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kunstschmieden Firmenliste Deutschland

Greifen Sie auf verifizierte kunstschmieden-Unternehmen in Deutschland zu – mit Kontaktdaten, Firmenprofilen und, wo verfügbar, Ansprechpartnern.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Deutschland zählt 555 aktive Kunstschmieden (Stand Januar 2026).
  • 77 % der Betriebe sind als Kleingewerbe oder Freiberuf organisiert; Mittelstand und Großunternehmen fehlen vollständig.
  • Bayern führt mit 155 Betrieben und der bundesweit höchsten regionalen Dichte von 1,18 je 100.000 Einwohner.
  • Die Nachfrage wächst dank Denkmalschutz-Aufträgen und dem Trend zu individuellen Metallarbeiten.
  • Vollständige Adressdaten erhalten Sie als XLSX- und CSV-Datei für den direkten CRM-Import.

Die Liste Kunstschmieden Deutschland erfasst 555 spezialisierte Betriebe, die handgefertigte Metallarbeiten für Architektur, Denkmalschutz und private Auftraggeber produzieren. Die offizielle Berufsbezeichnung lautet Metallbauer Fachrichtung Metallgestaltung. Die deutsche Berufsordnung erkennt den Begriff Kunstschmied nicht mehr als eigenständige Bezeichnung an. In Firmenverzeichnissen und im Sprachgebrauch der Betriebe hat er sich dennoch erhalten. Die dreijährige Ausbildung schließt mit einer Gesellenprüfung ab; für die selbstständige Betriebsführung gilt Meisterpflicht im Metallbauhandwerk.

Das Handwerk reicht historisch bis in die Antike zurück. Seine Blütezeit erlebte es im europäischen Mittelalter, als romanische und gotische Bauwerke kunstvolle Schmiedearbeiten an Türen, Gittern und Geländern aufwiesen. Nürnberg galt im 15. Jahrhundert als bedeutende Hochburg der Schmiedekunst. Der industrielle Eisenguss im 19. Jahrhundert verdrängte das Handwerk spürbar. Eine Renaissance im 20. Jahrhundert ließ das Kunstschmiedehandwerk als eigenständige Kunstform neu erstarken.

Wie viele Kunstschmieden gibt es in Deutschland?

Das Firmenverzeichnis der Kunstschmieden umfasst zum Stand Januar 2026 insgesamt 555 aktive Betriebe. Es handelt sich damit um ein überschaubares, hochspezialisiertes Segment des deutschen Metallbaugewerbes. Zum Vergleich zählt die breitere Kategorie aller Schmieden 720 Betriebe. Bei einer sehr weiten Definition, die verwandte Schlosserei- und Metallbauunternehmen einschließt, liegen die Gesamtzahlen deutlich höher.

Merkmal Wert (Stand 2026)
Kunstschmieden gesamt 555
Schmiede gesamt (breitere Abgrenzung) 720
Kleingewerbe / Freiberuf 426 (77 %)
Kleinstunternehmen 79 (14 %)
Kleinunternehmen 50 (9 %)
Mittelstand 0
Großunternehmen 0

Das Größenprofil zeigt ein eindeutiges Bild: Kunstschmieden sind fast ausschließlich Kleinst- und Kleinstbetriebe. Mittelständische Strukturen fehlen vollständig; Großunternehmen existieren in der Branche überhaupt nicht. Diese Struktur erklärt sich aus der handwerklich-individuellen Natur der Leistungen. Jeder Betrieb fertigt in der Regel Einzelstücke oder sehr kleine Serien. Persönlich geführte Werkstätten dominieren das Branchenbild.

Regionale Verteilung: Kunstschmieden nach Bundesland

Die räumliche Verteilung der Betriebe folgt einem klaren geografischen Muster. Süddeutschland und Nordrhein-Westfalen konzentrieren den Großteil aller deutschen Kunstschmieden. Norddeutschland und die Stadtstaaten sind deutlich unterrepräsentiert. Der Abstand zwischen dem Spitzenreiter Bayern und den Schlusslichtern Hamburg und Bremen ist erheblich.

Bundesland Anzahl Betriebe (Stand 2026)
Bayern 155
Nordrhein-Westfalen 101
Baden-Württemberg 83
Rheinland-Pfalz 37
Hessen 37
Sachsen 30
Niedersachsen 24
Thüringen 24
Brandenburg 15
Schleswig-Holstein 11
Sachsen-Anhalt 10
Berlin 10
Mecklenburg-Vorpommern 10
Saarland 7
Hamburg 1
Bremen 0

Bayern führt mit 155 Betrieben und einer Dichte von 1,18 Kunstschmieden je 100.000 Einwohner. Thüringen erreicht trotz nur 24 absoluter Betriebe die zweithöchste Dichte mit 1,13 je 100.000 Einwohner. Rheinland-Pfalz kommt auf 0,90; Baden-Württemberg und Sachsen erreichen jeweils 0,74. Hamburg verzeichnet mit 0,05 je 100.000 Einwohnern die niedrigste Dichte; in Bremen ist kein Betrieb erfasst.

Die Konzentration in Bayern und Baden-Württemberg lässt sich auf die starke Handwerkstradition ländlicher Regionen zurückführen. Historische Bausubstanz und gepflegte Baukulturen erzeugen dort eine kontinuierliche Nachfrage. Nordrhein-Westfalen profitiert von dichter Besiedlung und einer hohen Zahl gewerblicher Auftraggeber aus Architektur und Bauwirtschaft. In Stadtstaaten wie Hamburg und Berlin wirken hohe Gewerbemieten und fehlende ländliche Bautradition als hemmende Faktoren für die Betriebsansiedlung.

Markttrends im Kunstschmiedehandwerk

Das Kunstschmiedehandwerk erlebt seit einigen Jahren eine spürbare Renaissance. Wachsende Bereitschaft, individuell gefertigte Metallarbeiten statt industrieller Massenware zu beauftragen, treibt die Nachfrage. Tore, Geländer, Möbel und Skulpturen aus Kunstschmiedehand gelten im gehobenen Bausegment als Qualitätsmerkmal. Der Trend zur handgefertigten Einzelanfertigung hält an.

Einen zweiten wesentlichen Impuls liefert der Denkmalschutz. Der Erhalt historischer Bausubstanz erfordert spezialisierte Restaurierungsleistungen, die nur qualifizierte Betriebe erbringen können. Mehrere Kunstschmieden erhielten für ihre Restaurierungsarbeiten den Bundespreis für Denkmalpflege. Kommunen und Eigentümer historischer Liegenschaften investieren verstärkt in die Sanierung von Schmiedearbeiten an Fassaden, Toren und Treppenhäusern. Der Restaurierungsmarkt wächst.

Die Digitalisierung hält Einzug in das Handwerk. Moderne Betriebe kombinieren traditionelle Schmiedetechnik mit CNC-gesteuerter Metallbearbeitung, was präzisere Ergebnisse und kürzere Fertigungszeiten ermöglicht. Der Fachkräftemangel bleibt eine strukturelle Herausforderung, weil die anspruchsvolle Ausbildung zu wenige Bewerber anzieht. Ein öffentlich verfügbarer Branchenreport mit Umsatz- und Beschäftigtendaten liegt für diesen Wirtschaftszweig nicht vor. Die Betriebszahlen aus dem Firmenverzeichnis geben jedoch einen validen Marktüberblick. Der Markt bleibt klein, aber stabil, getragen von spezialisierten Meisterbetrieben mit handwerklichem Alleinstellungsmerkmal.

Welche Arten von Kunstschmieden gibt es?

Das Schmiedehandwerk untergliedert sich nach Fertigungsart und Spezialisierung in fünf klar abgrenzbare Untertypen. Jeder Typ bedient einen spezifischen Marktbereich und arbeitet mit unterschiedlichen Fertigungsmethoden sowie Materialien.

Kunstschmieden im engeren Sinne fertigen handwerkliche Einzelstücke und Dekorationsobjekte aus Metall. Typische Produkte sind Skulpturen, ornamentale Tore, Kronleuchter, Grabkreuze und Brunnenanlagen aus Schmiedeeisen. Diese Betriebe verbinden handwerkliches Können mit gestalterischem Anspruch. Ihre Kunden kommen aus Architektur, privatem Baubereich und Denkmalpflege.

Gesenkschmieden verwenden vorgefertigte Formen, in die erhitztes Metall gepresst wird. Das Verfahren eignet sich für die Serienproduktion gleichförmiger Metallteile. Es ist vor allem in industriellen Zulieferketten aus Automobil- und Maschinenbau verbreitet. Stückzahlen und Normierung stehen hier im Vordergrund.

Freiformschmieden formen Metallstücke ohne Matrizen und erfordern hohes handwerkliches Geschick. Das Verfahren eignet sich für individuelle Großteile ohne standardisierte Form. Häufige Auftraggeber sind Unternehmen aus Schwermaschinenbau und Energiesektor.

Hufschmieden fertigen maßgeschneiderte Hufeisen für Pferde und versorgen Reiterhöfe sowie private Pferdebesitzer. Sie bilden ein eigenständiges, klar abgegrenztes Segment des Schmiedehandwerks. In spezialisierten Branchenbüchern erscheinen sie getrennt von Kunstschmieden.

Schlossereien mit Metallgestaltungsschwerpunkt überschneiden sich inhaltlich mit klassischen Kunstschmieden, bieten aber zusätzlich konstruktiven Metallbau an. Beispiele sind Stahlkonstruktionen, Sicherheitstüren und Fenstergitter. Die Grenzen zur Kunstschlosserei sind in der Praxis fließend, was sich in unterschiedlichen Betriebszahlen je nach verwendeter Definition widerspiegelt.

Für wen ist eine Liste von Kunstschmieden relevant?

Eine professionelle Adressliste der Kunstschmieden in Deutschland richtet sich an eine klar definierte Gruppe gewerblicher Nutzer. Vertriebsteams aus dem Werkzeug- und Metallbereich zählen zu den häufigsten Käufern solcher Firmendatenbanken. Werkzeugbauer und Händler für Schmiedebedarf nutzen die Kontaktdaten für E-Mail-Marketing, Telefonvertrieb und Post-Mailing-Kampagnen. So platzieren sie ihr Sortiment aus Hämmern, Zangen und Schmiedeöfen zielgenau beim Fachbetrieb.

Architekten und Bauunternehmen greifen auf ein Branchenverzeichnis zurück, wenn sie einen spezialisierten Betrieb für ein konkretes Bauvorhaben suchen. Individuelle Geländer, Tore oder Fassadenelemente fertigen diese Betriebe nach Maß. Metallbauer und Ofenbauer nutzen die Adressdaten, um potenzielle Abnehmer für Rohmaterialien oder Heizsysteme zu identifizieren. Druckereien verwenden eine Kunstschmieden-Firmenliste für gezielte Mailing-Kampagnen zur Bewerbung von Printmaterialien und Kurskatalogen.

Marktforscher setzen eine Unternehmensdatenbank mit Kunstschmieden für Branchenanalysen und strukturierte Umfragen ein. Die enthaltenen Marktdaten geben Aufschluss über Betriebsdichte, regionale Schwerpunkte und Unternehmensgrößen. Vollständige Datensätze enthalten neben Postadresse und Telefonnummer auch E-Mail-Adresse, Webseite sowie Angaben zu Unternehmensgrößenklasse und Bilanzsumme. Sie erhalten die Adressdaten standardmäßig als XLSX- und CSV-Datei für den direkten Import in CRM-Systeme. Die Nutzung gewerblicher B2B-Firmenlisten unterliegt DSGVO und UWG. Die Kontaktaufnahme zu Unternehmen ist unter den einschlägigen Voraussetzungen in der Regel zulässig.

Datenverfügbarkeit: kunstschmieden

Übersicht der verfügbaren Datenfelder für kunstschmieden in Deutschland.

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Alle Angaben stammen aus öffentlich zugänglichen Unternehmensquellen und werden ausschließlich zu geschäftlichen Zwecken gemäß DSGVO verarbeitet. Stand: April 2026.

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Häufig gestellte Fragen

Wie viele Schmiede gibt es in Deutschland?
Deutschland zählt insgesamt 720 Schmiede im weiteren Sinne (Stand 2026). Davon sind 555 als spezialisierte Kunstschmieden kategorisiert, die sich auf Metallgestaltung und künstlerische Schmiedearbeiten konzentrieren. Die Abgrenzung hängt von der gewählten Definition ab. Bei einer sehr weiten Klassifizierung, die verwandte Schlosserei- und Metallbauunternehmen einschließt, liegen die Gesamtzahlen deutlich höher.
Wie heißt der Schmied heute offiziell?
Die offizielle Berufsbezeichnung lautet Metallbauer Fachrichtung Metallgestaltung. Die deutsche Berufsordnung erkennt den Begriff Kunstschmied nicht mehr als eigenständige Bezeichnung an. Als gängige Eigenbezeichnung in Firmenverzeichnissen und im Sprachgebrauch hat er sich jedoch erhalten. Die dreijährige Ausbildung schließt mit einer Gesellenprüfung ab; für die selbstständige Betriebsführung gilt Meisterpflicht.
Welche Arten von Schmieden gibt es in Deutschland?
Das Schmiedehandwerk unterteilt sich in Kunstschmieden, Gesenkschmieden, Freiformschmieden, Hufschmieden und Schlossereien mit Metallgestaltungsschwerpunkt. Kunstschmieden fertigen handwerkliche Einzelstücke und Kunstobjekte aus Schmiedeeisen; Gesenkschmieden produzieren Serienteile für die Industrie. Freiformschmieden bearbeiten individuelle Großteile ohne Matrizen; Hufschmieden spezialisieren sich auf Pferdebeschlag. Die Grenzen zwischen den Untertypen sind teilweise fließend.
Wo gibt es die meisten Kunstschmieden in Deutschland?
Bayern führt mit 155 Betrieben und einer Dichte von 1,18 je 100.000 Einwohner. Nordrhein-Westfalen folgt mit 101 Betrieben, Baden-Württemberg mit 83. Thüringen erreicht trotz nur 24 absoluter Betriebe die zweithöchste Dichte mit 1,13 je 100.000 Einwohner. Hamburg verzeichnet einen einzigen Betrieb; in Bremen ist kein Kunstschmiedebetrieb erfasst.
Welche Daten enthält eine Kunstschmieden-Firmenliste?
Eine vollständige Adressliste enthält Firmenname, Postadresse, Telefonnummer (Verfügbarkeit: 96,9 %), E-Mail-Adresse (89,5 %) und Webseite (87,4 %) sowie Angaben zur Unternehmensgrößenklasse. Optional sind Geschäftsführerangaben, Bilanzsumme und Betriebsergebnis enthalten. Die Lieferung erfolgt als XLSX- und CSV-Datei für den direkten Import in CRM-Systeme und E-Mail-Software.
Welche rechtlichen Regeln gelten beim Kauf einer Kunstschmieden-Adressliste?
Für den Kauf und die Nutzung gewerblicher Firmenlisten gelten DSGVO und UWG. Kommunikationsdaten wie Telefon- und E-Mail-Adressen sind in professionellen B2B-Adresslisten nicht personenbezogen erhoben. Die gewerbliche Kontaktaufnahme zu B2B-Zwecken ist unter Beachtung der einschlägigen Voraussetzungen in der Regel zulässig. Für Telefon- und E-Mail-Akquise prüfen Sie die jeweiligen gesetzlichen Bedingungen im Einzelfall.

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