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Speiseeishersteller Firmenliste Deutschland

Greifen Sie auf verifizierte Speiseeishersteller-Unternehmen in Deutschland zu – mit Kontaktdaten, Firmenprofilen und, wo verfügbar, Ansprechpartnern.

Kategorie Lebensmittel
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Das Wichtigste in Kürze

  • Die deutsche Speiseeisbranche vereint industrielle Großproduzenten mit einer wachsenden Zahl handwerklicher Manufakturen, Bio-Spezialisten und veganer Start-ups.
  • Nordrhein-Westfalen ist das führende Bundesland für die industrielle Speiseeisproduktion, mit bedeutenden Werken von Bon Gelati, DMK Ice Cream und Mars Deutschland.
  • Der Pro-Kopf-Verbrauch liegt in Deutschland seit Jahren stabil bei rund 8 kg Speiseeis pro Jahr.
  • Marktführende Industriehersteller wie Unilever (Langnese, Magnum, Cremissimo) und Froneri Schöller (Mövenpick, Schöller) dominieren das Segment der Markeneis-Produktion.
  • Wachstumsstarke Segmente sind veganes Eis, Bio-Speiseeis und handwerkliches Premiumeis aus deutschen Eismanufakturen.
  • Die Branche steht unter dem Druck steigender Energiekosten, Shrinkflation und eines zunehmenden Gesundheitsbewusstseins der Verbraucher.
  • Eine vollständige Liste der Speiseeishersteller in Deutschland ist für Zulieferer, Vertriebsteams und Marktforscher ein unverzichtbares Recherche- und Akquisewerkzeug.

Was sind Speiseeishersteller?

Als Speiseeishersteller gelten Unternehmen, die gewerblich Speiseeis produzieren und in Verkehr bringen. Das Spektrum reicht von internationalen Lebensmittelkonzernen mit Produktionskapazitäten im Millionenbereich bis zu kleinen Eismanufakturen, die in Handarbeit regionale Spezialitäten fertigen. Das deutsche Wirtschaftssystem erfasst solche Betriebe unter dem WZ-Code 10.52 ("Herstellung von Speiseeis"). Auf europäischer Ebene entspricht dies dem NACE-Code 10.52.

Die Branche gliedert sich nach Herstellungsweise in zwei grundlegende Kategorien. Industrielle Eisproduzenten fertigen in automatisierten Großanlagen für den Lebensmittelhandel, Discounter und den Export. Handwerkliche Eiscremehersteller setzen auf kleinere Chargen, hochwertige Zutaten und oft direkten Vertrieb an Gastronomie oder Endverbraucher. Das Deutsche Lebensmittelbuch definiert in seinen Leitsätzen für Speiseeis verbindliche Standards für Sahneeis, Eiscreme, Milcheis, Fruchteis und Sorbet. Die Einteilung folgt jeweils dem Fettgehalt und der Zutatenstruktur.

Gängige Synonyme für Speiseeishersteller sind Eisproduzenten, Eiscremehersteller, Gelato-Hersteller, Eismanufaktur sowie Eisfabrikanten. Abzugrenzen sind klassische Eisdielen und Gelaterias: Sie sind primär Vertriebsstätten, auch wenn viele von ihnen ihr Eis selbst herstellen. Im Kontext eines Firmenverzeichnisses oder Branchenverzeichnisses umfasst der Begriff alle gewerblichen Produzenten, unabhängig vom gewählten Vertriebskanal.

Wie viele Speiseeishersteller gibt es in Deutschland?

Eine amtliche Gesamtstatistik zur Anzahl der Speiseeishersteller in Deutschland ist nicht öffentlich verfügbar. Nach aktueller Datenbankauswertung umfasst das B2B-Segment 17 Speiseeishersteller aus Deutschland im Lebensmittel- und Getränkebereich (Stand 2026). Breiter gefasste Firmendatenbanken erfassen eine deutlich höhere Zahl, sobald handwerkliche Manufakturen, Gelato-Zulieferer für die Gastronomie und Start-ups einbezogen werden.

Die Marktstruktur ist von wenigen Großproduzenten geprägt, die mengenmäßig dominieren. Daneben wächst die Zahl kleinerer Anbieter kontinuierlich. Der Umsatz mit Markeneis stieg 2022 und 2023 trotz schwieriger Rahmenbedingungen deutlich. Der Pro-Kopf-Verbrauch liegt stabil bei rund 8 kg pro Jahr (Stand 2026). Das deutet auf einen gesättigten, strukturell aber soliden Markt hin.

Erhöhte Energiekosten für Kühlung und Produktion belasten die gesamte Branche. Hinzu kommen gestiegene Rohstoffpreise für Milch und Zucker sowie ein zunehmendes Gesundheitsbewusstsein der Verbraucher. Wachstumsimpulse kommen aus dem veganen Segment, aus Bio-Sortimenten und aus der Private-Label-Produktion für Handelsmarken. Kleinere Hersteller erschließen über Direktvertrieb und E-Commerce Marktanteile, die klassische Listungsbarrieren im Einzelhandel umgehen. Ein fundierter Branchenreport zur Speiseeisbranche Deutschland muss diese strukturelle Vielfalt berücksichtigen.

Regionale Verteilung: Speiseeishersteller nach Bundesland

Die geografische Verteilung der deutschen Eisproduzenten folgt klaren wirtschaftlichen Mustern. Ballungsräume mit ausgebauter Tiefkühllogistik und Nähe zu großen Handelszentralen ziehen industrielle Großproduzenten an. Kleinere Manufakturen und Start-ups siedeln sich häufig in Universitätsstädten und touristisch geprägten Regionen an. Dort sind Zahlungsbereitschaft und Sichtbarkeit für Premiumprodukte höher.

Bundesland Bekannte Hersteller (Beispiele) Produktionsschwerpunkt
Nordrhein-Westfalen Bon Gelati, DMK Ice Cream, Mars, Gelamor Industrielle Großproduktion, Handelsmarken
Bayern Marasia, Promayro Food Premium-Eis, Manufaktur
Baden-Württemberg fresh five*, froobie, Pro Delight Food Start-ups, Bio, handwerklich
Niedersachsen Froneri Schöller, Bruno Gelato, Janny's Eis Markeneis, Gastronomiezulieferer
Berlin PALETAS BERLIN, Barletta-Eis Handwerk, Direktvertrieb
Schleswig-Holstein Luicella's, puroicepops Premium, natürliche Zutaten
Hessen Unilever/Magnum-Werk Heppenheim Markeneis-Produktion
Brandenburg IceGuerilla Versandeis, Direktvertrieb
Sachsen-Anhalt Eiswerk Brehna Industrielle Produktion
Mecklenburg-Vorpommern Prolupin Vegane/pflanzliche Alternativen

Nordrhein-Westfalen nimmt eine Sonderstellung ein. Bon Gelati betreibt in Übach-Palenberg das größte Tiefkühl-Hochregallager Deutschlands mit rund 80.000 Stellplätzen und beliefert von dort 31 Länder weltweit. Das Unilever-Werk in Heppenheim produziert knapp 2.700 Magnum-Riegel pro Minute. Diese Konzentration industrieller Kapazitäten in den westlichen Bundesländern erklärt sich durch historisch gewachsene Lebensmittelinfrastruktur und kurze Logistikwege zu den Zentrallagern des Handels.

Ostdeutschland ist vergleichsweise schwach vertreten. Ausnahmen bilden der Eiswerk Brehna in Sachsen-Anhalt und Prolupin in Mecklenburg-Vorpommern mit pflanzenbasierten Eisalternativen.

Die Speiseeisbranche befindet sich im strukturellen Wandel. Premiumisierung ist der übergreifende Trend: Verbraucher kaufen bewusster und greifen zu hochwertigeren Produkten, auch wenn die Verkaufsmengen stagnieren. Der Markeneis-Umsatz stieg 2022 und 2023 merklich. Shrinkflation setzt die Branche zusätzlich unter Druck. Ein bekanntes Beispiel: Eine marktführende Familienpackung schrumpfte von 1.300 auf 900 Milliliter bei unverändertem Verkaufspreis.

Veganes Speiseeis ist das dynamischste Wachstumssegment. Alle großen Hersteller bauen ihre pflanzlichen Produktlinien aus, gestützt auf Soja, Mandeln, Hafer oder Erbsenprotein. Start-ups wie NOMOO (Köln) positionieren sich nahezu ausschließlich als vegane Bio-Eishersteller. Handwerkliche Eismanufakturen wachsen ebenfalls: Kleinproduzenten wie froobie (Konstanz) oder PALETAS BERLIN setzen auf ganze Früchte und natürliche Zutaten als Alleinstellungsmerkmal. Der Markt ist in Bewegung.

Private-Label-Produktion gewinnt strukturell an Gewicht. Bon Gelati (Schwarz Gruppe) produziert ausschließlich für Handelsmarken von Lidl und Kaufland und bedient damit einen kontinuierlich wachsenden Marktanteil. Kostendruck durch Energiepreise und Rohstoffkosten bleibt der wichtigste Belastungsfaktor, besonders für Betriebe, die lückenlose Kühlketten aufrechterhalten müssen.

Welche Arten von Speiseeisherstellern gibt es in Deutschland?

Die Speiseeisbranche ist nach Unternehmensgröße, Produktionsmethode und Absatzkanal in klar abgrenzbare Segmente unterteilt. Eine vollständige Firmendatenbank zur deutschen Eisbranche muss diese Vielfalt abbilden, um für B2B-Nutzung geeignet zu sein.

Industrielle Großhersteller produzieren in vollautomatisierten Eiswerken für den Massenmarkt. Firmen wie Unilever (Langnese, Magnum, Cremissimo), Froneri Schöller (Mövenpick, Schöller) und DMK Ice Cream gehören zu den größten Speiseeisproduzenten Europas. Die Markenbekanntheit belegt ihre Marktstellung eindrücklich: Langnese erreicht 90 Prozent, Magnum 88 Prozent, Mövenpick 84 Prozent und Schöller 80 Prozent (Stand 2023). Diese Betriebe sind Pflichtbestandteil jeder vollständigen Unternehmensdatenbank der Branche.

Handwerkliche Manufakturen stellen ihr Eis in kleinen Chargen her, oft mit hohem Fruchtanteil und ohne künstliche Zusatzstoffe. Anbieter wie Barletta-Eis (Berlin) oder Bruno Gelato (Rhauderfehn) beliefern Eisdielen, Gastronomie und Hotellerie. Bruno Gelato bietet über 80 Sorten für den Gastronomiebereich an. Das handwerkliche Segment ist fragmentiert, wächst aber durch steigende Nachfrage nach regionalen Speiseeislieferanten.

Start-ups mit Premiumfokus gewinnen durch klare Nischenpositionierung Marktanteile. Luicella's Premium Ice Cream (Quickborn) setzt auf 100 Prozent natürliche Zutaten, IceGuerilla (Beeskow) bedient den Online-Direktvertrieb, und Marasia (München) produziert Eis aus Ziegenmilch. Gelateria-Zulieferer wie Gelamor (Geseke) produzieren ausschließlich für Eisdielen und Gastronomie, ohne direkten Endkundenvertrieb. Private-Label-Hersteller, allen voran Bon Gelati, fertigen vollständig unter Handelsmarken für Supermarktketten. Jedes Segment hat eigene Einkaufsstrukturen, Ansprechpartner und Beschaffungsanforderungen.

Für wen ist eine Liste der Speiseeishersteller in Deutschland relevant?

Eine strukturierte Adressliste der Speiseeishersteller ist für zahlreiche B2B-Zielgruppen ein zentrales Arbeitsmittel. Der Bedarf unterscheidet sich je nach Branche und Geschäftsziel erheblich.

Rohstofflieferanten aus der Milchwirtschaft, Zulieferer von Fruchtzubereitungen und Zuckerproduzenten nutzen Firmenlisten zur Neukundengewinnung in der Eisbranche. Sie benötigen vollständige Kontaktdaten inklusive Unternehmensklassifikation und Produktionsschwerpunkt. Verpackungshersteller, die auf Waffelhörnchen, Stiele, Becher oder Folien spezialisiert sind, haben denselben Bedarf an aktuellen Adressdaten.

Vertriebsteams im Lebensmittelbereich setzen das Eishersteller-Verzeichnis für Kaltakquise, Direct Mailing und die Vorbereitung von Messegesprächen ein. Ein vollständiges Branchenbuch erlaubt die gezielte Segmentierung nach Bundesland, Unternehmensgröße oder Produktschwerpunkt. Marktforschungsunternehmen benötigen eine repräsentative Datenbasis für Branchenreports und Wettbewerbsanalysen zur Speiseeisbranche.

Lebensmitteleinzelhandel und Gastronomie suchen über Herstellerlisten neue Lieferanten, besonders handwerkliche und regionale Produzenten für Sortimentserweiterungen. Eisdielen-Betreiber und Gelaterias recherchieren B2B-Zulieferer für Eisbasen und Gelatoprodukte. Investoren und Unternehmensberater verwenden Marktübersichten für Due-Diligence-Prüfungen und Markteintrittsanalysen. Neue Eismanufakturen analysieren anhand von regionalen Adressdaten die Wettbewerbsdichte, bevor sie einen Produktionsstandort auswählen.

Häufig gestellte Fragen zu Speiseeisherstellern in Deutschland

Wie viele Speiseeishersteller gibt es in Deutschland?

Eine amtliche Gesamtzahl ist nicht öffentlich verfügbar. Nach aktueller Datenbankauswertung listet das B2B-Segment 17 Speiseeishersteller aus dem deutschen Lebensmittelbereich (Stand 2026). Breiter gefasste Firmendatenbanken, die auch Manufakturen, Gelato-Zulieferer und Kleinproduzenten einschließen, kommen auf eine deutlich höhere Zahl. Handelsregister und spezialisierte Branchenverzeichnisse bilden die verlässlichste Grundlage für vollständige Unternehmenslisten.

Welche Bundesländer haben die meisten Speiseeishersteller?

Nordrhein-Westfalen führt mit den größten industriellen Produktionswerken, darunter Bon Gelati (Übach-Palenberg), DMK Ice Cream (Everswinkel) und Mars Deutschland (Viersen). Bayern und Baden-Württemberg beherbergen zahlreiche Manufakturen und innovationsgetriebene Start-ups. Niedersachsen ist mit Froneri Schöller (Osnabrück), Bruno Gelato (Rhauderfehn) und Janny's Eis (Seevetal) ebenfalls stark vertreten.

Was ist der Unterschied zwischen industriellen Speiseeisherstellern und Eismanufakturen?

Industrielle Eisproduzenten fertigen in automatisierten Großanlagen in Millionenmengen für Lebensmittelhandel und Export. Eismanufakturen produzieren handwerklich in kleinen Chargen, oft mit regionalen oder natürlichen Zutaten ohne Zusatzstoffe. Die Unterschiede liegen im Produktionsvolumen, in den Vertriebskanälen, in der Rezeptur und häufig auch in Zertifizierungen wie Bio oder vegan. Beide Segmente sind in einer vollständigen Firmenliste der Branche vertreten.

Wo finde ich eine vollständige Liste der Speiseeishersteller in Deutschland?

Spezialisierte B2B-Plattformen und Firmendatenbanken bieten Herstellerverzeichnisse mit Kontaktdaten. Kommerzielle Unternehmensdatenbanken liefern vollständigere Adressdaten inklusive Umsatz und Mitarbeiterzahl. Branchenverbände für handwerkliche Speiseeishersteller führen Mitgliederlisten, die vor allem kleinere Produzenten abdecken. Diese Quellen ergänzen sich gegenseitig für eine möglichst vollständige Marktrecherche.

Welche Branchenklassifikation gilt für Speiseeishersteller in Deutschland?

Speiseeishersteller sind nach WZ-Code 10.52 ("Herstellung von Speiseeis") klassifiziert. Europäisch entspricht dies dem NACE-Code 10.52. Das Deutsche Lebensmittelbuch definiert Produktkategorien nach Inhaltsstoffen und Fettgehalt: Sahneeis (mindestens 18 Prozent Milchfett), Eiscreme (mindestens 10 Prozent Milchfett) und Eis (pflanzliches Fett erlaubt). Sorbet und Fruchteis folgen eigenen Mindestanforderungen für den Fruchtanteil.

Warum wächst das Segment der handwerklichen Speiseeishersteller in Deutschland?

Verbraucher fragen zunehmend Produkte mit natürlichen Zutaten und ohne Zusatzstoffe nach. Handwerkliche Hersteller profitieren von der Premiumisierung des Eismarktes und dem Trend zu regionalen Lebensmitteln. Direktvertrieb über Online-Shops und Wochenmärkte ermöglicht Markteintritt ohne kostspielige Listung im Lebensmitteleinzelhandel. Das macht das Segment für Gründer ebenso attraktiv wie für Zulieferer auf Neukundensuche in der Eisbranche.

Speiseeishersteller in Deutschland: Marktüberblick

Die Liste der Speiseeishersteller in Deutschland zeigt eine Branche mit klarer Zweiteilung. Industrielle Konzerne dominieren mengenmäßig, während handwerkliche Manufakturen und Premium-Start-ups die Wachstumsdynamik tragen. Nordrhein-Westfalen bleibt das industrielle Produktionszentrum. Baden-Württemberg und Bayern sind die Innovations- und Manufakturregionen. Bei stabilem Pro-Kopf-Verbrauch von rund 8 kg pro Jahr (Stand 2026), einem wachsenden veganen Segment und steigender Nachfrage nach regionalen Eisprodukten ist das Branchenverzeichnis der Speiseeishersteller für Zulieferer, Vertriebsteams und Marktforscher eine unverzichtbare Grundlage für Branchenrecherchen und Marktdatenanalysen.

Datenverfügbarkeit: Speiseeishersteller

Übersicht der verfügbaren Datenfelder für Speiseeishersteller in Deutschland.

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Alle Angaben stammen aus öffentlich zugänglichen Unternehmensquellen und werden ausschließlich zu geschäftlichen Zwecken gemäß DSGVO verarbeitet. Stand: April 2026.

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Häufig gestellte Fragen

Wie viele Speiseeishersteller gibt es in Deutschland?
Eine amtliche Gesamtzahl ist nicht öffentlich verfügbar. Nach aktueller Datenbankauswertung listet das B2B-Segment 17 Speiseeishersteller aus dem deutschen Lebensmittelbereich (Stand 2026). Breiter gefasste Firmendatenbanken, die auch Manufakturen, Gelato-Zulieferer und Kleinproduzenten einschließen, kommen auf eine deutlich höhere Zahl. Handelsregister und spezialisierte Branchenverzeichnisse bilden die verlässlichste Grundlage für vollständige Unternehmenslisten.
Welche Bundesländer haben die meisten Speiseeishersteller?
Nordrhein-Westfalen führt mit den größten industriellen Produktionswerken, darunter Bon Gelati (Übach-Palenberg), DMK Ice Cream (Everswinkel) und Mars Deutschland (Viersen). Bayern und Baden-Württemberg beherbergen zahlreiche Manufakturen und innovationsgetriebene Start-ups. Niedersachsen ist mit Froneri Schöller (Osnabrück), Bruno Gelato (Rhauderfehn) und Janny's Eis (Seevetal) ebenfalls stark vertreten.
Was ist der Unterschied zwischen industriellen Speiseeisherstellern und Eismanufakturen?
Industrielle Eisproduzenten fertigen in automatisierten Großanlagen in Millionenmengen für Lebensmittelhandel und Export. Eismanufakturen produzieren handwerklich in kleinen Chargen, oft mit regionalen oder natürlichen Zutaten ohne Zusatzstoffe. Die Unterschiede liegen im Produktionsvolumen, in den Vertriebskanälen, in der Rezeptur und häufig auch in Zertifizierungen wie Bio oder vegan. Beide Segmente sind in einer vollständigen Firmenliste der Branche vertreten.
Wo finde ich eine vollständige Liste der Speiseeishersteller in Deutschland?
Spezialisierte B2B-Plattformen und Firmendatenbanken bieten Herstellerverzeichnisse mit Kontaktdaten. Kommerzielle Unternehmensdatenbanken liefern vollständigere Adressdaten inklusive Umsatz und Mitarbeiterzahl. Branchenverbände für handwerkliche Speiseeishersteller führen Mitgliederlisten, die vor allem kleinere Produzenten abdecken. Diese Quellen ergänzen sich gegenseitig für eine möglichst vollständige Marktrecherche.
Welche Branchenklassifikation gilt für Speiseeishersteller in Deutschland?
Speiseeishersteller sind nach WZ-Code 10.52 ("Herstellung von Speiseeis") klassifiziert. Europäisch entspricht dies dem NACE-Code 10.52. Das Deutsche Lebensmittelbuch definiert Produktkategorien nach Inhaltsstoffen und Fettgehalt: Sahneeis (mindestens 18 Prozent Milchfett), Eiscreme (mindestens 10 Prozent Milchfett) und Eis (pflanzliches Fett erlaubt). Sorbet und Fruchteis folgen eigenen Mindestanforderungen für den Fruchtanteil.
Warum wächst das Segment der handwerklichen Speiseeishersteller in Deutschland?
Verbraucher fragen zunehmend Produkte mit natürlichen Zutaten und ohne Zusatzstoffe nach. Handwerkliche Hersteller profitieren von der Premiumisierung des Eismarktes und dem Trend zu regionalen Lebensmitteln. Direktvertrieb über Online-Shops und Wochenmärkte ermöglicht Markteintritt ohne kostspielige Listung im Lebensmitteleinzelhandel. Das macht das Segment für Gründer ebenso attraktiv wie für Zulieferer auf Neukundensuche in der Eisbranche.

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