Friseurbedarf-Großhändler Firmenliste Deutschland
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Von branchenlisten.de
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Das Wichtigste in Kürze
- Deutschland verfügt über rund 300 aktive Friseurbedarf-Großhändler, die den Fachhandel bundesweit versorgen (Stand 2024).
- Der Markt zeigt eine stabile Entwicklung mit etablierten Traditionsunternehmen seit 1827 und modernen Online-Vertriebskanälen.
- Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg bilden die regionalen Schwerpunkte mit den höchsten Händlerdichten.
- Unternehmensgrößen variieren erheblich: von 10-Personen-Betrieben bis zu Branchenführern mit über 500 Mitarbeitern wie Kao Germany (586).
- Adressdatenbanken sind zentrale Werkzeuge für Marketing, Vertrieb, Marktanalyse und Lieferantensuche.
- Drei Vertriebsmodelle dominieren: stationärer Handel, Online-Shops und hybride Konzepte mit mehreren Standorten.
- Produktpaletten umfassen Haarkosmetik, Saloneinrichtungen, Elektrogeräte, Friseurzubehör und professionelle Stylingprodukte.
Was sind Friseurbedarf / Friseurgroßhandel?
Friseurbedarf-Großhändler bilden das zentrale Bindeglied zwischen Herstellern und Friseursalons in Deutschland. Diese Fachgroßhändler vertreiben professionelle Haarkosmetik, Saloneinrichtungen, Elektrogeräte und Friseurzubehör an gewerbliche Kunden. Das Geschäftsmodell basiert auf der gebündelten Beschaffung von Produkten namhafter Marken wie Goldwell, Wella, L'Oréal und Schwarzkopf. Dadurch lassen sich Mengenrabatte realisieren, die teilweise an Friseursalons weitergegeben werden.
Die Branche umfasst sowohl traditionelle Großhandelsunternehmen mit stationären Standorten als auch moderne Online-Plattformen. Viele etablierte Händler kombinieren beide Vertriebswege. Das Sortiment reicht von Einrichtungsgegenständen über Verbrauchsmaterialien bis hin zu professionellen Werkzeugen. Neben dem reinen Produktvertrieb übernehmen Großhändler häufig Beratungsfunktionen. Sie bieten Schulungen für Saloninhaber an.
Der deutsche Friseurbedarf-Großhandel ist Teil des übergeordneten Einzelhandels- und Großhandelssektors. Die Unternehmen bedienen vorwiegend professionelle Friseure, mobile Stylisten und Barbershops. Zunehmend erreichen sie auch ambitionierte Endverbraucher über separate Online-Kanäle.
Wie viele Friseurbedarf / Friseurgroßhandel gibt es in Deutschland?
Die aktuelle Marktgröße umfasst schätzungsweise 300 Friseurbedarf-Großhändler in Deutschland (Stand 2024). Diese Zahl basiert auf Branchenschätzungen und Firmenverzeichnissen, die bundesweit erfasste Unternehmen dokumentieren. Die Struktur ist kleinteilig organisiert. Neben wenigen Branchenführern mit dreistelligen Mitarbeiterzahlen existiert eine Vielzahl mittelständischer Familienbetriebe.
Der Markt zeigt eine stabile Entwicklung ohne drastische Schwankungen. Traditionelle Großhändler bestehen seit Jahrzehnten (manche sogar seit dem 19. Jahrhundert). Gleichzeitig etablieren sich digitale Anbieter, die ausschließlich über Online-Shops agieren. Diese Entwicklung führt zu einer graduellen Transformation der Vertriebsstrukturen. Die Gesamtzahl der Marktteilnehmer verändert sich jedoch nicht signifikant.
Die Branche profitiert von der konstanten Nachfrage durch rund 80.000 Friseursalons bundesweit. Jeder Salon benötigt regelmäßig Verbrauchsmaterialien wie Shampoos, Haarfarben und Stylingprodukte. Arbeitsmaterialien werden mittelfristig ersetzt. Saloneinrichtungen besitzen eine Nutzungsdauer von mehreren Jahren. Diese unterschiedlichen Nachfragezyklen sichern den Großhändlern kontinuierliche Umsätze.
6 bekannte Friseurbedarf-Großhändler in Deutschland
Auswahl überregional tätiger Fachgroßhändler und Verbundgruppen für Friseurbedarf mit mehreren Standorten oder bundesweitem Vertrieb, alphabetisch sortiert. Keine vollständige Rangliste – belastbare Umsatzzahlen veröffentlichen nur wenige Anbieter.
| Unternehmen | Sitz | Website | Kurzbeschreibung |
|---|---|---|---|
| Euro-Friwa (Verbund) | Würzburg | eurofriwa.de | 1927 gegründete Einkaufs- und Servicekooperation von Friseur-Fachgroßhändlern mit Gesellschaftern im In- und Ausland und gemeinsamen Eigenmarken. Laut Verbund erzielen die angeschlossenen Großhändler einen Außenumsatz von rund 120 Mio. €. |
| Georg Johann Kraft | Hanau | friseurgrosshandelkraft.de | Seit 1934 bestehender Friseurgroßhandel im Rhein-Main-Gebiet mit Haarkosmetik, Salonzubehör und Saloneinrichtung. Neben dem Hauptsitz in Hanau betreibt das Unternehmen Filialen in Eschborn und Wiesbaden. |
| Gieseke cosmetic | Wedemark | gieseke.com | 1983 gegründeter Friseurgroßhandel mit Vertrieb in Deutschland und Österreich, über 25 Exklusivmarken und Zentrallager in der Wedemark. Laut Unternehmen rund 350 Mitarbeitende im Außen- und Innendienst. |
| Gebr. Ziegler | Karlsruhe | ziegler-friseurbedarf.de | Seit 1827 bestehender Friseurbedarf-Großhandel mit Außendienst und Online-Shop, der Salons in Baden-Württemberg und bundesweit beliefert. Laut Unternehmen über 14.000 Artikel im Sortiment. |
| Karl Oswald | Heidelberg | oswald-online.de | Familiengeführter Fachgroßhandel für Friseurbedarf, Haarkosmetik und Kosmetik im Rhein-Neckar-Raum. Betreibt mehrere Läden, u. a. in Heidelberg, Mannheim, Heilbronn, Weinheim und Bruchsal. |
| Pro-Duo Deutschland | Düsseldorf | pro-duo.de | Deutsche Gesellschaft der belgischen Pro-Duo-Gruppe, Großhandel für Friseur- und Kosmetikbedarf mit Online-Shop und Filialen u. a. in Dortmund, Frechen, Kaiserslautern, Leverkusen, Nürnberg und Saarbrücken. |
Quellen: wer-zu-wem.de; Unternehmensangaben (Stand 2026).
Regionale Verteilung: Friseurbedarf / Friseurgroßhandel nach Bundesland
Die geografische Verteilung der Friseurbedarf-Großhändler folgt wirtschaftsstarken Ballungsräumen und Bundesländern mit hoher Bevölkerungsdichte. Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg führen die regionale Verteilung an. Auch Hamburg und Hessen weisen eine überdurchschnittliche Händlerdichte auf. Städte wie Düsseldorf, München, Hamburg, Köln, Stuttgart, Darmstadt und Wedemark fungieren als wichtige Standorte.
Die Konzentration in Großstädten und Ballungsräumen erklärt sich durch mehrere Faktoren. Höhere Dichte an Friseursalons bedeutet größeres Absatzpotenzial. Logistische Vorteile durch zentrale Lage ermöglichen schnelle Belieferung. Zudem profitieren Großhändler von der Nähe zu Herstellern und Distributionszentren. Traditionsreiche Unternehmen wie Gebrüder Ziegler in Karlsruhe (gegründet 1827) oder Valentin Löhmer in Würzburg (seit 1863) prägen regionale Strukturen seit Generationen.
In ländlicheren Regionen oder strukturschwächeren Bundesländern ist die Händlerdichte geringer. Online-Vertriebskanäle kompensieren diese geografischen Nachteile zunehmend. Selbst kleinere Salons in peripheren Lagen bestellen heute bundesweit bei spezialisierten Anbietern. Die digitale Transformation verändert somit die Bedeutung physischer Standorte graduell.
| Bundesland | Bedeutung für Großhandel |
|---|---|
| Nordrhein-Westfalen | Höchste Händlerdichte, wichtige Städte: Düsseldorf, Köln, Viersen |
| Bayern | Starke Präsenz in München, Würzburg, Bobingen |
| Baden-Württemberg | Zentren in Stuttgart, Karlsruhe, Bietigheim-Bissingen |
| Hamburg | Bedeutender Standort für traditionelle Händler |
| Hessen | Darmstadt als Sitz von Kao Germany, Hanau |
Die regionale Clusterbildung resultiert aus historisch gewachsenen Unternehmensstrukturen. Viele Großhändler sind Familienunternehmen, die über Jahrzehnte an einem Standort verwurzelt bleiben. Neuere Online-Händler wählen ihre Standorte nach logistischen Kriterien: Nähe zu Autobahnen, Verfügbarkeit von Lagerflächen und Anbindung an Paketdienstleister.
Marktentwicklung und Trends
Der deutsche Friseurbedarf-Großhandel befindet sich in einer Phase stabiler Kontinuität mit graduellen Veränderungen. Die Branche profitiert von der konstanten Nachfrage durch Friseursalons. Sie unterliegt jedoch gleichzeitig Transformationsprozessen durch Digitalisierung und verändertes Kaufverhalten.
Die wichtigste Entwicklung ist die zunehmende Verlagerung von stationären Einkäufen zu Online-Bestellungen. Während traditionelle Großhändler früher auf persönliche Beratung und Lagerbesuche setzten, ermöglichen heute digitale Plattformen rund um die Uhr Bestellungen. Etablierte Händler haben darauf reagiert, indem sie hybride Modelle entwickelten. Stammkunden nutzen Online-Shops für Routinebestellungen. Bei Beratungsbedarf kontaktieren sie persönliche Ansprechpartner.
Parallel verschärft sich der Preiswettbewerb. Online-Discounter bieten aggressive Rabatte und niedrige Mindestbestellwerte (teilweise ab 20 EUR). Versandkostenfreie Lieferung ab 25 bis 69 EUR setzt traditionelle Händler unter Druck. Diese kontern mit Serviceleistungen: Expresslieferung, Exklusivmarken, Schulungsangebote und Firmenkunden-Rabatte.
Nachhaltigkeit gewinnt an Bedeutung. Friseursalons fragen vermehrt umweltfreundliche Produkte nach, etwa vegane Haarfarben oder Verpackungen aus Recyclingmaterial. Großhändler erweitern ihr Sortiment entsprechend. Regulatorische Anforderungen wie die REACH-Verordnung für chemische Produkte oder RoHS 2.0 für Elektrogeräte beeinflussen das Produktangebot kontinuierlich.
Welche Arten von Friseurbedarf / Friseurgroßhandel gibt es?
Der Markt differenziert sich nach Geschäftsmodellen, Sortimentsbreite und Zielgruppen. Grundsätzlich lassen sich mehrere Unternehmenstypen unterscheiden, die jeweils spezifische Schwerpunkte setzen.
Stationäre Fachgroßhändler betreiben ein oder mehrere Ladengeschäfte mit angeschlossenem Lager. Kunden können Produkte vor Ort begutachten und Beratung in Anspruch nehmen. Diese Händler pflegen oft langjährige Beziehungen zu Friseursalons. Sie bieten individuelle Konditionen. Beispiele sind traditionsreiche Unternehmen wie Gebrüder Ziegler (seit 1827) oder Georg Johann Kraft GmbH mit fünf Standorten bundesweit.
Online-Shops und Digital-native Zwischenhändler konzentrieren sich ausschließlich auf E-Commerce. Sie verzichten auf physische Verkaufsflächen und optimieren Logistik sowie Preise. Plattformen bieten über 50.000 Artikel und versenden ab geringen Mindestbestellwerten. Ihr Vorteil liegt in niedrigen Betriebskosten und bundesweiter Erreichbarkeit.
Hybrid-Modelle kombinieren stationäre Präsenz mit leistungsfähigen Online-Plattformen. Etablierte Händler nutzen beide Kanäle: Stammkunden schätzen persönliche Ansprechpartner, neue Kunden werden über digitale Kanäle gewonnen. Diese Unternehmen investieren in Lagerhaltung und Express-Versand, um Liefergeschwindigkeit zu maximieren.
Spezialisierte Nischenanbieter fokussieren sich auf Teilsegmente. Manche konzentrieren sich auf Premium-Marken, andere auf günstige Eigenmarken. Einige Händler bedienen ausschließlich Barbershops. Andere versorgen mobile Friseure mit kompakten Produktsets. Diese Spezialisierung ermöglicht tiefe Expertise und maßgeschneiderte Sortimente.
OEM-Exporteure und Hersteller-Distributoren agieren als exklusive Vertriebspartner einzelner Marken. Kao Germany vertreibt beispielsweise die Marke Goldwell. Andere Händler fokussieren auf Wella oder Schwarzkopf. Diese Händler profitieren von direkten Herstellerbeziehungen und Vorabzugang zu Produktneuheiten.
Für wen ist eine Liste von Friseurbedarf / Friseurgroßhandel relevant?
Adressdatenbanken der Friseurbedarf-Branche dienen verschiedenen Zielgruppen als strategisches Werkzeug. Die wichtigsten Anwendungsfälle umfassen Marketing, Vertrieb, Marktforschung und Beschaffung.
Marketing- und Vertriebsteams von Herstellern nutzen Listen zur gezielten Ansprache von Großhändlern. Produzenten professioneller Haarkosmetik, Salonmöbel oder Elektrogeräte identifizieren potenzielle Vertriebspartner. Direktmailing-Kampagnen, E-Mail-Marketing und Telefonakquise basieren auf aktuellen Adressdaten. Besonders bei Produktneuheiten oder Sortimentserweiterungen sind vollständige Händlerverzeichnisse wertvoll.
B2B-Vertriebsteams von Dienstleistern sprechen Großhändler als Geschäftskunden an. Softwareanbieter für Warenwirtschaftssysteme, Logistikdienstleister, Verpackungshersteller oder Marketingagenturen benötigen Kontaktdaten. Auch Finanzdienstleister wie Factoring-Anbieter oder Versicherungen nutzen Verzeichnisse zur Neukundengewinnung.
Marktforscher und Unternehmensberater analysieren die Branchenstruktur. Listen ermöglichen Wettbewerbsanalysen, Marktanteilsschätzungen und Trendbeobachtungen. Investoren prüfen potenzielle Übernahmeziele oder Beteiligungen. Branchenverbände nutzen Daten für statistische Auswertungen.
Neugründer von Friseursalons recherchieren Lieferanten und vergleichen Konditionen. Eine vollständige Übersicht regionaler und überregionaler Großhändler erleichtert die Beschaffungsplanung. Jungunternehmer identifizieren spezialisierte Anbieter für Nischenprodukte oder günstige Online-Shops.
Procurement-Teams etablierter Friseursalon-Ketten optimieren ihre Lieferantenstruktur. Bei Verhandlungen über Rahmenverträge oder Mengenrabatte helfen Marktübersichten. Alternative Bezugsquellen werden geprüft, um Abhängigkeiten zu reduzieren.
Medien und Fachverlage pflegen Kontakte für redaktionelle Beiträge, Anzeigenakquise oder Eventkooperationen. Branchenmagazine, Messeorganisatoren und Online-Portale benötigen aktuelle Unternehmensdaten.
Datenverfügbarkeit: Friseurbedarf-Großhändler
Übersicht der verfügbaren Datenfelder für Friseurbedarf-Großhändler in Deutschland.
Alle Angaben stammen aus öffentlich zugänglichen Unternehmensquellen und werden ausschließlich zu geschäftlichen Zwecken gemäß DSGVO verarbeitet. Stand: April 2026.
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Häufig gestellte Fragen
Wie viele Friseurbedarf-Großhändler gibt es in Deutschland?
Welche sind die bekanntesten Friseurbedarf-Großhändler in Deutschland?
Wo konzentrieren sich die meisten Friseurbedarf-Großhändler?
Welche Arten von Friseurbedarf-Großhändlern existieren?
Wer nutzt Listen von Friseurbedarf-Großhändlern?
Welche Daten sind über Friseurbedarf-Großhändler verfügbar?
Wie unterscheiden sich Online-Shops von stationären Großhändlern?
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