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Rechtsanwälte Firmenliste Deutschland

Greifen Sie auf verifizierte Rechtsanwälte-Unternehmen in Deutschland zu – mit Kontaktdaten, Firmenprofilen und, wo verfügbar, Ansprechpartnern.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Zum 1. Januar 2024 zählt Deutschland exakt 165.776 zugelassene Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte.
  • Die Zahl wuchs von 2023 auf 2024 um 0,36 Prozent. Das Wachstum ist moderat und stabil.
  • Nordrhein-Westfalen führt mit 7.339 Kanzleien das bundesweite Branchenverzeichnis an, gefolgt von Bayern (5.637) und Baden-Württemberg (3.785).
  • Von den 165.776 zugelassenen Anwälten sind 61.491 weiblich (rund 37 Prozent) und 104.285 männlich.
  • Der deutsche Rechtsberatungsmarkt erwirtschaftet rund 16,1 Milliarden Euro jährlich. Der durchschnittliche Umsatz je Kanzlei beträgt etwa 327.012 Euro (Stand 2019).
  • Eine verifizierte Firmendatenbank umfasst 32.949 Kanzleiadressen mit Feldern wie Ansprechpartner, Telefon, E-Mail und Unternehmensgröße. Das entspricht rund 67 Prozent aller Kanzleien.
  • Den meistvertretenen Fachanwaltstitel trägt das Arbeitsrecht: Bundesweit sind 11.163 Fachanwälte für Arbeitsrecht zertifiziert.
  • Für B2B-Marketing, Vertrieb von Fachliteratur und Legal-Tech-Lösungen bildet ein aktuelles Verzeichnis der Rechtsanwälte eine zentrale Grundlage zur Zielgruppenansprache.

Was sind Rechtsanwälte?

Rechtsanwälte sind unabhängige Organe der Rechtspflege. Sie beraten und vertreten natürliche und juristische Personen in rechtlichen Angelegenheiten. Ihre Tätigkeit reicht von der außergerichtlichen Beratung und Vertragsgestaltung bis zur Wahrnehmung von Gerichts- und Behördenterminen. Im deutschen Firmenverzeichnis der Rechts- und Steuerberatung bilden sie die größte Berufsgruppe.

Die Zulassung zur Anwaltschaft regelt die Bundesrechtsanwaltsordnung (BRAO). Zuständig ist die jeweils regionale Rechtsanwaltskammer. Voraussetzung ist das erfolgreich abgeschlossene zweite Staatsexamen. Deutschland unterhält 28 regionale Kammern; ihre bundesweite Dachorganisation mit Sitz in Berlin pflegt ein tagesaktuelles Anwaltsverzeichnis. Die Kammermitgliedschaft ist für jeden zugelassenen Anwalt verpflichtend.

Im Branchenverzeichnis Recht unterscheiden sich Rechtsanwälte klar von benachbarten Berufsgruppen. Notare sind auf beurkundende Tätigkeiten beschränkt. Steuerberater arbeiten ausschließlich auf steuerrechtlichem Terrain. Begriffe wie Rechtsbeistand, Anwaltskanzlei oder Sozietät begegnen im Sprachgebrauch häufig und bezeichnen im rechtlichen Sinne teils eigenständige Berufsformen. Das Branchenbuch der deutschen Anwaltschaft umfasst all diese Varianten, wobei der klassische Rechtsanwalt quantitativ dominiert.

Wie viele Rechtsanwälte gibt es in Deutschland?

Die deutsche Anwaltschaft zählt zu den größten in Europa. Bereits Ende der 1990er-Jahre überschritt sie die Marke von 100.000 zugelassenen Anwälten. Seither entwickeln sich die Zahlen kontinuierlich nach oben. Der Trend hält an.

Zum 1. Januar 2024 zählt Deutschland exakt 165.776 zugelassene Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte. Rund 49.370 Anwaltskanzleien sind aktiv (Stand 2019). Der Gesamtumsatz der Branche liegt bei rund 16,1 Milliarden Euro jährlich. Je Kanzlei ergibt sich ein Durchschnittsumsatz von etwa 327.012 Euro. In diesen Betrieben sind insgesamt 196.197 Mitarbeitende beschäftigt. Das entspricht durchschnittlich rund vier Beschäftigten pro Kanzlei. Der Umsatz je Beschäftigtem beträgt durchschnittlich 82.289 Euro. Eine kommerzielle Unternehmensdatenbank erfasst 32.949 vollständige Kanzleiadressen. Das sind rund 67 Prozent der statistisch verzeichneten Gesamtzahl.

Das Wachstum ist moderat, aber beständig. Von 2023 auf 2024 stieg die Gesamtzahl um 0,36 Prozent. Von den 165.776 aktiven Anwälten sind 104.285 männlich und 61.491 weiblich. Der Frauenanteil liegt bei rund 37 Prozent. Die Feminisierung des Berufs schreitet voran, auch wenn das Geschlechterverhältnis noch deutlich asymmetrisch ist.

Regionale Verteilung: Rechtsanwälte nach Bundesland

Die regionale Verteilung von Anwaltskanzleien folgt der wirtschaftlichen und demografischen Struktur Deutschlands. Bevölkerungsreiche Länder mit starken Wirtschaftszentren konzentrieren die meisten Kanzleien. Ostdeutsche Flächenländer weisen eine deutlich geringere Kanzleidichte auf. Die Zahlen sprechen für sich.

Bundesland Kanzleien (Stand 2026)
Nordrhein-Westfalen 7.339
Bayern 5.637
Baden-Württemberg 3.785
Hessen 3.197
Berlin 2.727
Niedersachsen 2.460
Hamburg 1.579
Sachsen 1.322
Rheinland-Pfalz 1.120
Schleswig-Holstein 912
Brandenburg 680
Thüringen 555
Sachsen-Anhalt 496
Mecklenburg-Vorpommern 415
Bremen 379
Saarland 346

Nordrhein-Westfalen führt mit deutlichem Abstand. Ursache sind die hohe Bevölkerungsdichte und die Wirtschaftszentren Köln, Düsseldorf und Dortmund. Bayern profitiert von München als führendem Finanz- und Technologiestandort. Hessens starke Position erklärt Frankfurt als europäisches Banken- und Finanzzentrum, das einen besonders hohen Bedarf an Wirtschaftsrechtskanzleien erzeugt. Berlin erzielt als Bundeshauptstadt und Start-up-Metropole trotz vergleichsweise geringerer Unternehmensanzahl eine hohe Kanzleidichte. Eine bundesweite Besonderheit: Alle 44 beim Bundesgerichtshof zugelassenen Anwälte haben ihren Kanzleisitz ausschließlich im Stadt- oder Landkreis Karlsruhe.

Der deutsche Anwaltsmarkt befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Legal-Tech-Plattformen und KI-gestützte Dokumentenanalyse verändern den Arbeitsalltag von Kanzleien grundlegend. Online-Rechtsberatungsportale prägen die Erwartungen der Mandanten. Digitale Anwaltsverzeichnisse gewinnen stark an Bedeutung.

Die Berufsstruktur wandelt sich von innen heraus. Der Frauenanteil steigt langsam, liegt mit 37 Prozent aber noch deutlich unter dem Männeranteil. Die Spezialisierung nimmt zu: Fachanwaltsbereiche wie IT-Recht, Medizinrecht und Kapitalmarktrecht verzeichnen steigende Nachfrage. Die klassischen Gebiete Arbeits- und Familienrecht bleiben weiterhin stark besetzt. Viele erfahrene Einzelanwälte nähern sich dem Ruhestand, ohne eine geeignete Nachfolgelösung gefunden zu haben. Das schafft Versorgungslücken in der Fläche.

Für B2B-Dienstleister und Marktforscher sind diese Entwicklungen unmittelbar relevant. Die Digitalisierung öffnet neue Zugänge für Software-, Cloud- und Schulungsanbieter. Datenschutz- und Wettbewerbsrecht erhöhen zugleich die Anforderungen an Adresslisten und Marketingkampagnen. Ein aktueller Branchenreport muss diese Faktoren berücksichtigen, um belastbare Marktdaten zu liefern.

Welche Arten von Rechtsanwälten gibt es in Deutschland?

Die häufigste Form ist der allgemeine Rechtsanwalt ohne Spezialisierung. Er ist in sämtlichen Rechtsgebieten tätig und dominiert vor allem kleinere Kanzleien sowie ländliche Regionen. Der Fachanwalt trägt zusätzlich einen von 24 staatlich anerkannten Titeln. Regionale Rechtsanwaltskammern verleihen diese Titel. Voraussetzung ist ein Fachkurs von mindestens 120 Stunden sowie der Nachweis einer ausreichenden Fallzahl im jeweiligen Rechtsgebiet. Maximal drei Titel darf ein Anwalt gleichzeitig führen.

Die Fachanwaltsstatistik zeigt klare Schwerpunkte. Arbeitsrecht führt in der Firmendatenbank mit 6.760 verzeichneten Spezialisten. Es folgen Strafrecht (3.153), Familienrecht (2.724), Steuerrecht (2.514), Verkehrsrecht (2.193), Mietrecht (2.090) und Erbrecht (2.121). Wachsende Rechtsgebiete wie IT-Recht (531), Kapitalmarktrecht (610) und Insolvenzrecht (464) gewinnen an Gewicht. Das amtliche Anwaltsregister weist für das Arbeitsrecht allein 11.163 zertifizierte Fachanwälte aus.

Eine exklusive Sonderform ist der BGH-Anwalt. Bundesweit sind lediglich 44 Anwälte beim Bundesgerichtshof zugelassen. Alle residieren in Karlsruhe. Die Zulassung setzt das vollendete 35. Lebensjahr, mindestens fünf Jahre ununterbrochene Berufspraxis und die Benennung durch einen Wahlausschuss voraus. Ergänzend dürfen europäische Rechtsanwälte, die in einem anderen EU-Staat zugelassen sind, in Deutschland nach entsprechenden Regelungen tätig werden.

Kanzleien organisieren sich in verschiedenen Rechtsformen. Neben dem Einzelanwalt existieren Sozietäten (GbR), Partnerschaftsgesellschaften (PartG) sowie Partnerschaftsgesellschaften mit beschränkter Berufshaftung (PartG mbB). Letztere hat sich besonders bei größeren Wirtschaftskanzleien als bevorzugte Form etabliert. Diese Strukturunterschiede spielen bei der Pflege von Adressdaten und Firmenlisten eine wichtige Rolle.

Für wen ist eine Liste von Rechtsanwälten in Deutschland relevant?

Verlage und Fachinformationsanbieter zählen zu den wichtigsten Nutzern einer solchen Adressliste. Sie vermarkten juristische Fachbücher, Zeitschriften und Datenbankabonnements direkt an Kanzleien. Direktmarketing per Post oder E-Mail erzielt hier besonders hohe Trefferquoten. Die Zielgruppe ist klar definiert.

Software- und IT-Unternehmen nutzen die Firmenliste, um Legal-Tech-Lösungen, Kanzleisoftware und Cloud-Dienste zu vertreiben. Kanzleien investieren zunehmend in digitale Infrastruktur. Das macht dieses Segment besonders attraktiv. SEO-Agenturen und Webdienstleister sprechen Anwaltskanzleien gezielt an, da die Nachfrage nach lokaler Suchmaschinenoptimierung stetig wächst. Die Reichweite solcher Kampagnen hängt direkt von der Qualität der Adressdaten ab.

Weiterbildungsanbieter nutzen ein aktuelles Firmenverzeichnis, um Fortbildungen und E-Learning-Produkte zielgenau zu bewerben. Versicherungsgesellschaften richten sich gezielt an Kanzleien für Berufshaftpflicht- und Rechtsschutzprodukte. Marktforschungsunternehmen und Unternehmensberater greifen auf strukturierte Branchenverzeichnisse zurück, um Wettbewerbsstudien und Standortanalysen zu fundieren. Alle genannten Anwendungsfälle müssen die Vorgaben von DSGVO und UWG beachten. Das berechtigte Interesse gilt im B2B-Bereich als häufigste Rechtsgrundlage bei Direktkommunikation.

Häufig gestellte Fragen zu Rechtsanwälten in Deutschland

Wie viele Rechtsanwälte gibt es in Deutschland?

Zum 1. Januar 2024 zählt Deutschland exakt 165.776 zugelassene Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte. Rund 49.370 Anwaltskanzleien sind aktiv (Stand 2019). Die Zahl der zugelassenen Anwälte wuchs von 2023 auf 2024 um 0,36 Prozent. Kommerzielle Firmendatenbanken bieten Zugriff auf rund 32.949 vollständig erfasste Kanzleiadressen mit Kontaktdaten, Mitarbeiterzahl und Umsatzklasse.

Was ist der Unterschied zwischen einem Rechtsanwalt und einem Fachanwalt?

Ein Rechtsanwalt ist generell in allen Rechtsgebieten tätig. Ein Fachanwalt hat zusätzlich einen staatlich anerkannten Spezialtitel erworben. Regionale Rechtsanwaltskammern verleihen diesen Titel auf Basis eines Fachkurses von mindestens 120 Stunden sowie des Nachweises bearbeiteter Fälle. In Deutschland gibt es 24 anerkannte Fachanwaltstitel, darunter Arbeitsrecht, Familienrecht, IT-Recht und Steuerrecht. Maximal drei Titel darf ein Anwalt gleichzeitig führen.

Wo gibt es die meisten Anwaltskanzleien in Deutschland?

Die meisten Anwaltskanzleien befinden sich in Nordrhein-Westfalen (7.339), Bayern (5.637) und Baden-Württemberg (3.785). Diese Bundesländer führen aufgrund ihrer hohen Bevölkerungsdichte und wirtschaftsstarken Metropolen wie Köln, München und Stuttgart. Ostdeutsche Flächenländer wie Mecklenburg-Vorpommern (415) und Sachsen-Anhalt (496) verzeichnen deutlich geringere Kanzleizahlen. Eine Besonderheit: Alle 44 BGH-Anwälte haben ihren Kanzleisitz ausschließlich im Raum Karlsruhe.

Wie erhalte ich eine aktuelle Liste Rechtsanwälte Deutschland?

Eine aktuelle Liste Rechtsanwälte Deutschland ist über kommerzielle Firmendatenbanken erhältlich. Sie stellen verifizierte Kanzleiadressen mit Feldern wie E-Mail, Telefon, Ansprechpartner, Mitarbeiterzahl und Umsatzklasse bereit. Ein öffentliches Anwaltsverzeichnis ist kostenfrei und tagesaktuell, lässt sich jedoch nicht für Marketingzwecke exportieren. Kommerzielle Anwaltsdatenbanken bieten sowohl Einzeladressen als auch Gesamtabzüge an. Jede B2B-Nutzung muss DSGVO-konform erfolgen.

Welche Fachanwaltstitel gibt es in Deutschland?

In Deutschland gibt es derzeit 24 staatlich anerkannte Fachanwaltstitel. Darunter fallen Arbeitsrecht, Familienrecht, Strafrecht, Steuerrecht, Verkehrsrecht und IT-Recht. Den größten Pool bildet das Arbeitsrecht mit bundesweit 11.163 Fachanwälten. Neuere Spezialisierungen wie Sportrecht, Migrationsrecht und Vergaberecht gewinnen an Bedeutung. Den Fachanwaltstitel müssen Anwälte durch jährliche Fortbildung aktiv halten, da er andernfalls erlischt.

Was muss bei der Nutzung einer Anwaltsliste für Marketingzwecke beachtet werden?

Die kommerzielle Nutzung von Kanzleiadressen für Direktmarketing unterliegt der DSGVO und dem UWG. Im B2B-Bereich gilt das berechtigte Interesse als häufigste Rechtsgrundlage. Es erfordert jedoch eine sorgfältige Interessenabwägung im Einzelfall. E-Mail-Marketing an Kanzleien ist ohne ausdrückliche Einwilligung nur bei thematischer Relevanz und gewerblichem Kontext zulässig. Seriöse Datenanbieter liefern DSGVO-konform aufbereitete Datensätze mit dokumentierter Herkunft und aktuellen Opt-out-Kennzeichnungen.

Fazit: Rechtsanwälte in Deutschland im Überblick

Mit über 165.000 zugelassenen Anwälten und einem jährlichen Marktvolumen von rund 16 Milliarden Euro gehört die Rechtsbranche zu den bedeutendsten Dienstleistungssektoren der Bundesrepublik. Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg konzentrieren die meisten Kanzleien. Wachsende Spezialisierung und Digitalisierung verändern den Markt grundlegend.

Wer Kanzleien als Zielgruppe erschließen möchte, braucht verlässliche und aktuelle Adressdaten. Ein vollständiges Rechtsanwälte-Verzeichnis mit verifizierten Kontaktfeldern ist für Marketing, Vertrieb und Marktanalyse ein unverzichtbares Werkzeug. Kommerzielle Kanzleidatenbanken stellen mit rund 32.949 erfassten Adressen eine breite Datenbasis bereit und decken damit einen Großteil des deutschen Rechtsberatungsmarkts systematisch ab.

Datenverfügbarkeit: Rechtsanwälte

Übersicht der verfügbaren Datenfelder für Rechtsanwälte in Deutschland.

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Häufig gestellte Fragen

Wie viele Rechtsanwälte gibt es in Deutschland?
Zum 1. Januar 2024 zählt Deutschland exakt 165.776 zugelassene Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte. Rund 49.370 Anwaltskanzleien sind aktiv (Stand 2019). Die Zahl der zugelassenen Anwälte wuchs von 2023 auf 2024 um 0,36 Prozent. Kommerzielle Firmendatenbanken bieten Zugriff auf rund 32.949 vollständig erfasste Kanzleiadressen mit Kontaktdaten, Mitarbeiterzahl und Umsatzklasse.
Was ist der Unterschied zwischen einem Rechtsanwalt und einem Fachanwalt?
Ein Rechtsanwalt ist generell in allen Rechtsgebieten tätig. Ein Fachanwalt hat zusätzlich einen staatlich anerkannten Spezialtitel erworben. Regionale Rechtsanwaltskammern verleihen diesen Titel auf Basis eines Fachkurses von mindestens 120 Stunden sowie des Nachweises bearbeiteter Fälle. In Deutschland gibt es 24 anerkannte Fachanwaltstitel, darunter Arbeitsrecht, Familienrecht, IT-Recht und Steuerrecht. Maximal drei Titel darf ein Anwalt gleichzeitig führen.
Wo gibt es die meisten Anwaltskanzleien in Deutschland?
Die meisten Anwaltskanzleien befinden sich in Nordrhein-Westfalen (7.339), Bayern (5.637) und Baden-Württemberg (3.785). Diese Bundesländer führen aufgrund ihrer hohen Bevölkerungsdichte und wirtschaftsstarken Metropolen wie Köln, München und Stuttgart. Ostdeutsche Flächenländer wie Mecklenburg-Vorpommern (415) und Sachsen-Anhalt (496) verzeichnen deutlich geringere Kanzleizahlen. Eine Besonderheit: Alle 44 BGH-Anwälte haben ihren Kanzleisitz ausschließlich im Raum Karlsruhe.
Wie erhalte ich eine aktuelle Liste Rechtsanwälte Deutschland?
Eine aktuelle Liste Rechtsanwälte Deutschland ist über kommerzielle Firmendatenbanken erhältlich. Sie stellen verifizierte Kanzleiadressen mit Feldern wie E-Mail, Telefon, Ansprechpartner, Mitarbeiterzahl und Umsatzklasse bereit. Ein öffentliches Anwaltsverzeichnis ist kostenfrei und tagesaktuell, lässt sich jedoch nicht für Marketingzwecke exportieren. Kommerzielle Anwaltsdatenbanken bieten sowohl Einzeladressen als auch Gesamtabzüge an. Jede B2B-Nutzung muss DSGVO-konform erfolgen.
Welche Fachanwaltstitel gibt es in Deutschland?
In Deutschland gibt es derzeit 24 staatlich anerkannte Fachanwaltstitel. Darunter fallen Arbeitsrecht, Familienrecht, Strafrecht, Steuerrecht, Verkehrsrecht und IT-Recht. Den größten Pool bildet das Arbeitsrecht mit bundesweit 11.163 Fachanwälten. Neuere Spezialisierungen wie Sportrecht, Migrationsrecht und Vergaberecht gewinnen an Bedeutung. Den Fachanwaltstitel müssen Anwälte durch jährliche Fortbildung aktiv halten, da er andernfalls erlischt.
Was muss bei der Nutzung einer Anwaltsliste für Marketingzwecke beachtet werden?
Die kommerzielle Nutzung von Kanzleiadressen für Direktmarketing unterliegt der DSGVO und dem UWG. Im B2B-Bereich gilt das berechtigte Interesse als häufigste Rechtsgrundlage. Es erfordert jedoch eine sorgfältige Interessenabwägung im Einzelfall. E-Mail-Marketing an Kanzleien ist ohne ausdrückliche Einwilligung nur bei thematischer Relevanz und gewerblichem Kontext zulässig. Seriöse Datenanbieter liefern DSGVO-konform aufbereitete Datensätze mit dokumentierter Herkunft und aktuellen Opt-out-Kennzeichnungen.

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