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Pflegeberater Firmenliste Deutschland

Greifen Sie auf verifizierte Pflegeberater-Unternehmen in Deutschland zu – mit Kontaktdaten, Firmenprofilen und, wo verfügbar, Ansprechpartnern.

Kategorie BeraterKategorie Gesundheit
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Das Wichtigste in Kürze

  • In Deutschland sind 277 Pflegeberater als eigenständige Unternehmen oder freiberufliche Anbieter erfasst (Stand 2026).
  • Nordrhein-Westfalen führt das bundesweite Branchenverzeichnis mit 99 Einträgen an und stellt rund 36 Prozent aller Pflegeberater.
  • 64 Prozent der Anbieter sind als Kleingewerbe oder Freiberufler tätig und damit direkt für B2B-Akquise erreichbar.
  • Der demografische Wandel treibt die Nachfrage nach qualifizierter Pflegeberatung strukturell an und sichert dem Markt nachhaltiges Wachstum.
  • Eine vollständige Adressliste enthält Postadressen, Telefonnummern und E-Mail-Adressen für gezielte Vertriebskampagnen.
  • Die gesetzlichen Typen §7a und §45 SGB XI definieren, welche Leistungen ein Pflegeberater anbieten und bei der Pflegekasse abrechnen darf.
  • Für Webdesigner, Steuerberater, Weiterbildungsinstitute und Pflegedienste ist die Pflegeberater-Firmenliste eine strukturierte Ausgangsbasis für die Neukundengewinnung.

Was sind Pflegeberater?

Pflegeberater sind speziell weitergebildete Fachkräfte aus dem Gesundheitswesen. Sie unterstützen pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen bei der Erfassung des individuellen Versorgungsbedarfs. Sie beraten zu Leistungen der Pflegeversicherung, erstellen Versorgungspläne und koordinieren die beteiligten Dienstleister. Wer die Liste Pflegeberater Deutschland im geschäftlichen Kontext auswertet, findet darin kassenbeschäftigte und freiberuflich tätige Anbieter. Letztere sind als B2B-Kontakte unmittelbar erreichbar.

Der Zugang zum Beruf setzt eine Erstausbildung als Altenpfleger, Gesundheits- und Krankenpfleger oder Kinderkrankenpfleger nach dem Pflegeberufegesetz voraus. Alternativ kommen eine Ausbildung als Sozialversicherungsfachangestellter oder ein Studium der Sozialarbeit in Betracht. Zusätzlich müssen Bewerber eine anerkannte Weiterbildung und ein Pflegepraktikum nach branchenüblichen Qualifikationsstandards absolvieren. Die Bezeichnung "Pflegeberater" ist rechtlich nicht geschützt. Auch Anbieter außerhalb des §7a SGB XI dürfen den Begriff verwenden.

Pflegeberater gehören dem Sektor Gesundheitswesen an. Sie arbeiten eng mit ambulanten Pflegediensten, Pflegeheimen, kommunalen Pflegestützpunkten und den Pflegekassen zusammen. In Branchenverzeichnissen und spezialisierten Firmendatenbanken tauchen sie unter verschiedenen Synonymen auf. Pflegeberaterin und Pflegefachberatung sind die gebräuchlichsten Varianten, dazu kommen Pflegeberater nach §7a SGB XI und §45 SGB XI. Diese Bezeichnungsvielfalt macht eine spezialisierte Unternehmensdatenbank zur vollständigen Markterfassung unerlässlich.

Wie viele Pflegeberater gibt es in Deutschland?

Das aktuelle Verzeichnis der Pflegeberater in Deutschland umfasst 277 erfasste Unternehmen und Freiberufler (Stand 2026). Diese Zahl bezieht sich ausschließlich auf eigenständige Anbieter mit eigener Geschäftsadresse. Kassenbeschäftigte Pflegeberater der gesetzlichen Pflegekassen tauchen in keiner öffentlichen Firmenliste auf. Sie sind über Adressdaten-Kanäle nicht erreichbar.

Größenklasse Anzahl Anteil
Kleingewerbe / Freiberuf 178 64 %
Kleinstunternehmen 77 28 %
Kleinunternehmen 18 6 %
Mittelstand 4 1 %
Großunternehmen 0 0 %

Kleine Strukturen prägen diesen Markt. 178 der 277 Pflegeberater arbeiten als Kleingewerbe oder Freiberufler. Das entspricht 64 Prozent. Weitere 77 Anbieter fallen in die Kategorie Kleinstunternehmen. Damit zählen über 92 Prozent aller erfassten Betriebe zu den zwei kleinsten Größenklassen. Mittelständische Strukturen existieren lediglich in vier Fällen, Großunternehmen gibt es in dieser Branche überhaupt nicht. Für B2B-Adressdaten und Akquise-Kampagnen ergibt sich eine günstige Zielgruppenstruktur. Entscheidungsträger agieren direkt und ohne Konzernhierarchien.

Regionale Verteilung: Pflegeberater nach Bundesland

Die Verteilung der Pflegeberater über Deutschland folgt weitgehend der Bevölkerungsdichte der einzelnen Bundesländer. Bevölkerungsreiche Flächenländer im Westen und Süden führen die Rangliste an. Kleinere Stadtstaaten und dünn besiedelte ostdeutsche Länder verzeichnen weniger Einträge. Der klare geografische Schwerpunkt liegt in Nordrhein-Westfalen.

vereint mit Einträgen den größten Anteil aller bundesweit erfassten Pflegeberater. Das liegt an der hohen Bevölkerungsdichte sowie der ausgeprägten Sozialinfrastruktur des Bundeslandes. folgt mit Einträgen auf deutlichem Abstand, belegt mit den dritten Rang. Auffällig: Mecklenburg-Vorpommern zählt trotz geringer Bevölkerungszahl 12 Einträge und übertrifft damit den Stadtstaat Berlin (3) deutlich. Das deutet auf eine starke Stellung freiberuflicher Pflegeberater in ländlichen Versorgungsstrukturen hin. Für regional ausgerichtete Vertriebsstrategien empfiehlt sich eine gefilterte Adressliste nach Bundesland oder Postleitzahlgebiet.

Die Pflegeberatungsbranche wächst strukturell. Aktuelle Branchenkennzahlen zum ambulanten Pflegesektor belegen eine kontinuierlich steigende Zahl von Pflegebedürftigen in Deutschland. Dieser Trend verstärkt den Bedarf an qualifizierten Pflegeberatern. Sie navigieren Betroffene und Angehörige durch das komplexe System der Pflegeversicherung. Genaue Umsatzzahlen für Pflegeberater als eigenständige Unternehmensgruppe liegen nicht vor, doch die strukturellen Wachstumstreiber sind klar erkennbar.

Die Digitalisierung verändert das Beratungsgeschäft spürbar. Das Gesetz erkennt Videochat-Beratungen nach §37 SGB XI bis mindestens 31. März 2027 als gleichwertige Alternative zum persönlichen Beratungsbesuch an. Hybride Betriebe, die digitale Plattformen mit Vor-Ort-Beratung kombinieren, setzen neue Maßstäbe. 85 Prozent der erfassten Pflegeberater verfügen bereits über eine eigene Website, 79 Prozent sind per E-Mail erreichbar.

Regulatorisch bleibt das Umfeld stabil und nachfragewirksam. Die verpflichtenden Beratungsbesuche für Pflegegeldbezieher nach §37 Abs. 3 SGB XI sichern freiberuflichen Pflegeberatern ein strukturelles Grundaufkommen. Bei Pflegegrad 2 und 3 erfolgen sie halbjährlich, bei Pflegegrad 4 und 5 vierteljährlich. Der Markt ist konjunkturresistent.

Welche Arten von Pflegeberatern gibt es?

Das Berufsfeld gliedert sich nach dem Sozialgesetzbuch XI in mehrere klar abgegrenzte Kategorien. Diese unterscheiden sich erheblich in Aufgabenumfang und Abrechnungsrechten.

Pflegeberater nach §7a SGB XI bilden die wichtigste Gruppe für das vollständige individuelle Fallmanagement. Sie erfassen den Hilfsbedarf, erstellen Versorgungspläne und koordinieren alle Leistungserbringer im Umfeld der pflegebedürftigen Person. Das Abrechnungsrecht gegenüber der Pflegekasse steht ihnen zu. Seit dem Pflegeweiterentwicklungsgesetz 2009 ist die kostenlose Beratung nach §7a ein verbriefter Rechtsanspruch für alle Versicherten.

Pflegeberater nach §45 SGB XI arbeiten in einem enger definierten Rahmen. Ihre Tätigkeit konzentriert sich auf Schulungen für pflegende Angehörige und ehrenamtliche Helfer, die Pflegebedürftige im häuslichen Umfeld versorgen möchten. Diese Gruppe darf nicht mit der Pflegekasse abrechnen. Sie ist vor allem im präventiven Bereich aktiv und entlastet pflegende Familien durch strukturierte Anleitungen.

Compass private pflegeberatung nimmt bundesweit eine institutionelle Sonderrolle ein. Das Unternehmen wurde vom Verband der privaten Krankenversicherung gegründet und ist der einzige strukturierte Anbieter für alle privat Versicherten. Seine Leistungen sind kostenfrei. Daneben gibt es bundesweit tätige kommerzielle Anbieter wie Pflegehelden mit über 100 Standorten. DEKRA-zertifizierte Firmen wie Mecasa gestalten den Markt ebenfalls aktiv mit.

Pflegestützpunkte als kommunale Anlaufstellen bilden das vierte Segment. Bundesweit existieren rund 450 dieser kassenübergreifenden Beratungsstellen. Sie beraten trägerunabhängig und kostenlos. Pflegestützpunkte kooperieren häufig mit freiberuflichen Pflegeberatern und sind ein fester Bestandteil des regionalen Versorgungsnetzes.

Für wen ist eine Liste von Pflegeberatern relevant?

Eine strukturierte Übersicht der Pflegeberater mit verifizierten Kontaktdaten bietet verschiedenen Akteuren im B2B-Umfeld direkten wirtschaftlichen Nutzen.

Webdesigner und Digitalagenturen finden in der Pflegeberater-Firmenliste eine klar abgegrenzte Zielgruppe. Prozent der erfassten Anbieter haben eine Website, deren Qualität und Aktualität jedoch erheblich variieren. Gezielte E-Mailing-Kampagnen an die 220 verfügbaren E-Mail-Adressen aus dem Firmenverzeichnis ermöglichen eine kosteneffiziente Erstansprache mit konkretem Dienstleistungsangebot.

Steuerberater und Abrechnungsdienstleister profitieren von der kleinteiligen Marktstruktur. 178 der 277 Anbieter arbeiten als Kleingewerbe oder Freiberufler. Einen professionellen Finanzverwaltungsapparat besitzen die wenigsten. Telefonakquise über 237 verfügbare Nummern oder Post-Mailing an alle 277 Postadressen sind direkt umsetzbare Zugangswege.

Weiterbildungsinstitute sehen in selbständigen Pflegeberatern eine prioritäre Zielgruppe. Anerkannte Qualifikationsempfehlungen verlangen kontinuierliche Fortbildungsnachweise. Zertifizierte Lehrgänge nach §7a kosten zwischen 1.500 und über 3.000 Euro. Bei 277 potenziellen Kursteilnehmern ergibt sich ein messbares Marktvolumen. Eine segmentierte Pflegeberater-Adressliste für Deutschland macht solche Kampagnen gezielt und auswertbar.

Pflegedienste und Sozialeinrichtungen nutzen das Branchenbuch zur Partnergewinnung. Pflegeberater sind natürliche Zuweiser für ambulante Pflegedienste, weil sie Versorgungspläne erstellen und geeignete Leistungserbringer empfehlen. Der strukturierte Zugang über eine Firmendatenbank mit vollständigen Adressdaten spart gegenüber manueller Recherche erhebliche Zeit.

Datenverfügbarkeit: Pflegeberater

Übersicht der verfügbaren Datenfelder für Pflegeberater in Deutschland.

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Alle Angaben stammen aus öffentlich zugänglichen Unternehmensquellen und werden ausschließlich zu geschäftlichen Zwecken gemäß DSGVO verarbeitet. Stand: April 2026.

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Häufig gestellte Fragen

Wie viele Pflegeberater gibt es in Deutschland?
Als eigenständige Unternehmen und Freiberufler sind in Deutschland 277 Pflegeberater erfasst (Stand 2026). Diese Zahl bezieht sich ausschließlich auf selbständig tätige Anbieter mit eigener Geschäftsadresse. Bundesweit ergänzen rund 450 Pflegestützpunkte das Netz als kommunale Anlaufstellen. Kassenbeschäftigte Pflegeberater der gesetzlichen Pflegekassen sind in dieser Zahl nicht enthalten, da sie intern und nicht als eigenständige Anbieter agieren.
Was kostet ein Pflegeberater?
Für gesetzlich Versicherte ist die Pflegeberatung nach §7a SGB XI kostenlos. Die Pflegekasse trägt die Kosten vollständig. Gleiches gilt für Pflegekurse nach §45 SGB XI und verpflichtende Beratungsbesuche nach §37 Abs. 3 SGB XI. Privat Versicherte erhalten kostenlose Beratung über compass private pflegeberatung. Wer sich selbst zum Pflegeberater weiterbilden möchte, muss mit Kurskosten zwischen 1.500 und über 3.000 Euro für einen seriösen, zertifizierten Lehrgang rechnen.
Wer darf sich Pflegeberater nennen?
Die Bezeichnung "Pflegeberater" ist in Deutschland rechtlich nicht geschützt, da es sich um keine regulierte Berufsbezeichnung handelt. Als anerkannte Qualifikationsvoraussetzung gilt eine Erstausbildung nach dem Pflegeberufegesetz oder als Sozialversicherungsfachangestellter. Ergänzend sind eine spezifische Weiterbildung und ein Pflegepraktikum erforderlich. Wer nach §7a SGB XI beraten und mit der Pflegekasse abrechnen möchte, muss branchenübliche Qualifikationsnachweise erbringen.
Wer bezahlt den Pflegeberater?
Für Versicherte in der gesetzlichen Pflegeversicherung übernehmen die Pflegekassen die Beratungskosten vollständig. Das gilt sowohl für die individuelle Beratung nach §7a SGB XI als auch für die verpflichtenden Beratungsbesuche für Pflegegeldbezieher nach §37 Abs. 3 SGB XI. Freiberufliche Pflegeberater rechnen ihre Leistungen direkt bei der zuständigen Pflegekasse ab, sofern sie die §7a-Qualifikation nachweisen können.
Wo gibt es die meisten Pflegeberater in Deutschland?
Nordrhein-Westfalen führt die regionale Verteilung klar an: 99 von 277 Pflegeberatern haben dort ihren Sitz, was rund 36 Prozent des Gesamtmarktes entspricht. folgt mit Einträgen auf Platz zwei, mit Einträgen auf Platz drei. Die Konzentration in NRW erklärt sich durch die hohe Bevölkerungsdichte sowie die traditionell starke Sozialinfrastruktur des Bundeslandes.
Welche Daten enthält eine Pflegeberater-Liste für Deutschland?
Eine vollständige Adressliste enthält Postadressen für alle Einträge ( Prozent), Telefonnummern für Anbieter ( Prozent) sowie E-Mail-Adressen für Einträge ( Prozent). Ergänzende Datenfelder umfassen Webseitenangaben für 235 Anbieter (85 Prozent), Angaben zur Geschäftsführung für 78 Einträge (28 Prozent) sowie Finanzdaten wie Bilanzsumme und Betriebsergebnis für einen Teil der Anbieter. Die aktuelle Liste Pflegeberater Deutschland umfasst 277 eigenständig tätige Anbieter, die überwiegend als Kleingewerbe oder Freiberufler strukturiert sind. Nordrhein-Westfalen dominiert das Firmenverzeichnis mit 99 Einträgen, gefolgt von Bayern (37) und Hessen (23). Der demografische Wandel und die gesetzlichen Pflichtberatungen nach SGB XI sichern dem Markt nachhaltiges Wachstum. Für Vertriebsteams, Weiterbildungsanbieter und Dienstleister im Gesundheitssektor bietet das Verzeichnis der Pflegeberater in Deutschland einen systematischen Zugang zu einer klar definierten Zielgruppe mit vollständigen Adressdaten.

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