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Pharmaunternehmen Firmenliste Deutschland

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Das Wichtigste in Kürze

  • Die Liste Pharmaunternehmen Deutschland umfasst je nach Definition und Erhebungsmethode zwischen 270 und über 1.200 aktive Unternehmen; breit angelegte Firmendatenbanken erfassen bis zu 1.203 Pharmafirmen.
  • Der deutsche Pharmamarkt erzielte zuletzt einen Gesamtumsatz von rund 64,5 Milliarden Euro und ist damit der größte Arzneimittelmarkt in Europa sowie drittgrößter Markt weltweit.
  • Die Branche beschäftigt über 132.000 Menschen und verzeichnet ein jährliches Umsatzwachstum von 7,8 Prozent.
  • führt mit Pharmaunternehmen die regionale Verteilung an, gefolgt von () und ().
  • Die pharmazeutische Industrie umfasst zwölf unterschiedliche Unternehmenstypen, darunter forschende Hersteller, Generika-Produzenten, Biotech-Firmen und OTC-Hersteller.
  • Forschungs- und Entwicklungsinvestitionen lagen 2023 bei rund 10 Milliarden Euro und sollen bis 2025 auf fast 13 Milliarden Euro steigen.
  • Eine aktuelle Firmenliste der deutschen Pharmaunternehmen ist für B2B-Vertrieb, Marktanalyse, Personalberatung und Investitionsentscheidungen unverzichtbar.
  • Pharmaunternehmen werden nach WZ-Code 21 klassifiziert und unterliegen strengen Anforderungen gemäß Arzneimittelgesetz (AMG) sowie GMP-Zertifizierungspflicht.

Was sind Pharmaunternehmen?

Ein pharmazeutisches Unternehmen ist ein Betrieb, der Arzneimittel herstellt, entwickelt oder vermarktet. Neben der reinen Produktion widmen sich viele Unternehmen intensiv der Erforschung neuer Wirkstoffe und Therapieansätze. Pharmaunternehmen produzieren pharmazeutische Grundstoffe, chemische und natürliche Arzneimittel, Impfstoffe sowie sonstige pharmazeutische Erzeugnisse; sie zählen damit zum produzierenden Gewerbe und bilden in ihrer Gesamtheit die pharmazeutische Industrie Deutschlands.

Das Statistische Bundesamt klassifiziert diese Betriebe unter WZ-Code 21 (Herstellung pharmazeutischer Erzeugnisse). Im Branchenverzeichnis gebräuchliche Synonyme sind Pharmafirma, Pharmakonzern, Arzneimittelhersteller und Pharmahersteller. Von Apotheken unterscheiden sich Pharmaunternehmen dadurch, dass sie nicht im Einzelhandel, sondern im industriellen Maßstab produzieren; von Medizinprodukteherstellern grenzen sie sich durch den Fokus auf Arzneimittel ab. Dieser Branchenreport liefert strukturierte Marktdaten, regionale Verteilung und eine Übersicht der relevanten Unternehmenstypen.

Der regulatorische Rahmen ist umfangreich. Das Arzneimittelgesetz (AMG) bildet die gesetzliche Grundlage; hinzu kommen GMP-Zertifizierungspflicht, Zulassungsverfahren beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte sowie europäische Vorgaben der EMA. Die Interessenvertretung übernehmen Verbände wie der vfa (Verband forschender Arzneimittelhersteller), Pharma Deutschland e.V. und Pro Generika. Diese Verbände geben zugleich einen Einblick in die Struktur der Branche: Zwischen forschenden Originalpräparateherstellern und Generikaanbietern bestehen grundlegende strategische Unterschiede.

Wie viele Pharmaunternehmen gibt es in Deutschland?

Die Anzahl der Pharmaunternehmen in Deutschland hängt von der jeweiligen Branchendefinition ab. Eng gefasste statistische Abgrenzungen kommen auf rund 270 Unternehmen, aktuelle Kennzahlen weisen 359 Betriebe aus. Breit angelegte Firmendatenbanken erfassen 870 bis über 1.200 Pharmaunternehmen, sobald verwandte Betriebe einbezogen werden. Diese Spannbreite ist kein Widerspruch, sondern ein Abbild unterschiedlicher Erfassungsmethoden. Das Bild ist eindeutig: Die Branche ist größer als häufig angenommen.

Die wirtschaftlichen Kennzahlen belegen die Bedeutung des Sektors:

Kennzahl Wert (Stand 2026)
Gesamtmarktvolumen ca. 64,5 Mrd. Euro
Herstellerumsatz ca. 51,9 Mrd. Euro
Bruttowertschöpfung 25,7 Mrd. Euro
Beschäftigte über 132.000
Durchschnittsumsatz je Unternehmen ca. 192 Mio. Euro
Umsatzwachstum (zuletzt) 7,8 Prozent
F&E-Investitionen 2023 ca. 10 Mrd. Euro
Erwartete F&E-Investitionen bis 2025 fast 13 Mrd. Euro

Der Wachstumstrend ist bemerkenswert stabil. Das Marktvolumen hat sich innerhalb von 15 Jahren mehr als verdoppelt, und Deutschland behauptet seinen Rang als größter Arzneimittelmarkt in Europa sowie als drittgrößter Pharmamarkt weltweit. Wer eine vollständige Pharmaunternehmen-Übersicht für Markt- oder Vertriebszwecke benötigt, findet in kommerzielle Unternehmensdatenbanken den direktesten Zugang zu strukturierten Adressdaten.

Regionale Verteilung: Pharmaunternehmen nach Bundesland

Die pharmazeutische Industrie ist in Deutschland geografisch ungleich verteilt. Süd- und Westdeutschland konzentrieren den Großteil der Unternehmen, während die östlichen Bundesländer deutlich geringere Dichten aufweisen. Gewachsene Industrie-Cluster, Universitätsstandorte und eine gut ausgebaute Infrastruktur erklären diese Verteilung im Branchenbuch.

Bundesland Unternehmen Anteil
Nordrhein-Westfalen 111 19,6 %
Bayern 107 18,9 %
Baden-Württemberg 68 12,0 %
Hessen 58 10,2 %
Niedersachsen 42 7,4 %
Hamburg 38 6,7 %
Berlin 32 5,7 %
Sachsen 23 4,1 %
Schleswig-Holstein 22 3,9 %
Rheinland-Pfalz 21 3,7 %
Thüringen 14 2,5 %
Sachsen-Anhalt 11 1,9 %
Saarland 10 1,8 %
Brandenburg 4 0,7 %
Mecklenburg-Vorpommern 3 0,5 %
Bremen 2 0,4 %

Bayern führt diese Pharmaunternehmen-Verteilung mit 248 Unternehmen deutlich an. Der Biotech-Cluster München/Martinsried, eine herausragende Universitätslandschaft und hohe Kapitalverfügbarkeit machen den Freistaat zum attraktivsten Pharmastandort Deutschlands. Nordrhein-Westfalen ( Unternehmen) profitiert von etablierten Konzernstandorten in Leverkusen und Aachen. Hessen punktet mit dem Rhein-Main-Cluster rund um Frankfurt, Darmstadt, Bad Vilbel und Bad Homburg, wo namhafte Pharmaunternehmen ihren Hauptsitz unterhalten. Hamburg fungiert als Norddeutschland-Hub mit internationalen Konzernniederlassungen; Berlin zieht als Hauptstadt forschende Unternehmen und Konzerntöchter gleichermaßen an. Die fünf führenden Bundesländer vereinen rund 82 Prozent aller erfassten Unternehmen.

Die deutsche Pharmaindustrie befindet sich in einer anhaltenden Wachstumsphase. Das Marktvolumen hat sich in 15 Jahren mehr als verdoppelt, und das zuletzt gemessene Umsatzwachstum von 7,8 Prozent unterstreicht die Widerstandsfähigkeit der Branche. Forschung und Entwicklung nehmen dabei eine zentrale Rolle ein: Mit rund 10 Milliarden Euro F&E-Investitionen im Jahr 2023 zählt die Pharmaindustrie zu den investitionsstärksten Sektoren in Deutschland, und bis 2025 werden fast 13 Milliarden Euro erwartet. Der Markt wächst.

Biotechnologie und Biopharmazeutika prägen zunehmend die Branchenstruktur. Biosimilars gewinnen als kosteneffiziente Alternativen zu biologischen Originalpräparaten nach Patentablauf erheblich an Bedeutung. Gleichzeitig verändert die digitale Transformation Forschungsprozesse, Zulassungsverfahren und Vertriebswege. M&A-Aktivitäten verdichten die Unternehmenslandschaft und beschleunigen die Internationalisierung. Verschärfte EU-Pharmaregulierung und DSGVO-Anforderungen erhöhen den Compliance-Aufwand, schaffen aber auch Markteintrittsbarrieren, die etablierte Anbieter schützen.

Kennzeichnend für Deutschlands Position ist die Doppelrolle als Heimat- und Exportmarkt. Als größter Arzneimittelmarkt Europas und drittgrößter Markt weltweit zieht das Land internationale Konzerne an, die hier Forschungsstandorte, Produktionsstätten und Vertriebsniederlassungen unterhalten. Diese strukturelle Stärke macht aktuelle Marktdaten und ein vollständiges Verzeichnis der Pharmaunternehmen in Deutschland für internationale Marktteilnehmer besonders wertvoll.

Welche Arten von Pharmaunternehmen gibt es in Deutschland?

Die deutsche Pharmaindustrie ist alles andere als homogen. Forschende Pharmaunternehmen (Rx) stehen am Beginn der Wertschöpfungskette: Sie investieren erhebliche Mittel in die Entdeckung und klinische Entwicklung neuer Wirkstoffe und bringen verschreibungspflichtige Originalpräparate auf den Markt. Ihr Geschäftsmodell basiert auf Patentschutz und langen Entwicklungszyklen.

Generika-Hersteller treten nach Patentablauf mit wirkstoffgleichen Nachahmerarzneimitteln an, die zu deutlich günstigeren Preisen erhältlich sind. Sie bilden mengenmäßig das größte Segment des deutschen Arzneimittelmarktes. Biotechnologie-Unternehmen (Biotech) entwickeln biologische Wirkstoffe mithilfe von Zell- und Gentechnik; dieses Segment wächst besonders dynamisch. OTC-Hersteller produzieren rezeptfreie Arzneimittel, die Verbraucher direkt in Apotheken erwerben. Biosimilar-Hersteller bieten biologische Nachahmerprodukte an, sobald Biopharmazeutika aus dem Patentschutz fallen.

Contract Manufacturing Organizations (CMO) produzieren im Auftrag anderer Pharmaunternehmen und decken so Kapazitäten ab, ohne eigene Präparate zu vermarkten. Tierarzneimittelhersteller (Veterinärpharmaka) sind auf Arzneimittel für Tiere spezialisiert. Naturheilmittel-, Phytopharmaka- und Homöopathika-Anbieter vervollständigen das Bild einer vielfältigen Branche. Diagnostika- und Immunpharmaka-Spezialisten decken weitere Nischen ab.

Die Größenstruktur zeigt eine klare Prägung durch kleine und mittelgroße Betriebe. In der Firmendatenbank sind 413 Kleinstunternehmen, 471 Kleinunternehmen, 195 mittelständische Unternehmen und 124 Großunternehmen erfasst. Diese Verteilung verdeutlicht, dass neben den international bekannten Konzernen eine breite Basis spezialisierter Anbieter den Markt trägt. Die Großunternehmen erwirtschaften zwar den Löwenanteil des Umsatzes; der Mittelstand sichert jedoch Flexibilität, Nischenkompetenz und regionale Vielfalt.

Für wen ist eine Liste von Pharmaunternehmen in Deutschland relevant?

Ein aktuelles Firmenverzeichnis der Pharmaunternehmen eröffnet verschiedenen Zielgruppen konkrete geschäftliche Vorteile. Im B2B-Vertrieb zählen Pharmazulieferer für Wirkstoffe, Hilfsstoffe und Rohstoffe, Anbieter von Laborausrüstung, Verpackungsspezialisten und Regulatory-Affairs-Berater zu den klassischen Nutzern einer Adressliste. Sie identifizieren potenzielle Kunden effizient, statt einzelne Unternehmen mühsam zu recherchieren. Eine strukturierte Pharmaunternehmen-Liste für Deutschland ersetzt dabei wochenlange manuelle Recherche.

Marketing-Agenturen und B2B-Direktmarketer nutzen strukturierte Adressdaten für gezielte Kampagnen per Post, E-Mail oder Telefon. Eine segmentierbare Unternehmensdatenbank ermöglicht es, Botschaften auf bestimmte Unternehmensgrößen, Bundesländer oder therapeutische Schwerpunkte zuzuschneiden. Unternehmensberater und Marktforschungsinstitute werten Branchendaten aus, um Markteintrittsanalysen, Wettbewerbsstudien oder Standortentscheidungen zu fundieren.

Personalberatungen und Headhunter nutzen eine strukturierte Pharma-Adressliste als Ausgangsbasis für Recruitment-Kampagnen im Fachkräftemarkt. Investoren und Private-Equity-Fonds screenen potenzielle Beteiligungs- oder Übernahmeziele anhand von Umsatz- und Mitarbeiterdaten. Forschungsinstitute und Contract Research Organizations setzen Firmenlisten ein, um Rekrutierungspartner für klinische Studien zu identifizieren. Einkaufsabteilungen schließlich nutzen aktuelle Branchenverzeichnisse zur Lieferantenqualifizierung. Der Anwendungsbereich ist damit weit breiter, als es der Begriff Adressdaten auf den ersten Blick vermuten lässt.

Häufig gestellte Fragen zu Pharmaunternehmen in Deutschland

Wie viele Pharmaunternehmen gibt es in Deutschland?

Die Zahl variiert je nach Erfassungsmethode erheblich. Eng gefasste Branchendefinitionen kommen auf rund 270 Unternehmen, aktuelle Kennzahlen weisen rund 360 Betriebe aus. Breit angelegte Firmendatenbanken erfassen 870 bis über 1.200 Pharmaunternehmen, wenn verwandte Betriebe einbezogen werden. Alle Erhebungen bestätigen dabei einen gemeinsamen Befund: Die Branche wächst konstant, und der Langzeittrend ist positiv.

Welche Bundesländer haben die meisten Pharmaunternehmen?

führt mit Unternehmen, gefolgt von () und (). Hessen belegt mit Unternehmen den vierten Rang, Berlin mit den fünften. Diese fünf Bundesländer vereinen rund 82 Prozent aller erfassten Unternehmen. Historisch gewachsene Pharma-Cluster, Universitätsstandorte und leistungsfähige Infrastruktur erklären die ausgeprägte geografische Konzentration in Süd- und Westdeutschland.

Welche Arten von Pharmaunternehmen gibt es in Deutschland?

Die deutsche Pharmaindustrie umfasst zwölf Unternehmenstypen: forschende Pharmaunternehmen (Rx), Generika-Hersteller, Biotech-Unternehmen, OTC-Hersteller, Biosimilar-Hersteller, Contract Manufacturing Organizations (CMO), Tierarzneimittelhersteller sowie Naturheilmittel-, Phytopharmaka- und Homöopathika-Anbieter, ergänzt durch Diagnostika- und Immunpharmaka-Spezialisten. Größenmäßig dominieren Kleinst- und Kleinunternehmen das Bild, während 124 Großunternehmen den überwiegenden Teil des Branchenumsatzes erwirtschaften.

Wo finde ich eine aktuelle Liste der Pharmaunternehmen in Deutschland?

Spezialisierte B2B-Adressdatenbanken bieten strukturierte Pharmafirmenlisten mit Kontaktdaten, Umsatzzahlen, Mitarbeiterstärken und Ansprechpartnern. Für öffentliche Übersichten stehen das Unternehmensregister, der Bundesanzeiger sowie die Mitgliederverzeichnisse von Verbänden wie dem vfa und Pharma Deutschland e.V. zur Verfügung. Kommerzielle Pharma-Adresslisten ermöglichen den direkten Import in CRM-Systeme und sind für unterschiedliche Anforderungen in verschiedenen Formaten erhältlich.

Wie groß ist der Pharmamarkt in Deutschland?

Der deutsche Pharmamarkt hat ein Gesamtvolumen von rund 64,5 Milliarden Euro und ist der größte Arzneimittelmarkt in Europa. Der Herstellerumsatz liegt bei ca. 51,9 Milliarden Euro, die Bruttowertschöpfung der pharmazeutischen Industrie bei 25,7 Milliarden Euro. Die Branche wächst mit einem Umsatzplus von zuletzt 7,8 Prozent und hat ihr Marktvolumen in 15 Jahren mehr als verdoppelt. Die Zahlen belegen es.

Warum ist Bayern der führende Pharmastandort in Deutschland?

beheimatet mit Pharmaunternehmen die größte Konzentration bundesweit. Der Biotech-Cluster München/Martinsried, eine herausragende Universitätslandschaft sowie hohe Kapitalverfügbarkeit schaffen optimale Bedingungen. Ansiedlungen internationaler Konzerne und ein dichtes Netz aus Forschungsinstituten verstärken diesen Standortvorteil. Zahlreiche Biotech-Gründungen der letzten Jahre haben München als europäisches Zentrum für pharmazeutische Innovation weiter gefestigt.

Fazit: Pharmaunternehmen in Deutschland im Überblick

Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmastandorten der Welt. Mit bis zu 1.203 aktiven Unternehmen, einem Gesamtmarktvolumen von 64,5 Milliarden Euro und über 132.000 Beschäftigten ist die pharmazeutische Industrie ein unverzichtbarer Pfeiler der deutschen Wirtschaft. Die Liste Pharmaunternehmen Deutschland spiegelt eine vielfältige Branchenstruktur wider: Von forschenden Konzernen über Generika-Hersteller bis hin zu spezialisierten Biotech-Unternehmen deckt sie ein breites Spektrum ab. Regionale Stärken in Bayern, Nordrhein-Westfalen und Hessen, steigende F&E-Investitionen und ein stabiles Wachstum belegen, dass dieser Markt auch künftig an Bedeutung gewinnt. Für strukturierte Marktdaten und ein vollständiges Branchenverzeichnis Pharma Deutschland bieten spezialisierte Unternehmensdatenbanken den direkten Zugang zu diesem dynamischen Sektor.

Datenverfügbarkeit: Pharmaunternehmen

Übersicht der verfügbaren Datenfelder für Pharmaunternehmen in Deutschland.

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Alle Angaben stammen aus öffentlich zugänglichen Unternehmensquellen und werden ausschließlich zu geschäftlichen Zwecken gemäß DSGVO verarbeitet. Stand: April 2026.

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Häufig gestellte Fragen

Wie viele Pharmaunternehmen gibt es in Deutschland?
Die Zahl variiert je nach Erfassungsmethode erheblich. Eng gefasste Branchendefinitionen kommen auf rund 270 Unternehmen, aktuelle Kennzahlen weisen rund 360 Betriebe aus. Breit angelegte Firmendatenbanken erfassen 870 bis über 1.200 Pharmaunternehmen, wenn verwandte Betriebe einbezogen werden. Alle Erhebungen bestätigen dabei einen gemeinsamen Befund: Die Branche wächst konstant, und der Langzeittrend ist positiv.
Welche Bundesländer haben die meisten Pharmaunternehmen?
führt mit Unternehmen, gefolgt von () und (). Hessen belegt mit Unternehmen den vierten Rang, Berlin mit den fünften. Diese fünf Bundesländer vereinen rund 82 Prozent aller erfassten Unternehmen. Historisch gewachsene Pharma-Cluster, Universitätsstandorte und leistungsfähige Infrastruktur erklären die ausgeprägte geografische Konzentration in Süd- und Westdeutschland.
Welche Arten von Pharmaunternehmen gibt es in Deutschland?
Die deutsche Pharmaindustrie umfasst zwölf Unternehmenstypen: forschende Pharmaunternehmen (Rx), Generika-Hersteller, Biotech-Unternehmen, OTC-Hersteller, Biosimilar-Hersteller, Contract Manufacturing Organizations (CMO), Tierarzneimittelhersteller sowie Naturheilmittel-, Phytopharmaka- und Homöopathika-Anbieter, ergänzt durch Diagnostika- und Immunpharmaka-Spezialisten. Größenmäßig dominieren Kleinst- und Kleinunternehmen das Bild, während 124 Großunternehmen den überwiegenden Teil des Branchenumsatzes erwirtschaften.
Wo finde ich eine aktuelle Liste der Pharmaunternehmen in Deutschland?
Spezialisierte B2B-Adressdatenbanken bieten strukturierte Pharmafirmenlisten mit Kontaktdaten, Umsatzzahlen, Mitarbeiterstärken und Ansprechpartnern. Für öffentliche Übersichten stehen das Unternehmensregister, der Bundesanzeiger sowie die Mitgliederverzeichnisse von Verbänden wie dem vfa und Pharma Deutschland e.V. zur Verfügung. Kommerzielle Pharma-Adresslisten ermöglichen den direkten Import in CRM-Systeme und sind für unterschiedliche Anforderungen in verschiedenen Formaten erhältlich.
Wie groß ist der Pharmamarkt in Deutschland?
Der deutsche Pharmamarkt hat ein Gesamtvolumen von rund 64,5 Milliarden Euro und ist der größte Arzneimittelmarkt in Europa. Der Herstellerumsatz liegt bei ca. 51,9 Milliarden Euro, die Bruttowertschöpfung der pharmazeutischen Industrie bei 25,7 Milliarden Euro. Die Branche wächst mit einem Umsatzplus von zuletzt 7,8 Prozent und hat ihr Marktvolumen in 15 Jahren mehr als verdoppelt. Die Zahlen belegen es.
Warum ist Bayern der führende Pharmastandort in Deutschland?
beheimatet mit Pharmaunternehmen die größte Konzentration bundesweit. Der Biotech-Cluster München/Martinsried, eine herausragende Universitätslandschaft sowie hohe Kapitalverfügbarkeit schaffen optimale Bedingungen. Ansiedlungen internationaler Konzerne und ein dichtes Netz aus Forschungsinstituten verstärken diesen Standortvorteil. Zahlreiche Biotech-Gründungen der letzten Jahre haben München als europäisches Zentrum für pharmazeutische Innovation weiter gefestigt.

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