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Fleischgroßhändler Firmenliste Deutschland

Greifen Sie auf verifizierte Fleischgroßhändler-Unternehmen in Deutschland zu – mit Kontaktdaten, Firmenprofilen und, wo verfügbar, Ansprechpartnern.

Kategorie GroßhändlerKategorie Lebensmittel
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Das Wichtigste in Kürze

  • Strukturierte Firmendatenbanken verzeichnen 894 Fleischgroßhändler sowie 83 industrielle Fleischwarenhersteller in Deutschland (Stand 2026).
  • Der Pro-Kopf-Fleischkonsum ist rückläufig: Er sank von 37,5 kg (2012) auf 28,4 kg im Jahr 2024; die gesamte Fleischproduktion fiel vom Rekordjahr 2016 mit 8,25 Millionen Tonnen auf 7,8 Millionen Tonnen (2020).
  • Nordrhein-Westfalen führt die regionale Verteilung mit 247 Betrieben an, gefolgt von Bayern (145) und Niedersachsen (97).
  • Über 8 Millionen Vegetarier in Deutschland treiben den Strukturwandel der Fleischwirtschaft voran, während das Premiumsegment mit Bio- und Spezialitätenmetzgereien stabil wächst.
  • Eine Metzgereien-Liste für Deutschland wird von Gewürzherstellern, Verpackungslieferanten, Logistikdienstleistern und Steuerberatern für B2B-Neukundengewinnung eingesetzt.
  • Das Fleischerhandwerk gliedert sich in klassische Metzgereien, Biometzgereien, Landfleischereien, Hofschlachtereien, Feinkostmetzgereien und industrielle Schlachtbetriebe.
  • Verfügbare Adressdaten umfassen Firmennamen, Postadressen, Telefonnummern, E-Mail-Adressen sowie Angaben zu Geschäftsführung, Umsatz und Mitarbeiterzahl.

Was sind Metzgereien?

Eine Metzgerei ist ein handwerklicher Fachbetrieb, dessen Kernaufgaben die Schlachtung von Tieren sowie die Herstellung und der Verkauf von Fleisch- und Wurstwaren sind. Die Begriffe Fleischerei, Schlachterei, Fleischereifachgeschäft und Landschlachterei sind je nach Region gebräuchlich; inhaltlich beschreiben sie denselben Betriebstyp. Hofschlachtereien, bei denen Schlachtung und Verarbeitung direkt auf dem landwirtschaftlichen Betrieb stattfinden, bilden eine eigenständige Unterform mit besonders kurzen Transportwegen.

Metzgereien sind Teil der übergeordneten Fleischwirtschaft, zu der auch Fleischgroßhändler, industrielle Fleischwarenhersteller, Schlachthöfe und Fleischverarbeitungsbetriebe gehören. Diese Segmente bilden gemeinsam die Wertschöpfungskette vom Schlachtbetrieb bis zum Einzelhandelsprodukt. Für Unternehmen, die ein Branchenverzeichnis Fleisch Deutschland benötigen, ist diese Unterscheidung entscheidend: Je nach Zielsetzung sind verschiedene Betriebstypen und Betriebsgrößen relevant.

Das Firmenverzeichnis Fleischwirtschaft spiegelt die gesamte Breite dieser Branche wider. Handwerkliche Metzgereien bedienen regionale Märkte, während industrielle Unternehmen wie Rügenwalder Mühle, Westfleisch oder die Zur-Mühlen-Gruppe überregionale Lieferbeziehungen unterhalten. Beide Segmente sind für B2B-Vertrieb, Marktforschung und Lieferantensuche bedeutsam.

Wie viele Metzgereien gibt es in Deutschland?

Genaue Gesamtzahlen für alle handwerklichen Metzgereien in Deutschland liegen nicht in einer einheitlichen Quelle vor. Branchenverbände schätzen die Zahl traditionshandwerklicher Fleischereifachbetriebe auf rund 12.000 bis 15.000. Für den B2B-Bereich strukturierte und verifizierte Firmendaten erfassen 894 Fleischgroßhändler sowie 83 industrielle Fleischwarenhersteller im Bundesgebiet (Stand 2026).

Segment Anzahl Betriebe (Stand 2026)
Fleischgroßhändler (verifizierte Firmendaten) 894
Industrielle Fleischwarenhersteller 83
Handwerkliche Metzgereien (Schätzung) ca. 12.000–15.000

Die Gesamtzahl der Fleischbetriebe sinkt seit Jahren. Der Pro-Kopf-Konsum von Schweinefleisch fiel von 37,5 kg (2012) auf 28,4 kg (2024); die Fleischproduktion in Deutschland ging vom Rekordjahr 2016 mit 8,25 Millionen Tonnen auf 7,8 Millionen Tonnen im Jahr 2020 zurück. Der Markt schrumpft. Das Premiumsegment entwickelt sich trotzdem positiv: Biometzgereien und spezialisierte Feinkostbetriebe verzeichnen wachsende Nachfrage, weil qualitätsbewusste Konsumenten bereit sind, höhere Preise für transparente Herkunft und handwerkliche Verarbeitung zu zahlen.

Regionale Verteilung: Metzgereien nach Bundesland

Die räumliche Verteilung der Fleischbetriebe folgt den wirtschaftlichen und demografischen Schwerpunkten Deutschlands. Bevölkerungsreiche Bundesländer mit starker Agrarwirtschaft konzentrieren die meisten Betriebe; strukturschwache Regionen in Ostdeutschland weisen deutlich niedrigere Zahlen auf. Die folgenden Daten beziehen sich auf verifizierte Fleischgroßhändler.

Bundesland Unternehmen Anteil
Bayern 470 19,5 %
Nordrhein-Westfalen 377 15,6 %
Baden-Württemberg 334 13,9 %
Hessen 236 9,8 %
Niedersachsen 200 8,3 %
Rheinland-Pfalz 140 5,8 %
Sachsen 137 5,7 %
Thüringen 126 5,2 %
Sachsen-Anhalt 97 4,0 %
Brandenburg 70 2,9 %
Schleswig-Holstein 62 2,6 %
Berlin 45 1,9 %
Mecklenburg-Vorpommern 40 1,7 %
Saarland 35 1,5 %
Hamburg 29 1,2 %
Bremen 11 0,5 %

Nordrhein-Westfalen liegt mit Betrieben weit vorne. Die Gründe: hohe Bevölkerungsdichte im Ruhrgebiet, intensive Tierhaltung im Münsterland und eine günstige Lage für den Fleischgroßhandel Deutschland. Bayern folgt mit Betrieben; hier prägen handwerkliche Metzgereitradition, zahlreiche Biobetriebe und Spezialitäten wie der Murnauer Schinken das Bild. Niedersachsen mit Betrieben ist ein industrielles Zentrum der Schweinefleisch- und Geflügelverarbeitung. Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern bilden das Schlusslicht des Rankings, beherbergen aber charakteristische Landfleischereien mit Wildspezialitäten wie der Aalrauchmettwurst und der Rügener Kreidespitzen-Salami.

Die Fleischwirtschaft durchläuft einen tiefgreifenden Strukturwandel. Sinkender Fleischkonsum, gestiegene Produktionskosten und die zunehmende Verbreitung pflanzlicher Alternativen setzen traditionelle Betriebe unter Druck. Spezialisierte Metzgereien finden trotzdem Wachstumsnischen: Das Premiumsegment mit Wagyu, Dry Aged Beef, Iberico-Produkten und regionalen Rassenspezialitäten entwickelt sich stabil. Das Konzept des differenzierten Fachbetriebs hält stand.

Biometzgereien mit Zertifizierungen nach Bioland, Demeter, Naturland oder EU-Bio verzeichnen eine solide Nachfrage. Über 8 Millionen Vegetarier in Deutschland erhöhen zwar den Druck auf die Branche, schaffen aber auch Anreize für Innovation: Catering, Partyservice, Grillkurse und Online-Fleischversand erschließen neue Einkommensquellen. Auf industrieller Ebene verdichten sich die Marktanteile bei wenigen Großakteuren; Unternehmen wie Tönnies, Westfleisch, die PHW-Gruppe (Wiesenhof) und Bell Deutschland dominieren die gewerbliche Schlachtung und den überregionalen Fleischgroßhandel.

Die Digitalisierung verändert auch das Fleischerhandwerk spürbar. Fleischautomaten für den Rund-um-die-Uhr-Verkauf, Online-Bestellportale und verifizierte Firmendatenbanken für den B2B-Markt gehören heute zum Standard fortschrittlicher Betriebe. Für Unternehmen, die Kontaktdaten von Fleischbetrieben benötigen, bedeutet das: Gepflegte Branchendatenbanken, die kontinuierlich aktualisiert und mehrstufig verifiziert werden, ersetzen aufwändige Eigenrecherche zuverlässig.

Welche Arten von Metzgereien gibt es?

Das Fleischerhandwerk kennt eine Reihe klar unterscheidbarer Betriebsformen, die sich nach Produktionsweise, Zertifizierung und Absatzkanal unterscheiden.

Die klassische Metzgerei (auch: Fleischerei, Schlachterei, Fleischereifachgeschäft) ist ein handwerklich organisierter Fachbetrieb mit stationärem Ladengeschäft. Der Fleischermeister trägt die fachliche Verantwortung für Schlachtung, Verarbeitung und Produktqualität. Traditionelle Rezepturen und direkte Kundenberatung sind die Markenzeichen dieser Betriebsform.

Biometzgereien und Bio-Metzgereien arbeiten ausschließlich mit Fleisch aus zertifizierter ökologischer Haltung. Verbandszertifizierungen nach Bioland, Demeter, Naturland oder Neuland sind üblich. Tierschutz und der Verzicht auf Gentechnik sind nicht verhandelbar; dieses Segment wächst trotz des allgemeinen Rückgangs der Betriebszahlen.

Landfleischereien, Landschlachtereien und Hofschlachtereien sind im ländlichen Raum verankert und zeichnen sich durch kurze Transportwege, regionale Rohstoffe und oft eigene Tierzucht aus. Betriebe in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt sind typische Vertreter dieser Kategorie.

Feinkostmetzgereien und Gourmet-Manufakturen beliefern ein kaufkräftiges Kundensegment mit Premiumspezialitäten wie Wagyu, Black Angus, Duroc-Schwein oder Eichelmastschweinen. Regionale Raritäten wie der Welzheimer Waldschinken (Baden-Württemberg) oder der Holsteiner Schinken (Schleswig-Holstein) sind typische Produkte.

Industrielle Fleischwarenhersteller wie Böklunder, Meica, Reinert, Herta oder Ponnath Die Meistermetzger produzieren für den Lebensmitteleinzelhandel im großen Maßstab. Sie bilden in der Branchenklassifikation eine eigenständige Kategorie und zählen bundesweit 83 Betriebe.

Für wen ist eine Liste von Metzgereien relevant?

Eine vollständige und verifizierte Adressliste der Fleischbranche ist für ein breites Spektrum von B2B-Zielgruppen von direktem wirtschaftlichem Nutzen.

Gewürzhersteller und Anbieter von Gewürzmischungen nutzen Fleisch-Firmendaten, um ihre Produkte direkt an Metzgereien, Fleischgroßhändler und Fleischwarenhersteller zu vermarkten. Gewürze für Wurst, Marinaden und Grillspezialitäten sind ein zentrales Zuliefersegment der Branche. Dasselbe gilt für Anbieter von Verpackungsmaterial und Schlachtbedarf, die ihren Außendienst systematisch auf Fleischverarbeitungsbetriebe ausrichten.

Logistik- und Transportunternehmen setzen Kontaktdaten von Fleischgroßhändlern ein, um Kühllogistik-Dienstleistungen gezielt zu platzieren. Lebensmitteltechnologie-Anbieter und Grillequipment-Hersteller wiederum sprechen Metzgereien als Fachbetriebe mit direktem Kundenzugang an, um Kooperationen oder Wiederverkaufspartnerschaften zu vereinbaren.

Marktforscher und Unternehmensberater nutzen die Firmendatenbank für strukturierte Branchenanalysen: Betriebsgrößenverteilung, regionale Dichte und Umsatzkennzahlen liefern die Grundlage für fundierte Marktberichte. Steuerberater und Buchhalter schließlich wenden sich über gezielte Direktmailing- oder Telefonkampagnen an Fleischbetriebe als potenzielle Neumandanten.

Für all diese Zielgruppen gilt: Verifizierte Firmendaten mit Ansprechpartnern, Geschäftsführernamen und Finanzkennzahlen sparen nachweislich über 19 Stunden Eigenrecherche. Die verfügbaren Adressdaten lassen sich direkt in CRM-Systeme importieren und sofort für E-Mail-Marketing, Postmailing oder Telefonvertrieb nutzen. Die Verwendung solcher Daten für B2B-Kaltakquise ist nach DSGVO und UWG bei nachweisbarem sachlichem Interesse der angesprochenen Unternehmen grundsätzlich zulässig.

Datenverfügbarkeit: Fleischgroßhändler

Übersicht der verfügbaren Datenfelder für Fleischgroßhändler in Deutschland.

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Alle Angaben stammen aus öffentlich zugänglichen Unternehmensquellen und werden ausschließlich zu geschäftlichen Zwecken gemäß DSGVO verarbeitet. Stand: April 2026.

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Häufig gestellte Fragen

Welches Fleisch gibt es in Deutschland?
Die Fleischwirtschaft unterscheidet zwischen Rind, Schwein, Geflügel (Huhn, Pute, Ente), Lamm, Kalb und Wild (Hirsch, Reh, Wildschwein). Die Klassifikation folgt der Einteilung in rotes Fleisch (Rind, Schwein, Lamm, Kalb) und weißes Fleisch (Geflügel). Deutsche Betriebe verarbeiten primär Schweine- und Rindfleisch; das Geflügelsegment wird maßgeblich von Industrieproduzenten wie der PHW-Gruppe dominiert. Im Premiumbereich sind Wagyu, Black Angus und Iberico-Produkte aus Spanien gefragt.
Welche Fleischsorten sind typisch deutsch?
Deutsche Fleischspezialitäten umfassen eine ausgeprägte regionale Vielfalt. Die Thüringer Rostbratwurst trägt seit 2004 das Siegel einer EU-geschützten geografischen Angabe und muss mindestens 15 cm im Naturdarm messen. Weitere Klassiker sind der Pfälzer Saumagen, die Lyoner aus dem Saarland, der Holsteiner Schinken und die Aalrauchmettwurst aus Mecklenburg. Im Premiumsegment sind Wagyu, Dry Aged Beef und regionale Rassen wie das Schwäbisch-Hallische Schwein oder das Vogelsberger Rind besonders gefragt.
Wie viele Fleischbetriebe gibt es in Deutschland insgesamt?
Die Fleischwirtschaft gliedert sich in mehrere Segmente. Industrielle Fleischwarenhersteller zählen 83 Betriebe, Fleischgroßhändler rund 894. Handwerkliche Metzgereien werden von Branchenverbänden auf etwa 12.000 bis 15.000 Betriebe geschätzt. Hinzu kommen Schlachthöfe, Hofschlachtereien und spezialisierte Fleischverarbeitungsbetriebe. Genaue Zahlen über alle Segmente in einer einheitlichen öffentlichen Datenbank liegen nicht vor.
Wo gibt es die meisten Fleischbetriebe in Deutschland?
führt mit Betrieben das regionale Ranking an, gefolgt von () und (). Hohe Bevölkerungsdichte und eine starke Agrarstruktur erklären den NRW-Vorsprung. Bayern steht für handwerkliche Metzgereitradition und ein wachsendes Biosegment; Niedersachsen ist industrielles Zentrum der Schweinefleisch- und Geflügelproduktion mit entsprechend ausgeprägtem Fleischgroßhandel und Schlachtbetrieben.
Welche Firmendaten sind über Metzgereien und Fleischbetriebe verfügbar?
Strukturierte Firmendaten für die Fleischbranche umfassen Firmenname, Branche, Postadresse, Telefonnummer, Webseite, E-Mail-Adresse, Ansprechpartner, Geschäftsführung, Prokura, Inhaberschaft, Unternehmensgrößenklasse, Mitarbeiterzahl, Bilanzsumme, Umsatz und Betriebsergebnis. Verifizierte Datensätze werden rund um die Uhr automatisch aktualisiert und vor Auslieferung mehrstufig geprüft. Sie eignen sich direkt für CRM-Import, E-Mail-Marketing, Postmailing und Telefonvertrieb.
Ist B2B-Kaltakquise gegenüber Metzgereien und Fleischbetrieben legal?
B2B-Kaltakquise gegenüber Fleischbetrieben ist in Deutschland unter bestimmten Voraussetzungen zulässig. DSGVO und UWG erlauben die gewerbliche Kontaktaufnahme, wenn ein sachliches Interesse der angesprochenen Unternehmen vermutet werden kann, etwa bei Gewürzherstellern, Verpackungslieferanten oder Logistikdienstleistern. Im B2B-Bereich gilt keine generelle Opt-in-Pflicht. Jede Kampagne sollte dennoch individuell rechtlich geprüft werden.

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