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Gerüstbauunternehmen Firmenliste Deutschland

Greifen Sie auf verifizierte Gerüstbauunternehmen-Unternehmen in Deutschland zu – mit Kontaktdaten, Firmenprofilen und, wo verfügbar, Ansprechpartnern.

Kategorie BauunternehmenKategorie Handwerk
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Gerüstbauunternehmen
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Das Wichtigste in Kürze

  • In Deutschland existieren 2.826 Gerüstbauunternehmen mit einem Gesamtumsatz von 3,8 Milliarden Euro (Stand 2022).
  • Die Branche beschäftigt insgesamt 33.245 tätige Personen. Davon sind 28.178 sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Der durchschnittliche Umsatz liegt bei 1,3 Millionen Euro pro Unternehmen.
  • Nordrhein-Westfalen führt mit 743 Betrieben. Bayern folgt mit 535, Baden-Württemberg mit 414. Diese drei Bundesländer vereinen 45,1 Prozent aller Gerüstbauunternehmen.
  • Bremen weist mit 7,2 Gerüstbauunternehmen pro 100.000 Einwohner die höchste Firmendichte auf. Das Saarland verzeichnet mit 2,86 die niedrigste.
  • Die Branche zeigt eine stabile Marktentwicklung ohne signifikante Wachstums- oder Schrumpfungstendenzen. Sie ist als zulassungspflichtiges Vollhandwerk in der Handwerksordnung verankert.
  • Adresslisten sind für Vertriebsabteilungen, Marketing-Teams, Lkw-Händler, Stahlbauer und Prüfdienste im B2B-Bereich relevant.
  • Aktuell stehen über 4.145 verifizierte Adressen mit täglich aktualisierten Informationen bereit.

Was sind Gerüstbauunternehmen?

Gerüstbauunternehmen planen, errichten und vermieten stationäre Gerüstkonstruktionen aus Stahlrohr- und Aluminiumelementen für einen definierten Zeitraum. Nach Abschluss der Bauarbeiten übernehmen sie den fachgerechten Abbau. Neben der Montage von Systemgerüsten umfasst das Leistungsspektrum auch Spezialgerüstbau sowie das Aufstellen mobiler Eventtribünen. Diese Dienstleistungen sind für nahezu alle Bauvorhaben, Sanierungen und Industriewartungen unverzichtbar.

Das Angebot reicht von klassischen Fassadengerüsten über Industriegerüste bis hin zu Wetterschutzdächern und temporären Fußgängerbrücken. Gerüstbauer ermöglichen Handwerkern den sicheren Zugang zu Arbeitsbereichen in der Höhe. Sie gewährleisten dabei die Einhaltung strenger Sicherheitsvorschriften. Auch im Veranstaltungsbereich spielen sie eine wichtige Rolle, etwa beim Aufbau von Tribünen oder Bühnenkonstruktionen.

Rechtlich zählt der Gerüstbau zu den zulassungspflichtigen Vollhandwerken gemäß Handwerksordnung. Er ist Teil des Bauhauptgewerbes. Selbstständige Gerüstbauer benötigen einen Meisterbrief oder eine Ausnahmebewilligung sowie mindestens zehn Jahre Berufserfahrung. Weitere gängige Bezeichnungen sind Gerüstbauer, Gerüstbaufirmen oder Gerüstbaubetriebe.

Wie viele Gerüstbauunternehmen gibt es in Deutschland?

Deutschland zählt 2.826 Gerüstbauunternehmen, die ausschließlich Tätigkeiten im Gerüstbau ausüben (Stand 2022). Berücksichtigt man zusätzlich Mischbetriebe, die neben Gerüstbau auch andere Leistungen anbieten, erhöht sich die Anzahl auf 4.145 Unternehmen. Die Branche erwirtschaftete 2022 einen Gesamtumsatz von rund 3,8 Milliarden Euro.

Die durchschnittlichen Kennzahlen zeigen ein von kleinen und mittelständischen Strukturen geprägtes Bild. Pro Unternehmen wurden im Schnitt 1,3 Millionen Euro umgesetzt. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl liegt bei zwölf Personen. Insgesamt waren 33.245 tätige Personen in der Branche beschäftigt, davon 28.178 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Je sozialversicherungspflichtig Beschäftigtem entfällt ein Umsatzanteil von 134.636 Euro.

Die Marktentwicklung zeigt sich stabil. Es liegen keine Hinweise auf signifikante Wachstums- oder Schrumpfungstendenzen vor. Die konstante Nachfrage resultiert aus kontinuierlicher Bautätigkeit und anhaltendem Sanierungsbedarf bei Wohn- und Gewerbeimmobilien. Parallel dazu sorgen Infrastrukturprojekte und Industriewartungen für eine verlässliche Auftragslage.

Die Branchenstruktur wird von Kleinstunternehmen und Kleinunternehmen dominiert. Nur wenige Großunternehmen existieren im Gerüstbau. Die größten Betriebe, wie die BPG Building Partners Group GmbH oder Teupe & Söhne Gerüstbau GmbH, erreichen Umsätze von über 30 Millionen Euro. Diese Konzentration an der Spitze bildet jedoch die Ausnahme. Der Markt ist fragmentiert und regional organisiert.

10 der größten Gerüstbauunternehmen in Deutschland

Auswahl nach Umsatz bzw. Mitarbeiterzahl laut Wikipedia, dem Gerüstbau-Ranking von datenmarkt.de (2023), regionalen Rankings des Regio Managers (2026) und Unternehmensangaben; die Zahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und Jahren. Keine vollständige Rangliste – über 90 % der Gerüstbaubetriebe sind kleine Unternehmen.

Unternehmen Sitz Website Kurzbeschreibung
XERVON Köln xervon.de Industriedienstleister der Remondis-Gruppe mit den Schwerpunkten Industrie-, Fassaden- und Sondergerüstbau sowie Industrieisolierung. Laut Wikipedia rund 100 Standorte und mehr als 5.000 Beschäftigte (alle Sparten).
Teupe & Söhne Gerüstbau Stadtlohn teupe.de Kerngesellschaft der Teupe Gruppe für Fassaden-, Industrie- und Traggerüstbau mit Niederlassungen u. a. in Hamburg, Jena, Dormagen, Bonn und Heilbronn. Im Regio-Manager-Ranking Münsterland 2026 mit 45,15 Mio. € Umsatz und 177 Mitarbeitenden.
Söll Gerüstbau Neusäß soell.de 1945 gegründeter bayerischer Gerüstbauer mit Bauaufzügen und Baustellenlogistik, tätig u. a. in Augsburg, München, Kempten und Nürnberg. Laut datenmarkt.de 32 Mio. € Umsatz (2023), laut Unternehmen über 180 Mitarbeitende.
Burkart Gerüstbau Rheinstetten burkart-geruestbau.de Familiengeführter Gerüstbauer aus dem Raum Karlsruhe mit Einsätzen in Baden-Württemberg und Süddeutschland. Laut Unternehmen über 120 Mitarbeitende und über 500 Baustellen jährlich; laut datenmarkt.de rund 21 Mio. € Umsatz (2023).
MELIK Gerüstbau Köln melik-geruestbau.de Kölner Gerüstbauer für Fassaden-, Industrie-, Schutz- und Flächengerüste. Laut datenmarkt.de 17 Mio. € Umsatz (2023).
Brand Energy & Infrastructure Services (BrandSafway) Ratingen brandsafway.com Deutsche Gesellschaft des US-Gerüstkonzerns BrandSafway für Industrie- und Baugerüste, Höhenzugangstechnik und Gerüstvermietung; 2022 ging darin die Hamburger Gerüstbau Muehlhan auf. Laut datenmarkt.de 16,9 Mio. € Umsatz (2023).
Eisenberger Gerüstbau Eisenberg (Thüringen) eisenberger-geruestbau.de Thüringer Gerüstbauer für Fassaden-, Industrie- und Hängegerüste, der zusätzlich Bauaufzüge sowie Bühnen- und Zeltbau anbietet. Laut datenmarkt.de 16 Mio. € Umsatz (2023).
Bönninger Gerüstbau Dortmund boenninger.de 2003 gegründeter Dortmunder Gerüstbauer mit mehreren Betriebsstandorten. Im Regio-Manager-Ranking Ruhrgebiet 2026 mit 15,95 Mio. € Umsatz und 85 Mitarbeitenden; die Website nennt rund 200 Fachkräfte.
Kochan Gerüstbau Lünen kochan-geruestbau.de 2014 gegründeter Gerüstbauer aus dem östlichen Ruhrgebiet mit Schwerpunkt auf anspruchsvollen Gerüstkonstruktionen. Im Regio-Manager-Ranking Ruhrgebiet 2026 mit 10,62 Mio. € Umsatz und 54 Mitarbeitenden.
BASIC GS Oer-Erkenschwick basic-gs.de 2017 gegründeter Gerüstbaudienstleister aus dem nördlichen Ruhrgebiet. Im Regio-Manager-Ranking Ruhrgebiet 2026 mit 10,18 Mio. € Umsatz und 189 Mitarbeitenden auf Platz 2.

Quellen: de.wikipedia.org, regiomanager.de, datenmarkt.de, allgemeinebauzeitung.de; Unternehmensangaben (Stand 2026).

Regionale Verteilung: Gerüstbauunternehmen nach Bundesland

Die regionale Verteilung folgt den wirtschaftlichen Schwerpunkten des Landes. Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg vereinen fast die Hälfte aller Betriebe auf sich. Diese Konzentration spiegelt die hohe Bevölkerungsdichte, intensive Bautätigkeit und starke Industriepräsenz in diesen Regionen wider. Allein in den drei führenden Bundesländern sind 45,1 Prozent aller Gerüstbauunternehmen ansässig.

Bundesland Unternehmen Anteil
Nordrhein-Westfalen 743 20,7 %
Bayern 535 14,9 %
Baden-Württemberg 414 11,6 %
Hessen 336 9,4 %
Rheinland-Pfalz 241 6,7 %
Niedersachsen 214 6,0 %
Sachsen 209 5,8 %
Brandenburg 184 5,1 %
Sachsen-Anhalt 116 3,2 %
Thüringen 115 3,2 %
Schleswig-Holstein 104 2,9 %
Berlin 100 2,8 %
Hamburg 96 2,7 %
Mecklenburg-Vorpommern 79 2,2 %
Saarland 54 1,5 %
Bremen 41 1,1 %

Die Firmendichte pro 100.000 Einwohner zeichnet ein differenzierteres Bild. Brandenburg führt mit 7,36 Gerüstbauunternehmen pro 100.000 Einwohner, gefolgt von Rheinland-Pfalz (7,01) und Hamburg (6,91). Das Saarland bildet mit 2,86 das Schlusslicht. Diese Unterschiede resultieren aus verschiedenen Faktoren: Historische Gewerbetradition, Bauvolumen, Industriedichte und lokale Wirtschaftsstruktur beeinflussen die Ansiedlung von Gerüstbaubetrieben. Stadtstaaten wie Hamburg profitieren von hoher Bautätigkeit auf engem Raum. Flächenländer mit starker Industrie wie Nordrhein-Westfalen benötigen zahlreiche Gerüstbaudienstleister für Wartungs- und Produktionsanlagen.

Marktentwicklung und Branchentrends im Gerüstbau

Die Gerüstbaubranche profitiert von stabiler Nachfrage durch kontinuierliche Bautätigkeit, Sanierungsbedarf bei Bestandsimmobilien und regelmäßige Industriewartungen. Dieser Sockelbedarf sorgt für planbare Auftragslage. Die Branche ist weniger konjunkturanfällig als andere Bausektoren. Auch energetische Sanierungen treiben die Nachfrage. Der Trend geht verstärkt in Richtung Digitalisierung.

Immer mehr Unternehmen setzen auf Building Information Modeling (BIM) und digitale Bauplanung. Diese Technologien ermöglichen präzisere Gerüstplanung und effizientere Ressourcennutzung. Automatisierte Gerüstvermietungssysteme optimieren die Logistik. Online-Plattformen erleichtern die Kommunikation zwischen Auftraggebern und Gerüstbauern. Dieser Wandel erfordert Investitionen in IT-Infrastruktur und Mitarbeiterqualifikation.

Die Konsolidierung schreitet voran. Finanzinvestoren wie AURELIUS haben mehrere Gerüstbauunternehmen übernommen und zu größeren Einheiten zusammengeführt. Diese M&A-Aktivitäten zielen auf Skaleneffekte und überregionale Präsenz ab. Parallel dazu verschärfen sich die Anforderungen an Arbeitssicherheit. DIN- und EU-Normen werden strenger ausgelegt. Befähigungsnachweise und Zertifizierungen gewinnen an Bedeutung. Der Fachkräftemangel stellt eine weitere Herausforderung dar. Qualifizierte Gerüstbaumeister sind händeringend gesucht. Viele Betriebe reagieren mit verstärkter Ausbildung und attraktiveren Arbeitsbedingungen.

Welche Arten von Gerüstbauunternehmen gibt es?

Fassadengerüste bilden das Kerngeschäft vieler Gerüstbauunternehmen. Diese Standardgerüste ermöglichen Fassadenarbeiten, Renovierungen und Neubauten von Wohn- und Geschäftsgebäuden. Sie sind am weitesten verbreitet und werden für Maurer-, Maler- und Putzarbeiten benötigt. Dachgerüste stellen eine Spezialisierung für Dacharbeiten und Dachsanierungen dar.

Industriegerüste erfordern besondere Expertise. Sie kommen in Kraftwerken, Raffinerien, Chemieanlagen und Produktionshallen zum Einsatz. Diese Konstruktionen müssen höchsten Sicherheitsstandards genügen und werden oft unter laufendem Betrieb installiert. Spezialgerüstbauer entwickeln individuelle Lösungen für komplexe Bauvorhaben wie Brücken, Türme oder architektonisch anspruchsvolle Projekte.

Systemgerüste und Modulgerüste nutzen vorgefertigte, normierte Gerüstelemente. Sie ermöglichen schnellen Auf- und Abbau bei hoher Flexibilität. Arbeitsgerüste und Schutzgerüste dienen als Sicherheitskonstruktionen für Arbeitsplätze in der Höhe. Fahrgerüste und mobile Baugerüste bieten flexible Einsatzmöglichkeiten für wechselnde Arbeitsbereiche.

Eventtribünen und Fußgängerbrücken gehören zu den temporären Konstruktionen. Gerüstbauunternehmen errichten sie für Konzerte, Sportveranstaltungen oder als Übergänge bei Baustellen. Diese Nische erfordert spezifisches Know-how in Statik und Veranstaltungstechnik. Einige Unternehmen spezialisieren sich ausschließlich auf Gerüstvermietung, andere bieten Vollservice mit Planung, Montage und Wartung an. Mischbetriebe ergänzen ihr Portfolio um Hebetechnik, Baustellenlogistik oder Winterbau.

Für wen ist eine Liste von Gerüstbauunternehmen relevant?

Vertriebsabteilungen nutzen Branchenverzeichnisse zur Neukundengewinnung. Lkw-Händler bieten Gerüstbauunternehmen leistungsstarke Transportfahrzeuge für Gerüstteile an. Stahlbauer präsentieren maßgeschneiderte Stahlkonstruktionen als Ergänzung für komplexe Gerüste. Anbieter von Baumaschinen, Hebetechnik und Sicherheitsausrüstung erschließen mit Adresslisten gezielt neue Kundenkreise. Die direkte Ansprache ermöglicht effiziente Lead-Generierung.

Marketing-Teams setzen Gerüstbauunternehmen-Listen für zielgruppenspezifische Kampagnen ein. E-Mail-Marketing erreicht Entscheider mit geringem Aufwand. Post-Mailings mit haptischer Komponente erzielen hohe Aufmerksamkeit. Telefonakquise erlaubt direkten Dialog und schnelle Bedarfsermittlung. B2B-Marketingkampagnen lassen sich präzise auf Unternehmensgrößen, Regionen oder Spezialisierungen zuschneiden.

Prüfdienste und Sachverständige identifizieren potenzielle Auftraggeber für Gerüstprüfungen und Abnahmen. Regelmäßige Inspektionen sind gesetzlich vorgeschrieben. Firmenlisten erleichtern die systematische Akquise dieser Dienstleistungen. Marktforscher und Analysten nutzen Unternehmensdatenbanken für Branchenstudien, Wettbewerbsbeobachtung und Potenzialanalysen. Sie ermitteln Marktanteile, regionale Schwerpunkte und Strukturverschiebungen.

Investoren und M&A-Berater recherchieren mit Adressverzeichnissen Übernahmekandidaten und analysieren Dealgeschehen in der Gerüstbaubranche. Einkaufsabteilungen suchen Lieferanten für Bauprojekte und bereiten Ausschreibungen vor. Unternehmensberatungen verwenden Branchenverzeichnisse für Benchmarking und strategische Beratungsprojekte. Verbände und Innungen setzen sie zur Mitgliedergewinnung und für statistische Erhebungen ein.

Verfügbarkeit von Adressdaten und Firmenlisten

Über 4.145 verifizierte Firmenadressen stehen aktuell zur Verfügung. Diese Unternehmensdatenbanken enthalten umfassende Datenfelder: Firmenname, vollständige Postadresse, Telefonnummer, E-Mail-Adresse, Webseite, Ansprechpartner, Unternehmensgrößenklasse, Mitarbeiterzahl, Umsatz und Bilanzsumme. Die Datenqualität ist entscheidend für erfolgreiche Vertriebskampagnen. Täglich aktualisierte Bestände durch automatisierte Crawling-Technologie gewährleisten Aktualität.

Die Datenerhebung erfolgt DSGVO-konform aus öffentlich zugänglichen Quellen. Handelsregister, Online-Datenbanken und Unternehmenswebseiten bilden die Basis. Etablierte Anbieter garantieren verifizierte E-Mail-Adressen, vollständige Kontaktdaten und regelmäßige Qualitätsprüfungen. Manche Anbieter stellen kostenlose Muster zur Qualitätsprüfung bereit.

Die Preisgestaltung variiert je nach Umfang und Datenqualität. Komplette Listen starten ab 1.950 Euro für über 2.100 Gerüstbauunternehmen. Die Dateien liegen in serienbrief-fähiger Excel-Aufbereitung vor. Sie lassen sich direkt in CRM-Systeme, E-Mail-Marketing-Software oder Vertriebstools importieren. Verwendungszwecke umfassen Marketing, Vertrieb, Marktanalysen und Umfragen. Die rechtliche Konformität bei der Verwendung von Adresslisten erfordert Beachtung der DSGVO und des Gesetzes gegen unlauteren Wettbewerb.

Häufig gestellte Fragen zu Gerüstbauunternehmen in Deutschland

Wie viele Gerüstbauunternehmen gibt es in Deutschland?

Deutschland zählt 2.826 Gerüstbauunternehmen, die ausschließlich Tätigkeiten im Gerüstbau ausüben (Stand 2022). Berücksichtigt man Mischbetriebe mit zusätzlichen Dienstleistungen, erhöht sich die Anzahl auf 4.145 Unternehmen. Die Branche erwirtschaftete 2022 einen Gesamtumsatz von 3,8 Milliarden Euro und beschäftigte 33.245 tätige Personen, davon 28.178 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Durchschnittlich erzielt ein Gerüstbauunternehmen 1,3 Millionen Euro Umsatz bei zwölf Mitarbeitern.

Wo gibt es die meisten Gerüstbauunternehmen in Deutschland?

Nordrhein-Westfalen führt mit 743 Gerüstbauunternehmen, gefolgt von Bayern mit 535 und Baden-Württemberg mit 414 Betrieben. Diese drei Bundesländer vereinen 45,1 Prozent aller Gerüstbauunternehmen auf sich. Bei der Firmendichte pro 100.000 Einwohner liegt Brandenburg mit 7,36 an erster Stelle, gefolgt von Rheinland-Pfalz (7,01) und Hamburg (6,91). Das Saarland weist mit 2,86 Gerüstbauunternehmen pro 100.000 Einwohner die niedrigste Dichte auf. Die Konzentration in wirtschaftsstarken Regionen resultiert aus hoher Bevölkerungsdichte, intensiver Bautätigkeit und starker Industriepräsenz.

Welche Arten von Gerüstbauunternehmen gibt es?

Gerüstbauunternehmen spezialisieren sich auf verschiedene Gerüsttypen und Einsatzbereiche. Fassadengerüste für Renovierungen und Neubauten bilden das Standardsegment. Industriegerüste für Kraftwerke, Raffinerien und Chemieanlagen erfordern besondere Expertise. Spezialgerüstbau umfasst individuelle Lösungen für Brücken, Türme und architektonisch anspruchsvolle Projekte. Systemgerüste und Modulgerüste nutzen vorgefertigte Elemente für schnellen Auf- und Abbau. Arbeitsgerüste, Schutzgerüste, Fahrgerüste und mobile Baugerüste ergänzen das Angebot. Eventtribünen und Fußgängerbrücken bilden eine Nische für temporäre Konstruktionen. Unternehmen unterscheiden sich zudem nach Geschäftsmodell: reine Gerüstvermietung oder Vollservice mit Planung, Montage und Wartung.

Wie groß sind Gerüstbauunternehmen durchschnittlich?

Gerüstbauunternehmen beschäftigen durchschnittlich zwölf Mitarbeiter und erwirtschaften im Schnitt 1,3 Millionen Euro Jahresumsatz. Die Branche ist von kleinen und mittelständischen Strukturen geprägt. Kleinstunternehmen und Kleinunternehmen dominieren den Markt. Nur wenige Großunternehmen existieren im Gerüstbau. Die größten Betriebe wie BPG Building Partners Group GmbH (34 Millionen Euro), Teupe & Söhne Gerüstbau GmbH (33 Millionen Euro) oder Söll Gerüstbau (32 Millionen Euro) bilden die Ausnahme. Je sozialversicherungspflichtig Beschäftigtem entfällt ein Umsatzanteil von 134.636 Euro.

Welche rechtlichen Anforderungen gelten für Gerüstbauunternehmen?

Gerüstbau zählt zu den zulassungspflichtigen Vollhandwerken nach der Handwerksordnung und ist Teil des Bauhauptgewerbes. Selbstständige Gerüstbauer benötigen einen Meisterbrief oder eine Ausnahmebewilligung sowie mindestens zehn Jahre Berufserfahrung. Der Meistertitel muss nicht zwingend im Gerüstbau erworben sein, ein Meisterbrief aus einem anderen Baugewerk genügt. Für die Montage von Gerüsten ab zwei Metern Höhe sind Befähigungsnachweise nach TRBS 2121 Teil 1 erforderlich. DIN- und EU-Normen regeln Arbeitssicherheit und Konstruktionsstandards. Jedes Gerüst benötigt ein Zertifikat von einer geschulten Fachkraft.

Wofür werden Firmenlisten von Gerüstbauunternehmen verwendet?

Adresslisten von Gerüstbauunternehmen dienen primär dem Vertrieb und der Neukundengewinnung. Zulieferer wie Lkw-Händler, Stahlbauer oder Anbieter von Baumaschinen nutzen sie für gezielte Akquise. Marketing-Abteilungen setzen Adresslisten für B2B-Kampagnen ein, etwa E-Mail-Marketing, Post-Mailings oder Telefonakquise. Marktforscher verwenden Unternehmensdatenbanken für Branchenstudien, Wettbewerbsanalysen und Potenzialermittlung. Investoren und M&A-Berater recherchieren Übernahmekandidaten. Einkaufsabteilungen suchen Lieferanten für Bauprojekte und bereiten Ausschreibungen vor. Prüfdienste identifizieren Auftraggeber für gesetzlich vorgeschriebene Gerüstprüfungen. Verbände nutzen Listen zur Mitgliedergewinnung und für statistische Erhebungen.

Datenverfügbarkeit: Gerüstbauunternehmen

Übersicht der verfügbaren Datenfelder für Gerüstbauunternehmen in Deutschland.

Firmenname
Branche
Postadresse
Allgemeine Telefonnummer
Faxnummer
Webseite
Allgemeine E-Mail-Adresse

Alle Angaben stammen aus öffentlich zugänglichen Unternehmensquellen und werden ausschließlich zu geschäftlichen Zwecken gemäß DSGVO verarbeitet. Stand: April 2026.

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Häufig gestellte Fragen

Wie viele Gerüstbauunternehmen gibt es in Deutschland?
Deutschland zählt 2.826 Gerüstbauunternehmen, die ausschließlich Tätigkeiten im Gerüstbau ausüben (Stand 2022). Berücksichtigt man Mischbetriebe mit zusätzlichen Dienstleistungen, erhöht sich die Anzahl auf 4.145 Unternehmen. Die Branche erwirtschaftete 2022 einen Gesamtumsatz von 3,8 Milliarden Euro und beschäftigte 33.245 tätige Personen, davon 28.178 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Durchschnittlich erzielt ein Gerüstbauunternehmen 1,3 Millionen Euro Umsatz bei zwölf Mitarbeitern.
Welche sind die größten Gerüstbauunternehmen in Deutschland?
Zu den größten Gerüstbauunternehmen in Deutschland zählen unter anderem XERVON, Teupe & Söhne Gerüstbau, Söll Gerüstbau, Burkart Gerüstbau und MELIK Gerüstbau. Eine Übersicht mit 10 Unternehmen, Sitz und Website finden Sie im Abschnitt „10 der größten Gerüstbauunternehmen in Deutschland“ weiter oben.
Wo gibt es die meisten Gerüstbauunternehmen in Deutschland?
Nordrhein-Westfalen führt mit 743 Gerüstbauunternehmen, gefolgt von Bayern mit 535 und Baden-Württemberg mit 414 Betrieben. Diese drei Bundesländer vereinen 45,1 Prozent aller Gerüstbauunternehmen auf sich. Bei der Firmendichte pro 100.000 Einwohner liegt Brandenburg mit 7,36 an erster Stelle, gefolgt von Rheinland-Pfalz (7,01) und Hamburg (6,91). Das Saarland weist mit 2,86 Gerüstbauunternehmen pro 100.000 Einwohner die niedrigste Dichte auf. Die Konzentration in wirtschaftsstarken Regionen resultiert aus hoher Bevölkerungsdichte, intensiver Bautätigkeit und starker Industriepräsenz.
Welche Arten von Gerüstbauunternehmen gibt es?
Gerüstbauunternehmen spezialisieren sich auf verschiedene Gerüsttypen und Einsatzbereiche. Fassadengerüste für Renovierungen und Neubauten bilden das Standardsegment. Industriegerüste für Kraftwerke, Raffinerien und Chemieanlagen erfordern besondere Expertise. Spezialgerüstbau umfasst individuelle Lösungen für Brücken, Türme und architektonisch anspruchsvolle Projekte. Systemgerüste und Modulgerüste nutzen vorgefertigte Elemente für schnellen Auf- und Abbau. Arbeitsgerüste, Schutzgerüste, Fahrgerüste und mobile Baugerüste ergänzen das Angebot. Eventtribünen und Fußgängerbrücken bilden eine Nische für temporäre Konstruktionen. Unternehmen unterscheiden sich zudem nach Geschäftsmodell: reine Gerüstvermietung oder Vollservice mit Planung, Montage und Wartung.
Wie groß sind Gerüstbauunternehmen durchschnittlich?
Gerüstbauunternehmen beschäftigen durchschnittlich zwölf Mitarbeiter und erwirtschaften im Schnitt 1,3 Millionen Euro Jahresumsatz. Die Branche ist von kleinen und mittelständischen Strukturen geprägt. Kleinstunternehmen und Kleinunternehmen dominieren den Markt. Nur wenige Großunternehmen existieren im Gerüstbau. Die größten Betriebe wie BPG Building Partners Group GmbH (34 Millionen Euro), Teupe & Söhne Gerüstbau GmbH (33 Millionen Euro) oder Söll Gerüstbau (32 Millionen Euro) bilden die Ausnahme. Je sozialversicherungspflichtig Beschäftigtem entfällt ein Umsatzanteil von 134.636 Euro.
Welche rechtlichen Anforderungen gelten für Gerüstbauunternehmen?
Gerüstbau zählt zu den zulassungspflichtigen Vollhandwerken nach der Handwerksordnung und ist Teil des Bauhauptgewerbes. Selbstständige Gerüstbauer benötigen einen Meisterbrief oder eine Ausnahmebewilligung sowie mindestens zehn Jahre Berufserfahrung. Der Meistertitel muss nicht zwingend im Gerüstbau erworben sein, ein Meisterbrief aus einem anderen Baugewerk genügt. Für die Montage von Gerüsten ab zwei Metern Höhe sind Befähigungsnachweise nach TRBS 2121 Teil 1 erforderlich. DIN- und EU-Normen regeln Arbeitssicherheit und Konstruktionsstandards. Jedes Gerüst benötigt ein Zertifikat von einer geschulten Fachkraft.
Wofür werden Firmenlisten von Gerüstbauunternehmen verwendet?
Adresslisten von Gerüstbauunternehmen dienen primär dem Vertrieb und der Neukundengewinnung. Zulieferer wie Lkw-Händler, Stahlbauer oder Anbieter von Baumaschinen nutzen sie für gezielte Akquise. Marketing-Abteilungen setzen Adresslisten für B2B-Kampagnen ein, etwa E-Mail-Marketing, Post-Mailings oder Telefonakquise. Marktforscher verwenden Unternehmensdatenbanken für Branchenstudien, Wettbewerbsanalysen und Potenzialermittlung. Investoren und M&A-Berater recherchieren Übernahmekandidaten. Einkaufsabteilungen suchen Lieferanten für Bauprojekte und bereiten Ausschreibungen vor. Prüfdienste identifizieren Auftraggeber für gesetzlich vorgeschriebene Gerüstprüfungen. Verbände nutzen Listen zur Mitgliedergewinnung und für statistische Erhebungen.

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