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Zahnmedizinische Versorgungszentren (ZMVZ) Firmenliste Deutschland

Greifen Sie auf verifizierte Zahnmedizinische Versorgungszentren (ZMVZ)-Unternehmen in Deutschland zu – mit Kontaktdaten, Firmenprofilen und, wo verfügbar, Ansprechpartnern.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Deutschland zählt mindestens 487 dokumentierte Z-MVZ-Standorte (Stand Januar 2026). Umfassendere Erfassungen kommen auf über 1.181 zahnärztliche Versorgungszentren für das Jahr 2023.
  • Nordrhein-Westfalen führt die regionale Rangliste mit 127 Z-MVZ-Standorten an, gefolgt von Bayern (78) und Baden-Württemberg (60).
  • Das Segment wächst seit der Zulassung fachgruppengleicher MVZ im Jahr 2015 deutlich schneller als der Gesamtmarkt der ambulanten Versorgung.
  • Investorengetragene Z-MVZ (iMVZ) konzentrieren sich in kaufkraftstarken Ballungsräumen. Strukturschwache ländliche Bundesländer kommen teils auf nur einen einzigen Standort.
  • Eine vollständige Adressliste der Z-MVZ ist für Dentallieferanten, Healthcare-IT-Unternehmen und Abrechnungsdienstleister ein zentrales Instrument der Neukundengewinnung.
  • Professionelle Firmendatenbanken enthalten neben Postanschrift und Telefonnummer auch Betriebsstättennummer (BSNR), Unternehmensgruppe und ärztliche Leitungsdaten.
  • Aktuelle Z-MVZ-Daten unterliegen DSGVO-Anforderungen. Die werbliche Nutzung öffentlich zugänglicher Kontaktdaten aus legalen Quellen ist grundsätzlich zulässig.

Was sind Zahnmedizinische Versorgungszentren?

Als zahnärztliche Medizinische Versorgungszentren, kurz Z-MVZ oder ZMVZ, bezeichnet man eigenständige ambulante Einrichtungen, in denen mehrere Zahnärzte kooperativ unter einem rechtlichen Dach zusammenarbeiten. Das Konzept der Medizinischen Versorgungszentren trat am 1. Januar 2004 mit dem GKV-Modernisierungsgesetz in Kraft. § 95 SGB V bildet die gesetzliche Grundlage. Im zahnärztlichen Segment etablierten sich Z-MVZ erst ab 2015 in größerer Zahl, als fachgruppengleiche MVZ auch rein zahnärztliche Strukturen ermöglichten. Das Konzept überzeugt durch seine Skalierbarkeit.

Synonyme und verwandte Begriffe umfassen: Zahnarzt-MVZ, Zahnärztliches MVZ, Dentales Versorgungszentrum sowie MVZ Zahnmedizin. Im Branchenverzeichnis und in Adressdatenbanken tragen Z-MVZ üblicherweise die Rechtsform GmbH, gGmbH, GbR oder PartG mbB. Anders als klassische Einzelpraxen beschäftigen Z-MVZ Zahnärzte als Angestellte. Über 80 Prozent der in MVZ tätigen Ärzte sind angestellt. Dieser Strukturunterschied ist für Investoren attraktiv, da er Skalierung ohne persönliche Zulassung ermöglicht.

Neben humanmedizinischen MVZ bilden Z-MVZ ein eigenständiges Segment des deutschen Gesundheitswesens. Träger können zugelassene Zahnärzte, Krankenhäuser, gemeinnützige Organisationen oder Kommunen sein. Seit etwa 2016 steigt der Anteil investorengetragener Z-MVZ rasant. Private-Equity-Gesellschaften bauen überregionale Zahnarzt-MVZ-Ketten auf. Diese Strukturen verändern die Branchenlandschaft grundlegend.

Wie viele Zahnmedizinische Versorgungszentren gibt es in Deutschland?

Die Gesamtzahl der Z-MVZ hängt davon ab, welche Betriebsformen und Trägerschaften in die Zählung einfließen. Engere Definitionen, die ausschließlich eigenständig zugelassene zahnärztliche MVZ-Standorte erfassen, kommen auf 487 Standorte (Stand Januar 2026). Werden Nebenbetriebsstätten einbezogen, ergibt sich eine Zahl von über 1.181 ZMVZ-Standorten für das Jahr 2023. Zählt man Human- und Zahnmedizin zusammen, übersteigt die Gesamtzahl aller MVZ-Praxisstandorte in Deutschland 8.399.

Erfassungsumfang Anzahl Stand
Z-MVZ (enge Definition, zahnärztlich) 487 Januar 2026
Z-MVZ (erweiterte Erfassung) über 1.181 2023
Alle MVZ Deutschland über 5.000 2024
MVZ-Praxisstandorte Humanmedizin 8.399 Januar 2026

Das Wachstum des Gesamtmarkts verlief beständig. Zwischen 2017 und 2022 stieg die Anzahl aller MVZ um 1.753 auf 4.574 Einrichtungen. Der Zuwachs allein von 2021 auf 2022 betrug über 9 Prozent. Im zahnärztlichen Segment verlief die Entwicklung seit 2015 noch dynamischer. iMVZ-Investoren erschließen gezielt neue Standorte. Die Z-MVZ-Statistik ist eindeutig: Der Markt wächst weiter.

6 der größten Betreiber zahnmedizinischer Versorgungszentren in Deutschland

Auswahl großer Z-MVZ-Gruppen nach Zahl der Standorte laut gesundheitsmarkt.de (Top 5 Betreiber von Zahnarztpraxen 2025) und Unternehmensangaben, absteigend sortiert. Keine vollständige Rangliste.

Unternehmen Sitz Website Kurzbeschreibung
Acura Zahnärzte Frankfurt am Main acura-zahnaerzte.de 2018 gegründete, von einem Finanzinvestor getragene Gruppe zahnmedizinischer MVZ, laut gesundheitsmarkt.de die größte im Bereich Zahnmedizin. Dort mit 91 Standorten geführt; laut Unternehmen rund 100 Zahnarztpraxen.
Colosseum Dental Deutschland Münster colosseumdental.de Seit 2018 in Deutschland aktiver Praxisverbund der europäischen Colosseum-Dental-Gruppe, die zur Schweizer Jacobs Holding gehört. Laut gesundheitsmarkt.de (2025) 82 Standorte.
zahneins Hamburg zahneins.com 2018 gegründete Gruppe zahnmedizinischer Praxen mit Mehrheitseigner PAI Partners. Laut gesundheitsmarkt.de (2025) 73 Standorte, laut Unternehmen über 80.
Dental21 Berlin dental21.de Zur Patient21 SE gehörender Betreiber digital ausgerichteter Zahnarztpraxen. Laut gesundheitsmarkt.de (2025) 50 Standorte.
DEIN DENTAL Hamburg dein-dental.de Deutschlandweites Netzwerk zahnmedizinischer Versorgungszentren, das zur European Dental Group gehört. Laut gesundheitsmarkt.de (2025) 42 Standorte.
DDent Norderstedt ddent.de 2017 von einer Zahnärztin gegründete, zahnärztlich geführte Praxisgruppe in Norddeutschland. Laut Unternehmen 11 Standorte und über 250 Mitarbeitende.

Quellen: gesundheitsmarkt.de; Unternehmensangaben (Stand 2026).

Regionale Verteilung: Zahnmedizinische Versorgungszentren nach Bundesland

Die Z-MVZ-Standorte konzentrieren sich deutlich in bevölkerungsreichen Regionen mit hoher Kaufkraft. Strukturschwache und ländliche Bundesländer bleiben weit hinter ihrem Bevölkerungsanteil zurück. Die Ungleichverteilung zeigt die aktuelle Z-MVZ-Statistik zur ambulanten Zahnversorgung klar.

Bundesland Z-MVZ-Standorte (Stand 01/2026)
Nordrhein-Westfalen 127
Bayern 78
Baden-Württemberg 60
Niedersachsen 47
Berlin 46
Hessen 34
Rheinland-Pfalz 25
Schleswig-Holstein 22
Sachsen 13
Brandenburg 8
Hamburg 8
Mecklenburg-Vorpommern 7
Thüringen 5
Bremen 5
Saarland 1
Sachsen-Anhalt 1
Gesamt 487

NRW dominiert mit 127 Standorten, weil investorengetragene Z-MVZ dort expandieren, wo hohe Patientenfrequenz und Zahlungsbereitschaft zusammentreffen. Sachsen bildet mit 13 Standorten die Ausnahme unter den ostdeutschen Flächenländern. Saarland und Sachsen-Anhalt kommen je auf nur einen einzigen Standort. Das belegt: Strukturschwache Regionen sind für iMVZ-Ketten kaum attraktiv. Ein Dental-Firmenverzeichnis mit regionalen Filteroptionen ist für Vertriebsteams deshalb unverzichtbar.

Der Z-MVZ-Markt befindet sich in einer Phase aktiver Konsolidierung. Private-Equity-Gesellschaften sichern sich Kleinstkliniken als Gründungsvehikel für neue Zahnarzt-MVZ-Standorte. Das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) von 2019 führte zwar Sonderbeschränkungen für krankenhaus-gegründete Z-MVZ ein. Es entfaltete jedoch keine nennenswerte Bremswirkung auf investorengetragene Strukturen. Zahnarzt-MVZ-Ketten expandieren weiter. Die Marktkonsolidierung schreitet voran.

Branchenverbände fordern ein verpflichtendes Transparenzregister für MVZ-Eigentümerstrukturen sowie räumlich-fachliche Gründungsbeschränkungen. Die politische Debatte über Transparenzpflichten und Regulierung intensiviert sich. Unabhängige Gutachten bestätigen Tendenzen zur Über- und Fehlversorgung durch iMVZ in Ballungsräumen, während ländliche Gebiete unterversorgt bleiben.

Für B2B-Unternehmen bedeutet dieser Strukturwandel konkret: Die Entscheidungsträger in Z-MVZ sind zunehmend Geschäftsführer von Holding-Gesellschaften, nicht mehr einzelne Zahnärzte. Eine strukturierte Firmenliste mit Angaben zur Unternehmensgruppe und zum ärztlichen Leiter wird dadurch wertvoller. Aktuelle Adressdaten aus dem ZMVZ-Branchenbuch bilden die Grundlage für eine effektive Vertriebsstrategie im Dentalmarkt. Ein aktueller Branchenreport zu Z-MVZ-Strukturen verschafft Vertriebsteams einen messbaren Wettbewerbsvorteil.

Welche Arten von Zahnmedizinischen Versorgungszentren gibt es?

Z-MVZ lassen sich nach Trägerschaft, Fachrichtung und Gründungsstruktur unterscheiden. Diese Einteilung ist für die sinnvolle Nutzung einer ZMVZ-Übersicht oder eines Adressverzeichnisses entscheidend.

Ärztliche vs. zahnärztliche MVZ bilden die übergeordnete Unterscheidung innerhalb der MVZ-Welt. Humanmedizinische MVZ vereinen verschiedene Fachrichtungen wie Allgemeinmedizin, Kardiologie oder Orthopädie unter einem Dach. Z-MVZ konzentrieren sich ausschließlich auf die zahnärztliche Versorgung.

Fachgruppengleiche Z-MVZ erhielten ihre Zulassung erst ab 2015 und bilden heute den wachstumsstärksten Subtyp. Sie dürfen ausschließlich zahnärztliche Leistungen anbieten, sich dabei aber auf Spezialgebiete wie Implantologie, Kieferorthopädie oder Zahnersatz fokussieren. Diese Strukturen sind das bevorzugte Vehikel für Private-Equity-Investitionen im Dentalmarkt Deutschland.

Investorengetragene Z-MVZ (iMVZ) gehören zu überregionalen Zahnarzt-Unternehmensgruppen mit mehreren Standorten. Zu den größten Betreibern im Bereich Zahnarztpraxisketten zählen zahneins GmbH (82 Standorte, Hamburg) und Colosseum Dental GmbH (77 Standorte, Münster). Diese Ketten sind für Medizinprodukte-Vertrieb und Praxissoftware-Anbieter die attraktivsten Zielgruppen. Zentrale Beschaffungsentscheidungen gelten für viele Standorte gleichzeitig.

Kommunale Z-MVZ entstehen in ländlichen Unterversorgungsgebieten, wo Gemeinden die zahnärztliche Grundversorgung selbst sicherstellen. Sie sind zahlenmäßig gering, aber versorgungspolitisch bedeutsam. Veränderte SGB-V-Regelungen haben ihre Gründungsdynamik in den letzten Jahren erhöht.

Für wen ist eine Liste von Zahnmedizinischen Versorgungszentren relevant?

Ein vollständiges Verzeichnis der Zahnmedizinischen Versorgungszentren in Deutschland richtet sich an eine klar abgrenzbare Gruppe von B2B-Nutzern. Der Mehrwert liegt im strukturierten Zugang zu Entscheidungsträgern, die über allgemeine Marketingkanäle schwer erreichbar sind.

Dental-Zulieferer und Medizintechnikunternehmen sind die wichtigste Abnehmergruppe. Z-MVZ beschaffen zahnärztliche Verbrauchsmaterialien, bildgebende Systeme und Behandlungseinheiten häufig zentral für alle Standorte einer Kette. Eine nach Unternehmensgruppe gefilterte Adressliste erlaubt die direkte Ansprache von Einkaufsverantwortlichen. Sie rationalisiert die Telefonakquise erheblich.

Healthcare-IT-Anbieter nutzen die Z-MVZ-Datenbank, um Praxissoftware, Terminmanagementsysteme und Abrechnungslösungen gezielt an Zahnarzt-Ketten zu vermarkten. Gruppen mit zehn oder mehr Standorten versprechen deutlich höhere Vertragswerte als Einzelpraxen. E-Mail-Marketing an Geschäftsführer auf Basis präziser Adressdaten erzielt in diesem Segment messbare Responseraten.

Abrechnungsdienstleister und Rechtsanwälte für Medizinrecht schätzen aktuelle Kontaktdaten, da Z-MVZ regelmäßig externe Beratung für Zulassungsrecht, Vertragsgestaltung und Abrechnung benötigen. Serienbrief-Kampagnen auf Basis einer strukturierten Firmenliste sind kosteneffizient und skalierbar. Der Markt ist spezialisiert, das Potenzial groß.

Marktforscher und Standortplaner greifen auf das Firmenverzeichnis zurück, um regionale Versorgungsdichten zu analysieren. Sie identifizieren damit Expansionspotenziale und blinde Flecken in der Versorgungslandschaft. Marktdaten auf Bundeslandebene mit genauen Z-MVZ-Standortzahlen sind die primäre Arbeitsgrundlage. Unternehmensdatenbanken mit Angaben zu Unternehmensgruppe, Fachrichtungen und Standortanzahl liefern einen Mehrwert, den keine öffentliche Quelle allein bieten kann.

Datenverfügbarkeit: Zahnmedizinische Versorgungszentren (ZMVZ)

Übersicht der verfügbaren Datenfelder für Zahnmedizinische Versorgungszentren (ZMVZ) in Deutschland.

Firmenname
Branche
Postadresse
Allgemeine Telefonnummer
Faxnummer
Webseite
Allgemeine E-Mail-Adresse

Alle Angaben stammen aus öffentlich zugänglichen Unternehmensquellen und werden ausschließlich zu geschäftlichen Zwecken gemäß DSGVO verarbeitet. Stand: April 2026.

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Häufig gestellte Fragen

Wie viele Z-MVZ gibt es in Deutschland?
Die Zahl der zahnärztlichen Medizinischen Versorgungszentren variiert je nach Abgrenzung. Aktuelle Erhebungen zählen mindestens 487 Z-MVZ-Standorte (Stand Januar 2026). Umfassendere Erfassungen kommen auf über 1.181 ZMVZ für das Jahr 2023. Zählt man alle MVZ-Standorte einschließlich Humanmedizin, übersteigt die Gesamtzahl 8.000 Praxen. Die Zahl wächst jährlich, da Kettenbetreiber laufend neue Standorte eröffnen.
Welche sind die größten Zahnmedizinische Versorgungszentren (ZMVZ) in Deutschland?
Zu den größten Zahnmedizinische Versorgungszentren (ZMVZ) in Deutschland zählen unter anderem Acura Zahnärzte, Colosseum Dental Deutschland, zahneins, Dental21 und DEIN DENTAL. Eine Übersicht mit 6 Unternehmen, Sitz und Website finden Sie im Abschnitt „6 der größten Betreiber zahnmedizinischer Versorgungszentren in Deutschland“ weiter oben.
Wo gibt es die meisten Zahnmedizinischen Versorgungszentren in Deutschland?
Nordrhein-Westfalen führt mit 127 Z-MVZ-Standorten, gefolgt von Bayern (78) und Baden-Württemberg (60). Die Konzentration in bevölkerungsreichen Westbundesländern ergibt sich aus der Standortpräferenz investorengetragener Ketten, die kaufkraftstarke Ballungsräume bevorzugen. Saarland und Sachsen-Anhalt zählen je nur einen Standort. Das belegt die Unterversorgung strukturschwacher Regionen.
Was ist der Unterschied zwischen einem Z-MVZ und einem allgemeinen MVZ?
Ein Z-MVZ (Zahnmedizinisches Versorgungszentrum) ist auf die zahnärztliche Versorgung spezialisiert. Ein allgemeines MVZ vereint typischerweise mehrere humanmedizinische Fachrichtungen unter einem Dach. Beide Typen teilen dieselbe Rechtsgrundlage nach § 95 SGB V. Das Z-MVZ ist seit 2015 auch als fachgruppengleiches Modell zulässig, was rein zahnärztliche Einrichtungen ohne weitere Fachrichtungen erlaubt. Das war der entscheidende Wachstumstreiber.
Welche Daten enthält eine professionelle Z-MVZ-Adressliste?
Hochwertige Firmenlisten enthalten: Praxisbezeichnung, Postanschrift, PLZ, Ort, Bundesland, Telefon, Fax, E-Mail, Website, Fachrichtungen, ärztlicher Leiter, Rechtsträger, Unternehmensgruppe, Betriebsstättennummer (BSNR) sowie Anzahl praktizierender Zahnärzte. Tagesaktuelle Z-MVZ-Datenbanken mit weit über 10.000 Gesamtstandorten sind verfügbar. Komplettlisten sind ab ca. 5.995 EUR erhältlich, wahlweise auch als Mietlizenz.
Warum dominieren Private-Equity-Investoren das Z-MVZ-Segment?
Die Zulassung fachgruppengleicher MVZ ab 2015 ermöglichte erstmals, rein zahnärztliche Ketten als MVZ zu betreiben. Private-Equity-Gesellschaften nutzen den Erwerb von Kleinstkliniken als rechtliches Gründungsvehikel und expandieren durch systematische Standortzukäufe. Das TSVG 2019 brachte keine nennenswerte Bremswirkung. Der Dentalmarkt bleibt durch hohe Renditemargen im privatzahnärztlichen Segment für Investoren attraktiv.
Wer darf ein Zahnmedizinisches Versorgungszentrum gründen?
Gründungsberechtigt sind zugelassene Vertragszahnärzte, zugelassene Krankenhäuser, Erbringer nichtärztlicher Dialyseleistungen, gemeinnützige Träger, anerkannte Praxisnetze und Kommunen. Private Investoren können Z-MVZ mittelbar über den Erwerb eines zugelassenen Krankenhauses als Trägerkonstrukt gründen. Das erklärt die Dynamik der iMVZ-Ausbreitung. Jede Gründung bedarf einer Zulassung durch die zuständige Kassenzahnärztliche Vereinigung.

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