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Kabelhersteller Firmenliste Deutschland

Greifen Sie auf verifizierte Kabelhersteller-Unternehmen in Deutschland zu – mit Kontaktdaten, Firmenprofilen und, wo verfügbar, Ansprechpartnern.

Kategorie ElektroKategorie Technologie
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Das Wichtigste in Kürze

  • Deutschland zählt 934 Kabelhersteller (Stand 2023), die elektrische Kabel, Leitungen und Kabelkonfektionen für verschiedene Industrieanwendungen produzieren.
  • Die Branche erwirtschaftet einen Gesamtumsatz von 29,3 Milliarden Euro bei 103.389 Beschäftigten und gehört damit zu den bedeutenden Zweigen der deutschen Elektrotechnik.
  • Baden-Württemberg führt mit 131 Betrieben, gefolgt von Nordrhein-Westfalen (107) und Bayern (101). Die Industrie konzentriert sich auf West- und Süddeutschland.
  • Der Markt durchläuft eine Konsolidierungsphase mit mehreren Firmenübernahmen. Hersteller konzentrieren sich zunehmend auf Spezialkabel und Nischenmärkte.
  • Firmenlisten von Kabelherstellern unterstützen Vertriebsteams, Einkaufsabteilungen und Marktforscher bei der gezielten Lieferantensuche und Neukundengewinnung.
  • Die Produktpalette umfasst Energiekabel, Datenkabel, Steuerleitungen, Spezialkabel, Glasfaserkabel und kundenspezifische Kabelkonfektionen für diverse Anwendungsbereiche.

Was sind Kabelhersteller?

Kabelhersteller produzieren elektrische Kabel und Leitungen für unterschiedlichste Industrieanwendungen. Das Produktspektrum reicht von Energiekabeln über Datenkabel bis hin zu hochspezialisierten Verbindungslösungen für Automotive, Maschinenbau und Medizintechnik. Die Branche gehört zur Elektrotechnik. Die Statistik erfasst sie unter dem WZ-Code 27.3.

Das Kerngeschäft umfasst die Fertigung von Rundkabeln, Flachbandleitungen, Hybridkabeln sowie anschlussfertigen Kabelbäumen. Diese Produkte verbinden elektrische Komponenten. Sie übertragen Energie, Daten oder Signale zwischen Anlagen und Geräten. Hochwertige Isolationsmaterialien, präzise Schirmungen und robuste Außenmäntel bestimmen Leistungsfähigkeit und Langlebigkeit.

Die Kabel- und Leitungsindustrie beliefert zahlreiche Abnehmerbranchen. Automobilhersteller benötigen Bordnetze und Kabelbäume. Maschinenbauer setzen auf Steuerleitungen und Schleppkettenkabel. Energieversorger nutzen Hochspannungskabel. Weitere wichtige Kundengruppen sind Telekommunikationsunternehmen, Gebäudetechnik, Automatisierungstechnik und die Medizintechnik. Die Produktionstiefe reicht von Standardleitungen bis zu kundenspezifischen Sonderkabeln nach individuellen Vorgaben.

Wie viele Kabelhersteller gibt es in Deutschland?

Deutschland zählt 934 Kabelhersteller (Stand 2023). Sie haben sich auf die Produktion von Kabeln und elektronischem Installationsmaterial spezialisiert. Diese Zahl stammt aus der offiziellen Statistik. Sie erfasst die Branche unter der Wirtschaftszweigklassifikation 27.3. Nach aktueller Datenbankauswertung liegen für 494 Kabelhersteller vollständige Kontaktdaten vor.

Die Unternehmensgrößen variieren erheblich. Kleinunternehmen mit 50 bis 249 Mitarbeitern bilden mit 248 Betrieben die größte Gruppe. Es folgen Kleinstunternehmen (168) und mittelständische Firmen (50). Großunternehmen mit mehr als 250 Beschäftigten gibt es 28 in der Branche. Der durchschnittliche Kabelhersteller erwirtschaftet einen Jahresumsatz von 31,4 Millionen Euro.

Die Branche beschäftigt insgesamt 103.389 Personen. Der Umsatz je tätiger Person liegt bei 283.454 Euro. Das weist auf eine kapitalintensive Produktion mit hoher Wertschöpfung hin. Viele Traditionsunternehmen wie Nexans Deutschland (gegründet 1897) oder PFISTERER (gegründet 1921) prägen seit über einem Jahrhundert den deutschen Markt für Kabel und Leitungen.

Regionale Verteilung: Kabelhersteller nach Bundesland

Baden-Württemberg ist mit Abstand der wichtigste Standort für die deutsche Kabelindustrie. Das Bundesland beherbergt 131 Kabelhersteller. Es profitiert von der Nähe zu Automobilherstellern und Maschinenbauern. Nordrhein-Westfalen folgt mit 107 Betrieben. Bayern zählt 101 Unternehmen. Diese drei Bundesländer vereinen mehr als ein Drittel aller deutschen Kabelhersteller.

Bundesland Anzahl
Baden-Württemberg 131
Nordrhein-Westfalen 107
Bayern 101
Niedersachsen 38
Hessen 28
Sachsen 23
Thüringen 16
Berlin 11
Rheinland-Pfalz 11
Brandenburg 10
Saarland 6
Hamburg 4
Schleswig-Holstein 3
Mecklenburg-Vorpommern 3
Sachsen-Anhalt 1
Bremen 1

Die regionale Konzentration erklärt sich durch historisch gewachsene Industriestrukturen. In Baden-Württemberg und Bayern profitieren Kabelhersteller von starken Automotive-Clustern und Zulieferernetzwerken. Nordrhein-Westfalen punktet mit einer breiten Industriebasis von Maschinenbau über Chemie bis zur Energietechnik. Ostdeutsche Bundesländer wie Sachsen und Thüringen haben nach der Wiedervereinigung neue Kabelwerke aufgebaut. Sie bleiben aber zahlenmäßig deutlich hinter Westdeutschland zurück.

Die deutsche Kabelindustrie befindet sich in einer Konsolidierungsphase. Mehrere Firmenübernahmen prägen den Markt. Diese Transaktionen zeigen einen klaren Trend: Größere Konzerne verleiben sich kleinere Spezialisten ein, um ihr Produktportfolio zu erweitern oder Marktanteile zu sichern.

Mittelständische Hersteller spezialisieren sich zunehmend auf Nischenmärkte. Statt Massenware für den Standardmarkt zu produzieren, entwickeln sie kundenspezifische Spezialkabel. Die Anwendungsfelder reichen von Robotik über Elektromobilität bis zur Medizintechnik. Diese Strategie ermöglicht höhere Margen. Sie reduziert den Preisdruck durch internationale Konkurrenz. Halogenfreie Kabel, nachhaltige Materialien und umweltfreundliche Produktionsprozesse gewinnen an Bedeutung.

Die Digitalisierung verändert Produktionsprozesse und Kundenbeziehungen. Industrie 4.0-Konzepte halten Einzug in die Fertigung. Digitale Vertriebskanäle und Online-Plattformen ergänzen klassische Vertriebswege. Der Glasfaser- und Datenkabelbereich wächst durch den Breitbandausbau und 5G-Infrastrukturprojekte überdurchschnittlich. Energiekabel profitieren vom Ausbau erneuerbarer Energien und neuer Stromnetze.

Welche Arten von Kabelherstellern gibt es?

Energiekabelhersteller konzentrieren sich auf Hochspannungs-, Mittelspannungs- und Niederspannungskabel für Stromnetze, Energieversorgung und Industrieanlagen. Diese Unternehmen produzieren robuste Leitungen mit dicken Isolationen für den Transport elektrischer Leistung. Typische Produkte sind Erdkabel, Seekabel und Installationsleitungen für Gebäudetechnik. Hersteller wie Nexans Deutschland und Prysmian dominieren dieses Segment mit großen Produktionskapazitäten.

Datenkabelhersteller beliefern Telekommunikation, IT-Netzwerke und Rechenzentren. Ihr Portfolio umfasst Ethernet-Kabel, Glasfaserkabel, Koaxialkabel und Netzwerkleitungen. Die Produkte müssen Bandbreitenanforderungen für Gigabit-Übertragungen erfüllen. Sie entsprechen EMV-Normen. Corning, AFL und Huber+Suhner sind bekannte Namen in diesem Bereich.

Spezialkabelhersteller entwickeln maßgeschneiderte Lösungen für spezifische Anforderungen. Sie fertigen Roboterkabel, Schleppkettenleitungen, halogenfreie Brandschutzkabel, Solarkabel oder Medizintechnik-Leitungen. Diese Unternehmen punkten mit technischer Expertise und flexibler Produktentwicklung. SAB Bröckskes, Lapp und Helukabel gehören zu den führenden Anbietern für Speziallösungen.

Kabelkonfektionierer verarbeiten Kabel zu anschlussfertigen Kabelbäumen und Kabelsätzen. Sie schneiden, abisolieren, crimpen und montieren Steckverbinder auf Kundenwunsch. Dieser Bereich ist besonders im Maschinenbau wichtig. Auch in der Automatisierung und im Fahrzeugbau spielt er eine große Rolle. Viele mittelständische Betriebe haben sich auf hochpräzise Kabelkonfektionen spezialisiert.

Automobilkabelhersteller produzieren Bordnetze, Kabelbäume und Hochstromleitungen für Fahrzeuge. Die Elektromobilität treibt dieses Segment voran. E-Autos benötigen deutlich mehr und leistungsfähigere Kabel als Verbrenner. Leoni, Kromberg & Schubert und GG-Group sind wichtige Zulieferer der Automobilindustrie.

Glasfaserkabelhersteller bedienen den wachsenden Markt für Breitbandausbau und 5G-Infrastruktur. Lichtwellenleiter ermöglichen verlustarme Datenübertragung über weite Strecken. Sie kommen in Telekommunikationsnetzen, Rechenzentren und industrieller Kommunikation zum Einsatz. AFL, OFS Fitel und Corning sind Marktführer im Glasfaserbereich.

Für wen ist eine Liste von Kabelherstellern relevant?

Vertriebsteams und Marketing-Abteilungen nutzen Kabelhersteller-Listen für die gezielte Neukundengewinnung. Anbieter von Rohstoffen wie Kupfer, Aluminium oder Isolationsmaterialien können potenzielle Abnehmer systematisch identifizieren und kontaktieren. Auch Maschinenbauer, die Produktionsanlagen für die Kabelindustrie vertreiben, profitieren von aktuellen Unternehmensdatenbanken. Durch E-Mail-Marketing, Post-Mailings oder Telefonakquise lassen sich Entscheider direkt ansprechen.

Einkaufsabteilungen und Beschaffungsteams suchen gezielt nach Lieferanten für spezifische Kabeltypen. Wer Datenkabel für ein Rechenzentrum benötigt, kann mithilfe einer Firmenliste schnell geeignete Hersteller identifizieren. Gleiches gilt für Spezialleitungen für Produktionsanlagen oder Automobilkabel für Entwicklungsprojekte. Die Liste ermöglicht Angebotsvergleiche. Sie verkürzt den Beschaffungsprozess erheblich.

Marktforscher und Unternehmensberater analysieren die Kabelbranche anhand strukturierter Daten. Ein vollständiges Branchenverzeichnis ermöglicht Wettbewerbsanalysen, Marktpotenzialstudien und Branchenreports. Investoren und Private-Equity-Gesellschaften nutzen solche Informationen für Due-Diligence-Prüfungen bei geplanten Unternehmensübernahmen. Auch Branchenverbände und Forschungsinstitute greifen auf Firmendatenbanken zurück.

Dienstleister wie Logistikunternehmen, Callcenter, Werbeagenturen oder IT-Anbieter erschließen mit Kabelhersteller-Listen neue Kundengruppen. Ein Transportunternehmen kann Logistikdienstleistungen anbieten. Eine Marketingagentur entwickelt B2B-Kampagnen. Ein Softwarehaus vermarktet ERP-Systeme. Die Liste liefert Kontaktdaten, Unternehmensgrößen und weitere Merkmale für zielgruppenspezifische Ansprache.

Datenverfügbarkeit: Kabelhersteller

Übersicht der verfügbaren Datenfelder für Kabelhersteller in Deutschland.

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Alle Angaben stammen aus öffentlich zugänglichen Unternehmensquellen und werden ausschließlich zu geschäftlichen Zwecken gemäß DSGVO verarbeitet. Stand: April 2026.

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Häufig gestellte Fragen

Wie viele Kabelhersteller gibt es in Deutschland?
Deutschland zählt 934 Kabelhersteller (Stand 2023). Diese Zahl erfasst Betriebe der Wirtschaftszweigklasse 27.3 "Hersteller von Kabeln und elektronischem Installationsmaterial". Nach aktueller Datenbankauswertung liegen für 494 Kabelhersteller vollständige Kontaktdaten vor. Die Differenz erklärt sich durch unterschiedliche Erfassungsmethoden und Datenquellen.
Wo gibt es die meisten Kabelhersteller in Deutschland?
Baden-Württemberg führt mit 131 Kabelherstellern, gefolgt von Nordrhein-Westfalen (107) und Bayern (101). Diese drei Bundesländer konzentrieren mehr als ein Drittel der gesamten deutschen Kabelindustrie. Die Verteilung folgt traditionellen Industriestandorten mit starkem Maschinenbau, Automobilindustrie und Elektrotechnik. Ostdeutsche Bundesländer wie Sachsen (23) und Thüringen (16) spielen eine kleinere Rolle.
Welche Arten von Kabeln werden in Deutschland produziert?
Deutsche Kabelhersteller produzieren Energiekabel, Datenkabel, Steuerleitungen, Spezialkabel, Glasfaserkabel, Automobilkabel und Kabelkonfektionen. Das Spektrum reicht von Hochspannungskabeln für Stromnetze über Ethernet-Leitungen für IT-Netzwerke bis zu halogenfreien Brandschutzkabeln. Spezialisierte Hersteller bieten Roboterkabel, Schleppkettenleitungen, Medizintechnik-Kabel oder Seekabel für Offshore-Windparks. Die Produktvielfalt spiegelt die unterschiedlichen Anforderungen verschiedener Industriebranchen wider.
Wer nutzt Listen von Kabelherstellern?
Vertriebsteams nutzen Adresslisten für die Neukundengewinnung. Einkaufsabteilungen suchen Lieferanten. Marktforscher erstellen Branchenanalysen. Auch Rohstoffhändler (Kupfer, Aluminium), Maschinenbauer für Produktionsanlagen, Logistikunternehmen, Werbeagenturen und IT-Dienstleister erschließen damit neue Kundengruppen. Die Listen enthalten Firmennamen, Adressen, Telefonnummern, E-Mail-Adressen und Ansprechpartner für gezielte B2B-Kontaktaufnahme.
Welche Daten sind über Kabelhersteller verfügbar?
Verfügbare Datenfelder umfassen Firmenname, Postadresse, Telefonnummer, E-Mail-Adresse, Webseite, Ansprechpartner (Geschäftsführung, Prokura), Unternehmensgrößenklasse, Mitarbeiterzahl, Umsatz und Bilanzsumme. Nach aktueller Datenbankauswertung stehen 494 Postadressen, 455 Telefonnummern, 412 E-Mail-Adressen und 387 Ansprechpartner zur Verfügung. Die Datenqualität wird durch mehrstufige Verifizierung und regelmäßige Aktualisierung sichergestellt.

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