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Biotechunternehmen Firmenliste Deutschland

Greifen Sie auf verifizierte Biotechunternehmen-Unternehmen in Deutschland zu – mit Kontaktdaten, Firmenprofilen und, wo verfügbar, Ansprechpartnern.

Kategorie Produzierendes GewerbeKategorie Technologie
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Das Wichtigste in Kürze

  • Deutschland zählt 840 Biotechnologieunternehmen, die 2022 einen Gesamtumsatz von 20,8 Mrd. EUR erwirtschafteten.
  • Die Branche wächst stetig. Die Anzahl der Gründungen hat sich seit 2015 verfünffacht.
  • Nordrhein-Westfalen führt mit 131 Unternehmen, gefolgt von Bayern (115) und Baden-Württemberg (78).
  • Fast 80 % der Biotechunternehmen arbeiten in der roten Biotechnologie, dem medizinisch-pharmazeutischen Bereich.
  • Firmenverzeichnisse mit Kontaktdaten sind für Vertrieb, Marketing und Marktforschung unverzichtbar.
  • Führende Biotech-Cluster befinden sich in München, Berlin-Brandenburg, Mainz, Hamburg und Leipzig.

Was sind Biotechnologieunternehmen?

Biotechnologieunternehmen arbeiten an der Schnittstelle zwischen Medizin, Biologie, Chemie und Ingenieurswesen. Sie entwickeln neue Technologien und stellen Produkte wie Arzneimittel, Impfstoffe, Chemikalien, Diagnostika oder gentechnisch veränderte Organismen her. Die Biotechnologie nutzt biologische Prozesse, um komplexe medizinische Lösungen zu schaffen.

Diese Unternehmen treiben Innovationen in der deutschen Gesundheitswirtschaft voran. Sie verbinden Grundlagenforschung mit praktischer Anwendung. Wissenschaftliche Erkenntnisse werden in marktfähige Produkte überführt. Viele Biotech-Firmen stammen direkt aus Universitäten und Forschungseinrichtungen. Die enge Verzahnung von Wissenschaft und Wirtschaft prägt die Branche.

Biotechnologieunternehmen zählen zum produzierenden Gewerbe. Sie werden häufig auch als Biotech-Firmen oder Life-Sciences-Unternehmen bezeichnet. Der Sektor überschneidet sich stark mit der Pharmaindustrie. Biotech-Firmen spezialisieren sich besonders auf innovative Therapieansätze wie Gen- und Zelltherapien, mRNA-Technologie oder monoklonale Antikörper.

Wie viele Biotechnologieunternehmen gibt es in Deutschland?

Deutschland zählt 840 Biotechnologieunternehmen. Diese erwirtschafteten einen Gesamtumsatz von 20,8 Mrd. EUR. Das durchschnittliche Unternehmen setzte 24,7 Mio. EUR um. Die Anzahl der Beschäftigten lag bei 20.620, was einen Umsatz von rund 1 Mio. EUR je tätiger Person ergibt.

Die Branche wächst kontinuierlich. Besonders bemerkenswert ist die Gründungsdynamik: Seit 2015 hat sich die Anzahl der Neugründungen verfünffacht. Dieser Trend zeigt die hohe Innovationskraft des Standorts Deutschland. Verschiedene Datenquellen nennen unterschiedliche Zahlen. Firmendatenbanken erfassen beispielsweise 1.774 Biotechnologieunternehmen, da sie Firmen mit Tätigkeiten in mehreren Branchen mehrfach zuordnen. BIO Deutschland, der Branchenverband, spricht von über 900 Mitgliedsunternehmen.

Das jährliche Beschäftigungswachstum liegt in etablierten Clustern wie München bei etwa 15 %. Dies unterstreicht die wirtschaftliche Bedeutung der Biotechnologie als Zukunftsbranche. Die Branche profitiert von exzellenter Forschungsinfrastruktur, hochqualifizierten Fachkräften und einem innovationsfreundlichen Umfeld.

10 der größten Biotechunternehmen in Deutschland

Auswahl großer Biotechnologie-Unternehmen mit (Haupt-)Sitz in Deutschland, absteigend sortiert nach Mitarbeiterzahl laut Geschäftsberichten, Unternehmensangaben und Wikipedia. Keine vollständige Rangliste – die Angaben stammen aus den Jahren 2024 bis 2026.

Unternehmen Sitz Website Kurzbeschreibung
BioNTech Mainz biontech.com mRNA- und Immuntherapie-Unternehmen, bekannt durch den COVID-19-Impfstoff Comirnaty; übernahm 2025 CureVac. Laut Geschäftsbericht 8.052 Mitarbeitende zum 31.12.2025 und rund 2,87 Mrd. € Umsatz 2025.
Qiagen Hilden qiagen.com Anbieter von Probenvorbereitung und molekularer Diagnostik; die börsennotierte Holding sitzt in Venlo (Niederlande), die operative Europa-Zentrale in Hilden. Ende 2025 rund 5.700 Mitarbeitende und 2,09 Mrd. US-Dollar Umsatz.
Miltenyi Biotec Bergisch Gladbach miltenyibiotec.com Inhabergeführtes Unternehmen für Zellseparation, Zell- und Gentherapie-Technologien und biomedizinische Forschung, laut Fachpresse das größte private Biotechunternehmen Deutschlands. Laut Gründer rund 5.000 Mitarbeitende weltweit (2024).
Evotec Hamburg evotec.com Forschungs- und Entwicklungspartner der Pharmaindustrie für Wirkstoffforschung und Biologika-Herstellung. 2024 rund 797 Mio. € Umsatz und 4.827 Mitarbeitende.
Biotest Dreieich biotest.com Hersteller von Plasmaproteinprodukten und biotherapeutischen Arzneimitteln für Immunologie, Hämatologie und Intensivmedizin. 2025 rund 649 Mio. € Umsatz und mehr als 2.800 Mitarbeitende.
IDT Biologika Dessau-Roßlau idt-biologika.de 1921 gegründeter Auftragsentwickler und -hersteller (CDMO) für Impfstoffe, Gen- und Immuntherapeutika sowie sterile Injektabilia. Laut Unternehmen 1.600 Mitarbeitende.
Rentschler Biopharma Laupheim rentschler-biopharma.com Unabhängiges Familienunternehmen für die Auftragsentwicklung und -herstellung von Biopharmazeutika mit Standorten in Laupheim und Milford (USA). Laut Unternehmen etwa 1.400 Mitarbeitende.
Richter BioLogics Hamburg richterbiologics.eu Auftragsentwickler und -hersteller (CDMO) für Biopharmazeutika aus mikrobiellen Expressionssystemen mit Standorten in Hamburg und Bovenau. Laut Unternehmen über 400 Mitarbeitende.
BRAIN Biotech Zwingenberg brain-biotech-group.com Börsennotiertes Unternehmen der industriellen Biotechnologie, das Enzyme, Proteine und mikrobielle Produktionsstämme entwickelt und herstellt. Laut Unternehmen rund 280 Mitarbeitende und 49,6 Mio. € Umsatz im Geschäftsjahr 2024/25.
Formycon Planegg formycon.com Börsennotierter Entwickler von Biosimilars, also Nachfolgeprodukten biopharmazeutischer Arzneimittel. Laut Wikipedia (Stand 2024) rund 250 Mitarbeitende.

Quellen: de.statista.com, de.wikipedia.org, transkript.de, hamburg.de, karriere.idt-biologika.com; Unternehmensangaben (Stand 2026).

Regionale Verteilung: Biotechnologieunternehmen nach Bundesland

Die Biotechnologieunternehmen verteilen sich ungleichmäßig über Deutschland. Bayern, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg bilden die Spitzengruppe. Diese Bundesländer vereinen zusammen über die Hälfte aller Biotech-Firmen. Metropolregionen wie München, Berlin und Hamburg fungieren als Magnete für Gründungen und Ansiedlungen.

Bundesland Unternehmen Anteil
Nordrhein-Westfalen 131 19,8 %
Bayern 115 17,4 %
Baden-Württemberg 78 11,8 %
Niedersachsen 61 9,2 %
Hessen 55 8,3 %
Berlin 44 6,7 %
Brandenburg 31 4,7 %
Sachsen 29 4,4 %
Mecklenburg-Vorpommern 26 3,9 %
Hamburg 18 2,7 %
Sachsen-Anhalt 17 2,6 %
Rheinland-Pfalz 15 2,3 %
Schleswig-Holstein 15 2,3 %
Bremen 11 1,7 %
Thüringen 11 1,7 %
Saarland 2 0,3 %

Nordrhein-Westfalen führt die Liste mit 131 Unternehmen an. Die Dominanz erklärt sich durch die Europäische Metropolregion München mit über 370 Biotech-Firmen und mehr als 41.000 Fachkräften. Exzellenzuniversitäten wie LMU und TUM schaffen ideale Bedingungen. Renommierte Forschungseinrichtungen wie Max-Planck-Institute und Helmholtz-Zentren sowie etablierte Technologieparks wie das IZB Martinsried ergänzen das Ökosystem.

Nordrhein-Westfalen profitiert von Clustern in Köln und der Rheinregion. Baden-Württemberg punktet mit seiner starken Medizintechnik- und Pharmaindustrie. Berlin-Brandenburg hat sich als Hotspot für rote Biotechnologie etabliert. Fast 80 % der Betriebe arbeiten dort in der Biomedizin.

Die deutsche Biotechnologie-Branche befindet sich in einer dynamischen Wachstumsphase. Der Erfolg von mRNA-Impfstoffen während der Corona-Pandemie hat die gesamte Branche beflügelt. BioNTech wurde zum Symbol für deutsche Innovationskraft. Der Standort Mainz ist international bekannt geworden. Diese Erfolgsgeschichte zieht Investoren und Talente gleichermaßen an.

Künstliche Intelligenz verändert die Biotechnologie grundlegend. KI-gestützte Wirkstoffforschung beschleunigt die Entwicklung neuer Medikamente erheblich. Firmen nutzen maschinelles Lernen für Moleküldesign und Vorhersage von Therapieerfolgen. Personalisierte Medizin gewinnt an Bedeutung. Maßgeschneiderte Therapien basierend auf individuellen genetischen Profilen werden zum Standard.

Die Finanzierungssituation bleibt herausfordernd. Trotz schwieriger Rahmenbedingungen in Europa gelingen deutschen Biotechunternehmen immer wieder erfolgreiche Finanzierungsrunden. Venture Capital fließt verstärkt in Gen- und Zelltherapie sowie in digitale Gesundheitsanwendungen. Bis 2026 stehen allein in Rheinland-Pfalz bis zu 15 Mio. EUR für die Förderung bereit. Die regulatorischen Rahmenbedingungen entwickeln sich weiter. Strenge GMP-Standards und ISO-Zertifizierungen garantieren Qualität.

Welche Arten von Biotechnologieunternehmen gibt es?

Die Biotechnologie wird traditionell nach einem Farbschema klassifiziert. Dieses kennzeichnet die verschiedenen Anwendungsbereiche. Diese Einteilung hilft, die Vielfalt der Branche zu verstehen. Jeder Bereich hat spezifische Anforderungen und Marktchancen.

Die rote Biotechnologie dominiert mit fast 80 % aller Unternehmen. Sie umfasst medizinisch-pharmazeutische Anwendungen wie die Entwicklung von Arzneimitteln, Impfstoffen und Diagnostika. Schwerpunkte liegen auf Onkologie, Gen- und Zelltherapie, mRNA-Technologie, Immuntherapie und regenerativer Medizin. Firmen in diesem Segment arbeiten an Therapien gegen Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und seltene Erkrankungen.

Die weiße Biotechnologie konzentriert sich auf industrielle Anwendungen. Diese Betriebe entwickeln biotechnologische Verfahren für die Chemie- und Prozessindustrie. Beispiele sind die Herstellung von Enzymen, Biokraftstoffen oder biologisch abbaubaren Kunststoffen. Das Konzept überzeugt.

Die grüne Biotechnologie bedient den Agrarsektor. Sie entwickelt gentechnisch veränderte Pflanzen, biologische Schädlingsbekämpfungsmittel oder verbesserte Düngemittel. Hinzu kommt die blaue oder marine Biotechnologie, die marine Organismen für medizinische oder industrielle Zwecke nutzt. Weitere wichtige Segmente sind Medizintechnik, Biopharma, Diagnostik und molekulare Medizin.

Für wen ist eine Liste von Biotechnologieunternehmen relevant?

Adresslisten mit Biotechnologieunternehmen sind für verschiedene Zielgruppen unverzichtbar. Marketing- und Vertriebsteams nutzen sie für gezielte Neukundengewinnung. Ein Rohstoffhändler, der hochreine Chemikalien für die Arzneimittelproduktion anbietet, kann über E-Mail-Marketing direkt Entscheidungsträger erreichen. Die präzise Zielgruppenansprache spart Zeit. Die Erfolgsquote steigt deutlich.

Maschinenbauunternehmen, die spezialisierte Laborgeräte herstellen, profitieren von Telefonakquise mit qualifizierten Adressen. Sie können ihre Produkte direkt den relevanten Gesellschaften vorstellen. Individuelle Bedarfe lassen sich ermitteln. Energieberater nutzen Post-Mailings, um Biotechunternehmen maßgeschneiderte Lösungen zur Optimierung des Energieverbrauchs anzubieten. Die physische Präsenz eines Briefes erzeugt höhere Aufmerksamkeit als digitale Kanäle.

Marktforscher und Investoren benötigen Branchenverzeichnisse für fundierte Analysen. Sie bewerten Marktpotenziale, identifizieren Investitionsziele und beobachten Trends. Pharmaunternehmen suchen über solche Listen nach Kooperationspartnern für die Entwicklung neuer Wirkstoffe. Auch Dienstleister für klinische Studien, Personalagentur und B2B-Dienstleister setzen auf strukturierte Unternehmensdaten. Die Nutzung erfolgt DSGVO-konform, da die Daten aus öffentlichen Quellen wie Handelsregister und Bundesanzeiger stammen.

Datenverfügbarkeit: Biotechunternehmen

Übersicht der verfügbaren Datenfelder für Biotechunternehmen in Deutschland.

Firmenname
Branche
Postadresse
Allgemeine Telefonnummer
Faxnummer
Webseite
Allgemeine E-Mail-Adresse

Alle Angaben stammen aus öffentlich zugänglichen Unternehmensquellen und werden ausschließlich zu geschäftlichen Zwecken gemäß DSGVO verarbeitet. Stand: April 2026.

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Adresse100%
Website49%
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Telefon93%
Ansprechpartner21%
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Häufig gestellte Fragen

Welche Biotechnologie-Unternehmen gibt es in Deutschland?
Deutschland beherbergt ein breites Spektrum von Biotechnologieunternehmen, von globalen Pharmakonzernen bis zu hochspezialisierten Start-ups. Zu den prominentesten Akteuren zählen BioNTech (Mainz), bekannt für mRNA-Impfstoffe, CureVac (Tübingen) ebenfalls im mRNA-Bereich, Evotec (Hamburg) für Wirkstoffforschung, MorphoSys (Planegg) für Antikörpertherapien und Qiagen (Hilden) für Diagnostik. Große Pharmakonzerne wie Bayer, Boehringer Ingelheim und Merck betreiben ebenfalls umfangreiche Biotech-Aktivitäten. Die Unternehmenslandschaft umfasst zahlreiche mittelständische Firmen und innovative Ausgründungen aus Universitäten. Regionale Cluster in München, Berlin, Hamburg und Rheinland-Pfalz konzentrieren jeweils mehrere hundert Gesellschaften.
Welche sind die größten Biotechunternehmen in Deutschland?
Zu den größten Biotechunternehmen in Deutschland zählen unter anderem BioNTech, Qiagen, Miltenyi Biotec, Evotec und Biotest. Eine Übersicht mit 10 Unternehmen, Sitz und Website finden Sie im Abschnitt „10 der größten Biotechunternehmen in Deutschland“ weiter oben.
Wo gibt es die meisten Biotechnologieunternehmen in Deutschland?
Die meisten Biotechnologieunternehmen finden sich in Nordrhein-Westfalen mit 131 Firmen, gefolgt von Bayern (115) und Baden-Württemberg (78). Innerhalb Bayerns stellt die Europäische Metropolregion München das absolute Zentrum dar, mit über 370 Betrieben und mehr als 41.000 Beschäftigten. Der Standort profitiert von Exzellenzuniversitäten, Max-Planck-Instituten, Helmholtz-Zentren und dem renommierten IZB Martinsried. Berlin-Brandenburg bildet einen weiteren Hotspot mit etwa 300 Firmen und 8.200 Beschäftigten, stark fokussiert auf Gen- und Zelltherapie. Weitere bedeutende Cluster existieren in Hamburg/Schleswig-Holstein, Rheinland-Pfalz um Mainz, Leipzig, Köln und Regensburg. Diese Regionen bieten spezialisierte Technologieparks, Forschungseinrichtungen und Förderprogramme.
Welche Arten von Biotechnologieunternehmen gibt es?
Biotechnologieunternehmen werden nach dem Farbschema klassifiziert. Die rote Biotechnologie umfasst medizinisch-pharmazeutische Anwendungen und dominiert mit fast 80 % aller Firmen. Sie entwickeln Arzneimittel, Impfstoffe, Diagnostika, Gen- und Zelltherapien sowie mRNA-Technologien. Die weiße Biotechnologie konzentriert sich auf industrielle Anwendungen wie Enzyme, Biokraftstoffe oder biologisch abbaubare Materialien. Die grüne Biotechnologie bedient den Agrarsektor mit gentechnisch veränderten Pflanzen und biologischen Schädlingsbekämpfungsmitteln. Die blaue oder marine Biotechnologie nutzt marine Organismen. Hinzu kommen spezialisierte Bereiche wie Medizintechnik, Biopharma, Diagnostik, Immuntherapie, Regenerative Medizin und Molekulare Medizin. Viele Gesellschaften kombinieren mehrere dieser Bereiche.
Wer nutzt Listen von Biotechnologieunternehmen?
Listen von Biotechnologieunternehmen nutzen primär Marketing- und Vertriebsteams für B2B-Neukundengewinnung über E-Mail-Marketing, Direktmailing oder Telefonakquise. Rohstoffhändler, Maschinenbauunternehmen für Laborgeräte und Energieberater setzen solche Listen ein, um ihre Zielgruppen präzise zu erreichen. Marktforscher analysieren damit Branchentrends und Marktpotenziale. Investoren identifizieren vielversprechende Betriebe für Beteiligungen. Pharmaunternehmen suchen Kooperationspartner für Wirkstoffforschung. Dienstleister für klinische Studien, Personalagentur und B2B-Dienstleister nutzen die Daten für ihre Akquise. Die Verwendung erfolgt rechtssicher, da die Informationen aus öffentlichen Quellen wie Handelsregister und Bundesanzeiger stammen und für B2B-Marketing unter Beachtung der DSGVO grundsätzlich zulässig sind.
Welche Daten sind über Biotechnologieunternehmen verfügbar?
Über Biotechnologieunternehmen sind umfangreiche Daten abrufbar. Standardfelder umfassen Firmenname, Branche, Postadresse, Telefonnummer, Faxnummer, Webseite und E-Mail-Adresse. Hinzu kommen Informationen zur Geschäftsführung, Prokura und Inhaberschaft. Finanzielle Kennzahlen wie Unternehmensgrößenklasse, Mitarbeiterzahl, Bilanzsumme, Umsatz und Betriebsergebnis sind teilweise zugänglich, je nach Veröffentlichungspflicht im Bundesanzeiger. Die Abdeckungsquote liegt beispielsweise bei 93 % für Telefonnummern, 34 % für E-Mail-Adressen und 21 % für Geschäftsführungsdaten. Professionelle Datenanbieter pflegen diese Informationen tagesaktuell und beziehen sie aus öffentlichen Quellen wie Handelsregister, Bundesanzeiger, Unternehmensregister und Gewerbeanmeldungen. Die Datenqualität wird durch mehrstufige Validierungsprozesse sichergestellt.

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