Bekleidungsgeschäfte Firmenliste Deutschland
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Von branchenlisten.de
Aktualisiert am
Das Wichtigste in Kürze
- Deutschland zählt 25.390 Bekleidungsgeschäfte, die Kleidung und Schuhe im stationären und digitalen Handel vertreiben (Stand 2020).
- Der Bekleidungseinzelhandel erwirtschaftete 2020 einen Gesamtumsatz von 36,7 Milliarden Euro bei 377.894 Beschäftigten.
- Nordrhein-Westfalen führt mit Betrieben vor Bayern () und Baden-Württemberg ().
- Der Modeeinzelhandel zeigt ein stabiles Wachstum mit einer prognostizierten jährlichen Wachstumsrate von 1,1 Prozent für den Zeitraum 2022 bis 2026.
- Firmenlisten von Bekleidungsgeschäften ermöglichen gezieltes B2B-Marketing, Vertriebspartnerschaften und fundierte Marktanalysen.
- Die Branche umfasst vielfältige Spezialisierungen, darunter Schuhgeschäfte, Brautmoden, Sportbekleidung und Modeboutiquen.
Was sind Bekleidungsgeschäfte?
Bekleidungsgeschäfte sind Einzelhandelsunternehmen, die sich auf den Verkauf von Kleidung, Schuhen und Modeaccessoires spezialisieren. Diese Betriebe bieten Textilwaren für verschiedene Zielgruppen an. Das Sortiment reicht von Damen-, Herren- und Kinderbekleidung bis hin zu Spezialartikeln wie Sportbekleidung, Brautmoden oder Dessous. Der Vertrieb erfolgt sowohl stationär in Ladengeschäften als auch zunehmend über digitale Kanäle im E-Commerce.
In der amtlichen Wirtschaftszweigsystematik werden Bekleidungsgeschäfte unter der Klassifikation WZ08-4771 (Einzelhandel mit Bekleidung) und WZ08-47721 (Einzelhandel mit Schuhen) erfasst. Zum Bekleidungseinzelhandel gehören kleine inhabergeführte Modeboutiquen ebenso wie große Modefilialisten, Kaufhäuser und Online-Shops. Viele Modehersteller betreiben eigene Filialen für ihre Marken. Andere Geschäfte bieten ein breit gefächertes Sortiment verschiedener Labels an. Die Bandbreite reicht vom günstigen Textildiscounter über das gehobene Modehaus bis zum exklusiven Designer-Store.
Synonyme für Bekleidungsgeschäfte sind Modegeschäfte, Modehäuser, Textilgeschäfte, Fashion Stores oder Bekleidungsfilialen. Diese Vielfalt an Bezeichnungen spiegelt die unterschiedlichen Ausrichtungen und Positionierungen der Betriebe wider. Der Bekleidungshandel bildet einen bedeutenden Teilbereich des deutschen Einzelhandels. Er prägt das Stadtbild in nahezu allen deutschen Kommunen.
Wie viele Bekleidungsgeschäfte gibt es in Deutschland?
Deutschland zählt 25.390 Bekleidungsgeschäfte, die Kleidung und Schuhe vertreiben (Stand 2020). Diese Zahl verdeutlicht die große wirtschaftliche Bedeutung des Modeeinzelhandels für die deutsche Handelslandschaft. Von diesen Betrieben sind 21.724 Unternehmen (85,6 Prozent) dem Einzelhandel mit Bekleidung zuzurechnen. 3.666 Geschäfte (14,4 Prozent) entfallen auf den Schuhhandel.
Der durchschnittliche Jahresumsatz pro Bekleidungsgeschäft liegt bei rund 1,4 Millionen Euro. Rechnet man die Beschäftigtenzahlen auf den Umsatz um, ergibt sich ein Umsatz von 97.207 Euro je Mitarbeitenden. Diese Kennzahlen zeigen eines deutlich: Der Bekleidungseinzelhandel ist ein personalintensives Geschäft. Kundenberatung und Service spielen eine zentrale Rolle.
Die Anzahl der Bekleidungsgeschäfte in Deutschland hat sich in den vergangenen Jahren durch Strukturwandel verändert. Der stationäre Handel ist durch Filialschließungen geprägt. Der Online-Handel wächst kontinuierlich. Dennoch bleibt das Ladengeschäft für Kunden wichtig, die Kleidung vor dem Kauf anprobieren und sich persönlich beraten lassen möchten. Aktuelle Marktdaten zeigen ein stabiles Wachstum im Modesegment mit einer erwarteten durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 1,1 Prozent für den Zeitraum 2022 bis 2026.
Regionale Verteilung: Bekleidungsgeschäfte nach Bundesland
Die regionale Verteilung der Bekleidungsgeschäfte in Deutschland folgt im Wesentlichen der Bevölkerungsdichte und der Kaufkraft der einzelnen Bundesländer. Bevölkerungsreiche Regionen mit hoher wirtschaftlicher Aktivität weisen naturgemäß eine größere Anzahl an Modegeschäften auf. Diese Konzentration erklärt sich durch die größere Kundenanzahl, höhere Passantenfrequenzen in Innenstädten und ein insgesamt stärkeres Marktpotenzial.
| Bundesland | Unternehmen | Anteil |
|---|---|---|
| Nordrhein-Westfalen | 4.684 | 23,1 % |
| Bayern | 3.680 | 18,1 % |
| Baden-Württemberg | 2.480 | 12,2 % |
| Niedersachsen | 1.746 | 8,6 % |
| Hessen | 1.525 | 7,5 % |
| Sachsen | 1.004 | 4,9 % |
| Rheinland-Pfalz | 813 | 4,0 % |
| Schleswig-Holstein | 768 | 3,8 % |
| Berlin | 766 | 3,8 % |
| Hamburg | 763 | 3,8 % |
| Brandenburg | 477 | 2,4 % |
| Thüringen | 460 | 2,3 % |
| Mecklenburg-Vorpommern | 420 | 2,1 % |
| Sachsen-Anhalt | 354 | 1,7 % |
| Saarland | 208 | 1,0 % |
| Bremen | 142 | 0,7 % |
Nordrhein-Westfalen führt das Ranking mit Bekleidungsgeschäften deutlich an. folgt mit Betrieben, mit . Diese drei Bundesländer vereinen zusammen mehr als 40 Prozent aller deutschen Modegeschäfte auf sich. Der Grund liegt in der hohen Einwohnerzahl, starken Ballungsräumen wie Köln, München, Stuttgart und den traditionell gewachsenen Einzelhandelsstrukturen dieser Regionen. Stadtstaaten wie Hamburg und Berlin weisen trotz geringerer Fläche eine hohe Dichte an Bekleidungsgeschäften auf. Das unterstreicht die Attraktivität urbaner Zentren für den Modehandel.
Marktentwicklung und Trends
Der deutsche Bekleidungseinzelhandel befindet sich in einer Phase tiefgreifender Veränderungen. Die Digitalisierung prägt die Branche nachhaltig. Immer mehr Kunden kaufen Kleidung online. Sie nutzen aber gleichzeitig das stationäre Geschäft als Inspirationsquelle oder zur Produktprüfung. Dieser hybride Ansatz erfordert von Händlern eine starke Omnichannel-Strategie, die Online- und Offline-Kanäle nahtlos miteinander verbindet.
Nachhaltigkeitsthemen gewinnen zunehmend an Bedeutung. Verbraucher achten verstärkt auf die Herkunft und Produktionsbedingungen ihrer Kleidung. Second-Hand-Mode, Tauschbörsen und Reparaturservices erleben einen Aufschwung. Das Interesse an zeitlosen Basics und hochwertigen Materialien steigt. Diese Produkte können länger getragen werden. Fast Fashion gerät unter Druck.
Die Innenstädte durchleben einen Wandel. Filialschließungen prägen das Bild. Neue Konzepte wie Pop-up-Stores, Concept Stores oder Flagshipstores mit Erlebnis-Charakter entstehen. Personalisierung durch Datenanalyse, virtuelle Anproben mittels Augmented Reality und KI-gestützte Stilberatung zeigen, wohin die Reise geht. Der Bekleidungshandel entwickelt sich vom reinen Produktverkauf hin zu einem ganzheitlichen Kundenerlebnis.
Welche Arten von Bekleidungsgeschäften gibt es?
Der Bekleidungseinzelhandel gliedert sich in zahlreiche Spezialisierungen, die unterschiedliche Kundenbedürfnisse bedienen. Schuhgeschäfte bilden mit 5.786 Betrieben die größte Teilbranche. Sie konzentrieren sich ausschließlich auf Fußbekleidung für alle Altersgruppen und Anlässe. Das Sortiment reicht von Alltagsschuhen über Sportschuhe bis hin zu eleganten Abendschuhen und orthopädischen Spezialmodellen.
Damenmodengeschäfte führen mit 2.312 Betrieben ein breit gefächertes Angebot an Oberteilen, Hosen, Röcken, Kleidern und Accessoires für Frauen. Diese Geschäfte decken verschiedene Stilrichtungen ab. Von klassisch-elegant über sportlich-casual bis hin zu extravaganten Trendlooks. Brautmodengeschäfte bilden mit 1.389 spezialisierten Boutiquen einen eigenen Bereich. Sie bieten neben Brautkleidern auch Accessoires, Anzüge für den Bräutigam und komplette Ausstattungen für Hochzeitsgesellschaften an.
Herrenausstatter unterhalten 1.180 Filialen und konzentrieren sich auf hochwertige Herrenbekleidung, oft mit Schwerpunkt auf Anzügen, Hemden und Business-Garderobe. Modeboutiquen (1.050 Betriebe) zeichnen sich durch ein kuratiertes Sortiment aus. Sie vereinen verschiedene Designer und Labels und richten sich an modebewusste Kunden. Dessousgeschäfte (699 Betriebe) spezialisieren sich auf Unterwäsche, Nachtwäsche und Bademode. Jeansgeschäfte (573 Betriebe) fokussieren sich auf Denimprodukte aller Art. Bademoden-Händler (336 Betriebe) stellen ein Nischenangebot für Schwimm- und Strandbekleidung bereit.
Für wen ist eine Liste von Bekleidungsgeschäften relevant?
Firmenlisten von Bekleidungsgeschäften erweisen sich für verschiedene Zielgruppen als wertvolles Instrument. E-Commerce-Agenturen nutzen solche Verzeichnisse, um Modegeschäften Dienstleistungen rund um den Aufbau oder die Optimierung von Online-Shops anzubieten. In Zeiten wachsender Digitalisierung benötigen viele stationäre Händler professionelle Unterstützung. Gefragt sind der Aufbau digitaler Vertriebskanäle, die Verbesserung der Webseiten-Performance oder die Implementierung von Online-Marketing-Strategien.
Modehersteller und Großhändler setzen Adresslisten ein, um neue Vertriebspartner zu identifizieren und ihre Kollektionen gezielt anzubieten. Sie können durch Direktmarketing-Kampagnen Händler über neue Produktlinien, Saisonkollektionen oder Sonderkonditionen informieren. Dienstleister wie Innenarchitekten, Ladenausstatter oder Kassensystem-Anbieter finden in Bekleidungsgeschäften potenzielle Kunden für ihre Leistungen. Gerade bei Neueröffnungen oder Renovierungen besteht Bedarf an professioneller Raumgestaltung und technischer Ausstattung.
Marketing-Agenturen verwenden Firmendatenbanken für die Planung und Durchführung von Werbekampagnen. Ob E-Mail-Marketing, Telefonakquise oder klassisches Post-Mailing: Eine qualitativ hochwertige Adressliste ermöglicht die gezielte Ansprache relevanter Entscheidungsträger. Marktforscher und Unternehmensberater greifen auf solche Daten zurück, um Branchenanalysen durchzuführen, Marktpotenziale zu bewerten oder Wettbewerbsstudien zu erstellen. Auch Investoren, die Beteiligungen im Einzelhandel suchen, profitieren von strukturierten Übersichten über die Unternehmenslandschaft im Bekleidungssektor.
Datenverfügbarkeit: Bekleidungsgeschäfte
Übersicht der verfügbaren Datenfelder für Bekleidungsgeschäfte in Deutschland.
Alle Angaben stammen aus öffentlich zugänglichen Unternehmensquellen und werden ausschließlich zu geschäftlichen Zwecken gemäß DSGVO verarbeitet. Stand: April 2026.
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Häufig gestellte Fragen
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