Wohnheime Firmenliste Deutschland
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Von branchenlisten.de
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Das Wichtigste in Kürze
- Gewerbliche Firmendatenbanken verzeichnen 485 Wohnheimunternehmen in Deutschland; marktbreite Erhebungen erfassen über 5.400 Einrichtungen aller Trägertypen (Stand 2026).
- Nordrhein-Westfalen führt das regionale Ranking mit 98 Einrichtungen an, gefolgt von Bayern (82) und Berlin (70).
- Im Studentenwohnsegment erfasst das Branchenverzeichnis bundesweit mehr als 1.177 Einrichtungen; die monatlichen Mietpreise liegen typischerweise zwischen 277 und 440 EUR.
- Die Branche umfasst Studentenwohnheime (110 erfasste Einrichtungen), Internate (94) sowie Jugendwohnheime, Wohnstätten für Menschen mit Behinderung und Mutter-Kind-Einrichtungen.
- Stationäre Einrichtungen unterliegen einem strengen rechtlichen Rahmen: SGB VIII §34 und §35a regeln die Jugendhilfe, SGB IX die Eingliederungshilfe.
- Für B2B-Unternehmen aus Reinigung, Catering und Facility Management liefert eine strukturierte Adressliste Wohnheime direkten Zugang zu Neukunden; eine fertige Liste spart nachweislich über 11 Stunden Recherchezeit.
- Große Wohlfahrtsverbände wie AWO, Caritas und Diakonie dominieren das gemeinnützige Segment, während private Betreiber vor allem im Studentenwohnen wachsen.
Was sind Wohnheime?
Wohnheime sind stationäre Wohneinrichtungen, die günstigen und barrierefreien Wohnraum für spezifische Bevölkerungsgruppen bereitstellen. Sie richten sich vorrangig an Personen mit geringem Einkommen, Studierende, Menschen mit körperlicher oder geistiger Behinderung sowie Personen in belastenden Lebenssituationen. Zimmergrößen, Preise und Ausstattungsstandards variieren erheblich. Das Angebot reicht von einfachen Einbettzimmern mit Gemeinschaftsküche bis zu voll möblierten Apartments mit moderner Infrastruktur.
Der Begriff steht für ein breites Spektrum an Einrichtungsformen. Synonyme wie Wohneinrichtung, Wohnstätte, Internat und Jugendwohnheim bezeichnen spezialisierte Unterformen mit eigenen Zielgruppen und Finanzierungsmodellen. Daneben haben sich betreutes Wohnen und Übergangswohnheime als Konzepte etabliert, die zwischen vollstationärer Betreuung und eigenständigem Wohnen angesiedelt sind. Der Markt zeigt eine starke Ausdifferenzierung.
Ordnungsrechtlich zählen Wohnheime zur übergeordneten Immobilienbranche, wobei stationäre Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe einem eigenen Sozialrecht unterliegen. Für den Betrieb ist eine Betriebserlaubnis nach §45 SGB VIII zwingend erforderlich. Wohneinrichtungen für Menschen mit Behinderung fallen unter SGB IX und müssen die Anforderungen der Eingliederungshilfe erfüllen. Das Branchenverzeichnis der Wohnheime schneidet damit mehrere Rechtsgebiete gleichzeitig.
Wie viele Wohnheime gibt es in Deutschland?
Die Gesamtzahl der Wohnheime in Deutschland hängt von der Zählmethode ab. Fokussiert eine Unternehmensdatenbank auf gewerblich registrierte Betreiber, ergibt sich eine Zahl von rund 485 Einrichtungen. Schließt man alle gemeinnützigen, kommunalen und kirchlichen Träger ein, steigt der Wert auf über 5.400. Der Markt ist also erheblich breiter als reine Handelsregisterauswertungen vermuten lassen.
Die Größenstruktur verdeutlicht, wie kleinteilig die Branche aufgestellt ist.
| Unternehmensgrößenklasse | Anzahl |
|---|---|
| Kleinstunternehmen | 186 |
| Kleingewerbe / Freiberuf | 139 |
| Kleinunternehmen | 118 |
| Mittelstand | 32 |
| Großunternehmen | 10 |
Kleinstunternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten stellen den mit Abstand größten Anteil. Nur zehn Betreiber zählen als Großunternehmen. Dieser Branchenreport zeigt: Der Markt bietet eine breite Basis mittelständischer Ansprechpartner, die mit gezielter Direktansprache gut erreichbar sind.
10 der größten Wohnheimbetreiber in Deutschland
Auswahl der größten Betreiber von Studierendenwohnheimen nach Zahl der Wohnheimplätze laut eigenen Angaben, absteigend sortiert. Studierendenwohnheime werden in Deutschland überwiegend von den öffentlich-rechtlichen Studierendenwerken betrieben; keine vollständige Rangliste, die Angaben stammen aus unterschiedlichen Jahren.
| Unternehmen | Sitz | Website | Kurzbeschreibung |
|---|---|---|---|
| studierendenWERK BERLIN | Berlin | stw.berlin | Für die Berliner Hochschulen zuständiges Studierendenwerk und größter Anbieter von Wohnheimplätzen in der Hauptstadt. Laut Berliner Mieterverein (2024) rund 9.200 Plätze in 31 Wohnheimen. |
| Studierendenwerk München Oberbayern | München | studierendenwerk-muenchen-oberbayern.de | Öffentlich-rechtliches Studierendenwerk mit Wohnanlagen in München, Freising und Rosenheim, darunter das Studentenviertel im Olympischen Dorf. Laut eigenen Angaben mehr als 9.000 Zimmer und Apartments für Studierende. |
| Studierendenwerk Thüringen | Jena | stw-thueringen.de | Landesweit zuständiges Studierendenwerk mit Wohnheimen in Jena, Weimar, Erfurt, Ilmenau, Schmalkalden und Nordhausen. Laut Forschung & Lehre nach eigenen Angaben rund 8.000 Wohnheimplätze in 71 Wohnanlagen. |
| Studentenwerk Dresden | Dresden | studentenwerk-dresden.de | Studentenwerk für die Hochschulstandorte Dresden, Tharandt, Zittau und Görlitz. Laut Wohnheimkatalog allein in Dresden 28 Wohnheime mit 5.730 Plätzen, dazu weitere Häuser in Zittau, Görlitz und Tharandt. |
| Studierendenwerk Stuttgart | Stuttgart | studierendenwerk-stuttgart.de | Studierendenwerk mit Wohnheimen in Stuttgart, Ludwigsburg, Esslingen und Göppingen. Laut eigenen Angaben rund 5.800 Wohnplätze in 30 studentischen Wohnheimen. |
| Kölner Studierendenwerk | Köln | kstw.de | Studierendenwerk für die Kölner Hochschulen mit Wohnheimen in Köln, Gummersbach und Leverkusen-Opladen. Laut eigenen Angaben 5.000 Zimmer in 90 Wohnheimen. |
| Studierendenwerk Aachen | Aachen | studierendenwerk-aachen.de | Studierendenwerk für die Hochschulen in Aachen und Jülich mit Apartments, Wohngemeinschaften und Familienwohnungen. Laut eigenen Angaben rund 5.000 Wohnplätze in 24 Wohnanlagen. |
| Studierendenwerk Hamburg | Hamburg | stwhh.de | Studierendenwerk für die Hamburger Hochschulen, das Wohnplätze für Studierende und Auszubildende anbietet. Laut eigenen Angaben rund 4.390 Plätze in 25 Wohnanlagen. |
| Studierendenwerk Erlangen-Nürnberg | Erlangen | werkswelt.de | Studierendenwerk für die Hochschulen in Erlangen, Nürnberg und weiteren mittelfränkischen Standorten. Laut eigenen Angaben gut 4.000 eigene Wohnplätze. |
| Studierendenwerk Frankfurt am Main | Frankfurt am Main | swffm.de | Studierendenwerk für die Frankfurter Hochschulen mit Wohnheimen überwiegend in Frankfurt sowie einem Studierendenhostel. Laut eigenen Angaben 34 Wohnheime mit rund 3.700 Plätzen. |
Quellen: berliner-mieterverein.de, forschung-und-lehre.de; Unternehmensangaben (Stand 2026).
Regionale Verteilung: Wohnheime nach Bundesland
Wohnheime konzentrieren sich dort, wo Bevölkerungsdichte, Hochschulstandorte und soziale Infrastruktur zusammentreffen. Bevölkerungsreiche Flächenländer führen das Ranking erwartungsgemäß an. Berlin sticht als Sonderfall hervor: Trotz vergleichsweise kleiner Fläche rangiert die Hauptstadt mit 70 Einrichtungen auf Platz drei. Die hohe Dichte an Hochschulen und sozialen Trägern erklärt diesen Wert.
| Bundesland | Unternehmen | Anteil |
|---|---|---|
| Nordrhein-Westfalen | 576 | 19,2 % |
| Bayern | 455 | 15,2 % |
| Niedersachsen | 334 | 11,1 % |
| Baden-Württemberg | 276 | 9,2 % |
| Hessen | 187 | 6,2 % |
| Sachsen | 154 | 5,1 % |
| Brandenburg | 149 | 5,0 % |
| Rheinland-Pfalz | 147 | 4,9 % |
| Thüringen | 142 | 4,7 % |
| Schleswig-Holstein | 139 | 4,6 % |
| Berlin | 134 | 4,5 % |
| Sachsen-Anhalt | 117 | 3,9 % |
| Mecklenburg-Vorpommern | 86 | 2,9 % |
| Hamburg | 43 | 1,4 % |
| Bremen | 29 | 1,0 % |
| Saarland | 28 | 0,9 % |
Nordrhein-Westfalen führt mit 576 Einrichtungen deutlich vor Bayern (455). Die Ursache liegt in der Kombination aus Bevölkerungsgröße und der Vielzahl an Hochschulstädten: Köln, Münster, Düsseldorf und Bochum bieten für jeden Wohnheimtyp ausreichend Nachfrage. Im ostdeutschen Raum bleibt die Dichte trotz Sachsens 20 Einrichtungen gering, was teilweise demografische Ursachen hat. Bremen bildet mit einer einzigen erfassten Einrichtung das Schlusslicht.
Marktentwicklung und Trends bei Wohnheimen
Der Bedarf an bezahlbarem Wohnraum für Studierende übersteigt in vielen deutschen Großstädten das Angebot deutlich. Wartelisten für günstige Plätze sind in München, Hamburg und Berlin an der Tagesordnung. Private Betreiber schließen diese Lücke zunehmend: International Campus GmbH betreibt unter der Marke THE FIZZ Studentenwohnheime in zahlreichen Hochschulstädten. GBI AG verwaltet mit dem Konzept SMARTments student bereits 22 Einrichtungen mit über 3.879 Apartments in 13 deutschen Städten. Der Markt wächst.
Im Bereich der Behindertenhilfe setzt die Ambulantisierung strukturelle Veränderungen in Gang. Das Bundesteilhabegesetz fördert dezentrale, selbstbestimmtere Wohnformen gegenüber klassischen Großeinrichtungen. Viele Träger wandeln stationäre Wohnstätten schrittweise in kleinere Wohngemeinschaften oder betreutes Wohnen um, ohne die Gesamtnachfrage zu reduzieren.
Die Digitalisierung der Wohnheimverwaltung schreitet parallel voran. Betreiber setzen zunehmend auf Online-Bewerbungsportale und digitale Kommunikationskanäle, was die Erreichbarkeit für B2B-Partner verbessert. Aktuelle Adressdaten mit verifizierten E-Mail-Kontakten gewinnen dadurch an praktischem Wert für alle Anbieter, die Wohnheimverwaltungen direkt ansprechen möchten.
Welche Arten von Wohnheimen gibt es?
Studentenwohnheime bilden die zahlenmäßig bedeutendste Kategorie. Studentenwerke, gemeinnützige Stiftungen und private Betreiber führen diese Einrichtungen; einzelne Häuser fassen zwischen 18 und 301 Plätze. Die monatlichen Mietpreise reichen von 201 EUR im unteren Segment bis zu 912 EUR in modernen Privatwohnheimen. Das Firmenverzeichnis dieser Teilbranche umfasst rund 110 Einträge.
Internate zählen mit 94 erfassten Einrichtungen zur zweitgrößten Untergruppe. Sie verbinden Wohnen, schulische Begleitung und Freizeitgestaltung unter einem Dach, meist angegliedert an Privatschulen oder Förderschulen. Internate wenden sich an Schülerinnen und Schüler, die weit vom Elternhaus entfernt unterrichtet werden oder intensive Betreuung benötigen.
Jugendwohnheime begleiten junge Erwachsene in der Ausbildungs- und Berufseinmündungsphase. Träger sind zumeist Wohlfahrtsverbände wie AWO, Caritas oder der Internationale Bund; die Finanzierung der sozialpädagogischen Betreuung regelt SGB VIII §34. Diese Einrichtungen liegen überwiegend in der Nähe von Berufsschulen und Ausbildungsbetrieben.
Wohnheime für Menschen mit Behinderung erbringen Leistungen der Eingliederungshilfe nach SGB IX. Kirchliche Träger wie Diakonie und Caritas sowie Lebenshilfe-Verbände prägen dieses Segment. Neben klassischen Wohnstätten entstehen verstärkt ambulant begleitete Wohnformen als zeitgemäße Alternative zur vollstationären Unterbringung.
Mutter-Kind-Einrichtungen und berufsgruppenbezogene Wohnheime für Bau- oder Zeitarbeiter ergänzen das Spektrum. Sie bedienen spezifische Zielgruppen, die temporären oder begleiteten Wohnraum für einen begrenzten Zeitraum benötigen.
Für wen ist eine Liste von Wohnheimen relevant?
Eine strukturierte Firmenliste oder ein vollständiges Branchenbuch der Wohnheime wendet sich vor allem an B2B-Unternehmen, die Wohnheimbetreiber systematisch als Kunden erschließen möchten. Die relevanten Zielgruppen sind vielfältig und nutzen unterschiedliche Kontaktkanäle.
Reinigungsfirmen gehören zu den häufigsten Verwendern solcher Marktdaten. Wohnheime mit Gemeinschaftsräumen, Sanitäranlagen und Flurbereichen benötigen regelmäßige professionelle Reinigung. Eine vollständige Adressliste mit verifizierten Kontaktdaten erlaubt es, alle Wohnheime einer Region in einem Schritt zu erfassen. So sprechen Sie diese gezielt per Post-Mailing oder Telefonvertrieb an.
Cateringunternehmen und Facility-Manager profitieren auf ähnliche Weise von einer strukturierten Übersicht der Einrichtungen. Viele Wohnheime vergeben Gemeinschaftsverpflegung und technisches Gebäudemanagement extern an spezialisierte Dienstleister. Webdesigner finden in Wohnheimbetreibern eine Zielgruppe mit Nachholbedarf im Bereich digitaler Außendarstellung, da zahlreiche kleinere Einrichtungen noch keine professionelle Online-Präsenz betreiben.
Für Mietrechtsanwälte, Marktforscher und Lieferanten von Einrichtungsgegenständen rundet ein gepflegtes Branchenverzeichnis die Neukundengewinnung ab. Käufer fertiger Adressdaten sparen nachweislich über 11 Stunden manuelle Recherchezeit. Die Datensätze enthalten typischerweise Firmenname, Postadresse (100 % Abdeckung), Telefonnummer (80 %), E-Mail-Adresse (63 %), Webseite (71 %) sowie Geschäftsführungskontakt (56 %).
Datenverfügbarkeit: Wohnheime
Übersicht der verfügbaren Datenfelder für Wohnheime in Deutschland.
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Häufig gestellte Fragen
Wie viele Wohnheime gibt es in Deutschland?
Welche sind die größten Wohnheime in Deutschland?
Welche Arten von Wohnheimen gibt es in Deutschland?
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