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Rehakliniken Firmenliste Deutschland

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Kategorie Gesundheit
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Das Wichtigste in Kürze

  • Die Deutsche Rentenversicherung betreibt bundesweit genau 99 eigene Rehabilitationskliniken (Stand 2023/2024) und bildet damit ein flächendeckendes Netz medizinischer Versorgung.
  • Bayern führt mit rund 25 bis 27 Einrichtungen das bundesweite Ranking. In Bad Kissingen allein konzentrieren sich fünf DRV-Kliniken.
  • Die Bettenkapazitäten reichen von 39 Betten (Rehazentrum prosper Bottrop) bis zu 365 Einzelzimmern (Rehazentrum Bad Eilsen). Der Durchschnitt liegt bei etwa 180 bis 200 Betten.
  • Jede Klinik versorgt jährlich zwischen 2.100 und 4.000 Patienten.
  • Post-COVID-Rehabilitation hat sich als eigenständiges Wachstumsfeld etabliert und steht in nahezu allen DRV-Einrichtungen zur Verfügung.
  • Das Indikationsspektrum umfasst 23 medizinische Fachbereiche, von Orthopädie und Kardiologie bis hin zu Onkologie und Kinder-Jugend-Reha.
  • Alle Adressdaten der 99 Einrichtungen liegen vollständig vor und eignen sich für Kliniksuche, Einweisungsplanung sowie Marktanalyse.

Was sind DRV-Rehakliniken?

DRV-Rehakliniken sind stationäre und ganztägig ambulante Rehabilitationseinrichtungen, die die Deutsche Rentenversicherung (DRV) unmittelbar betreibt. Sie versorgen rentenversicherungspflichtige Arbeitnehmer, Versicherte nach schwerer Erkrankung oder Operation sowie Rentner mit medizinischer Rehabilitation. Rechtliche Grundlage ist das Sozialgesetzbuch IX (SGB IX), das Rehabilitation und Teilhabe für Menschen mit drohender oder bestehender Behinderung regelt.

Im Branchenverzeichnis des deutschen Gesundheitswesens bilden sie eine klar abgegrenzte Kategorie innerhalb des übergeordneten Segments medizinische Rehabilitation. Der wesentliche Unterschied zu privaten oder gemeinnützigen Rehabilitationskliniken liegt in der Trägerschaft: Die DRV finanziert diese Einrichtungen direkt aus Rentenversicherungsbeiträgen und verantwortet Betrieb sowie Qualitätssicherung. Gebräuchliche Synonyme sind Rehabilitationskliniken, Reha-Einrichtungen, Reha-Zentren und DRV-Reha-Einrichtungen.

Sieben regionale DRV-Träger verantworten den Betrieb: DRV Bund, DRV Nord, DRV Westfalen, DRV Hessen, DRV Oldenburg-Bremen, DRV Braunschweig-Hannover sowie die Deutsche Knappschaft. Jeder Träger führt eigene Kliniken mit spezifischen Indikationsschwerpunkten und eigenem Qualitätsmanagement. Viele Häuser tragen das DRV-eigene Zertifikat QMS-REHA® sowie externe Auszeichnungen wie das FOCUS TOP Rehaklinik-Siegel oder die DEGEMED-Akkreditierung. Das gesetzlich vorgeschriebene Qualitätsmanagement macht diese Kliniken zu besonders gut dokumentierten Akteuren im deutschen Gesundheitsmarkt.

Wie viele DRV-Rehakliniken gibt es in Deutschland?

Das Verzeichnis der DRV-Rehakliniken in Deutschland umfasst exakt 99 eigenbetriebene Einrichtungen (Stand 2023/2024). Diese Zahl erfasst ausschließlich Kliniken, die die Deutsche Rentenversicherung direkt führt. Der Gesamtmarkt aller deutschen Rehabilitationseinrichtungen, einschließlich privater Klinikgruppen, gemeinnütziger und kirchlicher Träger sowie GKV-finanzierter Häuser, ist deutlich größer.

Kennzahl Wert (Stand 2024)
DRV-eigene Rehabilitationskliniken gesamt 99
Patienten pro Klinik und Jahr 2.100 bis 4.000
Bettenkapazität (Minimum) 39 Betten
Bettenkapazität (Maximum) 365 Einzelzimmer
Durchschnittliche Bettenkapazität ca. 180 bis 200 Betten
Abgedeckte medizinische Indikationen 23 Fachbereiche

Der Markt ist strukturell stabil. Die Gesamtzahl der DRV-eigenen Kliniken hat sich in den vergangenen Jahren kaum verändert. Einzelne Einrichtungen entstanden als Neubauten: Das Rehazentrum Oberharz eröffnete 2011, die Klinik Sonnenblick in Marburg 2015. Das Leistungsportfolio wächst dennoch kontinuierlich. Post-COVID-Rehabilitation haben nahezu alle 99 Häuser als eigenständiges Behandlungsfeld etabliert. Das erweitert die faktische Versorgungskapazität ohne Neugründungen erheblich.

Regionale Verteilung: DRV-Rehakliniken nach Bundesland

Die 99 DRV-Einrichtungen verteilen sich ungleichmäßig über Deutschland. Ihre Standorte folgen historisch gewachsenen Mustern: Anerkannte Kurorte, staatlich anerkannte Heilbäder und heilklimatische Erholungsorte ziehen besonders viele Einrichtungen an. Bundesländer mit dichter Kurortstruktur beherbergen entsprechend mehr Kliniken.

Bundesland Anzahl DRV-Kliniken (Stand 2024)
Bayern ca. 25 bis 27
Baden-Württemberg ca. 13 bis 15
Nordrhein-Westfalen ca. 10 bis 12
Hessen ca. 8 bis 10
Schleswig-Holstein ca. 7 bis 8
Rheinland-Pfalz ca. 6 bis 8
Niedersachsen ca. 5 bis 6
Mecklenburg-Vorpommern ca. 2 bis 3
Sachsen-Anhalt ca. 2
Brandenburg ca. 1 bis 2
Sachsen ca. 1
Saarland ca. 1

Bayern führt das Ranking mit deutlichem Abstand. Der Grund liegt in der außergewöhnlichen Dichte anerkannter Heilbäder im Freistaat: Bad Kissingen zählt fünf DRV-Kliniken, Bad Steben drei, Bad Aibling und Bad Brückenau je zwei. Baden-Württemberg profitiert von seiner Kurortstruktur; Cluster entstanden in Glottertal, Bad Mergentheim und Bad Buchau. In Nordrhein-Westfalen zählen Bad Driburg, Bad Salzuflen, Bad Rothenfelde und Engelskirchen jeweils zwei bis drei Einrichtungen. Stadtnahe Standorte finden sich in Gelsenkirchen, Bottrop und im Berliner Umland (Teltow). Die Nordseeinsel-Kliniken auf Borkum, Norderney, Föhr und Amrum sowie die Ostseestandorte auf Rügen (Göhren) und Usedom (Ückeritz) vervollständigen das geografische Bild.

Der DRV-Reha-Markt entwickelt sein Leistungsangebot trotz stabiler Klinikzahl dynamisch weiter. Post-COVID-Rehabilitation hat sich binnen weniger Jahre zum festen Bestandteil aller Häuser entwickelt. Nahezu alle 99 Kliniken bieten spezifische Programme für Long-COVID-Betroffene an. Die Klinik Sonnenblick in Marburg erhielt 2023 die Auszeichnung als beste Rehabilitationsklinik Deutschlands in der Brustkrebs-Versorgung und für Patientenzufriedenheit in der Post-COVID-Pneumologie. Der Trend hält an.

Digitale Nachsorgeprogramme gewinnen an Bedeutung. Telemedizinische Ansätze wie TRENA und T-RENA ergänzen die stationären Leistungen. App-gestützte Systeme wie Caspar Health verbessern den Übergang von der Klinik in den Alltag. Wer diesen Schritt nicht aktiv gestaltet, riskiert höhere Rückfallraten. Das verändert das Selbstverständnis der klassischen Rehabilitationsklinik grundlegend.

Qualitätswettbewerb prägt den Markt zusätzlich. Das Portal "Meine Rehabilitation" der DRV ermöglicht Versicherten den transparenten Vergleich von über 1.000 Einrichtungen. Kliniken investieren in Zertifizierungen: QMS-REHA®, DIN EN ISO 9001:2015, DEGEMED-Akkreditierung und indikationsspezifische Auszeichnungen sind inzwischen weit verbreitet. Die Frankenklinik und Klinik Frankenwarte in Bad Kissingen und Bad Steben erhielten 2024/2025 die Auszeichnung als beste Rehakliniken Deutschlands in ihrer Kategorie. Für Analysten, die einen Branchenreport zum deutschen Reha-Markt erstellen, sind diese Qualitätsdaten ein wichtiger Marktindikator.

Welche Arten von DRV-Rehakliniken gibt es?

Das Spektrum der DRV-Rehabilitationseinrichtungen ist breit. Die Differenzierung erfolgt nach medizinischem Indikationsschwerpunkt und nach Behandlungsformat.

Orthopädische Rehabilitationskliniken bilden die größte Gruppe. Sie behandeln Erkrankungen des Muskel- und Skelettsystems sowie Zustände nach Gelenkoperationen und Unfallfolgen. Das Rehazentrum Bad Eilsen mit 365 Einzelzimmern und die Mühlenbergklinik-Holsteinische Schweiz mit 311 Betten gehören zu den kapazitätsstärksten Einrichtungen dieser Kategorie.

Kardiologische Rehabilitationskliniken begleiten Patienten nach Herzinfarkt, Bypass-Operationen oder bei Herzinsuffizienz. Die Klinik Roderbirken in Leichlingen versorgt jährlich rund 4.000 Patienten und gilt als eine der renommiertesten Einrichtungen für Psychokardiologie in Deutschland.

Psychosomatische Rehabilitationskliniken setzen ihren Schwerpunkt bei psychischen Erkrankungen, Burnout und stressbedingten Beschwerden. Programme wie die Verhaltensmedizinisch orientierte Rehabilitation (VOR) oder die Duale Reha Psychokardiologie bieten spezialisierte Konzepte für komplexe Krankheitsbilder.

Onkologische Rehabilitationskliniken begleiten Krebspatienten nach Chemotherapie, Bestrahlung oder Operationen. Das Rehazentrum Oberharz mit 280 Patientenzimmern hat sich auf Onkologie und Psychoonkologie spezialisiert. Gynäkologisch-onkologische Patienten finden in Inselkliniken wie dem Reha-Zentrum Borkum und dem Reha-Zentrum Ückeritz spezialisierte Angebote.

Kinder- und Jugend-Rehakliniken sind eine besondere Gruppe innerhalb der Firmendatenbank der DRV. Einrichtungen wie die Edelsteinklinik, Fachklinik Gaißach, Fachklinik Sylt und Fachklinik Satteldüne bieten spezialisierte Programme für Kinder mit chronischen Erkrankungen, eigene Schulen und Familienappartements.

Ambulante Reha-Zentren ergänzen das stationäre Angebot. Das Zentrum für Ambulante Psychosomatische Rehabilitation Glotterbad (ZAPR) und die Köllertal-Klinik im Saarland sind Beispiele für ganztägig ambulante Einrichtungen. Sie ermöglichen eine wohnortnahe Versorgung ohne Übernachtung.

Für wen ist eine Liste von DRV-Rehakliniken relevant?

Ein vollständiges Branchenbuch der DRV-Rehabilitationskliniken richtet sich an mehrere Nutzergruppen mit unterschiedlichen Anforderungen. Patienten und Angehörige nutzen das Klinikverzeichnis, um passende Einrichtungen nach Indikation, Region oder Besonderheiten wie Insellagen oder speziellen Therapieprogrammen zu finden. Das Wunsch- und Wahlrecht nach § 8 SGB IX gibt Versicherten das Recht, eine Wunschklinik im Reha-Antrag anzugeben. Lehnt die DRV sie ab, schlägt sie bis zu vier geeignete Alternativen vor.

Medizinische Fachkräfte nutzen ein strukturiertes Reha-Einrichtungsverzeichnis für die Einweisungsplanung. Sozialdienste in Krankenhäusern koordinieren Anschlussheilbehandlungen (AHB) und benötigen aktuelle Kontaktdaten sowie Indikationsprofile der Zielkliniken. Eine vollständige, gepflegte Adressliste verkürzt diesen Abstimmungsprozess erheblich.

Marktforschungsunternehmen, Gesundheitsberater und Investoren nutzen Wirtschaftsdaten und Unternehmensdatenbanken, um Versorgungslandschaften zu analysieren, Kapazitäten zu bewerten oder Wettbewerbsfelder zu identifizieren. Das Firmenverzeichnis der DRV-Kliniken mit vollständigen Adressdaten, Indikationsangaben und geografischen Informationen bietet dafür eine belastbare Ausgangsbasis.

Lieferanten und Dienstleister, die Kliniken mit Medizintechnik, Therapiegeräten, Ernährungsangeboten oder IT-Lösungen versorgen, profitieren von einer aktuellen Firmenliste zur gezielten Ansprache von Entscheidungsträgern. Die verfügbaren Adressdaten der 99 DRV-Kliniken umfassen Klinikname, vollständige Anschrift, Telefon, Fax, E-Mail und Website. Das schafft eine solide Grundlage für systematische Vertriebsaktivitäten im B2B-Bereich.

Datenverfügbarkeit: Rehakliniken

Übersicht der verfügbaren Datenfelder für Rehakliniken in Deutschland.

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Häufig gestellte Fragen

Wie findet man die richtige DRV-Rehaklinik für die eigene Erkrankung?
Die DRV bietet eine Kliniksuche an, mit der Sie nach Indikation, Ort oder Postleitzahl filtern können. Versicherte können im Reha-Antrag eine Wunschklinik angeben; bei Ablehnung schlägt die DRV bis zu vier geeignete Alternativen vor. Das Portal "Meine Rehabilitation" ermöglicht ergänzend den Qualitätsvergleich von über 1.000 Einrichtungen anhand von Patientenbefragungen und Qualitätsberichten.
Wie viele DRV-Rehakliniken gibt es in Deutschland?
Die Deutsche Rentenversicherung betreibt bundesweit 99 eigene Rehabilitationskliniken (Stand 2023/2024). Diese Zahl umfasst ausschließlich Einrichtungen, die die DRV direkt führt. Der Gesamtmarkt aller deutschen Rehabilitationseinrichtungen inklusive privater, gemeinnütziger und kirchlicher Träger ist erheblich größer.
Welche medizinischen Fachgebiete decken DRV-Rehakliniken ab?
DRV-Rehakliniken behandeln insgesamt 23 medizinische Indikationsbereiche. Das Spektrum umfasst Orthopädie, Kardiologie, Psychosomatik, Onkologie, Neurologie, Pneumologie, Rheumatologie, Dermatologie, Gastroenterologie, Diabetologie, Gynäkologie und Kinder-Jugend-Reha. Seit 2020 hat sich Post-COVID-Rehabilitation als festes Leistungsfeld etabliert.
Wo gibt es die meisten DRV-Rehakliniken in Deutschland?
Bayern führt mit rund 25 bis 27 Einrichtungen deutlich. Bad Kissingen ist mit fünf DRV-Kliniken der größte Einzelstandort bundesweit. Es folgen Baden-Württemberg mit etwa 13 bis 15 und Nordrhein-Westfalen mit etwa 10 bis 12 Einrichtungen. Die Standorte konzentrieren sich überwiegend auf anerkannte Kurorte und Heilbäder.
Was ist der Unterschied zwischen stationärer und ambulanter Reha bei der DRV?
Bei der stationären Rehabilitation wohnen Patienten während der gesamten Maßnahme in der Klinik. Die ganztägig ambulante Rehabilitation findet täglich in der Einrichtung statt, Patienten übernachten jedoch zu Hause. Die DRV bewilligt beide Formen als Heilverfahren oder als Anschlussheilbehandlung (AHB) direkt nach einem Krankenhausaufenthalt.
Welche Nachsorgeprogramme bieten DRV-Kliniken nach der Reha an?
DRV-Kliniken bieten strukturierte Nachsorgeprogramme wie IRENA (Intensivierte Reha-Nachsorge) und TRENA (telemedizinische Reha-Nachsorge) an. Die Montanus-Klinik setzt auf T-RENA, die Fachklinik Oberstdorf nutzt Caspar Health als App-basiertes Nachsorgesystem. Diese Programme sichern den Therapieerfolg und erleichtern die Rückkehr in Beruf und Alltag. ## Marktüberblick: DRV-Rehakliniken in Deutschland Die Liste DRV-Rehakliniken Deutschland der Deutschen Rentenversicherung umfasst 99 eigenbetriebene Einrichtungen mit einem breiten Spektrum an Indikationen, Standorten und Therapiekonzepten. Bayern führt das regionale Branchenverzeichnis mit Abstand; Bad Kissingen ist als Fünf-Kliniken-Standort der größte Cluster bundesweit. Vollständige Adressdaten, Indikationsprofile und Leistungsübersichten aller 99 Häuser stehen für Kliniksuche, Einweisungskoordination und Marktanalyse zur Verfügung.

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