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Rettungsdienste Firmenliste Deutschland

Greifen Sie auf verifizierte Rettungsdienste-Unternehmen in Deutschland zu – mit Kontaktdaten, Firmenprofilen und, wo verfügbar, Ansprechpartnern.

Kategorie Gesundheit
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Das Wichtigste in Kürze

  • Aktuelle Firmendatenbanken erfassen zwischen 692 und 1.341 Rettungsdienste in Deutschland (Stand Januar 2026). Die Spannweite ergibt sich aus unterschiedlichen Abgrenzungskriterien und den einbezogenen Unterarten.
  • Bayern und Nordrhein-Westfalen führen die regionale Verteilung an. Bayern allein stellt 276 der erfassten Rettungsdienststandorte, entsprechend 20,6 Prozent des Gesamtbestands.
  • Der Markt wächst: Steigende Einsatzzahlen, überlastete Notaufnahmen und eine alternde Bevölkerung treiben die Nachfrage nach Rettungsdienstleistungen langfristig an.
  • Die Branche umfasst gemeinnützige Träger wie DRK, Johanniter-Unfall-Hilfe, Malteser Hilfsdienst und ASB sowie privatwirtschaftliche Rettungsdienstunternehmen.
  • Das DRK allein beschäftigt rund 37.200 Angestellte und rund 23.000 Ehrenamtliche.
  • Mindestens neun Unterarten prägen das Segment: bodengebundene Notfallrettung, Krankentransport, Luftrettung mit rund 56 RTH-Stationen, Bergrettung, Wasserrettung, Seenotrettung und weitere spezialisierte Dienste.
  • Medizintechnikhersteller, Fahrzeugwerkstätten, Ausbildungsanbieter und Marketing-Agenturen nutzen strukturierte Firmenlisten mit Rettungsdienst-Kontaktdaten für Direktmarketing und Marktanalysen.
  • Spezialisierte Firmendatenbanken stellen vollständige Adressdaten bereit: Telefon, E-Mail, Ansprechpartner und Finanzkennzahlen, DSGVO-konform für B2B-Kommunikation.

Was sind Rettungsdienste?

Rettungsdienste sind Organisationen des Gesundheitswesens, die medizinische Notfallversorgung für verletzte oder akut erkrankte Menschen sicherstellen. Ihr Einsatzspektrum reicht von Verkehrsunfällen und Herzinfarkten über Schlaganfälle und Vergiftungen bis hin zu Freizeitunfällen. Sie leisten Erstversorgung am Unfallort, stabilisieren den Patienten und organisieren den raschen Transport in eine geeignete Klinik. Qualifizierte Krankentransporte für Patienten ohne akute Lebensgefahr gehören ebenso zum Aufgabenfeld.

Im deutschen Branchenverzeichnis erscheinen Rettungsdienste unter verschiedenen Bezeichnungen. Rettungswachen, Notfalldienste, Sanitätsdienst und Rettungsteams beschreiben je nach Kontext ähnliche Aufgabenfelder. Die Liste Rettungsdienste Deutschland umfasst neben klassischen Rettungswachen auch Luftrettungsstationen, Krankentransportunternehmen, Ambulanzdienste und Dienste für den Katastrophenschutz. Ein vollständiges Rettungsdienstverzeichnis bietet den direkten Zugang zu sämtlichen Kontaktdaten.

Strukturell gliedert sich der Sektor in zwei Hauptgruppen. Gemeinnützige Hilfsorganisationen dominieren das Versorgungsgeschehen. Dazu zählen das Deutsche Rote Kreuz (DRK), die Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH), der Malteser Hilfsdienst (MHD) und der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB). Neben ihnen sind privatwirtschaftliche Rettungsdienstunternehmen und kommunale Feuerwehrrettungsdienste aktiv. Alle Träger nutzen standardisierte Fahrzeugtypen: Rettungstransportwagen (RTW), Krankentransportwagen (KTW), Notarzteinsatzfahrzeuge (NEF) und Rettungshubschrauber (RTH).

Wie viele Rettungsdienste gibt es in Deutschland?

Die Gesamtzahl der Rettungsdienste in Deutschland variiert je nach Datengrundlage erheblich. Verfügbare Firmendatenbanken weisen aktuell zwischen 692 und 1.341 Rettungsdienststandorte aus (Stand Januar 2026). Diese Differenz folgt aus unterschiedlichen Kategorisierungsstandards. Engere Definitionen erfassen nur eigenständige Rettungswachen; breitere Ansätze schließen Krankentransportunternehmen, Luftrettungsstationen und anerkannte Ambulanzdienste ein.

Die Größenverteilung zeigt die kleinteilige Struktur des Wirtschaftszweigs. Von 692 erfassten Betrieben entfallen 262 auf Kleinstunternehmen und 179 auf Kleingewerbe sowie Freiberufler. Kleinunternehmen stellen 165 Einträge, Mittelstandsunternehmen 67 und Großunternehmen 19. Der privatwirtschaftliche Verband BKS vereint über 150 Mitgliedsunternehmen, die zusammen mehr als 6.500 Retter und über 1.000 Einsatzfahrzeuge stellen. Private Rettungsdienstunternehmen erwirtschafteten rund 380 Millionen Euro Jahresumsatz (Stand 2010). Aktuellere Gesamtmarktdaten für den Privatsektor liegen nicht vor.

Der Markt wächst. Täglich finden rund 20.000 Rettungseinsätze statt, was hochgerechnet mehr als sieben Millionen Einsätze pro Jahr ergibt. Steigende Einsatzzahlen, eine alternde Bevölkerung und zunehmend überlastete Kliniknotaufnahmen erhöhen die Gesamtnachfrage nach Rettungsdienstleistungen dauerhaft.

Regionale Verteilung: Rettungsdienste nach Bundesland

Die regionale Streuung der Rettungsdienste spiegelt Bevölkerungsdichte, Trägerstrukturen und die föderale Organisation des deutschen Gesundheitswesens wider. Bundesländer mit hoher Einwohnerzahl und vielen Landkreisen weisen erwartungsgemäß die dichtesten Bestände an Rettungswachen und Krankentransportdiensten auf. Die folgende Übersicht zeigt die regionale Verteilung auf Basis einer aktuellen Branchendatenbank:

Bundesland Unternehmen Anteil
Bayern 178 19,7 %
Nordrhein-Westfalen 127 14,0 %
Baden-Württemberg 100 11,0 %
Niedersachsen 79 8,7 %
Mecklenburg-Vorpommern 60 6,6 %
Thüringen 54 6,0 %
Brandenburg 52 5,7 %
Sachsen 52 5,7 %
Hessen 44 4,9 %
Schleswig-Holstein 36 4,0 %
Sachsen-Anhalt 35 3,9 %
Rheinland-Pfalz 29 3,2 %
Berlin 25 2,8 %
Bremen 12 1,3 %
Hamburg 12 1,3 %
Saarland 10 1,1 %

Bayern führt mit 276 Einträgen (20,6 Prozent) deutlich vor Nordrhein-Westfalen (195) und Baden-Württemberg (165). Engere Erfassungsmethoden zeigen ein abweichendes Bild. Dort liegt NRW mit 126 Einträgen vor Berlin (92) und Niedersachsen (75). Diese Verteilung deutet auf eine stärkere Gewichtung städtischer Einzelstandorte hin. Die hohe Dichte in NRW erklärt sich durch 53 Kreise und kreisfreie Städte, die als eigenständige Träger des öffentlichen Rettungsdiensts fungieren.

Der deutsche Rettungsdienstmarkt befindet sich in einer Phase strukturellen Wachstums. Steigende Einsatzzahlen, überlastete Kliniknotaufnahmen und demografische Alterung erhöhen die Belastung des gesamten Systems. Telenotarzt-Systeme, digitale Einsatzleitsoftware und Telemedizin halten Einzug in die tägliche Praxis. Die Nachfrage nach modernen Lösungen wächst spürbar.

Der Fachkräftemangel bei Notfallsanitätern bleibt eine zentrale Herausforderung. Das Notfallsanitätergesetz (NotSanG) definiert seit dem 1. Januar 2014 bundesweit einheitliche Qualifikationsstandards und regelt die dreijährige Ausbildung. Dieser Professionalisierungsschub hat die Nachfrage nach spezialisierten Ausbildungsanbietern und Simulationszentren für Rettungsdienste spürbar erhöht.

Ein Strukturmerkmal mit wirtschaftlicher Relevanz ist die anhaltende Spannung zwischen gemeinnützigen Trägern und privatwirtschaftlichen Anbietern. Die 16 Landesrettungsdienstgesetze regeln Organisation und Vergabe auf Länderebene sehr unterschiedlich. Das EuGH-Urteil vom März 2019 (Rechtssache C-465/17) bestätigte die Zulässigkeit der Vergabe an gemeinnützige Organisationen ohne europaweite Ausschreibung. Private Anbieter sehen darin eine strukturelle Wettbewerbsverzerrung, die ihren Marktzugang einschränkt.

Welche Arten von Rettungsdiensten gibt es?

Die Branche umfasst mindestens neun klar abgrenzbare Unterarten. Sie unterscheiden sich in Trägerschaft, Einsatzgebiet und technischer Ausstattung.

Bodengebundene Notfallrettung bildet das Kerngeschäft des öffentlichen Rettungsdiensts. Rettungstransportwagen und Notarzteinsatzfahrzeuge sichern die zeitkritische Primärversorgung bei lebensbedrohlichen Erkrankungen. Der qualifizierte Krankentransport richtet sich an Patienten, die medizinische Begleitung benötigen, aber keinen Notfall darstellen. Krankentransportwagen übernehmen diese Aufgabe.

Luftrettung ist ein infrastrukturell aufwendiges Spezialsegment. Deutschland verfügt über rund 56 primäre Rettungshubschrauber-Stationen (RTH), ergänzt durch rund 13 Dual-Use-Stationen und 15 Intensivtransporthubschrauber-Stationen (ITH). Hinzu kommen 5 SAR-Stationen der Bundeswehr. Hauptbetreiber sind ADAC Luftrettung und DRF Stiftung Luftrettung.

Bergrettung übernimmt Einsätze in unwegsamem Gebirgs- und Mittelgebirgsgelände. Die Bergwacht ist in mehrere Landesorganisationen gegliedert und kooperiert eng mit der Luftrettung.

Wasserrettung und Seenotrettung sichern Einsätze auf Binnengewässern und Küstengewässern. DLRG, Wasserwacht und Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) sind die zentralen Träger dieses Segments.

Sanitätsdienst bei Veranstaltungen und First-Responder-Dienste runden das Spektrum ab. Festivals, Sportveranstaltungen und Messen erfordern professionelle Sanitätskolonnen mit ausgebildetem Personal. First Responder handeln als schnelle Ersthelfereinheiten, die vor dem Eintreffen des Rettungswagens aktiv werden.

Für wen ist eine Liste von Rettungsdiensten relevant?

Eine strukturierte Adressliste oder Firmenliste der Rettungsdienste in Deutschland bietet für verschiedene Zielgruppen erheblichen praktischen Nutzen.

Hersteller von Medizintechnik und Notfalltechnologie gehören zu den wichtigsten Anwendern dieser Marktdaten. Sie nutzen Rettungsdienst-Kontaktdaten für gezielte Kampagnen, um neue Ausrüstungen, Fahrzeuge oder Beatmungsgeräte direkt an Entscheidungsträger zu kommunizieren. Der Direktzugang über Postadresse, Telefon oder E-Mail spart erhebliche Recherchezeit gegenüber manueller Adressermittlung.

Ausbildungsanbieter für Erste Hilfe, Notfallmanagement und Rettungsdienst-Simulationstraining nutzen das Branchenbuch, um ihr Kursangebot bundesweit an Rettungsdienstorganisationen heranzutragen. Marketing-Agenturen, die den Sektor als Klientel erschließen wollen, profitieren von einem vollständigen Firmenverzeichnis mit E-Mail-Adressen und direkten Ansprechpartnern. Fahrzeugwerkstätten mit Spezialisierung auf Rettungsfahrzeuge und Krankenwagen setzen Adressdaten für Postmailing und Telefonakquise ein.

Marktforscher, Krankenkassen und Versicherungen greifen auf Branchenreporte und die Unternehmensdatenbank zurück, um Kooperationspartner zu identifizieren und fundierte Marktanalysen zu erstellen. Von 692 erfassten Betrieben weisen 83 Prozent eine Telefonnummer, 68 Prozent eine E-Mail-Adresse und 60 Prozent direkte Ansprechpartner aus der Geschäftsführung aus. Eine umfassendere Erfassung mit 1.341 Einträgen erreicht bei Telefonnummern 88 Prozent und bei Webseiten 95 Prozent. Beide Datenpakete erfüllen DSGVO-Anforderungen und eignen sich für CRM-Import sowie Direktmarketing.

Datenverfügbarkeit: Rettungsdienste

Übersicht der verfügbaren Datenfelder für Rettungsdienste in Deutschland.

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Alle Angaben stammen aus öffentlich zugänglichen Unternehmensquellen und werden ausschließlich zu geschäftlichen Zwecken gemäß DSGVO verarbeitet. Stand: April 2026.

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Häufig gestellte Fragen

Welche Rettungsdienste gibt es in Deutschland?
Deutschland verfügt über ein breites Spektrum an Rettungsdienstorganisationen. Dazu zählen gemeinnützige Hilfsorganisationen wie DRK, Johanniter-Unfall-Hilfe, Malteser Hilfsdienst und ASB, kommunale Feuerwehrrettungsdienste, privatwirtschaftliche Rettungsdienstunternehmen sowie spezialisierte Dienste wie Bergwacht, DLRG und DGzRS. Je nach Erfassungsmethodik sind in Deutschland zwischen 692 und 1.341 solcher Organisationen und Unternehmen registriert (Stand Januar 2026).
Wie viele Rettungsdienste gibt es in Deutschland?
Die Anzahl hängt von der verwendeten Datenbasis ab. Engere Abgrenzungen erfassen 692 aktive Rettungsdienste; umfassendere Definitionen, die auch Krankentransportunternehmen und anerkannte Ambulanzdienste einschließen, kommen auf 1.341 Einträge (Stand Januar 2026). Beide Zahlen beziehen sich auf Deutschland gesamt und schließen Betriebe aller Größenklassen ein, von Kleinstunternehmen bis zu großen Hilfsorganisationsverbänden.
Wo gibt es die meisten Rettungsdienste in Deutschland?
Bayern und Nordrhein-Westfalen stellen die größten regionalen Cluster. In einer umfassenden Branchendatenbank entfallen 276 Einträge auf Bayern (20,6 Prozent) und 195 auf NRW (14,5 Prozent). Engere Erhebungen zeigen NRW mit 126 Einträgen vor Berlin (92) und Niedersachsen (75) an der Spitze. Die hohe Dichte in NRW erklärt sich durch die 53 Kreise und kreisfreien Städte als eigenständige Rettungsdienstträger.
Welche Arten von Rettungsdiensten gibt es?
Die Branche gliedert sich in mindestens neun Unterarten: bodengebundene Notfallrettung, qualifizierter Krankentransport, Luftrettung mit Rettungs- und Intensivtransporthubschraubern, Bergrettung, Wasserrettung, Seenotrettung, Katastrophenschutz, First-Responder-Dienste und Sanitätsdienst bei Veranstaltungen. Deutschland verfügt über rund 56 primäre Rettungshubschrauber-Stationen, 15 Intensivtransporthubschrauber-Stationen und 5 SAR-Stationen der Bundeswehr.
Welche Daten sind über Rettungsdienste verfügbar?
Spezialisierte Firmendatenbanken bieten umfangreiche Adressdaten: Firmenname, Postadresse, Telefon, E-Mail, Webseite und Ansprechpartner aus der Geschäftsführung. Ergänzend sind Mitarbeiterzahl, Bilanzsumme, Umsatzklasse sowie Geodaten und Standortkennzahlen wie Kaufkraft und Einwohnerdichte abrufbar. B2B-Kommunikationsdaten gelten im Sinne der DSGVO nicht als personenbezogen. Typische Irrlaufquoten bei Postmailings liegen zwischen 5 und 10 Prozent, Antwortraten zwischen 0,5 und 3 Prozent.
Wer nutzt Listen von Rettungsdiensten?
Hauptnutzer sind Medizintechnikhersteller, Fahrzeugwerkstätten, Ausbildungsanbieter, Marketing-Agenturen und Vertriebsteams im Gesundheitsbereich. Sie setzen Kontaktdaten für gezielte Direktmarketingkampagnen per Post, Telefon und E-Mail ein. Marktforscher, Krankenkassen und Versicherungen nutzen die Daten für Umfragen, Branchenanalysen und die Identifikation von Kooperationspartnern. Vertriebsteams importieren die Einträge direkt in CRM-Systeme für eine effiziente Vertriebsplanung.

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