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personaldienstleister Firmenliste Deutschland

Greifen Sie auf verifizierte personaldienstleister-Unternehmen in Deutschland zu – mit Kontaktdaten, Firmenprofilen und, wo verfügbar, Ansprechpartnern.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Die Liste der Personaldienstleister in Deutschland umfasst 15.700 Unternehmen mit insgesamt 956.315 Beschäftigten (Stand 2026).
  • Das Marktvolumen der Zeitarbeitsbranche lag 2023 bei 32,9 Mrd. Euro, ein Rückgang von 3,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
  • Nordrhein-Westfalen führt die regionale Verteilung mit 3.791 Firmen an, gefolgt von Bayern (2.645) und Baden-Württemberg (1.877).
  • Personalvermittler bilden mit 6.577 Betrieben die größte Teilbranche, dicht gefolgt von Zeitarbeitsfirmen (6.402).
  • Spezialisierte Anbieter für IT, Pflege und Industrie verzeichnen Wachstum, während das Helfergeschäft rückläufig ist.
  • Eine Firmenliste der Personaldienstleister eignet sich besonders für Vertrieb, Marktanalysen und den Aufbau von Kooperationsnetzwerken.
  • Rund 5.300 Personaldienstleister arbeiten unter einem gemeinsamen Verhaltens- und Ethik-Kodex mit verbindlichen Qualitätsstandards.
  • Fast 46 Prozent aller Personaldienstleister sind Kleinstunternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten.

Was sind Personaldienstleister?

Personaldienstleister erbringen Leistungen rund um die Gewinnung, Vermittlung und Entwicklung von Arbeitskräften. Ihr Angebot reicht von Personalvermittlung über Personalberatung und Arbeitnehmerüberlassung bis hin zu Coaching und Personalentwicklung. Sowohl Unternehmen als auch Bewerber zählen zu ihren Kunden. Der Wirtschaftszweig gehört zum übergeordneten Sektor der Dienstleistungsunternehmen.

Ein zentraler Geschäftsbereich ist die Personalvermittlung. Personalvermittler identifizieren geeignete Kandidaten, führen Vorstellungsgespräche und bringen Bewerber mit passenden Arbeitgebern zusammen. Je nach Spezialisierung treten sie als Personalagenturen, Headhunter oder Recruitingfirmen auf. Der Markt ist vielfältig. Klassische Branchenbücher und Firmenverzeichnisse führen sie häufig unter Personalservice oder Arbeitnehmerüberlassung.

Personalberatungen bilden eine weitere Teilbranche. Sie entwickeln Strategien zum Personalmanagement, übernehmen die Einsatzplanung und beraten bei der Mitarbeiterführung. In Schulungen und Coachings stärken sie die sozialen und kommunikativen Fähigkeiten von Fach- und Führungskräften. Auch Interimsmanagement gehört zum Leistungsspektrum.

Zeitarbeitsfirmen, auch als Leiharbeitsunternehmen oder Personalleasing bekannt, stellen Arbeitskräfte ein und überlassen sie an andere Betriebe. Dieses Modell der Arbeitnehmerüberlassung unterliegt dem Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG). Für die Ausübung benötigen Firmen eine Erlaubnis der zuständigen Agentur für Arbeit. Gängige Synonyme für Personaldienstleister sind Personalservice, Personalagenturen und Zeitarbeitsfirmen.

Wie viele Personaldienstleister gibt es in Deutschland?

Deutschland zählt 15.700 Personaldienstleister (Stand 2026). Die Branche beschäftigt insgesamt 956.315 Personen und gehört damit zu den bedeutendsten Arbeitgebern im Dienstleistungssektor. Der Jahresumsatz je Beschäftigten liegt bei durchschnittlich 42.767 Euro.

Die Unternehmensstruktur zeigt eine klare Verteilung nach Größenklassen:

Unternehmensgrößenklasse Anzahl
Kleinstunternehmen 7.299
Kleinunternehmen 4.809
Kleingewerbe und Freiberufler 2.538
Mittelstand 809
Großunternehmen 245

Kleinstunternehmen dominieren den Markt. Fast jeder zweite Personaldienstleister fällt in diese Kategorie. Großunternehmen machen mit 245 Firmen lediglich 1,6 Prozent aller Betriebe aus, erwirtschaften jedoch den größten Anteil am Branchenumsatz. Die zehn umsatzstärksten Zeitarbeitsunternehmen erzielten 2023 zusammen über 7,1 Mrd. Euro.

Das Marktvolumen der Zeitarbeitsbranche sank 2023 um 3,1 Prozent auf 32,9 Mrd. Euro. Die 25 größten Zeitarbeitsfirmen steigerten ihren Umsatz dagegen durchschnittlich um 2,2 Prozent. Diese gegenläufige Entwicklung verdeutlicht die zunehmende Marktkonzentration. Große Anbieter wachsen, während kleinere Gesellschaften im Volumengeschäft Marktanteile verlieren.

Regionale Verteilung: Personaldienstleister nach Bundesland

Die regionale Verteilung der Personaldienstleister spiegelt die wirtschaftliche Stärke der einzelnen Bundesländer wider. Bevölkerungsreiche Industriestandorte mit hohem Arbeitskräftebedarf weisen die größte Dichte an Personalserviceunternehmen auf.

Bundesland Anzahl
Nordrhein-Westfalen 3.791
Bayern 2.645
Baden-Württemberg 1.877
Hessen 1.730
Niedersachsen 1.145
Berlin 1.126
Hamburg 856
Rheinland-Pfalz 607
Sachsen 475
Schleswig-Holstein 374
Brandenburg 254
Bremen 203
Thüringen 190
Sachsen-Anhalt 182
Mecklenburg-Vorpommern 128
Saarland 117

Nordrhein-Westfalen führt mit 3.791 Firmen deutlich an. Das entspricht rund 24 Prozent aller Personaldienstleister in Deutschland. Die hohe Industriedichte im Ruhrgebiet und zahlreiche Logistikzentren entlang des Rheins erklären diese Konzentration. Bayern und Baden-Württemberg folgen auf den Plätzen zwei und drei, begünstigt durch ihre exportstarke Industrie und den hohen Fachkräftebedarf.

Hessen belegt Rang vier. Der Finanzstandort Frankfurt am Main zieht zahlreiche Personalberatungen und Headhunter an. Berlin punktet als Gründermetropole mit vielen jungen Personalagenturen. Die neuen Bundesländer verzeichnen insgesamt deutlich weniger Betriebe. Mecklenburg-Vorpommern und das Saarland bilden mit jeweils unter 130 Firmen die Schlusslichter. Die Hauptsitze der umsatzstärksten Anbieter konzentrieren sich auf Eschborn, Düsseldorf, Hamburg, Nürnberg und München.

Der Fachkräftemangel bleibt der zentrale Wachstumstreiber für spezialisierte Personaldienstleister. Anbieter mit Schwerpunkt auf IT, Pflege und Ingenieurwesen verzeichnen steigende Umsätze. Das Volumengeschäft mit Helfern ohne Berufsausbildung ist hingegen rückläufig. Diese Verschiebung verändert die Branchenstruktur grundlegend.

Digitalisierung prägt den Markt. KI-gestützte Kandidatenauswahl, automatisierte Bewerbungssysteme und digitale Plattformen beschleunigen den Vermittlungsprozess. Zeitarbeitsunternehmen investieren verstärkt in Technologie, um Fachkräfte schneller und passgenauer zu platzieren. Der Trend hält an.

Übernahmen und Zusammenschlüsse bestimmen die Marktdynamik der vergangenen Jahre. Große Anbieter stärken durch Konsolidierung ihre Position. Die internationale Fachkräfterekrutierung gewinnt an Bedeutung, da Personaldienstleister zunehmend Arbeitskräfte aus dem europäischen Ausland vermitteln.

Gesetzliche Vorgaben und Qualitätsmanagement rücken stärker in den Fokus. Für Pflege, Ausbildung und internationale Mobilität gelten bereits spezielle Qualitätsstandards. Zeitarbeit dient dabei immer häufiger als Sprungbrett in eine Festanstellung.

Welche Arten von Personaldienstleistern gibt es?

Der Sektor gliedert sich in vier Hauptkategorien, die sich in Geschäftsmodell und Zielgruppe unterscheiden. Die Branchenkennzahlen zeigen eine klare Verteilung.

Personalvermittler (6.577 Unternehmen) bilden die größte Teilbranche. Sie suchen im Auftrag von Firmen passende Kandidaten für Festanstellungen. Das Unternehmen bezahlt den Vermittler erst bei erfolgreicher Besetzung. Personalvermittler decken alle Wirtschaftszweige und Qualifikationsstufen ab.

Zeitarbeitsfirmen (6.402 Unternehmen) stellen die zweitgrößte Gruppe dar. Sie beschäftigen Arbeitskräfte und überlassen diese temporär an Kundenunternehmen. Das Modell der Arbeitnehmerüberlassung bietet Flexibilität bei Auftragsspitzen oder saisonalem Bedarf. Die Pflicht zur gleichen Bezahlung greift nach spätestens neun Monaten im selben Einsatzbetrieb.

Personalberatungen (3.383 Unternehmen) konzentrieren sich auf strategische Beratungsleistungen. Sie unterstützen Betriebe bei der Personalplanung, entwickeln Vergütungsmodelle und optimieren die Personalbeschaffung. Viele Personalberatungen bedienen gezielt einzelne Branchen wie Finanzwesen, Gesundheitswesen oder Technologie.

Headhunter (1.048 Unternehmen) sprechen Führungskräfte und hochqualifizierte Spezialisten direkt an. Sie suchen aktiv nach Kandidaten, die häufig nicht auf Stellensuche sind. Dieses Segment bedient vor allem Positionen im oberen Management.

Neben diesen vier Hauptkategorien existieren weitere Geschäftsfelder wie Interimsmanagement, die Auslagerung ganzer Personalprozesse und die Vermittlung von Freiberuflern. Die Spezialisierung auf bestimmte Industriezweige wie Pflege, IT oder Logistik nimmt stetig zu.

Für wen ist eine Liste von Personaldienstleistern relevant?

Ein Adressverzeichnis deutscher Personaldienstleister unterstützt verschiedene Zielgruppen bei der täglichen Arbeit. Vertriebsteams, Marktforscher und strategische Einkäufer profitieren gleichermaßen von strukturierten Adressdaten dieses Sektors.

Weiterbildungsinstitute nutzen eine solche Adressliste, um ihr Kursangebot gezielt an Personaldienstleister zu vermarkten. Seminare zu Arbeitsrecht, Führungskräfteentwicklung oder Methoden der Personalgewinnung treffen bei dieser Zielgruppe auf hohe Nachfrage. Per E-Mail oder Postsendung erreichen Sie Tausende Firmen effizient. Die Streuverluste bleiben gering.

Marktforscher greifen auf eine Unternehmensdatenbank zurück, um Branchenreports zur Personaldienstleistung zu erstellen. Telefonische Umfragen unter den 15.700 Betrieben liefern belastbare Wirtschaftsdaten zu Umsatzentwicklungen und Beschäftigungsprognosen. Ein vollständiges Branchenverzeichnis bildet dafür die Grundlage.

Für Personalvermittler selbst ist ein Firmenverzeichnis ebenfalls relevant. Der Aufbau von Kooperationsnetzwerken mit anderen Anbietern eröffnet gemeinsame Marktchancen. Regionale Dienstleister ergänzen sich mit überregionalen Spezialisten und vermitteln Aufträge gegenseitig. Das stärkt beide Seiten.

Investoren und Beteiligungsgesellschaften nutzen Firmendatenbanken, um potenzielle Übernahmeziele zu identifizieren. Die Konsolidierungswelle macht diesen Anwendungsfall besonders aktuell. Mit einer gefilterten Adressliste nach Region, Größenklasse und Teilbranche grenzen Sie passende Gesellschaften schnell ein. Auch Vertriebsabteilungen von Versicherern, Steuerberatern oder Softwareanbietern erschließen über eine solche Übersicht systematisch neue Zielgruppen.

Datenverfügbarkeit: personaldienstleister

Übersicht der verfügbaren Datenfelder für personaldienstleister in Deutschland.

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Alle Angaben stammen aus öffentlich zugänglichen Unternehmensquellen und werden ausschließlich zu geschäftlichen Zwecken gemäß DSGVO verarbeitet. Stand: April 2026.

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Häufig gestellte Fragen

Wie viele Personaldienstleister gibt es in Deutschland?
Deutschland verzeichnet 15.700 Personaldienstleister (Stand 2026). Die Branche beschäftigt insgesamt 956.315 Personen. Allein 4.070 Unternehmen haben ihren wirtschaftlichen Schwerpunkt in der Personalvermittlung. Der Gesamtmarkt umfasst Zeitarbeitsfirmen, Personalberatungen, Personalvermittler und Headhunter als Hauptkategorien.
Welche Personaldienstleistungen gibt es?
Die wichtigsten Personaldienstleistungen umfassen Arbeitnehmerüberlassung (Zeitarbeit), Personalvermittlung, Personalberatung und die Direktansprache von Führungskräften. Viele Anbieter ergänzen ihr Portfolio um Interimsmanagement, die Auslagerung von Personalprozessen und Personalentwicklung. Das Leistungsspektrum reicht von der kurzfristigen Arbeitskräfteüberlassung bis zur strategischen Beratung bei der Personalplanung.
Wo gibt es die meisten Personaldienstleister in Deutschland?
Nordrhein-Westfalen führt mit 3.791 Personaldienstleistern und vereint rund 24 Prozent aller Branchenunternehmen. Bayern folgt mit 2.645 Firmen auf Rang zwei. Besonders hohe Dichten finden sich in Ballungsräumen wie dem Ruhrgebiet, dem Rhein-Main-Gebiet und der Region München. Die Hauptsitze der umsatzstärksten Anbieter liegen in Eschborn, Düsseldorf, Hamburg und Nürnberg.
Welche Daten sind über Personaldienstleister verfügbar?
Für 15.700 Personaldienstleister in Deutschland stehen detaillierte Firmendaten zur Verfügung. Die Abdeckung umfasst 100 Prozent Postadressen, 73 Prozent Telefonnummern, 68 Prozent Webseiten und 62 Prozent E-Mail-Adressen. Zusätzlich liegen Angaben zu Geschäftsführung, Unternehmensgrößenklasse und Branchenzugehörigkeit vor.
Was hat es mit der roten Liste von Zeitarbeitsfirmen auf sich?
Eine offizielle „rote Liste" unseriöser Zeitarbeitsfirmen existiert nicht. Seriöse Anbieter erkennen Sie an einer gültigen AÜG-Erlaubnis der Agentur für Arbeit, der Anwendung von Tarifverträgen und transparenten Vertragsbedingungen. Ein branchenweiter Verhaltens- und Ethik-Kodex verpflichtet rund 5.300 Mitgliedsunternehmen zu Fairness, Respekt und Seriosität.

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