Maurerbetriebe Firmenliste Deutschland
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Von branchenlisten.de
Aktualisiert am
Das Wichtigste in Kürze
- In Deutschland waren 2022 insgesamt 31.574 Maurer- und Betonbaubetriebe aktiv (Stand 2022).
- Die Branche erwirtschaftete einen jährlichen Gesamtumsatz von 75,9 Milliarden Euro. Der durchschnittliche Umsatz je Betrieb betrug rund 2,4 Millionen Euro.
- Mit 390.293 Beschäftigten und durchschnittlich 12 Mitarbeitern je Betrieb zählt das Maurerhandwerk zu den beschäftigungsintensivsten Gewerken im deutschen Bauhauptgewerbe.
- Nordrhein-Westfalen ( Betriebe), Bayern () und Niedersachsen () führen die regionale Verteilung nach absoluter Betriebszahl an.
- Die höchste Betriebsdichte je 100.000 Einwohner verzeichnen Brandenburg (43,61) und Thüringen (40,24). Saarland (6,41) und Bremen (8,97) bilden das Schlusslicht.
- Der reale Umsatz im Bauhauptgewerbe sank 2023 um über 5 Prozent und 2024 um weitere rund 4 Prozent. Fachkräftemangel, steigende Kosten und rückläufiger Wohnungsbau treiben diesen Trend.
- Maurer und Betonbauer gehören gemäß Handwerksordnung (HWO, Anlage A, Kennzahl A-01) zum zulassungspflichtigen Handwerk des Bauhauptgewerbes.
- Unsere Maurerbetriebe-Adressliste mit 1.956 verifizierten Einträgen steht für B2B-Vertrieb, Marketing und Marktanalyse zur Verfügung.
Was sind Maurerbetriebe und was machen sie?
Maurerbetriebe sind spezialisierte Handwerksbetriebe im Bauhauptgewerbe. Sie führen Mauerwerksarbeiten im Hoch- und Tiefbau aus. Wer die Liste Maurerbetriebe Deutschland durchsucht, findet klassische Rohbauer ebenso wie spezialisierte Betonbauer. Zu den Kernaufgaben zählen das Errichten von Rohbauten für Wohn- und Geschäftsgebäude, das Mauern und Verputzen von Wänden sowie das Betonieren von Fundamenten. Viele Betriebe übernehmen außerdem Abbruch- und Umbauarbeiten. Damit sind sie sowohl im Neubau als auch im Bestandsbau tätig.
Die Rechtslage ist klar geregelt. Das Maurerhandwerk gehört zu den zulassungspflichtigen Handwerken gemäß HWO Anlage A, Kennzahl A-01. Ein Meisterbrief ist für die selbstständige Betriebsführung verpflichtend. Die Wirtschaftsstatistik erfasst Maurerbetriebe gemeinsam mit Betonbauern als Gruppe und ordnet sie dem Bauhauptgewerbe zu. Im Branchenverzeichnis und Firmenverzeichnis finden sich diese Betriebe unter Begriffen wie Rohbauunternehmen, Betonbauer und allgemein Bauunternehmen.
Strukturell dominieren Kleinst- und Kleinunternehmen das Bild. Von den erfassten Betrieben gehören 8.317 zum Kleingewerbe, weitere 4.497 sind Kleinstunternehmen und 4.346 Kleinunternehmen. Nur 261 Betriebe zählen zum Mittelstand, lediglich 39 sind als Großunternehmen klassifiziert. Das Maurerhandwerk ist ein ausgesprochenes Kleingewerbe mit familiengeführten Strukturen und lokaler Marktpräsenz. Verwandte Gewerke wie Stuckateure, Fassadenbauer und Trockenbauer grenzen sich durch ihre Spezialisierung im Ausbaubereich klar ab.
Wie viele Maurerbetriebe gibt es in Deutschland?
Deutschland zählt 31.574 Maurer- und Betonbaubetriebe (Stand 2022). Diese Zahl umfasst alle Betriebe der HWO-Gruppe A-01, also Maurer und Betonbauer gemeinsam. Unsere Firmendatenbank erfasst 1.956 verifizierte Einträge: Prozent enthalten eine Postanschrift, Prozent eine Telefonnummer und Prozent eine E-Mail-Adresse. Die Differenz erklärt sich durch unterschiedliche Erfassungsmethoden. Die statistische Zählung umfasst alle gemeldeten Betriebe. Eine praxisorientierte Adressliste enthält nur aktiv erreichbare Unternehmen.
Die wirtschaftlichen Marktdaten der Branche sind beachtlich. Der Gesamtumsatz liegt bei 75,9 Milliarden Euro jährlich, der Durchschnittsumsatz je Betrieb bei rund 2,4 Millionen Euro. Insgesamt sind 390.293 Personen in der Branche tätig, davon 337.346 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Pro Betrieb arbeiten durchschnittlich 12 Personen. Die Größenverteilung belegt die ausgeprägte Kleinteiligkeit: Mehr als zwei Drittel aller Betriebe sind Kleingewerbe, Kleinstunternehmen oder Kleinunternehmen.
Der Markttrend ist seit 2023 rückläufig. Der reale Umsatz im Bauhauptgewerbe sank 2023 um über 5 Prozent, 2024 folgte ein weiterer Rückgang von rund 4 Prozent. Der Wohnungsbausektor leidet besonders unter stark gestiegenen Zinsen und fehlender Nachfrage nach Neubauprojekten. Steigende Materialkosten, höhere Energiepreise und ein akuter Fachkräftemangel verschärfen die Lage. Die Branche befindet sich in einer Phase der strukturellen Anpassung.
Regionale Verteilung: Maurerbetriebe nach Bundesland
Die Verteilung der Maurerbetriebe über Deutschland folgt keinem einheitlichen Muster. Bevölkerungsdichte, regionale Bautätigkeit und historische Wirtschaftsstrukturen prägen das Bild gemeinsam. Wirtschaftsstarke Flächenländer dominieren bei absoluten Zahlen. Strukturschwächere Regionen weisen teils überraschend hohe Betriebsdichten auf.
Die absoluten Spitzenreiter Nordrhein-Westfalen, Bayern und Niedersachsen spiegeln deren Stellung als bevölkerungsreichste Bundesländer wider. Besonders aufschlussreich ist die Betriebsdichte je 100.000 Einwohner. Brandenburg führt hier mit 43,61 Betrieben, Thüringen folgt mit 40,24 deutlich vor allen anderen Ländern. Der erhöhte Sanierungsbedarf ostdeutscher Bausubstanz sowie eine geringere Bevölkerungsdichte erklären diese Spitzenstellung. Saarland und Bremen bilden mit Werten unter das Schlusslicht. In diesen kleinflächigen, städtisch geprägten Regionen decken wenige, teils größere Betriebe den lokalen Markt ab.
Marktentwicklung und aktuelle Trends bei Maurerbetrieben
Das Bauhauptgewerbe befindet sich seit 2022 in einer strukturellen Korrekturphase. Der reale Umsatzrückgang von über 5 Prozent im Jahr 2023 war keine kurze Delle, sondern der Beginn einer anhaltenden Anpassung. Der Wohnungsneubau trägt die Hauptlast: Gestiegene Bauzinsen, hohe Materialpreise und unsichere politische Rahmenbedingungen haben Investoren und Bauträger zur Zurückhaltung bewogen. Für Maurerbetriebe bedeutet das weniger Aufträge im klassischen Kerngeschäft Hochbau.
Der Fachkräftemangel verschärft die Lage strukturell. Ausbildungszahlen sinken, erfahrene Mitarbeiter gehen in Rente und Nachwuchs ist schwer zu gewinnen. Das treibt Lohnkosten nach oben und schränkt verfügbare Kapazitäten ein. Die Kosten steigen. Betriebe reagieren mit höheren Stundensätzen, die für Maurer zwischen 35 und 50 Euro, für Betonbauer zwischen 40 und 70 Euro liegen. Neue Technologien wie BIM-Methodik und digitale Baupläne verändern die Arbeitsprozesse zunehmend. Betriebe, die diese Instrumente frühzeitig einführen, sichern sich messbare Effizienzvorteile.
Chancen bieten sich im Sanierungs- und Umbaugeschäft. Energetische Sanierungen mit staatlicher Förderung bleiben ein stabiles Segment, das auch in schwierigen Konjunkturphasen Nachfrage generiert. Der strukturelle Nachholbedarf, besonders in ostdeutschen Bundesländern, schafft kontinuierliche Auftragsmöglichkeiten. Experten rechnen mit einer Stabilisierung ab 2026, wenn sinkende Zinsen und auslaufende Kostenpressung wieder mehr Bauprojekte ermöglichen.
Welche Arten von Maurerbetrieben gibt es?
Maurerbetriebe decken ein breites Spektrum ab, das weit über das klassische Mauern von Ziegelwänden hinausgeht.
Hochbau ist das traditionelle Kerngeschäft. Hochbaumaurer errichten Rohbauten für Wohn- und Geschäftsgebäude, setzen Wände und Decken und arbeiten eng mit Zimmerleuten sowie Ausbaugewerken zusammen. Sie liefern die tragende Struktur eines Gebäudes.
Tiefbau umfasst erdberührende Konstruktionen wie Fundamente, Keller und Stützmauern. Tiefbaumaurer schaffen die Basis aller weiteren Gewerke und sind bei nahezu jedem Neubau unverzichtbar.
Rohbauunternehmen spezialisieren sich ausschließlich auf den Rohbau ohne Ausbaugewerke. Sie treten häufig als Subunternehmer für Generalunternehmer auf und liefern fertige Rohbaukörper für den weiteren Innenausbau.
Verputzarbeiten bilden ein eigenes Segment mit spezifischem Know-how. Innen- und Außenputz, Fassadengestaltung und Wärmedämm-Verbundsysteme erfordern andere Materialien und Verarbeitungstechniken als der Rohbau.
Betonbau und Fundamentarbeiten umfassen Stahlbetonkonstruktionen, Fundamentlegung und Kellerarbeiten. Betonbauer arbeiten mit Schalungen, Bewehrungsstahl und Fertigbeton, oft bei gewerblichen oder öffentlichen Bauprojekten.
Abbruch- und Umbauarbeiten gewinnen als Segment an Bedeutung. Kernsanierungen, Rückbauten und Abrissarbeiten profitieren vom wachsenden Sanierungsbedarf im deutschen Gebäudebestand. Der Markt wächst.
Hochspezialisierte Nischen wie Sichtmauerwerk, Natursteinmauerwerk und Denkmalpflege verlangen besondere handwerkliche Qualifikationen und erzielen höhere Preise. Natursteinarbeiten kosten je nach Ausführung 200 bis 300 Euro pro Quadratmeter. Einfaches Ziegelmauerwerk schlägt mit 40 bis 100 Euro zu Buche. Alle genannten Untertypen fallen unter HWO Anlage A, Kennzahl A-01, und die Wirtschaftsstatistik erfasst sie im Bauhauptgewerbe.
Für wen ist eine Liste von Maurerbetrieben relevant?
Eine strukturierte Adressliste oder ein Branchenbuch der Maurerbetriebe ist für verschiedene Zielgruppen im B2B-Bereich ein praxisnahes Arbeitsmittel.
Baustofflieferanten und Betonhersteller gehören zu den wichtigsten Nutzern. Sie beliefern Maurerbetriebe regelmäßig mit Zement, Ziegeln, Betonmischungen und weiteren Baumaterialien. Eine vollständige Firmenliste ermöglicht gezielten Direktvertrieb ohne aufwendige Eigenrecherche. Wer auf eine fertige Maurerbetriebe-Adressliste zurückgreift, spart nach Erfahrungswerten bis zu 378 Stunden Recherchezeit je Listenkauf.
Arbeitsschutz-Großhändler benötigen qualifizierte Adressdaten für den Vertrieb von Schutzkleidung, Sicherheitszubehör und Arbeitsmitteln. Auf Baustellen sind diese gesetzlich vorgeschrieben. Post-Mailing und Telefonakquise sind bewährte Kanäle für die Neukundengewinnung in diesem Segment.
Bausoftware-Anbieter finden in Maurerbetrieben eine Kernzielgruppe für Kalkulations- und Bauplanungstools. Die Digitalisierung des Handwerks schreitet voran, der Bedarf an passenden Lösungen wächst. E-Mail-Marketing an Maurerbetriebe liefert direkte Zugänge zu Entscheidern.
Weiterbildungs- und Beratungsanbieter nutzen eine Maurerbetriebe-Kontaktdatenbank für die Ansprache zu Schulungsangeboten rund um Meisterbrief, Arbeitssicherheit und digitale Bauprozesse. Bundesverbände und Innungen setzen Adressdaten für Mitgliederakquise und Verbandskommunikation ein.
Marktforscher und Analysten profitieren von vollständigen Daten für Branchenanalysen, Segmentierungen und Umfragen. Ein aktueller Branchenreport zur Maurerbranche liefert belastbare Kennzahlen für Investitionsentscheidungen. Vertriebsteams nutzen die Informationen als Basis für Kaltakquise, Telefonvertrieb und Direktmarketing. Investoren und Unternehmensberater setzen eine Unternehmensdatenbank für die Identifikation von Zielunternehmen ein. Die Anwendungsfälle reichen vom einmaligen Marktüberblick bis zur dauerhaften Vertriebsunterstützung.
Häufig gestellte Fragen zu Maurerbetrieben in Deutschland
Wie viele Maurerbetriebe gibt es in Deutschland?
Deutschland zählt 31.574 Maurer- und Betonbaubetriebe (Stand 2022). Die Gruppe umfasst alle Betriebe der HWO-Gruppe A-01, also Maurer und Betonbauer gemeinsam. Unsere Firmendatenbank erfasst 1.956 Betriebe mit verifizierten Kontaktdaten. Der Markt ist seit 2023 rückläufig: Baukonjunkturkrise, Fachkräftemangel und steigende Kosten belasten den Wirtschaftszweig messbar.
Welche Bundesländer haben die meisten Maurerbetriebe?
führt mit Betrieben, gefolgt von () und (). Diese drei Bundesländer vereinen mehr als ein Viertel aller deutschen Maurerbetriebe auf sich. Nach Betriebsdichte je 100.000 Einwohner liegen Brandenburg (43,61) und Thüringen (40,24) vorn. Saarland (6,41) und Bremen (8,97) verzeichnen bundesweit die niedrigste Dichte.
Welche Arten von Maurerbetrieben gibt es in Deutschland?
Die Hauptkategorien sind Hochbau, Tiefbau, Rohbau, Verputzarbeiten, Betonbau und Fundamentarbeiten sowie Abbruch- und Umbauarbeiten. Hochspezialisierte Nischen umfassen Sichtmauerwerk, Natursteinmauerwerk und Denkmalpflege. Alle Untertypen fallen unter HWO Anlage A, Kennzahl A-01. Die Mehrheit der Betriebe sind Kleingewerbe und Kleinstunternehmen mit weniger als zehn Mitarbeitern.
Wer nutzt eine Liste Maurerbetriebe Deutschland?
Das Verzeichnis nutzen vor allem Baustofflieferanten, Betonhersteller, Arbeitsschutz-Großhändler, Bausoftware-Anbieter und Weiterbildungsträger für die Neukundengewinnung. Vertriebsteams setzen Adressdaten für E-Mail-Marketing, Telefonakquise und Post-Mailing ein. Marktforscher und Analysten verwenden die Daten für Branchenanalysen, Umfragen und Segmentierungen.
Wie aktuell sind die Daten einer Maurerbetriebe-Adressliste?
Hochwertige Firmenlisten entstehen aus kontinuierlichem Crawling öffentlicher Firmenwebseiten, Branchenverzeichnissen und dem Handelsregister. Sie sind damit tagesaktuell. Für eine Adressliste mit 1.956 Einträgen stehen Telefonnummern, E-Mail-Adressen und persönliche Ansprechpartner zur Verfügung. Ausgewählte Betriebe enthalten zusätzlich Finanzkennzahlen wie Bilanzsumme und Betriebsergebnis.
Warum haben ostdeutsche Bundesländer eine höhere Maurerbetriebe-Dichte?
Brandenburg (43,61 Betriebe je 100.000 Einwohner) und Thüringen (40,24) führen die Dichterangliste an, obwohl ihre absoluten Betriebszahlen weit hinter NRW und Bayern liegen. Der erhöhte Sanierungsbedarf der ostdeutschen Bausubstanz sowie eine vergleichsweise geringere Bevölkerungsdichte erklären diese Spitzenstellung. Sanierung und Umbau treiben die Nachfrage nach Maurerleistungen in diesen Regionen strukturell nach oben.
Maurerbetriebe in Deutschland: Branchenüberblick
Das Maurer- und Betonbauhandwerk umfasst in Deutschland 31.574 Betriebe mit einem Gesamtumsatz von 75,9 Milliarden Euro und 390.293 Beschäftigten (Stand 2022); unsere Firmendatenbank verzeichnet davon 1.956 Betriebe mit verifizierten Kontaktdaten. Das Maurerhandwerk ist geprägt von kleinteiligen Strukturen, ausgeprägten regionalen Unterschieden und einem herausfordernden Marktumfeld. Rückläufige Baukonjunktur und Kostendruck belasten den Sektor kurzfristig. Mittelfristig bieten Sanierungsgeschäft, energetische Modernisierung und Digitalisierung stabile Wachstumsperspektiven. Für B2B-Vertrieb und Marktanalyse steht unser Firmenregister der Maurerbetriebe mit 1.956 verifizierten Einträgen zur Verfügung. Es vereint Kontaktdaten, Finanzkennzahlen und persönliche Ansprechpartner.
Datenverfügbarkeit: Maurerbetriebe
Übersicht der verfügbaren Datenfelder für Maurerbetriebe in Deutschland.
Alle Angaben stammen aus öffentlich zugänglichen Unternehmensquellen und werden ausschließlich zu geschäftlichen Zwecken gemäß DSGVO verarbeitet. Stand: April 2026.
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Häufig gestellte Fragen
Wie viele Maurerbetriebe gibt es in Deutschland?
Welche Bundesländer haben die meisten Maurerbetriebe?
Welche Arten von Maurerbetrieben gibt es in Deutschland?
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