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Farbenhersteller Firmenliste Deutschland

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Das Wichtigste in Kürze

  • In Deutschland existieren je nach Quelle und Segment zwischen 75 und 423 Farben- und Lackhersteller. Die Top-75-Unternehmen bilden das umsatzstärkste Segment der Branche. Sie erwirtschafteten 2024 einen gemeinsamen Umsatz von 28,4 Milliarden Euro.
  • Nordrhein-Westfalen führt mit 105 bis 563 Herstellern die regionale Verteilung an. Bayern folgt mit 76 bis 505 Unternehmen. Baden-Württemberg zählt 69 bis 366 Betriebe. Diese Konzentration spiegelt etablierte Chemie-Cluster wider.
  • Die Branche zeigt gemischte Entwicklungen. Bautenfarben-Hersteller verzeichneten während der COVID-Pandemie durch den DIY-Boom teils zweistellige Zuwächse. Das Automotive-Segment kämpfte mit Rückgängen aufgrund der schwächelnden Automobilindustrie.
  • Konsolidierung prägt den Markt. PPG Industries übernahm Tikkurila und Wörwag. Kansai Helios akquirierte Grebe. BASF plant den Verkauf seiner Coatings-Sparte.
  • Die Industrie gliedert sich in neun Hauptsegmente: Bautenfarben, Industrielacke, Autolacke, Druckfarben, Holzschutz, Pulverlacke, Korrosionsschutz, Mineralfarben und Biofarben. Bautenfarben stellen das größte Segment dar.
  • Technologische Trends wie Wasserlacke, VOC-arme Produkte und umweltfreundliche Bio-Farben gewinnen zunehmend an Bedeutung. Sie reagieren auf verschärfte Umweltauflagen und Nachhaltigkeitsanforderungen.
  • Firmenlisten und Branchenverzeichnisse sind besonders relevant für Chemie-Rohstofflieferanten, Maschinenhersteller, M&A-Berater, Marktforscher und Vertriebsteams. Sie dienen der Neukundengewinnung im B2B-Bereich.
  • Führende Branchenverbände wie der Verband der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie e.V. (VdL) und die Deutsche Bauchemie e.V. spielen eine zentrale Rolle bei Interessenvertretung, Normung und Weiterbildung.

Was sind Farben- und Lackhersteller?

Farben- und Lackhersteller produzieren Beschichtungsstoffe für unterschiedlichste Anwendungen in Bau, Industrie, Automobil und Handwerk. Diese Betriebe stellen Farben, Lacke, Beschichtungen, Druckfarben und verwandte Produkte her. Das Spektrum reicht von Bautenfarben über Industrielacke bis hin zu Autolacken und Holzschutz. Die Branche gehört zur chemischen Industrie. Sie nutzt komplexe Verfahren zur Herstellung von Beschichtungssystemen, die Oberflächen schützen, verschönern oder funktionale Eigenschaften verleihen.

Die Abgrenzung innerhalb der Branche erfolgt produktbezogen. Farben bezeichnen in der Regel Anstrichstoffe für Wände und Fassaden. Lacke kommen hauptsächlich für Holz, Metall und Kunststoffe zum Einsatz. Druckfarben bilden ein eigenes Segment für die grafische Industrie. Beschichtungen umfassen Spezialprodukte wie Korrosionsschutz oder Pulverlacke. Pigmente und Bindemittel werden oft separat betrachtet. Einige Hersteller sind allerdings vertikal integriert und produzieren Rohstoffe selbst.

Wirtschaftlich spielt die Farben- und Lackindustrie eine essenzielle Rolle. Sie beliefert Bau- und Handwerksbetriebe, die Automobilindustrie, Maschinenbauer und die Möbelindustrie. Die Branche ist hochinnovativ. Sie reagiert auf Anforderungen wie Nachhaltigkeit, VOC-Reduktion und Kreislaufwirtschaft. Synonyme Bezeichnungen sind Lackfabrik, Farbenfabrik, Farbenproduzent oder Beschichtungshersteller. Diese Begriffe werden in Branchenverzeichnissen und Firmendatenbanken häufig verwendet.

Wie viele Farben- und Lackhersteller gibt es in Deutschland?

Deutschland zählt je nach Quelle und Abgrenzung zwischen 75 und 423 Farben- und Lackhersteller. Eine Branchendatenbank führt 423 Unternehmen. Ein Portal konzentriert sich auf die 75 größten und umsatzstärksten Hersteller. Eine weitere Quelle listet 48 Hersteller im engeren Produktsegment Farben auf. Diese Unterschiede erklären sich durch unterschiedliche Einschlusskriterien. Einige Quellen erfassen nur das Top-Segment mit hohen Umsätzen. Andere berücksichtigen auch kleinere Spezialanbieter, regionale Hersteller und Lohnfertiger.

Die Zahlen zeigen eine Bandbreite, die durch Segmentierung und Quellenabdeckung entsteht. Das Top-75-Segment fokussiert sich auf umsatzstarke Hersteller mit etablierten Marken wie BASF Coatings, Akzo Nobel oder DAW (Caparol). Der Gesamtmarkt umfasst mehrere hundert Betriebe. Darunter sind viele mittelständische Lackfabriken, Spezialisten für Biofarben oder Mineralfarben sowie regionale Anbieter. Branchendatenbanken unterscheiden sich auch darin, ob sie nur produzierende Unternehmen oder auch Händler und Dienstleister erfassen.

Die Branche befindet sich in einem Konsolidierungsprozess. Übernahmen wie die von Tikkurila und Wörwag durch PPG Industries oder die Akquisition von Grebe durch Kansai Helios reduzieren die Anzahl eigenständiger Betriebe. Der Gesamtumsatz der Top 25 europäischen Hersteller sank 2020 um 0,2 Prozent auf 28,4 Milliarden Euro. Dies deutet auf gemischte Marktentwicklungen hin. Während Bautenfarben-Hersteller wuchsen, litten Industrielack- und Autolack-Produzenten unter der Automobilkrise. Die Gesamtzahl der Hersteller bleibt stabil. Die Marktanteile konzentrieren sich jedoch zunehmend bei den großen Konzernen.

Die 10 größten Farbenhersteller in Deutschland nach Umsatz

Rangfolge der Farben- und Lackhersteller mit Hauptsitz in Deutschland nach ihrem Umsatz mit Beschichtungen im Jahr 2025 laut dem Top-25-Ranking 2026 der Fachzeitschrift FARBE UND LACK. Deutsche Töchter ausländischer Konzerne (z. B. Akzo Nobel, PPG, Sherwin-Williams) sind darin nicht enthalten.

Unternehmen Sitz Website Kurzbeschreibung
1. Surventis (ehemals BASF Coatings) Münster surventis.com Hersteller von Fahrzeug-, Autoreparatur- und Industrielacken (u. a. Marke Glasurit), bis zur Ausgliederung als BASF Coatings Teil des BASF-Konzerns. Im Ranking von FARBE UND LACK mit 3,7 Mrd. € Beschichtungsumsatz 2025 größter deutscher Lackhersteller.
2. DAW (Caparol) Ober-Ramstadt daw.de Familienunternehmen für Bautenfarben, Lacke und Wärmedämmsysteme mit Marken wie Caparol und Alpina. Laut FARBE UND LACK rund 1,22 Mrd. € Beschichtungsumsatz 2025 (geschätzt).
3. Beckers Group Berlin beckers-group.com Hersteller von Industrielacken, vor allem Coil Coatings für Stahl- und Aluminiumbänder. Laut FARBE UND LACK 601 Mio. € Beschichtungsumsatz 2025.
4. Brillux Münster brillux.de Familiengeführter Hersteller von Farben, Lacken, Putzen und Wärmedämmsystemen für das Malerhandwerk mit eigenem Niederlassungsnetz. Laut FARBE UND LACK rund 530 Mio. € Beschichtungsumsatz 2025 (geschätzt).
5. Mankiewicz Hamburg mankiewicz.com Familienunternehmen für Industrielacke, u. a. für Luftfahrt, Automobil- und Schienenfahrzeugbau. Laut FARBE UND LACK 522 Mio. € Beschichtungsumsatz 2025.
6. Meffert AG Farbwerke Bad Kreuznach meffert.com Hersteller von Bautenfarben, Lacken und Putzen mit Profi-Marken wie Profitec und Dinova. Laut FARBE UND LACK 357 Mio. € Beschichtungsumsatz 2025.
7. Mipa Essenbach mipa-paints.com Hersteller von Farben, Lacken und Beschichtungen, u. a. für Fahrzeugreparatur und Industrie. Laut FARBE UND LACK 290 Mio. € Beschichtungsumsatz 2025.
8. Sto Stühlingen sto.de Hersteller von Fassadenfarben, Putzen, Wärmedämm-Verbundsystemen und Bauchemie. Laut FARBE UND LACK 264 Mio. € Umsatz mit Beschichtungen 2025 bei 748 Mio. € Gruppenumsatz in dieser Abgrenzung.
9. Remmers Löningen remmers.com Familienunternehmen für Bautenschutz, Holzbeschichtungen, Bodenbeschichtungen und Industrielacke. Laut FARBE UND LACK 232 Mio. € Beschichtungsumsatz 2025.
10. FreiLacke (Emil Frei) Bräunlingen freilacke.de Familiengeführter Hersteller von Industrielacken und Pulverlacken aus Döggingen im Schwarzwald. Laut FARBE UND LACK 176 Mio. € Beschichtungsumsatz 2025.

Quellen: farbeundlack.de, glasurit.com, de.wikipedia.org; Unternehmensangaben (Stand 2026).

Regionale Verteilung: Farben- und Lackhersteller nach Bundesland

Nordrhein-Westfalen führt die regionale Verteilung mit 105 bis 563 Farben- und Lackherstellern deutlich an. Bayern folgt mit 76 bis 505 Unternehmen. Baden-Württemberg zählt 69 bis 366 Betriebe. Diese Konzentrationen spiegeln traditionelle Industriecluster wider. Nordrhein-Westfalen profitiert von seiner historischen Rolle als Chemieregion mit über 20 Unternehmen allein im Top-75-Segment. Bayern und Baden-Württemberg bieten durch ihre starke Automobil- und Maschinenbauindustrie attraktive Standorte für Beschichtungshersteller.

Bundesland Anzahl Hersteller
Nordrhein-Westfalen 105–563
Bayern 76–505
Baden-Württemberg 69–366
Niedersachsen 37–278
Hessen 31–209
Rheinland-Pfalz 31–128
Sachsen 14–135
Berlin 17
Schleswig-Holstein 10
Hamburg 8

Die regionale Verteilung erklärt sich durch mehrere Standortfaktoren. Nähe zu Rohstofflieferanten der chemischen Industrie spielt eine wichtige Rolle. Etablierte Logistikinfrastruktur erleichtert Transport und Distribution. Kundennähe zu wichtigen Abnehmerbranchen wie Automobil, Bau und Maschinenbau ist entscheidend. Nordrhein-Westfalen beherbergt Traditionsunternehmen wie Brillux in Münster und zahlreiche mittelständische Lackfabriken im Ruhrgebiet. Bayern punktet mit einer Mischung aus Großunternehmen und innovativen Mittelständlern. Baden-Württemberg ist durch seine Nähe zur Automobilindustrie besonders für Autolack-Hersteller attraktiv. Die östlichen Bundesländer wie Sachsen verzeichnen nach der Wiedervereinigung einen Aufholprozess. Sie bleiben aber zahlenmäßig hinter den westdeutschen Bundesländern zurück.

Die Farben- und Lackindustrie durchläuft einen tiefgreifenden Wandel, der durch technologische Innovation und regulatorischen Druck geprägt ist. Wasserlacke und VOC-arme Produkte gewinnen Marktanteile. Verschärfte Umweltauflagen wie die VOC-Richtlinie und die REACH-Verordnung verdrängen lösemittelhaltige Systeme zunehmend. Bio-Farben und Mineralfarben erleben einen Aufschwung. Nachhaltigkeitsforderungen im Bausektor und das wachsende Bewusstsein für Wohngesundheit treiben diese Entwicklung voran. Hersteller wie Biofa, Auro und Keim positionieren sich als Spezialisten für ökologische Beschichtungen.

Konsolidierung prägt das Marktgeschehen. PPG Industries übernahm den finnischen Hersteller Tikkurila sowie die deutsche Wörwag Lackfabrik. Kansai Helios akquirierte Grebe. BASF plant den Verkauf seiner Coatings-Sparte in zwei Schritten. Diese Transaktionen spiegeln das Bestreben wider, Marktanteile zu sichern und Synergien zu nutzen. Der DIY-Boom während der COVID-Pandemie bescherte Bautenfarben-Herstellern wie Meffert Farbwerke Umsatzsteigerungen von über 15 Prozent. Automotive-Segmente litten unter der Krise der Automobilindustrie.

Digitalisierung verändert die Branche nachhaltig. E-Commerce-Plattformen ermöglichen den direkten Vertrieb an Endkunden. Digitale Farbmischsysteme optimieren die Produktion. KI-gestützte Entwicklungstools beschleunigen die Formulierung neuer Beschichtungen. Die Branche reagiert zudem auf die Energiewende mit Spezialfarben für Windkraftanlagen und Photovoltaik-Module. Die Top 25 europäischen Hersteller verzeichneten 2024 einen leichten Umsatzrückgang von 0,2 Prozent auf 28,4 Milliarden Euro. Dies widerspiegelt die gemischte Marktlage: Wachstum in einigen Segmenten steht Rückgängen in anderen gegenüber.

Welche Arten von Farben- und Lackherstellern gibt es?

Bautenfarben-Hersteller bilden das größte Segment. Sie produzieren Fassadenfarben, Dispersionsfarben, Innenwandfarben und Wärmedämm-Verbundsysteme. Unternehmen wie DAW (Caparol), Brillux und Sto dominieren diesen Bereich mit umfassenden Produktsystemen für Neubau und Renovierung. Diese Hersteller profitieren von stabilen Baumärkten und dem Trend zur energetischen Sanierung.

Industrielack-Hersteller beliefern Maschinenbauer, Anlagenhersteller und die Metallverarbeitung mit Beschichtungen für höchste Beanspruchung. Mankiewicz, Bergolin und Zeller-Gmelin sind Spezialisten für Einbrennlacke, Pulverlacke und Hochleistungsbeschichtungen. Dieses Segment erfordert hohe technische Kompetenz. Enge Kundenbeziehungen sind entscheidend.

Autolack-Hersteller konzentrieren sich auf Fahrzeugserienlacke und Autoreparaturlacke. BASF Coatings, Axalta und PPG führen diesen Markt mit innovativen Beschichtungssystemen für OEMs und den Aftermarket. Die Elektromobilität stellt neue Anforderungen. Lacksysteme für Batteriegehäuse und leichte Karosserien gewinnen an Bedeutung.

Druckfarben-Hersteller wie Siegwerk, hubergroup und Sun Chemical produzieren Offsetdruckfarben, Flexodruckfarben und Verpackungsdruckfarben. Dieses Segment erlebt durch die Digitalisierung einen Strukturwandel. Es findet aber neue Wachstumsfelder in nachhaltigen Verpackungslösungen.

Holzschutz-Hersteller wie Rütgers Organics, Osmo und Biofa bieten Lasuren, Öle und Lacke für Holzoberflächen im Innen- und Außenbereich. Natürliche Öle und Wachse gewinnen Marktanteile gegenüber filmbildenden Lacken.

Pulverlack-Hersteller wie CWS Powder Coatings, Tiger Coatings und Ganzlin produzieren lösemittelfreie Beschichtungen für elektrostatische Applikation. Dieses Segment wächst aufgrund seiner Umweltfreundlichkeit und Effizienz.

Korrosionsschutz-Hersteller wie Branth, Rustoleum und Jotun entwickeln Spezialfarben für Stahlbau, Infrastruktur, Offshore-Anlagen und Schiffe. Langfristiger Schutz unter extremen Bedingungen steht im Vordergrund.

Mineralfarben-Spezialisten wie Keim und BEECK setzen auf Silikatfarben und Kalkfarben. Diese sind besonders atmungsaktiv und eignen sich für Denkmalpflege. Diese Hersteller bedienen Nischenmärkte mit hohen Qualitätsansprüchen.

Biofarben-Hersteller wie Auro, Biofa, Bio Pin und Livos produzieren Beschichtungen auf Basis natürlicher Rohstoffe ohne synthetische Lösemittel. Sie profitieren vom Trend zu Wohngesundheit und ökologischem Bauen.

Für wen ist eine Liste von Farben- und Lackherstellern relevant?

Chemie-Rohstofflieferanten nutzen Firmenlisten zur Neukundengewinnung. Hersteller von Pigmenten, Bindemitteln, Lösemitteln und Additiven identifizieren potenzielle Abnehmer für ihre Produkte. Eine aktuelle Adressliste ermöglicht gezielte Vertriebskampagnen per Post-Mailing, Telefon-Marketing oder E-Mail-Marketing. Einkaufsleiter und Produktionsverantwortliche können direkt angesprochen werden.

Maschinenhersteller für Rühr- und Mischtechnik, Abfüllanlagen und Produktionstechnik nutzen Branchenverzeichnisse zum Aufbau von Vertriebspartnerschaften. Lieferanten von Malerwerkzeugen, Verpackungen und Logistikdienstleister erschließen mit einer Unternehmensdatenbank systematisch neue Geschäftsfelder. Sie können ihre Marktdurchdringung erhöhen.

M&A-Berater und Investoren benötigen Firmendatenbanken für Due-Diligence-Prozesse, Marktanalysen und die Identifikation von Übernahmekandidaten. Eine vollständige Übersicht über die Branchenstruktur, regionale Verteilung und Unternehmensgrößen ist unverzichtbar. Sie ermöglicht fundierte Investitionsentscheidungen und die Bewertung von Konsolidierungspotenzial.

Marktforscher erstellen auf Basis von Firmenlisten Branchenstudien, Wettbewerbsanalysen und Marktsegmentierungen. Die Daten ermöglichen statistische Auswertungen zur Unternehmensverteilung, Umsatzentwicklung und regionalen Schwerpunkten. Sie dienen als Grundlage für Strategieberatung und Marktprognosen.

Vertriebsteams nutzen Adresslisten für Lead-Generierung und Kaltakquise im B2B-Bereich. Mit vollständigen Kontaktdaten zu Geschäftsführung, Einkauf und Produktion können Vertriebsmitarbeiter potenzielle Kunden systematisch ansprechen. Gezielte Segmentierung steigert die Erfolgsquoten. Die Listenpflege spart Recherchezeit und ermöglicht eine effiziente Vertriebsplanung.

Einkaufsabteilungen und Beschaffungsverantwortliche verwenden Firmenlisten zur Lieferantensuche. Sie identifizieren alternative Bezugsquellen, führen Angebotsvergleiche durch und minimieren Lieferrisiken durch Diversifizierung. Besonders für Spezialfarben und kleine Losgrößen ist eine breite Herstellerübersicht wertvoll.

Datenverfügbarkeit: Farbenhersteller

Übersicht der verfügbaren Datenfelder für Farbenhersteller in Deutschland.

Firmenname
Branche
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Faxnummer
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Allgemeine E-Mail-Adresse

Alle Angaben stammen aus öffentlich zugänglichen Unternehmensquellen und werden ausschließlich zu geschäftlichen Zwecken gemäß DSGVO verarbeitet. Stand: April 2026.

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Häufig gestellte Fragen

Wie viele Farben- und Lackhersteller gibt es in Deutschland?
Die Anzahl variiert je nach Quelle und Abgrenzung zwischen 75 und 423 Unternehmen. Das Top-75-Segment umfasst die umsatzstärksten Hersteller wie BASF Coatings, Akzo Nobel und DAW (Caparol). Der Gesamtmarkt zählt mehrere hundert Betriebe einschließlich Spezialisten und regionaler Anbieter. Die Unterschiede ergeben sich aus Einschlusskriterien wie Mindestgröße, Produktschwerpunkt und Datenquellen.
Welche sind die größten Farbenhersteller in Deutschland?
Die größten Farbenhersteller in Deutschland sind Surventis (ehemals BASF Coatings), DAW (Caparol), Beckers Group, Brillux und Mankiewicz. Rangfolge der Farben- und Lackhersteller mit Hauptsitz in Deutschland nach ihrem Umsatz mit Beschichtungen im Jahr 2025 laut dem Top-25-Ranking 2026 der Fachzeitschrift FARBE UND LACK. Deutsche Töchter ausländischer Konzerne (z. B. Akzo Nobel, PPG, Sherwin-Williams) sind darin nicht enthalten. Die vollständige Übersicht finden Sie im Abschnitt „Die 10 größten Farbenhersteller in Deutschland nach Umsatz“ weiter oben.
Wo befinden sich die meisten Farben- und Lackhersteller in Deutschland?
Nordrhein-Westfalen führt mit 105 bis 563 Herstellern. Bayern folgt mit 76 bis 505 Unternehmen. Baden-Württemberg zählt 69 bis 366 Betriebe. Diese Konzentration resultiert aus historischen Chemie-Clustern, Nähe zu Rohstofflieferanten und Kundennähe zur Automobil- und Bauindustrie. Nordrhein-Westfalen beherbergt allein über Unternehmen aus dem Top-75-Segment, darunter Brillux und zahlreiche mittelständische Lackfabriken.
Welche Produktsegmente gibt es bei Farben- und Lackherstellern?
Die Branche gliedert sich in neun Hauptsegmente: Bautenfarben, Industrielacke, Autolacke, Druckfarben, Holzschutz, Pulverlacke, Korrosionsschutz, Mineralfarben und Biofarben. Bautenfarben bilden das größte Segment mit Produkten für Fassaden, Innenwände und Wärmedämm-Verbundsysteme. Jedes Segment erfordert spezifisches Fachwissen. Es bedient unterschiedliche Abnehmerbranchen von Bau über Automotive bis zur Möbelindustrie.
Wer nutzt Firmenlisten von Farbenherstellern hauptsächlich?
Chemie-Rohstofflieferanten, Maschinenhersteller, M&A-Berater, Marktforscher und Vertriebsteams nutzen solche Listen zur Neukundengewinnung, Marktanalyse und Lead-Generierung. Lieferanten von Pigmenten, Bindemitteln, Produktionstechnik oder Verpackungen erschließen systematisch neue Geschäftsfelder. Einkaufsabteilungen identifizieren alternative Bezugsquellen. Investoren bewerten Übernahmekandidaten. Marktforscher erstellen Branchenstudien.
Welche Daten sind in Firmenlisten von Farbenherstellern verfügbar?
Typische Firmenlisten enthalten Postadresse, Telefonnummer, E-Mail-Adresse, Webseite, Ansprechpartner und Geschäftsführung. Finanzdaten wie Umsatz, Mitarbeiterzahl und Unternehmensgrößenklasse sind häufig enthalten. Die Datenqualität variiert je nach Quelle. Professionelle Anbieter pflegen Daten aus öffentlichen Registern wie Bundesanzeiger und Handelsregister. Sie garantieren DSGVO-konforme B2B-Nutzung für geschäftliche Zwecke wie Post-Mailing, Telefon-Marketing oder E-Mail-Kampagnen.
Wie entwickelt sich der Markt für Farben und Lacke aktuell?
Die Branche zeigt gemischte Trends. Bautenfarben-Hersteller profitierten vom DIY-Boom während COVID mit teils zweistelligen Wachstumsraten. Automotive-Segmente litten unter der Krise der Automobilindustrie. Konsolidierung durch Übernahmen prägt das Marktgeschehen. Technologische Trends wie Wasserlacke, VOC-arme Produkte und Bio-Farben gewinnen Marktanteile. Der Gesamtumsatz der Top 25 europäischen Hersteller sank 2024 leicht um 0,2 Prozent auf 28,4 Milliarden Euro.

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