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Möbelhäuser Firmenliste Deutschland

Greifen Sie auf verifizierte Möbelhäuser-Unternehmen in Deutschland zu – mit Kontaktdaten, Firmenprofilen und, wo verfügbar, Ansprechpartnern.

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Das Wichtigste in Kürze

  • In Deutschland gibt es rund 9.884 Möbelhäuser (Stand 2020). Aktuelle Adressdatenbanken führen je nach Anbieter zwischen 8.024 und 18.706 aktive Einträge.
  • Der Gesamtumsatz der Möbelhandelsbranche stieg von 31,4 Mrd. Euro (2020) auf rund 35,3 Mrd. Euro (2022). Das unterstreicht das wirtschaftliche Gewicht dieses Segments im deutschen Einzelhandel.
  • Mit 146.203 Beschäftigten inklusive Inhaber zählt der Möbeleinzelhandel zu den größten Arbeitgebern im deutschen Einzelhandel.
  • Nordrhein-Westfalen ist mit 2.060 Standorten der stärkste Einzelmarkt und macht rund 25 % aller Möbelhäuser in Deutschland aus.
  • XXXLutz übernahm Porta (Januar 2025) und Möbel Hesse (Juli 2023). Die Zahl der Möbelpaläste ab 25.000 qm stieg von 167 auf 173 Standorte.
  • Eine vollständige Liste Möbelhäuser Deutschland umfasst Datenfelder wie Firmenname, Adresse, Telefon, E-Mail, Geschäftsführung und Umsatzklasse für gezielte B2B-Ansprache.
  • Neben klassischen Einrichtungshäusern enthält das Branchenverzeichnis spezialisierte Betriebe wie Küchen-, Polster-, Büro- und Gartenmöbelhändler (WZ-Klasse 47.59.1).
  • Typische Nutzer einer Möbelhäuser-Adressliste sind Möbelhersteller, Montagefirmen und Ladenbauer. Sie erschließen über Direktmailing, E-Mailing oder Telefonakquise neue Geschäftskontakte.

Was sind Möbelhäuser?

Möbelhäuser sind spezialisierte Einzelhandelsgeschäfte für Möbel und Einrichtungsgegenstände. Ihr Sortiment umfasst Sofas, Betten, Esstische und Schränke sowie Wohnaccessoires, Textilien, Leuchten und Dekorationsartikel. Viele Einrichtungshäuser ergänzen ihr Kernangebot um Liefer- und Montageservices sowie professionelle Küchenplanung.

Die amtliche Wirtschaftsstatistik erfasst Möbelhäuser unter der WZ-Klasse 47.59.1 „Einzelhandel mit Wohnmöbeln". Diese Klassifikation grenzt den klassischen Möbeleinzelhandel von Möbelherstellern, Großhändlern und reinen Online-Händlern ab. Gebräuchliche Synonyme sind Möbelgeschäft, Möbelmarkt, Einrichtungsmarkt und Möbelladen. Alle Begriffe bezeichnen im Wesentlichen denselben Betriebstyp.

Für Branchenbuch und Firmenverzeichnis bildet diese Klassifikation die Grundlage einer präzisen Zielgruppenabgrenzung. Wer eine systematische Übersicht benötigt, findet in spezialisierten Unternehmensdatenbanken strukturierte Adressdaten mit Selektionsmöglichkeiten nach Region, Betriebsgröße und Unternehmensform. Der Einzelhandel mit Wohnmöbeln prägt das Bild zahlreicher Einkaufsstandorte in Deutschland.

Wie viele Möbelhäuser gibt es in Deutschland?

Der deutsche Möbeleinzelhandel umfasst rund 9.884 Betriebe (Stand 2020). Diese Zahl gilt als zentrale Referenzgröße für Marktanalysen und Vertriebsplanung. Unsere Firmendatenbank erfasst 7.590 Einträge.

Firmendatenbank Anzahl Einträge (Stand 2026)
Firmendatenbank A 8.024
Firmendatenbank B 8.605
Firmendatenbank C 8.906
Firmendatenbank D 10.800+
Firmendatenbank E 12.396
Firmendatenbank F 18.706

Der Jahresumsatz stieg von 31,4 Mrd. Euro (2020) auf rund 35,3 Mrd. Euro (2022). Je Möbelhaus ergibt sich daraus ein durchschnittlicher Jahresumsatz von etwa 3,2 Mio. Euro. Die Branche beschäftigte 146.203 Personen, davon 138.371 Arbeitnehmer. Der Umsatz je Beschäftigten lag bei rund 215.050 Euro.

Die Gesamtzahl der Betriebe ist leicht rückläufig. Die Verkaufsfläche wächst hingegen kontinuierlich. Die 173 Möbelpaläste mit mindestens 25.000 qm Verkaufsfläche belegen diesen Trend zur Flächenkonzentration. 2015 gab es erst 167 solcher Großflächen. Der Umsatz wächst, die Betriebszahl sinkt.

Regionale Verteilung: Möbelhäuser nach Bundesland

Die geografische Verteilung folgt eng der Bevölkerungsdichte und der regionalen Kaufkraft. Bevölkerungsreiche Flächenländer mit starker Wirtschaftsleistung führen die Rangliste an. Strukturschwächere Regionen weisen geringere Standortdichten auf.

Bundesland Unternehmen Anteil
Nordrhein-Westfalen 2.003 26,4 %
Bayern 1.287 17,0 %
Baden-Württemberg 867 11,4 %
Niedersachsen 850 11,2 %
Hessen 592 7,8 %
Rheinland-Pfalz 329 4,3 %
Sachsen 307 4,0 %
Berlin 291 3,8 %
Schleswig-Holstein 220 2,9 %
Hamburg 203 2,7 %
Sachsen-Anhalt 141 1,9 %
Brandenburg 137 1,8 %
Thüringen 121 1,6 %
Mecklenburg-Vorpommern 111 1,5 %
Saarland 76 1,0 %
Bremen 55 0,7 %

Nordrhein-Westfalen führt mit Einträgen und rund % aller Standorte. Das bevölkerungsreichste Bundesland verfügt über dichte Ballungsräume im Ruhrgebiet und Rheinland sowie eine überdurchschnittliche Kaufkraft. Bayern (1.438) und Baden-Württemberg (930) kommen zusammen auf rund 30 % aller Standorte. Hohe Wirtschaftskraft und ausgeprägte Suburbanisierung erklären diese Konzentration.

Die ostdeutschen Flächenländer Thüringen (138), Sachsen-Anhalt (117) und Mecklenburg-Vorpommern (93) weisen die geringsten Dichten auf. Stadtstaaten wie Hamburg () und Berlin () erreichen trotz kleiner Fläche beachtliche Zahlen. Urbane Kaufkraftkonzentration macht den Unterschied.

Der deutsche Möbelhandel erlebt einen ausgeprägten Konzentrationsprozess. Größere Ketten expandieren durch Übernahmen, während kleinere Betriebe unter wachsendem Preisdruck stehen. XXXLutz übernahm Porta (Januar 2025), Möbel Hesse (Juli 2023) und die Hälfte der Braun Möbel Center-Gruppe (September 2022). Der Trend hält an.

Der wachsende Online-Möbelhandel verändert die Wettbewerbsbedingungen. Reine Internet-Händler und Möbelsparten großer Plattformen erhöhen den Druck auf den stationären Handel. Viele Großflächen-Anbieter reagieren mit Flächenexpansion. Die Gesamtfläche aller Möbelpaläste überschritt die Marke von 6,2 Mio. Quadratmetern. Die durchschnittliche Verkaufsfläche eines Möbelpalastes liegt bei rund 35.880 qm.

Einkaufsverbände wie der Einrichtungspartnerring VME und der Europa Möbel-Verbund stärken inhabergeführte Häuser im Wettbewerb mit den Filialisten. Qualitätsinitiativen gewinnen an Bedeutung, da Kunden verstärkt auf Nachhaltigkeit und Materialqualität achten. Dieser Branchenreport belegt das Kernmuster: Umsatz steigt, Betriebszahl sinkt.

Welche Arten von Möbelhäusern gibt es in Deutschland?

Der Möbeleinzelhandel ist keine homogene Branche. Unter dem Oberbegriff Möbelhaus verbergen sich sehr unterschiedliche Betriebstypen mit je eigenen Sortimenten, Größen und Zielgruppen.

Das allgemeine Möbelgeschäft bildet den häufigsten Typ. Es bietet ein breites Sortiment für alle Wohnbereiche: Wohn-, Schlaf-, Ess- und Kinderzimmer sowie Küche und Büro. Diese Häuser richten sich an Privatkunden und Gewerbetreibende gleichermaßen.

Küchenmöbelgeschäfte spezialisieren sich auf Planung, Verkauf und Montage kompletter Küchen. Der Beratungsaufwand ist hoch, da Küchen individuell zugeschnitten werden. Polster- und Sofageschäfte konzentrieren ihr Angebot auf Sofas, Sessel, Polsterbetten und verwandte Produkte. Die Spezialisierung ermöglicht eine besonders tiefe Sortimentsbreite.

Mit 2.284 erfassten Betrieben stellen Büromöbelhändler die größte Spezialkategorie in der Adressdatenbank dar. Sie beliefern Unternehmen, Behörden und Freiberufler mit ergonomischen Arbeitsplatzlösungen. Gartenmöbelhändler zählen 588 Einträge. Sie agieren teilweise saisonal und ergänzen ihr Kernangebot häufig um Terrassenzubehör und Outdoor-Wohnaccessoires.

Möbelgroßhändler richten sich nicht an Endverbraucher, sondern beliefern Einzelhändler und Gewerbetreibende. Die Unternehmensdatenbank führt sie separat. Die 173 Möbelpaläste mit mindestens 25.000 qm bilden eine eigene Großflächenkategorie, angeführt von IKEA Deutschland und XXXLutz.

Für wen ist eine Liste der Möbelhäuser Deutschland relevant?

Eine strukturierte Adressliste des deutschen Möbelhandels richtet sich an eine klar definierte B2B-Zielgruppe. Bedarf entsteht überall dort, wo Firmen systematisch neue Geschäftskontakte in der Einrichtungsbranche erschließen wollen.

Möbelhersteller und Produktlieferanten nutzen die Firmendatenbank, um ihre Produkte direkt bei Einzelhändlern zu platzieren. Sie versenden Kataloge, Produktmuster oder Angebote per Post-Mailing oder E-Mailing an die Einkaufsabteilungen der Möbelhäuser. Montagefirmen gewinnen über Telefonakquise gezielt Einrichtungshäuser als Auftraggeber. Ladenbauer wenden sich an Möbelhäuser, die ihre Ausstellungsflächen umgestalten möchten.

Lieferanten von Möbelzubehör, Verpackungsmaterialien oder Betriebsmitteln nutzen eine Firmenliste Möbelhandel als Grundlage für Direktmailings. Marktforscher und Analysten greifen auf aktuelle Marktdaten zurück, um Wettbewerbsbeobachtungen und Standortanalysen durchzuführen. Vertriebsteams importieren Adressdaten direkt in ihr CRM-System.

Die branchenübliche Response-Rate bei Postmailings liegt zwischen 0,5 und 3 %; der Richtwert beträgt 1 %. Irrläuferquoten von 5 bis 10 % sind typisch und bei der Budgetplanung einzukalkulieren. Bei der Nutzung von E-Mail-Adressen ohne vorheriges Opt-in gelten die Vorgaben des UWG. B2B-Telefonakquise ist unter bestimmten Voraussetzungen nach DSGVO Art. 6 Abs. 1 lit. f zulässig. Die rechtliche Prüfung liegt beim Anwender.

Datenverfügbarkeit: Möbelhäuser

Übersicht der verfügbaren Datenfelder für Möbelhäuser in Deutschland.

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check_circleAllgemeine Telefonnummer
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Alle Angaben stammen aus öffentlich zugänglichen Unternehmensquellen und werden ausschließlich zu geschäftlichen Zwecken gemäß DSGVO verarbeitet. Stand: April 2026.

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Häufig gestellte Fragen

Wie viele Möbelhäuser gibt es in Deutschland?
In Deutschland gab es rund 9.884 Möbelhäuser (Stand 2020). Aktuelle Adressdatenbanken führen je nach Anbieter zwischen 8.024 und 18.706 aktive Einträge. Die Differenz erklärt sich durch unterschiedliche Erfassungsmethoden, Aktualisierungsintervalle und die Einbeziehung von Kleinstbetrieben. Die Betriebszahl ist leicht rückläufig, während der Gesamtumsatz auf über 35 Mrd. Euro gestiegen ist.
Welches Bundesland hat die meisten Möbelhäuser?
Nordrhein-Westfalen führt mit Möbelhäusern und rund % aller deutschen Standorte. folgt mit , mit Einrichtungshäusern. Die Konzentration in bevölkerungsreichen Bundesländern ist strukturell bedingt: Hohe Einwohnerzahl und starke Wirtschaftsleistung schaffen mehr Nachfrage nach stationären Einrichtungsangeboten.
Welche Arten von Möbelhäusern gibt es?
Das Verzeichnis enthält mehrere Betriebstypen: allgemeine Möbelgeschäfte, Küchenmöbelgeschäfte, Polster- und Sofageschäfte sowie Büromöbelhändler (2.284 Betriebe) und Gartenmöbelhändler (588 Betriebe). Möbelpaläste ab 25.000 qm bilden eine eigene Großflächenkategorie mit 173 Standorten bundesweit. Die amtliche Statistik erfasst alle Betriebe unter der WZ-Klasse 47.59.1. Adressdatenbanken ermöglichen eine gezielte Selektion nach Untertyp.
Wofür braucht man eine Liste der Möbelhäuser in Deutschland?
Eine Möbelhäuser-Adressliste wird hauptsächlich für B2B-Vertrieb und Direktmarketing eingesetzt. Typische Anwender sind Möbelhersteller, Montagefirmen, Ladenbauer und Zulieferer, die Einrichtungshäuser als Neukunden gewinnen möchten. Marktforscher und Vertriebsleiter nutzen solche Listen für Wettbewerbsanalysen, CRM-Import und die Planung von Mailingkampagnen über Post, Telefon oder E-Mail.
Wie aktuell sind Adresslisten für Möbelhäuser?
Seriöse Anbieter aktualisieren ihre Daten täglich oder kontinuierlich über automatisierte Systeme. Die Informationen stammen aus öffentlich zugänglichen Quellen wie Firmenwebseiten, Branchenverzeichnissen und dem Handelsregister. Eine typische Liste enthält neben Postadresse und Telefon auch E-Mail, Webseite, Geschäftsführung und Umsatzklasse. Irrläuferquoten von 5 bis 10 % gelten als branchenübliche Größenordnung.
Was kostet eine Möbelhäuser-Adressliste?
Die Preise variieren je nach Anbieter und Abnahmemenge erheblich. Einzeladressen kosten zwischen 0,0066 Euro (Flatrate-Modell für rund 8.900 Einträge zum Pauschalpreis von 59 Euro) und bis zu 0,20 Euro je Adresse. Volumenrabatte sind üblich: Bei mehr als 10.000 Adressen sinkt der Stückpreis teilweise auf 0,10 Euro oder darunter. Einige Anbieter stellen kostenlose Musterauszüge bereit, damit Sie Datenqualität und Listenformat vorab prüfen können.

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