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Friseure Firmenliste Deutschland

Greifen Sie auf verifizierte Friseure-Unternehmen in Deutschland zu – mit Kontaktdaten, Firmenprofilen und, wo verfügbar, Ansprechpartnern.

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Friseure
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Das Wichtigste in Kürze

  • Deutschland zählt aktuell 49.035 Friseure, verteilt auf alle 16 Bundesländer (Stand: Januar 2026).
  • Rund 91 Prozent der Betriebe sind als Kleingewerbe oder Freiberuf organisiert.
  • Nordrhein-Westfalen führt mit 13.608 Betrieben, gefolgt von Bayern mit 11.175 und Baden-Württemberg mit 9.396 Salons.
  • Bremen weist mit 101,17 Friseuren pro 100.000 Einwohner die höchste regionale Dichte auf.
  • Firmenlisten mit Friseur-Adressen sind für Marketing, Vertrieb und Marktanalysen hochrelevant.
  • Die Branche umfasst vielfältige Spezialisierungen: Unisex-Salons, Barbershops, Bio-Friseure und weitere Konzepte.

Was sind Friseure?

Friseure bieten Dienstleistungen im Bereich Haarpflege und Frisuren an. Dazu zählen Haarschnitte, Färben, Stylen sowie weitere Behandlungen für Damen, Herren und Kinder. Sie arbeiten eng mit ihren Kunden zusammen, um individuelle Haarwünsche zu erfüllen. Beratungsdienste für Haarpflege und Styling gehören ebenfalls zum Angebot.

Die Branche wird auch als Friseurhandwerk bezeichnet. Sie gehört zum Wirtschaftszweig der Körperpflege und Schönheitsdienstleistungen. Synonyme wie Friseursalon, Coiffeur, Hairstylist oder Haarstudio sind im deutschsprachigen Raum üblich. Barbershops haben sich als spezielle Unterform etabliert. Sie konzentrieren sich vor allem auf Herrenhaarschnitte und Bartpflege. In Deutschland existiert für das Friseurhandwerk eine Meisterpflicht. Das sichert die Qualitätsstandards der Branche.

Wie viele Friseure gibt es in Deutschland?

Deutschland zählt 49.035 Friseure (Stand: Januar 2026). Diese Zahl umfasst alle Betriebe, die Friseurdienstleistungen als Hauptgeschäft anbieten. Die Dichte liegt bundesweit bei durchschnittlich 79,8 Friseuren pro 100.000 Einwohner.

Der Markt gilt als etabliert und stabil. In urbanen Gebieten und Ballungszentren findet sich eine deutlich höhere Konzentration als in ländlichen Regionen. Großstädte wie München, Hamburg, Berlin und Köln weisen aufgrund ihrer hohen Einwohnerzahl besonders viele Salons auf. Viele Salons sind als Kleingewerbe oder Freiberuf organisiert. Größere Ketten machen nur einen geringen Marktanteil aus.

10 der größten Friseurketten und Friseur-Franchisesysteme in Deutschland

Auswahl nach Zahl der Salons laut Unternehmensangaben; Filialisten und Franchisesysteme sind gemeinsam aufgeführt. Keine vollständige Rangliste – das Friseurhandwerk ist überwiegend kleinbetrieblich, und die Zahlen sind nicht unabhängig geprüft.

Unternehmen Sitz Website Kurzbeschreibung
Klier Hair Group Wolfsburg klierhairgroup.de Familiengeführter Friseurkonzern mit den Salonmarken KLIER, essanelle, Super Cut, Styleboxx und HairExpress sowie der Shopkette COSMO. Laut Unternehmen rund 700 Salons in Deutschland und rund 3.800 Mitarbeitende.
Coiffure Velly Zell unter Aichelberg velly.de 2003 gegründetes Friseurkonzept ohne Terminvergabe, das über Franchise- bzw. Lizenzpartner betrieben wird. Laut Unternehmen über 300 Partnersalons in Deutschland, Österreich und Italien.
Top Hair Neusäß meinfriseur.tophair.com Familiengeführter Franchise-Friseurfilialist aus der Region Augsburg, dessen erster Salon 1981 eröffnete; betreibt außerdem den Friseurgroßhandel All4Hair. Laut Unternehmen rund 150 Salons, vorwiegend in Bayern und Baden-Württemberg.
KLINCK Dein Friseur Kiel klinck.de Familienunternehmen aus Kiel, seit mehr als 95 Jahren im Friseurhandwerk tätig. Laut Unternehmen gehören 47 Salons in Norddeutschland zur Friseur Klinck GmbH, davon 38 unter der Marke KLINCK.
Ryf Coiffeur Hamburg ryf.de Ursprünglich aus der Schweiz stammende Friseurkette, deren deutsche Gesellschaft in Hamburg sitzt. Laut Unternehmen rund 39 Salons in Deutschland.
mod's hair Düsseldorf modshair.de Ursprünglich französisches Salonkonzept, das in Deutschland über die ICF International Coiffure Franchising GmbH als Franchisesystem geführt wird. Laut Unternehmen 33 Salons in Deutschland und über 250 weltweit.
bloom's Ludwigshafen am Rhein bloom-s.de Familienunternehmen mit Premium-Salons in Innenstadtlagen und eigener Friseur-Akademie; Verwaltung in Mannheim. Laut Unternehmen wurde 2020 das 20. bloom's-Geschäft eröffnet.
Keller company Böblingen keller-company.de Familienunternehmen, das auf den 1970 von Dieter Keller eröffneten ersten Salon zurückgeht, mit Salons u. a. in Stuttgart, Böblingen, Sindelfingen, am Bodensee und in Bremen. Laut Unternehmen 16 Salons unter drei Labels sowie eine eigene Friseurakademie.
Masson Friseure Erfurt masson-friseure.de Thüringer Friseurunternehmen (Friseur Masson AG) mit Salons in Altenburg, Berlin, Eisenach, Erfurt, Jena, Rudolstadt, Sömmerda und Weimar. Laut Unternehmen allein sieben Salons in Erfurt.
J.7 Stuttgart j-7.de Stuttgarter Friseurunternehmen mit den Salonkonzepten J.7 hair lounge und J.7 hairstyling, das auch über Franchisepartner wächst. Die Website listet 13 Salons, überwiegend im Raum Stuttgart, dazu u. a. Dresden und Villingen.

Quellen: web.archive.org, velly-blue.de; Unternehmensangaben (Stand 2026).

Regionale Verteilung: Friseure nach Bundesland

Die Verteilung der Friseure in Deutschland zeigt deutliche regionale Unterschiede. Bevölkerungsreiche Bundesländer verfügen über die meisten Betriebe. Die Dichte pro Einwohner ergibt ein differenzierteres Bild. Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg dominieren zahlenmäßig. Bei der Dichte führen Hessen, Thüringen und Hamburg.

Bundesland Unternehmen Dichte je 100.000 Einwohner
Nordrhein-Westfalen 13.608 75,02
Bayern 11.175 83,59
Baden-Württemberg 9.396 83,3
Niedersachsen 6.140 75,43
Hessen 5.567 87,1
Rheinland-Pfalz 3.606 86,7
Sachsen 3.570 87,37
Berlin 2.393 63,27
Brandenburg 1.982 77,03
Sachsen-Anhalt 1.945 88,95
Schleswig-Holstein 1.944 65,83
Thüringen 1.871 87,97
Hamburg 1.314 68,79
Mecklenburg-Vorpommern 1.229 75,47
Saarland 940 94,69
Bremen 576 101,17

Bremen führt die Dichte-Statistik mit 101,17 Friseuren pro 100.000 Einwohner an. Es folgen Thüringen (75,89) und Hamburg (72,21). Das zeigt: Wohlhabende urbane Regionen weisen eine höhere Nachfrage nach Friseurdienstleistungen auf. Nordrhein-Westfalen führt absolut mit 13.608 Betrieben. Das liegt an der hohen Einwohnerzahl und vielen Großstädten wie Köln, Düsseldorf, Dortmund und Essen. Bayern und Baden-Württemberg folgen mit jeweils über 9.396 Salons. In den ostdeutschen Bundesländern ist die Dichte tendenziell niedriger. Thüringen bildet eine Ausnahme.

Der Friseurmarkt in Deutschland befindet sich im Wandel. Die Branche ist etabliert und stabil. Sie steht jedoch vor strukturellen Herausforderungen. Ein zentraler Trend: Die Verschiebung weg von großen Salons hin zu kleinen, spezialisierten Konzepten und Solo-Selbstständigen. Digitale Buchungsplattformen gewinnen an Bedeutung. Sie erleichtern Kunden die Terminvereinbarung.

Nachhaltigkeit wird zunehmend wichtiger. Bio-Friseure und Zero-Waste-Salons setzen auf vegane, ammoniakfreie Produkte und umweltfreundliche Prozesse. Einige Betriebe spenden Schnitthaare an Organisationen wie Hair Help the Oceans. Gleichzeitig steigt die Nachfrage nach modernen Farbtechniken wie Balayage, Babylights und Airtouch. Behandlungen wie Head Spa finden immer mehr Anklang. Sie stammen aus Asien und verbinden Kopfhautpflege mit Entspannung. Der Markt kämpft mit sinkenden Auszubildendenzahlen und steigendem Fachkräftemangel. Das könnte die Attraktivität der Branche langfristig beeinflussen.

Welche Arten von Friseuren gibt es?

Die Friseurbranche in Deutschland umfasst verschiedene Spezialisierungen und Salontypen. Sie unterscheiden sich nach Zielgruppe, Dienstleistungsspektrum und Positionierung. Der klassische Damen- und Herrenfriseur deckt das gesamte Leistungsspektrum ab: Haarschnitte, Colorationen und Stylings für beide Geschlechter. Viele Salons bieten beide Services an. Sie werden als Unisex-Salons bezeichnet.

Damenfriseure konzentrieren sich auf Haarschnitte, Farbtechniken und Stylings für Frauen. Hier stehen Balayage, Blondierungen, Strähnen und Hochsteckfrisuren im Vordergrund. Herrenfriseure spezialisieren sich auf klassische und moderne Männerhaarschnitte, oft kombiniert mit Bartpflege. Barbershops haben sich als eigenständige Kategorie etabliert. Sie bieten neben Haarschnitten auch traditionelle Rasuren, Bartschnitte und Gesichtspflege für Männer an. Die Atmosphäre ist oft maskulin. Sie orientiert sich an amerikanischen oder britischen Barber-Traditionen.

Kinderfriseure richten sich speziell an junge Kunden. Sie bieten kindgerechte Einrichtungen sowie erfahrene Stylisten, die mit kleinen Kunden umgehen können. Premium-Salons positionieren sich im gehobenen Segment mit exklusiven Produkten, aufwendigen Treatments und individueller Beratung. Discount-Friseure bieten schnelle Schnitte zu günstigen Preisen, oft ohne Termin. Friseurketten kombinieren standardisierte Prozesse mit breiter Verfügbarkeit. Mobile Friseure kommen direkt zum Kunden nach Hause. Das ist besonders für Menschen mit eingeschränkter Mobilität oder in ländlichen Regionen relevant.

Für wen ist eine Liste von Friseuren relevant?

Eine Firmenliste mit Friseuradressen ist für verschiedene Zielgruppen von hohem Nutzen. Hersteller von Haarpflegeprodukten benötigen aktuelle Kontaktdaten, um neue Produktlinien gezielt zu vermarkten. Durch Direktmailings oder Telefonakquise können sie Salons über Neuheiten informieren, Schulungen anbieten oder exklusive Partnerschaften eingehen. Lieferanten von Friseurbedarf nutzen Adresslisten für die Neukundengewinnung. Sie vertreiben Scheren, Föhne, Waschbecken oder Salonausstattung.

Marketing-Dienstleister und Agenturen können Friseure als Zielgruppe für Werbemaßnahmen, Social-Media-Kampagnen oder lokale SEO-Dienstleistungen ansprechen. Anbieter von Kassensystemen, Buchungssoftware oder Salonmanagement-Tools profitieren ebenfalls von präzisen Branchenverzeichnissen. Auch Schulungsanbieter, die Fortbildungen zu neuen Techniken wie Balayage oder Olaplex anbieten, erreichen ihre Zielgruppe effizient über solche Verzeichnisse.

Marktforscher und Investoren nutzen Firmenlisten, um die Branchenstruktur zu analysieren, Standorte zu bewerten oder Expansionsstrategien zu entwickeln. Messeveranstalter können gezielt Salons einladen und ihre Veranstaltungen bewerben. Eine professionelle Adressliste spart Zeit und Ressourcen bei der manuellen Recherche. Sie ermöglicht eine direkte, personalisierte Ansprache der Zielgruppe.

Datenverfügbarkeit: Friseure

Übersicht der verfügbaren Datenfelder für Friseure in Deutschland.

Firmenname
Branche
Postadresse
Allgemeine Telefonnummer
Faxnummer
Webseite
Allgemeine E-Mail-Adresse

Alle Angaben stammen aus öffentlich zugänglichen Unternehmensquellen und werden ausschließlich zu geschäftlichen Zwecken gemäß DSGVO verarbeitet. Stand: April 2026.

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Häufig gestellte Fragen

Wie viele Friseure gibt es in Deutschland?
Deutschland zählt 49.035 Friseure (Stand: Januar 2026). Diese Zahl umfasst alle Betriebe, die Friseurdienstleistungen als Hauptgeschäft anbieten. Die Branche ist stabil. Etwa 91 Prozent der Salons sind als Kleingewerbe oder Freiberuf organisiert. Die höchste Anzahl findet sich in Nordrhein-Westfalen mit 13.608 Betrieben. Es folgen Bayern und Baden-Württemberg.
Welche sind die größten Friseure in Deutschland?
Zu den größten Friseure in Deutschland zählen unter anderem Klier Hair Group, Coiffure Velly, Top Hair, KLINCK Dein Friseur und Ryf Coiffeur. Eine Übersicht mit 10 Unternehmen, Sitz und Website finden Sie im Abschnitt „10 der größten Friseurketten und Friseur-Franchisesysteme in Deutschland“ weiter oben.
Wo gibt es die meisten Friseure in Deutschland?
Die meisten Friseure gibt es absolut in Nordrhein-Westfalen (13.608), Bayern (11.175) und Baden-Württemberg (9.396). Bei der Dichte pro 100.000 Einwohner führt Hessen mit 90,90. Es folgen Thüringen (75,89) und Hamburg (72,21). Großstädte wie München, Hamburg, Berlin und Köln weisen aufgrund ihrer hohen Einwohnerzahl besonders viele Salons auf.
Welche Arten von Friseure gibt es?
Die Branche umfasst Damenfriseure, Herrenfriseure, Unisex-Salons, Barbershops, Kinderfriseure, Premium-Salons, Discount-Friseure, Friseurketten und mobile Friseure. Zusätzlich gibt es Spezialisierungen wie Bio-Friseure, die auf nachhaltige Produkte setzen. Jeder Typ richtet sich an unterschiedliche Zielgruppen. Das Angebot reicht von klassischen Haarschnitten bis zu modernen Farbtechniken wie Balayage oder Airtouch.
Wer nutzt Listen von Friseuren?
Hersteller von Haarpflegeprodukten, Lieferanten von Friseurbedarf, Marketing-Dienstleister, Software-Anbieter für Salonmanagement, Schulungsanbieter, Marktforscher und Messeveranstalter nutzen Friseurlisten. Sie ermöglichen gezielte Marketingkampagnen, Neukundengewinnung und Branchenanalysen. Durch präzise Adressdaten lassen sich Streuverluste minimieren. Sie können die gewünschte Zielgruppe direkt ansprechen.
Welche Daten sind über Friseure verfügbar?
Professionelle Adresslisten umfassen Firmentitel, Postanschrift, Telefonnummer, E-Mail-Adresse, Webseite und Social-Media-Kanäle. Zusätzlich sind oft Informationen zur Rechtsform, Mitarbeiteranzahlklasse und Geschäftsführung verfügbar. Die Datenqualität variiert je Anbieter. Nach aktueller Datenbankauswertung haben 88,4 Prozent der Friseure eine Telefonnummer, 56,9 Prozent eine E-Mail-Adresse und 50,3 Prozent eine Webseite. Alle Daten stammen aus DSGVO-konformen Quellen wie Handelsregister, Gewerbeanmeldungen und Online-Verzeichnissen.
Wie entwickelt sich die Friseurbranche aktuell?
Die Branche ist stabil. Sie erlebt jedoch einen Wandel. Klassische Großsalons verlieren an Bedeutung. Kleine spezialisierte Konzepte und Solo-Selbstständige nehmen zu. Digitalisierung durch Online-Buchungsplattformen wächst. Nachhaltigkeit gewinnt an Relevanz. Das zeigt sich an Bio-Friseuren und Zero-Waste-Salons. Moderne Farbtechniken wie Balayage und neue Treatments wie Head Spa sind gefragt. Herausforderungen sind sinkende Auszubildendenzahlen und Fachkräftemangel.

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