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Holzgroßhändler Firmenliste Deutschland

Greifen Sie auf verifizierte Holzgroßhändler-Unternehmen in Deutschland zu – mit Kontaktdaten, Firmenprofilen und, wo verfügbar, Ansprechpartnern.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Deutschland verfügt über rund 11,4 Millionen Hektar Wald. Heimische und importierte Holzarten bedienen den nationalen und internationalen Markt.
  • Weltweit sind etwa 25.000 Holzarten bekannt. Der Welthandel führt davon regelmäßig 600 bis 800 Arten (Stand 2018).
  • Die Fichte dominiert mit ca. 2,8 Millionen Hektar die deutschen Wälder, gefolgt von Kiefer (ca. 2,4 Mio. ha), Buche (ca. 1,7 Mio. ha) und Eiche (ca. 1,1 Mio. ha).
  • Rheinland-Pfalz ist das douglasienreichste Bundesland in Deutschland mit einem Douglasienanteil von ca. 9 Prozent an der Waldfläche.
  • Klimawandel und Borkenkäferbefall verändern den deutschen Waldbestand tiefgreifend. Fichtenbestände schrumpfen, klimaresistentere Laubhölzer und Douglasie gewinnen an Bedeutung.
  • Eine aktuelle Firmenliste der deutschen Holzwirtschaft ist für Einkauf, Marketing und Marktforschung unverzichtbar. Das Branchenverzeichnis reicht von Sägewerken und Holzgroßhändlern bis zu Tischlereien und Zimmereien.
  • Tropenhölzer unterliegen CITES-Regularien: Über 200 Baumarten stehen unter dem Schutz des Washingtoner Artenschutzabkommens, mit abgestuften Handels- und Dokumentationspflichten.

Was sind Holzarten?

Holzarten klassifiziert die Forst- und Holzwirtschaft nach botanischen Merkmalen, physikalischen Kennwerten und Verwendungszwecken. Sie bilden das Fundament der gesamten Branche. Der Weg führt vom Rohholzeinschlag im Forst über das Sägewerk bis zum Endprodukt in Möbelbau, Konstruktion, Parkett oder Brennholz. Je nach Kontext nutzt die Branche Begriffe wie Holzsorten, Handelshölzer, Baumarten und Holzwerkstoffe unterschiedlich. Sie beschreiben dasselbe Grundprinzip: die Klassifikation von Holz nach seinen Eigenschaften.

Die standardisierte Klassifikation erfolgt nach DIN EN 13556. Diese Norm legt für jede Holzart ein eindeutiges vierstelliges Kurzzeichen fest. Fichte trägt das Kürzel PCAB (Picea abies), Buche FASY (Fagus sylvatica), europäische Eiche QCXE und Teak TEGR (Tectona grandis). Parallel regelt DIN EN 350-2 die Dauerhaftigkeitsklassen von 1 (sehr dauerhaft) bis 5 (nicht dauerhaft) gegenüber holzzerstörenden Pilzen. Das Normensystem ist die Grundlage für technische Spezifikationen in Architektur, Ingenieurholzbau und Holzhandel.

Das Firmenverzeichnis der deutschen Holzwirtschaft umfasst eine breite Palette von Unternehmenstypen. Sägewerke wie Ziegler Holzindustrie GmbH in Bayern mit 2,1 Millionen Festmeter Jahreseinschnitt verarbeiten Rohholz zu Schnittholz und Werkstoffen. Holzgroßhändler wie Klöpferholz GmbH (19 Standorte bundesweit) und BECHER GmbH (14 Standorte, über 90 Jahre Unternehmensgeschichte) beliefern Handwerk und Industrie. Spezialisierte Anbieter für seltene und exotische Holzarten ergänzen das Marktangebot. Diese Vielfalt zeigt, warum eine strukturierte Unternehmensdatenbank für die gesamte Branche unverzichtbar ist.

Wie viele Holzarten gibt es in Deutschland?

Die Frage lässt sich auf zwei Ebenen beantworten. Global sind rund 25.000 Holzarten bekannt. Im internationalen Handel sind 600 bis 800 Arten regelmäßig präsent. Eine holzkundliche Xylothek katalogisiert 12.000 Holzarten mit 35.000 Musterstücken und 50.000 mikroskopischen Präparaten. Die Zahlen verdeutlichen das enorme Spektrum.

In deutschen Wäldern dominieren vier Hauptbaumarten mit großem Abstand:

Holzart Botanischer Name Kurzzeichen (DIN EN 13556) Waldfläche in Deutschland (Stand 2018)
Fichte Picea abies PCAB ca. 2.800.000 ha
Kiefer Pinus sylvestris PNSY ca. 2.400.000 ha
Buche Fagus sylvatica FASY ca. 1.700.000 ha (ca. 20 %)
Eiche Quercus spp. QCXE ca. 1.100.000 ha (ca. 9 %)

Diese Konzentration auf Nadelhölzer ist historisch bedingt. Nach dem Zweiten Weltkrieg pflanzten Forstbetriebe zur schnellen Wiederaufforstung vornehmlich Fichten und Kiefern. Der Markt verändert sich seither. Borkenkäferbefall und Trockenstress reduzieren Fichtenbestände erheblich. Laubhölzer, Lärche und Douglasie gewinnen an Waldfläche und wirtschaftlicher Bedeutung. Spezialisierte Holzlieferanten in Deutschland bieten außerdem zahlreiche Importholzarten aus Afrika, Asien und Amerika an.

Regionale Verteilung: Holzarten nach Bundesland

Die Verbreitung von Holzarten in Deutschland folgt ausgeprägten regionalgeografischen Mustern. Klima, Bodenkunde und jahrhundertelange Forsttradition bestimmen, welche Holzart wo schwerpunktmäßig vorkommt. Für Holzhändler, Beschaffungsabteilungen und Marktforscher ist die regionale Zuordnung entscheidend. Sie ermöglicht eine effiziente Lieferantensuche und die Optimierung von Transportwegen.

Bundesland Schwerpunktholzart Besonderheit
Rheinland-Pfalz Buche, Eiche, Fichte, Douglasie Buche ca. 30 %, Eiche ca. 20 %, Fichte ca. 20 %, Douglasie ca. 9 % der Waldfläche; bundesweit höchster Douglasienanteil
Bayern Fichte, Kiefer Bedeutendster Nadelholzstandort; Ziegler Holzindustrie GmbH mit 2,1 Mio. fm Jahreseinschnitt
Baden-Württemberg Buche, Weißtanne Buchenholzschwerpunkt; Schwarzwald als wichtiges Forstgebiet
Mecklenburg-Vorpommern Kiefer, Fichte Ilim Nordic Timber GmbH, Wismar (1,8 Mio. fm Jahreseinschnitt)
Hessen Buche, Fichte ante-holz GmbH, Somplar (1,4 Mio. fm Jahreseinschnitt)
Saarland Mischwald BECHER GmbH, Blieskastel (14 Standorte bundesweit)

Rheinland-Pfalz verzeichnet im Fünfjahresmittel einen Gesamteinschlag von rund 2,7 Millionen Kubikmetern jährlich. Fichte macht davon 1,3 Millionen Kubikmeter aus, Buche 700.000 Kubikmeter, Kiefer 280.000 Kubikmeter und Douglasie rund 230.000 Kubikmeter. Die Elsbeere findet sich vorwiegend in Südwest- und Süddeutschland, die Edelkastanie konzentriert sich auf die Vorderpfalz. Eine regional strukturierte Firmendatenbank ist deshalb ein wertvolles Instrument. Sie hilft, Lieferanten und Abnehmer in der Holzbranche gezielt zu finden.

Die Holzbranche in Deutschland erlebt tiefgreifende Veränderungen. Klimawandel und Borkenkäferkalamitäten haben Fichtenbestände stark geschädigt. Besonders in wärmeren Tieflagen weichen die Fichten zurück. Das zwingt Sägewerke zu Anpassungen im Rohholzeinkauf und beeinflusst die Preisstruktur. Fichten-Langholz der Qualität B erzielte zuletzt Nettopreise von rund 80 Euro je Festmeter. Fichtenpapierholz als Industrieholz lag bei etwa 50 Euro je Festmeter. Buche-Industrieholz erzielte rund 45 Euro, Eiche-Industrieholz rund 44 Euro.

Der Holzbau boomt. Nachhaltige Konstruktionsweisen mit Brettsperrholz, Brettschichtholz und Holzrahmenbau gewinnen Marktanteile gegenüber Beton und Stahl. Dieser Trend steigert die Nachfrage nach qualitativ hochwertigem Laubholz sowie nach dauerhafteren Nadelhölzern wie Lärche und Douglasie. Energieholz, Holzpellets und Biomasse verzeichnen ebenfalls wachsende Absatzmärkte. Der Markt wächst.

Der regulatorische Rahmen wird enger. CITES schützt über 200 Baumarten. FSC- und PEFC-Zertifizierungen entwickeln sich vom Qualitätsmerkmal zum Markteintrittsstandard. Wer im internationalen Holzhandel tätig ist, benötigt belastbare Dokumentationsketten und verlässliche Adressdaten von zertifizierten Lieferanten. Diese Anforderungen steigern den Wert strukturierter Branchenkennzahlen und eines aktuellen Branchenreports erheblich.

Welche Arten von Holzarten gibt es?

Das Holzartenspektrum des deutschen Markts gliedert sich in vier Hauptgruppen. Sie unterscheiden sich in Herkunft, Eigenschaften und Anwendungsfeldern.

Nadelhölzer bilden das mengenmäßige Rückgrat der deutschen Holzwirtschaft. Fichte, Kiefer, Tanne, Lärche, Douglasie und Eibe dominieren die heimischen Wälder. Sie zeichnen sich durch geringes Gewicht und gute Verarbeitbarkeit aus. Die Brinellhärte variiert von 13 HB bei Fichte über 19 HB bei Kiefer bis zu 25 HB bei Lärche. Nadelholz ist das bevorzugte Bauholz für Dachstühle, Fachwerk und Schalungen sowie für Holzwerkstoffe wie OSB-, MDF- und Spanplatten.

Laubhölzer bieten eine erheblich breitere Palette heimischer Arten. Buche, Eiche, Esche, Ahorn, Birke, Robinie, Nussbaum, Kirsche, Linde, Ulme und Erle zählen zu den meistgenutzten Vertretern. Sie sind dichter und härter als Nadelhölzer. Esche erreicht 41 HB nach Brinell, Eiche 34 HB, Buche 33 HB und Ahorn 28 bis 35 HB. Robinie ist mit Dauerhaftigkeitsklasse 1 bis 2 die beständigste einheimische Handelsholzart überhaupt.

Tropenhölzer decken Spezialanforderungen, die einheimische Arten nicht erfüllen können. Teak mit Dauerhaftigkeitsklasse 1, Bangkirai, Bongossi und Cumaru kommen im Terrassenbau und Wasserbau zum Einsatz. Ebenholz, Palisander und Wenge prägen den hochwertigen Möbel- und Instrumentenbau. Viele Tropenhölzer unterliegen CITES-Auflagen, was legale Herkunftsnachweise obligatorisch macht. Für Händler in diesem Segment ist eine aktuelle Firmenliste mit CITES-konformen Lieferanten besonders wertvoll.

Thermisch modifiziertes Holz gewinnt als vierte Kategorie an Relevanz. Die Wärmebehandlung ohne chemische Zusatzmittel macht heimische Holzarten dauerhafter und dimensionsstabiler. Thermoholz etabliert sich als nachhaltige Alternative zu Importtropenhölzern, vor allem für Fassaden, Terrassen und Außenmöbel.

Für wen ist eine Liste von Holzarten relevant?

Eine strukturierte Liste Holz Deutschland, die Holzartenreferenz und Firmenverzeichnis vereint, dient unterschiedlichsten Akteuren als unverzichtbares Arbeitsinstrument.

Holzbauer, Zimmerleute und Architekten nutzen die Übersicht als Planungsgrundlage für Materialauswahl und Kostenkalkulation. Dauerhaftigkeitsklassen und Festigkeitswerte bestimmen den konkreten Einsatzbereich. Fichte mit einer Biegefestigkeit von 72 N/mm² eignet sich für Innenausbau und Dachstühle. Lärche mit 97 N/mm² bewältigt stärker beanspruchte Außenkonstruktionen. Wer zudem regionale Lieferanten kennt, kalkuliert Bauvorhaben präziser.

Schreiner, Tischler und Möbelhersteller benötigen eine aktuelle Adressliste von Holzlieferanten. Das gilt besonders für Nischensortimente wie Elsbeere, Walnuss oder Zebrano. Spezialisierte Anbieter führen das gesamte Spektrum von einheimischen bis zu exotischen Hölzern. Das Branchenbuch dieser Firmen erspart aufwendige Eigenrecherche erheblich.

Einkäufer in Industrie und Handwerk setzen Firmendatenbanken ein, um Lieferanten nach Zertifizierungsstatus, Spezialisierung und Region zu filtern. Marktforscher und Unternehmensberater benötigen verlässliche Wirtschaftsdaten für Branchenanalysen und Markteintrittsstrategien. Vertriebsteams aus Maschinenbau, Oberflächentechnik und Beschlagherstellung erschließen mithilfe strukturierter Adressdaten der Holzbranche systematisch neue Kundensegmente.

Datenverfügbarkeit: Holzgroßhändler

Übersicht der verfügbaren Datenfelder für Holzgroßhändler in Deutschland.

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Häufig gestellte Fragen

Welche Holzsorten gibt es in Deutschland?
In deutschen Wäldern wachsen vorrangig Nadelhölzer wie Fichte, Kiefer, Tanne, Lärche und Douglasie. Dazu kommen Laubhölzer wie Buche, Eiche, Esche, Ahorn, Birke, Robinie, Ulme, Walnuss, Weißbuche und Kirsche. Seltene einheimische Arten wie Elsbeere und Edelkastanie ergänzen das Sortiment. Der deutsche Holzhandel bietet außerdem zahlreiche Importholzarten, darunter Teak, Bangkirai, Mahagoni, Wenge und Palisander.
Wie heißen die gängigen Holzarten auf Deutsch?
Die wichtigsten heimischen Nadelhölzer sind Fichte, Kiefer, Tanne, Lärche, Douglasie und Eibe. Zu den meistgenutzten Laubhölzern zählen Buche, Eiche, Esche, Ahorn, Birke, Erle, Linde, Pappel, Robinie, Nussbaum, Kirsche, Ulme und Weißbuche. Das Sortiment ergänzen Tropenhölzer wie Teak, Mahagoni, Bangkirai, Bongossi, Wenge, Zebrano und Palisander. Der deutsche Holzhandel führt diese Arten breit im Sortiment.
Welche Abkürzungen gibt es für Holzarten?
DIN EN 13556 legt für jede Holzart ein standardisiertes vierstelliges Kurzzeichen fest. Bekannte Beispiele sind PCAB für Fichte (Picea abies), FASY für Buche (Fagus sylvatica) und QCXE für europäische Eiche. Hinzu kommen PSMN für Douglasie (Pseudotsuga menziesii) und TEGR für Teak (Tectona grandis). Diese Kürzel ermöglichen eine eindeutige Identifikation in technischen Dokumenten, Lieferscheinen und Holzdatenbanken weltweit, unabhängig von regional unterschiedlichen Handelsnamen.
Was gibt es alles für Holz und wie unterscheiden sich die Arten?
Holz gliedert sich grundlegend in Nadelholz, Laubholz und Tropenholz. Nadelholz ist leichter und als Bau- und Konstruktionsholz sowie in der Zellstoffindustrie bedeutsam. Laubholz ist dichter und härter, daher bevorzugt für Möbelbau, Parkett und Innenausbau. Tropenholz deckt Spezialanforderungen wie extreme Witterungsbeständigkeit im Außenbereich ab. Als vierte Kategorie etabliert sich thermisch modifiziertes Holz als nachhaltige Alternative zu Importholzarten.
Wo gibt es die meisten Holzarten in Deutschland?
Rheinland-Pfalz gilt als das artenreichste Forstbundesland. Buche (ca. 30 %), Eiche (ca. 20 %), Fichte (ca. 20 %) und Douglasie (ca. 9 %) kommen dort nebeneinander vor. Bayern stellt den bedeutendsten Nadelholzstandort dar. Baden-Württemberg hat seinen Schwerpunkt bei der Buche, Mecklenburg-Vorpommern bei der Kiefer. Im spezialisierten Edelholzhandel sind Hamburg und Berlin wichtige Standorte für Importholzarten aus aller Welt.
Welche Daten sind über Holzarten und die Holzwirtschaft verfügbar?
Für Holzarten stehen umfangreiche technische Referenzwerte bereit. Dazu zählen botanischer Name, DIN EN 13556 Kurzzeichen, Dauerhaftigkeitsklasse, Rohdichte in kg/m³, Brinellhärte sowie Druck- und Biegefestigkeit in N/mm². Eine holzkundliche Xylothek katalogisiert 12.000 Holzarten mit 35.000 Musterstücken und 50.000 mikroskopischen Präparaten. Für Holzunternehmen in Deutschland enthält das Branchenverzeichnis Adressdaten und Firmenlisten. Eine zentrale Gesamtstatistik aller Holzbetriebe ist nicht verfügbar.

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