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Brauereien Firmenliste Deutschland

Greifen Sie auf verifizierte Brauereien-Unternehmen in Deutschland zu – mit Kontaktdaten, Firmenprofilen und, wo verfügbar, Ansprechpartnern.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Deutschland verfügt über rund 1.650 Brauereien, die sich auf handwerkliche Tradition und innovative Braukunst konzentrieren (Stand 2026).
  • Die Brauereilandschaft zeigt sich seit Mitte der 1990er Jahre weitgehend stabil, wobei Hausbrauereien und Kleinbrauereien zulegen, während Großbrauereien rückläufige Tendenzen aufweisen.
  • Bayern führt die regionale Verteilung mit 700 Brauereien deutlich an, gefolgt von Baden-Württemberg (219) und Nordrhein-Westfalen (197).
  • Die Branche erwirtschaftet einen Gesamtumsatz von 7,6 Milliarden Euro und beschäftigt über 27.000 Mitarbeiter.
  • Firmenlisten und Brauereiverszeichnisse dienen Vertriebsteams, Marketingabteilungen und Marktforschern als wertvolle Grundlage für Neukundengewinnung und Branchenanalysen.
  • Die Craft-Beer-Bewegung und Mikrobrauereien prägen zunehmend das Marktbild und ergänzen traditionelle Brauhäuser durch innovative Bierspezialitäten.

Was sind Brauereien?

Brauereien stellen Bier und bierähnliche Getränke her. Sie entwickeln Rezepte, bedienen Brauanlagen und vertreiben ihre Produkte. Oft betreiben sie auch Biergärten oder Restaurants. Als zentrale Akteure der deutschen Getränkeindustrie vereinen sie handwerkliches Können mit modernster Produktionstechnik.

Die Branche umfasst traditionsreiche Familienunternehmen und innovative Start-ups im Craft-Beer-Segment. In Deutschland spielen Brauereien eine bedeutende wirtschaftliche und kulturelle Rolle. Die Bierherstellung folgt häufig dem Reinheitsgebot von 1516. Dieses gilt weltweit als älteste lebensmittelrechtliche Vorschrift.

Neben klassischen Betrieben existieren zahlreiche Gasthausbrauereien, Klosterbrauereien und Hausbrauereien. Sie spiegeln das vielfältige Spektrum der deutschen Braukultur wider. Synonyme für Brauereien sind Bierbrauerei, Brauereibetrieb und Brauhaus. Diese Unternehmen lassen sich der übergeordneten Kategorie Getränkehersteller zuordnen.

Große Brauereikonzerne dominieren den Markt. Kleine und mittelständische Betriebe prägen die regionale Bierkultur nachhaltig. Diese Mischung aus Tradition und Innovation macht die deutsche Brauwirtschaft besonders.

Wie viele Brauereien gibt es in Deutschland?

Deutschland zählt aktuell circa 1.650 Brauereien (Stand 2026). Diese Zahl hat sich seit Mitte der 1990er Jahre auf einem stabilen Niveau eingependelt. Die Gesamtzahl variiert je nach Datenquelle leicht. Während spezialisierte Firmendatenbanken 1.057 Betriebe auflisten, erfassen umfassendere Verzeichnisse auch kleinere Hausbrauereien und Mikrobrauereien.

Die Entwicklung zeigt interessante Verschiebungen. Bei Hausbrauereien und Kleinbrauereien ist seit den 1990er Jahren ein deutlicher Zuwachs zu verzeichnen. Gleichzeitig nimmt die Anzahl der Großbrauereien ab. Diese Entwicklung spiegelt den Trend zu regionalen Bierspezialitäten wider.

Der Craft-Beer-Boom hat die Brauereilandschaft nachhaltig verändert. Die Branche erwirtschaftet einen Gesamtumsatz von 7,6 Milliarden Euro. Die durchschnittliche Brauerei erzielt einen Umsatz von etwa 4,6 Millionen Euro. Beschäftigt sind rund 27.242 Mitarbeiter. Das entspricht einer durchschnittlichen Mitarbeiterzahl von 16 bis 17 Personen pro Betrieb.

Regionale Verteilung: Brauereien nach Bundesland

Die Verteilung der Betriebe über Deutschland hinweg zeigt ausgeprägte regionale Schwerpunkte. Bayern dominiert mit Abstand die Brauereilandschaft. Die Region verfügt über eine jahrhundertelange Brautradition. Die südlichen Bundesländer weisen eine deutlich höhere Brauereidichte auf als der Norden.

Bundesland Anzahl Brauereien
Bayern 700
Baden-Württemberg 219
Nordrhein-Westfalen 197
Hessen 85
Niedersachsen 82
Sachsen 68
Rheinland-Pfalz 61
Berlin 47
Thüringen 44
Brandenburg 37
Schleswig-Holstein 26
Sachsen-Anhalt 24
Saarland 19
Hamburg 19
Mecklenburg-Vorpommern 17
Bremen 5

Bayern vereint mit 700 Betrieben mehr als 42 Prozent aller deutschen Brauereien. Diese Dominanz erklärt sich durch die tief verwurzelte Brautradition. Die Vielzahl an Klosterbrauereien und die ausgeprägte regionale Bierkultur mit zahlreichen Biergärten verstärken diesen Effekt. Baden-Württemberg folgt mit 219 Betrieben und profitiert ebenfalls von einer starken regionalen Verbundenheit.

Nordrhein-Westfalen erreicht mit 197 Brauereien den dritten Platz. Hier prägen vor allem Kölsch- und Altbierbrauereien das Bild. Die nördlichen Bundesländer weisen eine geringere Brauereidichte auf. Bremen bildet mit nur fünf Brauereien das Schlusslicht.

Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern verzeichnen jeweils unter 20 Betriebe. Diese Unterschiede resultieren aus historischen Entwicklungen, kulturellen Präferenzen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.

Die deutsche Brauereibranche befindet sich in einem spannenden Wandel. Digitalisierung und Direktvertrieb gewinnen zunehmend an Bedeutung. Viele Betriebe setzen auf Online-Shops und Social-Media-Marketing. Sie erreichen damit neue Zielgruppen.

Der direkte Kontakt zum Endverbraucher ermöglicht innovative Marketingstrategien. Er stärkt die Kundenbindung nachhaltig. Nachhaltigkeit entwickelt sich zu einem zentralen Thema. Brauereien investieren in energieeffiziente Anlagen, regionale Rohstoffbeschaffung und umweltfreundliche Verpackungslösungen.

Mehrwegflaschen und nachhaltige Logistikkonzepte unterstreichen das wachsende Umweltbewusstsein. Gleichzeitig profitiert die Branche von stabilen rechtlichen Rahmenbedingungen. Das Reinheitsgebot wird weiterhin als Qualitätsmerkmal geschätzt.

Der Craft-Beer-Trend hat die Brauereilandschaft nachhaltig geprägt. Mikrobrauereien experimentieren mit außergewöhnlichen Hopfensorten, Gärungsverfahren und Geschmacksrichtungen. Diese Entwicklung belebt den Wettbewerb. Sie schafft neue Marktsegmente.

Traditionelle Betriebe reagieren mit eigenen Craft-Beer-Linien auf die veränderten Konsumentenwünsche. Die Kombination aus Tradition und Innovation prägt die Zukunft der deutschen Brauwirtschaft.

Welche Arten von Brauereien gibt es?

Die deutsche Brauereilandschaft zeichnet sich durch bemerkenswerte Vielfalt aus. Hausbrauereien sind kleine Betriebe, die ihr Bier überwiegend vor Ort ausschenken. Sie sind oft an eine Gastronomie angeschlossen. Gäste erleben authentisches Brauen hautnah. Sie genießen frisch gezapftes Bier direkt aus dem Sudhaus.

Viele Hausbrauereien setzen auf saisonale Spezialitäten. Sie bieten wechselnde Sorten an. Privatbrauereien befinden sich in Familienbesitz. Sie pflegen oft jahrhundertelange Traditionen. Diese Betriebe produzieren für den regionalen oder überregionalen Markt. Sie legen Wert auf handwerkliche Qualität.

Großbrauereien verfügen über hohe Produktionskapazitäten. Sie vertreiben ihre Biere national oder international. Sie profitieren von Skaleneffekten und umfangreichen Vertriebsnetzen. Gasthausbrauereien kombinieren Gastronomie mit eigener Bierproduktion. Gäste können den Brauprozess oft direkt beobachten.

Klosterbrauereien knüpfen an die jahrhundertealte Tradition der Bierherstellung in Klöstern an. Einige befinden sich noch immer in klösterlichem Besitz. Andere betreiben weltliche Eigentümer. Schloßbrauereien nutzen historische Braustätten in Schlossanlagen. Sie verbinden Braukunst mit Geschichte.

Mikrobrauereien produzieren in kleinen Mengen. Sie fokussieren sich auf innovative Bierstile. Craftbier-Brauereien experimentieren mit außergewöhnlichen Zutaten und modernen Brautechniken. Diese Vielfalt spiegelt die lebendige Bierkultur Deutschlands wider.

Für wen ist eine Liste von Brauereien relevant?

Firmenlisten deutscher Brauereien bieten vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Marketing- und Vertriebsteams nutzen Unternehmensverzeichnisse für gezielte B2B-Kampagnen. Hersteller von Brauereianlagen profitieren von präzisen Kontaktdaten. Rohstofflieferanten für Hopfen und Malz erschließen damit systematisch neue Geschäftspotenziale. Anbieter von Abfülltechnik nutzen die Adressdaten für Direktmarketing.

Die Listen ermöglichen Kontaktaufnahme per E-Mail, Post oder Telefon. Sie erschließen neue Kundengruppen effizient. Marktforscher und Analysten verwenden Brauereiverszeichnisse für fundierte Branchenstudien. Die Daten liefern Einblicke in regionale Verteilungen, Unternehmensgrößen und Marktstrukturen.

Investoren und Finanzdienstleister identifizieren damit potenzielle Kooperationspartner. Sie finden Übernahmekandidaten systematisch. Versicherungen und Finanzierungsgesellschaften nutzen die Informationen für Risikoanalysen. Sie treffen fundierte Portfolioentscheidungen.

Procurement-Abteilungen großer Einzelhandelsketten greifen auf Brauereilisten zurück. Sie bauen damit Lieferantenbeziehungen auf. Gastronomieausrüster, Verpackungshersteller und Logistikunternehmen erschließen systematisch neue Kundengruppen. Die Verzeichnisse enthalten typischerweise Firmennamen, Postadressen, Telefonnummern und E-Mail-Adressen.

Ergänzt werden sie durch Webseiten, Ansprechpartner und Bundesländer. Datenbanken werden kontinuierlich aktualisiert. Sie gewährleisten aktuelle Informationen. Event-Organisatoren, Tourismusverbände und Fachmedien nutzen Brauereiverszeichnisse für Kooperationsprojekte. Sie planen damit Marketingaktivitäten.

Die Daten bilden die Grundlage für zielgruppenspezifische Kommunikation. Sie ermöglichen effiziente Geschäftsprozesse. Rechtliche Rahmenbedingungen wie DSGVO und UWG müssen bei der Nutzung stets beachtet werden.

Datenverfügbarkeit: Brauereien

Übersicht der verfügbaren Datenfelder für Brauereien in Deutschland.

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Alle Angaben stammen aus öffentlich zugänglichen Unternehmensquellen und werden ausschließlich zu geschäftlichen Zwecken gemäß DSGVO verarbeitet. Stand: April 2026.

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Häufig gestellte Fragen

Wie viele Brauereien gibt es aktuell in Deutschland?
Deutschland verfügt über circa 1.650 Brauereien (Stand 2026). Die genaue Zahl variiert je nach Datenquelle. Manche Verzeichnisse erfassen nur größere Betriebe. Andere listen auch kleinste Hausbrauereien. Seit den 1990er Jahren ist die Gesamtzahl weitgehend stabil geblieben. Allerdings hat sich die Struktur verändert. Hausbrauereien und Mikrobrauereien verzeichnen Zuwächse. Die Anzahl der Großbrauereien sinkt. Diese Entwicklung spiegelt den Trend zu regionalen Spezialitäten und Craft-Beer wider.
Wo gibt es die meisten Brauereien in Deutschland?
Bayern führt mit 700 Brauereien die regionale Verteilung deutlich an. Das entspricht über 42 Prozent aller deutschen Betriebe. Baden-Württemberg folgt mit 219 Brauereien auf dem zweiten Platz. Nordrhein-Westfalen belegt mit 197 Betrieben Rang drei. Die süddeutschen Bundesländer weisen traditionell eine höhere Brauereidichte auf als Norddeutschland. Diese Verteilung erklärt sich durch historische Brautraditionen. Kulturelle Vorlieben und die ausgeprägte regionale Bierkultur in Bayern und Baden-Württemberg verstärken diesen Effekt. Kleinere Bundesländer wie Bremen zählen nur wenige Brauereien.
Welche Arten von Brauereien existieren in Deutschland?
Die deutsche Brauereilandschaft umfasst vielfältige Betriebsformen. Hausbrauereien schenken ihr Bier hauptsächlich vor Ort aus. Privatbrauereien befinden sich in Familienbesitz. Sie pflegen oft jahrhundertelange Traditionen. Großbrauereien produzieren in hohen Stückzahlen für nationale oder internationale Märkte. Gasthausbrauereien kombinieren Gastronomie mit Bierproduktion. Klosterbrauereien knüpfen an die monastische Brautradition an. Schloßbrauereien nutzen historische Standorte. Mikrobrauereien und Craftbier-Brauereien setzen auf innovative Bierstile. Sie bedienen Nischenprodukte. Diese Vielfalt prägt die deutsche Bierkultur nachhaltig.
Wer nutzt Listen von Brauereien?
Brauereilisten dienen verschiedenen Zielgruppen als wertvolle Geschäftsgrundlage. Vertriebsteams von Anlagenherstellern nutzen sie für Neukundenakquise. Rohstofflieferanten und Verpackungsunternehmen erschließen damit systematisch neue Märkte. Marktforscher analysieren Branchenstrukturen und regionale Verteilungen. Investoren identifizieren potenzielle Kooperationspartner. Einzelhandelsketten und Gastronomieausrüster erschließen neue Lieferanten. Event-Organisatoren und Tourismusverbände planen Kooperationsprojekte. Die Listen enthalten typischerweise Firmennamen, Adressen und Kontaktdaten. Bei der Nutzung müssen rechtliche Vorgaben wie DSGVO und UWG beachtet werden.
Welche Daten sind über Brauereien verfügbar?
Firmendatenbanken bieten umfassende Informationen zu deutschen Brauereien. Erhältliche Datenfelder umfassen Firmennamen, Postadressen, Telefonnummern und E-Mail-Adressen. Ergänzt werden sie durch Webseiten, Ansprechpartner und Bundesländer. Spezialisierte Datenbanken werden kontinuierlich aktualisiert. Sie gewährleisten hohe Datenfrische. Ergänzende Informationen wie Umsatzzahlen, Mitarbeiterzahlen und Produktsortimente sind teilweise abrufbar. Spezialisierte Firmendatenbanken bieten unterschiedliche Detailgrade. Die Datenqualität variiert je nach Anbieter. Professionelle Firmenlisten erfüllen rechtliche Anforderungen. Sie ermöglichen zielgerichtete B2B-Kommunikation.

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