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Lebensmittelhersteller Firmenliste Deutschland

Greifen Sie auf verifizierte Lebensmittelhersteller-Unternehmen in Deutschland zu – mit Kontaktdaten, Firmenprofilen und, wo verfügbar, Ansprechpartnern.

Kategorie Lebensmittel
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Das Wichtigste in Kürze

  • In Deutschland sind 6.361 Lebensmittelhersteller in umfassenden Firmendatenbanken erfasst; die amtliche Statistik weist für 2023 exakt 5.811 Betriebe aus.
  • Die Branche generiert einen Jahresumsatz von rund 216 Milliarden Euro und beschäftigt 627.678 Menschen.
  • Bayern führt die regionale Rangliste mit 1.246 Unternehmen an, gefolgt von Nordrhein-Westfalen mit 1.189 Betrieben.
  • Der durchschnittliche Umsatz je Unternehmen beträgt rund 37,2 Millionen Euro, was die mittelständische Prägung der Lebensmittelindustrie belegt.
  • Die mengenmäßig stärksten Segmente sind Bäckereien (11.514 Betriebe), Metzgereien (10.084) und Getränkehersteller (5.661).
  • Eine aktuelle Firmenliste der Lebensmittelhersteller ist für Vertrieb, Marktforschung, Beschaffung und Lead-Generierung unverzichtbar.
  • Nach einem kurzen Rückgang im Jahr 2020 entwickeln sich Umsatz und Beschäftigtenzahlen der Branche wieder positiv.

Was sind Lebensmittelhersteller?

Lebensmittelhersteller sind Unternehmen, die Nahrungsmittel und Getränke entwickeln, produzieren und verpacken. Sie bilden das Bindeglied zwischen Landwirtschaft und Handel. Der Kundenkreis umfasst Einzelhändler, Gastronomiebetriebe sowie Endverbraucher; sowohl B2B- als auch B2C-Vertrieb können zum Geschäftsmodell gehören. Im Branchenalltag gelten Lebensmittelproduzenten, Nahrungsmittelhersteller und Lebensmittelbetriebe als Synonyme; amtlich spricht man von der Ernährungsindustrie.

Die amtliche Systematik gliedert diese Betriebe nach der Wirtschaftszweigklassifikation WZ-2008. WZ08-10 umfasst die Nahrungsmittelherstellung, WZ08-11 die Getränkeproduktion; beide bilden das Ernährungsgewerbe als Teil des produzierenden Gewerbes. 2023 zählten 5.258 Betriebe zur Nahrungsmittelherstellung, 553 zur Getränkebranche. Diese Klassifikation bildet die Grundlage für amtliche Marktdaten und das Firmenverzeichnis.

Das Spektrum der Betriebsgrößen ist weit. Es reicht von der industriellen Massenproduktion in Großkonzernen bis zur handwerklichen Einzelfertigung in kleinen Familienbetrieben. Manche Betriebe produzieren in eigenen Werken, andere beauftragen Lohnfertiger. Die Südzucker AG beschäftigt mehr als 19.000 Mitarbeitende, Dr. Oetker GmbH rund 16.000. Neben diesen Konzernen stehen tausende mittelständische Betriebe im Branchenverzeichnis.

Wie viele Lebensmittelhersteller gibt es in Deutschland?

Die Liste Lebensmittelhersteller Deutschland umfasst je nach Erhebungsmethode unterschiedlich viele Betriebe. Umfassende Firmendatenbanken zählen 6.361 Unternehmen, weil sie Firmen mehreren Branchen gleichzeitig zuordnen können. Die amtliche Statistik weist für 2023 exakt 5.811 Betriebe aus, da sie jedes Unternehmen genau einer Wirtschaftszweigklasse zuordnet. Zählt man ausschließlich Betriebe mit mehr als 20 Beschäftigten, ergibt sich die engere Zahl von 5.476 Unternehmen. Diese Unterschiede sind methodisch bedingt.

Die wirtschaftliche Dimension der Branche (Stand 2023):

Kennzahl Wert
Betriebe gesamt (WZ08-10 + WZ08-11) 5.811
davon Nahrungsmittelhersteller (WZ08-10) 5.258
davon Getränkehersteller (WZ08-11) 553
Jahresumsatz gesamt ca. 216 Mrd. Euro
Beschäftigte gesamt 627.678
Durchschnittsumsatz je Unternehmen ca. 37,2 Mio. Euro
Umsatz je Beschäftigtem 344.255 Euro

Der Branchenreport zeigt eine stabile Entwicklung. Nach dem Corona-bedingten Einbruch im Jahr 2020 erholen sich die Beschäftigtenzahlen und steigen seither wieder leicht an. Von 6.361 erfassten Unternehmen fallen 4.858 in die Kategorie Kleinunternehmen, 1.095 in den Mittelstand und 408 zählen zu den Großunternehmen. Der Mittelstand prägt die Lebensmittelindustrie strukturell, auch wenn einzelne Großkonzerne überproportionale Umsatzanteile auf sich vereinen.

Regionale Verteilung: Lebensmittelhersteller nach Bundesland

Bayern und Nordrhein-Westfalen dominieren die regionale Rangliste der Lebensmittelhersteller. Die Standortverteilung folgt erkennbaren wirtschaftsgeografischen Mustern. West- und Süddeutschland konzentrieren den Großteil der Betriebe, während ostdeutsche Bundesländer strukturell schwächer vertreten sind.

Bundesland Anzahl Unternehmen (Stand 2026)
Bayern 1.246
Nordrhein-Westfalen 1.189
Baden-Württemberg 866
Niedersachsen 646
Hessen 408
Sachsen 306
Rheinland-Pfalz 289
Berlin 264
Hamburg 229
Schleswig-Holstein 183
Thüringen 166
Brandenburg 150
Mecklenburg-Vorpommern 140
Sachsen-Anhalt 125
Saarland 93
Bremen 61

Bayern führt mit 1.246 Lebensmittelhersteller-Standorten die Rangliste an. Starke Agrarstruktur, ausgeprägte Brautradition und eine leistungsfähige mittelständische Unternehmenslandschaft begründen diese Spitzenposition. Nordrhein-Westfalen (1.189 Betriebe) profitiert von Bevölkerungsdichte, exzellenter Logistikinfrastruktur und langer industrieller Tradition. Hamburg belegt mit 229 Standorten unter den Stadtstaaten einen beachtlichen Rang. Hafenwirtschaft und traditionsreiche Kaffee- sowie Kakaoverarbeitung machen die Hansestadt zu einem wichtigen nationalen Lebensmittelstandort. Der Vergleich zwischen Bayern und Bremen (61 Betriebe) verdeutlicht, wie stark Fläche, Bevölkerungsgröße und Agrarstruktur die Betriebsdichte im Branchenbuch bestimmen.

Die Lebensmittelbranche befindet sich in einer Phase stabiler Entwicklung. Ein Gesamtumsatz von rund 216 Milliarden Euro belegt die wirtschaftliche Substanz des Sektors. Der Markt ist strukturell weitgehend gesättigt. Wachstum entsteht primär über Produktinnovation, Premiumisierung und neue Absatzkanäle. Die Betriebszahl bleibt konstant, während Umsätze und Beschäftigtenzahlen leicht steigen.

Das Bio-Segment gewinnt weiter an Gewicht. Bundesweit sind bereits 636 Bio-Lebensmittelhersteller aktiv. Der Bereich der Nahrungsergänzungsmittel wächst ebenfalls: 609 Hersteller belegen den Trend zu funktionalen Lebensmitteln. Industrie-4.0-Lösungen halten Einzug in Fertigungslinien. Das steigert die Nachfrage nach spezialisierten Technologieanbietern und erschließt neue Anwendungsfelder für Adressdaten der Lebensmittelhersteller.

Nachhaltigkeit entwickelt sich vom Nischenthema zum Wettbewerbsfaktor. Verpackungsreduktion, regionale Beschaffung und ein messbarer CO2-Fußabdruck gehören für viele Hersteller zum strategischen Pflichtprogramm. Fachkräftemangel bleibt eine strukturelle Herausforderung in Produktion und Verwaltung. Deutsche Lebensmittelprodukte genießen international hohes Ansehen, was die Exportstärke der Ernährungswirtschaft dauerhaft festigt.

Welche Arten von Lebensmittelhersteller gibt es?

Die Lebensmittelindustrie gliedert sich in mehrere Segmente, die sich nach Produktgruppe und Verarbeitungsverfahren unterscheiden. Jedes Segment hat ein eigenständiges Profil im Branchenverzeichnis.

Backwaren und Konditorei bilden die mengenmäßig stärkste Gruppe. Bäckereien zählen bundesweit 11.514 Betriebe, Konditoreien kommen auf 5.560 und Patisserien auf 247 Standorte. Das Handwerk dominiert dieses Segment. Speiseeishersteller (1.234) ergänzen die Produktpalette um saisonale Spezialitäten.

Fleisch und Wurst ist die zweite tragende Säule. Metzgereien sind mit 10.084 Betrieben vertreten, industrielle Fleischwarenhersteller mit 1.058 Unternehmen. Das Spektrum reicht vom Familienmetzger bis zur vollintegrierten Fleischverarbeitungsanlage.

Getränke bilden ein eigenständiges Segment mit 5.661 Betrieben, das die amtliche Statistik unter WZ08-11 führt. Kaffeeröstereien (848), Brauereien, Weingüter und Spirituosenhersteller gehören dazu. Der Getränkebereich erwirtschaftet rund zwölf Prozent des Branchenumsatzes.

Milch und Molkerei umfasst Milchverarbeiter (287) und Molkereien (153). Genossenschaftlich organisierte Betriebe prägen dieses Segment besonders stark. Süßwarenhersteller (776), Feinkost-Hersteller (387) und Lebkuchenbäcker (64) runden das Bild der veredelten Nahrungsmittel ab.

Bio-Lebensmittelhersteller (636) und Nahrungsergänzungsmittel-Hersteller (609) zeigen überproportionales Wachstum. Diese Segmente profitieren von veränderten Verbraucherpräferenzen. Mühlen (427) und Speiseölhersteller (164) vervollständigen die Grundnahrungsmittelverarbeitung. Die Klassifikation nach WZ08-10 und WZ08-11 fasst all diese Segmente in einem einheitlichen Firmenbuch zusammen.

Für wen ist eine Liste von Lebensmittelhersteller relevant?

Eine vollständige Adressliste der deutschen Lebensmittelhersteller ist für verschiedene B2B-Zielgruppen ein zentrales Arbeitsinstrument. Die Anwendungsfelder sind breit gefächert.

Vertriebs- und Marketing-Teams nutzen die Unternehmensdatenbank zur Neukundengewinnung. Ein Automatisierungsunternehmen, das Fertigungsanlagentechnologie an Lebensmittelbetriebe vermarktet, benötigt gezielte Kontaktdaten der Entscheider. E-Mail-Kampagnen, Postmailings und Telefonakquise setzen eine gepflegte Firmendatenbank voraus. Unter bestimmten Voraussetzungen können Vertriebsteams B2B-Kontaktdaten für die Kaltakquise nutzen; DSGVO und UWG definieren den rechtlichen Rahmen. Firmenname, Telefonnummer und E-Mail-Adresse der Lebensmittelhersteller bilden die Grundlage jeder Vertriebskampagne.

Verpackungshersteller und Zulieferer der Lebensmittelindustrie greifen auf das Firmenverzeichnis zurück, um potenzielle Abnehmer systematisch anzusprechen. Wer Verpackungslösungen, Maschinen oder Rohstoffe an Nahrungsmittelunternehmen verkauft, benötigt eine aktuelle Firmenliste mit Ansprechpartnerkontakten. Angaben zu Lebensmittelhersteller-Geschäftsführern und direkten Kontaktwegen erhöhen die Trefferquote erheblich.

Marktforscher und Analysten verwenden das Branchenbuch für Umfragen und Marktstudien. Eine nach Bundesland oder Unternehmensgröße segmentierte Übersicht ermöglicht präzise Stichprobenziehung. Einkaufsabteilungen, die Lieferanten suchen, und Investoren, die den Markt sondieren, profitieren gleichermaßen von strukturierten Lebensmittelhersteller-Adressen. Vollständige Datensätze enthalten neben Postadressen auch Umsatzdaten, Mitarbeiterzahlen und Bilanzsummen für eine fundierte Marktanalyse.

Datenverfügbarkeit: Lebensmittelhersteller

Übersicht der verfügbaren Datenfelder für Lebensmittelhersteller in Deutschland.

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Alle Angaben stammen aus öffentlich zugänglichen Unternehmensquellen und werden ausschließlich zu geschäftlichen Zwecken gemäß DSGVO verarbeitet. Stand: April 2026.

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Häufig gestellte Fragen

Wie viele Lebensmittelhersteller gibt es in Deutschland?
Deutschland zählt je nach Erfassungsmethode zwischen 5.476 und 6.361 Lebensmittelhersteller. Die amtliche Statistik weist für 2023 exakt 5.811 Betriebe aus: 5.258 Nahrungsmittelhersteller (WZ08-10) und 553 Getränkehersteller (WZ08-11). Umfassende Firmendatenbanken erfassen mehr Betriebe, weil sie Unternehmen mehreren Branchen zuordnen können. Die amtliche Zählung erfasst Betriebe mit weniger als 20 Beschäftigten häufig nicht vollständig.
Welche Arten von Lebensmittelhersteller gibt es in Deutschland?
Die Branche gliedert sich in zahlreiche Segmente: Bäckereien (11.514), Metzgereien (10.084), Getränkehersteller (5.661) und Konditoreien (5.560) zählen zu den größten Gruppen. Spezialsegmente umfassen Bio-Lebensmittelhersteller (636), Nahrungsergänzungsmittelhersteller (609), Molkereien (153) und Feinkost-Hersteller (387). Die amtliche Klassifikation folgt der WZ-2008 unter den Codes WZ08-10 für Nahrungsmittelherstellung und WZ08-11 für die Getränkeproduktion.
Wo gibt es die meisten Lebensmittelhersteller in Deutschland?
Bayern führt mit 1.246 Unternehmen vor Nordrhein-Westfalen (1.189) und Baden-Württemberg (866). Die Top-5 ergänzen Niedersachsen (646) und Hessen (408). Süd- und Westdeutschland konzentrieren den Großteil der Betriebe. Hamburg nimmt unter den Stadtstaaten mit 229 Unternehmen eine starke Position ein, bedingt durch Hafenwirtschaft und traditionsreiche Kaffee- sowie Kakaoverarbeitung.
Welche Daten sind über Lebensmittelhersteller verfügbar?
Vollständige Datensätze umfassen Firmenname, Postadresse, Telefonnummer, E-Mail-Adresse und Webseite. Für viele Betriebe sind zusätzlich Angaben zu Geschäftsführung, Mitarbeiterzahl, Umsatz, Bilanzsumme und Betriebsergebnis abrufbar. Von 6.361 erfassten Unternehmen liegen für 5.488 eine E-Mail-Adresse und für 4.197 direkte Ansprechpartnerkontakte vor. Die Datenbasis speist sich aus Handelsregister, Gewerbeanmeldungen und Unternehmensregister.
Wer nutzt Listen von Lebensmittelhersteller?
Typische Nutzer sind Vertriebsteams, die Neukunden in der Lebensmittelbranche gewinnen wollen, sowie Zulieferer, die ihre Produkte an Lebensmittelproduzenten vermarkten. Marktforschungsinstitute setzen die Firmenliste für Umfragen und Branchenanalysen ein. Einkaufsabteilungen nutzen das Branchenbuch zur Lieferantenidentifikation, Investoren zur Marktanalyse. CRM-Import und die Segmentierung von Direktmarketing-Kampagnen sind weitere verbreitete Anwendungsfälle. ## Lebensmittelhersteller in Deutschland: Datenbasis im Überblick Die Liste Lebensmittelhersteller Deutschland umfasst mehr als 6.000 Betriebe mit einem kombinierten Jahresumsatz von rund 216 Milliarden Euro und über 627.000 Beschäftigten. Bayern und Nordrhein-Westfalen dominieren die regionale Verteilung. Der Mittelstand prägt die Branche strukturell, die Zahlen entwickeln sich stabil. Das Verzeichnis der deutschen Lebensmittelhersteller bietet für Vertrieb, Marketing, Beschaffung und Marktforschung eine unverzichtbare Datenbasis. Wer im B2B-Bereich gezielt Lebensmittelproduzenten ansprechen will, benötigt eine aktuelle Firmendatenbank mit geprüften Kontaktdaten.

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