Glasereien Firmenliste Deutschland
Greifen Sie auf verifizierte Glasereien-Unternehmen in Deutschland zu – mit Kontaktdaten, Firmenprofilen und, wo verfügbar, Ansprechpartnern.

inkl. Geschäftsführer, E-Mail, Telefon, Adresse · DSGVO-konform · sofort verfügbar
Branchenexperte
Von branchenlisten.de
Aktualisiert am
Das Wichtigste in Kürze
- Deutschland zählt 3.133 registrierte Glasereien gemäß Handwerkszählung 2022. Unsere Firmendatenbank erfasst 2.824 Glaserbetriebe. Die Abweichung entsteht durch unterschiedliche Erfassungsmethoden.
- Die Glaserbranche erwirtschaftet 3,1 Milliarden Euro Jahresumsatz bei 22.639 tätigen Personen. Pro Betrieb entspricht das 973.883 Euro Umsatz und 134.775 Euro je tätiger Person.
- führt mit Glasereien, gefolgt von mit und mit Betrieben. Die südlichen Bundesländer zeigen die höchste Konzentration.
- Bei der Firmendichte liegt Baden-Württemberg mit 5,57 Glasereien pro 100.000 Einwohner vorn, gefolgt von Thüringen (4,96) und Bayern (4,77).
- Die Branche gliedert sich in zwei zulassungspflichtige Hauptfachrichtungen: Fenster- und Glasfassadenbau sowie Verglasung und Glasbau. Beide unterliegen der Meisterpflicht.
- Firmenlisten von Glasereien nutzen hauptsächlich Glashersteller, Werkzeughändler, Vertriebsteams und Marketing-Abteilungen für Neukundengewinnung und B2B-Kommunikation.
- Vollständige Adressdaten mit bis zu 95 Prozent Telefonnummern-Abdeckung und 87 Prozent E-Mail-Verfügbarkeit stehen über kommerzielle Datenanbieter zur Verfügung. Sie aktualisieren täglich.
Was sind Glasereien?
Glasereien sind spezialisierte Handwerksbetriebe für Gestaltung, Montage und Reparatur von Glaselementen. Ihr Tätigkeitsfeld umfasst Außen- und Innenbereiche von Gebäuden. Zu den klassischen Arbeiten gehören Glasfassadenbau, Verglasung, Duschkabinen, Isolierglas sowie Glasreparaturen. Diese Betriebe vereinen traditionelles Handwerk mit modernen Anforderungen an Energieeffizienz und Design.
Rechtlich zählen Glasereien zu den zulassungspflichtigen Gewerken. Wer einen Glaserbetrieb führen möchte, benötigt in der Regel den Meistertitel oder eine entsprechende Ausnahmegenehmigung. Diese Regelung sichert hohe Qualitätsstandards. Wirtschaftlich ordnet sich das Glasergewerbe dem Baugewerbe und speziell dem Innenausbau zu. Die Branche bildet eine wichtige Schnittstelle zwischen Rohglasherstellung und Endverbraucher.
In Branchenverzeichnissen findet sich die Firmenliste unter verschiedenen Bezeichnungen: Glaserbetriebe, Glasereibetriebe, Bauglasereien oder Kunstglasereien. Diese Begriffe beschreiben jeweils unterschiedliche Spezialisierungen. Der Sammelbegriff umfasst alle Betriebe, die gewerblich mit der Verarbeitung von Flachglas arbeiten.
Wie viele Glasereien gibt es in Deutschland?
Die offizielle Statistik weist für Deutschland 3.133 Glasereien aus (Stand 2022). Diese Zahl erfasst alle beim Handelsregister eingetragenen Betriebe des Glasergewerbes. Kommerzielle Datenbanken zählen hingegen 3.397 Glaserbetriebe. Der Unterschied erklärt sich durch erweiterte Erfassungsmethoden: Kommerzielle Anbieter nutzen neben amtlichen Quellen auch Webcrawler, öffentliche Verzeichnisse und KI-gestützte Datenanalyse.
In den 3.133 Betrieben arbeiten insgesamt 22.639 tätige Personen, davon 17.182 Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Pro Betrieb sind durchschnittlich sieben Personen tätig. Die Branche erwirtschaftet einen Jahresumsatz von rund 3,1 Milliarden Euro. Das entspricht einem durchschnittlichen Betriebsumsatz von 973.883 Euro. Der Umsatz je tätiger Person liegt bei 134.775 Euro, während je Arbeitnehmer 177.580 Euro umgesetzt werden. Diese Kennzahlen zeigen überwiegend kleinere bis mittelständische Handwerksbetriebe mit solider wirtschaftlicher Basis.
Die Marktentwicklung gilt als stabil. Es gibt keine dramatischen Wachstumsraten, doch die Nachfrage bleibt konstant. Treiber sind energetische Sanierungen, moderne Architektur mit großflächigen Glasfassaden und der Trend zu offenen Wohnkonzepten mit Glaselementen. Das Branchenverzeichnis spiegelt damit einen etablierten, krisenfesten Markt wider.
Regionale Verteilung: Glasereien nach Bundesland
Die regionale Verteilung zeigt deutliche Schwerpunkte in den südlichen Bundesländern. Bayern führt mit Betrieben. Baden-Württemberg folgt mit und Nordrhein-Westfalen mit Glasereien. Diese drei Bundesländer vereinen bereits mehr als die Hälfte aller deutschen Glaserbetriebe. Die nachfolgende Tabelle gibt einen vollständigen Überblick über alle 16 Bundesländer.
| Bundesland | Unternehmen | Anteil |
|---|---|---|
| Bayern | 628 | 22,2 % |
| Nordrhein-Westfalen | 564 | 20,0 % |
| Baden-Württemberg | 304 | 10,8 % |
| Niedersachsen | 201 | 7,1 % |
| Berlin | 153 | 5,4 % |
| Hessen | 146 | 5,2 % |
| Sachsen | 146 | 5,2 % |
| Schleswig-Holstein | 135 | 4,8 % |
| Brandenburg | 111 | 3,9 % |
| Thüringen | 93 | 3,3 % |
| Rheinland-Pfalz | 90 | 3,2 % |
| Mecklenburg-Vorpommern | 79 | 2,8 % |
| Hamburg | 68 | 2,4 % |
| Sachsen-Anhalt | 67 | 2,4 % |
| Bremen | 25 | 0,9 % |
| Saarland | 14 | 0,5 % |
Betrachtet man die Firmendichte pro 100.000 Einwohner, ergibt sich ein differenzierteres Bild. Baden-Württemberg führt mit 5,57 Glasereien pro 100.000 Einwohner, gefolgt von Thüringen (4,96), Bayern (4,77), Bremen (4,70) und Schleswig-Holstein (4,44). Diese Werte lassen sich durch unterschiedliche Faktoren erklären: Bevölkerungsdichte, Bautätigkeit, Wirtschaftsstruktur und historisch gewachsene Handwerkstraditionen.
In Baden-Württemberg und Bayern profitiert die Branche von einer starken Bau- und Immobilienwirtschaft sowie von vielen mittelständischen Unternehmen als Geschäftskunden. Nordrhein-Westfalen punktet durch hohe Bevölkerungszahlen und urbane Zentren mit intensiver Sanierungstätigkeit im Altbaubestand.
Marktentwicklung und Trends im Glasergewerbe
Die Digitalisierung verändert auch das traditionelle Glaserhandwerk spürbar. Online-Shops für Flachglas und Spezialglas ermöglichen es Handwerksbetrieben, Materialien einfacher zu beschaffen und Endkunden direkt zu beliefern. Gleichzeitig entstehen neue Vertriebswege. Glasereien nutzen verstärkt Social Media und Website-Integration, um ihre Leistungen zu präsentieren und Aufträge zu generieren.
Produktseitig treiben Innovationen die Branche voran. Isolierglas mit verbesserter Wärmedämmung, Sicherheitsglas für erhöhte Einbruchsicherheit und Glasveredelung durch Beschichtungen oder Bedruckung gewinnen an Bedeutung. Die Nachfrage nach energieeffizienten Fassadenlösungen, Wintergärten und hochwertigen Glasduschen wächst kontinuierlich. Moderne Architektur setzt verstärkt auf großflächige Verglasungen, die natürliches Licht ins Gebäudeinnere bringen. Sie erfüllen gleichzeitig hohe Anforderungen an Schallschutz und Wärmedämmung.
Regulatorisch bleibt die Branche durch die Handwerksordnung geprägt. Die Meisterpflicht sichert Qualitätsstandards, stellt aber auch eine Eintrittsbarriere dar. Die Betriebsstruktur ist kleinteilig. Mit durchschnittlich sieben Mitarbeitern pro Betrieb dominieren Kleinunternehmen und mittelständische Familienbetriebe. Diese Struktur ermöglicht flexible Kundenbetreuung und individuelle Lösungen, begrenzt jedoch Skaleneffekte und Marktmacht gegenüber Lieferanten.
Welche Arten von Glasereien gibt es?
Die Handwerksordnung unterscheidet zwei Hauptfachrichtungen im Glasergewerbe: Fenster- und Glasfassadenbau sowie Verglasung und Glasbau. Betriebe der ersten Fachrichtung konzentrieren sich auf den konstruktiven Glasbau. Sie errichten Glasfassaden, montieren großflächige Fensterfronten und führen Holzschutzarbeiten durch. Zudem warten und reparieren sie die eingesetzten Spezialgeräte und Maschinen selbst. Diese Betriebe arbeiten häufig für gewerbliche Auftraggeber im Neubau und bei Sanierungsprojekten.
Glasereien der Fachrichtung Verglasung und Glasbau widmen sich stärker gestalterischen Aspekten. Kunstverglasung, Restaurierung historischer Glaselemente und die Einrahmung von Bildern gehören zu ihrem Portfolio. Diese Betriebe bedienen sowohl Privatkunden als auch Kirchen, Museen und Denkmalpfleger.
Daneben existieren weitere Spezialisierungen. Kunstglasereien fertigen individuelle Glaskunstwerke und restaurieren wertvolle historische Verglasungen. Autoglasereien konzentrieren sich auf die Reparatur und den Austausch von Fahrzeugscheiben. Sie bilden eine eigenständige Marktnische mit spezifischen Anforderungen an Material und Technik. Isolierglasherstellung und Sicherheitsglasherstellung sind eher industriell geprägte Bereiche. Dort fertigen größere Produktionsanlagen Glaselemente für Handwerksbetriebe vor.
Die Flachglasverarbeitung umfasst Betriebe, die Rohglas zuschneiden, bearbeiten und veredeln. Sie beliefern sowohl Glasereien als auch Endkunden mit maßgefertigten Glaselementen. Diese Vielfalt zeigt: Das Branchenverzeichnis bildet ein breites Spektrum ab, das von traditionellem Handwerk bis zu industrieller Fertigung reicht.
Für wen ist eine Liste von Glasereien relevant?
Glashersteller und Zulieferer nutzen Firmenlisten, um ihre Produkte direkt an Verarbeitungsbetriebe zu vertreiben. Flachglas, Spezialglas, Isolierglas und Verarbeitungsmaterialien finden so den Weg zum Handwerker. Eine aktuelle Adressliste ermöglicht gezielte Vertriebskampagnen und erspart aufwändige Eigenrecherche. Mit konkreten Kontaktdaten lassen sich neue Absatzregionen systematisch erschließen.
Werkzeughandel und Maschinenbau sprechen Glaserbetriebe an, um Spezialwerkzeuge, Schneidegeräte, Schleifmaschinen und Betriebsausstattung zu verkaufen. Glasereien erneuern und erweitern ihre Ausrüstung regelmäßig. Das bietet kontinuierliche Vertriebschancen. Abrechnungsdienstleister und Softwareanbieter offerieren Handwerksbetrieben digitale Lösungen für Buchhaltung, Auftragsmanagement und Kundenverwaltung. Eine Firmendatenbank hilft, diese Zielgruppe effizient zu erreichen.
Vertriebsteams für B2B-Produkte setzen auf Firmenlisten zur Lead-Generierung. E-Mail-Marketing, Post-Mailing und Telefonakquise sind klassische Kanäle, um Glasereien als Neukunden zu gewinnen. Marketing-Abteilungen und Agenturen nutzen Adressdaten für Zielgruppenansprachen in Kampagnen, bei denen Streuverluste minimiert werden sollen. Fuhrpark-Werbung, Social-Media-Anzeigen und Website-Integration ergänzen die Palette der Anwendungsmöglichkeiten.
Marktforscher und Analysten greifen auf Glaserei-Listen zurück, um Wettbewerbsanalysen durchzuführen, Branchenreports zu erstellen und Marktpotenziale zu bewerten. Auch Lieferantensuche und Partnersuche profitieren von strukturierten Firmendatenbanken. Wer Kooperationen anbahnen oder Aufträge vergeben möchte, findet hier einen Überblick über mögliche Geschäftspartner. Die Unternehmensdatenbank dient somit vielfältigen geschäftlichen Zwecken jenseits reiner Werbung.
Datenverfügbarkeit: Glasereien
Übersicht der verfügbaren Datenfelder für Glasereien in Deutschland.
Alle Angaben stammen aus öffentlich zugänglichen Unternehmensquellen und werden ausschließlich zu geschäftlichen Zwecken gemäß DSGVO verarbeitet. Stand: April 2026.
Stellen Sie Ihre Glasereien-Liste jetzt individuell zusammen
Datenfelder auswählenDatenabdeckung
Anteil der Einträge (2.824) mit dem jeweiligen Datenfeld.
Häufig gestellte Fragen
Wie viele Glasereien gibt es in Deutschland?
In welchem Bundesland gibt es die meisten Glasereien?
Welche Fachrichtungen gibt es im Glasergewerbe?
Welche Datenfelder sind in Glaserei-Listen verfügbar?
Wie aktuell sind Firmenlisten von Glasereien?
Für welche Zwecke werden Glaserei-Listen verwendet?
Erstellen Sie jetzt Ihre individuelle Branchenliste
Individuelle Liste erstellenVerwandte Branchen
Entdecken Sie weitere Firmenlisten aus verwandten Branchen.
Das Vertrauen führender Unternehmen
Überzeugen Sie sich selbst.
Starten Sie mit 50 kostenlosen Leads. Keine Kreditkarte erforderlich.