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schreibwaren Firmenliste Deutschland

Greifen Sie auf verifizierte schreibwaren-Unternehmen in Deutschland zu – mit Kontaktdaten, Firmenprofilen und, wo verfügbar, Ansprechpartnern.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Aktuell erfasst die Branchendatenbank 2.108 Schreibwarengeschäfte in Deutschland (Stand 2026).
  • Nordrhein-Westfalen führt die bundesweite Verteilung mit 405 Betrieben an, gefolgt von Bayern (399) und Baden-Württemberg (311).
  • Der PBS-Einzelhandel (Papier, Bürobedarf, Schreibwaren) beschäftigt insgesamt rund 20.100 Mitarbeiter und erwirtschaftet einen Nettoumsatz von 2,57 Mrd. EUR.
  • Die Branche verzeichnet seit Jahren einen rückläufigen Trend, ausgelöst durch wachsende Online-Konkurrenz und die fortschreitende Digitalisierung des Einkaufsalltags.
  • Schreibwarengeschäfte umfassen unterschiedliche Betriebsformen: klassische Schreibwarenläden, spezialisierte Papeterien, Bürobedarfshändler sowie Buchhandlungen mit erweitertem Schreibwarensortiment.
  • Qualitätsgeprüfte Adressdaten für Schreibwarengeschäfte enthalten bis zu 22 Datenfelder, darunter Telefonnummern (94% Abdeckung), E-Mail-Adressen (76%) und Geschäftsführungsangaben.
  • Eine vollständige Firmenliste mit Schreibwarengeschäften eignet sich besonders für Hersteller, Lieferanten und Vertriebsteams, die gezielt neue Geschäftskunden akquirieren möchten.

Was sind Schreibwarengeschäfte?

Schreibwarengeschäfte sind Einzelhandelsgeschäfte, die eine breite Palette an Schreibwaren, Büromaterialien und Schulbedarf anbieten. Das typische Sortiment umfasst Schreibgeräte wie Kugelschreiber, Füller und Bleistifte sowie Büroartikel wie Ordner, Schreibpapier und Briefumschläge. Blöcke, Hefte, Kalender, Grußkarten und Geschenkpapier ergänzen das Angebot für den privaten Bedarf. Die Kernzielgruppe besteht aus Berufstätigen, Schülern und Studenten.

Viele Schreibwarenhändler übernehmen darüber hinaus Funktionen im lokalen Versorgungsnetz. Der Betrieb einer Lotto-Annahmestelle oder Postannahmestelle ist weit verbreitet. Zeitungen und Zeitschriften gehören ebenfalls zum gängigen Verkaufsprogramm. Diese Zusatzleistungen sichern Kundenfrequenz und machen den Schreibwarenladen zu einer festen Anlaufstelle im Alltag.

Branchentechnisch zählen Schreibwarengeschäfte zum stationären Einzelhandel, genauer zum PBS-Sektor. Sie grenzen sich vom reinen Online-Handel und von spezialisierten Büroausstatter-Großhändlern ab. Gebräuchliche Synonyme sind Papeterie, Schreibwarenladen, Büroartikelgeschäft und Papierwarenladen. Das Branchenverzeichnis erfasst alle stationären Betriebe dieser Kategorie, unabhängig davon, ob sie zusätzlich über einen Online-Shop verfügen.

Wie viele Schreibwarengeschäfte gibt es in Deutschland?

Die Zahl der Schreibwarengeschäfte in Deutschland variiert je nach Abgrenzung der Branche. Aktuell erfasst das Firmenverzeichnis 2.108 Schreibwarengeschäfte (Stand 2026). Nach aktueller Datenbankauswertung eines weiteren Anbieters ergibt sich für denselben Zeitraum eine Zahl von 1.648 Firmenadressen. Zählt man den gesamten PBS-Einzelhandel (Papier, Bürobedarf, Schreibwaren) hinzu, ergibt sich eine Gesamtzahl von rund 3.266 Betrieben. Die Unterschiede entstehen durch unterschiedliche Abgrenzungskriterien zwischen reinen Schreibwarenhändlern und verwandten Branchen.

Wirtschaftlich bewegt sich die Branche in relevanten Größenordnungen. Der PBS-Einzelhandel beschäftigt rund 20.100 Mitarbeiter. Der Nettoumsatz im Segment Presse und PBS beträgt 2,57 Mrd. EUR, der gesamte PBS-Markt erreicht 12,5 Mrd. EUR (2024). Seit 2023 erholt sich der Umsatz auf über 13 Mrd. EUR. Die Unternehmensanzahl entwickelt sich trotzdem weiter rückläufig.

Besonders auffällig ist die Kleinteiligkeit der Branche. Von den 2.108 erfassten Betrieben entfallen 974 auf Kleingewerbe und Freiberufliche, 867 auf Kleinstunternehmen und 249 auf Kleinunternehmen. Nur 15 Betriebe zählen zum Mittelstand, lediglich 3 gelten als Großunternehmen. Digitalisierung, Onlinehandel und die Corona-Pandemie haben die Schließungsrate beschleunigt. Dieser Strukturwandel spiegelt sich in den Marktdaten unmittelbar wider.

Regionale Verteilung: Schreibwarengeschäfte nach Bundesland

Die räumliche Verteilung der Schreibwarengeschäfte folgt eng der Bevölkerungsdichte und Wirtschaftskraft der Bundesländer. Nordrhein-Westfalen führt das bundesweite Branchenbuch mit deutlichem Abstand an. Bayern und Baden-Württemberg folgen auf den Plätzen zwei und drei. Die drei bevölkerungsreichsten Flächenländer vereinen gemeinsam 1.115 der insgesamt 2.108 Schreibwarengeschäfte, also mehr als die Hälfte aller Betriebe bundesweit.

Nordrhein-Westfalen verdankt seine Spitzenposition der hohen Bevölkerungsdichte und der ausgeprägten Kaufkraft im Ruhrgebiet und Rheinland. Hinzu kommt ein eng geknüpftes Städtenetz mit stabiler Einzelhandelsinfrastruktur. Bayern und Baden-Württemberg profitieren von wirtschaftsstarken Regionen mit tiefem Mittelstandsgefüge. Sachsen ist mit 158 Betrieben das stärkste ostdeutsche Bundesland, bleibt aber deutlich hinter den westdeutschen Spitzenreitern. Bremen (15) und das Saarland (25) belegen aufgrund geringerer Fläche und Einwohnerzahl die hinteren Plätze in der Übersicht der Schreibwarengeschäfte nach Bundesland.

Der stationäre Schreibwarenhandel steht unter erheblichem Anpassungsdruck. Die fortschreitende Digitalisierung des Alltags und die wachsende Online-Konkurrenz durch große Handelsplattformen sowie spezialisierte B2B-Händler entziehen dem klassischen Schreibwarenladen kontinuierlich Umsatz. Viele Kunden kaufen Standardartikel wie Kugelschreiber, Ordner und Briefumschläge bequem online, häufig zu günstigeren Preisen. Der Rückgang der Betriebsanzahl ist das strukturelle Ergebnis dieser Verschiebung.

Die Corona-Pandemie hat diesen Prozess erheblich beschleunigt. Geschlossene Schulen, Homeoffice und ausbleibende Laufkundschaft setzten dem Präsenzhandel stark zu. Auf Unternehmensebene zeigen sich die Folgen in Insolvenzen und Filialschließungen: Die Pro-Büro-Kette meldete 2023 Insolvenz an, ein Mitbewerber übernahm Teile des Betriebs. Filialketten wie McPaper befinden sich in einem fortlaufenden Konsolidierungsprozess. Der Branchenreport zeigt, dass Umsatz und Betriebsanzahl sich seit Jahren in entgegengesetzte Richtungen entwickeln.

Trotz des strukturellen Rückgangs gibt es widerstandsfähige Segmente. Betriebe mit Spezialisierung auf hochwertige Schreibgeräte, edle Papeterien oder ergänzende Serviceleistungen behaupten ihren Platz im Markt. Franchise-Netzwerke wie SKRIBO mit über 120 angeschlossenen Händlern setzen auf gemeinsame Einkaufsmacht und Markenidentität als Schutzwall gegenüber der Online-Konkurrenz. Hybridmodelle aus stationärem Betrieb und eigenem Online-Shop bieten den realistischsten Wachstumspfad für die kommenden Jahre.

Welche Arten von Schreibwarengeschäften gibt es?

Der Begriff Schreibwarengeschäft umfasst in der Praxis sehr unterschiedliche Betriebsformen. Das klassische Schreibwarengeschäft bietet ein breites Vollsortiment aus Schreibgeräten, Büroartikeln, Schulbedarf, Kalendern und Geschenkartikeln. Es bedient Privatkunden ebenso wie kleine Unternehmen. Viele dieser Betriebe führen ergänzend eine Lotto-Annahmestelle oder Postannahmestelle, was Kundenfrequenz und Umsatzbasis zugleich verbreitert.

Die Papeterie steht für das Hochwertsegment innerhalb des Branchenverzeichnisses. Papeterie BATHELT in München betreibt mehrere Filialen und führt das Geschäft seit drei Generationen in Familienhand. R.S.V.P. in Berlin-Mitte und die traditionsreiche Papeterie H. Künnemann (Berlin, seit ) bieten edle Füller, hochwertiges Briefpapier und exklusives Stationery. Ihre Kundschaft sucht gezielt nach Qualität und persönlicher Beratung, die online nicht zu finden ist.

Fachhandelsbetriebe für Bürobedarf bedienen vorwiegend gewerbliche Kunden. Ortloff in Köln steht mit über 100-jähriger Tradition in der Kölner Innenstadt für dieses Segment. Solche Betriebe halten größere Sortimente an Büromaterialien, Druckerzeugnissen und technischen Hilfsmitteln bereit und sind als Zulieferer für Unternehmen und Behörden positioniert. Gustav Müller Büroshop in Iserlohn gilt als eines der ältesten Büro- und Schulartikelgeschäfte Deutschlands mit über 188-jähriger Geschichte.

Franchise-Netzwerke bilden eine eigenständige Kategorie innerhalb der Firmendatenbank. SKRIBO vernetzt über 120 unabhängige Schreibwarenhändler in Deutschland und Österreich unter einem gemeinsamen Dach. Diese Betriebe profitieren von zentralem Einkauf, Markenauftritt und Sortimentsberatung, bleiben aber rechtlich selbstständig. Buchhandlungen mit Schreibwarensortiment sowie Gemischtwarenläden, die Schreibwaren als Teilsortiment führen, vervollständigen das Spektrum dieser Branche.

Für wen ist eine Liste der Schreibwarengeschäfte relevant?

Eine Liste deutscher Schreibwarengeschäfte ist für eine Reihe von Branchen und Anwendungsfällen unmittelbar nutzbar. Hersteller und Großhändler von Schreibwaren und Bürobedarf nutzen vollständige Firmenlisten, um Einzelhändler direkt anzusprechen. Marken wie Pelikan, Faber-Castell und Stabilo setzen solche Adresslisten für Listungsverhandlungen, Produkteinführungen und Vertriebskooperationen ein. Ohne Zugang zu einer vollständigen Firmendatenbank bleibt diese Zielgruppe schwer systematisch erreichbar.

Paketdienste und Logistikunternehmen suchen systematisch nach gewerblichen Neukunden für regelmäßige Lieferverträge. Schreibwarengeschäfte mit kontinuierlichem Wareneingang sind attraktive Zielkunden, die Vertriebsteams per Telefonmarketing direkt ansprechen können. Kassensystem-Anbieter greifen auf Multichannel-Marketing zurück: Erst erhält der Schreibwarenhändler eine Werbebroschüre per E-Mail, dann folgt ein Anruf des Vertriebsteams. Verlage und Marketing-Agenturen setzen auf Direktmailing und E-Mail-Marketing für Werbekooperationen und Produktplatzierungen im Einzelhandel.

Marktforscher und Unternehmensberater benötigen vollständige Branchenabdeckungen für Umfragen, Wettbewerbsanalysen und Standortplanungen. Die Wirksamkeit strukturierter Adresslisten zeigt sich in konkreten Kampagnenergebnissen. Mit gezielt eingesetzten Firmenadressen generierten Unternehmen in einer Marketingkampagne 25.000 Freikarten-Anfragen. Ein weiteres Unternehmen gewann 100% seiner Partnerbetriebe aus strukturiert zusammengestellten Firmenlisten. Die Zeitersparnis gegenüber manueller Recherche beträgt erfahrungsgemäß rund 46 Stunden pro Branche.

Datenverfügbarkeit: schreibwaren

Übersicht der verfügbaren Datenfelder für schreibwaren in Deutschland.

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Alle Angaben stammen aus öffentlich zugänglichen Unternehmensquellen und werden ausschließlich zu geschäftlichen Zwecken gemäß DSGVO verarbeitet. Stand: April 2026.

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Häufig gestellte Fragen

Wie viele Schreibwarengeschäfte gibt es in Deutschland?
Aktuell erfasst das Branchenverzeichnis 2.108 Schreibwarengeschäfte in Deutschland (Stand 2026). Zählt man den gesamten PBS-Einzelhandel (Papier, Bürobedarf, Schreibwaren) hinzu, ergibt sich eine Gesamtzahl von rund 3.266 Betrieben. Die Unternehmensanzahl ist seit Jahren rückläufig. Digitalisierung und Online-Konkurrenz haben das stationäre Netz ausgedünnt, während der Branchenumsatz seit 2023 wieder auf über 13 Mrd. EUR ansteigt.
Wo gibt es die meisten Schreibwarengeschäfte in Deutschland?
Nordrhein-Westfalen führt bundesweit mit Schreibwarengeschäften. folgt mit und mit Betrieben. Die Konzentration in diesen drei bevölkerungsreichen Bundesländern spiegelt die allgemeine Kaufkraftverteilung und die Dichte urbaner Einzelhandelslagen wider. Am wenigsten Betriebe verzeichnet Bremen mit Schreibwarengeschäften.
Welche Arten von Schreibwarengeschäften gibt es?
Der Markt gliedert sich in klassische Schreibwarenläden mit Vollsortiment, spezialisierte Papeterien im Hochpreissegment, Fachhandelsbetriebe für Bürobedarf, Buchhandlungen mit Schreibwarenabteilung sowie Gemischtwarenläden. Franchise-Netzwerke wie SKRIBO (über 120 Händler in Deutschland und Österreich) und Filialketten wie McPaper bilden eigene Untergruppen. Viele klassische Betriebe betreiben ergänzend eine Lotto-Annahmestelle oder Postannahmestelle.
Warum sinkt die Anzahl der Schreibwarengeschäfte in Deutschland?
Der Rückgang ist struktureller Natur. Online-Händler übernehmen wachsende Marktanteile bei Standardartikeln wie Kugelschreibern, Ordnern und Briefumschlägen. Die Corona-Pandemie hat diesen Prozess durch Schließungen und veränderte Kaufgewohnheiten beschleunigt. Insolvenzen wie die der Pro-Büro-Kette (2023) veranschaulichen die laufende Marktkonsolidierung. Betriebe mit Spezialisierung auf das Hochpreissegment oder hybride Vertriebsmodelle zeigen größere Widerstandsfähigkeit.
Was enthält eine vollständige Firmenliste der Schreibwarengeschäfte?
Eine professionelle Adressliste enthält je Betrieb bis zu 22 Datenfelder. Dazu gehören Firmenname, Postadresse, Telefonnummer (94% Abdeckung), E-Mail-Adresse (76%), Website (79%), Geschäftsführungsangaben (21%), Rechtsform, HR-Nummer und Unternehmensgrößenklasse. Standortmerkmale wie Kaufkraftindex, Einwohnerzahl und Besiedlungsdichte ermöglichen gezielte regionale Selektionen für Marketing- und Vertriebskampagnen.
Wie aktuell sind Firmendaten für Schreibwarengeschäfte?
Die Aktualität variiert je nach Datenanbieter. Tagesaktuell gepflegte Unternehmensdatenbanken aktualisieren ihren Bestand vollautomatisch und führen vor der Auslieferung eine mehrstufige Verifizierung durch. Andere Anbieter bieten ein kostenloses Listenupdate innerhalb von sechs Monaten nach dem Kauf an. Die typische Irrläuferquote liegt bei Adresslisten für Schreibwarengeschäfte zwischen 5% und 10%, was branchenüblichen Werten entspricht.

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