Frauenärzte Firmenliste Deutschland
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Von branchenlisten.de
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Das Wichtigste in Kürze
- In Deutschland praktizieren etwa 12.800 ambulant tätige Gynäkologen. Davon sind 8.490 als niedergelassene Ärzte in eigener Praxis tätig.
- Nordrhein-Westfalen führt mit Frauenärzten. folgt mit rund , mit Gynäkologen.
- Die Versorgungsdichte schwankt erheblich. Stadtstaaten wie Hamburg, Bremen und Berlin erreichen 19 bis 22 Gynäkologen pro 100.000 Einwohner. Brandenburg weist nur auf.
- Über 2.000 Gynäkologen arbeiten mittlerweile in Medizinischen Versorgungszentren. Die Zahl steigt kontinuierlich.
- Etwa 50 Prozent aller Frauenärzte führen Einzelpraxen. 16 Prozent praktizieren in Gemeinschaftspraxen, über 10 Prozent in MVZ.
- Die durchschnittliche Frauenarztpraxis erwirtschaftete 2020 einen Umsatz von 543.000 Euro.
- Spezialisierungen wie Pränataldiagnostik, Urogynäkologie und Reproduktionsmedizin gewinnen an Bedeutung.
- Digitale Angebote wie Videosprechstunden und die PraxisApp „Meine GynPraxis" setzen sich durch.
Was sind Frauenärzte?
Frauenärzte sind Fachärzte für Frauenheilkunde und Geburtshilfe. Sie haben sich auf die medizinische Versorgung von Frauen spezialisiert. Im deutschen Gesundheitswesen übernehmen Gynäkologen eine zentrale Rolle bei der Betreuung der weiblichen Gesundheit über alle Lebensphasen hinweg. Ihre Tätigkeit umfasst Prävention, Diagnose und Behandlung von Erkrankungen des weiblichen Fortpflanzungssystems. Sie begleiten Schwangerschaften von der Feststellung bis zur Geburt.
Das Leistungsspektrum einer Frauenarztpraxis reicht von der Krebsvorsorge über Schwangerschaftsbetreuung bis zur Verhütungsberatung. Weitere wichtige Aufgabenbereiche sind die Behandlung von Menstruationsbeschwerden, die Betreuung während der Wechseljahre sowie die Diagnose gynäkologischer Erkrankungen. Viele Praxen bieten Zusatzleistungen wie pränatale Diagnostik, Kinderwunschbehandlung oder Hormontherapie an. Diese erweitern das Versorgungsspektrum erheblich.
Die Bezeichnung Gynäkologe stammt aus dem Griechischen. Sie wird synonym zu Frauenarzt verwendet. Weitere gängige Begriffe sind Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe. Diese Fachrichtung gehört zum Gesundheitswesen und ist ein unverzichtbarer Bestandteil der ambulanten medizinischen Versorgung in Deutschland.
Wie viele Frauenärzte gibt es in Deutschland?
Deutschland zählt derzeit etwa 12.800 ambulant tätige Gynäkologen (Stand 2023). Diese Zahl umfasst alle niedergelassenen sowie angestellten Fachärzte für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in der ambulanten Versorgung. Von diesen 12.800 Medizinern sind 8.490 als niedergelassene Ärzte in eigener Praxis tätig oder an einer Praxis beteiligt. Die übrigen arbeiten als Angestellte in verschiedenen Organisationsformen.
Ein markanter Trend zeigt sich beim Anstieg der Gynäkologen in Medizinischen Versorgungszentren. Mehr als 2.000 Frauenärzte arbeiten mittlerweile in dieser Organisationsform. Die Zahl wächst stetig. Dieser Wandel geht einher mit einem Rückgang traditioneller Einzelpraxen. Viele Gynäkologen wählen heute bewusst die Anstellung in einem MVZ. Sie schätzen geregelte Arbeitszeiten und bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Die zunehmende Feminisierung der Gynäkologie verstärkt diesen Effekt.
Die Altersstruktur der Branche deutet auf einen bevorstehenden Generationswechsel hin. Viele Praxisinhaber nähern sich dem Ruhestand. Gleichzeitig herrscht in ländlichen Regionen bereits ein spürbarer Nachwuchsmangel. Städtische Ballungsräume verzeichnen hingegen weiterhin eine ausreichende Versorgung. Der Gesamtbestand an Gynäkologen bleibt stabil, doch die Verteilungsmuster verschieben sich.
Regionale Verteilung: Frauenärzte nach Bundesland
Die Verteilung der Frauenärzte in Deutschland zeigt erhebliche regionale Unterschiede. Nordrhein-Westfalen verfügt als bevölkerungsreichstes Bundesland über die meisten Gynäkologen. Es führt das Firmenverzeichnis deutscher Frauenärzte deutlich an. Bayern und Baden-Württemberg folgen auf den weiteren Plätzen. Auch hier spiegelt die absolute Zahl der Praxen die hohe Bevölkerungsdichte wider.
| Bundesland | Anzahl Gynäkologen |
|---|---|
| Nordrhein-Westfalen | 2.936 |
| Bayern | 1.936 |
| Baden-Württemberg | 1.695 |
| Niedersachsen | keine Angabe verfügbar |
| Hessen | keine Angabe verfügbar |
| Berlin | keine Angabe verfügbar |
| Sachsen | keine Angabe verfügbar |
| Rheinland-Pfalz | keine Angabe verfügbar |
| Schleswig-Holstein | keine Angabe verfügbar |
| Hamburg | keine Angabe verfügbar |
| Brandenburg | keine Angabe verfügbar |
| Sachsen-Anhalt | keine Angabe verfügbar |
| Thüringen | keine Angabe verfügbar |
| Mecklenburg-Vorpommern | unterdurchschnittlich |
| Bremen | unterdurchschnittlich |
| Saarland | unterdurchschnittlich |
Betrachtet man die Versorgungsdichte pro 100.000 Einwohner, ergibt sich ein differenzierteres Bild. Die Stadtstaaten Hamburg, Bremen und Berlin erreichen Werte zwischen 19 und 22 Gynäkologen pro 100.000 Einwohner. Brandenburg verfügt lediglich über , Sachsen-Anhalt über Frauenärzte pro 100.000 Einwohner. Die übrigen Bundesländer bewegen sich zwischen 14 und 16 Gynäkologen pro 100.000 Einwohner. Diese Unterschiede resultieren aus der höheren Attraktivität städtischer Standorte. Bessere Infrastruktur und wirtschaftlich stärkere Regionen ermöglichen mehr Praxisgründungen.
Marktentwicklung und Trends
Die Gynäkologie in Deutschland durchläuft derzeit einen strukturellen Wandel. Das auffälligste Merkmal ist das starke Wachstum der Medizinischen Versorgungszentren. Über 2.000 Gynäkologen sind mittlerweile in MVZ tätig. Die Tendenz zeigt nach oben. Diese Entwicklung verändert die Praxislandschaft nachhaltig. Sie führt zu einer Verschiebung weg von traditionellen Einzelpraxen hin zu größeren Versorgungseinheiten.
Digitalisierung prägt zunehmend den Praxisalltag. Videosprechstunden haben sich seit der Pandemie etabliert. Viele Patientinnen schätzen diese Möglichkeit. Die PraxisApp „Meine GynPraxis" ermöglicht digitale Terminvereinbarungen, Erinnerungen an Vorsorgetermine und sichere Kommunikation zwischen Ärztin und Patientin. Digitale Gesundheitsanwendungen ergänzen die klassische Behandlung. Sie bieten neue Möglichkeiten für die Patientenbetreuung.
Ein weiterer markanter Trend ist die Feminisierung der Gynäkologie. Immer mehr Frauen entscheiden sich für diese Fachrichtung. Das führt zu veränderten Arbeitsmodellen. Teilzeitmodelle und flexible Arbeitszeitgestaltung gewinnen an Bedeutung. Der bevorstehende Generationswechsel durch den Ruhestand vieler Praxisinhaber verschärft den Ärztemangel in ländlichen Regionen. Städtische Ballungsräume bleiben hingegen attraktiv. Technologischer Fortschritt wie KI-gestützte Diagnostik und Präzisionsmedizin wird die Frauenheilkunde in den kommenden Jahren weiter verändern.
Welche Arten von Frauenärzten gibt es?
Die Organisationsformen gynäkologischer Praxen in Deutschland unterscheiden sich erheblich. Einzelpraxen dominieren weiterhin die Landschaft. Sie machen über 50 Prozent aller Frauenarztpraxen aus. In dieser klassischen Form führt eine Ärztin oder ein Arzt die Praxis eigenverantwortlich. Die Inhaberin trägt das unternehmerische Risiko. Sie genießt aber maximale Entscheidungsfreiheit.
Gemeinschaftspraxen vereinen 16 Prozent der gynäkologischen Praxen. Mehrere Fachärzte schließen sich zusammen. Sie teilen Räumlichkeiten, Personal und Kosten. Diese Kooperationsform ermöglicht bessere Vertretungsregelungen und eine breitere Abdeckung von Sprechzeiten. Viele Gemeinschaftspraxen bieten dadurch ein erweitertes Leistungsspektrum.
Medizinische Versorgungszentren (MVZ) repräsentieren über 10 Prozent der gynäkologischen Versorgung. In einem MVZ arbeiten angestellte Ärzte verschiedener Fachrichtungen unter einem Dach. Diese Organisationsform wächst kontinuierlich. Sie bietet Ärzten geregelte Arbeitszeiten ohne unternehmerisches Risiko. Patientinnen profitieren von interdisziplinärer Zusammenarbeit unter einem Dach.
Die Überörtliche Berufsausübungsgemeinschaft (ÜBAG) macht etwa 0,5 Prozent aus. Hier kooperieren Ärzte standortübergreifend, ohne gemeinsame Räumlichkeiten zu nutzen. Neben der Organisationsform unterscheiden sich Frauenärzte durch ihre Spezialisierungen. Pränataldiagnostik erfordert eine DEGUM-Zertifizierung in den Stufen I, II oder III. Urogynäkologen mit AGUB-Qualifikation behandeln Beckenbodenschwächen und Inkontinenz. Reproduktionsmediziner betreuen Paare mit Kinderwunsch in spezialisierten Zentren. Gynäkologische Onkologen konzentrieren sich auf Krebserkrankungen. Diese Spezialisierungen erweitern das Versorgungsspektrum erheblich.
Für wen ist eine Liste von Frauenärzten relevant?
Ein Branchenverzeichnis von Frauenärzten bietet für verschiedene Wirtschaftszweige erheblichen Nutzen. Pharmaunternehmen setzen solche Adressdaten gezielt für den Vertrieb gynäkologischer Medikamente ein. Außendienstmitarbeiter können Praxen systematisch kontaktieren, um neue Präparate vorzustellen oder Fortbildungen anzubieten. Die Unternehmensdatenbank ermöglicht eine präzise Segmentierung nach Bundesland, Praxisgröße oder Spezialisierung.
Medizintechnik-Anbieter profitieren besonders von einem aktuellen Branchenverzeichnis. Hersteller von Ultraschallgeräten, Diagnostik-Equipment oder Praxismöbeln nutzen die Kontaktdaten für gezielte Vertriebsaktionen. Sie können potenzielle Kunden nach Region filtern und Vertriebsgebiete effizient planen. Webagenturen entwickeln spezialisierte Lösungen für Arztpraxen. Ein Adressverzeichnis von Gynäkologen ermöglicht die direkte Ansprache für Praxis-Websites, Online-Terminbuchungssysteme oder digitale Patientenkommunikation.
E-Mail-Marketing-Dienstleister im Healthcare-Bereich benötigen qualifizierte Adressdaten. Mit einer DSGVO-konformen Firmendatenbank lassen sich Newsletter-Kampagnen, Einladungen zu Fachkongressen oder Informationen zu neuen Produkten versenden. Unternehmensberater, die sich auf Praxisoptimierung und medizinisches Praxismanagement spezialisiert haben, erreichen ihre Zielgruppe direkt. Marktforscher nutzen Adresslisten für Branchenanalysen im Gesundheitssektor.
Die praktischen Einsatzmöglichkeiten umfassen Neukundengewinnung, Direktmarketing per Post, Telefonakquise sowie gezielte Vertriebsaktionen. Alle Nutzungsformen müssen die Anforderungen der DSGVO und des Gesetzes gegen unlauteren Wettbewerb erfüllen. DSGVO-konforme Adresslisten enthalten ausschließlich geschäftliche Kontaktdaten ohne sensible Patienteninformationen.
Wie viele Frauenärzte gibt es in Deutschland?
Deutschland zählt etwa 12.800 ambulant tätige Gynäkologen (Stand 2023). Davon arbeiten 8.490 als niedergelassene Ärzte in eigener Praxis oder als Praxispartner. Über 2.000 Frauenärzte sind mittlerweile in Medizinischen Versorgungszentren angestellt. Die Gesamtzahl bleibt weitgehend stabil. Die Organisationsformen verschieben sich jedoch. Der Anteil der MVZ-Ärzte wächst kontinuierlich, während traditionelle Einzelpraxen tendenziell zurückgehen.
Wo gibt es in Deutschland die meisten Frauenärzte?
Nordrhein-Westfalen führt mit Gynäkologen das bundesweite Verzeichnis an. folgt mit rund Frauenärzten, mit Gynäkologen. Diese Verteilung entspricht der Bevölkerungsdichte der Bundesländer. Bei der Versorgungsdichte pro 100.000 Einwohner liegen jedoch die Stadtstaaten vorn. Hamburg, Bremen und Berlin erreichen Werte zwischen 19 und 22 Gynäkologen pro 100.000 Einwohner. Brandenburg weist mit Gynäkologen pro 100.000 Einwohner die niedrigste Dichte auf.
Welche Arten von Frauenarztpraxen gibt es?
Die häufigste Form ist die Einzelpraxis mit über 50 Prozent Anteil. Hier führt eine Ärztin oder ein Arzt die Praxis eigenverantwortlich. Gemeinschaftspraxen machen 16 Prozent aus. Sie vereinen mehrere Fachärzte unter einem Dach. Medizinische Versorgungszentren (MVZ) repräsentieren mittlerweile über 10 Prozent der gynäkologischen Versorgung. In einem MVZ arbeiten angestellte Ärzte verschiedener Fachrichtungen zusammen. Die Überörtliche Berufsausübungsgemeinschaft (ÜBAG) spielt mit 0,5 Prozent eine untergeordnete Rolle.
Welche Spezialisierungen haben Frauenärzte?
Viele Gynäkologen erwerben Zusatzqualifikationen in bestimmten Bereichen. Pränataldiagnostiker verfügen über eine DEGUM-Zertifizierung (Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin) in den Stufen I, II oder III. Urogynäkologen mit AGUB-Qualifikation behandeln Beckenbodenschwächen und Inkontinenz. Reproduktionsmediziner betreuen Paare mit Kinderwunsch in spezialisierten Zentren. Gynäkologische Onkologen konzentrieren sich auf Krebserkrankungen des weiblichen Genitaltrakts. Weitere Spezialisierungen umfassen Mammasonografie, Kinder- und Jugendgynäkologie sowie minimalinvasive Chirurgie.
Wer nutzt Adresslisten von Frauenärzten?
Adresslisten von Gynäkologen sind besonders für Pharmaunternehmen, Medizintechnik-Anbieter und Webagenturen relevant. Pharmavertreter nutzen die Daten für den Vertrieb gynäkologischer Medikamente. Hersteller von Ultraschallgeräten oder Diagnostik-Equipment erreichen ihre Zielgruppe gezielt. Webagenturen bieten Praxis-Websites und digitale Patientenkommunikation an. Auch Unternehmensberater für Praxisoptimierung, E-Mail-Marketing-Dienstleister im Healthcare-Bereich und Marktforscher greifen auf solche Firmendatenbanken zurück. Die Nutzung muss stets DSGVO-konform erfolgen.
Fazit
Die Liste der Frauenärzte in Deutschland umfasst etwa 12.800 ambulant tätige Gynäkologen. Sie bildet einen wichtigen Sektor im Gesundheitswesen ab. Nordrhein-Westfalen führt mit Frauenärzten, gefolgt von Bayern und Baden-Württemberg. Die Versorgungsdichte variiert erheblich zwischen städtischen Ballungsräumen und ländlichen Regionen. Über 50 Prozent der Gynäkologen praktizieren in Einzelpraxen. Medizinische Versorgungszentren gewinnen jedoch stetig an Bedeutung. Digitalisierung, Spezialisierungen und veränderte Arbeitsmodelle prägen die Branche. Für Pharmaunternehmen, Medizintechnik-Anbieter und andere B2B-Dienstleister stellen aktuelle Adresslisten von Frauenärzten ein wertvolles Instrument für zielgerichtetes Marketing und Vertrieb dar.
Datenverfügbarkeit: Frauenärzte
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Alle Angaben stammen aus öffentlich zugänglichen Unternehmensquellen und werden ausschließlich zu geschäftlichen Zwecken gemäß DSGVO verarbeitet. Stand: April 2026.
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Häufig gestellte Fragen
Wie viele Frauenärzte gibt es in Deutschland?
Wo gibt es in Deutschland die meisten Frauenärzte?
Welche Arten von Frauenarztpraxen gibt es?
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