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tierbedarf Firmenliste Deutschland

Greifen Sie auf verifizierte tierbedarf-Unternehmen in Deutschland zu – mit Kontaktdaten, Firmenprofilen und, wo verfügbar, Ansprechpartnern.

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Das Wichtigste in Kürze

  • In Deutschland sind aktuell 309 Tierbedarf-Großhändler im Großhändler-Segment verzeichnet (Stand 2026).
  • Der gesamte Heimtiermarkt erzielte 2024 einen Umsatz von rund 7 Milliarden Euro, verteilt auf stationären Handel (knapp 5,4 Mrd. Euro) und Online-Handel (ca. 1,5 Mrd. Euro).
  • Nordrhein-Westfalen führt die regionale Verteilung mit 83 Großhändlern klar vor Bayern (48) und Baden-Württemberg (45).
  • Der Online-Handel wuchs 2024 um 14,9 Prozent und damit erheblich schneller als das stationäre Geschäft mit 0,9 Prozent.
  • Katzenfutter verzeichnete mit plus 3,5 Prozent den stärksten Wachstumsimpuls innerhalb der Heimtiernahrung (Stand 2024).
  • Die Branche gliedert sich in Großhändler, Tierhandlungen, Zoofachmärkte, Online-Händler sowie Spezialisten wie BARF-Shops und Aquaristik-Fachhandel.
  • Eine professionell zusammengestellte Liste Tierbedarf Deutschland spart Vertriebsteams nachweislich über 7 Stunden Recherchezeit.

Was sind Tierbedarf-Großhändler?

Tierbedarf-Großhändler sind Unternehmen, die Bedarfsartikel für Heimtiere im B2B-Vertrieb handeln. Ihr Warensortiment umfasst Käfige, Futtermittel, Spielzeug sowie Leinen und Halsbänder. Viele Betriebe führen zusätzlich Spezialartikel für Züchter, etwa Wärmelampen oder Hundetoiletten für Welpen. Sie beliefern primär den stationären Zoofachhandel, Zoohandlungen und Online-Händler, nicht direkt den Endverbraucher.

Als Bindeglied zwischen Herstellern und dem Einzelhandel übernehmen Heimtierbedarf-Großhändler wichtige Logistik- und Beratungsaufgaben. Sie verarbeiten Bestellungen, unterstützen Händler bei der Sortimentsgestaltung und koordinieren die Warenlieferung in ganz Deutschland. Im Firmenverzeichnis der Tierbedarf-Branche finden sich verwandte Kategorien wie Tiernahrung-Großhändler, Zoobedarf-Großhändler und Haustierbedarfs-Großhändler. Diese sind teilweise eng mit dem klassischen Zooartikel-Großhandel verzahnt.

Das Branchenbuch ordnet alle diese Betriebe dem übergeordneten Großhandel zu. Die Abgrenzung zum Einzelhandel ist eindeutig: Tierbedarf-Großhändler beliefern Wiederverkäufer, keine Privatkunden. Synonyme wie Heimtierbedarf-Großhändler oder Haustier-Zubehör-Großhandel gelten im deutschen Branchenraum als gleichwertig. In der Unternehmensdatenbank erscheinen diese Betriebe unter verschiedenen Klassifikationen, abhängig davon, ob der Schwerpunkt auf Tiernahrung, Zubehör oder dem Vollsortiment liegt.

Wie viele Tierbedarf-Großhändler gibt es in Deutschland?

Im reinen Großhändler-Segment sind aktuell 309 Tierbedarf-Großhändler in Deutschland aktiv (Stand 2026). Diese Zahl spiegelt den B2B-orientierten Teil der Branche wider. Das Gesamtbild der deutschen Heimtierversorgung ist erheblich breiter, sobald man alle Vertriebsstufen einbezieht.

Aktuelle Adressdaten weisen für das Einzelhandelssegment 1.947 Tierhandlungen aus (Stand Januar 2026). Eine weitere Erhebung zählt 2.147 Zoohandlungen (Stand Dezember 2025). Zoofachmarkt-Standorte umfassen insgesamt 3.609 Einträge, davon 1.494 unabhängige Zoohandlungen und 3.584 Filialen von 43 Ketten (Stand Juni 2025). Im gesamten Wirtschaftsfaktor Heimtierhaltung arbeiten rund 210.000 Menschen.

Die Marktdaten zeigen eine stabile Gesamtlage mit selektivem Wachstum. Der stationäre Fach- und Lebensmitteleinzelhandel erreichte 2024 einen Umsatz von knapp 5,4 Milliarden Euro, was einem Plus von 0,9 Prozent entspricht. Der Online-Handel legte mit 14,9 Prozent auf rund 1,5 Milliarden Euro deutlich stärker zu. Heimtier-Fertignahrung wuchs um 1,3 Prozent, Bedarfsartikel und Zubehör verzeichneten ein leichtes Minus von 0,6 Prozent.

Regionale Verteilung: Tierbedarf-Großhändler nach Bundesland

Die Standortverteilung der deutschen Tierbedarf-Großhändler folgt erkennbaren wirtschaftsgeografischen Mustern. Die fünf stärksten Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Niedersachsen vereinen zusammen 234 der 309 Großhändler. Das entspricht rund 76 Prozent aller Unternehmen im Segment.

Bundesland Anzahl Großhändler (Stand 2026)
Nordrhein-Westfalen 83
Bayern 48
Baden-Württemberg 45
Hessen 30
Niedersachsen 28
Sachsen 17
Rheinland-Pfalz 16
Schleswig-Holstein 13
Sachsen-Anhalt 6
Saarland 6
Hamburg 5
Thüringen 4
Brandenburg 3
Mecklenburg-Vorpommern 2
Berlin 2
Bremen 1

Nordrhein-Westfalen führt die Adressliste mit deutlichem Abstand. Bevölkerungsdichte, ausgebaute Logistikinfrastruktur und die Nähe zu Importhäfen machen das Bundesland zum bevorzugten Standort für Großhandelsunternehmen. Bayern und Baden-Württemberg profitieren von wirtschaftlicher Stärke und einem dichten Fachhandelsnetz. Hessen zieht mit 30 Großhändlern Nutzen aus seiner zentralen Lage im Rhein-Main-Gebiet.

Ostdeutsche Bundesländer wie Sachsen (17), Sachsen-Anhalt (6), Thüringen (4) und Brandenburg (3) sind strukturell schwächer vertreten. Die Stadtstaaten Hamburg (5), Berlin (2) und Bremen (1) zeigen trotz hoher Bevölkerungsdichte geringe Zahlen. Großhandelslogistik benötigt größere Flächenpotenziale, die städtische Lagen naturgemäß weniger bieten.

Der digitale Wandel ist der stärkste Wachstumstreiber im deutschen Heimtiermarkt. Mit einem Plus von 14,9 Prozent auf rund 1,5 Milliarden Euro hat der Online-Handel 2024 seine Dynamik klar bewiesen. Zooplus, seit 1999 am Markt, ist der führende Online-Händler für Heimtierbedarf in Europa und betreibt zehn Ländershops. Das wachsende E-Commerce-Segment erhöht den Anpassungsdruck auf kleinere stationäre Händler.

Premiumisierung prägt das Produktgeschäft auf breiter Front. Katzenfutter verzeichnete 2024 ein Wachstum von 3,5 Prozent. Das macht es zum stärksten Einzeltreiber innerhalb der Heimtiernahrung. Ernährungskonzepte wie BARF etablieren sich als eigenständiges Spezialsegment mit wachsender Nachfrage. Nachhaltige Produkte und umweltfreundliche Verpackungen gewinnen bei einem bestimmten Käuferkreis zunehmend an Bedeutung. Bedarfsartikel und Zubehör lagen mit minus 0,6 Prozent leicht im Rückstand.

Aktuelle Branchenreport-Zahlen belegen eine weitere Konsolidierung der Marktstruktur. 43 Ketten kontrollieren mit 3.584 Standorten den Löwenanteil des stationären Filialmarkts. Fast 34 Millionen Heimtiere in deutschen Haushalten sowie eine Haushaltsdurchdringung von 44 Prozent (Stand 2024) sichern eine dauerhaft solide Basisnachfrage. Der Markt wächst strukturell, auch wenn die Zuwächse je nach Kanal und Kategorie stark variieren.

Welche Arten von Tierbedarf-Unternehmen gibt es in Deutschland?

Der deutsche Tierbedarf-Markt gliedert sich in mehrere klar abgegrenzte Betriebsformen. Das Segment der Tierbedarf-Großhändler umfasst 309 B2B-orientierte Betriebe. Sie beliefern vorrangig den Zoofachhandel und Wiederverkäufer. Die Unternehmensgrößenstruktur ist kleinstbetrieblich geprägt: 110 Kleinstunternehmen, 102 Kleinunternehmen und 85 Kleingewerbe stehen neun mittelständischen sowie drei Großunternehmen gegenüber.

Den stationären Einzelhandel prägen Tierhandlungen und Zoohandlungen mit insgesamt knapp 2.000 bis über 2.100 Betrieben je nach Erfassungsmethodik. Die großen Zoofachmarkt-Ketten bestimmen das Filialbild. Der stationäre Marktführer betreibt 893 Standorte, Zooma/zookauf folgt mit 393 Filialen. Ein weiterer Kettenanbieter zählt über 350 Standorte; Terres (326), Sagaflor (266) und Landfuxx (190) ergänzen das Bild der filialisierten Anbieter. Kölle Zoo bedient das großflächige Fachmarktformat.

Neben dem Massenmarkt wächst das Spektrum spezialisierter Anbieter. BARF-Shops für biologisch-artgerechte Rohfütterung entwickeln sich zur anerkannten Nische. Aquaristik-Fachhandel bedient eine treue Käufergruppe mit spezifischen Anforderungen. Spezialgroßhändler für Tiernahrung decken gezielt einzelne Produktkategorien ab, darunter Hundefutter-Großhändler oder Katzenfutter-Lieferanten. Diese Segmentierung bietet Herstellern und Dienstleistern klare Ansatzpunkte für Kooperationen.

Für wen ist eine Liste von Tierbedarf-Großhändlern relevant?

Eine strukturierte Firmenliste mit Tierbedarf-Unternehmen adressiert verschiedene B2B-Zielgruppen. Tierfutterhersteller nutzen sie, um neue Absatzpartner systematisch zu identifizieren und ihr Händlernetz auszubauen. Transportunternehmen sprechen über eine solche Adressliste gezielt Großhändler als potenzielle Logistikkunden an. Factoringunternehmen erschließen damit Neukunden für ihr Forderungsmanagement-Angebot.

Vertriebsteams gewinnen durch eine aktuelle Firmendatenbank sofort einen vollständigen Marktüberblick ohne stundenlange Eigenrecherche. Die nachgewiesene Zeitersparnis liegt bei über sieben Stunden pro Kampagne. Für die telefonische Ansprache stehen 97 Prozent der Unternehmen mit Telefonnummern zur Verfügung; per E-Mail sind 80 Prozent der Betriebe erreichbar. Die Daten liegen als Excel-Datei vor und lassen sich direkt in CRM-Systeme oder E-Mail-Marketing-Software importieren.

Marktforscher, Unternehmensberater und Investoren greifen auf Adressdaten zurück, um Branchen- und Wettbewerbsanalysen durchzuführen. Kassensystem-Anbieter, E-Commerce-Dienstleister und Werbeagenturen suchen über das Branchenverzeichnis gezielt den Tierbedarf-Handel als Zielgruppe. Bei der Nutzung gelten die Vorgaben der DSGVO und des UWG. Allgemeine B2B-Kommunikationsdaten wie Firmenadressen, Telefonnummern und nicht personenbezogene E-Mail-Adressen lassen sich datenschutzkonform nutzen. Telefonische Kaltakquise gegenüber Verbrauchern ist unzulässig; im B2B-Kontext bestehen unter bestimmten Voraussetzungen abweichende Regelungen.

Datenverfügbarkeit: tierbedarf

Übersicht der verfügbaren Datenfelder für tierbedarf in Deutschland.

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Alle Angaben stammen aus öffentlich zugänglichen Unternehmensquellen und werden ausschließlich zu geschäftlichen Zwecken gemäß DSGVO verarbeitet. Stand: April 2026.

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Häufig gestellte Fragen

Wie viele Tierbedarf-Großhändler gibt es in Deutschland?
In Deutschland sind aktuell 309 Tierbedarf-Großhändler im Großhändler-Segment aktiv (Stand 2026). Rechnet man alle Vertriebsstufen hinzu, also Tierhandlungen, Zoohandlungen und Zoofachmarkt-Standorte, entstehen über 5.000 erfasste Betriebsadressen. Handelsregister und Gewerbeanmeldungen aktualisieren die Daten täglich. Das sichert eine hohe Datenfrische.
Wo gibt es die meisten Tierbedarf-Großhändler in Deutschland?
Nordrhein-Westfalen führt mit 83 Tierbedarf-Großhändlern, gefolgt von Bayern (48) und Baden-Württemberg (45). Die starke Konzentration in NRW erklärt sich durch Bevölkerungsdichte, Industriestruktur und gut ausgebaute Logistikwege. Die fünf größten Bundesländer vereinen rund drei Viertel aller Großhändler des Segments.
Welche Arten von Tierbedarf-Unternehmen gibt es?
Die Branche umfasst Tierbedarf-Großhändler (B2B), stationäre Tierhandlungen und Zoohandlungen (B2C), Zoofachmarkt-Ketten, Online-Händler, BARF-Shops sowie Aquaristik-Fachhandel. Hersteller und Fabrikanten von Heimtierbedarf sind ebenfalls Teil der Versorgungsstruktur und arbeiten direkt mit dem Großhandel zusammen. Die Unterscheidung nach Vertriebsweg, Sortimentsschwerpunkt und Betriebsform ist entscheidend.
Welche Daten sind über Tierbedarf-Firmen verfügbar?
Professionelle Firmenlisten enthalten Firmenname, Postadresse, Telefon (97 Prozent Abdeckung), allgemeine E-Mail-Adresse (80 Prozent), Webseite sowie Finanzkennzahlen wie Bilanzsumme und Betriebsergebnis. Geo-Koordinaten und Social-Media-Profile ermöglichen eine gezielte regionale Selektion. Die Daten liegen im Excel-Format vor und sind mit gängigen CRM-Programmen kompatibel.
Wer nutzt Listen von Tierbedarf-Unternehmen?
Typische Nutzer sind Tierfutterhersteller für Neukundengewinnung, Transportunternehmen für Akquisekampagnen sowie Factoringunternehmen für Forderungsmanagement. Marktforscher setzen die Unternehmensdatenbank für Branchenanalysen ein, Werbeagenturen für Kampagnenplanung im B2B-Umfeld. Kassensystem-Anbieter und E-Commerce-Dienstleister identifizieren über das Branchenverzeichnis gezielt den Tierbedarf-Handel als Zielgruppe.
Welche rechtlichen Rahmenbedingungen gelten für den Einsatz von Firmenlisten?
DSGVO und UWG regeln Kauf und Einsatz von Firmenlisten in Deutschland. Allgemeine B2B-Kommunikationsdaten wie Firmenadressen, Telefonnummern und nicht personenbezogene E-Mail-Adressen lassen sich datenschutzkonform nutzen. Kaltakquise gegenüber Verbrauchern ist grundsätzlich verboten; im B2B-Bereich bestehen unter bestimmten Voraussetzungen andere Maßstäbe. Vor dem Kampagneneinsatz empfiehlt sich eine Prüfung der gesetzlichen Bestimmungen je Marketingkanal.

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