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Getränkehersteller Firmenliste Deutschland

Greifen Sie auf verifizierte Getränkehersteller-Unternehmen in Deutschland zu – mit Kontaktdaten, Firmenprofilen und, wo verfügbar, Ansprechpartnern.

Kategorie LebensmittelKategorie Produzierendes Gewerbe
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Getränkehersteller
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Das Wichtigste in Kürze

  • Deutschland zählt 61.374 Getränkehersteller, die gemeinsam einen Jahresumsatz von 27,3 Milliarden Euro erwirtschaften (Stand 2024).
  • Baden-Württemberg führt die regionale Verteilung mit 38 Betrieben an, gefolgt von Bayern (36) und Niedersachsen (13).
  • Die Branche beschäftigt 86.354 Personen und erwirtschaftet einen durchschnittlichen Umsatz von 10,7 Millionen Euro je Unternehmen.
  • Seit Mitte der 1990er Jahre zeigt die Anzahl der Getränkehersteller einen stabilen Trend mit Zuwachs bei kleinen Brauereien.
  • Firmenlisten von Getränkeherstellern sind unverzichtbar für Vertriebsteams, Marketing-Abteilungen und B2B-Dienstleister zur gezielten Neukundengewinnung.
  • Die Branche umfasst vielfältige Teilsektoren von Brauereien über Mineralbrunnen bis hin zu Brennereien und Fruchtsaftherstellern.

Was sind Getränkehersteller?

Getränkehersteller entwickeln, produzieren und vermarkten Getränke aller Art. Das Leistungsspektrum reicht von der Rezepturentwicklung über die industrielle Fertigung bis zur Qualitätskontrolle und Abfüllung. Manche Betriebe übernehmen die Abfüllung in Eigenregie, andere beauftragen spezialisierte Lohnabfüller.

Das Produktportfolio umfasst alkoholfreie Erzeugnisse wie Mineralwasser, Limonaden und Fruchtsäfte sowie alkoholische Getränke. Bier, Wein und Spirituosen gehören dazu. Diese Unternehmen sind Teil der Lebensmittelindustrie und gehören zum produzierenden Gewerbe.

Getränkehersteller tragen wesentlich zur deutschen Wirtschaft bei. Sie sichern Arbeitsplätze in ländlichen Regionen. Lokale Rohstofflieferanten profitieren davon. Traditionelle Marken und Spezialitäten prägen die regionale Identität. Die Branche verbindet handwerkliche Tradition mit moderner Produktionstechnologie.

Wie viele Getränkehersteller gibt es in Deutschland?

Deutschland verfügt über eine beeindruckende Dichte an Getränkeherstellern. Insgesamt existieren 61.374 Betriebe (Stand 2024). Diese Zahl spiegelt die Vielfalt der Getränkewirtschaft wider.

Der durchschnittliche Betrieb erwirtschaftet etwa 10,7 Millionen Euro Umsatz pro Jahr. Gemeinsam erzielen alle Getränkehersteller einen Branchenumsatz von 27,3 Milliarden Euro. Die Beschäftigtenzahl liegt bei 86.354 Personen. Das deutet auf eine überwiegend mittelständische Struktur hin.

Seit Mitte der 1990er Jahre blieb die Gesamtzahl der Betriebe weitgehend konstant. Allerdings zeigt sich eine interessante Entwicklung: Kleine Brauereien verzeichnen Zuwachs. Mittlere und große Betriebe gehen zurück. Dieser Trend spiegelt die wachsende Nachfrage nach regionalen und handwerklich produzierten Getränken wider.

10 der größten Getränkehersteller in Deutschland

Auswahl großer Getränkehersteller aus den Bereichen Erfrischungsgetränke, Mineralwasser, Säfte, Sekt und Bier, geordnet nach Umsatz laut Unternehmensangaben, Wikipedia und Fachpresse (Coca-Cola nach Absatz). Keine vollständige Rangliste – die Zahlen stammen aus unterschiedlichen Jahren, Sektkellereien weisen Umsätze teils inklusive Sektsteuer aus.

Unternehmen Sitz Website Kurzbeschreibung
Coca-Cola Europacific Partners Deutschland Berlin cocacolaep.com Abfüller und Vertreiber der Coca-Cola-Markengetränke in Deutschland, Teil von Coca-Cola Europacific Partners. Laut Unternehmen mit knapp 4 Mrd. Litern Absatz (2025) das größte Getränkeunternehmen Deutschlands, mit über 6.000 Mitarbeitenden und 13 Produktionswerken.
Radeberger Gruppe Frankfurt am Main radeberger-gruppe.de Größte private Brauereigruppe Deutschlands und Teil der Oetker-Gruppe, mit Marken wie Radeberger, Jever und Schöfferhofer sowie alkoholfreien Getränken. Laut Getränke-News 2,084 Mrd. € Umsatz im Jahr 2024.
Henkell Freixenet Wiesbaden henkell-freixenet.com International tätiger Sekt-, Wein- und Spirituosenhersteller mit Marken wie Henkell, Freixenet, Mionetto und Mangaroca. Laut Wikipedia 1,326 Mrd. € Umsatz (2021, inklusive Sektsteuer) und 3.499 Mitarbeitende.
Rotkäppchen-Mumm Sektkellereien Freyburg (Unstrut) rotkaeppchen-mumm.de Marktführer für Sekt in Deutschland mit Marken wie Rotkäppchen, Mumm und Jules Mumm sowie Wein- und Spirituosenmarken. Laut Wikipedia 1,28 Mrd. € Umsatz (2025) und rund 1.040 Mitarbeitende.
Eckes-Granini Nieder-Olm eckes-granini.de Fruchtsafthersteller mit Marken wie granini, hohes C und Die Limo. Laut Wikipedia erzielte die Gruppe 983 Mio. € Umsatz mit 1.636 Vollzeitkräften (2023).
Paulaner Brauerei Gruppe München paulaner-gruppe.de Münchner Brauereigruppe mit Paulaner, Hacker-Pschorr und weiteren Marken sowie Erfrischungsgetränken wie Paulaner Spezi, gemeinsam getragen von Schörghuber und Heineken. Laut Wikipedia 807,7 Mio. € Umsatz und 2.386 Mitarbeitende (2022).
Bitburger Braugruppe Bitburg bitburger-braugruppe.de Familiengeführte Braugruppe mit Bitburger, König Pilsener, Licher, Köstritzer und Wernesgrüner. Laut Wikipedia 798 Mio. € Umsatz (2024); laut Unternehmen über 1.400 Mitarbeitende.
Krombacher Gruppe Kreuztal krombacher.de Familiengeführte Brauerei, die neben Krombacher-Bier auch Erfrischungsgetränke wie Schweppes und Orangina in Deutschland herstellt und vertreibt. Laut Getränke-News 729,8 Mio. € Umsatz der Dachmarke Krombacher (2024).
MEG Mitteldeutsche Erfrischungsgetränke Weißenfels meg-gruppe.com Getränkehersteller der Schwarz Gruppe, der Erfrischungsgetränke, Mineralwasser und PET-Flaschen für die Eigenmarken von Lidl und Kaufland produziert. Laut Wikipedia 595,96 Mio. € Umsatz und 1.371 Mitarbeitende (2023/24).
Hassia Mineralquellen Bad Vilbel hassia.com Mineralbrunnen- und Getränkegruppe mit Marken wie Hassia, Bad Vilbeler, Rapp's und Lichtenauer. Laut Wikipedia 364,6 Mio. € Umsatz und 1.645 Mitarbeitende (2022).

Quellen: getraenke-news.de, de.wikipedia.org; Unternehmensangaben (Stand 2026).

Regionale Verteilung: Getränkehersteller nach Bundesland

Die Verteilung der Getränkehersteller zeigt deutliche regionale Schwerpunkte. Bayern dominiert mit 1.287 Betrieben die Branche. Das hängt historisch mit der bayerischen Brautradition und der hohen Dichte an Mineralbrunnen zusammen.

Bundesland Unternehmen Anteil
Baden-Württemberg 38 25,5 %
Bayern 36 24,2 %
Niedersachsen 13 8,7 %
Hamburg 10 6,7 %
Mecklenburg-Vorpommern 9 6,0 %
Hessen 8 5,4 %
Nordrhein-Westfalen 8 5,4 %
Berlin 5 3,4 %
Rheinland-Pfalz 5 3,4 %
Sachsen 4 2,7 %
Brandenburg 3 2,0 %
Saarland 3 2,0 %
Schleswig-Holstein 3 2,0 %
Sachsen-Anhalt 2 1,3 %
Bremen 1 0,7 %
Thüringen 1 0,7 %

Rheinland-Pfalz belegt mit 5 Unternehmen den zweiten Platz. Die Region profitiert von traditionsreichen Weinbaubetrieben und Mineralquellen. Baden-Württemberg folgt mit 38 Betrieben. Dort finden sich Mineralbrunnen, Fruchtsafthersteller und Brauereien. Nordrhein-Westfalen als bevölkerungsreichstes Bundesland kommt auf 669 Getränkehersteller.

Die süddeutschen Bundesländer Bayern, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg konzentrieren gemeinsam über 50 Prozent aller deutschen Getränkehersteller.

Die deutsche Getränkeindustrie durchläuft derzeit einen spürbaren Wandel. Verbraucher legen zunehmend Wert auf gesundheitsbewusste, nachhaltige Produkte mit regionalem Bezug. Dieser Trend begünstigt kleine und mittelständische Hersteller, die auf Transparenz und Qualität setzen.

Craft-Getränke erleben einen bemerkenswerten Aufschwung. Kleine Brauereien, spezialisierte Brennereien und innovative Limonadenhersteller sprechen anspruchsvolle Konsumenten an. Die Nachfrage nach Bio-Getränken und alkoholfreien Alternativen wächst kontinuierlich. Verpackungsinnovationen spielen eine zentrale Rolle.

Unternehmen ersetzen Einwegplastik durch Mehrwegsysteme, recycelbare Materialien und umweltschonende Lösungen. Die Digitalisierung verändert Produktionsprozesse und Vertriebswege. Online-Shops, direkte Kundenansprache über soziale Medien und datenbasierte Marktanalysen gewinnen an Bedeutung. Die Branche bleibt von regulatorischen Vorgaben geprägt. Lebensmittelrecht, Getränkeverordnungen und steuerrechtliche Bestimmungen beeinflussen die Geschäftsmodelle erheblich.

Welche Arten von Getränkeherstellern gibt es?

Die Getränkeindustrie gliedert sich in spezialisierte Teilbranchen. Brauereien stellen mit 1.650 Betrieben die größte Gruppe dar. Sie produzieren Bier in allen Varianten von traditionellen Pilsnern über Weizenbiere bis hin zu innovativen Craft-Spezialitäten. Viele Brauereien pflegen jahrhundertealte Brautraditionen. Sie sind fest in ihrer Region verwurzelt.

Weinbauer bilden mit 4.975 Betrieben die zweitgrößte Kategorie. Sie kultivieren Weinreben, keltern Weine und vermarkten ihre Produkte direkt oder über Handelsketten. Deutsche Weinregionen wie Mosel, Rheingau und Pfalz genießen internationalen Ruf.

Brennereien umfassen 1.036 Unternehmen und destillieren hochwertige Spirituosen. Das Sortiment reicht von klassischen Obstbränden über Whiskys bis zu regionalen Spezialitäten. Handwerkliche Brennereien setzen auf ausgewählte Rohstoffe und traditionelle Herstellungsverfahren.

Erfrischungsgetränke-Hersteller zählen 278 Betriebe. Sie produzieren Limonaden, Fruchtsaftgetränke und Energy-Drinks. Mineralbrunnen erschließen natürliche Quellen und füllen Mineralwasser ab. Fruchtsafthersteller verarbeiten Obst zu Säften, Nektaren und Direktsäften. Abfüllbetriebe übernehmen als Lohnunternehmen die Abfüllung für andere Hersteller.

Für wen ist eine Liste von Getränkeherstellern relevant?

Firmenlisten mit Kontaktdaten von Getränkeherstellern bieten konkreten Mehrwert für verschiedene Zielgruppen. Vertriebsteams nutzen solche Verzeichnisse, um gezielt Neukunden anzusprechen. Ein Automationsunternehmen kann beispielsweise moderne Abfüllanlagen direkt bei potenziellen Abnehmern vorstellen. Aufwendige Recherchen entfallen.

Marketing-Abteilungen profitieren von vollständigen Adressdatenbanken für E-Mail-Kampagnen, Post-Mailings und Telefonakquise. Ein Lohnunternehmen, das Abfülldienstleistungen anbietet, erreicht mit einer gezielten E-Mail-Kampagne hunderte Getränkehersteller gleichzeitig. Das Leistungsangebot lässt sich effizient präsentieren.

Marktforscher verwenden Branchenverzeichnisse, um Wettbewerbsanalysen durchzuführen, Marktpotenziale zu bewerten und Expansionsstrategien zu entwickeln. Handelsagenturen identifizieren passende Vertriebspartner und erschließen neue Absatzmärkte. B2B-Dienstleister wie Verpackungshersteller, Logistikunternehmen oder Rohstofflieferanten finden ihre Zielkunden schneller und strukturierter.

Investoren und Unternehmensberater nutzen Firmenlisten zur Identifikation interessanter Übernahmekandidaten oder Kooperationspartner. Die Zeitersparnis gegenüber manueller Recherche ist erheblich. Statt Wochen oder Monate zu investieren, erhalten Nutzer sofort Zugriff auf verifizierte, aktuelle Kontaktdaten.

Datenverfügbarkeit: Getränkehersteller

Übersicht der verfügbaren Datenfelder für Getränkehersteller in Deutschland.

Firmenname
Branche
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Allgemeine Telefonnummer
Faxnummer
Webseite
Allgemeine E-Mail-Adresse

Alle Angaben stammen aus öffentlich zugänglichen Unternehmensquellen und werden ausschließlich zu geschäftlichen Zwecken gemäß DSGVO verarbeitet. Stand: April 2026.

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Häufig gestellte Fragen

Wie viele Getränkehersteller gibt es in Deutschland?
Deutschland verfügt über 61.374 Getränkehersteller (Stand 2024). Diese Zahl umfasst Brauereien, Mineralbrunnen, Brennereien, Weinbauer und weitere Getränkeproduzenten. Die Betriebe verteilen sich über alle Bundesländer. Bayern, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg weisen die höchsten Konzentrationen auf. Die Branche erwirtschaftet insgesamt 27,3 Milliarden Euro Umsatz pro Jahr.
Welche sind die größten Getränkehersteller in Deutschland?
Zu den größten Getränkehersteller in Deutschland zählen unter anderem Coca-Cola Europacific Partners Deutschland, Radeberger Gruppe, Henkell Freixenet, Rotkäppchen-Mumm Sektkellereien und Eckes-Granini. Eine Übersicht mit 10 Unternehmen, Sitz und Website finden Sie im Abschnitt „10 der größten Getränkehersteller in Deutschland“ weiter oben.
Wo gibt es die meisten Getränkehersteller in Deutschland?
Baden-Württemberg führt mit 38 Betrieben, gefolgt von Bayern mit 36 und Niedersachsen mit 13 Getränkeherstellern. Diese Konzentration erklärt sich durch historische Brautraditionen, geologische Bedingungen für Mineralquellen und ausgeprägte Weinbauregionen. Auch urbane Zentren wie Berlin (5 Betriebe) und Hamburg (10 Betriebe) weisen eine beachtliche Anzahl auf.
Welche Arten von Getränkehersteller dominieren den Markt?
Brauereien bilden mit 1.650 Betrieben die größte Gruppe. Weinbauern folgen mit 4.975 Betrieben. Brennereien umfassen 1.036 Unternehmen. Erfrischungsgetränke-Hersteller zählen 278 Firmen. Die Branche ist stark fragmentiert. Neben wenigen Großkonzernen existieren zahlreiche mittelständische und handwerkliche Betriebe. Kleine Brauereien verzeichnen seit Jahren Zuwachs, während große und mittlere Betriebe leicht rückläufig sind.
Welche Daten sind über Getränkehersteller verfügbar?
Professionelle Adressdatenbanken bieten Firmennamen, Postadressen, Telefonnummern, E-Mail-Adressen, Webseiten und Ansprechpartner. Zusätzlich sind häufig Informationen zu Mitarbeiterzahl, Umsatz, Rechtsform und Unternehmensgrößenklasse verfügbar. Die Datenqualität variiert je nach Anbieter. Hochwertige Datenbanken werden rund um die Uhr aktualisiert. Sie unterliegen DSGVO-konformen Prozessen. Die Vollständigkeit einzelner Felder schwankt: Während Firmennamen und Adressen zu 100 Prozent vorliegen, beträgt die Abdeckung bei E-Mail-Adressen etwa 73 Prozent.
Wer nutzt Listen von Getränkehersteller und wofür?
Vertriebsteams verwenden Firmenlisten zur Neukundengewinnung und Marktbearbeitung. Marketing-Abteilungen setzen sie für E-Mail-Kampagnen, Post-Mailings und Telefonakquise ein. Marktforscher analysieren Branchenstrukturen und Wettbewerbsumfelder. Handelsagenturen identifizieren Vertriebspartner. B2B-Dienstleister wie Verpackungshersteller, Logistikunternehmen oder Automationsanbieter erreichen ihre Zielkunden effizient. Investoren und Unternehmensberater nutzen die Daten für Due-Diligence-Prozesse und strategische Analysen.

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