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Molkereien Firmenliste Deutschland

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Das Wichtigste in Kürze

  • Deutschland verzeichnet je nach Erfassungstiefe rund 153 bis 210 aktive Molkereien (Stand 2026), mit einem amtlichen Kernbestand von 166 zulassungspflichtigen Milchverarbeitungsbetrieben.
  • Die Branche erwirtschaftet einen Jahresumsatz von 27,1 Milliarden Euro und beschäftigt bundesweit 41.338 Personen, was einem Umsatz von rund 656.757 Euro je Beschäftigten entspricht.
  • Nordrhein-Westfalen führt die regionale Verteilung mit 118 Betrieben an, gefolgt von Bayern mit 106 und Niedersachsen mit 70 Molkereien.
  • Die Molkereiwirtschaft konsolidiert sich stark: Genossenschaftliche Betriebe fusionieren, während das Bio-Segment mit 44 zertifizierten Bio-Molkereien (2024) kontinuierlich wächst.
  • Eine strukturierte Firmenliste von Molkereien ist für Vertriebsteams, Anlagenbauer, Lieferanten und Marktforscher besonders wertvoll, weil der Markt kleinteilig und geografisch weit verteilt ist.
  • Der Pro-Kopf-Käsekonsum stieg 2024 auf 25,4 kg und belegt die wachsende wirtschaftliche Bedeutung der deutschen Milchwirtschaft.

Was sind Molkereien?

Molkereien sind zulassungspflichtige Lebensmittelunternehmen, die Rohmilch von Landwirten übernehmen und zu marktfähigen Produkten weiterverarbeiten. Ihr Sortiment umfasst Trinkmilch, Butter, Hartkäse, Schnittkäse, Weichkäse, Joghurt, Quark, Sahne sowie Milch- und Molkenpulver. Jeder Betrieb benötigt eine EU-Betriebszulassung nach der Verordnung (EG) Nr. 853/2004. Die Zulassung trägt eine Betriebsnummer nach dem Schema Bundeslandkürzel plus Nummer, etwa BY 718 für die Molkerei Alois Müller oder BW 376 für die Schwarzwaldmilch in Freiburg. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit überwacht die Einhaltung dieser Anforderungen bundesweit.

Im allgemeinen Sprachgebrauch kursieren viele Synonyme. Meierei, Milchwerk, Sennerei, Hofmolkerei oder Käserei bezeichnen oft denselben Betriebstyp. Diese Begriffe spiegeln regionale Traditionen und Betriebsgrößen wider, keine grundlegend unterschiedlichen Rechtskategorien. Alle Betriebe unterliegen denselben hygienerechtlichen Vorschriften.

Als Teilbranche des produzierenden Gewerbes ist die Milchwirtschaft eng mit der Landwirtschaft verflochten. Genossenschaftliche Betriebe verarbeiten ausschließlich die Milch ihrer Mitgliedslandwirte. Privatmolkereien kaufen Rohware auf dem freien Markt und setzen häufig auf starke Verbrauchermarken. Wer die Liste Molkereien Deutschland als Grundlage für Vertrieb oder Marktforschung nutzt, sollte diesen strukturellen Unterschied kennen.

Wie viele Molkereien gibt es in Deutschland?

Die Gesamtzahl der deutschen Molkereien variiert je nach Zählweise erheblich. Amtliche Statistiken dokumentieren 166 Milchverarbeitungsbetriebe. Umfassendere Erhebungen inklusive Hofmolkereien, Alpsennerien und Schaukäsereien kommen auf bis zu 210 Betriebe (Stand 2024). Kommerzielle Firmendatenbanken führen typischerweise 153 aktive Unternehmen. Die Unterschiede erklären sich durch verschiedene Abgrenzungskriterien bei der Betriebserfassung.

Kennzahl Wert
Molkereien gesamt (umfassend, Stand 2024) ca. 210
Milchverarbeitungsbetriebe (amtlich) 166
Betriebe in Firmendatenbank 153
Jahresumsatz der Branche 27,1 Mrd. €
Beschäftigte 41.338
Umsatz je Beschäftigten 656.757 €
Bio-Molkereien (Stand 2024) 44

Der Langzeittrend ist eindeutig rückläufig. Um 1950 existierten noch etwa 3.500 Molkereien in Deutschland. Bis 2023 sank die Zahl auf rund 161 milchverarbeitende Unternehmen. Fusionen bei Genossenschaftsmolkereien treiben diese Entwicklung voran. Das Bio-Segment zeigt eine klare Gegenbewegung. Mit 44 zertifizierten Bio-Molkereien setzt mehr als ein Fünftel aller erfassten Betriebe auf ökologische Produktion.

10 der größten Molkereien in Deutschland nach Umsatz

Reihenfolge nach der Rangliste „TOP 20 Molkereien in Deutschland 2023“ des Milchindustrie-Verbands (MIV) mit dem Umsatz des Jahres 2022 in Mio. Euro (Quelle: molkerei-industrie Spezial / ife Kiel). Spätere Fusionen sind in den Beschreibungen vermerkt. DMK und Arla Foods Deutschland haben sich im Juni 2026 zusammengeschlossen; die Reihenfolge bildet den Stand vor der Fusion ab und ist daher keine aktuelle Rangliste.

Unternehmen Sitz Website Kurzbeschreibung
DMK Deutsches Milchkontor Zeven dmk.de 2011 aus der Fusion von Nordmilch und Humana Milchunion entstandene Genossenschaftsmolkerei mit Marken wie Milram und Oldenburger. Laut MIV-Rangliste 5.500 Mio. € Umsatz (2022); seit 1. Juni 2026 mit Arla Foods fusioniert und Teil der Arla-Gruppe.
Unternehmensgruppe Theo Müller Fischach-Aretsried muellergroup.com Familiengeführte Molkereigruppe, die aus der 1896 in Aretsried gegründeten Molkerei Alois Müller hervorging; zur Gruppe gehören u. a. Müller, Weihenstephan und Sachsenmilch. Laut MIV-Rangliste 3.200 Mio. € Umsatz in Deutschland (2022).
Hochland Heimenkirch hochland-group.com Familienunternehmen aus dem Allgäu, das vor allem Schmelz-, Frisch- und Scheibenkäse unter Marken wie Hochland und Almette herstellt. Laut MIV-Rangliste 2.200 Mio. € Umsatz (2022).
Hochwald Foods Thalfang hochwald.de Genossenschaftlich getragene Molkerei aus dem Hunsrück, zu deren Marken u. a. Bärenmarke gehört. Laut MIV-Rangliste 1.975 Mio. € Umsatz und 2.173 Mio. kg verarbeitete Rohmilch (2022).
Arla Foods Deutschland Düsseldorf arlafoods.de Deutsche Gesellschaft der dänisch-schwedischen Molkereigenossenschaft Arla Foods. Laut MIV-Rangliste 1.737 Mio. € Umsatz (2022); seit Juni 2026 gehört auch DMK zur Arla-Gruppe.
Fude + Serrahn Milchprodukte Hamburg fsmilch.de 2001 in Hamburg gegründetes Produktions- und Handelsunternehmen für Butter, Käse, Milchpulver und weitere Milchprodukte mit eigenen Molkereien in Deutschland. Laut MIV-Rangliste 1.700 Mio. € Umsatz (2022).
Molkerei Ammerland Wiefelstede molkerei-ammerland.de Exportstarke Molkereigenossenschaft aus dem Ammerland mit Käse, Butter und Milchpulver. Laut MIV-Rangliste 1.679 Mio. € Umsatz und mit 2.206 Mio. kg die größte Rohmilchmenge nach DMK (2022).
FrieslandCampina Germany Düsseldorf frieslandcampina.com Deutsche Tochter der niederländischen Molkereigenossenschaft FrieslandCampina mit Marken wie Chocomel und Valess. Laut MIV-Rangliste 1.157 Mio. € Umsatz (2022).
Uelzena Uelzen uelzena.de Genossenschaftliche Molkereigruppe aus Niedersachsen mit Schwerpunkt auf Milch- und Butterfettprodukten, Milchpulver und Lebensmittelzutaten. Laut MIV-Rangliste 1.077 Mio. € Umsatz (2022).
Lactalis Deutschland Kehl lactalis.de Deutsche Gesellschaft des französischen Molkereikonzerns Lactalis, der hierzulande u. a. Käsemarken wie Président und Galbani vertreibt. Laut MIV-Rangliste 1.040 Mio. € Umsatz (2022).

Quellen: milchindustrie.de, allesmuelleroderwas.de, hochland.de, wer-zu-wem.de, chocomel.de; Unternehmensangaben (Stand 2026).

Regionale Verteilung: Molkereien nach Bundesland

Die Verteilung der Milchverarbeitungsbetriebe über Deutschland ist ausgeprägt ungleichmäßig. Nordrhein-Westfalen dominiert das Branchenverzeichnis mit 118 Molkereien. Die starke Allgäuer Käsetradition und die intensive Rinderhaltung im Voralpenland erklären diesen Spitzenwert. Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen folgen als Standorte großer genossenschaftlicher Milchwerke. Zusammen vereinen die vier führenden Bundesländer mehr als drei Viertel aller Betriebe auf sich.

Bundesland Unternehmen Anteil
Nordrhein-Westfalen 118 21,6 %
Bayern 106 19,4 %
Niedersachsen 70 12,8 %
Baden-Württemberg 68 12,4 %
Hessen 33 6,0 %
Sachsen 31 5,7 %
Mecklenburg-Vorpommern 23 4,2 %
Thüringen 20 3,7 %
Rheinland-Pfalz 19 3,5 %
Sachsen-Anhalt 15 2,7 %
Schleswig-Holstein 14 2,6 %
Brandenburg 12 2,2 %
Hamburg 8 1,5 %
Berlin 6 1,1 %
Bremen 2 0,4 %
Saarland 2 0,4 %

Die süddeutsche Dominanz erklärt sich durch Tradition und Geografie. Bayern und das Allgäu gelten als klassische Käseregionen; fast 50 Prozent der deutschen Bio-Milch stammt aus Süddeutschland. In Norddeutschland dominieren wenige, aber sehr große Genossenschaftsbetriebe mit enormen Milchmengen. In den ostdeutschen Ländern Sachsen und Sachsen-Anhalt entstanden nach der Privatisierung der DDR-Kombinate mehrere moderne Großbetriebe. Die Sachsenmilch Leppersdorf zählt heute zu den bedeutendsten Produktionsstandorten bundesweit.

Die deutsche Molkereiwirtschaft befindet sich in einer Phase tiefgreifender Strukturveränderungen. Genossenschaftliche Betriebe fusionieren, um im internationalen Wettbewerb handlungsfähig zu bleiben. Die angekündigte Fusion zwischen DMK Deutsches Milchkontor und Arla Foods verdeutlicht diesen Trend. Sie würde Europas größte Molkereigenossenschaft entstehen lassen. Branchenkennzahlen belegen: Großmolkereien verarbeiten zunehmend höhere Milchmengen, während die Gesamtzahl der Betriebe sinkt.

Das Bio-Segment entwickelt sich eigenständig und dynamisch. Mit 44 Bio-Molkereien (2024) hat der ökologische Bereich einen stabilen Anteil an der Gesamtbranche erreicht. Viele dieser Betriebe setzen auf regionale Direktvermarktung und handwerkliche Herstellungsmethoden. Das Wachstum bleibt robust.

Die Internationalisierung prägt beide Betriebstypen gleichermaßen. Große Konzerne wie FrieslandCampina Germany oder Arla Foods erschließen systematisch globale Exportmärkte. Kleine Hofmolkereien nutzen Online-Kanäle für den Direktabsatz an Verbraucher. Wer einen aktuellen Branchenreport zur deutschen Milchwirtschaft erstellt, muss zwischen diesen Typen differenzieren. Ihre Bedürfnisse und Strukturen weichen erheblich voneinander ab.

Welche Arten von Molkereien gibt es?

Das Spektrum der deutschen Molkereiwirtschaft reicht von milliardenschweren Genossenschaften bis zur kleinen Alpsennerei. Die wichtigsten Betriebstypen unterscheiden sich nach Rechtsform, Produktspezialisierung und Betriebsgröße.

Genossenschaftsmolkereien bilden das Fundament der deutschen Milchwirtschaft. Sie verarbeiten die Rohmilch ihrer Mitgliedslandwirte und gehören zu den umsatzstärksten Firmen der Branche. DMK Deutsches Milchkontor verarbeitet jährlich rund 5,1 Milliarden Kilogramm Milch und ist damit Marktführer in Deutschland. Fusionen haben diese Gruppe in den vergangenen Jahrzehnten stark konsolidiert.

Privatmolkereien agieren als eigenständige Gesellschaften ohne genossenschaftliche Bindung. Bekannte Beispiele sind Müller Milch, Ehrmann SE oder MEGGLE. Sie kaufen Rohware auf dem freien Markt und setzen häufig auf starke Verbrauchermarken sowie schnelle Produktentwicklung.

Hofmolkereien und Hofkäsereien verarbeiten überwiegend die Milch des eigenen Landwirtschaftsbetriebs. Sie stehen für handwerkliche Qualität und Direktvermarktung. Eng verwandt sind Alpsennerien, die als traditionelle Saisonbetriebe in Hochlagen Allgäuer Bergkäse und ähnliche Spezialitäten herstellen.

Bio-Molkereien unterliegen zusätzlichen Zertifizierungsstandards nach Bioland, Demeter oder Naturland. Von den 44 deutschen Bio-Molkereien sind viele im süddeutschen Raum angesiedelt. Trockenmilchwerke spezialisieren sich auf Milch- und Molkenpulver sowie Kasein für industrielle Abnehmer weltweit. Schaukäsereien kombinieren Produktion und Tourismus und richten sich an ein breiteres Publikum.

Für wen ist eine Liste von Molkereien relevant?

Eine vollständige Adressliste der deutschen Molkereien hat für sehr unterschiedliche Zielgruppen konkreten Nutzwert. Vertriebsteams und Callcenter nutzen Molkereiadressen für strukturierte Telefonkampagnen oder postalische Mailings. Ein Hersteller von Fertigungsanlagen findet im Firmenverzeichnis genau die Betriebe, die als Kunden infrage kommen. Aufwendige Eigenrecherche entfällt.

Lieferanten aus angrenzenden Branchen profitieren von strukturierten Adressdaten. Anbieter aus Verpackung, Betriebsmitteln oder Lebensmittelchemie setzen auf E-Mail-Marketing oder postalische Direktansprache. Professionelle Firmendaten enthalten Ansprechpartner in der Geschäftsführung, Unternehmensgrößenklasse sowie Finanzkennzahlen. Das erleichtert die Priorisierung im Vertriebsprozess erheblich. Beim Einsatz solcher Adressdaten gelten DSGVO und das Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb. Beide Regelwerke sind auch bei B2B-Kontakten relevant.

Marktforscher, Unternehmensberater und Steuerberater nutzen eine strukturierte Übersicht der Molkereien als Grundlage für Befragungen und Branchenanalysen. Lebensmitteleinzelhändler setzen auf gezielte Lieferantensuche, wenn sie ihr Milchprodukt-Sortiment erweitern. Für all diese Anwendungsfälle gilt: Eine verifizierte, regelmäßig aktualisierte Unternehmensdatenbank spart Rechercheaufwand und ermöglicht skalierbare Kampagnen.

Datenverfügbarkeit: Molkereien

Übersicht der verfügbaren Datenfelder für Molkereien in Deutschland.

Firmenname
Branche
Postadresse
Allgemeine Telefonnummer
Faxnummer
Webseite
Allgemeine E-Mail-Adresse

Alle Angaben stammen aus öffentlich zugänglichen Unternehmensquellen und werden ausschließlich zu geschäftlichen Zwecken gemäß DSGVO verarbeitet. Stand: April 2026.

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Häufig gestellte Fragen

Wie viele Molkereien gibt es in Deutschland?
Die Zahl der deutschen Molkereien liegt je nach Zählmethode zwischen 153 und 210 Betrieben (Stand 2026). Amtliche Erhebungen dokumentieren 166 Milchverarbeitungsbetriebe; umfassendere Datenbanken inklusive Hofmolkereien und Alpsennerien kommen auf bis zu 210. Der seit Mitte des 20. Jahrhunderts anhaltende Konsolidierungstrend hat die Betriebszahl von ehemals rund 3.500 auf diesen Stand reduziert. Das Bio-Segment mit 44 Betrieben ist das einzige Subsegment, das wächst.
Welche sind die größten Molkereien in Deutschland?
Zu den größten Molkereien in Deutschland zählen unter anderem DMK Deutsches Milchkontor, Unternehmensgruppe Theo Müller, Hochland, Hochwald Foods und Arla Foods Deutschland. Eine Übersicht mit 10 Unternehmen, Sitz und Website finden Sie im Abschnitt „10 der größten Molkereien in Deutschland nach Umsatz“ weiter oben.
Wo gibt es die meisten Molkereien in Deutschland?
Nordrhein-Westfalen führt mit 118 Molkereien die regionale Übersicht deutlich an. Das Allgäu gilt als traditionelle Käseregion und beheimatet eine besonders dichte Betriebslandschaft. Nordrhein-Westfalen (118 Betriebe) und Niedersachsen (70 Betriebe) folgen als norddeutsche Schwerpunkte großer Genossenschaftsmolkereien. Nahezu die Hälfte aller deutschen Molkereien hat ihren Standort in Süddeutschland. Das hängt auch damit zusammen, dass fast 50 Prozent der Bio-Milch aus dieser Region stammt.
Welche Arten von Molkereien gibt es in Deutschland?
Das Branchenbuch der deutschen Milchwirtschaft umfasst Genossenschaftsmolkereien, Privatmolkereien, Hofmolkereien, Hofkäsereien, Alpsennerien, Bio-Molkereien, Trockenmilchwerke und Schaukäsereien. Die Unterscheidung nach Rechtsform ist zentral: Genossenschaftliche Betriebe verarbeiten die Milch ihrer Mitgliedslandwirte, Privatmolkereien kaufen auf dem freien Markt. Mit 44 Bio-Molkereien (2024) hat das ökologische Segment einen beachtlichen Anteil an der Gesamtbranche erreicht.
Welche Daten sind über Molkereien in einer Firmenliste verfügbar?
Eine professionelle Adressliste für Molkereien enthält Firmennamen, Postadresse, Telefonnummer, E-Mail-Adresse und Webseite sowie Angaben zu Ansprechpartnern in Geschäftsführung und Prokura. Ergänzend umfasst sie Unternehmensgrößenklasse, Mitarbeiterzahl und Finanzkennzahlen wie Bilanzsumme und Betriebsergebnis. Der Anbieter aktualisiert die Daten kontinuierlich und verifiziert sie vor Auslieferung mehrstufig.
Wie groß ist der Markt der deutschen Molkereiwirtschaft?
Die deutsche Milchindustrie erzielte einen Jahresumsatz von 27,1 Milliarden Euro bei 41.338 Beschäftigten. Der Umsatz je Beschäftigten liegt bei rund 656.757 Euro. Das belegt die hohe Kapitalintensität des Sektors. Trotz rückläufiger Betriebszahlen bleibt die Branche wirtschaftlich bedeutend, weil wenige Großmolkereien den Großteil der verarbeiteten Milchmenge auf sich vereinen.
Was ist der Unterschied zwischen einer Molkerei und einer Käserei?
Eine Molkerei verarbeitet Rohmilch zu einem breiten Sortiment, das Trinkmilch, Butter, Joghurt und Käse umfassen kann. Eine Käserei ist auf die Herstellung von Käse spezialisiert. In der Praxis überlappen sich beide Begriffe oft: Viele Molkereien führen eigene Käseabteilungen, und handwerkliche Käsereien verarbeiten Milch ähnlich wie klassische Molkereibetriebe. Rechtlich unterliegen beide derselben Zulassungspflicht nach der EU-Verordnung Nr. 853/2004. Die Liste Molkereien Deutschland umfasst 153 bis 210 Milchverarbeitungsbetriebe, die gemeinsam einen Jahresumsatz von 27,1 Milliarden Euro erwirtschaften. Bayern dominiert als stärkste Region, während genossenschaftliche Fusionen und das wachsende Bio-Segment die Branchenstruktur nachhaltig verändern. Wer systematisch Kontakt zu Betrieben der deutschen Milchwirtschaft sucht, findet in einer vollständigen Molkereien-Adressliste die verlässlichste Grundlage für Vertrieb, Marktanalyse und Lieferantensuche.

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