebe konzentrieren sich auf Produktion mit Versand. Andere kombinieren Rösterei mit Kaffeebar. Wieder andere bieten zusätzlich Kaffeeschulen und Barista-Kurse an.

Synonyme sind Kaffeemanufakturen, Röstereibetriebe, Coffee Roasters oder Spezialitätenröstereien. Diese Begriffe werden oft austauschbar verwendet. „Manufaktur" und „Privatrösterei" betonen besonders den handwerklichen Charakter. Das Branchenverzeichnis umfasst traditionelle Familienröstereien mit jahrzehntelanger Geschichte. Ebenso enthalten sind moderne Specialty-Coffee-Röster, die erst in den letzten Jahren gegründet wurden.

Wie viele Kaffeeröstereien gibt es in Deutschland?

Die Anzahl variiert je nach Datenquelle zwischen 848 und 1.352 Betrieben. Die Listflix-Firmendatenbank erfasst 848 Röstereien. Adressbar kommt auf 1.352 Adressen. Die Pingo OSM-Karte dokumentiert 1.128 Röstorte (Stand Oktober 2025). Diese Differenzen entstehen durch unterschiedliche Erfassungsmethoden und Aktualisierungsstände. Manche Quellen zählen Filialen und Verkaufsstandorte einzeln. Andere berücksichtigen nur Produktionsstätten.

Die Entwicklung zeigt einen klaren Wachstumstrend. Seit 2017 kommen jährlich über 100 neue Röstereien hinzu. Diese Dynamik hält nicht nur an, sie beschleunigt sich. Allein 2022 entstanden trotz COVID-19-Pandemie 160 neue Orte, an denen Kaffee geröstet wird. Das entspricht durchschnittlich mehr als drei neuen Röstereien pro Woche.

Mehrere Faktoren treiben diesen Boom. Die Third-Wave-Coffee-Bewegung hat das Bewusstsein für Kaffeequalität geschärft. Verbraucher suchen zunehmend nach lokal gerösteten Spezialitäten. Die Direktvermarktung über Online-Shops senkt die Einstiegshürden für neue Röster. Marktdaten zeigen: Deutschland ist einer der dynamischsten Kaffeemärkte Europas. Der Pro-Kopf-Verbrauch liegt bei 166 Litern pro Jahr. Die Wertschätzung für handwerklich geröstete Kaffeebohnen wächst. Die Firmendatenbank expandiert kontinuierlich.

Regionale Verteilung: Kaffeeröstereien nach Bundesland

Die Verteilung folgt wirtschaftlichen und kulturellen Mustern. Bundesländer mit hoher Kaufkraft, starker Café-Kultur und urbanen Ballungsräumen weisen deutlich mehr Röstereien auf. Strukturschwächere Regionen zählen weniger Betriebe. Bayern, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg dominieren die Röstereilandschaft. Kleinere Bundesländer wie Saarland oder Bremen haben nur eine Handvoll Betriebe.

Bundesland Anzahl Kaffeeröstereien
Bayern 172
Nordrhein-Westfalen 154
Baden-Württemberg 126
Niedersachsen 62
Berlin 56
Hessen 56
Rheinland-Pfalz 40
Sachsen 40
Schleswig-Holstein 35
Hamburg 32
Thüringen 20
Brandenburg 20
Mecklenburg-Vorpommern 11
Sachsen-Anhalt 10
Bremen 8
Saarland 6

Bayern führt mit 172 Kaffeeröstereien die Rangliste an. Die wirtschaftsstarke Region mit Metropolen wie München, Nürnberg und Augsburg bietet ideale Bedingungen. Specialty-Coffee-Röster und traditionsreiche Familienmanufakturen finden hier gute Rahmenbedingungen. Nordrhein-Westfalen folgt mit 154 Betrieben. Sie verteilen sich über Städte wie Köln, Düsseldorf, Münster und das Ruhrgebiet. Baden-Württemberg komplettiert die Spitzengruppe mit 126 Röstereien. Konzentriert sind sie in Stuttgart, Freiburg und Heidelberg.

Die hohe Röstereidichte korreliert mit mehreren Faktoren. Überdurchschnittliche Kaufkraft ermöglicht höhere Preise für Specialty Coffee. Große Universitätsstädte bringen eine experimentierfreudige Kundschaft. Die ausgeprägte Café-Kultur schafft Nachfrage nach frisch gerösteten Bohnen. Metropolregionen wie München, Hamburg, Berlin, Köln und Frankfurt fungieren als Rösterei-Hotspots. Oft siedeln sich mehrere Dutzend Betriebe an. Strukturschwächere Bundesländer und ländliche Regionen bieten weniger wirtschaftliche Anreize. Die Adressdaten zeigen eine klare Ost-West- und Nord-Süd-Unterteilung.

Die deutsche Röstereilandschaft durchläuft einen Qualitätsumbruch. Die Third-Wave-Coffee-Bewegung hat das Verständnis von Kaffee grundlegend verändert. Aus dem Alltagsgetränk wurde ein handwerkliches Genussprodukt. Röster fungieren heute als Kaffee-Sommeliers. Sie schaffen Transparenz über Herkunft, Anbauhöhe, Verarbeitungsmethode und Röstprofil. Direct Trade ersetzt zunehmend anonyme Lieferketten. Der direkte Handel mit Kaffeefarmern ermöglicht faire Bezahlung bei höherer Bohnenqualität.

Nachhaltigkeit prägt die Branche immer stärker. Bio-Zertifizierungen nach EU-Bio-Standard gehören für viele Röstereien zum Standard. Ebenso Fairtrade-Siegel und Rainforest-Alliance-Zertifikate. Specialty Coffee Röstereien setzen auf Single-Origin-Kaffees. Die Bohnen stammen von einer einzigen Farm oder Parzelle. Das Geschmacksprofil wird präzise herausgearbeitet. Dieser Fokus auf Herkunft und Verarbeitungsqualität treibt den Markt nach oben.

Parallel entwickeln sich neue Geschäftsmodelle. Röstereien bieten Erlebnisse statt nur Produkte. Rösterei-Besichtigungen, Kaffee-Tastings, Barista-Kurse, Cupping Events und Latte-Art-Workshops erweitern das Portfolio. Die Digitalisierung ermöglicht Direktvertrieb über Online-Shops. Kaffee-Abonnements und Social-Media-Marketing gewinnen an Bedeutung. Handwerkliche Trommelröstung in kleinen Chargen wird zum Qualitätsmerkmal. Das sogenannte Small Batch Roasting grenzt Manufakturen von industriellen Großröstereien ab. Diese Trends befeuern das anhaltende Wachstum und schaffen neue Marktchancen.

Welche Arten von Kaffeeröstereien gibt es?

Die Röstereilandschaft ist vielfältig und lässt sich in mehrere charakteristische Typen unterteilen. Kleinröstereien und Manufakturen bilden das Rückgrat der handwerklichen Kaffeekultur. Sie rösten in kleinen Chargen auf Trommelröstern. Oft betreiben sie ein angeschlossenes Café. Dort genießen Gäste frisch gebrühte Spezialitäten. Diese Betriebe legen Wert auf persönlichen Kontakt zu Kaffeefarmern. Sie experimentieren mit unterschiedlichen Röstprofilen. Ziel ist, das optimale Aroma aus jeder Bohne herauszuholen.

Specialty Coffee Röstereien repräsentieren die Third-Wave-Coffee-Bewegung. Sie beziehen ausschließlich hochwertige Arabica-Bohnen mit mindestens 80 Cupping-Punkten. Direct Trade und Single-Origin-Kaffees sind Standard. Langfristige Partnerschaften mit ausgewählten Farmen prägen die Arbeitsweise. Transparenz steht im Mittelpunkt. Von der Anbauhöhe über die Aufbereitungsmethode bis zum Röstdatum dokumentieren sie jeden Schritt. Viele veranstalten regelmäßig Cuppings und Workshops.

Traditionelle Familienröstereien führen das Handwerk über Generationen fort. Betriebe wie die Schamong Kaffeerösterei Köln (seit 1960) oder Hochland Kaffee Hunzelmann Stuttgart (seit 1930) verbinden jahrzehntelange Erfahrung mit modernen Qualitätsstandards. Sie pflegen regionale Kundenstämme. Oft beliefern sie Gastronomie und Einzelhandel mit bewährten Hausmischungen. Bio-Röstereien konzentrieren sich auf biologisch zertifizierte Bohnen mit EU-Bio-, UTZ- oder IMO-Control-Siegel. Sie garantieren den Verzicht auf Pestizide und chemische Dünger. Meist setzen sie zusätzlich auf Fairtrade-Zertifizierungen.

Third-Wave-Coffee Röstereien gehen noch einen Schritt weiter als Specialty-Coffee-Betriebe. Sie verstehen Kaffee als Kulturgut. Sie organisieren Barista Championships. Sie bieten Kaffeeschulungen an. Sie experimentieren mit alternativen Aufbereitungsmethoden wie anaerober Fermentation. Auf der anderen Seite des Spektrums stehen Großröstereien wie Tchibo, Jacobs Douwe Egberts, Dallmayr, J.J. Darboven und Melitta. Sie produzieren industriell für den Massenmarkt. Sie beliefern Supermärkte deutschlandweit. Sie dominieren den Umsatz der Branche, auch wenn ihre Betriebsanzahl gering bleibt.

Für wen ist eine Liste von Kaffeeröstereien relevant?

Eine vollständige Adressliste von Kaffeeröstereien in Deutschland ist für diverse Branchen ein wertvolles Werkzeug zur Neukundengewinnung. Maschinenbauunternehmen produzieren Röstmaschinen, Verpackungsanlagen oder Kaffeemühlen. Sie benötigen aktuelle Kontaktdaten, um ihre Produkte gezielt zu vermarkten. Hersteller wie Probat oder Diedrich setzen auf Post-Mailings und Telefon-Marketing. Sie informieren Entscheider über neue Trommelröster oder Profi-Mühlen. Eine gepflegte Firmendatenbank verkürzt die Vertriebszyklen erheblich.

Kaffeegroßhändler und Rohkaffee-Importeure nutzen Firmenlisten, um neue Abnehmer zu finden. Sie suchen Käufer für grüne Bohnen aus Brasilien, Äthiopien, Kolumbien oder Guatemala. Sie kontaktieren Röstereien mit Mustern, Qualitätszertifikaten und Preisangeboten für verschiedene Arabica- und Robusta-Sorten. Direkter Zugang zu Rösterei-Inhabern und Einkaufsverantwortlichen ermöglicht langfristige Lieferbeziehungen. Verpackungslieferanten bieten spezialisierte Kaffeebeutel mit Aromaventil an. Ebenso nachhaltige Verpackungslösungen oder individuell bedruckte Dosen. Für diese Zielgruppe ist eine aktuelle Liste mit Telefonnummern und E-Mail-Adressen essenziell.

Barista-Equipment-Anbieter vertreiben professionelle Espressomaschinen, Mühlen oder Zubehör. Sie erschließen über eine Unternehmensdatenbank systematisch den Markt. Sie sprechen Röstereien mit eigenem Café oder Gastronomiebetrieb an. Ziel ist der Verkauf von Siebträgermaschinen, Filterkaffeesystemen oder Milchschäumern. Messeveranstalter nutzen die Liste, um Aussteller und Besucher zu gewinnen. Sie laden ein zur Berlin Coffee Week oder zu Barista Championships.

Marketing- und Vertriebsagenturen setzen auf B2B-Lead-Generierung mittels Post-Mailings, E-Mail-Kampagnen oder Telefonakquise. Sie greifen auf Adresslisten mit verifizierten Kontaktdaten zurück. Sie generieren qualifizierte Leads für ihre Kunden. Beispielsweise für Kaffeeverpackungshersteller oder Röstmaschinenproduzenten. Marktforscher und Branchenanalysten benötigen vollständige Firmenlisten für repräsentative Umfragen, Wettbewerbsanalysen und Branchenreports. Die durchschnittliche Response-Rate bei Postmailings an Kaffeeröstereien liegt branchenüblich zwischen 0,5 und 3 Prozent. Personalisierte Ansprache erzielt deutlich höhere Rücklaufquoten.

Häufig gestellte Fragen zu Kaffeeröstereien in Deutschland

Wie viele Kaffeeröstereien gibt es in Deutschland?

In Deutschland existieren aktuell zwischen 848 und 1.352 Kaffeeröstereien, abhängig von der genutzten Datenquelle. Die Listflix-Firmendatenbank erfasst 848 Betriebe. Adressbar kommt auf 1.352 Adressen. Die Pingo OSM-Karte dokumentiert 1.128 Röstorte (Stand Oktober 2025). Die Differenzen entstehen durch unterschiedliche Erfassungsmethoden. Manche Quellen zählen auch Filialen und Verkaufsautomaten einzeln. Andere berücksichtigen nur Produktionsstätten. Alle Datenbanken zeigen jedoch denselben Trend: Die Anzahl wächst kontinuierlich. Treiber sind die Third-Wave-Coffee-Bewegung und das steigende Interesse an handwerklich geröstetem Specialty Coffee.

Wo gibt es die meisten Kaffeeröstereien in Deutschland?

Bayern führt die regionale Verteilung mit 172 Kaffeeröstereien an. Nordrhein-Westfalen folgt mit 154, Baden-Württemberg mit 126 Betrieben. Diese drei Bundesländer vereinen über die Hälfte aller deutschen Röstereien. Großstädte wie München, Hamburg, Berlin, Köln und Frankfurt fungieren als Rösterei-Hotspots. Dort konzentrieren sich Dutzende Betriebe. Die hohe Dichte in wirtschaftsstarken Regionen korreliert mit überdurchschnittlicher Kaufkraft, ausgeprägter Café-Kultur und einer experimentierfreudigen Kundschaft in Universitätsstädten. Strukturschwächere Bundesländer wie Saarland (6), Bremen (8) oder Sachsen-Anhalt (10) weisen deutlich weniger Röstereien auf.

Was ist der Unterschied zwischen Kleinrösterei und Großrösterei?

Kleinröstereien setzen auf handwerkliche Trommelröstung in kleinen Chargen, oft zwischen 5 und 30 Kilogramm pro Durchgang. Sie rösten langsam über 12 bis 20 Minuten, um komplexe Aromen zu entwickeln. Sie spezialisieren sich häufig auf Specialty Coffee mit Single-Origin-Bohnen und Direct-Trade-Bezug. Viele betreiben angeschlossene Cafés und bieten Rösterei-Besichtigungen oder Barista-Kurse an. Großröstereien wie Tchibo, Jacobs Douwe Egberts oder Melitta produzieren industriell für den Massenmarkt. Sie nutzen schnelle Heißluftröstverfahren in großen Mengen. Sie beliefern Supermärkte deutschlandweit mit standardisierten Mischungen zu niedrigen Preisen. Der Unterschied liegt in Produktionsvolumen, Röstverfahren, Qualitätsfokus und Geschäftsmodell.

Wie entwickelt sich die Anzahl der Kaffeeröstereien in Deutschland?

Die Anzahl wächst seit 2017 kontinuierlich mit über 100 neuen Betrieben pro Jahr. Allein 2022 entstanden trotz COVID-19-Pandemie 160 neue Röstorte. Das entspricht einem durchschnittlichen Wachstum von mehr als drei neuen Röstereien pro Woche. Diese Dynamik beschleunigt sich bis heute weiter. Treiber des Wachstums sind die Third-Wave-Coffee-Bewegung, das gestiegene Bewusstsein für Kaffeequalität und Transparenz, sowie die niedrigen Einstiegshürden durch Direktvertrieb über Online-Shops. Der Pro-Kopf-Verbrauch von 166 Litern Kaffee pro Jahr und die wachsende Wertschätzung für handwerklich geröstete Spezialitäten schaffen ein günstiges Marktumfeld für weitere Neugründungen.

Welche Datenquellen gibt es für Kaffeerösterei-Adressen?

Aktuelle Adressen von Kaffeeröstereien bieten mehrere Datenbanken. Die Listflix-Firmendatenbank erfasst 848 Betriebe mit Firmenname, Postadresse, Telefonnummer (91 Prozent), E-Mail-Adresse (87 Prozent), Webseite (92 Prozent) und teilweise Geschäftsführung (32 Prozent). Adressbar listet 1.352 Adressen mit ähnlichen Datenfeldern und bietet Preisstaffeln ab 0,10 Euro pro Adresse. Die Website deutscheroestereien.de präsentiert eine öffentlich einsehbare Sammlung mit Beschreibungen und Links. Die Pingo OSM-Karte dokumentiert 1.128 Röstorte in interaktiver Kartenform. Alle Quellen werden regelmäßig aktualisiert. Listflix und Adressbar pflegen tagesaktuell und eignen sich für Direktmarketing, Vertrieb und Lead-Generierung.

Was sind Specialty Coffee Röstereien?

Specialty Coffee Röstereien konzentrieren sich auf hochwertige Arabica-Kaffees, die beim professionellen Cupping mindestens 80 von 100 Punkten erreichen. Sie sind Teil der Third-Wave-Coffee-Bewegung. Sie legen Wert auf transparente Lieferketten, Direct Trade mit Kaffeefarmern und Single-Origin-Kaffees von einzelnen Farmen oder Parzellen. Handwerkliche Trommelröstung in kleinen Chargen ermöglicht präzise Röstprofile. Diese entfalten das individuelle Aromapotenzial jeder Bohne optimal. Das Spektrum reicht von fruchtigen äthiopischen Yirgacheffe bis zu schokoladigen brasilianischen Bourbon-Kaffees. Viele Specialty-Coffee-Röster veranstalten regelmäßig Cupping Events. Sie bilden Baristas aus. Sie verstehen sich als Kaffee-Sommeliers, die Genuss und Wissen vermitteln.

Fazit: Kaffeeröstereien in Deutschland

Die Liste der Kaffeeröstereien Deutschland umfasst zwischen 848 und 1.352 Betriebe, abhängig von der Datenquelle. Bayern führt mit 172 Röstereien, gefolgt von Nordrhein-Westfalen (154) und Baden-Württemberg (126). Die Branche wächst dynamisch. Seit 2017 kommen jährlich über 100 neue Röstereien hinzu. Allein 2022 entstanden 160 neue Röstorte. Dieser Boom wird durch die Third-Wave-Coffee-Bewegung, das gestiegene Qualitätsbewusstsein und den Trend zu Specialty Coffee, Direct Trade und Bio-Zertifizierungen getrieben.

Die deutsche Röstereilandschaft vereint handwerkliche Tradition mit modernem Qualitätsanspruch. Kleinröstereien, Manufakturen und Familienröstereien prägen die Branche mit ihrer Fokussierung auf Trommelröstung, transparente Lieferketten und nachhaltige Bohnen. Für B2B-Zielgruppen wie Maschinenbauunternehmen, Kaffeegroßhändler, Verpackungslieferanten und Barista-Equipment-Anbieter ist ein aktuelles Firmenverzeichnis mit verifizierten Kontaktdaten ein wertvolles Werkzeug zur Neukundengewinnung. Die Aussichten bleiben positiv. Nachhaltigkeit, Transparenz und Qualitätsfokus werden das Wachstum auch in den kommenden Jahren weiter befeuern.

Datenverfügbarkeit: kaffeeroestereien

Übersicht der verfügbaren Datenfelder für kaffeeroestereien in Deutschland.

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Häufig gestellte Fragen

Wie viele Kaffeeröstereien gibt es in Deutschland?
In Deutschland existieren aktuell zwischen 848 und 1.352 Kaffeeröstereien, abhängig von der genutzten Datenquelle. Die Listflix-Firmendatenbank erfasst 848 Betriebe. Adressbar kommt auf 1.352 Adressen. Die Pingo OSM-Karte dokumentiert 1.128 Röstorte (Stand Oktober 2025). Die Differenzen entstehen durch unterschiedliche Erfassungsmethoden. Manche Quellen zählen auch Filialen und Verkaufsautomaten einzeln. Andere berücksichtigen nur Produktionsstätten. Alle Datenbanken zeigen jedoch denselben Trend: Die Anzahl wächst kontinuierlich. Treiber sind die Third-Wave-Coffee-Bewegung und das steigende Interesse an handwerklich geröstetem Specialty Coffee.
Wo gibt es die meisten Kaffeeröstereien in Deutschland?
Bayern führt die regionale Verteilung mit 172 Kaffeeröstereien an. Nordrhein-Westfalen folgt mit 154, Baden-Württemberg mit 126 Betrieben. Diese drei Bundesländer vereinen über die Hälfte aller deutschen Röstereien. Großstädte wie München, Hamburg, Berlin, Köln und Frankfurt fungieren als Rösterei-Hotspots. Dort konzentrieren sich Dutzende Betriebe. Die hohe Dichte in wirtschaftsstarken Regionen korreliert mit überdurchschnittlicher Kaufkraft, ausgeprägter Café-Kultur und einer experimentierfreudigen Kundschaft in Universitätsstädten. Strukturschwächere Bundesländer wie Saarland (6), Bremen (8) oder Sachsen-Anhalt (10) weisen deutlich weniger Röstereien auf.
Was ist der Unterschied zwischen Kleinrösterei und Großrösterei?
Kleinröstereien setzen auf handwerkliche Trommelröstung in kleinen Chargen, oft zwischen 5 und 30 Kilogramm pro Durchgang. Sie rösten langsam über 12 bis 20 Minuten, um komplexe Aromen zu entwickeln. Sie spezialisieren sich häufig auf Specialty Coffee mit Single-Origin-Bohnen und Direct-Trade-Bezug. Viele betreiben angeschlossene Cafés und bieten Rösterei-Besichtigungen oder Barista-Kurse an. Großröstereien wie Tchibo, Jacobs Douwe Egberts oder Melitta produzieren industriell für den Massenmarkt. Sie nutzen schnelle Heißluftröstverfahren in großen Mengen. Sie beliefern Supermärkte deutschlandweit mit standardisierten Mischungen zu niedrigen Preisen. Der Unterschied liegt in Produktionsvolumen, Röstverfahren, Qualitätsfokus und Geschäftsmodell.
Wie entwickelt sich die Anzahl der Kaffeeröstereien in Deutschland?
Die Anzahl wächst seit 2017 kontinuierlich mit über 100 neuen Betrieben pro Jahr. Allein 2022 entstanden trotz COVID-19-Pandemie 160 neue Röstorte. Das entspricht einem durchschnittlichen Wachstum von mehr als drei neuen Röstereien pro Woche. Diese Dynamik beschleunigt sich bis heute weiter. Treiber des Wachstums sind die Third-Wave-Coffee-Bewegung, das gestiegene Bewusstsein für Kaffeequalität und Transparenz, sowie die niedrigen Einstiegshürden durch Direktvertrieb über Online-Shops. Der Pro-Kopf-Verbrauch von 166 Litern Kaffee pro Jahr und die wachsende Wertschätzung für handwerklich geröstete Spezialitäten schaffen ein günstiges Marktumfeld für weitere Neugründungen.
Welche Datenquellen gibt es für Kaffeerösterei-Adressen?
Aktuelle Adressen von Kaffeeröstereien bieten mehrere Datenbanken. Die Listflix-Firmendatenbank erfasst 848 Betriebe mit Firmenname, Postadresse, Telefonnummer (91 Prozent), E-Mail-Adresse (87 Prozent), Webseite (92 Prozent) und teilweise Geschäftsführung (32 Prozent). Adressbar listet 1.352 Adressen mit ähnlichen Datenfeldern und bietet Preisstaffeln ab 0,10 Euro pro Adresse. Die Website deutscheroestereien.de präsentiert eine öffentlich einsehbare Sammlung mit Beschreibungen und Links. Die Pingo OSM-Karte dokumentiert 1.128 Röstorte in interaktiver Kartenform. Alle Quellen werden regelmäßig aktualisiert. Listflix und Adressbar pflegen tagesaktuell und eignen sich für Direktmarketing, Vertrieb und Lead-Generierung.
Was sind Specialty Coffee Röstereien?
Specialty Coffee Röstereien konzentrieren sich auf hochwertige Arabica-Kaffees, die beim professionellen Cupping mindestens 80 von 100 Punkten erreichen. Sie sind Teil der Third-Wave-Coffee-Bewegung. Sie legen Wert auf transparente Lieferketten, Direct Trade mit Kaffeefarmern und Single-Origin-Kaffees von einzelnen Farmen oder Parzellen. Handwerkliche Trommelröstung in kleinen Chargen ermöglicht präzise Röstprofile. Diese entfalten das individuelle Aromapotenzial jeder Bohne optimal. Das Spektrum reicht von fruchtigen äthiopischen Yirgacheffe bis zu schokoladigen brasilianischen Bourbon-Kaffees. Viele Specialty-Coffee-Röster veranstalten regelmäßig Cupping Events. Sie bilden Baristas aus. Sie verstehen sich als Kaffee-Sommeliers, die Genuss und Wissen vermitteln.

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