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Obst- und Gemüsehändler Firmenliste Deutschland

Greifen Sie auf verifizierte Obst- und Gemüsehändler-Unternehmen in Deutschland zu – mit Kontaktdaten, Firmenprofilen und, wo verfügbar, Ansprechpartnern.

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Das Wichtigste in Kürze

Die liste obst gemüse deutschland umfasst eine breite Palette an Erzeuger-, Handels- und Importbetrieben, die gemeinsam die Versorgung des deutschen Marktes sicherstellen.

  • Deutschland deckt bei Obst nur rund 20% und bei Gemüse etwa 36% des eigenen Bedarfs durch inländische Produktion (Stand 2023); der Rest stammt aus Importen, vor allem aus Spanien und den Niederlanden.
  • Bei bestimmten Sorten liegt der Selbstversorgungsgrad deutlich höher: Spargel kommt zu 86% aus deutschem Anbau, Strauchbeeren zu rund 75% und Mirabellen zu fast 90%.
  • Der deutsche Markt importiert jährlich rund 1,28 Millionen Tonnen Bananen und 655.000 Tonnen Tomaten (Stand 2022).
  • Die Branche gliedert sich in über 17 botanische Hauptkategorien, von Kernobst über Blattgemüse bis hin zu Hülsenfrüchten und Pilzen.
  • Großhandelsbetriebe wie das EDEKA Fruchtkontor vermarkten allein rund 2,3 Millionen Tonnen Obst und Gemüse pro Jahr über den Hamburger Hafen.
  • Saisonales Einkaufen reduziert den CO2-Fußabdruck erheblich: Regional erzeugte Erdbeeren verursachen nur 0,3 kg CO2-Äq. pro Kilogramm, Winterimporte dagegen 3,4 kg.
  • Institutionelle Marktdaten werden von DGE, BZfE und BLE bereitgestellt, die als zentrale Branchenakteure Verbraucher und Unternehmen gleichermaßen informieren.
  • Von kleinen Direktvermarktern auf dem Wochenmarkt bis zum internationalen Agrarhandelskonzern BayWa AG spiegelt die Branchenstruktur die gesamte Breite des Lebensmittelhandels wider.

Was sind Obst und Gemüse in Deutschland?

Die Begriffe Obst und Gemüse bezeichnen im botanischen Sinne unterschiedliche Kategorien von Speisepflanzen. Obst stammt von mehrjährigen Pflanzen und zeichnet sich durch einen höheren Zuckergehalt aus; Gemüse hingegen umfasst essbare Teile einjähriger Kulturen, darunter Blätter, Wurzeln, Stängel, Knollen und Blüten. Im kulinarischen Alltag verschwimmen diese Grenzen, weshalb Tomaten und Paprika als Fruchtgemüse eingeordnet werden, obwohl sie botanisch Früchte sind.

Wirtschaftlich zählt der Obst- und Gemüsegroßhandel zur Branchenklassifikation WZ-Code 46.31 (NACE G46.31). Diese Kategorie umfasst Obstgroßhändler, Gemüsegroßhändler, Fruchtimporteure sowie Erzeugerorganisationen und Genossenschaften. Das Firmenverzeichnis der Branche reicht weit: Neben klassischen Großhandelsbetrieben zählen Direktvermarkter mit Hofläden, Wochenmarkthändler und Online-Lieferdienste für Frischware zum Sektor.

Synonyme und verwandte Begriffe aus dem Obsthandel und Gemüsehandel sind Fruchthandel, Lebensmittelhandel und Agrarwirtschaft. Ein vollständiges Branchenverzeichnis berücksichtigt daher Erzeuger, Händler, Importeure und Verarbeiter gleichermaßen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt täglich fünf Portionen Obst und Gemüse (rund 650 g), was die gesellschaftliche wie wirtschaftliche Bedeutung des Segments unterstreicht.

Wie viele Obst- und Gemüsebetriebe gibt es in Deutschland?

Der deutsche Obst- und Gemüsemarkt ist ein strukturell vielschichtiger Sektor. Genaue Gesamtzahlen zu Betriebsstätten liegen nicht für alle Unternehmensformen vor, da Erzeuger, Großhändler und Einzelhändler in verschiedenen amtlichen Registern erfasst werden. Der jährlich vermarktete Warenfluss gibt jedoch einen Maßstab: Das EDEKA Fruchtkontor GmbH allein bewegt rund 2,3 Millionen Tonnen Obst und Gemüse pro Jahr über seinen Standort im Hamburger Hafen.

Der Selbstversorgungsgrad ist ein verlässlicher Indikator für die inländische Produktionskapazität. Insgesamt erzeugt Deutschland rund 20% seines Obstbedarfs und etwa 36% seines Gemüsebedarfs selbst. Den Restbedarf deckt die Bundesrepublik über Importe: Allein 1,28 Millionen Tonnen Bananen und 655.000 Tonnen Tomaten werden jährlich eingeführt (Stand 2022). Der Selbstversorgungsgrad variiert stark je nach Sorte.

Produkt Selbstversorgungsgrad Stand
Mirabellen ca. 90% aktuell
Kohlgemüse 89% 2022
Spargel 86% aktuell
Strauchbeeren ca. 75% aktuell
Karotten/Zwiebelgemüse 74% 2022
Äpfel 57% 2022/23
Erdbeeren 44,9% aktuell
Gemüse gesamt 36% 2022
Birnen 15,3% aktuell
Tomaten (Frischware) 13% aktuell
Obst gesamt 20% 2023

Die Marktstruktur reicht von Familienbetrieben mit Hofverkauf bis zu internationalen Agrarhandelskonzernen. Diese Bandbreite erklärt, warum Firmenlisten und Marktdaten je nach Zielsegment sehr unterschiedlich ausfallen. Mittelständische Betriebe und Erzeugergemeinschaften bilden das Rückgrat der regionalen Versorgung.

Regionale Verteilung: Obst und Gemüse nach Bundesland

Der Obstanbau und Gemüsehandel in Deutschland folgt klaren regionalen Mustern, die durch Klima, Bodenbeschaffenheit und historische Handelsstrukturen geprägt sind. Norddeutsche Hafenstädte sind traditionell Drehscheiben des Fruchtimports, während süddeutsche Regionen mit milderem Klima als bevorzugte Anbaugebiete für Kern- und Steinobst gelten. Adressdaten aus einem aktuellen Branchenbuch spiegeln diese geografische Verteilung direkt wider.

Bundesland Schwerpunkt Wichtigste Kulturen Repräsentative Unternehmen
Baden-Württemberg Obstbau, Erzeugerorganisationen Äpfel, Birnen, Steinobst Marktgemeinschaft Bodenseeobst eG (MaBo), Überlingen
Bayern Großhandel, Foodservice Zitrusfrüchte, Exoten, Kartoffeln Josef Stapf GmbH, Früchte Feldbrach GmbH, Früchte Kölbl
Hamburg Import, Fruchtgroßmarkt Bananen, Südfrüchte, Gemüse EDEKA Fruchtkontor GmbH, ARUS GmbH (seit 1925)
Nordrhein-Westfalen Gemüseanbau, Großhandel Niederrheingemüse, Obst Willi Nüchter GmbH, Duisburg (60+ Jahre)
Sachsen Filialgroßhandel Ost-DE Obst, Gemüse, Blumen MACOO GmbH (7 Filialen, 110 Mitarbeiter, Dresden)
Saarland Import, Bananenreiferei Bananen, Gemüse Himbert GmbH, Völklingen (75+ Jahre)
Berlin Abholmarkt, Lieferservice Vollsortiment Obst/Gemüse Peter Keuthmann GmbH (Fruchthof Berlin)

Die Konzentration auf bestimmte Bundesländer hat wirtschaftliche Ursachen. Hamburg profitiert von seiner Rolle als Seehafen, über den ein Großteil der tropischen Früchte nach Deutschland eingeführt wird; ARUS Hamburg betreibt diesen Handel seit 1925. Baden-Württemberg bietet am Bodensee ideale klimatische Bedingungen für Kernobst: Die Marktgemeinschaft Bodenseeobst eG ist die größte Erzeugerorganisation für Obst in Baden-Württemberg und eine der drei größten in Deutschland. In Nordrhein-Westfalen sorgt die Bevölkerungsdichte im Rhein-Ruhr-Gebiet für eine hohe Nachfrage, die Großhändler wie Willi Nüchter seit über 60 Jahren bedienen. Die regionale Dichte zeigt sich auch in Ostdeutschland: MACOO in Dresden gilt als einer der größten Filialisten der neuen Bundesländer.

Die Nachfrage nach Bio-Obst und Bio-Gemüse wächst kontinuierlich. Verbraucher legen zunehmend Wert auf zertifiziert ökologische Anbaumethoden, erkennbar am EU-Bio-Siegel, dem Deutschen Bio-Siegel und Fair-Trade-Zertifizierungen. Regionalität ist dabei ein ebenso entscheidender Kaufgrund wie der Preis. Der CO2-Vergleich macht deutlich, warum: Regional und saisonal erzeugte Erdbeeren verursachen lediglich 0,3 kg CO2-Äq. pro Kilogramm, während Winterimporte denselben Fußabdruck auf 3,4 kg steigern. Der Markt reagiert.

Digitale Plattformen verändern den Sektor spürbar. Online-Lieferdienste für Frischware, Gemüsekisten und Kochboxen haben sich als eigenständiges Segment etabliert. Gewerbliche Nutzer setzen zunehmend auf digitale Branchenverzeichnisse und Unternehmensdatenbanken, um Lieferanten gezielt anzusprechen. Dieser Branchenreport belegt: Die Digitalisierung des Obst- und Gemüsehandels ist keine Zukunftsvision mehr, sondern gelebte Praxis in vielen mittelständischen Betrieben.

Solidarische Landwirtschaft und Direktvermarktung über Hofläden gewinnen als Gegenmodell zum klassischen Großhandel an Bedeutung. Erzeugergemeinschaften und Genossenschaften wie die genossenschaftlich organisierte Marktgemeinschaft Bodenseeobst eG bündeln Vermarktungskapazitäten und stärken die Position der Erzeuger gegenüber dem Lebensmitteleinzelhandel. Klimatische Veränderungen beeinflussen Anbauzeiten und Ertragssicherheit, was mittelfristig die Sortenselektion und die Lieferketten der gesamten Branche verändert.

Welche Arten von Obst und Gemüse gibt es in Deutschland?

Der deutschsprachige Markt umfasst rund 122 Obst- und Gemüsesorten, dokumentiert von A bis Z in einschlägigen Lexika. Diese Vielfalt lässt sich systematisch nach botanischer Verwandtschaft und Pflanzenteil gliedern.

Obstarten in Deutschland

Kernobst gehört zu den bedeutendsten heimischen Obstkategorien. Apfel, Birne und Quitte gedeihen vor allem in Baden-Württemberg und Bayern; der Apfel ist mit einem Selbstversorgungsgrad von 57% die bedeutendste heimische Obstsorte. Steinobst wie Kirschen, Pfirsich, Pflaumen und Aprikosen profitiert ebenfalls von wärmeren Lagen in Süddeutschland. Beerenobst erzielt besonders hohe Inlandsanteile: Strauchbeeren kommen zu etwa 75% aus deutschem Anbau, Mirabellen sogar zu rund 90%.

Südfrüchte und Zitrusfrüchte werden nahezu vollständig importiert. Bananen, Mangos und Ananas kommen aus Mittel- und Südamerika sowie Westafrika; der jährliche Bananeneinfuhr beläuft sich auf rund 1,28 Millionen Tonnen. Schalenobst und Wildfrüchte wie Haselnüsse oder Hagebutten bilden kleinere Nischensegmente, die regional über Direktvermarkter vermarktet werden.

Gemüsearten in Deutschland

Blattgemüse, darunter Spinat, Feldsalat und Kopfsalat, wird überwiegend im Inland angebaut und gilt als klassisches Sommerprodukt mit kurzen Transportwegen. Wurzel- und Knollengemüse wie Karotten, Pastinaken und Kartoffeln zeichnen sich durch gute Lagerfähigkeit aus; beide sind als Lagerware nahezu ganzjährig verfügbar. Kohlgemüse erreicht mit 89% den höchsten Selbstversorgungsgrad aller Gemüsekategorien: Brokkoli, Rosenkohl, Chinakohl und Grünkohl stammen fast ausschließlich aus heimischem Anbau.

Fruchtgemüse wie Tomaten, Gurken, Paprika und Zucchini folgt einer anderen Logik. Rund 83% der Gurkenimporte kommen aus Spanien und den Niederlanden; Tomaten weisen einen Selbstversorgungsgrad von lediglich 13% auf. Stängelgemüse wie Spargel bildet eine Ausnahme: Mit 86% Selbstversorgungsgrad ist Deutschland bei Spargel nahezu autark. Zwiebelgemüse, Hülsenfrüchte (Bohnen, Erbsen, Linsen), Pilze wie Champignons (ganzjährig verfügbar) und Salat runden die Übersicht der heimischen Speisepflanzen ab.

Für wen ist eine Liste von Obst und Gemüse in Deutschland relevant?

Die Obst und Gemüse-Liste für Deutschland dient ganz unterschiedlichen Nutzergruppen, von privaten Haushalten bis zu professionellen Einkäufern im Lebensmittelhandel.

Verbraucher und Familien nutzen Saisonkalender und Sortenübersichten, um regional und saisonal einzukaufen. Gesundheitsbewusste Konsumenten und Ernährungsberater orientieren sich an der Empfehlung von täglich fünf Portionen Obst und Gemüse und benötigen strukturierte Informationen zu Nährstoffen und saisonaler Verfügbarkeit. Schulen und Kitas setzen Übersichten heimischer Sorten gezielt für die Ernährungsbildung ein. Hobbygärtner wiederum wählen anhand von Anbaukalendern die richtigen Kulturen für Garten, Balkon oder Fensterbrett aus.

Für gewerbliche Nutzer hat das Verzeichnis der Obst und Gemüse in Deutschland eine eigene strategische Qualität. Einkaufsabteilungen in Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung nutzen strukturierte Adresslisten, um Lieferanten für Frischware gezielt zu kontaktieren. Vertriebs- und Marketingteams im Agrarsektor greifen auf Firmenlisten zurück, um Obstgroßhändler, Gemüsehändler und Direktvermarkter systematisch anzusprechen. Für die Lead-Generierung im Lebensmittelhandel sind vollständige Kontaktdaten nach Region und Spezialisierung entscheidend.

Marktforscher und Investoren benötigen Marktdaten und Betriebszahlen als Grundlage für Standortanalysen und Investitionsentscheidungen. Nachhaltigkeitsbeauftragte nutzen Daten zu Selbstversorgungsgraden und CO2-Fußabdrücken, um Beschaffungsstrategien zu optimieren. Das breite Nutzerspektrum erklärt, warum ein aktuelles Branchenverzeichnis der Obst- und Gemüsewirtschaft für so viele verschiedene Zielgruppen einen konkreten Mehrwert bietet.

Häufig gestellte Fragen zu Obst und Gemüse in Deutschland

Welche Obst- und Gemüsesorten werden in Deutschland angebaut?

Deutschland baut vor allem Kernobst (Äpfel, Birnen), Steinobst (Kirschen, Pflaumen, Aprikosen) und Beerenobst (Erdbeeren, Himbeeren, Johannisbeeren) an. Bei Gemüse dominieren Spargel, Salat, Karotten und Kohlsorten. Besonders hoch ist der Selbstversorgungsgrad bei Spargel (86%), Mirabellen (ca. 90%) und Strauchbeeren (ca. 75%). Tropische Früchte wie Bananen und Zitrusfrüchte werden vollständig eingeführt.

Wie hoch ist der Selbstversorgungsgrad bei Obst und Gemüse in Deutschland?

Deutschland deckt bei Obst insgesamt rund 20% und bei Gemüse etwa 36% des eigenen Bedarfs durch inländische Produktion (Stand 2023). Einzelne Sorten liegen deutlich höher: Kohlgemüse erreicht 89%, Spargel 86%, Äpfel 57% und Erdbeeren 44,9%. Den verbleibenden Bedarf importiert Deutschland hauptsächlich aus Spanien und den Niederlanden.

Wann haben welche Obstsorten in Deutschland Saison?

Die Obstsaison beginnt mit Rhabarber ab April und Erdbeeren von Mai bis August. Kirschen folgen von Juni bis August, Heidelbeeren und Himbeeren von Juli bis September. Äpfel und Birnen werden von August bis November geerntet und als Lagerware bis in das Frühjahr des Folgejahres angeboten. Südfrüchte und Zitrusfrüchte haben keine deutsche Anbausaison und werden ganzjährig importiert.

Wo gibt es in Deutschland die meisten Obst- und Gemüsebetriebe?

Wichtige Obstbauregionen sind der Bodensee in Baden-Württemberg, das Alte Land bei Hamburg und der Niederrhein in Nordrhein-Westfalen. Hamburg ist als Hafenstandort das zentrale Importdrehkreuz für Südfrüchte und Bananen. Bayern und Sachsen verfügen über bedeutende Großhandelsstrukturen; MACOO in Dresden gilt mit sieben Filialen und 110 Mitarbeitern als einer der größten Filialisten in Ostdeutschland.

Was ist der Unterschied zwischen Obst und Gemüse?

Aus botanischer Sicht entstammt Obst den Früchten mehrjähriger Pflanzen und enthält typischerweise mehr Zucker. Gemüse bezeichnet essbare Pflanzenteile einjähriger Kulturen, darunter Blätter, Wurzeln, Stängel und Knollen. Im kulinarischen Alltag gelten Tomaten und Paprika als Fruchtgemüse, obwohl sie botanisch Früchte sind. Beide Kategorien fallen gewerblich unter den WZ-Code 46.31 für den Großhandel mit Obst und Gemüse.

Wie finde ich eine aktuelle Liste von Obst- und Gemüseunternehmen in Deutschland?

Eine aktuelle liste obst gemüse deutschland mit Firmenadressen ist über spezialisierte Branchenverzeichnisse, Unternehmensdatenbanken und Handelsregisterauszüge zugänglich. Institutionen wie BZfE und BLE veröffentlichen Marktdaten und Akteursübersichten für den Agrarsektor. Für B2B-Zwecke bieten auf Agrarwirtschaft spezialisierte Firmendatenbanken strukturierte Adressdaten mit Filterung nach Region, Betriebsgröße und Spezialisierung.

Fazit: Obst und Gemüse in Deutschland im Überblick

Deutschland verfügt über eine vielfältige, aber stark importabhängige Obst- und Gemüsewirtschaft, die von kleinen Direktvermarktern auf dem Wochenmarkt bis zu Handelskonzernen mit Millionentonnen-Umsatz reicht. Regionale und saisonale Produkte bieten messbare Qualitäts- und Nachhaltigkeitsvorteile, wie der CO2-Vergleich bei Erdbeeren anschaulich belegt. Wer die liste obst gemüse deutschland systematisch nutzt, ob als Verbraucher, Ernährungsberater oder gewerblicher Einkäufer, erhält einen strukturierten Zugang zu einem Markt mit großer wirtschaftlicher und ernährungspolitischer Bedeutung.

Datenverfügbarkeit: Obst- und Gemüsehändler

Übersicht der verfügbaren Datenfelder für Obst- und Gemüsehändler in Deutschland.

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Alle Angaben stammen aus öffentlich zugänglichen Unternehmensquellen und werden ausschließlich zu geschäftlichen Zwecken gemäß DSGVO verarbeitet. Stand: April 2026.

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Häufig gestellte Fragen

Welche Obst- und Gemüsesorten werden in Deutschland angebaut?
Deutschland baut vor allem Kernobst (Äpfel, Birnen), Steinobst (Kirschen, Pflaumen, Aprikosen) und Beerenobst (Erdbeeren, Himbeeren, Johannisbeeren) an. Bei Gemüse dominieren Spargel, Salat, Karotten und Kohlsorten. Besonders hoch ist der Selbstversorgungsgrad bei Spargel (86%), Mirabellen (ca. 90%) und Strauchbeeren (ca. 75%). Tropische Früchte wie Bananen und Zitrusfrüchte werden vollständig eingeführt.
Wie hoch ist der Selbstversorgungsgrad bei Obst und Gemüse in Deutschland?
Deutschland deckt bei Obst insgesamt rund 20% und bei Gemüse etwa 36% des eigenen Bedarfs durch inländische Produktion (Stand 2023). Einzelne Sorten liegen deutlich höher: Kohlgemüse erreicht 89%, Spargel 86%, Äpfel 57% und Erdbeeren 44,9%. Den verbleibenden Bedarf importiert Deutschland hauptsächlich aus Spanien und den Niederlanden.
Wann haben welche Obstsorten in Deutschland Saison?
Die Obstsaison beginnt mit Rhabarber ab April und Erdbeeren von Mai bis August. Kirschen folgen von Juni bis August, Heidelbeeren und Himbeeren von Juli bis September. Äpfel und Birnen werden von August bis November geerntet und als Lagerware bis in das Frühjahr des Folgejahres angeboten. Südfrüchte und Zitrusfrüchte haben keine deutsche Anbausaison und werden ganzjährig importiert.
Wo gibt es in Deutschland die meisten Obst- und Gemüsebetriebe?
Wichtige Obstbauregionen sind der Bodensee in Baden-Württemberg, das Alte Land bei Hamburg und der Niederrhein in Nordrhein-Westfalen. Hamburg ist als Hafenstandort das zentrale Importdrehkreuz für Südfrüchte und Bananen. Bayern und Sachsen verfügen über bedeutende Großhandelsstrukturen; MACOO in Dresden gilt mit sieben Filialen und 110 Mitarbeitern als einer der größten Filialisten in Ostdeutschland.
Was ist der Unterschied zwischen Obst und Gemüse?
Aus botanischer Sicht entstammt Obst den Früchten mehrjähriger Pflanzen und enthält typischerweise mehr Zucker. Gemüse bezeichnet essbare Pflanzenteile einjähriger Kulturen, darunter Blätter, Wurzeln, Stängel und Knollen. Im kulinarischen Alltag gelten Tomaten und Paprika als Fruchtgemüse, obwohl sie botanisch Früchte sind. Beide Kategorien fallen gewerblich unter den WZ-Code 46.31 für den Großhandel mit Obst und Gemüse.
Wie finde ich eine aktuelle Liste von Obst- und Gemüseunternehmen in Deutschland?
Eine aktuelle liste obst gemüse deutschland mit Firmenadressen ist über spezialisierte Branchenverzeichnisse, Unternehmensdatenbanken und Handelsregisterauszüge zugänglich. Institutionen wie BZfE und BLE veröffentlichen Marktdaten und Akteursübersichten für den Agrarsektor. Für B2B-Zwecke bieten auf Agrarwirtschaft spezialisierte Firmendatenbanken strukturierte Adressdaten mit Filterung nach Region, Betriebsgröße und Spezialisierung.

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