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Metallgroßhändler Firmenliste Deutschland

Greifen Sie auf verifizierte Metallgroßhändler-Unternehmen in Deutschland zu – mit Kontaktdaten, Firmenprofilen und, wo verfügbar, Ansprechpartnern.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Deutschland zählt 42.039 Metallbauunternehmen (WZ-Code 25, Stand 2022), die Metallerzeugnisse aus Stahl, Aluminium, Kupfer und Zink fertigen.
  • Die Branche erwirtschaftet einen Gesamtumsatz von 183,6 Milliarden Euro bei durchschnittlich 4,4 Millionen Euro je Unternehmen.
  • Nordrhein-Westfalen führt mit Betrieben die regionale Verteilung an, gefolgt von Baden-Württemberg () und Bayern ().
  • Der Markt wächst kontinuierlich, getrieben durch Infrastrukturinvestitionen und eine stabile Nachfrage im Industrie- und Gewerbebau.
  • Für Rohstofflieferanten, Maschinenhersteller und Vertriebsteams bietet unsere Firmenliste Metallbauer direkten Zugang zu 1.251 verifizierten Unternehmensadressen.
  • Die größten Teilsegmente sind Stahlbauer (6.305), Konstruktionsbauer (2.271) und Schweißbetriebe (1.663).
  • Insgesamt beschäftigt die Branche 664.695 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, was Metallbauunternehmen zu einem der größten Arbeitgeber im produzierenden Gewerbe macht.

Was sind Metallbauer?

Metallbauer sind Fachbetriebe, die Metallerzeugnisse aus Werkstoffen wie Stahl, Aluminium, Kupfer, Zink und Edelstahl herstellen, montieren und instand halten. Das Leistungsspektrum reicht von Türen, Fenstern und Toren bis hin zu komplexen Stahlkonstruktionen und Maschinenbauteilen. Die amtliche Statistik erfasst diese Betriebe unter dem WZ-Code 25 für die „Herstellung von Metallerzeugnissen" im produzierenden Gewerbe.

Die Geschichte des Berufsbilds ist eng mit dem deutschen Handwerk verknüpft. 1989 führte die Handwerksreform die eigenständigen Ausbildungsberufe Schlosser und Schmied zum Beruf des Metallbauers zusammen. Diese Vereinigung spiegelt die enge handwerkliche Verwandtschaft beider Tätigkeiten wider. Im modernen Sprachgebrauch begegnen Ihnen Metallbaubetriebe unter verschiedenen Bezeichnungen: Schlosser, Stahlbauer und Metallverarbeiter beschreiben dasselbe Branchensegment.

Metallbaubetriebe nehmen innerhalb der deutschen Metallindustrie eine zentrale Stellung ein. Sie verbinden Rohstoffverarbeitung mit handwerklicher Fertigung und industrieller Serienproduktion. Die Schnittstellen zu angrenzenden Sektoren sind vielfältig: Baugewerbe, Maschinenbau, Automobilindustrie und Energietechnik zählen zu den wichtigsten Abnehmern. Das Metallbauhandwerk gliedert sich in drei Fachrichtungen: Konstruktionstechnik, Metallgestaltung und Nutzfahrzeugbau.

Wie viele Metallbauer gibt es in Deutschland?

Die Metallindustrie gehört zu den umsatz- und beschäftigungsstärksten Wirtschaftszweigen im deutschen produzierenden Gewerbe. 42.039 Unternehmen sind im Bereich der Herstellung von Metallerzeugnissen (WZ 25) aktiv. Sie erwirtschaften zusammen 183,6 Milliarden Euro Umsatz und beschäftigen 664.695 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Umsatz je Beschäftigten liegt bei 192.214 Euro, was auf eine hohe Arbeitsproduktivität im Branchenvergleich hindeutet.

Kennzahl Wert (Stand 2022)
Unternehmen gesamt 42.039
Beschäftigte gesamt 664.695
Gesamtumsatz 183,6 Mrd. Euro
Durchschnittsumsatz je Unternehmen 4,4 Mio. Euro
Umsatz je Beschäftigten 192.214 Euro
Verfügbare Adressen in unserer Firmendatenbank 1.251

Die Unternehmensgrößenstruktur zeigt eine ausgeprägte KMU-Dominanz. Kleingewerbe- und Freiberufsbetriebe stellen mit 11.798 Einheiten die größte Gruppe. Kleinstunternehmen folgen mit 7.759, Kleinunternehmen mit 9.511 Betrieben. Der Mittelstand umfasst 1.157 Gesellschaften, lediglich 313 Betriebe gelten als Großunternehmen.

Diese Struktur erklärt den hohen Wert eines vollständigen Firmenverzeichnisses. Großkonzerne lassen sich leicht identifizieren. Die kleinteiligen Betriebe hingegen erfordern systematische Datenbankrecherche. Ohne professionelle Branchenkennzahlen ist das sehr aufwendig.

Regionale Verteilung: Metallbauer nach Bundesland

Die geografische Verteilung der Metallbaubetriebe folgt den klassischen Industrieregionen Deutschlands. Bevölkerungsreiche Bundesländer mit langer Industrietradition führen das Feld an. Ostdeutsche Flächenländer und Stadtstaaten weisen deutlich geringere Betriebszahlen auf. Die Konzentration liegt klar im Westen und Süden der Bundesrepublik.

Bundesland Unternehmen Anteil
Nordrhein-Westfalen 412 32,9 %
Baden-Württemberg 147 11,8 %
Bayern 119 9,5 %
Niedersachsen 105 8,4 %
Hessen 99 7,9 %
Rheinland-Pfalz 83 6,6 %
Schleswig-Holstein 50 4,0 %
Sachsen 48 3,8 %
Brandenburg 35 2,8 %
Hamburg 29 2,3 %
Sachsen-Anhalt 27 2,2 %
Mecklenburg-Vorpommern 22 1,8 %
Thüringen 22 1,8 %
Saarland 21 1,7 %
Berlin 18 1,4 %
Bremen 14 1,1 %

Nordrhein-Westfalen führt mit Betrieben deutlich vor den Südländern. Die historisch gewachsene Schwerindustrie des Ruhrgebiets begründet diesen Vorsprung. Das Saarland weist trotz geringer Fläche eine besondere Stellung als traditionelles Metallzentrum auf. Baden-Württemberg (5.419) und Bayern (5.370) profitieren von ihrer dichten Struktur aus Automobil- und Maschinenbauunternehmen, die als Auftraggeber für Metallbaubetriebe fungieren.

Die Metallindustrie in Deutschland verzeichnet stabiles Wachstum. Treiber sind hohe öffentliche Investitionen in Infrastrukturprojekte sowie eine anhaltend starke Nachfrage im Wohnungs- und Gewerbebau. Deutschland gilt als einer der dynamischsten Wachstumsmärkte für Stahlbau in Europa. Die enge Verflechtung mit exportstarken Sektoren wie Automobil- und Maschinenbau stärkt die strukturelle Stabilität des Wirtschaftszweigs.

Automatisierung und Digitalisierung verändern Produktionsabläufe grundlegend. Laserschneiden, CNC-Fertigung und digitale Planungssoftware haben manuelle Prozesse in vielen Betrieben abgelöst. Industrie-4.0-Konzepte, also die Vernetzung von Maschinen und Produktionssystemen, halten im Metallbauhandwerk zunehmend Einzug. Die Zahlen sprechen für sich.

Das Thema Dekarbonisierung gewinnt zusätzlich an Gewicht. Der Sektor steht unter dem Druck europäischer Klimaziele, und Unternehmen treiben den Einsatz von grünem Stahl aktiv voran. Fachkräftemangel bleibt ein strukturelles Hemmnis. Metallbauunternehmen konkurrieren intensiv um Auszubildende und qualifizierte Facharbeiter. Präzise Adressdaten aus einem aktuellen Branchenbuch ermöglichen gezielte Direktansprache und verkürzen den Weg zum richtigen Ansprechpartner erheblich.

Welche Arten von Metallbauern gibt es?

Die Metallindustrie ist kein monolithischer Sektor. Sie umfasst eine Vielzahl von Teilbranchen mit unterschiedlichen Fertigungsschwerpunkten, Zertifizierungsanforderungen und Kundenzielgruppen. Das Branchenverzeichnis unterscheidet dabei die folgenden Hauptsegmente.

Stahlbauer bilden mit 6.305 Unternehmen das größte Teilsegment. Sie realisieren tragende Konstruktionen für Industrie-, Gewerbe- und Hochbauten. Ihre Leistungen reichen von der Planung über die Fertigung bis zur Montage kompletter Stahlstrukturen, häufig nach DIN EN 1090 zertifiziert.

Konstruktionsbauer zählen 2.271 Betriebe. Sie spezialisieren sich auf maßgefertigte Metallkonstruktionen für Maschinen, Anlagen und Sonderanwendungen. Ihre Auftraggeber kommen vor allem aus dem Maschinenbau und der Prozessindustrie.

Schweißbetriebe umfassen 1.663 Firmen. Sie übernehmen Füge- und Verbindungsaufgaben und unterliegen der ISO 3834-2-Zertifizierungspflicht, was hohe Qualitätsstandards signalisiert.

Schmiede formen Metall unter Wärmezufuhr um. Mit 720 aktiven Betrieben handelt es sich um ein spezialisiertes Nischensegment. Sie liefern hochbeanspruchte Bauteile für Automotive, Luft- und Raumfahrt sowie Energietechnik.

Beschläge-Hersteller mit 207 Betrieben fertigen Verbindungs- und Befestigungselemente für Bauwesen, Möbelbranche und Maschinenbau. Weitere Segmente umfassen Gießereien, Blechverarbeitungsbetriebe, Zerspanungsbetriebe sowie Spezialisten für Aluminium- und Kupferverarbeitung.

Für wen ist eine Liste von Metallbauern relevant?

Eine professionelle Adressliste für die Metallbaubranche richtet sich an Unternehmen, die gezielt Kontakt zu Metallbaubetrieben aufnehmen möchten. Das Spektrum der Nutzer ist breit. Allen gemeinsam ist der Bedarf an verlässlichen Kontaktdaten, um Streuverluste bei der Direktansprache zu minimieren.

Rohstoffhersteller und Händler von Stahl, Aluminium, Kupfer und Zink nutzen Adresslisten zur systematischen Neukundengewinnung. Sie adressieren Metallbaubetriebe per E-Mailing, Telefonakquise oder Post-Mailing. So bauen sie neue Lieferbeziehungen auf. Ofenbauer, die Industrieöfen für die Wärmebehandlung von Metall vertreiben, finden im Branchenverzeichnis eine klar abgegrenzte Zielgruppe mit konkretem Bedarf.

Maschinenhersteller setzen Firmenlisten als Grundlage für CRM-Importe und Vertriebskampagnen ein. Wer Biegemaschinen, Laserschneider oder Schweißtechnik verkauft, braucht strukturierte Kontaktdaten mit Entscheiderangaben. Entsorgungsunternehmen, die Metallschrott und Produktionsabfälle abnehmen, profitieren von nach Teilbranche und Region segmentierten Unternehmensdatenbanken.

Marktforscher und Unternehmensberater nutzen das Firmenregister Metall für Analysen und Branchenreports. Eine vollständige Unternehmensdatenbank mit Umsatz- und Mitarbeiterdaten ermöglicht Hochrechnungen und Wettbewerbsbeobachtungen auf valider Datenbasis. Der Zeitvorteil ist messbar: Käufer einer professionellen Metallbauer-Liste sparen mehr als 662 Stunden Eigenrecherche. Verfügbare Datenpunkte umfassen Firmenname, Postadresse, Telefon, E-Mail, Webseite, Geschäftsführung, Mitarbeiterzahl, Umsatz und Bilanzsumme.

Datenverfügbarkeit: Metallgroßhändler

Übersicht der verfügbaren Datenfelder für Metallgroßhändler in Deutschland.

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Alle Angaben stammen aus öffentlich zugänglichen Unternehmensquellen und werden ausschließlich zu geschäftlichen Zwecken gemäß DSGVO verarbeitet. Stand: April 2026.

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Häufig gestellte Fragen

Wie viele Metallbaubetriebe gibt es in Deutschland?
Deutschland zählt 42.039 Unternehmen im Bereich der Herstellung von Metallerzeugnissen (Stand 2022). Die Branche ist stark KMU-geprägt: Über 29.000 Betriebe fallen in die Kategorien Kleingewerbe, Kleinstunternehmen und Kleinunternehmen. Lediglich 313 Betriebe gelten als Großunternehmen. Unsere Adressliste umfasst 1.251 verifizierte Datensätze.
Welches Bundesland hat die meisten Metallbauer?
Nordrhein-Westfalen führt mit Metallbauunternehmen die bundesweite Verteilung an. Die industriestarken Südländer Baden-Württemberg () und Bayern () belegen die Plätze zwei und drei. Diese drei Bundesländer vereinen rund 42 Prozent aller deutschen Metallbaubetriebe. Der Standortvorteil erklärt sich durch die Dichte an Maschinenbau- und Automobilzulieferern, die als Auftraggeber fungieren.
Welche Arten von Metallbauunternehmen gibt es in Deutschland?
Das Segment gliedert sich in mehrere Teilbranchen: Stahlbauer (6.305 Betriebe), Konstruktionsbauer (2.271), Schweißbetriebe (1.663), Schmiede (720) und Beschläge-Hersteller (207) bilden die zahlenmäßig größten Gruppen. Weitere Segmente umfassen Gießereien, Blechverarbeitungsbetriebe und Zerspanungsbetriebe. Im Metallbauhandwerk werden drei offizielle Fachrichtungen unterschieden: Konstruktionstechnik, Metallgestaltung und Nutzfahrzeugbau.
Wer nutzt typischerweise eine Firmenliste der Metallbauer?
Zu den Hauptabnehmern zählen Rohstofflieferanten für Aluminium und Stahl, Ofenbauer, Maschinenhersteller, Entsorgungsunternehmen für Metallschrott sowie B2B-Vertriebsteams. Marktforscher nutzen Unternehmensdatenbanken für Branchenanalysen, Einkaufsabteilungen setzen sie zur strukturierten Lieferantenrecherche ein. Bergbauunternehmen und Hersteller von Prozessanlagen gehören ebenfalls zum typischen Nutzerkreis solcher Adressdaten.
Welche Daten enthält eine professionelle Adressliste für Metallbauer?
Hochwertige Firmenlisten für die Metallindustrie umfassen Firmenname, Branchenklassifikation, Postadresse, Telefonnummer, E-Mail-Adresse und Webseite. Je nach Anbieter sind auch Geschäftsführerangaben, Prokura, Inhaberschaft, Mitarbeiterzahl, Umsatz und Bilanzsumme verfügbar. Damit eignen sich solche Verzeichnisse nicht nur für den Erstkontakt, sondern auch als Grundlage für CRM-Importe und strukturierte Marktdatenanalysen auf Unternehmensebene.
Welche Zertifizierungen sind in der Metallbaubranche relevant?
Metallbauunternehmen unterliegen je nach Tätigkeitsschwerpunkt unterschiedlichen Normen. DIN EN 1090 regelt die Ausführung von Stahltragwerken, ISO 9001 gilt als allgemeiner Qualitätsmanagementstandard. Schweißbetriebe benötigen die ISO 3834-2 als Qualitätsnachweis. Die PED 2014/68/EU betrifft Unternehmen im Druckgerätebereich, ISO 45001 regelt das Arbeitssicherheitsmanagement. Diese Anforderungen sind beim Einsatz eines Branchenverzeichnisses zur Lieferantenqualifizierung ein wichtiges Filterkriterium.

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