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Stadtwerke Firmenliste Deutschland

Greifen Sie auf verifizierte Stadtwerke-Unternehmen in Deutschland zu – mit Kontaktdaten, Firmenprofilen und, wo verfügbar, Ansprechpartnern.

Kategorie Energie
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Das Wichtigste in Kürze

  • Deutschland zählt 1.631 Stadt- und Gemeindewerke. Davon treten 587 als aktive Stromanbieter am Markt auf (Stand 2025).
  • führt die regionale Verteilung mit Stadtwerken an. Es folgen Nordrhein-Westfalen () und Baden-Württemberg ().
  • Zwischen 2005 und 2024 entstanden 152 neue kommunale Energieversorger, vorwiegend in Gemeinden mit 10.000 bis 50.000 Einwohnern.
  • Den höchsten Umsatz erzielen die Stadtwerke Köln mit ca. 11 Mrd. EUR (2023). Die Stadtwerke München folgen mit ca. 9,7 Mrd. EUR.
  • Nach Unternehmensgröße dominieren Kleinunternehmen (651), gefolgt von Kleinstunternehmen (460), Mittelständlern (336) und Großunternehmen (184).
  • Firmenlisten mit Adressdaten und Finanzkennzahlen dienen Vertrieb, Marktanalyse und Neukundengewinnung als zentrale Arbeitsgrundlage.
  • Rekommunalisierung, Energiewende und Digitalisierung prägen die Marktentwicklung der Branche.

Was sind Stadtwerke?

Stadtwerke stellen als kommunale Betriebe die Grundversorgung der Bevölkerung sicher. Sie versorgen Haushalte und Gewerbe mit Strom, Gas, Wasser und Fernwärme. Viele betreiben zusätzlich den öffentlichen Nahverkehr, Schwimmbäder oder Telekommunikationsnetze. Wer eine vollständige Liste Stadtwerke Deutschland sucht, findet ein vielschichtiges Branchenbild.

Die Bezeichnung umfasst verschiedene Organisationsformen. Neben klassischen Stadtwerken existieren Gemeindewerke, Kommunalwerke, Kreiswerke und Verbandsgemeindewerke. All diese Versorger teilen den öffentlichen Versorgungsauftrag. Das Gesetz schützt den Begriff: Nur Firmen in mehrheitlich kommunalem Besitz dürfen sich „Stadtwerke" nennen.

Die GmbH bildet die häufigste Rechtsform. Daneben gibt es Aktiengesellschaften wie die Stadtwerke Düsseldorf AG oder die Stadtwerke Kiel AG. Auch Anstalten öffentlichen Rechts und Kommunalunternehmen kommen vor. Das Leistungsspektrum reicht von reiner Energieversorgung bis zum Vollversorger mit zwölf und mehr Geschäftsfeldern. Dazu zählen Abwasserentsorgung, Straßenreinigung, E-Mobilität und Breitbandausbau. Die Vielfalt ist beachtlich.

Wie viele Stadtwerke gibt es in Deutschland?

Die genaue Anzahl hängt von der Definition ab. Alle kommunalen Versorgungsbetriebe mit öffentlichem Auftrag zusammengenommen ergeben 1.631 Stadt- und Gemeindewerke (Stand 2025). Als aktive Stromanbieter treten davon 587 am Markt auf. Viele kleinere Stadtwerke bieten ausschließlich Wasser, Fernwärme oder andere kommunale Dienstleistungen an. Das erklärt die Differenz.

Kennzahl Wert (Stand 2025)
Stadtwerke gesamt 1.631
Aktive Stromanbieter 587
Stromlieferanten insgesamt 1.331
Gaslieferanten insgesamt 1.011
Neugründungen 2005–2024 152

Der Sektor zeigt einen stabilen bis wachsenden Trend. Zwischen 2005 und 2024 entstanden 152 neue kommunale Energieversorger. Diese Neugründungen konzentrieren sich auf Gemeinden mit 10.000 bis 50.000 Einwohnern und auf strukturschwache Regionen. Die Rekommunalisierung treibt diese Entwicklung voran. Städte wie Hamburg, Berlin und Stuttgart haben ihre Energienetze in kommunale Hand zurückgeholt. Der Markt wächst.

Regionale Verteilung: Stadtwerke nach Bundesland

Die Verteilung über die Bundesländer spiegelt Siedlungsstruktur und historische Verwaltungstraditionen wider. Bevölkerungsreiche Flächenländer mit vielen eigenständigen Gemeinden weisen die höchste Dichte kommunaler Versorger auf. In den Stadtstaaten Hamburg und Berlin gibt es dagegen nur wenige, dafür sehr große Versorgungsbetriebe.

Bundesland Unternehmen Anteil
Nordrhein-Westfalen 129 20,3 %
Baden-Württemberg 118 18,6 %
Bayern 73 11,5 %
Niedersachsen 62 9,7 %
Sachsen 52 8,2 %
Rheinland-Pfalz 35 5,5 %
Sachsen-Anhalt 34 5,3 %
Hessen 33 5,2 %
Thüringen 29 4,6 %
Brandenburg 26 4,1 %
Mecklenburg-Vorpommern 18 2,8 %
Schleswig-Holstein 14 2,2 %
Saarland 10 1,6 %
Bremen 3 0,5 %

Bayern liegt mit Stadtwerken deutlich vorn. Die kleinteilige Gemeindestruktur des Freistaats erklärt diesen Spitzenplatz. Nordrhein-Westfalen bündelt besonders viele umsatzstarke Anbieter in einem dichten Ballungsraum. Köln, Düsseldorf, Essen, Dortmund, Duisburg, Münster, Bielefeld und Bochum bilden einen Schwerpunkt. Die Sachsenenergie in Dresden ist der größte kommunale Versorger Ostdeutschlands. Sie entstand 2021 aus der Fusion von ENSO und DREWAG.

Die Rekommunalisierung prägt die Stadtwerke-Landschaft seit der Jahrtausendwende. Kommunen haben vielerorts ihre Energienetze von privaten Betreibern zurückgekauft. Bürgerbegehren und Volksentscheide unterstützten diesen Prozess, etwa 2010 in Hamburg. Auch Berlin und Stuttgart folgten diesem Weg. Die kommunale Energieversorgung erlebt eine Renaissance.

Die Energiewende eröffnet neue Geschäftsfelder. Die Stadtwerke München planen, ab 2025 ihren gesamten Strombedarf aus erneuerbaren Quellen zu decken. Viele Versorger investieren in klimaneutrale Fernwärme mit dem Ziel einer CO₂-freien Wärmeversorgung bis 2040. Die N-ERGIE in Nürnberg betreibt bereits rund 70.000 dezentrale Erzeugungsanlagen. Ladesäulen für E-Mobilität und die Umstellung kommunaler Busflotten schaffen zusätzliche Wachstumspotenziale.

Finanziell spürt der Wirtschaftszweig die Normalisierung nach den Krisenjahren. Die Stadtwerke München verzeichneten 2024 einen Umsatzrückgang von 9,7 Mrd. auf 6,9 Mrd. EUR durch gesunkene Strom- und Gaspreise. Die Digitalisierung wächst als strategisches Feld. Breitbandausbau, Smart-City-Konzepte und intelligente Energienetze gehören zum Portfolio moderner kommunaler Energieversorger.

Welche Arten von Stadtwerken gibt es?

Eigentümerstruktur, Rechtsform und Leistungsspektrum unterscheiden die verschiedenen Stadtwerke-Typen. Diese Einteilung erleichtert die Orientierung im Markt.

Vollkommunale Stadtwerke befinden sich zu 100 Prozent in öffentlicher Hand. Die Stadtwerke München gehören vollständig der Landeshauptstadt und beschäftigen rund 10.000 Mitarbeiter. Dieses Modell sichert der Kommune maximale Steuerungsmöglichkeiten.

Teilprivatisierte Stadtwerke haben private Anteilseigner aufgenommen. Die MVV Energie in Mannheim ist börsennotiert und hält Beteiligungen an weiteren Stadtwerken. Bei den Stadtwerken Düsseldorf fungiert EnBW als Mehrheitsanteilseigner. Solche Modelle verbinden kommunale Kontrolle mit privatem Kapital.

Rekommunalisierte Stadtwerke kehrten nach einer Phase privater Betriebsführung in kommunalen Besitz zurück. Die Hamburger Energiewerke erzielen inzwischen einen Umsatz von 1,5 Mrd. EUR (Stand 2023). Das Konzept überzeugt.

Stadtwerke-Holdings bündeln mehrere Tochtergesellschaften unter einem Dach. Die Stadtwerke Köln GmbH fungiert als Holding des größten kommunalen Unternehmensverbunds mit ca. 11 Mrd. EUR Umsatz. Die RheinEnergie AG zählt zu ihren wesentlichen Tochtergesellschaften.

460 Betriebe gelten als Kleinstunternehmen, 651 als Kleinunternehmen, 336 als Mittelständler und 184 als Großunternehmen. Klein- und Mittelstand dominieren die Branche.

Für wen ist ein Verzeichnis von Stadtwerken relevant?

Eine Übersicht der Stadtwerke dient unterschiedlichen Zielgruppen als Arbeitsgrundlage. Vertriebsteams nutzen eine solche Adressliste für die gezielte Neukundengewinnung im Energiesektor. Lieferanten von Baumaterialien, Industrieservicefirmen und Technologieanbieter identifizieren darüber potenzielle Geschäftspartner.

Marketing-Abteilungen setzen die Firmendatenbank für zielgerichtete Kampagnen ein. E-Mail-Kampagnen, Telefonakquise und Direktmailing erfordern aktuelle Kontaktdaten und Angaben zur Betriebsgröße. Eine qualifizierte Unternehmensdatenbank liefert genau diese Marktinformationen. Die Datenlage ist gut: 85 Prozent der 1.631 erfassten Stadtwerke verfügen über Telefonnummern, 77 Prozent über Webseiten, 73 Prozent über E-Mail-Adressen. Angaben zur Geschäftsführung liegen für Prozent vor.

Marktforscher und Investoren greifen auf die Adressdaten für Branchenanalysen zurück. Ein detaillierter Branchenreport erfordert belastbare Zahlen zu Umsatz, Mitarbeiterzahl und regionaler Verteilung. Umsatzdaten liegen für 386 Stadtwerke vor, Mitarbeiterzahlen für 872. Auch Bewerber profitieren von einem vollständigen Firmenverzeichnis. Kommunale Versorgungsbetriebe gelten als attraktive Arbeitgeber. Ein Branchenverzeichnis deutscher Stadtwerke erleichtert die systematische Karriereplanung.

Datenverfügbarkeit: Stadtwerke

Übersicht der verfügbaren Datenfelder für Stadtwerke in Deutschland.

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Alle Angaben stammen aus öffentlich zugänglichen Unternehmensquellen und werden ausschließlich zu geschäftlichen Zwecken gemäß DSGVO verarbeitet. Stand: April 2026.

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Häufig gestellte Fragen

Wie viele Stadtwerke gibt es in Deutschland?
Deutschland zählt insgesamt 1.631 Stadt- und Gemeindewerke (Stand 2025). Davon treten 587 als aktive Stromanbieter auf. Die unterschiedlichen Zahlen ergeben sich aus verschiedenen Zählweisen. Manche Erhebungen erfassen nur Energieversorger, andere schließen alle kommunalen Versorgungsbetriebe ein. Zwischen 2005 und 2024 entstanden 152 Neugründungen. Die Zahlen belegen stetiges Wachstum.
Wo gibt es die meisten Stadtwerke?
führt mit Stadtwerken. Nordrhein-Westfalen folgt mit , Baden-Württemberg mit Betrieben. Die hohe Zahl in Bayern erklärt sich durch die kleinteilige Gemeindestruktur. Viele eigenständige Kommunen unterhalten dort eigene Versorgungsbetriebe. In den Stadtstaaten Hamburg und Berlin gibt es dagegen jeweils nur fünf, dafür deutlich größere Versorger.
Welche Daten sind über Stadtwerke verfügbar?
Typische Datenfelder umfassen Firmenname, Postadresse, Telefonnummer, E-Mail-Adresse, Webseite, Geschäftsführung, Mitarbeiterzahl und Umsatz. Die Abdeckung variiert je nach Feld. Postadressen liegen für alle 1.631 Stadtwerke vor. Telefonnummern decken 85 Prozent ab, Webseiten 77 Prozent. Umsatzdaten stehen für 386 Firmen zur Verfügung, Mitarbeiterzahlen für 872.
Was unterscheidet Stadtwerke von Gemeindewerken?
Stadtwerke und Gemeindewerke erfüllen im Kern dieselbe Funktion als kommunale Versorgungsbetriebe. Der Unterschied liegt in der Trägerkommune: Stadtwerke gehören Städten, Gemeindewerke kleineren Gemeinden. Beide firmieren häufig als GmbH. Sie übernehmen Aufgaben der Daseinsvorsorge wie Strom-, Gas- und Wasserversorgung. Die Leistungsspektren überschneiden sich weitgehend.
Welche Aufgaben übernehmen Stadtwerke?
Stadtwerke decken bis zu zwölf Tätigkeitsbereiche ab. Klassische Aufgaben sind Strom-, Gas- und Wasserversorgung sowie Abwasserentsorgung. Viele betreiben zusätzlich den ÖPNV, Schwimmbäder und Fernwärmenetze. Neuere Geschäftsfelder umfassen Breitbandausbau, E-Mobilität und intelligente Energienetze. Die Bandbreite reicht vom spezialisierten Energieversorger bis zum kommunalen Vollversorger.
Wer nutzt Firmenlisten von Stadtwerken?
Vertriebsteams, Marketing-Abteilungen, Marktforscher und Lieferanten der Energiebranche bilden die Hauptzielgruppen. Vertriebsprofis verwenden die Daten für Telefonakquise und Direktmailing. Marktforscher werten Umsatz- und Mitarbeiterdaten für Branchenanalysen aus. Bewerber nutzen ein solches Branchenbuch zur Orientierung auf dem Arbeitsmarkt. Auch Investoren greifen für die Standortanalyse auf diese Daten zurück.

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