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Zeitschriftenverlage Firmenliste Deutschland

Greifen Sie auf verifizierte Zeitschriftenverlage-Unternehmen in Deutschland zu – mit Kontaktdaten, Firmenprofilen und, wo verfügbar, Ansprechpartnern.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Deutschland zählt 1.521 Zeitschriftenverlage (Stand 2026), die gemeinsam einen Jahresumsatz von rund 6,4 Milliarden Euro erwirtschaften.
  • führt die regionale Verteilung mit Verlagen knapp vor ( Verlage) an; folgt mit Betrieben.
  • Mit durchschnittlich 4,4 Millionen Euro Umsatz je Verlag und 36.981 Beschäftigten zählt die Branche zu den wirtschaftlich bedeutenden Segmenten des deutschen Mediensektors.
  • Der Markt befindet sich im strukturellen Wandel, geprägt von Digitalisierung, Paid-Content-Strategien und fortschreitender Medienkonsolidierung.
  • Eine vollständige Firmenliste mit Zeitschriftenverlagen ist besonders für PR-Agenturen, Vertriebsteams, Technologieanbieter und Marktforscher unverzichtbar.
  • Das Spektrum reicht von Publikumszeitschriften über Fachzeitschriften bis hin zu wissenschaftlichen Titeln und Kulturzeitschriften.
  • Die Branche besteht überwiegend aus Kleinstunternehmen (600) und Kleinunternehmen (545); lediglich 41 Betriebe zählen zu den Großunternehmen.

Was sind Zeitschriftenverlage?

Zeitschriftenverlage sind Unternehmen, die Zeitschriften in gedruckter oder elektronischer Form herstellen, publizieren und vertreiben. Sie übernehmen alle produktionsseitigen Aufgaben: Lektorat, Satz, Druck und Organisation des Vertriebs. Redakteure und freie Autoren liefern die inhaltlichen Beiträge, während der Verlag die wirtschaftliche Verantwortung trägt.

Die Branche gehört zum produzierenden Gewerbe und bildet einen eigenständigen Teilbereich der übergeordneten Verlags- und Medienbranche. Neben dem Begriff Zeitschriftenverlage sind auch die Bezeichnungen Magazinverlage, Zeitschriftenhäuser und Medienhäuser gebräuchlich. Medienhäuser hat sich besonders für integrierte Unternehmen durchgesetzt, die neben Printprodukten auch digitale Plattformen betreiben. Klassische Branchenbücher und Unternehmensverzeichnisse erfassten diese Betriebe früher nach rein geografischen Kriterien. Strukturierte Firmendatenbanken ermöglichen heute eine differenzierte Selektion nach Themenfeld, Region und Unternehmensgröße.

Das Angebotsspektrum der Verlage ist breit. Einige produzieren Publikumszeitschriften für ein Massenpublikum. Andere bedienen enge Fachzielgruppen mit hochspezialisierten Titeln. Kulturzeitschriften und wissenschaftliche Periodika ergänzen das Bild. Diese Vielfalt macht Zeitschriftenverlage zu einem vielschichtigen Akteur im deutschen Medienmarkt und erklärt, warum ein vollständiges Firmenverzeichnis für viele Berufsfelder strategisch relevant ist.

Wie viele Zeitschriftenverlage gibt es in Deutschland?

Der Zeitschriftenmarkt Deutschland zeigt eine beachtliche Marktgröße. Aktuelle Datenbanken verzeichnen 1.521 Zeitschriftenverlage in Deutschland (Stand 2026). Im Jahr 2022 umfasste das Segment 1.470 Betriebe. Die Differenz entsteht durch unterschiedliche Zuordnungsmethoden: Kommerzielle Firmendatenbanken berücksichtigen Verlage, die in mehreren Sektoren tätig sind, mit Mehrfachzuordnungen.

Wirtschaftlich ist die Branche substanziell. Der Gesamtumsatz liegt bei rund 6,4 Milliarden Euro jährlich. Je Verlag entspricht das einem Durchschnitt von 4,4 Millionen Euro. Die Branche beschäftigt insgesamt 36.981 Personen. Der Umsatz je Beschäftigten beträgt rund 173.522 Euro. Das liegt über dem Niveau vieler vergleichbarer Dienstleistungsbereiche. Die Zahlen sprechen für sich.

Ein Blick auf die Unternehmensgrößen zeigt die kleinteilige Struktur des Marktes:

Unternehmensgrößenklasse Anzahl
Kleinstunternehmen 600
Kleinunternehmen 545
Kleingewerbe / Freiberuf 254
Mittelstand 81
Großunternehmen 41

Von den 1.521 erfassten Betrieben sind 600 Kleinstunternehmen und 545 Kleinunternehmen. Mittelständische Verlage zählen 81, Großunternehmen lediglich 41. Wenige Medienkonzerne vereinen den Löwenanteil des Branchenumsatzes. Der Markt ruht auf einer breiten Basis unabhängiger Verlage.

Regionale Verteilung: Zeitschriftenverlage nach Bundesland

Die geografische Konzentration der Verlagsbranche spiegelt die wirtschaftliche Struktur Deutschlands wider. Verlage siedeln sich bevorzugt in Ballungsräumen an. Dort finden sie Fachkräfte, Infrastruktur und mediennahe Kunden in räumlicher Nähe.

() und () liegen nahezu gleichauf an der Spitze. München als Standort großer Mediengruppen und zahlreicher Fachverlage erklärt die bayerische Führungsposition. Nordrhein-Westfalen profitiert von der Medienmetropole Köln und dem Sitz der Funke Mediengruppe in Essen. Baden-Württemberg () beherbergt in Stuttgart und Baden-Baden bedeutende Fachverlage. Die Mediengruppe Klambt wurde bereits 1843 gegründet und verlegt dort fast 70 Zeitschriftentitel. Berlin (154) verdankt seinen vierten Platz der Rolle als nationale Hauptstadt mit dichter Medienlandschaft. Hessen () profitiert von Frankfurt als Finanz- und Messeplatz. Niedersachsen () beherbergt in Hannover den Sitz von Heise Medien, einem der führenden IT-Fachverlage. Hamburg () bleibt trotz seiner traditionsreichen Rolle als Verlagsmetropole hinter den bevölkerungsreichen Flächenländern zurück.

Der Zeitschriftenmarkt befindet sich seit Jahren in einem tiefgreifenden Strukturwandel. Printauflagen gehen in nahezu allen Segmenten zurück, digitale Angebote gewinnen an Bedeutung. Verlage reagieren mit Paid-Content-Modellen, E-Paper-Ausgaben und eigenständigen Online-Plattformen. Gruner + Jahr wurde 2022 vollständig in RTL Deutschland integriert. Das Signal für die Branche ist eindeutig.

Neue Erlösquellen gewinnen an Gewicht. Veranstaltungsformate, Datengeschäfte und B2B-Dienstleistungen ergänzen das klassische Anzeigen- und Abonnementgeschäft. Aktuelle Marktdaten zeigen, dass Verlage mit früh etablierter digitaler Präsenz stabiler aufgestellt sind. Heise Online gilt als führendes deutschsprachiges IT-Nachrichtenportal und belegt, wie ein Fachverlag mit ursprünglichem Printfundament im digitalen Raum Bestand hat.

Kleine, spezialisierte Verlage behaupten sich in Nischenmärkten durch tiefe thematische Kompetenz. Große Mediengruppen hingegen skalieren durch Zukäufe und Synergien. Fusionen und Titeleinstellungen gehören zum Alltag. Deshalb bleibt eine tagesaktuelle Adressliste für die professionelle Marktbearbeitung unverzichtbar.

Welche Arten von Zeitschriftenverlagen gibt es?

Das Verzeichnis der Zeitschriftenverlage lässt sich nach vier Hauptkategorien gliedern, die unterschiedliche Zielgruppen und Geschäftsmodelle abdecken.

Publikumszeitschriften-Verlage richten sich an ein breites Massenpublikum und produzieren Unterhaltungs-, Lifestyle- und Wochentitel. Diese Verlagsgruppe erzielt hohe Auflagen, ist aber besonders stark von rückläufigen Printauflagen betroffen. Inhalte erscheinen zunehmend parallel auf digitalen Kanälen.

Fachzeitschriften-Verlage bedienen spezialisierte Berufsgruppen und Branchen mit hochwertigen B2B-Titeln. Große Fachverlage betreiben teils über 100 Zeitschriften und begleitende Webportale. Die Vogel Communications Group aus Würzburg, gegründet 1891, steht exemplarisch für diese Kategorie. Fachzeitschriften erzielen niedrigere Auflagen, aber höhere Abonnementpreise.

Wissenschaftliche Zeitschriftenverlage publizieren peer-reviewte Journals und akademische Periodika. Sie arbeiten eng mit Universitäten und Forschungseinrichtungen zusammen. Open-Access-Modelle gewinnen international an Bedeutung und setzen bestehende Erlösstrukturen unter Druck.

Kulturzeitschriften-Verlage decken Kunst, Literatur, Theater und gesellschaftliche Debatten ab. Sie sind häufig kleiner strukturiert und agieren mit engagierten Redaktionsteams. Die wirtschaftliche Tragfähigkeit hängt stark von Fördergeldern und einem treuen Abonnentenstamm ab.

Diese Typologie verdeutlicht, dass die Liste deutscher Zeitschriftenverlage Unternehmen mit sehr unterschiedlichen Profilen umfasst. Wer gezielt akquirieren oder Marktforschung betreiben möchte, sollte nach Verlagstyp und Bundesland filtern.

Für wen ist eine Liste von Zeitschriftenverlagen relevant?

Ein vollständiges Branchenverzeichnis der Zeitschriftenverlage in Deutschland bietet verschiedenen Berufsgruppen konkreten Nutzwert.

PR-Agenturen nutzen strukturierte Adressdaten, um Verlage als potenzielle Auftraggeber für Kommunikationsdienstleistungen anzusprechen. Verlage, die ihre Reichweite ausbauen möchten, sind ein natürliches Ziel für Kommunikationskampagnen. Sie erreichen Verlage mit verfügbaren E-Mail-Adressen über gezielte E-Mailing-Kampagnen direkt und kostengünstig. Das spart erheblichen Rechercheaufwand.

Technologieanbieter und Softwarehäuser finden in Zeitschriftenverlagen eine kaufkräftige B2B-Zielgruppe für Redaktionssysteme, CRM-Software und Drucktechnologie. Post-Mailings an vollständige Postadressen ermöglichen eine flächendeckende Marktbearbeitung. Verlage investieren regelmäßig in technische Infrastruktur.

Mediengestalter und Kreativagenturen nutzen Firmenlisten für die Telefonakquise. Der direkte Kontakt zu namentlich erfassten Entscheidungsträgern beschleunigt die Neukundengewinnung. Layout- und Designdienstleistungen sind für nahezu jeden Verlag ein dauerhafter Bedarf.

Marktforscher und Branchenanalysten setzen Adresslisten für Umfragen, Marktstudien und Wettbewerbsanalysen ein. Eine strukturierte Unternehmensdatenbank mit Angaben zu Unternehmensgröße, Beschäftigtenzahl und Betriebsergebnis bildet die Grundlage für belastbare Wirtschaftsdaten. Dieser Branchenreport-Anspruch ist ohne vollständige Adressdaten nicht erfüllbar.

Investoren und M&A-Berater nutzen vollständige Verzeichnisse zur Identifikation von Akquisitionszielen. Angesichts des laufenden Konsolidierungstrends im Medienmarkt ist der Bedarf an strukturierten Branchenkennzahlen hoch. Finanzdaten zu Bilanzsumme und Betriebsergebnis helfen bei der Zielqualifizierung.

Datenverfügbarkeit: Zeitschriftenverlage

Übersicht der verfügbaren Datenfelder für Zeitschriftenverlage in Deutschland.

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Alle Angaben stammen aus öffentlich zugänglichen Unternehmensquellen und werden ausschließlich zu geschäftlichen Zwecken gemäß DSGVO verarbeitet. Stand: April 2026.

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Häufig gestellte Fragen

Wie viele Zeitschriftenverlage gibt es in Deutschland?
Deutschland zählt 1.521 aktive Zeitschriftenverlage (Stand 2026). Im Jahr 2022 umfasste das Segment 1.470 Betriebe. Die Abweichung entsteht, weil kommerzielle Datenbanken Mehrfachzuordnungen für Verlage berücksichtigen, die in verschiedenen Branchen tätig sind. Für die Marktbearbeitung ist die Gesamtmenge der erreichbaren Unternehmen entscheidend, nicht die statistische Abgrenzungsmethode.
Welche Bundesländer haben die meisten Zeitschriftenverlage?
führt das Ranking mit Verlagen, gefolgt von () und (). Berlin belegt mit Verlagen den vierten Platz. Diese vier Bundesländer vereinen mehr als 60 Prozent aller erfassten Betriebe. Die übrigen zwölf Bundesländer teilen sich die verbleibenden rund 400 Verlage.
Welche Arten von Zeitschriftenverlage gibt es in Deutschland?
Das Spektrum umfasst vier Haupttypen: Publikumszeitschriften-Verlage (Unterhaltung, Lifestyle), Fachzeitschriften-Verlage (B2B, spezialisierte Berufsgruppen), wissenschaftliche Zeitschriftenverlage (akademische Journals) und Kulturzeitschriften-Verlage (Kunst, Literatur, gesellschaftliche Debatten). Fachverlage dominieren zahlenmäßig, da viele kleine Nischenanbieter in diesem Bereich tätig sind und das Spektrum der Branche erheblich erweitern.
Wer nutzt Listen von Zeitschriftenverlagen?
Die wichtigsten Nutzergruppen sind PR-Agenturen für Kommunikationskampagnen, Technologieanbieter für B2B-Vertrieb, Mediengestalter für Telefonakquise sowie Marktforscher für Branchenumfragen. Investoren und Unternehmensberater nutzen Firmenlisten zur Identifikation von Akquisitionszielen. Vertriebsteams setzen vollständige Adresslisten für den CRM-Import und die systematische Neukundengewinnung ein.
Welche Daten sind über Zeitschriftenverlage verfügbar?
Für 1.521 Verlage stehen Postadressen zur Verfügung (100 Prozent Abdeckung). Telefonnummern liegen für 1.336 Betriebe vor (88 Prozent), E-Mail-Adressen für 1.148 Verlage (76 Prozent) und Webseiten für 1.275 Unternehmen (84 Prozent). Die Datenbank enthält Ansprechpartner auf Geschäftsführungsebene für 895 Verlage (59 Prozent). Ergänzende Finanzdaten wie Bilanzsumme und Betriebsergebnis sind für einen Teil der Betriebe abrufbar.
Wie groß ist der wirtschaftliche Umfang der Zeitschriftenbranche in Deutschland?
Die Branche erwirtschaftet jährlich rund 6,4 Milliarden Euro Gesamtumsatz. Je Verlag sind das im Durchschnitt 4,4 Millionen Euro. Die 36.981 Beschäftigten erzeugen einen Umsatz von rund 173.522 Euro pro Person, was deutlich über dem Durchschnitt ähnlicher Mediensegmente liegt. Die Branche bleibt wirtschaftlich relevant, auch wenn Printauflagen insgesamt rückläufig sind.

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