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Photovoltaik-Installateure Firmenliste Deutschland

Greifen Sie auf verifizierte Photovoltaik-Installateure-Unternehmen in Deutschland zu – mit Kontaktdaten, Firmenprofilen und, wo verfügbar, Ansprechpartnern.

Kategorie ElektroKategorie EnergieKategorie Installateure
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Das Wichtigste in Kürze

  • Deutschland zählt 6.859 registrierte Solarteure (Stand 2026). Hinzu kommen Hersteller, Großhändler, Projektierer und weitere Dienstleister der PV-Branche.
  • Nach dem starken Einbruch infolge der EEG-Novelle 2012 verzeichnet die Branche seit mehreren Jahren wieder steigende Installationszahlen und wächst kontinuierlich.
  • Nordrhein-Westfalen führt die regionale Rangliste mit 1.458 Solarteur-Betrieben an, gefolgt von Bayern (1.309) und Baden-Württemberg (1.123).
  • Rund 62 Prozent der gelisteten Solarteure bieten zusätzlich Batteriespeicher an (4.258 von 6.859 Betrieben).
  • B2B-Vertriebsteams, Marktforscher und Investoren nutzen strukturierte Adresslisten und Firmendatenbanken mit Photovoltaik-Unternehmen intensiv.
  • Die Branche gliedert sich in neun Unternehmenskategorien: von Solarteuren über Hersteller bis hin zu Gutachtern und Rechtsberatern.
  • Asiatische Solarmodule dominieren den deutschen Markt mit rund 80 Prozent Anteil. Deutsche Hersteller konzentrieren sich auf Forschung, Premium-Segmente und Spezialanwendungen.

Was sind Solarunternehmen?

Solarunternehmen umfassen alle Betriebe, die an Planung, Herstellung, Vertrieb, Installation und Betrieb von Photovoltaikanlagen beteiligt sind. Der Begriff schließt Solarteure ebenso ein wie Solarmodulhersteller, Photovoltaik-Großhändler, Projektierer und spezialisierte Dienstleister. Solarteure sind Fachbetriebe für die Installation von PV-Dachanlagen und Freiflächenanlagen. Das Branchenbuch führt den Begriff häufig synonym mit Photovoltaik-Unternehmen, PV-Betrieben oder Solarenergieunternehmen.

Eine vollständige Liste Photovoltaik Deutschland umfasst weit mehr als eine reine Installateursliste. Die Branche gehört zur übergeordneten Kategorie der Erneuerbaren Energien und ist eng mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) verknüpft. Für Installateure gilt eine Handwerkszulassung als Pflichtvoraussetzung, typischerweise als Elektroinstallateur oder Dachdecker. Hersteller müssen ihre Produkte nach den Normen IEC 61215 und IEC 61730 zertifizieren und die CE-Kennzeichnungspflicht erfüllen.

Zu den gebräuchlichen Synonymen im Branchenverzeichnis zählen Photovoltaik-Unternehmen, PV-Branche, Solarindustrie und Solarteure. Ein vollständiges Firmenverzeichnis für diesen Sektor enthält neben Installationsbetrieben auch Gutachter, Sachverständige und Versicherer. Dazu kommen EEG-spezialisierte Steuerberater sowie Verbände wie der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) und die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS).

Wie viele Solarunternehmen gibt es in Deutschland?

In Deutschland sind 6.859 Solarteure registriert (Stand 2026). Davon sind 364 Betriebe auf Großprojekte ab einem Megawatt-Peak spezialisiert. Die überwiegende Mehrheit bedient den privaten und gewerblichen Dachanlage-Markt. Spezialisierte Firmenverzeichnisse und öffentliche Registerdaten erfassen außerdem Hersteller, Photovoltaik-Großhändler, Händler und Projektierer aus weiteren Branchenkategorien.

Unternehmensgruppe Anzahl (Stand 2026)
Solarteure gesamt 6.859
davon mit Batteriespeicher 4.258 (62,1 %)
davon ohne Batteriespeicher 2.601 (37,9 %)
Großanlagen-Installateure (ab 1 MWp) 364

Der Markt erholte sich nach dem tiefen Einbruch infolge der EEG-Novelle 2012 sukzessive. Damals sank die Zahl neu installierter PV-Anlagen 2013 um rund 60 Prozent. Etwa die Hälfte der deutschen Solararbeitsplätze ging verloren. Steigende Nachfrage nach Dachanlagen, Balkonkraftwerken und Gewerbe-PV treibt die Installateursbasis seitdem erneut voran. Der Trend zeigt aufwärts.

Regionale Verteilung: Solarunternehmen nach Bundesland

Die geografische Verteilung der Solarunternehmen folgt vor allem der Bevölkerungsdichte und der wirtschaftlichen Stärke der Regionen. Bevölkerungsreiche Bundesländer mit hoher Eigenheimquote bilden die größten Märkte für Installationsbetriebe. Bei Modulproduzenten und spezialisierten Fertigern prägen historische Produktionsstandorte in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen das Bild.

Bundesland Unternehmen Anteil
Nordrhein-Westfalen 528 20,9 %
Bayern 501 19,8 %
Baden-Württemberg 373 14,8 %
Niedersachsen 292 11,6 %
Hessen 188 7,4 %
Rheinland-Pfalz 139 5,5 %
Schleswig-Holstein 93 3,7 %
Sachsen 80 3,2 %
Berlin 66 2,6 %
Brandenburg 59 2,3 %
Sachsen-Anhalt 48 1,9 %
Mecklenburg-Vorpommern 44 1,7 %
Thüringen 38 1,5 %
Hamburg 32 1,3 %
Saarland 28 1,1 %
Bremen 18 0,7 %

Nordrhein-Westfalen (1.458), Bayern (1.309) und Baden-Württemberg (1.123) vereinen gemeinsam rund 57 Prozent aller verzeichneten Solarteure. Freiflächensolarparks konzentrieren sich dagegen besonders in Brandenburg, Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern, häufig auf ehemaligen Militärgeländen oder Konversionsflächen.

Sachsen verzeichnete 2024 mit dem Energiepark Witznitz den größten Freiflächensolarpark Deutschlands: 605 Megawatt-Peak auf 500 Hektar, erbaut auf einem ehemaligen Braunkohle-Tagebaugelände. Brandenburgische Standorte wie Weesow-Willmersdorf (187 MWp) und Gottesgabe (150 MWp) unterstreichen die Bedeutung der ostdeutschen Flächenländer für die Großanlagen-Entwicklung.

Wie entwickelt sich der Solarmarkt in Deutschland?

Die Solarbranche befindet sich in einer Phase struktureller Konsolidierung. Steigende Nachfrage nach Photovoltaikanlagen trifft auf massiven Preisdruck durch asiatische Wettbewerber. Rund 80 Prozent der in Deutschland installierten Solarmodule stammen von Herstellern aus Asien. Solarwatt und Meyer Burger stellten 2024 ihre Modulproduktion an deutschen Standorten ein. Der Wettbewerb ist hart.

Neue Marktmodelle verändern die Branchenstruktur. Start-ups wie Enpal und 1Komma5° haben den B2C-Bereich mit Komplettlösungen aus einer Hand neu definiert. Enpal gilt als Marktführer im Segment der privaten Dachanlagen und zählt über 100.000 Kunden. Technologiefelder wie organische Photovoltaik, Agrivoltaik und bifaziale Glas-Glas-Module gewinnen an Relevanz.

Die Dezentralisierung der Energieversorgung stärkt den Markt für lokale Fachbetriebe nachhaltig. Immer mehr Solarteure erweitern ihr Portfolio um Wärmepumpen, Wallboxen und Energiemanagementsysteme. Mehr als 62 Prozent der gelisteten Installateure bieten bereits Batteriespeicher an. Die aktuellen Branchenzahlen aus dem Solarteur-Firmenverzeichnis belegen diesen Trend klar.

Welche Arten von Solarunternehmen gibt es?

Die PV-Branche ist vielfältiger als häufig angenommen. Einschlägige Branchenverzeichnisse unterscheiden neun Hauptkategorien, die das gesamte Wertschöpfungsspektrum abbilden.

Solarteure stellen mit 6.859 Betrieben die größte Gruppe. Sie installieren PV-Dachanlagen, Freiflächenanlagen und Balkonkraftwerke für private, gewerbliche und industrielle Kunden.

Hersteller produzieren Solarmodule, Wechselrichter, Montagesysteme und Batteriespeicher. Zu den technologisch führenden deutschen Standorten zählen Heliatek in Dresden mit organischer Photovoltaik, Heckert Solar in Langenwetzendorf (Thüringen) sowie Luxor Solar in Stuttgart. Hanwha Q CELLS verfügt über eine Kapazität von 12,4 Gigawatt-Peak und ist damit der kapazitätsstärkste Hersteller im deutschen Marktumfeld.

Photovoltaik-Großhändler und Händler versorgen Installationsbetriebe mit Modulen, Wechselrichtern und Zubehör. Sie bilden das logistische Rückgrat zwischen Produktion und Installation.

Vermittler, Berater und Projektierer übernehmen Planung, Genehmigungsverfahren und Projektentwicklung bei größeren gewerblichen Anlagen und Solarparks. Diese Kategorie reicht von kleinen Ingenieurbüros bis zu nationalen Projektentwicklern.

Service, Gutachter und Sachverständige prüfen bestehende Anlagen, erstellen Gutachten für Versicherungs- und Garantiefälle und begleiten technische Abnahmen. Weitere Kategorien umfassen Versicherungsanbieter für PV-Anlagen, Steuer- und Rechtsberater mit EEG-Schwerpunkt sowie Verbände und PR-Organisationen.

Für wen ist eine Liste von Solarunternehmen relevant?

Eine strukturierte Solarunternehmen-Liste bietet unterschiedlichen Zielgruppen spezifischen Mehrwert. Der Nutzen einer Unternehmensdatenbank hängt von der Vollständigkeit der Adressdaten, der Aktualität und der Filterbarkeit nach Kategorien, Regionen und Spezialisierungen ab.

Vertriebsteams aus dem B2B-Bereich nutzen Firmendatenbanken zur Neukundengewinnung. Hersteller von Wechselrichtern, Montagesystemen oder Batteriespeichern benötigen aktuelle Adressdaten von Solarteuren, um ihre Produkte direkt bei Installationsbetrieben zu platzieren. Großhändler setzen vergleichbare Adressdaten für regionale Expansionsplanung ein.

Marktforscher und Analysten greifen auf Branchenreports und strukturierte Firmenlisten zurück, um Wettbewerbslandschaften zu kartieren, regionale Marktanteile zu berechnen oder Wachstumspotenziale zu identifizieren. Öffentliche Registerdaten bieten dabei eine zugängliche Datenbasis für alle registrierten Erzeugungsanlagen.

Investoren in Solarparks nutzen Projektierer-Verzeichnisse, um geeignete Entwicklungs- und Betriebspartner für Freiflächenanlagen zu finden. Für institutionelle Investoren ist ein validiertes Branchenverzeichnis mit geprüften Kontaktdaten und aktuellen Marktdaten ein zentrales Rechercheinstrument. Eigenheimbesitzer und Unternehmen auf Installateursuche profitieren von regionalen Listen mit Bewertungen, Qualifikationsnachweisen und Angaben zur Installationserfahrung.

Professionelle Adresslisten umfassen typischerweise folgende Datenfelder: Firmenname, Bundesland, PLZ, Ort, Unternehmenskategorie, Batteriespeicher-Angebot, Installationsgröße, tätige Länder sowie Kundenbewertungen.

Datenverfügbarkeit: Photovoltaik-Installateure

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Häufig gestellte Fragen

Wie viele Solarunternehmen gibt es in Deutschland?
In Deutschland sind 6.859 Solarteure registriert (Stand 2026). Spezialisierte Firmenverzeichnisse und öffentliche Registerdaten erfassen außerdem Hersteller, Großhändler, Händler, Projektierer und weitere Dienstleister. Die Gesamtzahl aller PV-Unternehmen über sämtliche Kategorien liegt damit deutlich höher als die Zahl reiner Installationsbetriebe.
Welche Bundesländer haben die meisten Solarunternehmen?
Nordrhein-Westfalen führt mit registrierten Solarteuren vor Bayern () und Baden-Württemberg (). Diese drei Bundesländer vereinen mehr als die Hälfte aller deutschen Installationsbetriebe. Die Verteilung folgt eng der Bevölkerungsdichte und Eigenheimquote der jeweiligen Regionen.
Welche Arten von Solarunternehmen gibt es in Deutschland?
Die Branche gliedert sich in neun Kategorien: Solarteure, Hersteller, Großhändler, Händler, Vermittler/Berater/Projektierer, Service/Gutachter/Sachverständige, Versicherungsanbieter, Steuer- und Rechtsberater sowie Verbände. Solarteure bilden mit 6.859 Betrieben die größte Gruppe. Davon sind 364 auf Großanlagen ab einem Megawatt-Peak spezialisiert.
Welche Daten sind über Solarunternehmen verfügbar?
Professionelle Verzeichnisse bieten Datenfelder wie Firmenname, Bundesland, PLZ, Ort, Unternehmenskategorie, Batteriespeicher-Angebot, Installationsgröße, tätige Länder und Kundenbewertungen. Öffentliche Registerdaten erfassen alle registrierten Stromerzeugungsanlagen in Deutschland einschließlich PV-Anlagen und sind kostenlos einsehbar. Für die PV-Branche stehen damit sowohl gewerbliche Adresslisten als auch staatliche Datenquellen zur Verfügung.
Warum bieten Solarunternehmen zunehmend Batteriespeicher an?
Batteriespeicher erhöhen den Eigenverbrauchsanteil von Solarstrom und steigern die Wirtschaftlichkeit einer PV-Anlage für den Endkunden spürbar. Bereits 62,1 Prozent der verzeichneten deutschen Solarteure (4.258 von 6.859) bieten Batteriespeicher an. Die Kombination aus Photovoltaikanlage und Speicher hat sich zum Standardangebot im Privatkundensegment entwickelt. Der Markt für Speicherlösungen wächst.
Wo sind deutsche Photovoltaik-Hersteller ansässig?
Produktionsstandorte konzentrieren sich auf Sachsen, Thüringen und Baden-Württemberg. Heliatek produziert in Dresden organische Solarfolien. Heckert Solar fertigt in Langenwetzendorf (Thüringen), Luxor Solar hat seinen Hauptsitz in Stuttgart. Wacker Chemie stellt in Burghausen (Bayern) und Nünchritz (Sachsen) Polysilizium her, den wesentlichen Rohstoff für Solarzellen. Weitere aktive Standorte befinden sich in Prenzlau (Brandenburg), Torgau (Sachsen) und Wismar (Mecklenburg-Vorpommern).

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