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Hochbauunternehmen Firmenliste Deutschland

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Das Wichtigste in Kürze

  • Deutschland zählt 19.642 Hochbauunternehmen mit einem Gesamtumsatz von 51,6 Milliarden Euro und 277.524 Beschäftigten. Der durchschnittliche Jahresumsatz pro Betrieb beträgt etwa 2,6 Millionen Euro.
  • Nordrhein-Westfalen führt mit Betrieben, gefolgt von Bayern mit und Baden-Württemberg mit Unternehmen. Wirtschaftsstarke Regionen verzeichnen die höchste Konzentration.
  • Die Branche erlebt einen Rückgang von etwa 4 Prozent im Jahr 2024. Der Wohnungsbau steht unter besonderem Druck.
  • 96,1 Prozent der Firmen führen klassischen Gebäudebau aus. Nur 3,9 Prozent spezialisieren sich auf Fertigteilbauten.
  • Branchenverzeichnisse dienen Bauproduktherstellern, Projektentwicklern, Personalberatungen und Vertriebsabteilungen zur Neukundengewinnung und Marktbearbeitung.
  • Hochbaufirmen errichten Bauwerke oberhalb der Geländelinie. Ihr Leistungsspektrum umfasst Wohnungsbau, Gewerbebau, Industriebau und öffentlichen Bau.
  • Building Information Modeling (BIM), nachhaltiges Bauen und Digitalisierung prägen die aktuellen Markttrends. Der Fachkräftemangel bleibt eine zentrale Herausforderung.

Was sind Hochbauunternehmen?

Hochbauunternehmen führen Bauarbeiten oberhalb der Geländelinie durch. Sie planen, errichten und sanieren Gebäude wie Wohnhäuser, Geschäftsgebäude, Industriehallen, Schulen und Hotels. Diese Abgrenzung zum Tiefbau ist entscheidend: Hochbaufirmen beschäftigen sich mit der sichtbaren Bausubstanz über der Erdoberfläche. Tiefbaubetriebe kümmern sich um Fundamente, Keller, Straßen und Versorgungssysteme unterhalb der Geländelinie.

Das Leistungsspektrum reicht von der Planung über den Neubau bis zum Umbau und zur Sanierung bestehender Gebäude. Manche Betriebe fertigen vorgefertigte Bauteile in eigenen Werken. Andere konzentrieren sich auf Massivbauweise vor Ort. Das Bauhauptgewerbe bildet die übergeordnete Kategorie, zu der neben dem Hochbau auch andere Bausparten gehören.

In der offiziellen Wirtschaftszweigklassifikation werden Hochbaufirmen unter dem WZ-Code 41.20 erfasst. Diese Kategorie trägt die Bezeichnung „Bau von Gebäuden" und umfasst zwei Untergruppen: den klassischen Gebäudebau ohne Fertigteilbau sowie die Errichtung von Fertigteilbauten. An Hochbauprojekten sind typischerweise Architekten, Bauingenieure, Handwerksbetriebe und weitere Gewerke beteiligt. Gemeinsam realisieren sie komplexe Bauvorhaben.

Wie viele Hochbauunternehmen gibt es in Deutschland?

Deutschland zählt 19.642 Hochbauunternehmen (Stand 2020). Diese Betriebe erwirtschaften einen Gesamtumsatz von 51,6 Milliarden Euro und beschäftigen 277.524 Mitarbeiter. Pro Unternehmen ergibt sich ein durchschnittlicher Jahresumsatz von 2,6 Millionen Euro. Der Umsatz pro Beschäftigten liegt bei rund 186.000 Euro.

Die Branche befindet sich in einer Konsolidierungsphase. Nach den Boomjahren verzeichnete das Bauhauptgewerbe im Jahr 2024 einen Rückgang von etwa 4 Prozent. Besonders schwierig gestaltet sich die Lage im Wohnungsbau. Mehrere belastende Faktoren überlagern sich: steigende Material- und Energiekosten, höhere Zinsen und gesunkene Nachfrage. Die konjunkturelle Gesamtsituation und politische Unsicherheiten verstärken die Herausforderungen zusätzlich.

Dennoch bleibt die Hochbaubranche ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Sie trägt erheblich zur Wertschöpfung bei. Sie sichert Hunderttausende Arbeitsplätze. Für die kommenden Jahre rechnen Branchenkenner mit einer Stabilisierung in einigen Bereichen. Der Wohnungsbau dürfte weiterhin unter Druck stehen. Nachhaltigkeitsanforderungen und Digitalisierung eröffnen gleichzeitig neue Geschäftsfelder für zukunftsorientierte Betriebe.

Regionale Verteilung: Hochbauunternehmen nach Bundesland

Die Verteilung der Hochbaufirmen in Deutschland folgt weitgehend der Bevölkerungsdichte und Wirtschaftskraft der Bundesländer. Nordrhein-Westfalen führt mit deutlichem Abstand vor Bayern und Baden-Württemberg. Diese drei Bundesländer vereinen zusammen mehr als ein Drittel aller deutschen Hochbaubetriebe. Die wirtschaftsstarken Metropolregionen und Industriestandorte schaffen dort kontinuierlich Bedarf für Neubau, Sanierung und Umbau.

Bundesland Unternehmen Anteil
Nordrhein-Westfalen 4.599 17,9 %
Bayern 4.048 15,7 %
Baden-Württemberg 2.966 11,5 %
Niedersachsen 2.683 10,4 %
Hessen 1.901 7,4 %
Sachsen 1.676 6,5 %
Rheinland-Pfalz 1.380 5,4 %
Brandenburg 1.166 4,5 %
Schleswig-Holstein 1.066 4,1 %
Berlin 909 3,5 %
Sachsen-Anhalt 902 3,5 %
Thüringen 832 3,2 %
Mecklenburg-Vorpommern 644 2,5 %
Hamburg 520 2,0 %
Saarland 304 1,2 %
Bremen 158 0,6 %

Die ostdeutschen Bundesländer weisen geringere Unternehmenszahlen auf. Dies ist teilweise auf die Bevölkerungsstruktur und wirtschaftliche Entwicklung seit der Wiedervereinigung zurückzuführen. liegt mit Betrieben an der Spitze der östlichen Bundesländer. Berlin als Stadtstaat nimmt mit Firmen eine Sonderstellung ein und profitiert von anhaltender Bautätigkeit in der Hauptstadt. Die Stadtstaaten Hamburg und Bremen zeigen erwartungsgemäß kleinere absolute Zahlen. Sie weisen jedoch eine hohe Dichte an Hochbauunternehmen im Verhältnis zur Fläche auf.

Die Digitalisierung verändert die Arbeitsweise von Hochbaufirmen grundlegend. Building Information Modeling (BIM) etabliert sich zunehmend als Standard für Planung und Projektmanagement. Diese Technologie ermöglicht eine dreidimensionale digitale Abbildung von Bauvorhaben. Sie verbessert die Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten. Moderne Softwarelösungen für Projektsteuerung, Ressourcenplanung und Kostenkontrolle steigern die Effizienz erheblich.

Nachhaltigkeit entwickelt sich vom Nischenthema zum Kerngeschäft. ESG-Standards bestimmen immer stärker die Auftragsvergabe, besonders bei öffentlichen Bauvorhaben. Energieeffizientes Bauen, nachhaltige Materialien und Kreislaufwirtschaft gewinnen an Bedeutung. Viele Hochbaubetriebe spezialisieren sich auf Brownfield-Projekte, bei denen bestehende Gebäude saniert und neu genutzt werden. Das vermeidet die Versiegelung von Greenfield-Flächen.

Der Fachkräftemangel belastet die Branche spürbar. Qualifizierte Maurermeister, Betonbauermeister und Bauingenieure werden händeringend gesucht. Dieser Engpass verzögert Projekte und erhöht die Personalkosten. Gleichzeitig bietet die schwierige Baukonjunktur im Wohnungsbau Konsolidierungschancen. Unternehmen, die frühzeitig in digitale Prozesse und nachhaltige Baukonzepte investiert haben, können ihre Marktposition stärken. Die Diversifikation in wachsende Segmente wie Industriebau oder öffentliche Bauten hilft, Risiken zu verteilen.

Welche Arten von Hochbauunternehmen gibt es?

Den überwiegenden Teil bilden Betriebe für den klassischen Bau von Gebäuden ohne Fertigteilbau. Diese 18.884 Firmen stellen 96,1 Prozent aller Hochbaubetriebe dar. Sie errichten Bauwerke in traditioneller Massivbauweise vor Ort. Beton, Ziegel oder andere Baustoffe werden zu tragenden Konstruktionen verarbeitet. Demgegenüber stehen 758 Unternehmen (3,9 Prozent), die auf die Errichtung von Fertigteilbauten spezialisiert sind. Sie produzieren Gebäudeelemente in eigenen Werken und montieren diese auf der Baustelle.

Eine weitere Unterscheidung ergibt sich aus den Gebäudetypen. Manche Hochbaufirmen konzentrieren sich auf Wohnungsbau und errichten Mehrfamilienhäuser oder Eigentumswohnungen. Andere spezialisieren sich auf Gewerbebau und realisieren Bürogebäude, Einkaufszentren oder Logistikhallen. Im Industriebau entstehen Produktionsstätten und Lagerhallen mit besonderen statischen Anforderungen. Der öffentliche Bau umfasst Schulen, Verwaltungsgebäude und kulturelle Einrichtungen.

Beim Leistungsumfang unterscheidet man zwischen Generalunternehmern, die alle Gewerke koordinieren, und Totalunternehmern, die zusätzlich Planungsleistungen übernehmen. Fachunternehmer erbringen einzelne Gewerke. Subunternehmer arbeiten im Auftrag größerer Firmen. Der Schlüsselfertigbau kombiniert alle Leistungen bis zur bezugsfertigen Übergabe. Diese Vielfalt an Spezialisierungen ermöglicht es Bauherren, den passenden Partner für spezifische Anforderungen zu finden. Die Unternehmensgrößen reichen von inhabergeführten Handwerksbetrieben bis zu börsennotierten Baukonzernen mit internationalem Geschäft.

Für wen ist eine Liste von Hochbauunternehmen relevant?

Bauproduktehersteller nutzen Firmenlisten zur Neukundengewinnung und zum Aufbau stabiler Vertriebsbeziehungen. Anbieter von Baustoffen, Bauelementen oder Baumaschinen identifizieren damit potenzielle Abnehmer für ihre Produkte. Eine aktuelle Adressdatenbank ermöglicht gezielte Direktmailings, Telefonakquise oder E-Mail-Kampagnen an Entscheider in Hochbaufirmen. So lassen sich neue Geschäftskunden systematisch erschließen.

Projektentwickler benötigen Kontaktdaten von Hochbaubetrieben für die Partnerfindung bei Bauprojekten. Sie suchen Generalunternehmer oder spezialisierte Betriebe für bestimmte Gewerke. Ein vollständiges Branchenverzeichnis erleichtert die Recherche nach geeigneten Kooperationspartnern. Es beschleunigt die Projektanbahnung erheblich. Auch bei der Prüfung mehrerer Angebote hilft eine umfassende Firmendatenbank.

Marketing- und Vertriebsabteilungen setzen Firmenlisten für Lead-Generierung und Kampagnenplanung ein. Sie segmentieren Zielgruppen nach Region, Unternehmensgröße oder Spezialisierung. Daraus entwickeln sie passgenaue Ansprachekonzepte. Personalberatungen wiederum nutzen solche Verzeichnisse für das Recruitment von Fachkräften und Führungspersonal im Baugewerbe. Marktforscher und Analysten greifen auf Unternehmensdatenbanken zurück, um Wettbewerbsanalysen durchzuführen, Marktpotenziale zu bewerten oder Branchenreports zu erstellen. Investoren benötigen verlässliche Daten für Due-Diligence-Prüfungen vor Unternehmensbeteiligungen oder Übernahmen.

Häufig gestellte Fragen zu Hochbauunternehmen in Deutschland

Wie viele Hochbauunternehmen gibt es in Deutschland?

In Deutschland sind 19.642 Hochbauunternehmen registriert (Stand 2020). Diese Betriebe erwirtschaften zusammen einen Jahresumsatz von 51,6 Milliarden Euro und beschäftigen 277.524 Mitarbeiter. Die Branche zeigt aktuell einen rückläufigen Trend mit einem Rückgang von etwa 4 Prozent im Jahr 2024. Besonders der Wohnungsbau steht unter Druck. Der durchschnittliche Jahresumsatz pro Hochbauunternehmen liegt bei rund 2,6 Millionen Euro.

Was ist der Unterschied zwischen Hochbau und Tiefbau?

Hochbau umfasst alle Bauarbeiten oberhalb der Geländelinie, also sichtbare Gebäude wie Wohnhäuser, Bürokomplexe oder Industriehallen. Tiefbau hingegen beschäftigt sich mit Bauarbeiten unterhalb der Oberfläche, darunter Fundamente, Keller, Straßen und Versorgungssysteme für Strom und Wasser. Während im Hochbau neben der Funktionalität auch die Gebäudeästhetik eine wichtige Rolle spielt, steht im Tiefbau primär die technische Funktionalität im Vordergrund.

Welche Bundesländer haben die meisten Hochbauunternehmen?

Nordrhein-Westfalen führt mit Hochbaufirmen, gefolgt von Bayern mit und Baden-Württemberg mit Betrieben. Diese Verteilung entspricht weitgehend der Bevölkerungsdichte und Wirtschaftskraft der Bundesländer. Die bevölkerungsreichen und wirtschaftsstarken Regionen mit großen Metropolregionen wie Rhein-Ruhr, München oder Stuttgart verfügen über die größte Zahl an Hochbaubetrieben. Berlin als Stadtstaat liegt mit Unternehmen auf Platz sechs.

Welche Arten von Hochbauunternehmen gibt es?

Man unterscheidet zunächst nach Bauweise: 96,1 Prozent der Betriebe führen klassischen Gebäudebau ohne Fertigteilbau aus, während 3,9 Prozent auf Fertigteilbauten spezialisiert sind. Nach Gebäudetypen unterteilt man in Wohnungsbau, Gewerbebau, Industriebau und öffentlichen Bau. Hinsichtlich des Leistungsumfangs gibt es Generalunternehmer, die alle Gewerke koordinieren, Totalunternehmer mit zusätzlichen Planungsleistungen, Fachunternehmer für einzelne Gewerke sowie Subunternehmer, die im Auftrag größerer Firmen arbeiten.

Für wen sind Firmenlisten von Hochbauunternehmen relevant?

Firmenlisten sind besonders relevant für Bauproduktehersteller bei der Neukundengewinnung, für Projektentwickler bei der Partnerfindung und für Vertriebsabteilungen bei der Lead-Generierung. Auch Personalberatungen nutzen solche Verzeichnisse für das Recruitment von Fachkräften im Baugewerbe. Marktforscher benötigen Unternehmensdatenbanken für Wettbewerbsanalysen und Branchenreports, während Investoren sie für Due-Diligence-Prüfungen vor Beteiligungen einsetzen. Marketing-Abteilungen setzen Adresslisten für gezielte B2B-Kampagnen ein.

Wo kann man Adressdaten von Hochbauunternehmen kaufen?

Verschiedene Datenanbieter stellen Firmenlisten mit Kontaktdaten von Hochbaufirmen bereit. Diese Datenbanken enthalten typischerweise Firmennamen, Postadressen, Telefonnummern, E-Mail-Adressen, Webseiten und Ansprechpartner. Manche Anbieter liefern zusätzlich Finanzdaten wie Umsatz, Mitarbeiterzahl und Unternehmensgrößenklasse. Die Preismodelle variieren zwischen Abrechnung pro Adresse und Pauschalpreisen für Gesamtdatenbestände. Seriöse Anbieter garantieren DSGVO-konforme Datenerhebung aus öffentlich zugänglichen Quellen und aktualisieren ihre Datenbanken regelmäßig.

Fazit: Hochbauunternehmen in Deutschland im Überblick

Die Liste der Hochbauunternehmen in Deutschland umfasst 19.642 Betriebe mit einem Gesamtumsatz von 51,6 Milliarden Euro. Diese Firmen konzentrieren sich regional vor allem in Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg, wo Wirtschaftskraft und Bevölkerungsdichte den größten Baubedarf schaffen. Die Branche durchläuft aktuell eine Konsolidierungsphase mit rückläufiger Entwicklung, besonders im Wohnungsbau. Andere Segmente könnten sich stabilisieren.

Digitalisierung durch BIM-Technologie und verstärkte Nachhaltigkeitsanforderungen prägen die Zukunft der Hochbaubranche. Der Fachkräftemangel bleibt eine zentrale Herausforderung, die innovative Lösungen und neue Arbeitsmodelle erfordert. Firmenlisten von Hochbaufirmen bieten Bauproduktherstellern, Projektentwicklern, Vertriebsabteilungen und Personalberatungen wertvolle Grundlagen für Geschäftsentwicklung, Marktanalyse und Partnerfindung. Die Vielfalt der Spezialisierungen ermöglicht passgenaue Lösungen für unterschiedlichste Bauvorhaben.

Datenverfügbarkeit: Hochbauunternehmen

Übersicht der verfügbaren Datenfelder für Hochbauunternehmen in Deutschland.

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Alle Angaben stammen aus öffentlich zugänglichen Unternehmensquellen und werden ausschließlich zu geschäftlichen Zwecken gemäß DSGVO verarbeitet. Stand: April 2026.

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Häufig gestellte Fragen

Wie viele Hochbauunternehmen gibt es in Deutschland?
In Deutschland sind 19.642 Hochbauunternehmen registriert (Stand 2020). Diese Betriebe erwirtschaften zusammen einen Jahresumsatz von 51,6 Milliarden Euro und beschäftigen 277.524 Mitarbeiter. Die Branche zeigt aktuell einen rückläufigen Trend mit einem Rückgang von etwa 4 Prozent im Jahr 2024. Besonders der Wohnungsbau steht unter Druck. Der durchschnittliche Jahresumsatz pro Hochbauunternehmen liegt bei rund 2,6 Millionen Euro.
Was ist der Unterschied zwischen Hochbau und Tiefbau?
Hochbau umfasst alle Bauarbeiten oberhalb der Geländelinie, also sichtbare Gebäude wie Wohnhäuser, Bürokomplexe oder Industriehallen. Tiefbau hingegen beschäftigt sich mit Bauarbeiten unterhalb der Oberfläche, darunter Fundamente, Keller, Straßen und Versorgungssysteme für Strom und Wasser. Während im Hochbau neben der Funktionalität auch die Gebäudeästhetik eine wichtige Rolle spielt, steht im Tiefbau primär die technische Funktionalität im Vordergrund.
Welche Bundesländer haben die meisten Hochbauunternehmen?
Nordrhein-Westfalen führt mit Hochbaufirmen, gefolgt von Bayern mit und Baden-Württemberg mit Betrieben. Diese Verteilung entspricht weitgehend der Bevölkerungsdichte und Wirtschaftskraft der Bundesländer. Die bevölkerungsreichen und wirtschaftsstarken Regionen mit großen Metropolregionen wie Rhein-Ruhr, München oder Stuttgart verfügen über die größte Zahl an Hochbaubetrieben. Berlin als Stadtstaat liegt mit Unternehmen auf Platz sechs.
Welche Arten von Hochbauunternehmen gibt es?
Man unterscheidet zunächst nach Bauweise: 96,1 Prozent der Betriebe führen klassischen Gebäudebau ohne Fertigteilbau aus, während 3,9 Prozent auf Fertigteilbauten spezialisiert sind. Nach Gebäudetypen unterteilt man in Wohnungsbau, Gewerbebau, Industriebau und öffentlichen Bau. Hinsichtlich des Leistungsumfangs gibt es Generalunternehmer, die alle Gewerke koordinieren, Totalunternehmer mit zusätzlichen Planungsleistungen, Fachunternehmer für einzelne Gewerke sowie Subunternehmer, die im Auftrag größerer Firmen arbeiten.
Für wen sind Firmenlisten von Hochbauunternehmen relevant?
Firmenlisten sind besonders relevant für Bauproduktehersteller bei der Neukundengewinnung, für Projektentwickler bei der Partnerfindung und für Vertriebsabteilungen bei der Lead-Generierung. Auch Personalberatungen nutzen solche Verzeichnisse für das Recruitment von Fachkräften im Baugewerbe. Marktforscher benötigen Unternehmensdatenbanken für Wettbewerbsanalysen und Branchenreports, während Investoren sie für Due-Diligence-Prüfungen vor Beteiligungen einsetzen. Marketing-Abteilungen setzen Adresslisten für gezielte B2B-Kampagnen ein.
Wo kann man Adressdaten von Hochbauunternehmen kaufen?
Verschiedene Datenanbieter stellen Firmenlisten mit Kontaktdaten von Hochbaufirmen bereit. Diese Datenbanken enthalten typischerweise Firmennamen, Postadressen, Telefonnummern, E-Mail-Adressen, Webseiten und Ansprechpartner. Manche Anbieter liefern zusätzlich Finanzdaten wie Umsatz, Mitarbeiterzahl und Unternehmensgrößenklasse. Die Preismodelle variieren zwischen Abrechnung pro Adresse und Pauschalpreisen für Gesamtdatenbestände. Seriöse Anbieter garantieren DSGVO-konforme Datenerhebung aus öffentlich zugänglichen Quellen und aktualisieren ihre Datenbanken regelmäßig.

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