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Aufzugsfirmen Firmenliste Deutschland

Greifen Sie auf verifizierte Aufzugsfirmen-Unternehmen in Deutschland zu – mit Kontaktdaten, Firmenprofilen und, wo verfügbar, Ansprechpartnern.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Deutschland zählt zwischen 755 und 800 Aufzugsfirmen. Diese entwickeln, montieren und warten Aufzugsanlagen (Stand 2026).
  • Die Branche erwirtschaftete 2015 einen Gesamtumsatz von 2,5 Milliarden Euro. Rund 18.000 Beschäftigte arbeiten im Sektor.
  • Nordrhein-Westfalen führt mit Unternehmen. folgt mit , mit Betrieben.
  • Der Markt wächst kontinuierlich. Alternde Bevölkerung, steigende Nachfrage nach Barrierefreiheit und zunehmender Hochhausbau treiben die Entwicklung.
  • Firmenlisten sind besonders relevant für Wohnungsbaugesellschaften, Facility Manager, Architekten und technische Zulieferer.
  • Die vier großen internationalen Konzerne dominieren mit rund 60 Prozent Marktanteil. Mittelständische Unternehmen halten gemeinsam 32 Prozent.
  • Spezialisierungen reichen von reinen Wartungsfirmen (189 Betriebe) über Treppenliftanbieter (110 Firmen) bis zu Komplettanbietern.

Was sind Aufzugsfirmen?

Aufzugsfirmen entwickeln, produzieren, installieren und warten technische Anlagen zur vertikalen Personenbeförderung und zum Lastentransport. Dazu gehören klassische Aufzüge, Treppenlifte, Fahrtreppen und Rolltreppen. Diese Unternehmen zählen zum Segment der TGA-Branche (Technische Gebäudeausrüstung). Sie spielen eine zentrale Rolle bei der Gebäudeinfrastruktur.

Das Leistungsspektrum reicht von der Planung über die Montage bis zur langfristigen Wartung. Manche Firmen sind reine Hersteller. Andere spezialisieren sich ausschließlich auf Servicedienstleistungen wie Reparatur und Instandhaltung. Wieder andere agieren als Komplettanbieter und decken die gesamte Wertschöpfungskette ab. Aufzugsfirmen richten sich sowohl an Privatkunden für Einfamilienhäuser als auch an gewerbliche Kunden wie Bürokomplexe, Krankenhäuser und Industrieanlagen.

In Deutschland unterliegen Aufzugsanlagen strengen gesetzlichen Anforderungen. Betreiber müssen regelmäßige TÜV-Prüfungen durchführen lassen. Sie sind zur professionellen Wartung verpflichtet. Die Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) und die technische Regel TRBS 3121 regeln diese Pflichten. Aufzugsfirmen müssen nach DIN EN 13015 zertifiziert sein. Das garantiert ihre Instandhaltungskompetenz.

Wie viele Aufzugsfirmen gibt es in Deutschland?

Deutschland verfügt über einen differenzierten Markt an Aufzugsunternehmen. Aktuelle Branchendaten erfassen 755 Aufzugsfirmen bundesweit (Stand 2026). Eine Studie des IMU-Instituts aus dem Jahr 2015 bezifferte die Anzahl auf etwa 600 Betriebe. Die Unterschiede erklären sich durch methodische Differenzen bei der Datenerhebung. Viele Unternehmen sind in mehreren Teilbranchen tätig.

Neben den vier großen internationalen Konzernen existieren über 800 kleinere und regionale Aufzugsfirmen. Viele davon agieren als Dienstleister. Sie erbringen primär Wartungs- und Serviceleistungen, ohne selbst zu produzieren. Andere sind sogenannte Reseller, die Aufzüge der großen Hersteller vertreiben. Die Branche beschäftigte 2015 etwa 18.000 Personen. Sie erwirtschaftete einen Jahresumsatz von 2,5 Milliarden Euro. Pro Beschäftigten ergibt sich ein durchschnittlicher Umsatz von 138.889 Euro.

Der Bestand an Aufzugsanlagen in Deutschland belief sich 2014 auf rund 690.000 Einheiten. Etwa 584.000 dienen der Personenbeförderung. Hinzu kommen circa 35.000 Fahrtreppen. Die Tendenz ist steigend. Demografischer Wandel, wachsende Anforderungen an Barrierefreiheit und intelligente Aufzugslösungen treiben die Nachfrage kontinuierlich an.

Regionale Verteilung: Aufzugsfirmen nach Bundesland

Die Verteilung der Aufzugsfirmen in Deutschland zeigt deutliche regionale Schwerpunkte. Wirtschaftsstarke Bundesländer mit hoher Bevölkerungsdichte weisen erwartungsgemäß die meisten Unternehmen auf. Ausgeprägte Bautätigkeit verstärkt diesen Effekt. Diese Konzentration spiegelt die Nachfrage nach Aufzugsanlagen in urbanen Ballungsräumen wider.

Bundesland Unternehmen Anteil
Nordrhein-Westfalen 219 23,7 %
Bayern 164 17,7 %
Baden-Württemberg 117 12,6 %
Hessen 80 8,6 %
Sachsen 58 6,3 %
Niedersachsen 52 5,6 %
Berlin 41 4,4 %
Schleswig-Holstein 36 3,9 %
Hamburg 31 3,4 %
Rheinland-Pfalz 28 3,0 %
Brandenburg 22 2,4 %
Mecklenburg-Vorpommern 20 2,2 %
Thüringen 19 2,1 %
Sachsen-Anhalt 17 1,8 %
Bremen 11 1,2 %
Saarland 10 1,1 %

Nordrhein-Westfalen führt die Statistik mit Betrieben an. Das bevölkerungsreichste Bundesland bietet durch seine dichte Bebauung optimale Rahmenbedingungen. Zahlreiche Industrie- und Bürostandorte verstärken die Nachfrage. Bayern folgt mit Unternehmen. Die Wirtschaftsmetropole München und eine starke mittelständische Struktur stützen diese Position. Baden-Württemberg belegt mit Firmen den dritten Platz. Das unterstreicht die Bedeutung des Stuttgarter Raums und der technologieorientierten Wirtschaft. Diese drei Bundesländer vereinen zusammen fast 60 Prozent aller deutschen Aufzugsfirmen.

Der deutsche Aufzugsmarkt zeigt eine positive Wachstumstendenz. Mehrere strukturelle Faktoren treiben diese Entwicklung voran. Die alternde Bevölkerung erhöht den Bedarf an barrierefreien Wohnlösungen. Aufzüge und Treppenlifte tragen dazu wesentlich bei. Immer mehr ältere Menschen möchten in ihren eigenen vier Wänden bleiben. Das befeuert den Einbau von Homeliften.

Die Digitalisierung erreicht auch die Aufzugsbranche. Moderne Anlagen verfügen über IoT-Integration. Diese ermöglicht vorausschauende Wartung (Predictive Maintenance). Sensoren überwachen kontinuierlich den Anlagenzustand. Sie melden Verschleißerscheinungen, bevor Ausfälle auftreten. Dies reduziert Betriebskosten und erhöht die Verfügbarkeit. Intelligente Steuerungssysteme optimieren Wartezeiten in Hochhäusern. Sie nutzen Zielselektion und Gruppenschaltung.

Nachhaltigkeit gewinnt an Bedeutung. Energieeffiziente Antriebe mit Rückspeisung der Bremsenergie ins Stromnetz werden zum Standard. Regenerative Antriebe senken den Energieverbrauch um bis zu 50 Prozent. Der Hochhausbau in Großstädten treibt die Nachfrage zusätzlich. Gleichzeitig nimmt der Modernisierungsbedarf bei Bestandsanlagen zu. Viele Aufzüge aus den 1970er und 1980er Jahren erreichen das Ende ihrer technischen Lebensdauer. Sie müssen ersetzt werden.

Welche Arten von Aufzugsfirmen gibt es?

Der deutsche Aufzugsmarkt differenziert sich in verschiedene Unternehmenstypen mit spezifischen Schwerpunkten. Diese Spezialisierung ermöglicht es Kunden, genau die Dienstleister zu finden, die ihren Anforderungen entsprechen.

Aufzugswartungsfirmen konzentrieren sich ausschließlich auf die Instandhaltung bestehender Anlagen. Mit 189 Betrieben bilden sie eine bedeutende Untergruppe. Sie bieten herstellerunabhängige Wartung an. Das verschafft Gebäudeeigentümern Flexibilität bei der Wahl des Servicepartners. Diese Firmen führen gesetzlich vorgeschriebene Prüfungen durch. Sie ersetzen Verschleißteile und gewährleisten den störungsfreien Betrieb rund um die Uhr.

Treppenliftfirmen haben sich auf Lösungen für private Haushalte spezialisiert. Die 110 erfassten Unternehmen in diesem Segment profitieren vom demografischen Wandel. Sie installieren Sitzlifte auf geraden oder kurvigen Treppen. Plattformlifte für Rollstuhlfahrer gehören ebenso zum Angebot wie Hublifte zur Überwindung kleiner Höhenunterschiede. Der Einbau erfolgt meist innerhalb weniger Tage. Größere bauliche Eingriffe sind nicht erforderlich.

Aufzugshersteller entwickeln und produzieren die Anlagen selbst. Sie verfügen über eigene Fertigungsstätten und Entwicklungsabteilungen. Deutsche Hersteller wie Schmitt+Sohn oder Haushahn stehen für traditionelle Ingenieurskunst. Sie bieten Standardlösungen ebenso wie maßgeschneiderte Spezialanfertigungen für außergewöhnliche Einbausituationen an.

Modernisierungsfirmen erneuern Bestandsanlagen. Sie tauschen veraltete Steuerungen, Antriebe und Kabinen aus. So bringen sie Aufzüge auf den neuesten Stand der Technik. Die Modernisierung ist oft wirtschaftlicher als ein Komplettneubau. Sie verbessert gleichzeitig Energieeffizienz und Sicherheit.

Servicedienstleister bieten das komplette Leistungsspektrum von Beratung über Installation bis zur Wartung. Sie fungieren als Generalunternehmer und koordinieren alle Gewerke. Facility Manager schätzen diese One-Stop-Lösungen. Sie benötigen nur einen Ansprechpartner für alle Aufzugsthemen.

Für wen ist eine Liste von Aufzugsfirmen relevant?

Firmenlisten mit Kontaktdaten von Aufzugsunternehmen erweisen sich für verschiedene Zielgruppen als wertvolles Instrument. Die Anwendungsfälle reichen von der Neukundengewinnung bis zur Lieferantensuche.

Wohnungsbaugesellschaften benötigen Aufzugsfirmen als langfristige Partner für ihre Bauprojekte. Bei Neubauten mit mehreren Geschossen sind Aufzüge gesetzlich vorgeschrieben. Bauträger nutzen Firmenlisten, um Angebote einzuholen und Kooperationen aufzubauen. Sie suchen Anbieter, die nicht nur liefern, sondern auch über Jahrzehnte hinweg zuverlässig warten.

Facility Manager und Hausverwaltungen verwalten oft hunderte Liegenschaften mit zahlreichen Aufzugsanlagen. Sie müssen Wartungsverträge abschließen, Reparaturen koordinieren und Modernisierungen planen. Eine aktuelle Firmenliste ermöglicht es ihnen, alternative Servicepartner zu finden. Sie können Konditionen vergleichen. Besonders bei auslaufenden Verträgen mit überhöhten Preisen lohnt sich der Anbieterwechsel.

Architekten und Bauherren integrieren Aufzüge bereits in der Planungsphase. Sie benötigen Hersteller, die technische Beratung liefern. Individuelle Lösungen für spezielle Gebäudesituationen sind gefragt. Eine Firmenliste nach Bundesländern hilft, regionale Anbieter mit kurzen Reaktionszeiten zu identifizieren.

Technische Zulieferer verkaufen Komponenten an Aufzugsfirmen. Dazu gehören Antriebssysteme, Steuerungen, Führungsschienen, Seile oder Kabinenausstattungen. Sie nutzen Branchenverzeichnisse für den Vertriebsaufbau und das Multichannel-Marketing. Nach einer ersten E-Mail-Kontaktaufnahme folgen Produktbroschüren per Post. Anschließende Telefonakquise rundet die Ansprache ab.

Verbände und Interessensvertretungen werben Aufzugsfirmen als Mitglieder. Sie bieten Rechtsberatung, Weiterbildungen und politische Lobbyarbeit. Eine vollständige Firmenliste ermöglicht systematische Ansprache potenzieller Neumitglieder.

Marktforscher und Investoren analysieren Branchenstrukturen. Sie identifizieren Übernahmekandidaten oder bewerten Marktpotenziale. Firmendatenbanken mit Umsatzkennzahlen und Mitarbeiterzahlen liefern die Grundlage für diese Analysen.

Datenverfügbarkeit: Aufzugsfirmen

Übersicht der verfügbaren Datenfelder für Aufzugsfirmen in Deutschland.

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Alle Angaben stammen aus öffentlich zugänglichen Unternehmensquellen und werden ausschließlich zu geschäftlichen Zwecken gemäß DSGVO verarbeitet. Stand: April 2026.

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Häufig gestellte Fragen

Welche Aufzugsfirmen gibt es in Deutschland?
In Deutschland sind über 800 Aufzugsfirmen tätig. Zu den größten internationalen Konzernen zählen vier Hauptakteure mit zusammen rund 60 Prozent Marktanteil im Servicegeschäft. Bedeutende deutsche Mittelständler sind Schmitt+Sohn (5-6 Prozent Marktanteil), Haushahn, Osma, Hiro Lift und Vestner. Regionale Anbieter wie Brobeil, Lutz Aufzüge oder Tepper ergänzen das Angebot. Alle Klein- und mittelständischen Unternehmen vereinen gemeinsam etwa 32 Prozent Marktanteil. Die Firmen unterscheiden sich hauptsächlich in Modellauswahl, Spezialisierung und regionalem Fokus. Manche konzentrieren sich auf Wartung, andere auf Neubau oder Modernisierung.
Wo gibt es die meisten Aufzugsfirmen in Deutschland?
Nordrhein-Westfalen führt mit Aufzugsfirmen bundesweit. Das bevölkerungsreichste Bundesland bietet durch seine hohe Industriedichte optimale Voraussetzungen. Urbane Ballungsräume verstärken die Nachfrage. Bayern folgt mit Unternehmen. Die Metropolregion München und eine starke Wirtschaftsstruktur stützen diese Position. Baden-Württemberg belegt mit Firmen den dritten Platz. Die Konzentration in diesen drei Bundesländern erklärt sich durch hohe Bevölkerungsdichte, intensive Bautätigkeit und wirtschaftliche Stärke. Hessen ( Firmen) und Berlin ( Firmen) bilden weitere Schwerpunkte.
Welche Arten von Aufzugsfirmen gibt es?
Der Markt gliedert sich in verschiedene Spezialisierungen. Aufzugswartungsfirmen (189 Betriebe) konzentrieren sich auf Instandhaltung und Reparatur. Treppenliftfirmen (110 Unternehmen) bedienen primär private Haushalte mit Mobilitätslösungen. Aufzugshersteller produzieren die Anlagen selbst. Sie verfügen über eigene Entwicklungsabteilungen. Modernisierungsfirmen erneuern Bestandsanlagen durch Austausch von Steuerung, Antrieb und Kabine. Servicedienstleister bieten Komplettlösungen von Beratung über Installation bis Wartung. Zulieferer stellen Komponenten wie Antriebe, Seile oder Führungsschienen für andere Hersteller bereit. Die Unterscheidung zwischen Direktherstellern und Resellern ist ebenfalls relevant.
Welche Daten sind über Aufzugsfirmen verfügbar?
Aktuelle Branchendaten enthalten Postadressen von 755 Unternehmen (100 Prozent). Allgemeine Telefonnummern liegen für 634 Betriebe vor (84 Prozent). E-Mail-Adressen sind bei 576 Firmen verfügbar (76 Prozent). Ansprechpartner in der Geschäftsführung sind bei Unternehmen erfasst ( Prozent). Die Unternehmensgrößenklasse ist für alle Firmen dokumentiert. Zusätzlich liegen bei manchen Anbietern Mitarbeiterzahlen (205 Firmen, 27 Prozent), Bilanzsummen (185 Firmen, 25 Prozent) und Umsatzdaten (8 Firmen, 1 Prozent) vor. Diese Informationen stammen aus öffentlichen Registern wie Handelsregister und Gewerbeanmeldungen. Sie dürfen im B2B-Bereich unter Beachtung von DSGVO und UWG genutzt werden.
Wer nutzt Listen von Aufzugsfirmen?
Wohnungsbaugesellschaften nutzen Listen zur Partnergewinnung für Neubauprojekte. Facility Manager suchen alternative Serviceanbieter für Wartungsverträge. Hausverwalter koordinieren Reparaturen und Modernisierungen ihrer Liegenschaften. Architekten benötigen Fachfirmen für die Planungsphase. Technische Zulieferer erweitern ihre Vertriebsdatenbank um potenzielle Kunden. Verbände werben Mitglieder. Marktforscher analysieren Branchenstrukturen. Alle diese Zielgruppen profitieren von strukturierten Kontaktdaten. Diese sparen Zeit bei der Recherche. Sie ermöglichen schnelleren Zugang zu relevanten Geschäftspartnern.

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