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Süßwarenhersteller Firmenliste Deutschland

Greifen Sie auf verifizierte Süßwarenhersteller-Unternehmen in Deutschland zu – mit Kontaktdaten, Firmenprofilen und, wo verfügbar, Ansprechpartnern.

Kategorie Lebensmittel
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Das Wichtigste in Kürze

  • In Deutschland sind 776 Süßwarenhersteller aktiv, die das gesamte Spektrum von Schokolade über Fruchtgummi bis hin zu Knabberartikeln abdecken (Stand 2026).
  • Bayern führt die regionale Verteilung mit 153 Unternehmen an, knapp vor Nordrhein-Westfalen mit 151 Betrieben und Baden-Württemberg mit 108 Herstellern.
  • Kleinstunternehmen dominieren die Branche strukturell: 336 Kleinstbetriebe stehen lediglich 19 Großunternehmen gegenüber.
  • Aktive Übernahmen und Fusionen zwischen 2023 und 2025 signalisieren eine fortschreitende Marktkonsolidierung in der Süßwarenindustrie.
  • Vegane, Bio- und zuckerreduzierte Produkte gewinnen als Wachstumssegment an strategischer Bedeutung.
  • Professionelle Adressdaten umfassen Telefonnummern (81 % Abdeckung), Webseiten (72 %) und E-Mail-Adressen (67 %).
  • Für Vertrieb, Lieferantensuche und Marktanalyse bildet ein aktuelles Firmenverzeichnis der Süßwarenhersteller die effizienteste Ausgangsbasis.

Was sind Süßwarenhersteller?

Süßwarenhersteller sind Unternehmen, die Schokolade, Fruchtgummi, Kekse, Bonbons, Knabberartikel, Markeneis und weitere Süßigkeiten produzieren und vertreiben. In industriellen Fertigungsanlagen organisieren Teams Rezeptentwicklung, Qualitätskontrolle und Verpackung arbeitsteilig. Als Teilbereich der Lebensmittelhersteller nehmen Süßwarenproduzenten eine tragende Rolle in der deutschen Ernährungswirtschaft ein.

Die Liste Süßwarenhersteller Deutschland umfasst Betriebe sehr unterschiedlicher Prägung: von regionalen Confiserie-Manufakturen und handwerklichen Konditoreien bis zu multinationalen Konzernen mit Tausenden Beschäftigten. Der WZ-Code 10.82 klassifiziert diese Betriebe wirtschaftlich und deckt die Herstellung von Kakao, Schokolade und Zuckerwaren ab. Die Branche gliedert sich in sieben Fachsparten: Bonbons und Zuckerwaren, Feine Backwaren, Kakao und Schokoladenwaren, Kaugummi, Knabberartikel, Markeneis sowie Rohmassen.

Im Branchenbuch finden sich neben dem Begriff Süßwarenhersteller zahlreiche Synonyme: Zuckerwarenhersteller, Süßigkeitenhersteller, Schokoladenhersteller, Fruchtgummihersteller sowie Konfiserie. Regionale Spezialisten wie Marzipanproduzenten in Lübeck oder Pralinenhersteller in Aachen ergänzen das Bild der deutschen Süßwarenwirtschaft. Beachten Sie diese Begriffsvielfalt bei der Suche in Firmendatenbanken und Branchenverzeichnissen.

Wie viele Süßwarenhersteller gibt es in Deutschland?

Deutschland zählt 776 aktive Süßwarenhersteller (Stand 2026). Diese Zahl umfasst das gesamte Spektrum von kleinen Manufakturen und Familienbetrieben bis hin zu internationalen Lebensmittelkonzernen. Die Branche ist strukturell heterogen. Wenige Großunternehmen prägen das Umsatzbild, während die Mehrheit der Betriebe im kleinen und mittleren Segment operiert.

Die Größenverteilung der deutschen Süßwarenhersteller verdeutlicht diese Struktur:

Unternehmensgrößenklasse Anzahl
Kleinstunternehmen 336
Kleingewerbe / Freiberuf 211
Kleinunternehmen 170
Mittelstand 40
Großunternehmen 19

Von den 776 Betrieben beschäftigen lediglich 19 mehr als 250 Mitarbeiter. Die Großunternehmen sind dabei eindrucksvoll aufgestellt: Nestlé Deutschland beschäftigt allein 12.927 Mitarbeiter, Haribo kommt auf 7.000 und Intersnack auf 4.336 Beschäftigte. Der Mittelstand mit 40 Unternehmen bildet das verbindende Element zwischen Manufaktur und Konzern. Genaue Gesamtumsatzzahlen für die Branche liegen nicht vor. Die verfügbaren Firmendaten erlauben jedoch detaillierte Marktdaten auf Unternehmensebene.

Regionale Verteilung: Süßwarenhersteller nach Bundesland

Die geografische Verteilung der deutschen Süßwarenhersteller ist ausgeprägt ungleichmäßig. Süd- und Westdeutschland konzentrieren die meisten Betriebe. Das liegt an historischen Produktionstraditionen, gut ausgebauter Infrastruktur und der Nähe zu kaufkraftstarken Konsumregionen. Die folgende Tabelle zeigt die vollständige regionale Verteilung der Süßwarenhersteller-Liste für Deutschland:

Bundesland Anzahl Süßwarenhersteller
Bayern 153
Nordrhein-Westfalen 151
Baden-Württemberg 108
Berlin 59
Niedersachsen 47
Sachsen 46
Hessen 45
Schleswig-Holstein 43
Rheinland-Pfalz 34
Hamburg 23
Brandenburg 17
Mecklenburg-Vorpommern 16
Sachsen-Anhalt 12
Thüringen 11
Bremen 8
Saarland 3

Bayern und Nordrhein-Westfalen führen mit 153 beziehungsweise 151 Unternehmen die Übersicht der Süßwarenhersteller an. NRW profitiert von der industriellen Dichte im Rheinland: Aachen beheimatet Lindt & Sprüngli und die Lambertz-Gruppe, Köln ist Standort von Intersnack. Bayern überzeugt mit einem breiten Mittelstand aus Süßwarenproduzenten und traditionsreichen Schokoladenfabriken. Schleswig-Holstein verdankt seine 43 Einträge unter anderem dem Marzipan-Cluster rund um Lübeck mit Produzenten wie J.G. Niederegger und Lubeca.

Die Süßwarenindustrie in Deutschland stützt sich auf eine verlässliche Konsumentenbasis. Verbraucherstudien belegen, dass 31 Prozent der Deutschen sich als "süße" Snacker bezeichnen. Nur 19 Prozent bevorzugen salzige Snacks. Dieser Konsumentenanteil sichert der Branche eine strukturell stabile Grundnachfrage.

Gleichwohl verändert sich der Markt. Gesundheitsbewusstsein treibt die Nachfrage nach veganen, Bio-zertifizierten, glutenfreien, zuckerreduzierten und stevia-gesüßten Produkten spürbar an. Nachhaltigkeit hat sich von einem Nischenthema zur strategischen Priorität entwickelt. Fairtrade-zertifizierter Kakao, UTZ-Siegel und Rainforest-Alliance-Zertifizierungen sind heute Marktstandards bei vielen Schokoladenherstellern.

Eine Welle von Unternehmensübernahmen verändert die Branchenstruktur zusätzlich: Im März 2025 übernahm Bakerman den Zutatenspezialisten Kessko, im Juni 2025 fusionierte Rübezahl-Riegelein mit dem polnischen Unternehmen Colian, und Cavendish & Harvey integrierte Anfang 2024 Jahnke Süsswaren. Der Markt konsolidiert sich sichtbar. Haribo investiert 300 Millionen Euro in ein neues Produktionswerk in Neuss. Das ist ein klares Expansionssignal.

Das Premium- und Craft-Segment wächst ebenfalls. Kleine Confiserie-Manufakturen und spezialisierte Nougathersteller erschließen neue Kundengruppen mit handwerklich hergestellten Spezialitäten. Dieser Branchenreport bestätigt: Trotz Konsolidierung bleibt die Struktur der deutschen Süßwarenwirtschaft vielfältig.

Welche Arten von Süßwarenherstellern gibt es?

Die deutsche Süßwarenbranche unterteilt sich in sieben offizielle Fachsparten mit jeweils eigenen Herstellungsverfahren, Rohstoffbasen und Zielgruppen.

Kakao und Schokoladenwaren bildet das bekannteste Segment. Schokoladenhersteller wie Alfred Ritter in Waldenbuch und Lindt & Sprüngli in Aachen zählen hierzu, ebenso Pralinenhersteller und Nougathersteller verschiedener Größen. Marzipanproduzenten wie Niederegger und Lubeca in Lübeck sind in diesem Bereich mit einer langen Tradition verankert.

Bonbons und Zuckerwaren umfassen Hartkaramellen, Lutscher, Dragées, Lakritz und Fruchtgummi. Bonbonhersteller und Zuckerwarenhersteller nutzen Zuckermassen als Basis, die sie mit Aromen und Fruchtsäften veredeln. Fruchtgummihersteller wie Haribo in Grafschaft und Trolli in Fürth führen dieses Segment international an.

Feine Backwaren schließen Kekse, Lebkuchen, Waffeln und Dauergebäck ein. Kekshersteller wie Bahlsen in Hannover oder Griesson-de Beukelaer in Polch produzieren in industriellem Maßstab für den europäischen Markt. Lebkuchenhersteller aus der Nürnberger Region wie Lebkuchen-Schmidt prägen das saisonale Geschäft.

Knabberartikel umfassen Chips, Erdnusserzeugnisse, Salzgebäck und Extrudate. Hersteller wie Intersnack zählen mit über 4.300 Beschäftigten zu den größten Arbeitgebern der gesamten Branche. Dieses Segment verbindet die Süßwarenwelt mit dem Salzigen-Snack-Markt.

Markeneis, Kaugummi und Rohmassen runden das Spektrum ab. Markeneis-Hersteller bedienen ein stark saisonales Geschäft mit Impuls- und Haushaltsware. Kaugummihersteller operieren weltweit in einem konzentrierten Marktumfeld. Rohmassen-Produzenten liefern Halbfertigprodukte wie Nugatmassen oder Marzipan-Rohmassen an verarbeitende Betriebe und schließen damit das industrielle Netzwerk.

Für wen ist eine Liste von Süßwarenherstellern relevant?

Eine strukturierte Adressliste der deutschen Süßwarenhersteller adressiert verschiedene B2B-Zielgruppen mit unterschiedlichen Anwendungsfällen.

Maschinenbau und Anlagentechnik gehören zu den wichtigsten Nutzergruppen. Unternehmen, die Produktionsmaschinen für Süßwarenfabriken liefern, nutzen das Branchenverzeichnis für systematische Neukundenansprache per E-Mail-Marketing oder Telefonvertrieb. Eine qualifizierte Firmenliste spart stundenlange Eigenrecherche und ermöglicht direkten Zugang zu Entscheidungsträgern in Produktion und Einkauf.

Rohstofflieferanten profitieren besonders von regionalen Adressdaten. Kakaohändler, Zuckerlieferanten, Imkereien und Aromenhersteller suchen gezielt nach Abnehmern in der Süßwarenindustrie. Eine vollständige Unternehmensdatenbank mit Geschäftsführungskontakten und E-Mail-Adressen reduziert den Aufwand für die Leadgenerierung erheblich.

Verpackungshersteller und Arbeitsschutz-Großhändler setzen auf direkte Ansprache über Post-Mailing. Physische Produktmuster erzielen in dieser Branche gute Rücklaufquoten, weil sie Qualität und Materialien greifbar machen. Die vollständigen Postadressdaten aus der Firmenliste bilden dafür die notwendige Grundlage.

Marktforscher, Investoren und Berater nutzen Firmendaten für Umfragen, Stichprobenanalysen und Standortplanungen. Eine vollständige Branchenübersicht liefert strukturierte Wirtschaftsdaten, die für Unternehmensanalysen und Investitionsentscheidungen unverzichtbar sind. Beim Einsatz der Adressdaten für Kaltakquise gelten die Vorgaben von DSGVO und UWG. Die B2B-Nutzung von Firmenlisten ist unter bestimmten rechtlichen Voraussetzungen grundsätzlich zulässig.

Datenverfügbarkeit: Süßwarenhersteller

Übersicht der verfügbaren Datenfelder für Süßwarenhersteller in Deutschland.

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Alle Angaben stammen aus öffentlich zugänglichen Unternehmensquellen und werden ausschließlich zu geschäftlichen Zwecken gemäß DSGVO verarbeitet. Stand: April 2026.

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Häufig gestellte Fragen

Wie viele Süßwarenhersteller gibt es in Deutschland?
In Deutschland sind 776 Süßwarenhersteller aktiv (Stand 2026). Die Mehrheit sind Kleinstunternehmen und Kleinbetriebe; nur 19 Unternehmen gehören zur Kategorie der Großunternehmen. Das Branchenverzeichnis umfasst das gesamte Spektrum von Schokoladenfabriken und Pralinenwerkstätten bis hin zu Knabberartikel-Herstellern und Markeneis-Produzenten.
Welche Süßwaren werden in Deutschland produziert?
Die deutsche Süßwarenbranche gliedert sich in sieben Fachsparten: Kakao und Schokoladenwaren, Feine Backwaren, Bonbons und Zuckerwaren, Knabberartikel, Markeneis, Kaugummi sowie Rohmassen. Schokoladenwaren und Feine Backwaren stellen mengenmäßig die bedeutendsten Produktgruppen dar. Deutschland gilt als einer der führenden Süßwarenexporteure weltweit und versorgt Märkte in ganz Europa und darüber hinaus.
Wo gibt es in Deutschland die meisten Süßwarenhersteller?
Bayern führt mit 153 Unternehmen die regionale Verteilung an, knapp vor Nordrhein-Westfalen mit 151 Betrieben. Baden-Württemberg folgt mit 108 Herstellern auf Platz drei. Insgesamt konzentrieren sich rund 53 Prozent aller deutschen Süßwarenproduzenten auf diese drei Bundesländer. Bekannte Produktionsstandorte sind Aachen, Köln, Nürnberg und Lübeck.
Welche Arten von Süßwarenherstellern gibt es in Deutschland?
Die Branche reicht von Kleinstmanufakturen bis zu multinationalen Konzernen. Strukturell lassen sich Schokoladenhersteller, Fruchtgummihersteller, Kekshersteller, Bonbonhersteller, Kaugummihersteller sowie Marzipanproduzenten unterscheiden. Viele kleine Confiserie-Betriebe und Konditorei-Manufakturen ergänzen das industrielle Angebot um handwerklich gefertigte Spezialitäten mit regionaler Prägung.
Welche Daten sind über Süßwarenhersteller in Deutschland verfügbar?
Professionelle Firmendatenbanken bieten für Süßwarenhersteller Postadresse (100 % Abdeckung), Telefonnummer (81 %), Webseite (72 %), E-Mail-Adresse (67 %), Geschäftsführung (45 %) sowie Finanzdaten wie Bilanzsumme und Betriebsergebnis an. Der Detailgrad variiert je nach Anbieter und Datenbankquelle. Kontinuierlich aktualisierte Systeme mit mehrstufiger Verifizierung liefern die verlässlichsten Adressdaten.
Wer nutzt Listen von Süßwarenherstellern?
Typische Nutzer sind Maschinenbauunternehmen, Rohstofflieferanten, Verpackungshersteller, Arbeitsschutz-Großhändler, Marktforscher sowie B2B-Vertriebsteams. Sie setzen Branchendaten für Neukundengewinnung, Direktmailing, CRM-Import und Marktanalysen ein. Der rechtliche Rahmen für Kaltakquise und B2B-Direktansprache richtet sich nach DSGVO und UWG; bei berechtigtem Interesse ist die gewerbliche Nutzung grundsätzlich möglich. ## Branchendaten und Nutzungsperspektiven Die Liste Süßwarenhersteller Deutschland umfasst 776 aktive Betriebe, die das komplette Produktspektrum der Branche abdecken. Bayern und Nordrhein-Westfalen führen die regionale Verteilung an, während aktive Marktkonsolidierung und Nachhaltigkeitstrends die Süßwarenindustrie weiter formen. Das Verzeichnis der Süßwarenhersteller in Deutschland bietet B2B-Akteuren aus Maschinenbau, Rohstoffhandel und Vertrieb eine effiziente Grundlage für Neukundengewinnung, Marktanalyse und CRM-Aufbau. Wer strukturiert auf diese Branche zugreifen möchte, profitiert von einer geprüften Firmendatenbank mit aktuellen Kontaktdaten und vollständigen Unternehmensinformationen.

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