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Immobilienmakler Firmenliste Deutschland

Greifen Sie auf verifizierte Immobilienmakler-Unternehmen in Deutschland zu – mit Kontaktdaten, Firmenprofilen und, wo verfügbar, Ansprechpartnern.

Kategorie Immobilien
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Immobilienmakler
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Das Wichtigste in Kürze

  • Die Liste deutscher Immobilienmakler umfasst 35.759 aktive Maklerunternehmen für Wohnimmobilien. Insgesamt sind rund 70.000 Makler registriert (Stand 2026).
  • Das Marktvolumen im Segment Wohnimmobilien beträgt circa 8,5 Milliarden Euro bei einem Durchschnittsumsatz von 120.000 Euro pro Makler.
  • Nordrhein-Westfalen führt die regionale Verteilung mit 7.053 Maklerunternehmen an, gefolgt von Bayern (6.398) und Baden-Württemberg (4.934).
  • Die Anzahl der Immobilienmakler ist in den vergangenen zehn Jahren trotz regulatorischer Einschnitte kontinuierlich gestiegen.
  • Rund 18.136 Betriebe arbeiten als Kleinstunternehmen. Nur 76 zählen zu den Großunternehmen.
  • Softwareanbieter, Investmentfirmen und Weiterbildungsinstitute nutzen Firmenlisten von Immobilienmaklern am häufigsten.
  • Neben klassischen Wohnimmobilienmaklern gewinnen Digital-First-Modelle, Franchise-Systeme und Off-Market-Spezialisten zunehmend an Bedeutung.

Was sind Immobilienmakler?

Immobilienmakler vermitteln Grundstücke, Häuser und Wohnungen an Privatpersonen sowie Firmenkunden. Sie bewerten Immobilien, inserieren Objekte und finden passende Käufer oder Mieter. Der gesamte Vermittlungsprozess bis zum Vertragsabschluss gehört zu ihrem Aufgabenbereich. Sie koordinieren zwischen Verkäufer und Käufer und vermitteln Finanzierungen.

Die Ausübung dieser Tätigkeit erfordert eine Erlaubnis nach §34c der Gewerbeordnung. Makler beantragen diese Erlaubnis beim zuständigen Gewerbeamt. Eine Ausbildung zum Immobilienkaufmann ist möglich, das Gesetz schreibt sie jedoch nicht vor. Zusätzlich muss sich jeder Immobilienvermittler im Vermittlerregister eintragen lassen. Die Makler- und Bauträgerverordnung (MaBV) regelt ergänzend die Berufsausübung.

Für diese Berufsgruppe existieren zahlreiche Bezeichnungen. Immobilienagentur, Immobilienbüro, Immobilienberater, Immobilienservice oder Wohnungsvermittler meinen im Kern dieselbe Tätigkeit. Keine dieser Bezeichnungen genießt rechtlichen Schutz. Der wesentliche Unterschied liegt in der Organisationsform: In einer Immobilienagentur arbeiten mehrere Makler zusammen, Einzelmakler agieren selbstständig.

Rechtlich unterscheidet man zwischen Nachweismaklern und Vermittlungsmaklern. Ein Nachweismakler weist die Gelegenheit zum Geschäftsabschluss nach. Vermittlungsmakler erhalten ihre Courtage erst bei erfolgreichem Vertragsabschluss. Der Wirtschaftszweig bildet ein zentrales Bindeglied zwischen Eigentümern und Suchenden innerhalb der Immobilienwirtschaft.

Wie viele Immobilienmakler gibt es in Deutschland?

Der deutsche Immobilienmarkt zählt zu den größten in Europa. Die exakte Anzahl der Maklerunternehmen hängt von der Erfassungsmethode ab. Aktuell verzeichnet die Unternehmensdatenbank 35.759 aktive Maklerunternehmen für Wohnimmobilien (Stand 2026). Daneben existieren 1.368 spezialisierte Gewerbeimmobilienmakler.

Kennzahl Wert
Aktive Maklerunternehmen (Wohnimmobilien) 35.759
Gewerbeimmobilienmakler 1.368
Registrierte Makler insgesamt ca. 70.000
Makler im Vollerwerb ca. 12.000
Beschäftigte im Sektor ca. 70.000
Marktvolumen Wohnimmobilien ca. 8,5 Mrd. EUR
Durchschnittsumsatz pro Makler ca. 120.000 EUR

Die Zahlen offenbaren eine erhebliche Diskrepanz zwischen registrierten und aktiven Maklern. Nur rund 12.000 Immobilienvermittler arbeiten im Vollerwerb. Viele Registrierungen stammen von nebenberuflich tätigen oder inaktiven Betrieben. Der Markt bleibt dennoch attraktiv.

Das Segment Wohnimmobilien generiert jährlich rund 8,5 Milliarden Euro Umsatz. Pro Makler ergibt sich ein Durchschnittsumsatz von etwa 120.000 Euro. Die Gesamtzahl wächst seit zehn Jahren stetig.

Die Größenstruktur zeichnet ein klares Bild. Kleinstunternehmen bilden mit 18.136 Betrieben die größte Gruppe. Weitere 10.252 Makler fallen in die Kategorie Kleingewerbe oder Freiberuf. Nur 6.922 Firmen zählen als Kleinunternehmen, 373 als Mittelstand und 76 als Großunternehmen. Kleinteilige Strukturen dominieren den gesamten Sektor.

10 der größten Immobilienmakler in Deutschland

Auswahl großer Maklerunternehmen und -netzwerke für Wohnimmobilien, überwiegend nach dem Nettoprovisionsumsatz Wohnen im Makler-Ranking der Fachzeitschrift immobilienmanager (Ausgabe 05/2025, Geschäftsjahr 2024), ergänzt um Unternehmensangaben. Keine vollständige Rangliste – nicht alle Makler nehmen am Ranking teil, und die Kennzahlen sind nicht durchgängig vergleichbar.

Unternehmen Sitz Website Kurzbeschreibung
Engel & Völkers Hamburg engelvoelkers.com International tätiges Maklerunternehmen für Wohn- und Gewerbeimmobilien, das überwiegend über Lizenzpartner (Franchise) arbeitet. Im immobilienmanager-Ranking 2025 mit 316 Mio. € Nettoprovisionsumsatz Wohnen (2024) das größte einzelne Maklerunternehmen nach der Sparkassen-Finanzgruppe.
LBS Immobilien NordWest Münster lbs-immobilien-profis.de Maklergesellschaft der LBS NordWest für Wohnimmobilien in Nordrhein-Westfalen und Norddeutschland. Im immobilienmanager-Ranking 2025 mit 186 Mio. € Nettoprovisionsumsatz Wohnen (2024) auf Rang 3.
von Poll Immobilien Frankfurt am Main von-poll.com Maklerunternehmen für Wohn- und Anlageimmobilien mit Geschäftsstellen in Deutschland und weiteren europäischen Ländern. Laut Unternehmen 168 Mio. € europaweiter Gesamtumsatz und rund 8.200 vermittelte Objekte (2025).
Sparkassen-Immobilien-Vermittlungs-GmbH (Bayern) München sparkassen-immo.de Gemeinsame Immobilienvermittlungsgesellschaft der Sparkassen in Bayern, Hessen und Thüringen für Wohn- und Gewerbeimmobilien. Im immobilienmanager-Ranking 2025 mit 128 Mio. € Nettoprovisionsumsatz Wohnen (2024) auf Rang 4.
Deutsche Bank Immobilien Hameln deutsche-bank-immobilien.de Immobilienmaklertochter der Deutschen Bank für den Verkauf und die Vermittlung von Wohnimmobilien. Im immobilienmanager-Ranking 2025 mit 97 Mio. € Nettoprovisionsumsatz Wohnen (2024) auf Rang 5.
PlanetHome Unterföhring planethome.de Immobilienvermittler und Baufinanzierungsberater, der teils über Partnerschafts- bzw. Franchisemodelle arbeitet. Im immobilienmanager-Ranking 2025 mit 92 Mio. € Nettoprovisionsumsatz Wohnen (2024) auf Rang 6.
LBS Immobilien Südwest Mainz lbs-immosw.de Maklergesellschaft im Verbund der LBS Südwest für Wohnimmobilien in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Im immobilienmanager-Ranking 2025 mit 51 Mio. € Nettoprovisionsumsatz Wohnen (2024) auf Rang 7.
DI Deutschland.Immobilien Hannover deutschland.immobilien Vermittler von Anlage- und Wohnimmobilien, der mit einem Partnernetz (Franchise/Partnerschaft) arbeitet. Im immobilienmanager-Ranking 2025 mit 40 Mio. € Nettoprovisionsumsatz Wohnen (2024) gelistet.
Aigner Immobilien München aigner-immobilien.de Regional tätiger Wohn- und Gewerbemakler im Großraum München. Im immobilienmanager-Ranking 2025 führend unter den regional spezialisierten Wohnungsmaklern („Local Heroes“).
KSK-Immobilien Köln ksk-immobilien.de Immobilienmakler der Kreissparkasse Köln für Wohn- und Gewerbeimmobilien im Rheinland. Laut Unternehmen 24,7 Mio. € Nettoprovisionsumsatz Wohnen (2021); im immobilienmanager-Ranking 2025 Zweiter unter den regionalen Wohnungsmaklern.

Quellen: presseportal.de, brief.platow.de; Unternehmensangaben (Stand 2026).

Regionale Verteilung: Immobilienmakler nach Bundesland

Die Verteilung der Immobilienmakler in Deutschland folgt der Bevölkerungsdichte und wirtschaftlichen Stärke der Regionen. Bevölkerungsreiche Bundesländer mit starken Immobilienmärkten weisen die höchsten Maklerzahlen auf. Metropolregionen wie München, Hamburg, Frankfurt, Köln und Berlin ziehen besonders viele Anbieter an.

Bundesland Unternehmen Anteil
Nordrhein-Westfalen 7.668 22,0 %
Bayern 5.886 16,9 %
Baden-Württemberg 4.301 12,3 %
Niedersachsen 3.441 9,9 %
Hessen 2.909 8,3 %
Rheinland-Pfalz 1.632 4,7 %
Berlin 1.603 4,6 %
Schleswig-Holstein 1.432 4,1 %
Sachsen 1.401 4,0 %
Hamburg 1.298 3,7 %
Brandenburg 944 2,7 %
Sachsen-Anhalt 564 1,6 %
Mecklenburg-Vorpommern 543 1,6 %
Thüringen 531 1,5 %
Saarland 386 1,1 %
Bremen 355 1,0 %

Nordrhein-Westfalen liegt mit 7.668 Maklern deutlich an der Spitze. Großstädte wie Köln, Düsseldorf und Dortmund treiben diese Zahl. Bayern folgt mit 5.886 Unternehmen auf Rang zwei. München als einer der teuersten Immobilienmärkte Deutschlands erklärt den hohen Bestand.

Baden-Württemberg belegt mit 4.301 Betrieben den dritten Platz. In den neuen Bundesländern fallen die Zahlen deutlich geringer aus. Nordrhein-Westfalen führt dort mit 7.668 Firmen. Die Stadtstaaten Hamburg (1.417) und Bremen (378) weisen gemessen an ihrer Fläche eine besonders hohe Maklerdichte auf.

Die Digitalisierung verändert den Immobilienmakler-Sektor grundlegend. Immobilienportale haben klassische Zeitungsannoncen nahezu vollständig abgelöst. Portalübergreifende Anzeigenschaltung gehört heute zum Standard jedes Maklerunternehmens. Parallel etablieren sich Digital-First-Makler, die lokale Marktkenntnis mit technologischen Innovationen verbinden.

Virtuelle Besichtigungen per VR-Brille gewinnen an Akzeptanz. KI-gestützte Immobilienbewertung und automatisiertes Matching zwischen Käufern und Objekten verändern den Arbeitsalltag. PropTech-Unternehmen treiben diese Entwicklung voran. Der Trend ist eindeutig. Zudem wächst das Segment der Off-Market-Vermittlung für großvolumige Anlageimmobilien.

Regulatorische Veränderungen prägen den Markt spürbar. Das Bestellerprinzip bei Mietvermittlungen gilt seit 2015. Seit 2020 schreibt das Provisionsteilungsgesetz bei Wohnimmobilienverkäufen eine faire Aufteilung der Courtage zwischen Käufer und Verkäufer vor.

Die Maklerprovision liegt je nach Bundesland zwischen 3 % und 7,14 % inklusive Mehrwertsteuer. Diese Regulierungen haben die Ertragsstruktur vieler Makler verändert. Franchise-Systeme und große Maklerhäuser wachsen weiter, Einzelmakler spezialisieren sich stärker.

Welche Arten von Immobilienmaklern gibt es?

Die Maklerbranche gliedert sich in mehrere Spezialisierungen. Vermittlungsfokus, Geschäftsmodell und rechtliche Funktion bestimmen die Einteilung.

Wohnimmobilienmakler bilden mit 35.759 erfassten Unternehmen die mit Abstand größte Gruppe. Sie vermitteln Eigentumswohnungen, Einfamilienhäuser und Mietwohnungen an Privatpersonen. Lokale Marktkenntnis und persönliche Beratung bilden ihr Fundament.

Gewerbeimmobilienmakler konzentrieren sich auf Büroflächen, Einzelhandelsflächen, Logistik- und Industrieimmobilien. Die Firmendatenbank verzeichnet 1.368 spezialisierte Gewerbeimmobilienmakler. Die Provisionsgestaltung ist hier reine Verhandlungssache.

Anlageimmobilienmakler vermitteln Renditeobjekte an institutionelle Investoren und vermögende Privatanleger. Mehrfamilienhäuser, Wohnanlagen und Hotelimmobilien gehören zu ihrem Portfolio. Das Transaktionsvolumen bewegt sich oft im zweistelligen Millionenbereich.

Luxusmakler betreuen das Premiumsegment mit hochwertigen Villen und Penthäusern in Bestlagen. Diskretion und ein internationales Netzwerk zeichnen diese Spezialisten aus. Dieses Segment bleibt trotz Marktschwankungen stabil.

Digital-First-Makler und Hybridmodelle verbinden digitale Prozesse mit persönlicher Betreuung vor Ort. Automatisierte Bewertungstools und datenbasierte Vermarktung kennzeichnen ihr Angebot. Dieses Geschäftsfeld wächst besonders dynamisch.

Franchise-Makler arbeiten unter dem Dach etablierter Marken mit standardisierten Abläufen. Engel & Völkers, RE/MAX, Von Poll Immobilien und DAHLER zählen zu den bekanntesten Franchise-Systemen im deutschen Maklermarkt. Ihre Standortnetze umfassen teilweise mehrere hundert Niederlassungen.

Für wen ist eine Übersicht der Immobilienmakler relevant?

Eine strukturierte Adressliste der Immobilienmakler in Deutschland bietet zahlreichen Wirtschaftszweigen messbaren Mehrwert. Professionelle Adressdaten ermöglichen gezielte Ansprache und effiziente Neukundengewinnung.

Softwareanbieter und Technologieunternehmen gehören zu den wichtigsten Nutzern solcher Firmenlisten. CRM-Systeme, Immobilienverwaltungssoftware und digitale Vermarktungstools richten sich direkt an Maklerunternehmen. Ein vollständiges Firmenverzeichnis beschleunigt den Vertriebsprozess erheblich. Diese Firmen setzen bevorzugt auf segmentierte E-Mailing-Kampagnen.

Immobilieninvestmentfirmen und Projektentwickler nutzen ein Branchenverzeichnis zum systematischen Netzwerkaufbau. Die Zusammenarbeit mit regionalen Maklern eröffnet Zugang zu Objekten und Marktinformationen abseits öffentlicher Portale. Banken und Finanzierungsanbieter setzen solche Kontakte ebenfalls für Kooperationen ein.

Weiterbildungsinstitute bieten Schulungen und Zertifizierungen speziell für Immobilienmakler an. Eine aktuelle Firmendatenbank ermöglicht die gezielte Bewerbung von Kursangeboten per Telefonakquise oder Direktmailing. Die Nachfrage nach Weiterbildung in diesem Industriezweig wächst stetig.

Dienstleister im Immobilienumfeld bilden eine weitere wichtige Nutzergruppe. Homestaging-Firmen, Fotografen, Gutachter und Werbeagenturen arbeiten regelmäßig mit Immobilienbüros zusammen. Versicherungen, Facility-Management-Betriebe und Hausverwaltungen greifen auf professionelle Adressdaten zurück.

Ein aktuelles Branchenbuch erleichtert die systematische Lead-Generierung in diesem Umfeld. Branchenreports und Marktanalysen stützen sich ebenfalls auf solche Verzeichnisse.

Datenverfügbarkeit: Immobilienmakler

Übersicht der verfügbaren Datenfelder für Immobilienmakler in Deutschland.

Firmenname
Branche
Postadresse
Allgemeine Telefonnummer
Faxnummer
Webseite
Allgemeine E-Mail-Adresse

Alle Angaben stammen aus öffentlich zugänglichen Unternehmensquellen und werden ausschließlich zu geschäftlichen Zwecken gemäß DSGVO verarbeitet. Stand: April 2026.

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Häufig gestellte Fragen

Wie viele Immobilienmakler gibt es in Deutschland?
Deutschland zählt 35.759 aktive Maklerunternehmen für Wohnimmobilien (Stand 2026). Hinzu kommen 1.368 spezialisierte Gewerbeimmobilienmakler. Die Gesamtzahl inklusive inaktiver Registrierungen liegt bei rund 70.000. Im Vollerwerb arbeiten schätzungsweise nur 12.000 Makler. Der Sektor beschäftigt insgesamt etwa 70.000 Personen und erzielt im Wohnimmobiliensegment rund 8,5 Milliarden Euro Umsatz jährlich.
Welche sind die größten Immobilienmakler in Deutschland?
Zu den größten Immobilienmakler in Deutschland zählen unter anderem Engel & Völkers, LBS Immobilien NordWest, von Poll Immobilien, Sparkassen-Immobilien-Vermittlungs-GmbH (Bayern) und Deutsche Bank Immobilien. Eine Übersicht mit 10 Unternehmen, Sitz und Website finden Sie im Abschnitt „10 der größten Immobilienmakler in Deutschland“ weiter oben.
Wo gibt es die meisten Immobilienmakler in Deutschland?
Nordrhein-Westfalen führt mit 7.668 Maklerunternehmen die Statistik an. Bayern folgt mit 5.886 Betrieben auf Rang zwei. Baden-Württemberg belegt mit 4.301 Firmen den dritten Platz. Allein diese drei Bundesländer vereinen über die Hälfte aller deutschen Makler. Die höchste Konzentration findet sich in den Metropolregionen München, Hamburg, Berlin, Frankfurt und Köln.
Welche Arten von Immobilienmaklern gibt es?
Der Wirtschaftszweig unterscheidet nach Vermittlungsfokus, Geschäftsmodell und rechtlicher Funktion. Wohnimmobilienmakler stellen mit 35.759 Betrieben die größte Gruppe. Gewerbeimmobilienmakler umfassen rund 1.368 spezialisierte Unternehmen. Luxusmakler, Anlageimmobilienmakler und Franchise-Systeme besetzen weitere relevante Segmente. Digital-First-Makler mit hybriden Geschäftsmodellen gewinnen zunehmend Marktanteile.
Welche Daten sind in einer Immobilienmakler-Datenbank verfügbar?
Professionelle Adresslisten enthalten Firmenname, Postadresse, Telefonnummer und Webseite als Basisdaten. 79 % der Einträge enthalten Telefonnummern, 42 % eine E-Mail-Adresse. Angaben zur Geschäftsführung liegen bei rund 13 % der Datensätze vor. Finanzkennzahlen wie Umsatz oder Mitarbeiterzahl stehen nur vereinzelt zur Verfügung. Die Kontaktdaten stammen aus öffentlich zugänglichen Quellen wie Firmenwebseiten und Branchenverzeichnissen.
Welche Voraussetzungen gelten für die Tätigkeit als Immobilienmakler?
Makler benötigen zwingend eine Erlaubnis nach §34c der Gewerbeordnung. Den Antrag stellen Sie beim örtlichen Gewerbeamt. Das Gesetz schreibt keine formale Ausbildung zum Immobilienkaufmann vor. Die Eintragung im Vermittlerregister bleibt dagegen verpflichtend. Die Makler- und Bauträgerverordnung regelt die Berufsausübung, die §§652 ff. BGB den Provisionsanspruch. Bestellerprinzip und Provisionsteilungsgesetz ergänzen den regulatorischen Rahmen.
Wer nutzt Firmenlisten von Immobilienmaklern?
Softwareanbieter, Investmentfirmen, Weiterbildungsinstitute und Dienstleister im Immobilienumfeld gehören zu den häufigsten Nutzern. Gängige Vertriebswege umfassen E-Mailing, Direktmailing und Telefonakquise. Banken, Versicherungen, Fotografen und Homestaging-Firmen greifen auf strukturierte Adressdaten zurück. Die Nutzung reicht von der Neukundengewinnung über Marktanalysen bis zur systematischen Lead-Generierung in der Immobilienvermittlung.

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