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Wohnungsbaugesellschaften Firmenliste Deutschland

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Kategorie Immobilien
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Das Wichtigste in Kürze

  • Deutschland zählt 7.218 Wohnungsbaugesellschaften (Stand 2026), darunter Genossenschaften, kommunale Gesellschaften und privatwirtschaftliche Unternehmen aller Größenklassen.
  • Bayern führt mit 569 Unternehmen die regionale Verteilung an, gefolgt von Baden-Württemberg (363) und Nordrhein-Westfalen (300).
  • Der Markt ist hochkonzentriert: Vonovia SE verwaltet 540.000 Wohneinheiten; die SAGA in Hamburg kommt auf 138.000 Einheiten bei einer Warteliste von 100.000 Bewerbern (Stand 2024).
  • Kleinstunternehmen dominieren zahlenmäßig: 3.528 Betriebe fallen in diese Kategorie, weitere 2.777 gelten als Kleinunternehmen.
  • Eine Firmenliste oder Adressliste aller Wohnungsbaugesellschaften ist für B2B-Dienstleister, Handwerker, Energieversorger und Facility-Management-Unternehmen ein zentrales Akquiseinstrument.
  • Rund 1.704 Wohnungsbaugenossenschaften sind bundesweit aktiv; gemeinnützige Gesellschaften stellen mit 1.655 Betrieben eine weitere bedeutende Gruppe.
  • Der Bundesverband der Wohnungswirtschaft vertritt rund 3.000 Mitgliedsunternehmen in 13 Regionalverbänden und koordiniert das zentrale Netzwerk der deutschen Wohnungswirtschaft.

Was sind Wohnungsbaugesellschaften?

Die Liste der Wohnungsbaugesellschaften in Deutschland umfasst Betriebe, die Wohnimmobilien planen, bauen, sanieren und dauerhaft vermieten oder verkaufen. Diese Unternehmen gehören zur Immobilienwirtschaft; die Statistik ordnet sie dem Wirtschaftszweig 68.20.2 zu. Ihr Kerngeschäft besteht in der Bewirtschaftung von Mehrfamilienhäusern und Wohnkomplexen, häufig verbunden mit einem sozialen oder gemeinwohlorientierten Auftrag.

Der Begriff Wohnungsbaugesellschaft dient als Oberbegriff für verschiedene Rechtsformen und Trägerschaftsmodelle. Im Branchenbuch und in Firmendatenbanken finden folgende Synonyme gleichermaßen Verwendung: Wohnungsgesellschaft, Wohnungsunternehmen, Wohnungsbaugenossenschaft, Baugenossenschaft und Bauverein. Je nach Rechtsform gelten unterschiedliche gesetzliche Rahmenbedingungen. Genossenschaften unterliegen dem Genossenschaftsgesetz (GenG), GmbH- und AG-Strukturen dem Handelsgesetzbuch.

Wohnungsbaugesellschaften sichern in der deutschen Daseinsvorsorge einen zentralen Part. Sie stellen einen erheblichen Teil des Mietwohnungsbestands bereit, der in Großstädten strukturell knapp ist. Das Firmenverzeichnis dieser Branche reicht von kleinen Genossenschaften mit wenigen Hundert Wohneinheiten bis zu börsennotierten Konzernen, die Hunderttausende von Wohnungen bundesweit bewirtschaften. Die Bedeutung dieser Firmen wächst mit dem anhaltenden Zuzug in urbane Zentren.

Wie viele Wohnungsbaugesellschaften gibt es in Deutschland?

Das Verzeichnis der Wohnungsbaugesellschaften in Deutschland erfasst insgesamt 7.218 aktive Betriebe (Stand 2026). Diese Zahl schließt alle relevanten Rechtsformen ein: Genossenschaften (eG), kommunale GmbH- und AG-Strukturen, öffentliche Wohnbaugesellschaften sowie privatwirtschaftliche Anbieter. Die Größenstruktur zeigt eine klare Dominanz kleinerer Firmen.

Größenklasse Anzahl Unternehmen (Stand 2026)
Kleinstunternehmen 3.528
Kleinunternehmen 2.777
Mittelstand 532
Großunternehmen 305
Kleingewerbe/Freiberufler 76
Gesamt 7.218

Reine Wohnungsbaugenossenschaften stellen mit 1.704 Unternehmen eine bedeutende Untergruppe dar. Gemeinnützige Gesellschaften kommen auf 1.655 Betriebe. Der Bundesverband der Wohnungswirtschaft organisiert rund 3.000 Mitgliedsunternehmen, ein weiterer Branchenverband weitere 1.600. Die Branchenkennzahlen belegen eine klare Zweiteilung: wenige, aber volumenmäßig dominierende Großunternehmen auf der einen Seite, Tausende kleiner Gesellschaften auf der anderen.

9 der größten Wohnungsbaugesellschaften in Deutschland

Auswahl der größten privaten, kommunalen und landeseigenen Wohnungsunternehmen nach eigenem Wohnungsbestand laut Geschäftsberichten bzw. Unternehmensangaben (überwiegend Stand Ende 2025), absteigend sortiert. Keine vollständige Rangliste – Bestände ändern sich durch Zu- und Verkäufe laufend.

Unternehmen Sitz Website Kurzbeschreibung
Vonovia Bochum vonovia.com Börsennotierter Wohnungskonzern und mit Abstand größter Vermieter Deutschlands. Der Konzern besaß Ende 2025 rund 531.000 Wohnungen in Deutschland, Schweden und Österreich und beschäftigte rund 12.700 Mitarbeitende bei 4,75 Mrd. € Umsatz.
LEG Immobilien Düsseldorf leg-wohnen.de Börsennotiertes, aus der früheren Landesentwicklungsgesellschaft NRW hervorgegangenes Wohnungsunternehmen mit Schwerpunkt bezahlbares Wohnen in Nordrhein-Westfalen. Ende 2025 rund 171.000 Wohneinheiten, 1.789 Mitarbeitende und 1,47 Mrd. € Umsatz.
SAGA Unternehmensgruppe Hamburg saga.hamburg Kommunales Wohnungsunternehmen der Freien und Hansestadt Hamburg und größter kommunaler Vermieter Deutschlands. Laut Geschäftsbericht 2025 rund 140.000 Wohnungen, 965 Mitarbeitende und 1,2 Mrd. € Umsatz.
Vivawest Gelsenkirchen vivawest.de Wohnungsunternehmen mit rund 120.000 Wohnungen in etwa 100 Kommunen zwischen Köln und Ahlen; Gesellschafter sind u. a. die RAG-Stiftung und die IG BCE. 2025 rund 2.500 Mitarbeitende und 1,1 Mrd. € Umsatz.
TAG Immobilien Hamburg tag-ag.com Im MDax gelistetes Wohnungsunternehmen mit Beständen vor allem in Nord- und Ostdeutschland sowie in Polen. Ende 2025 rund 83.500 Wohneinheiten in Deutschland und etwa 1.900 Mitarbeitende.
degewo Berlin degewo.de 1924 gegründetes landeseigenes Wohnungsunternehmen und größte der kommunalen Wohnungsgesellschaften Berlins. Bewirtschaftet über 83.000 Wohnungen; Ende 2025 1.667 Mitarbeitende.
HOWOGE Berlin howoge.de 1990 gegründetes, vollständig landeseigenes Berliner Wohnungsunternehmen. Ende 2025 rund 82.800 Wohnungen, 1.457 Mitarbeitende und 821 Mio. € Umsatz.
Gewobag Berlin gewobag.de 1919 gegründetes kommunales Wohnungsunternehmen des Landes Berlin mit Sitz in Moabit. Ende 2025 über 75.900 Wohnungen und 779 Mitarbeitende.
Münchner Wohnen München muenchner-wohnen.de Kommunale Wohnungsgesellschaft der Landeshauptstadt München, 2024 aus der Fusion von GWG und GEWOFAG entstanden. Laut Unternehmen knapp 75.000 Wohnungen; rund 1.160 Mitarbeitende (2024).

Quellen: de.wikipedia.org, savills.de; Unternehmensangaben (Stand 2026).

Regionale Verteilung: Wohnungsbaugesellschaften nach Bundesland

Die Übersicht der Wohnungsbaugesellschaften nach Bundesländern zeigt eine ausgeprägte Konzentration in bevölkerungsreichen Flächenländern. Bayern und Baden-Württemberg führen das Branchenverzeichnis Wohnungsbau an, obwohl Nordrhein-Westfalen als einwohnerstärkstes Bundesland nur auf Rang drei kommt. Das spiegelt die unterschiedliche Gewichtung genossenschaftlicher Strukturen in den jeweiligen Regionen wider.

Bundesland Unternehmen Anteil
Bayern 569 26,5 %
Baden-Württemberg 363 16,9 %
Nordrhein-Westfalen 300 14,0 %
Sachsen 173 8,1 %
Hessen 118 5,5 %
Niedersachsen 103 4,8 %
Rheinland-Pfalz 85 4,0 %
Brandenburg 75 3,5 %
Sachsen-Anhalt 73 3,4 %
Thüringen 67 3,1 %
Berlin 64 3,0 %
Schleswig-Holstein 48 2,2 %
Mecklenburg-Vorpommern 43 2,0 %
Hamburg 37 1,7 %
Saarland 16 0,7 %
Bremen 10 0,5 %

Bayern vereint mit 569 Unternehmen den größten Anteil aller erfassten Gesellschaften. Diese Spitzenposition erklärt sich durch eine ausgeprägte genossenschaftliche Tradition in ländlichen Regionen und den boomenden Münchner Mietwohnungsmarkt. NRW rangiert auf Platz drei, weil dort kommunale Großunternehmen einen größeren Teil des Bestands abdecken und kleine Genossenschaften weniger verbreitet sind. Im Ruhrgebiet bilden Köln, Bochum, Dortmund und Essen gemeinsam eines der dichtesten städtischen Wohnungscluster Deutschlands. Berlin belegt mit 64 Betrieben Rang acht, beherbergt aber einige der volumenstärksten kommunalen Bestandshalter des Landes.

Anhaltende Nachfrage in Ballungsräumen treibt die Branche. Die SAGA in Hamburg verwaltet 138.000 Wohneinheiten als größter kommunaler Vermieter der Stadt; ihre Warteliste ist auf 100.000 Bewerber angewachsen. Dieser Wert illustriert die strukturelle Knappheit im deutschen Mietwohnungsmarkt. Privatwirtschaftliche Konzerne stehen vor strategischen Weichenstellungen.

Vonovia SE, mit 540.000 Wohneinheiten der größte Bestandshalter Deutschlands, stieß 2023 Portfolios im Wert von rund 3,7 Milliarden Euro ab. Ziel war die Schuldenreduzierung nach dem Zinsanstieg. Nach der Übernahme von Deutsche Wohnen hält der Konzern zusammen mit seiner Tochtergesellschaft rund zehn Prozent aller Berliner Mietwohnungen. Der Markt verdichtet sich.

ESG-Anforderungen, steigende Sanierungskosten und die Digitalisierung der Hausverwaltung erhöhen den Investitionsbedarf aller Marktakteure. Kleinstgenossenschaften reagieren mit regionalen Verbundstrukturen. Allein in NRW bestehen 22 regionale Verbundgruppen genossenschaftlicher Netzwerke, die Ressourcen bündeln und eine gemeinsame Außendarstellung organisieren. Dieses Modell gewinnt bundesweit an Bedeutung.

Welche Arten von Wohnungsbaugesellschaften gibt es?

Die deutsche Wohnungswirtschaft kennt mehrere klar abgrenzbare Untertypen, die sich nach Trägerschaft, Rechtsform und Zielsetzung unterscheiden. Jede Kategorie folgt eigenen rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen.

Die Wohnungsbaugenossenschaft (eG) ist demokratisch organisiert: Mieter werden Anteilseigner und genießen dauerhaften Wohnrechtsschutz. Das Genossenschaftsregister führt bundesweit 1.704 aktive Genossenschaften. Sie sind die älteste und am stärksten in der Fläche verwurzelte Form der sozialen Wohnungsbaugesellschaft.

Die kommunale Wohnungsgesellschaft (GmbH/AG) befindet sich vollständig oder mehrheitlich in kommunaler Trägerschaft. Ihr Auftrag liegt in der Daseinsvorsorge mit bezahlbaren Mietwohnungen. Berliner Vertreter sind HOWOGE (79.000 Einheiten), DeGeWo AG (75.000) und GEWOBAG (74.000).

Die öffentliche Wohnbaugesellschaft hat ein Bundesland als Gesellschafter. Die Nassauische Heimstätte mit rund 59.000 Wohneinheiten ist ein typisches Beispiel für diesen regional agierenden Typ. Sie agiert zwischen marktorientiertem Wohnungsunternehmen und staatlichem Auftrag.

Freie und private Wohnungsbaugesellschaften handeln gewinnorientiert und privatwirtschaftlich. Börsennotierte Konzerne wie Vonovia SE (540.000 Einheiten, Bochum), LEG Immobilien SE (172.000, Düsseldorf) und TAG Immobilien AG (88.000, Hamburg) dominieren dieses Segment volumenmäßig.

Gemeinnützige und kirchliche Wohnungsgesellschaften verfolgen nicht-kommerzielle Zwecke. Mit 1.655 gemeinnützigen Betrieben bilden sie eine eigenständige Gruppe. Kirchliche Träger betreiben eigene Wohnungsgesellschaften, häufig mit sozialem Fokus und regional begrenztem Portfolio.

Für wen ist eine Liste von Wohnungsbaugesellschaften relevant?

Eine strukturierte Firmendatenbank aller deutschen Wohnungsbaugesellschaften richtet sich an B2B-Dienstleister, die Wohnungsunternehmen als Geschäftskunden ansprechen möchten. Handwerksunternehmen aus Sanitär, Elektro und Malerei nutzen Firmenadressen für die Akquise von Rahmenverträgen. Facility-Management-Gesellschaften und Hausmeisterdienste sprechen direkt die Geschäftsführung der Bestandshalter an.

Energieversorger und Heizungsanbieter identifizieren über Adressdaten die zuständigen Ansprechpartner in technischer Leitung und Einkauf, besonders bei Sanierungsvorhaben. IT- und Softwareanbieter für die Wohnungswirtschaft setzen die Firmenliste für Kampagnen per E-Mailing, Post-Mailing oder Telefonakquise ein. Rechtsanwälte für Immobilienrecht, Finanzdienstleister und Versicherungen zählen ebenfalls zu den etablierten Abnehmern einer Liste deutscher Wohnungsbaugesellschaften.

Marktforschungsinstitute und strategische Analysten nutzen das Branchenverzeichnis für Potenzialanalysen und Branchenreports. Professionelle Adresslisten enthalten neben Postadresse und Telefonnummer auch Angaben zu Geschäftsführung, Prokura, Mitarbeiterzahl, Bilanzsumme und Umsatz. Spezialisierte Anbieter ergänzen die Unternehmensdatenbank um branchenspezifische Felder wie Wohneinheiten und Unternehmensart (privat, kommunal oder kirchlich). Das erleichtert die Segmentierung für den B2B-Vertrieb erheblich.

Datenverfügbarkeit: Wohnungsbaugesellschaften

Übersicht der verfügbaren Datenfelder für Wohnungsbaugesellschaften in Deutschland.

Firmenname
Branche
Postadresse
Allgemeine Telefonnummer
Faxnummer
Webseite
Allgemeine E-Mail-Adresse

Alle Angaben stammen aus öffentlich zugänglichen Unternehmensquellen und werden ausschließlich zu geschäftlichen Zwecken gemäß DSGVO verarbeitet. Stand: April 2026.

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Häufig gestellte Fragen

Wie viele Wohnungsbaugesellschaften gibt es in Deutschland?
Deutschland zählt 7.218 Wohnungsbaugesellschaften (Stand 2026), verteilt auf alle Rechtsformen von der Genossenschaft bis zur privatwirtschaftlichen AG. Der Bundesverband der Wohnungswirtschaft vertritt rund 3.000 Mitgliedsunternehmen in 13 Regionalverbänden, ein weiterer Branchenverband weitere 1.600. Auf Wohnungsbaugenossenschaften allein entfallen 1.704 aktive Betriebe, auf gemeinnützige Gesellschaften 1.655.
Welche sind die größten Wohnungsbaugesellschaften in Deutschland?
Zu den größten Wohnungsbaugesellschaften in Deutschland zählen unter anderem Vonovia, LEG Immobilien, SAGA Unternehmensgruppe, Vivawest und TAG Immobilien. Eine Übersicht mit 9 Unternehmen, Sitz und Website finden Sie im Abschnitt „9 der größten Wohnungsbaugesellschaften in Deutschland“ weiter oben.
Wo gibt es die meisten Wohnungsbaugesellschaften in Deutschland?
Bayern führt mit 569 Unternehmen die regionale Verteilung an, gefolgt von Baden-Württemberg (363) und Nordrhein-Westfalen (300). Die hohe Zahl in Bayern erklärt sich durch eine starke genossenschaftliche Tradition in ländlichen Gebieten und den wachsenden Münchner Mietwohnungsmarkt. Im NRW-Ruhrgebiet und in Berlin konzentrieren sich besonders volumenstärke kommunale Bestandshalter.
Welche Arten von Wohnungsbaugesellschaften gibt es?
Die Branche unterscheidet nach Trägerschaft: Wohnungsbaugenossenschaften (eG), kommunale Gesellschaften (GmbH/AG), öffentliche Wohnbaugesellschaften (Landeseigentum), freie privatwirtschaftliche Unternehmen sowie gemeinnützige und kirchliche Wohnungsgesellschaften. Genossenschaften unterliegen dem Genossenschaftsgesetz (GenG), GmbH- und AG-Strukturen dem HGB. Jede Kategorie hat eigene Finanzierungs- und Betriebsmodelle.
Welche Daten sind über Wohnungsbaugesellschaften verfügbar?
Professionelle Adresslisten enthalten Firmenname, Postadresse, Telefonnummer, Website und E-Mail sowie Angaben zu Geschäftsführung und Prokura. Erweiterte Datensätze umfassen Mitarbeiterzahl, Bilanzsumme, Betriebsergebnis und Umsatz. Spezialisierte Anbieter ergänzen die Firmendatenbank um branchenspezifische Felder wie Wohneinheiten und Unternehmensart (privat, kommunal oder kirchlich).
Wer nutzt Listen von Wohnungsbaugesellschaften?
Hauptnutzer sind B2B-Dienstleister, die Wohnungsunternehmen als Zielgruppe ansprechen: Handwerksunternehmen, Hausmeisterdienste, Facility-Management-Gesellschaften, Energieversorger, IT-Softwareanbieter für die Wohnungswirtschaft sowie Finanzdienstleister und Rechtsanwälte für Immobilienrecht. Marktforschungsinstitute und Unternehmensberatungen setzen die Adressdaten für Branchenanalysen und Potenzialstudien ein.
Was ist bei der DSGVO-konformen Nutzung einer Wohnungsbaugesellschaften-Adressliste zu beachten?
B2B-Firmenadressen dürfen Sie für Kaltakquise nutzen, wenn ein berechtigtes wirtschaftliches Interesse vorliegt. Das gilt für Unternehmensdaten, nicht für personenbezogene Privatdaten. Die Nutzung für E-Mailing und Direktmailing an Geschäftsadressen ist unter den Voraussetzungen der DSGVO und des UWG grundsätzlich zulässig. Professionelle Datenanbieter stellen entsprechende Nutzungsrichtlinien und Dokumentationsunterlagen bereit. Die Liste Wohnungsbaugesellschaften Deutschland umfasst 7.218 Betriebe (Stand 2026), die von kleinen lokalen Genossenschaften bis zu börsennotierten Großkonzernen reichen. Bayern führt die regionale Verteilung mit 2.326 Gesellschaften an, das NRW-Ruhrgebiet bildet das dichteste städtische Cluster. Der Markt ist durch strukturelle Wohnungsknappheit in Ballungsräumen und zunehmende Konsolidierung unter den größten Bestandshaltern geprägt. Ein vollständiges Branchenverzeichnis mit verifizierten Kontaktdaten, Geschäftsführerangaben und Finanzkennzahlen ist für B2B-Dienstleister aller Art ein unverzichtbares Instrument zur effizienten Marktbearbeitung in der deutschen Wohnungswirtschaft.

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