Skip to main content

Glasfaserhersteller Firmenliste Deutschland

Greifen Sie auf verifizierte Glasfaserhersteller-Unternehmen in Deutschland zu – mit Kontaktdaten, Firmenprofilen und, wo verfügbar, Ansprechpartnern.

Kategorie Produzierendes Gewerbe
Diese Liste konfigurieren
Glasfaserhersteller
bis zu 50
Datenfelder
April 2026
Letzte Aktualisierung
CSV / Excel / API
Exportformate

inkl. Geschäftsführer, E-Mail, Telefon, Adresse · sofort verfügbar

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Glasfaserausbau in Deutschland wächst rasant: von 5,1 Millionen FTTH-Anschlüssen 2020 auf 18,9 Millionen Mitte 2024, mit einem Ziel von 50% Haushaltsabdeckung bis Ende 2025.
  • Hamburg führt bei der Gigabit-Verfügbarkeit mit 71%, während Bremen und das Saarland bei nur 3% liegen. Die regionale Verteilung zeigt erhebliche Unterschiede.
  • Neben bundesweiten Anbietern wie Telekom, Vodafone und 1&1 erschließen regionale Provider wie M-net, NetCologne und EWE gezielt städtische und ländliche Gebiete.
  • Der Markt umfasst verschiedene Anbietertypen: von reinen Glasfaseranbietern über Multi-Service-Provider bis hin zu kommunalen Stadtnetzen.
  • Strukturierte Listen von Glasfaseranbietern dienen Unternehmen für Marktforschung, Vertriebsrecherche und Beschaffungsentscheidungen im Telekommunikationsbereich.
  • Das Open-Access-Prinzip ermöglicht Netzöffnung für Partner, wodurch Kunden oft zwischen mehreren Tarifen auf derselben Infrastruktur wählen können.

Was sind Glasfaseranbieter?

Glasfaseranbieter sind Telekommunikationsunternehmen, die Internetanschlüsse über Glasfaserkabel für Privat- und Geschäftskunden bereitstellen. Diese Provider verlegen Lichtwellenleiter direkt bis zum Gebäude (FTTB) oder bis in die Wohnung (FTTH). Sie ermöglichen so Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu mehreren Gigabit pro Sekunde. Die Technologie basiert auf der Übertragung von Lichtsignalen durch hauchdünne Glasfasern. Das erlaubt deutlich höhere Bandbreiten und geringere Latenzzeiten als herkömmliche Kupferleitungen.

Im deutschen Telekommunikationsmarkt agieren Glasfaseranbieter als Teil der Breitbandinfrastruktur. Sie umfassen sowohl etablierte Telekommunikationskonzerne als auch spezialisierte Netzausbaugesellschaften. Manche konzentrieren sich ausschließlich auf den Glasfaserausbau. Andere bieten zusätzlich DSL, Kabel oder Mobilfunk an. Die Branche unterliegt der Regulierung durch die Bundesnetzagentur, die seit Inkrafttreten des Telekommunikationsgesetzes 2021 Versorgungsmeldungen von den Anbietern einfordert.

Glasfaser-Provider lassen sich nach verschiedenen Kriterien klassifizieren: nach geografischer Reichweite (bundesweit, regional, lokal), nach Infrastrukturbesitz (eigenes Netz versus Wholesale-Nutzung) oder nach Zielgruppe (Privatkunden, Geschäftskunden oder beide). Stadtwerke und kommunale Energieversorger spielen eine wachsende Rolle. Sie können vorhandene Leitungstrassen für kostengünstigen Ausbau nutzen.

Wie viele Glasfaseranbieter gibt es in Deutschland?

Genaue Zahlen zur Gesamtanzahl der Glasfaseranbieter in Deutschland liegen nicht zentral vor. Der Markt wird durch eine Vielzahl bundesweiter, regionaler und lokaler Akteure geprägt. Zu den größten bundesweiten Anbietern zählen die Deutsche Telekom, Vodafone, 1&1, O2/Telefónica Deutschland sowie die Deutsche Glasfaser. Daneben existieren Dutzende regionaler Provider wie M-net (Bayern/Hessen), NetCologne (Raum Köln/Bonn/Aachen), EWE (Norddeutschland) und hunderte kommunaler Stadtwerke, die eigene Glasfasernetze betreiben.

Der Breitbandatlas der Bundesnetzagentur erfasst die Versorgungsmeldungen verpflichteter Telekommunikationsunternehmen. Er weist jedoch keine Gesamtanzahl der Anbieter aus. Die Marktstruktur ist fragmentiert: Während die Deutsche Telekom mit über 11,6 Millionen FTTH-Anschlüssen (Stand August 2025) die größte Abdeckung aufweist, tragen regionale Spezialisten wie Deutsche GigaNetz, DNS:NET oder wilhelm.tel zur Flächenversorgung bei. Die Anzahl aktiver Provider schwankt zudem durch Fusionen, Kooperationen und Markteintritte neuer Akteure.

Mitte 2024 waren in Deutschland insgesamt 18,9 Millionen Glasfaseranschlüsse verfügbar. Das bedeutet einen deutlichen Anstieg gegenüber 5,1 Millionen im Jahr 2020. Diese Anschlüsse verteilen sich auf das Netz verschiedener Anbieter. Das Ziel der Bundesregierung sieht vor, bis Ende 2025 die Hälfte aller Haushalte mit FTTH/FTTB zu versorgen und bis 2030 flächendeckende Verfügbarkeit zu erreichen. Diesen Ausbau treiben mehrere Dutzend Telekommunikationsunternehmen parallel voran.

Die Take-up-Rate (der Anteil tatsächlich genutzter Anschlüsse) lag 2020 bei Wettbewerbern bei 42,6%, bei der Telekom bei 27,1%. Diese Kennzahl zeigt: Verfügbarkeit bedeutet nicht automatisch Nutzung. Der Wettbewerb zwischen Anbietern intensiviert sich, insbesondere durch das Open-Access-Prinzip. Dabei bieten verschiedene Provider ihre Dienste über dieselbe Infrastruktur an.

6 bekannte Glasfaserhersteller in Deutschland

Auswahl bekannter Hersteller optischer Glasfasern, Faser-Vorprodukte und Glasfaser-Verkabelungslösungen mit Sitz in Deutschland, alphabetisch sortiert. Keine vollständige Rangliste; große Kabelkonzerne mit Sitz im Ausland (z. B. Prysmian, Corning) sind nicht aufgeführt.

Unternehmen Sitz Website Kurzbeschreibung
CeramOptec Bonn ceramoptec.com Hersteller von Spezial-Glasfasern für Medizintechnik, Lasertechnik, Sensorik und Spektroskopie, von Preformen über optische Fasern bis zu Faserkabeln und -bündeln.
EFB-Elektronik Bielefeld efb-elektronik.de Anbieter von Netzwerk- und Verkabelungstechnik mit eigener Glasfaser- und Kupferkonfektion an Produktionsstandorten in Deutschland und der Slowakei. Laut Unternehmen rund 330 Mitarbeitende an neun Standorten in Europa.
Heraeus Covantics (Heraeus Quarzglas) Hanau heraeus-covantics.com Quarzglas-Sparte des Hanauer Heraeus-Konzerns, die u. a. großformatige Preformen liefert, aus denen Glasfasern für die Telekommunikation gezogen werden.
j-fiber Jena j-fiber.com Hersteller optischer Glasfasern für die Datenübertragung mit Schwerpunkt auf Multimode-Fasern. Laut Unternehmen der einzige industrielle Hersteller von Telekommunikations-Glasfasern in Deutschland.
Rosenberger OSI Augsburg osi.rosenberger.com 1991 gegründeter Spezialist für glasfaserbasierte Verbindungstechnik und Verkabelungslösungen, Teil der Rosenberger-Gruppe. Laut Unternehmen 800 Mitarbeitende und über 6 Mio. konfektionierte Steckverbinder pro Jahr.
SCHOTT Lighting and Imaging Mainz schott.com Geschäftsbereich des Mainzer Spezialglaskonzerns SCHOTT, der seit über 60 Jahren flexible und starre Glasfasern zur Licht- und Bildübertragung sowie LED-Lösungen herstellt.

Quellen: Unternehmensangaben (Stand 2026).

Regionale Verteilung: Glasfaseranbieter nach Bundesland

Die Verfügbarkeit von Glasfaseranschlüssen variiert in Deutschland erheblich zwischen den Bundesländern. Hamburg erreicht mit 71% Gigabit-Anschlüssen die höchste Abdeckung bundesweit. Es folgen Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg, die ebenfalls hohe Verfügbarkeitsraten aufweisen. Am anderen Ende der Skala stehen Bremen und das Saarland mit jeweils nur 3% Gigabit-Verfügbarkeit. Diese Unterschiede spiegeln sowohl die Ausbaustrategien der Anbieter als auch unterschiedliche Förderstrukturen und Bevölkerungsdichten wider.

Bundesland Gigabit-Verfügbarkeit Ausbauschwerpunkt
Hamburg 71% Höchste Abdeckung bundesweit
Schleswig-Holstein Hoch Starker Ausbau durch regionale Anbieter
Niedersachsen Hoch EWE, Glasfaser Nordwest aktiv
Mecklenburg-Vorpommern Hoch Ländlicher Raum im Fokus
Brandenburg Hoch DNS:NET als regionaler Treiber
Bremen 3% Niedrigste Verfügbarkeit
Saarland 3% Niedrigste Verfügbarkeit

In Nordrhein-Westfalen treiben NetCologne im Raum Köln/Bonn/Aachen und regionale Stadtwerke den Ausbau voran. Bayern profitiert von M-net in München, Augsburg und Erlangen sowie von der Deutschen Glasfaser in ländlichen Gebieten. Baden-Württemberg setzt auf Deutsche GigaNetz und Stiegeler IT. In Hessen sind NetCom Kassel und die Deutsche GigaNetz aktiv. Die Unterschiede erklären sich durch verschiedene Faktoren: In Stadtstaaten wie Hamburg ermöglichen kurze Wege und hohe Bevölkerungsdichte wirtschaftlichen Ausbau. Flächenländer sind auf Förderprogramme und gezielten ländlichen Ausbau angewiesen.

Regionale Cluster bilden sich um Ballungsräume: Im Raum Köln/Bonn/Aachen dominiert NetCologne. Im Großraum München führt M-net. In Berlin und Brandenburg ist DNS:NET stark vertreten. Norddeutschland wird zunehmend durch das Joint Venture Glasfaser Nordwest (Telekom & EWE) erschlossen. Diese regionalen Schwerpunkte zeigen: Neben bundesweiten Playern sind lokale Expertise und bestehende Infrastruktur entscheidend für erfolgreichen Ausbau. Städte und Ballungsräume sind generell besser versorgt, während Anbieter wie Deutsche Glasfaser gezielt ländliche Räume durch Nachfragebündelung erschließen.

Der Glasfasermarkt in Deutschland befindet sich in einer Phase beschleunigten Wachstums. Von 5,1 Millionen verfügbaren FTTH-Anschlüssen im Jahr 2020 stieg die Zahl auf 18,9 Millionen Mitte 2024. Das entspricht nahezu einer Vervierfachung innerhalb von vier Jahren. Die Bundesregierung strebt an, bis Ende 2025 die Hälfte aller Haushalte mit Glasfaser zu versorgen und bis 2030 flächendeckende Verfügbarkeit zu erreichen. Dieser ambitionierte Zeitplan erfordert jährlich mehrere Millionen neue Anschlüsse.

Treiber dieser Entwicklung sind erhöhte Investitionen der Anbieter, staatliche Förderprogramme und veränderte Nutzungsgewohnheiten. Die Corona-Pandemie beschleunigte den Bedarf nach zuverlässigen, schnellen Internetverbindungen für Home-Office, Streaming und Videokonferenzen. Unternehmen fordern zunehmend symmetrische Gigabit-Anbindungen für Cloud-Dienste und digitale Geschäftsmodelle. Die Telekom investiert jährlich rund fünf Milliarden Euro in den Ausbau. Das Joint Venture "Unsere Grüne Glasfaser" (O2/Allianz) plant fünf Milliarden Euro für 2,2 Millionen Anschlüsse.

Regulatorisch schafft das Telekommunikationsgesetz seit 2021 Transparenz durch Meldepflichten an den Breitbandatlas. Das Open-Access-Prinzip setzt sich durch: Netzbetreiber öffnen ihre Infrastruktur für Partner, wodurch Wirtschaftlichkeit steigt und Kunden Wahlfreiheit erhalten. Kooperationsmodelle prägen den Markt (etwa Glasfaser Nordwest von Telekom & EWE oder die Partnerschaft zwischen Deutscher Glasfaser und M-net). Auch kommunale Versorger engagieren sich verstärkt. Sie können Synergien mit Strom- und Gasnetzen nutzen.

Welche Arten von Glasfaseranbietern gibt es?

Bundesweite Anbieter verfügen über eigene Netze in mehreren Bundesländern und bedienen große Teile Deutschlands. Die Deutsche Telekom führt mit über 11,6 Millionen FTTH-Anschlüssen. Es folgen Vodafone, 1&1 und O2. Diese Provider kombinieren oft Glasfaser mit anderen Technologien wie DSL oder Mobilfunk. Ihr Vorteil liegt in Skaleneffekten, bundesweiter Marktpräsenz und großen Investitionsbudgets.

Regionale Anbieter konzentrieren sich auf definierte geografische Räume und kennen lokale Gegebenheiten genau. M-net erschließt Bayern und Teile Hessens, NetCologne den Raum Köln/Bonn/Aachen, EWE Norddeutschland. Diese Unternehmen punkten mit regionaler Verwurzelung, schnellen Entscheidungswegen und gezieltem Service. Sie nutzen bestehende Infrastruktur von Energieversorgern oder bauen eigene Ringnetze mit hoher Ausfallsicherheit.

Lokale Stadtnetze werden oft von kommunalen Stadtwerken betrieben und versorgen einzelne Städte oder Gemeinden. Beispiele sind Stadtwerke Neumünster, wilhelm.tel in Norderstedt oder Stadtwerke Marburg. Diese Anbieter reagieren flexibel auf lokale Bedürfnisse. Sie kombinieren Glasfaser häufig mit Strom-, Gas- und Wasserversorgung. Ihr Geschäftsmodell basiert auf kommunaler Daseinsvorsorge und wirtschaftlicher Auslastung vorhandener Trassen.

Reine Glasfaseranbieter spezialisieren sich ausschließlich auf FTTH/FTTB ohne DSL oder Kabel. Die Deutsche Glasfaser ist der prominenteste Vertreter dieser Kategorie. Sie erschließen gezielt unterversorgte Gebiete durch Vorvermarktung und Nachfragebündelung. Dabei müssen mindestens 33% der Haushalte Verträge abschließen, bevor der Ausbau startet. Dieser Ansatz sichert Wirtschaftlichkeit auch in ländlichen Räumen.

Multi-Service-Provider bieten neben Glasfaser auch DSL, Kabel oder Mobilfunk an. Die Telekom, Vodafone und O2 fallen in diese Kategorie. Kunden profitieren von Kombi-Angeboten und einheitlichem Service über verschiedene Technologien hinweg. Diese Anbieter nutzen Glasfaser als Zukunftstechnologie, betreiben parallel aber auch Legacy-Netze für Bestandskunden.

Für wen ist eine Liste von Glasfaseranbietern relevant?

Vertrieb und Marketing nutzen strukturierte Anbieterverzeichnisse für Lead-Generierung und Neukundengewinnung. Unternehmen, die Telekommunikationslösungen, Netzwerkhardware oder IT-Dienstleistungen verkaufen, identifizieren durch solche Listen potenzielle Geschäftspartner. Eine vollständige Unternehmensdatenbank ermöglicht gezielte Akquise nach Region, Firmengröße oder Spezialisierung. Vertriebsteams sparen Zeit, da sie nicht selbst recherchieren müssen. Sie erhalten direkt qualifizierte Kontakte.

Marktforschung und Wettbewerbsanalyse profitieren von detaillierten Übersichten der Branchenakteure. Analysten untersuchen Marktkonzentration, regionale Schwerpunkte und Wettbewerbsdynamik. Investoren bewerten Marktpotenziale und identifizieren Übernahme- oder Beteiligungsziele. Solche Verzeichnisse liefern Basis für Branchenreports, Investitionsentscheidungen und strategische Planung. Sie zeigen auf, welche Anbieter in welchen Regionen aktiv sind und wie sich der Markt entwickelt.

Beschaffung und Procurement setzen Anbieterlisten ein, um passende Telekommunikationspartner zu finden. Unternehmen, die Standorte mit Glasfaser anbinden möchten, prüfen Verfügbarkeit und vergleichen Anbieter. Einkaufsabteilungen nutzen strukturierte Daten für Ausschreibungen und Tarifvergleiche. Besonders Firmen mit mehreren Standorten benötigen Übersichten regionaler Provider, um bundesweit konsistente Versorgung sicherzustellen.

Kommunen und öffentliche Verwaltung greifen auf Branchenverzeichnisse zurück, um Ausbaupartner zu finden oder Förderprojekte zu planen. Bürgermeister und Wirtschaftsförderer kontaktieren Anbieter für Erschließungsprojekte in unterversorgten Gebieten. Listen helfen bei der Evaluierung verschiedener Geschäftsmodelle (von eigenwirtschaftlichem Ausbau über Kooperationen bis hin zu gefördertem Netzaufbau). Sie dienen als Grundlage für kommunale Digitalisierungsstrategien.

Datenverfügbarkeit: Glasfaserhersteller

Übersicht der verfügbaren Datenfelder für Glasfaserhersteller in Deutschland.

Firmenname
Branche
Postadresse
Allgemeine Telefonnummer
Faxnummer
Webseite
Allgemeine E-Mail-Adresse

Alle Angaben stammen aus öffentlich zugänglichen Unternehmensquellen und werden ausschließlich zu geschäftlichen Zwecken gemäß DSGVO verarbeitet. Stand: April 2026.

Stellen Sie Ihre Glasfaserhersteller-Liste jetzt individuell zusammen

Datenfelder auswählen

Datenabdeckung

Anteil der Einträge (802) mit dem jeweiligen Datenfeld.

Adresse100%
Website55%
E-Mail49%
Telefon95%
Ansprechpartner15%
Fax27%

Häufig gestellte Fragen

Welche Glasfaseranbieter gibt es in Deutschland?
In Deutschland gibt es sowohl bundesweite als auch regionale Glasfaseranbieter. Zu den bundesweiten Anbietern zählen die Telekom, Vodafone, 1&1, O2 und Deutsche Glasfaser. Regional aktiv sind unter anderem M-net (Bayern/Hessen), NetCologne (Raum Köln/Bonn/Aachen), EWE (Norddeutschland), DNS:NET (Berlin/Brandenburg) und zahlreiche kommunale Stadtwerke. Die Verfügbarkeit hängt stark von der jeweiligen Adresse ab. Manche Anbieter konzentrieren sich auf städtische Ballungsräume, andere erschließen gezielt ländliche Gebiete. Das Open-Access-Prinzip ermöglicht zudem, dass verschiedene Provider ihre Tarife über dieselbe Infrastruktur anbieten.
Welche sind die bekanntesten Glasfaserhersteller in Deutschland?
Bekannte Glasfaserhersteller in Deutschland sind unter anderem CeramOptec, EFB-Elektronik, Heraeus Covantics (Heraeus Quarzglas), j-fiber und Rosenberger OSI. Eine Übersicht mit 6 Unternehmen, Sitz und Website finden Sie im Abschnitt „6 bekannte Glasfaserhersteller in Deutschland“ weiter oben.
Wie viele Haushalte haben in Deutschland Zugang zu Glasfaser?
Mitte 2024 waren in Deutschland 18,9 Millionen FTTH/FTTB-Anschlüsse verfügbar. Dies entspricht etwa 43% der Haushalte, die technisch mit Glasfaser abgedeckt sind. Tatsächlich genutzt werden allerdings deutlich weniger Anschlüsse: Ende Juni 2025 waren 27,3% aller Haushalte ans Glasfasernetz angeschlossen (Homes Connected), was 12,55 Millionen aktiven Glasfaseranschlüssen entspricht. Die Bundesregierung strebt an, bis Ende 2025 mindestens 50% aller Haushalte mit Glasfaser zu versorgen und bis 2030 flächendeckende Verfügbarkeit zu erreichen. Der Ausbau schreitet mit jährlich mehreren Millionen neuen Anschlüssen voran.
Wo gibt es die meisten Glasfaseranbieter in Deutschland?
Hamburg führt bei der Gigabit-Verfügbarkeit mit 71% und verfügt über die höchste Anbieterkonzentration. Auch in Ballungsräumen wie München, Köln, Berlin und Frankfurt ist die Anbieterdichte hoch. Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg weisen ebenfalls hohe Verfügbarkeitsraten auf, oft durch regionale Spezialanbieter. Die niedrigste Verfügbarkeit haben Bremen und das Saarland mit jeweils nur 3% Gigabit-Anschlüssen. Generell gilt: Städtische Gebiete sind besser versorgt als ländliche Räume, wobei spezialisierte Anbieter wie Deutsche Glasfaser gezielt unterversorgte Regionen erschließen.
Welche Arten von Glasfaseranbietern existieren?
Der Markt unterscheidet zwischen bundesweiten Anbietern (Telekom, Vodafone, 1&1), regionalen Providern (M-net, NetCologne, EWE) und lokalen Stadtnetzen (kommunale Stadtwerke). Ferner gibt es reine Glasfaseranbieter, die sich ausschließlich auf FTTH/FTTB konzentrieren (Deutsche Glasfaser), sowie Multi-Service-Provider, die zusätzlich DSL, Kabel oder Mobilfunk anbieten. Manche Anbieter betreiben eigene Netze, andere nutzen Wholesale-Zugänge auf fremder Infrastruktur. Das Open-Access-Prinzip ermöglicht zudem Kooperationen, bei denen mehrere Provider ihre Dienste über dasselbe Netz vermarkten.
Wer nutzt Listen von Glasfaseranbietern?
Listen von Glasfaseranbietern werden von verschiedenen Zielgruppen genutzt: Vertriebsteams für Lead-Generierung und Kundenakquise, Marktforscher für Wettbewerbsanalysen und Branchenreports, Einkaufsabteilungen für Ausschreibungen und Tarifvergleiche sowie Kommunen für Ausbauplanung und Förderanträge. Auch Investoren nutzen strukturierte Branchenverzeichnisse zur Bewertung von Marktpotenzialen und Identifikation von Beteiligungszielen. Solche Firmendatenbanken sparen Recherchezeit, ermöglichen gezielte Kontaktaufnahme und liefern die Datengrundlage für strategische Entscheidungen im Telekommunikationsbereich.

Erstellen Sie jetzt Ihre individuelle Branchenliste

Individuelle Liste erstellen
Teilen
Branchenlisten als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Teilt Google mit, dass Ihnen mehr Inhalte von Branchenlisten in KI, Suche und Discover angezeigt werden sollen.

Erst zählen, dann kaufen.

Zählen Sie Ihre Zielgruppe kostenlos und sehen Sie Beispieldatensätze, bevor Sie kaufen.

Firmen kostenlos zählen