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Import-Export-Firmen Firmenliste Deutschland

Greifen Sie auf verifizierte Import-Export-Firmen-Unternehmen in Deutschland zu – mit Kontaktdaten, Firmenprofilen und, wo verfügbar, Ansprechpartnern.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Deutschland zählt 27.695 Import-Export-Unternehmen. Diese fungieren als Bindeglied zwischen Herstellern und Abnehmern beim internationalen Handel (Stand 2024).
  • Der deutsche Außenhandel erzielte 2024 einen Exportüberschuss von 242,9 Milliarden Euro. Das Exportvolumen erreichte 1,549 Billionen Euro, die Importe 1,306 Billionen Euro.
  • Nordrhein-Westfalen führt mit Firmen. folgt mit , mit Betrieben.
  • Kleinstunternehmen dominieren die Branche mit 18.000 Betrieben. Großunternehmen stellen lediglich 198 Firmen.
  • Adresslisten mit Kontaktdaten sind für Speditionsunternehmen, Logistikdienstleister, Verpackungshersteller und B2B-Vertriebsteams unverzichtbar. Sie ermöglichen effiziente Neukundengewinnung.
  • Die USA, China und die Niederlande sind die wichtigsten Handelspartner. Kraftfahrzeuge, Maschinen und chemische Erzeugnisse bilden die Hauptexportgüter.

Was sind Import-Export-Unternehmen?

Import-Export-Unternehmen organisieren den internationalen Warenverkehr. Sie verbinden Hersteller mit Abnehmern beim grenzüberschreitenden Handel. Diese Firmen werden auch als Außenhandelsunternehmen, Beschaffungsagenturen oder Import-Agenturen bezeichnet.

Die Hauptaufgabe besteht darin, Waren aus dem Ausland auf den heimischen Markt zu bringen. Umgekehrt erschließen sie ausländische Märkte für deutsche Produkte. Sie koordinieren Zollabfertigung, Transportlogistik und Handelsverträge. Die Einhaltung rechtlicher Rahmenbedingungen wie das Außenwirtschaftsgesetz (AWG), die Außenwirtschaftsverordnung (AWV) sowie Exportkontrollbestimmungen gehört zu ihren Kernaufgaben.

Import-Export-Firmen zählen zum Großhandel. Sie unterscheiden sich von reinen Importfirmen oder Exportfirmen dadurch, dass sie beide Handelsrichtungen bedienen. Während spezialisierte Importunternehmen ausschließlich ausländische Waren nach Deutschland bringen, konzentrieren sich Exportfirmen auf den Absatz deutscher Produkte im Ausland. Kombinierte Betriebe vereinen beide Tätigkeitsfelder und bieten ein umfassendes Portfolio.

Wie viele Import-Export-Unternehmen gibt es in Deutschland?

Deutschland zählt 27.695 Import-Export-Unternehmen (Stand 2024). Diese Firmenzahl umfasst alle registrierten Handelsunternehmen im Bereich Import, Export oder beiden Handelsrichtungen. Die Branche zeigt sich stabil. Der deutsche Außenhandel spielt weiterhin eine zentrale Rolle für die Wirtschaftsleistung.

Der deutsche Außenhandel erreichte 2024 beeindruckende Dimensionen. Das Exportvolumen belief sich auf 1,549 Billionen Euro. Importe machten einen Wert von 1,306 Billionen Euro aus. Daraus ergibt sich ein Exportüberschuss von 242,9 Milliarden Euro. Diese Zahlen verdeutlichen die enorme wirtschaftliche Bedeutung der Branche.

Die Anzahl der Handelsunternehmen hat sich in den vergangenen Jahren weitgehend stabil entwickelt. Der Außenhandel bleibt trotz globaler Herausforderungen ein Wachstumsmotor. Besonders der Export deutscher Qualitätsprodukte wie Kraftfahrzeuge, Maschinen und chemische Erzeugnisse stützt diese positive Entwicklung.

Regionale Verteilung: Import-Export-Unternehmen nach Bundesland

Die geografische Verteilung zeigt deutliche regionale Schwerpunkte. Wirtschaftsstarke Bundesländer mit großen Ballungsräumen und guter Verkehrsinfrastruktur beherbergen die meisten Firmen. Besonders auffällig ist die Konzentration in Hafenstädten wie Hamburg und Bremen, die als Drehkreuze für den internationalen Warenverkehr fungieren.

Nordrhein-Westfalen dominiert mit Betrieben. Das Bundesland hält damit fast ein Drittel aller deutschen Unternehmen dieser Branche. Die zentrale Lage, die Nähe zu den Niederlanden als wichtigem Handelspartner sowie die Rhein-Ruhr-Metropolregion machen es zum idealen Standort. Bayern folgt mit Firmen, gestützt durch die Wirtschaftskraft Münchens und die Nähe zu Österreich und Italien. Hessen belegt mit Unternehmen den dritten Rang. Frankfurt spielt als Finanz- und Logistikzentrum eine Schlüsselrolle.

Die hohe Konzentration in den westdeutschen Bundesländern lässt sich durch mehrere Faktoren erklären. Die historisch gewachsene Industrie begünstigt den Außenhandel. Die Nähe zu den wichtigsten europäischen Absatzmärkten verkürzt Lieferwege. Die exzellente Verkehrsanbindung erleichtert den Warentransport. Hamburg und Bremen profitieren als Hafenstädte von ihrer direkten Anbindung an die Seewege. Berlin zieht als Hauptstadt internationale Unternehmenszentralen an. Die östlichen Bundesländer zeigen zwar geringere Firmenzahlen, entwickeln sich jedoch kontinuierlich weiter.

Die Import-Export-Branche befindet sich im Wandel. Digitale Transformation verändert die Geschäftsprozesse grundlegend. Von der automatisierten Zollabwicklung bis zur Echtzeit-Sendungsverfolgung investieren viele Unternehmen in digitale Plattformen. Diese ermöglichen effizientere internationale Handelsbeziehungen.

Geopolitische Entwicklungen beeinflussen den Außenhandel erheblich. Die Handelsbilanz mit China zeigt ein Defizit von 59,8 Milliarden Euro (2024). Die USA bleiben mit einem Überschuss von 63,3 Milliarden Euro der profitabelste deutsche Exportmarkt. Diese Abhängigkeit von einzelnen Handelspartnern führt dazu, dass viele Firmen ihre Lieferketten diversifizieren. Neue Märkte werden erschlossen.

Nachhaltigkeit gewinnt an Bedeutung. Umweltfreundliche Verpackungen, CO2-Kompensation beim Transport und ethische Beschaffungsstandards werden zunehmend gefordert. Regulatorische Änderungen wie verschärfte Exportkontrollgesetze und neue Zollbestimmungen erfordern kontinuierliche Anpassungen der Compliance-Prozesse.

Welche Arten von Import-Export-Unternehmen gibt es?

Die Branche lässt sich nach verschiedenen Kriterien untergliedern. Reine Importfirmen konzentrieren sich ausschließlich auf den Wareneingang aus dem Ausland. Sie beliefern den deutschen Markt mit ausländischen Produkten. Exportfirmen hingegen spezialisieren sich auf den Absatz deutscher Waren ins Ausland. Sie erschließen internationale Märkte für heimische Hersteller.

Kombinierte Import-Export-Unternehmen bedienen beide Handelsrichtungen gleichzeitig. Diese Firmen nutzen Synergieeffekte, indem sie Transportkapazitäten optimal auslasten. Sie pflegen Handelsbeziehungen in beide Richtungen. Sie machen den größten Teil der 27.695 registrierten Unternehmen aus.

Spezialisierte Branchen-Importeure fokussieren sich auf bestimmte Warengruppen wie Lebensmittel, Textilien oder Maschinen. Diese Spezialisierung ermöglicht tiefgreifendes Branchenwissen und starke Lieferantenbeziehungen. Lebensmittelimporteure müssen besondere Hygienestandards und Zertifizierungen erfüllen. Maschinenimporteure koordinieren technische Dokumentationen und CE-Kennzeichnungen.

Großhandels-Import-Export-Firmen agieren als Zwischenhändler zwischen Herstellern und Einzelhändlern. Sie kaufen große Mengen direkt beim Produzenten ein. Diese verteilen sie an kleinere Abnehmer im In- und Ausland. Diese Unternehmen übernehmen Lagerhaltung, Finanzierung und Risikominimierung.

Die Größenklassifizierung zeigt ein differenziertes Bild. Kleingewerbe und Freiberufler (1.209 Unternehmen) operieren häufig als Ein-Personen-Betriebe mit spezialisierten Nischenprodukten. Kleinstunternehmen (18.000 Firmen) dominieren zahlenmäßig die Branche. Kleinunternehmen (7.802) haben bereits etablierte Strukturen mit festen Mitarbeitern. Mittelständische Firmen (486) und Großunternehmen (198) wickeln die größten Handelsvolumina ab. Sie beschäftigen teilweise Hunderte Mitarbeiter.

Für wen ist eine Liste von Import-Export-Unternehmen relevant?

Firmenlisten mit Kontaktdaten sind für verschiedene Zielgruppen ein wertvolles Instrument. Speditionsunternehmen und Logistikdienstleister nutzen solche Listen, um ihre Transport- und Lagerlösungen gezielt anzubieten. Import-Export-Firmen benötigen zuverlässige Partner für die Warenbeförderung. Das macht Logistikdienstleister zu natürlichen Geschäftspartnern.

Verpackungsmittelhersteller profitieren von Branchenverzeichnissen. Import-Export-Unternehmen benötigen kontinuierlich Verpackungslösungen für den sicheren Warentransport. Ob umweltfreundliche Kartonagen, stoßdämpfende Polstermaterialien oder spezielle Gefahrgutverpackungen: Die Nachfrage nach maßgeschneiderten Verpackungen ist konstant hoch. Ein gezieltes Marketing über E-Mail- oder Post-Mailings ermöglicht es Verpackungsherstellern, ihre Produkte direkt an Entscheidungsträger zu kommunizieren.

Rechtsanwälte für Wirtschaftsrecht finden in Unternehmensdatenbanken potenzielle Mandanten. Diese benötigen rechtliche Beratung zu internationalen Handelsverträgen, Zollbestimmungen und Exportkontrollgesetzen. Die rechtlichen Anforderungen im Außenhandel sind komplex und ändern sich häufig. Spezialisierte Rechtsberatung ist stark nachgefragt.

Marketing-Agenturen und Vertriebsteams nutzen Adresslisten für Lead-Generierung und Neukundengewinnung. Eine strukturierte Liste mit Firmenname, Postadresse, Telefonnummer, E-Mail-Adresse, Ansprechpartnern und Geschäftsführung ermöglicht effiziente Vertriebskampagnen über verschiedene Kanäle. E-Mail-Marketing erreicht schnell große Empfängergruppen. Post-Mailings hinterlassen einen nachhaltigen Eindruck. Telefonakquise ermöglicht direkte Gespräche mit Entscheidungsträgern.

Marktforscher und Unternehmensberater verwenden Firmenlisten für Branchenanalysen und Wettbewerbsbeobachtung. Die Kenntnis aller Betriebe in einer Region ermöglicht fundierte Markteinschätzungen. Sie liefert strategische Empfehlungen. Investoren und Beteiligungsgesellschaften nutzen solche Daten, um potenzielle Akquisitionsziele oder Investitionsmöglichkeiten zu identifizieren.

Datenverfügbarkeit: Import-Export-Firmen

Übersicht der verfügbaren Datenfelder für Import-Export-Firmen in Deutschland.

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Häufig gestellte Fragen

Welche Waren exportiert Deutschland am meisten?
Deutschland exportiert hauptsächlich Kraftfahrzeuge und Kraftwagenteile (17,2 Prozent des Gesamtexports). Maschinen folgen mit 14,3 Prozent. Chemische Erzeugnisse machen 9,0 Prozent aus. Datenverarbeitungsgeräte, elektronische und optische Erzeugnisse erreichen 8,6 Prozent. Pharmazeutische Erzeugnisse und elektrische Ausrüstungen folgen mit jeweils 7,2 Prozent. Diese sechs Warengruppen machten 2024 bereits über die Hälfte des deutschen Exportvolumens aus. Deutsche Qualitätsprodukte im Maschinen- und Automobilbau genießen weltweit einen exzellenten Ruf und bilden das Rückgrat der Exportwirtschaft.
Welche Länder sind die wichtigsten Handelspartner Deutschlands?
Die USA waren 2024 mit einem Handelsvolumen von 252,5 Milliarden Euro Deutschlands wichtigster Handelspartner. China und die Niederlande folgen. Bei den Exporten führten die USA mit einem Anteil von 9,9 Prozent, gefolgt von Frankreich (7,6 Prozent) und den Niederlanden (7,3 Prozent). Bei den Importen dominierte China mit 11,5 Prozent, gefolgt von den Niederlanden (7,7 Prozent) und den USA (6,9 Prozent). Etwa zwei Drittel des deutschen Außenhandels werden innerhalb Europas abgewickelt. Das unterstreicht die Bedeutung der EU als Wirtschaftsraum.
Wie viele Import-Export-Unternehmen gibt es in Nordrhein-Westfalen?
Nordrhein-Westfalen beherbergt Import-Export-Unternehmen. Es ist damit das Bundesland mit der höchsten Firmendichte in dieser Branche. Fast 29 Prozent aller deutschen Betriebe haben ihren Sitz in NRW. Die zentrale Lage macht das Bundesland attraktiv. Die hervorragende Verkehrsanbindung erleichtert den Warentransport. Die Nähe zu den Niederlanden als wichtigem Handelspartner stärkt die Position. Große Wirtschaftszentren wie Düsseldorf, Köln und das Ruhrgebiet konzentrieren viele dieser Unternehmen.
Welche Daten sind über Import-Export-Unternehmen verfügbar?
Firmenlisten enthalten typischerweise Firmenname, Postadresse und Branchenzuordnung. Optional verfügbar sind Telefonnummer (53 Prozent Verfügbarkeit), E-Mail-Adresse (42 Prozent), Webseite (43 Prozent) und Ansprechpartner aus Geschäftsführung, Prokura oder Inhaberschaft (78 Prozent). Zusätzlich können Finanzdaten wie Unternehmensgrößenklasse, Mitarbeiterzahl, Umsatz und Bilanzsumme enthalten sein. Diese Daten stammen aus öffentlichen Quellen wie Handelsregister und Gewerbeanmeldungen. Sie werden täglich aktualisiert. Die Verwendung solcher Adresslisten für B2B-Marketing ist DSGVO-konform, solange die Daten aus öffentlich zugänglichen Quellen stammen.
Wie entwickelt sich die Import-Export-Branche in Deutschland?
Die Branche zeigt sich stabil mit einem Exportüberschuss von 242,9 Milliarden Euro im Jahr 2024. Die Anzahl der Unternehmen (27.695) blieb in den vergangenen Jahren weitgehend konstant. Digitalisierung und E-Commerce eröffnen neue Vertriebskanäle. Geopolitische Unsicherheiten wie Handelskonflikte und Lieferkettenprobleme stellen Herausforderungen dar. Viele Firmen diversifizieren ihre Handelspartner, um Abhängigkeiten zu reduzieren. Nachhaltigkeit und Compliance gewinnen an Bedeutung. Das erfordert zusätzliche Investitionen in umweltfreundliche Logistik und rechtssichere Prozesse. Insgesamt bleibt der Außenhandel ein zentraler Pfeiler der deutschen Wirtschaft.

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